Die größte Bedrohung für die Menschheit...


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Neuester Beitrag: 17.09.03 15:22
Eröffnet am: 17.09.03 14:18 von: weme Anzahl Beiträge: 13
Neuester Beitrag: 17.09.03 15:22 von: Happy End Leser gesamt: 2.944
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240 Postings, 6894 Tage wemeDie größte Bedrohung für die Menschheit...

 
  
    #1
17.09.03 14:18
ist (diesmal nicht die USA *g*) der Yellowstone-Park-Vulkan!  

Unter dem berühmten Yellowstone Nationalpark in den USA wartet ein gigantischer Super-Vulkan auf seinen nächsten Ausbruch. Folgen wären eine globale Klimaveränderung ähnlich einem nuklearen Winter sowie sintflutartiger Säureregen.  

Angesichts aktueller Meldungen über Gefahren aus dem All durch Meteoriten weisen Wissenschaftler darauf hin, dass von diesem und anderen Vulkanen eine sehr viel größere Bedrohung für das Leben auf der Erde ausgehe.  

Regulär bricht der Vulkan alle 600.000 Jahre aus. Sein letzter Ausbruch war vor 640.000 Jahren. In diesem Sommer wurden starke unterirdische Bewegungen registriert. Wegen erhöhter Aktivität heißer Quellen wurde ein Teil des Parks im Juli geschlossen.

Der Krater ist ca. 85 km lang und 48 km breit. Ein Ausbruch wäre das lauteste Geräusch seit 75000 Jahren. Damals brach auf Sumatra ein Super-Vulkan aus, der die Bevölkerung Europas auf einige 1000 Menschen dezimierte.  
 

14308 Postings, 6807 Tage WALDYJa,Ja...

 
  
    #2
17.09.03 14:23
oder,

"der Papst hatt Selbstmord begangen!"

...warum nicht, wenn mann sich dadurch,
      beruflich verbessert....

 

5261 Postings, 6730 Tage Dr.MabuseDas ist nicht der Vulkan, der da rumort.

 
  
    #3
17.09.03 14:23
Das ist George Washington, der sich im Grab trillert, als er von Dabbelju hörte.  

16758 Postings, 7245 Tage ThomastradamusDann wären ja unsere Renten- und andere

 
  
    #4
17.09.03 14:23
Sozialabgabe-Probleme gelöst! ;-)

Gruß,
T.  

1128 Postings, 7430 Tage TotalverlustAl Kaida? o. T.

 
  
    #5
17.09.03 14:26

32081 Postings, 6717 Tage Börsenfan@weme

 
  
    #6
17.09.03 14:26
habe mal so was ähnliches, wie Du hier berichtest im Fernsehen gesehen. Da ging es darum, warum es in einem bestimmten Zeitabschnitt nur wenig Leben gab, da sprach man auch von einem Vulkan, der das Weltklima veränderte und es eiskalt wurde, aufgrund der Verdunkelung, die wohl mehrere Jahre anhielt.
Wenn man aber über sowas nachdenkt, kann man sich gleich begraben...  

12850 Postings, 7102 Tage Immobilienhaiwer führt eigentlich das tagebuch, das das teil

 
  
    #7
17.09.03 14:28
alle 600.000 Jahre ausbricht? hat da einer vor 40.000 Jahren gesessen und festgestellt, dass im Gegensatz zu sonst üblich das teil nicht ausgebrochen ist?  

33979 Postings, 7599 Tage DarkKnight@Börsenfan: hab ich auch gesehen und ich

 
  
    #8
17.09.03 14:31
freu mich drauf. Ich habe Dörrfleisch und Wollpullis. Die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Und in 50.000 Jahren werden sich Archäologen über vieles wundern, z.B. über Sterne am Boden auf dem Hollywood Boulevard, über Felsen, die Gesichter (Mount rushmore) haben und über zahlreiche Löcher und Gänge im Boden (heutige Bunker).

Das wird dann wieder zu primitver Höhlenmenschenreligion erklärt.  

16758 Postings, 7245 Tage ThomastradamusQuatsch, Immo

 
  
    #9
17.09.03 14:31
als Gott die Vulkane erschuf, war er ja nicht blöd und wusste, dass die Menschen mal sowas wissen wollen würden. Also hat er den Vulkanen eine "Ausbruchsuhr" eingebaut. Wer die nicht hat oder manipuliert, bekommt keine Ausbruchsgenehmigung mehr!

Gruß,
T.  

4561 Postings, 6864 Tage lutzhutzlefutzKlar, morgen um 12.00 Uhr!

 
  
    #10
17.09.03 14:36
Also überweist mir all Euer Geld, ihr braucht´s eh nicht mehr!  

16583 Postings, 6917 Tage MadChart*Fröstel*

 
  
    #11
17.09.03 15:00




 
 Es ist früh am morgen im Nationalpark, doch
 kein Vogel trällert sein Lied. Eine unnatürliche Stille hat sich
 über das Land gesenkt, den Boden durchläuft ein leichtes zittern.
 Das einzige Tier das man ausmachen kann ist ein verletzter Hirsch, dunkle
 nasse Flecken zeigen sich auf seinem Fell und er versucht mit panisch
 aufgerissenen Augen und Schaum der von seinem Maul tropft zu flüchten.
 Aus dem zittern wird ein leichter Erdstoß der das Tier von den Beinen
 reißt. Plötzlich und mit noch nie dagewesener Wucht scheint der
 Erdboden in diesem Gebiet zu explodieren. Die Erde tut sich auf und bildet
 einen gigantischen Krater der seine tödliche Last in den Himmel
 entläßt. Zähflüssiges Magma, Ascheteilchen und giftige
 Schwefelgase werden kilometerhoch in die Stratosphäre geschleudert.
 Die Hölle bricht los auf Erden. Innerhalb Sekunden wird in dem Gebiet
 um den Krater jegliches Leben ausgelöscht, verbrannt und erstickt. Eine
 gewaltige Druckwelle, ausgehend vom Zentrum der Katastrophe, fegt über
 den Amerikanischen Kontinent und knickt Wolkenkratzer wie
 Spielkartenhäuser. Das Erdbeben das durch den Vulkanausbruch ausgelöst
 wurde kann man noch in den entferntesten Winkeln der Erde spüren. In
 Tokio verbiegt sich die Nadel eines Seismographen und bricht einfach ab.
 In Berlin macht die Nadel einen plötzlichen Sprung und hängt sich
 am Rand des zu beschreibenden Papiers auf. Der Seismograph schreibt auf der
 Walze und liefert so keine Aufzeichnungen mehr. Durch die gigantische Eruption
 wächst der Druck auf die darunter liegende Kontinentalplatte und setzt
 sich bis in die Meere hinein fort. In den Meeren bilden sich riesige Tsunamis
 die alles unter sich begraben das sich ihnen in den Weg stellt. Hawaii versinkt
 innerhalb Sekunden im Meer und ist ausgelöscht, doch die "Killerwellen"
 rasen ausgehend vom Kontinent weiter. Irgendwann erreichen sie Japan und
 zerstören die Küstenstädte, das Land wird bis weit ins innere
 hinein überflutet.

 


  Stille senkt sich über das Land, eine
 trügerische Stille. Die Sonne wurde durch den Ausbruch mit Ascheteilchen
 verschleiert und taucht den Kontinent in Dunkelheit. Die Temperaturen fallen
 innerhalb weniger Stunden um bis zu 20 °C und das Land beginnt zu "frieren".
 Der "Fallout" hat das Land kilometerdick mit einer Schicht aus Asche
 überzogen, wer nach dem Ausbruch noch am Leben war muss jetzt ersticken.
 Giftige Schwefelgase erledigen den Rest. Doch immer noch gibt es Leben. Durch
 den extremen Temperatursturz bilden sich gigantische Eisflächen und
 es schneit. Ein Szenario wie aus einem Katastrophenfilm, nur es ist kein
 Film sondern Tatsache. Ernten sind vernichtet und nun senkt sich eine
 mörderische Kälte über den Planeten. Eine Kälte welche
 die restliche Menschheit ohne genügend Ressourcen nicht überleben
 kann. Die meisten Kraftwerke sind zerstört, Heizungen funktionieren
 nicht mehr, die Nachwirkungen des Ausbruchs vernichten auch noch den letzten
 Lebenden in Amerika.

 


  Doch auch in Europa z.B. kann man die Auswirkungen
 dieses natürlichen "Super-GAUs" spüren. Rund um den Erdball haben
 sich die Ascheteilchen und das Schwefelgas in der Stratosphäre verteilt.
 Die Temperaturen fallen weltweit um ca. 5 - 15 C°. Große
 Hungersnöte brechen aus, da das Korn nicht mehr gedeiht und auf den
 Feldern verrottet. Durch den gewaltigen Schlag auf die Kontinentalplatte
 kommt die Erde ins trudeln, der Einfallswinkel der Sonne verändert sich
 und lässt die Temperaturen weiter fallen. Die Welt wird mit einer
 dünnen Eisschicht überzogen, eine "vulkanische Eiszeit" hat begonnen.
 

 


  Die Szenerie aus einem Hollywoodfilm? Leider nein,
 eine Szenerie die schon morgen, in hundert oder auch erst in tausend Jahren
 geschehen kann. Ein Weltuntergang, ausgelöst durch einen seit Jahrtausenden
 schlummernden Giganten unter dem Bundesstaat Wyoming.

 


  Der Yellowstone-Nationalpark im Bundesstaat
 Wyoming/USA. Ein Idyll für Tiere, Pflanzen und Menschen. Riesige
 Mammutbäume strecken sich gigantisch in den Himmel, Tiere haben teilweise
 sogar ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren und versuchen
 auf den gekennzeichneten Picknickplätzen den Besuchern etwas Futter
 abzubetteln. Doch dieses Idyll ist trügerisch, unter dem riesige Areal
 verbirgt sich ein riesiger Supervulkan der längst für einen Ausbruch
 überfällig ist.

 


  Ein Supervulkan bildet über Tausende von
 Jahren riesige Magma-Kammern in der Erdkruste, diese sind gefüllt mit
 dickem zähflüssigem Magma, die in den Kammern gefangenen Gase
 können nicht entweichen und so baut sich über lange Zeit ein enormer
 Druck auf. Bricht so eine Kammer plötzlich auf, entsteht eine gewaltige
 Explosion die kein Wissenschaftler berechnen kann.

 


  Ein Vulkanausbruch wird immer an der Menge von
 verfügbaren Magma gemessen. Der Explosivitäts-Index eines Vulkans
 (VEI) reicht von 0 bis 8 Punkten. Jeder Punkt bedeutet hierbei die Verzehnfachung
 des Ausgeworfenen Magmas. Ein Supervulkan von der Größe des im
 Yellowstone-Park befindlichen würde diesen Index aber bei weitem
 überschreiten. Ein Ausbruch der über 8 Punkten liegen würde.
 Eine Katastrophe die kein Mensch beherrschen oder berechnen kann. Eine riesige
 Zeitbombe der Natur, welche unser geordnetes Weltbild grundlegend verändern
 wird.

 


 
 Die Yellowstone-Senke wurde vor ca. 600 000 Jahren
 durch einen gewaltigen Vulkanausbruch geschaffen. Unter ungeheurem Druck
 entleerten sich riesige Magmakammern und schleuderten ihren Inhalt Kilometerhoch
 an die Oberfläche. Als sich die Kammern entleert hatten, brach die
 natürliche Höhle unter dem Druck des nun obenliegenden Magmas zusammen
 und bildeten den heutigen Nationalpark. Der Geologe Bill McGuire vermutet
 nun unter diesem Gebiet eine tickende Zeitbombe, ein Untier das nur darauf
 wartet endlich losgelassen zu werden und eine gigantische Verwüstung
 zu hinterlassen. Ein gefährliches Anzeichen für das Aktivwerden
 des Supervulkans könnte die Tatsache sein, das der Geysir "Giant Geyser"
 seit einiger Zeit immer häufiger seine Wassermassen "ausspuckt". Lange
 Zeit galt dieser Geysir als absolut unberechenbar, man konnte nie voraussagen
 wann er seine Fontäne in die Luft schleudern würde. Über 90
 Meter hoch schießt das Wasser aus dem Geysir und man rechnet mit einer
 Wassermenge von ca. vier Millionen Litern pro Ausbruch. Als 1959 ein schweres
 Erdbeben den Nationalpark erschüttert hatte wurden auch die Ausbrüche
 des "Giant Geyser" seltener. Doch nun bricht er mit ziemlicher
 Regelmäßigkeit wieder alle paar Tage aus.

 


  Robert Christiansen, ein Forscher aus Kalifornien
 suchte in den 60er Jahren den gesamten Nationalpark nach Kraterwänden
 ab, konnte aber nichts finden, kein Hinweis auf einen Vulkan oder auf
 Kraterwände. Erst als er Satellitenbilder der "NASA" einsehen konnte
 fand er wichtige Hinweise auf die Überreste eines eingestürzten
 Vulkans (Caldera). Diese Reste haben die gigantischen Ausmaße von 70
 Kilometern Länge und 30 Kilometern Breite. Die Überreste des Vulkans
 sind somit größer als Städte wie New York, London oder
 Moskau.

 


  Was unter dem Nationalpark vor sich geht, kann
 man mit keinem anderen Vulkan auf dieser Welt vergleichen. "Kleine" Vulkane
 wie der Vesuv wirken gegen diesen Supervulkan wie ein "Spielzeugvulkan" den
 Kinder gerne für den Schulunterricht basteln. Im Gegensatz zum Vesuv
 drängt hier das Magma an die Erdoberfläche, doch es durchbricht
 diese nicht sondern sammelt sich in der oberen Kruste. Durch die Hitze schmilzt
 das Gestein in diesen Regionen und das neu verflüssigte Gestein fließt
 zurück in die Magma-Kammern. Dieses Phänomen dauert schon Jahrtausende
 lang an und man kann sich vorstellen welche Hölle unter der
 Erdoberfläche brodelt. Die Flüssigkeit in den Kammern ist ständig
 in Bewegung und schmilzt die Erdkruste immer weiter in Richtung Oberfläche
 aus, die Kruste wird immer dünner und die stark komprimierten Gase aus
 dem Magma zwängen sich nach oben und bilden große Risse in den
 Gesteinsschichten darüber. Sollte einer dieser Risse die Magma-Kammer
 erreichen kommt es zu einer Katastrophe ohnegleichen. Ein Inferno das den
 Ausbruch des Pinatubo wie einen "kleinen Rumpler" in der Erdgeschichte wirken
 lassen würde.

 


  Um das Szenario etwas anschaulicher zu machen
 muss man hier in der Geschichte zurückgehen. Vor ca. 74 000 Jahren
 explodierte auf Sumatra der Vulkan Toba in einem riesigen Feuerball und
 hinterließ eine Caldera von 100 km Länge und 60 km Breite. Die
 ausgestoßene Masse verwandelte die Stratosphäre in einen
 Ascheschleier, es kam zu einem "nuklearen Winter", allerdings ohne Atombombe.
 Die Temperaturen sanken rapide ab und es könnte zu Schneefällen
 im Sommer gekommen sein. Dies ist allerdings keine Spekulation, denn auch
 in der jüngeren Geschichte kann man dies nachvollziehen. Als 1815 in
 Indonesien der Tambora ausbrach, herrschte eine weltweite Kälteperiode.
 Die Temperaturen in Europa sanken um 2,5 Grad. Ein Jahr darauf, 1816, konnte
 man die Auswirkungen dieses Ausbruchs noch in den USA spüren. Es schneite
 mitten im Sommer und noch bis 1819 hatte dieser Ausbruch Auswirkungen auf
 das Klima der Nordhalbkugel der Erde. 1815-1819 zählen bis heute noch
 zu den kältesten Perioden des letzten Jahrhunderts. Auch als der Pinatubo
 1991 ausbrach, sank die Temperatur auf der Erde in den beiden Jahren darauf
 um ca. 0,5 °C.

 


  Der Wissenschaftler Christiansen untersuchte den
 Nationalpark auf Spuren früherer Ausbrüche und fand meterdicke
 Schichten von alter, harter Vulkanasche. Es müssen drei Ausbrüche
 gewesen sein, einer gewaltiger als der andere. Als er seine Fundstücke
 datieren ließ kam man auf ein unglaubliches Resultat. Der erste
 eingebrochene Krater bildete sich vor ca. 2 Millionen Jahren. Der zweite
 vor 1,3 Millionen Jahren, der dritte, den Christiansen auf den Satellitenbildern
 gefunden hatte, vor ca. 630 000 Jahren. Ich glaube hier muss niemand lange
 rechnen, jede Eruption erfolgte in einem Zeitraum von ca. 600 000 Jahren.
 Es sieht aus als könnte man den Vulkan unter dem Yellowstone-Park mit
 einem Kometen vergleichen, der immer wieder in einem bestimmten Zyklus am
 Himmel erscheint und an der Erde vorbeizieht. Nur würde ein Ausbruch
 des Vulkans nicht spurlos an der Erde vorübergehen, sondern sie in ein
 riesiges Chaos stürzen das weltweite Konsequenzen nach sich ziehen
 würde. Der Park der wie ein Idyll aussieht, birgt noch mehr Geheimnisse.
 Er "lebt".

 


  Robert Smith von der
 University of Utah hat Vermessungen der Bodenhöhe von 1923 herangezogen
 und mit heutigen Messungen verglichen. Er kam zu dem Ergebnis das der ganze
 Park sich in Bewegung befindet. Von 1923 bis 1985 stieg die durchschnittliche
 Bodenhöhe um 74 cm an. Ab 1995 fiel die Bodenhöhe allerdings wieder
 ab und ist zum Teil sogar um eine Schrägachse gekippt. Zeitgleich
 wölbte sich der zusammengefallene Krater wieder nach oben was auf eine
 stark gefüllte Magma-Kammer schließen lässt, die enorme
 Ausmaße angenommen haben muss. Um herauszufinden ob an dieser Theorie
 etwas dran ist mußten die Forscher auf andere Quellen zurückgreifen.
 Im gesamten Park sind 22 Erdbebenstationen verteilt, die auch noch die kleinste
 Erschütterung des eingefallenen Kraters, sowie Erdbeben auf der gesamten
 Welt registrieren. Unter dem Yellowstone-Park werden jährlich hunderte
 von kleinen Erdbeben registriert, 1959 war aber auch ein sehr heftiges Beben
 verzeichnet worden. Es hatte die Stärke von 7,5 auf der nach oben hin
 offenen Richterskala. Da Schallwellen unterschiedlich schnell sind, je nachdem
 welche Schichten sie durchlaufen konnte man für den Yellowstone-Park
 genaue Berechnungen anstellen. Nach verschiedenen Vermessungen von
 Erdstößen im Park, setzte Smith seine Daten zusammen und kam zu
 einem Ergebnis das die Welt aufhorchen lies. Die Magma-Kammer unter dem Park
 muss eine Länge von mindestens 40-50 Kilometern haben, 20 Kilometer
 breit und mindestens 10 Kilometer dick sein. Der Inhalt der Kammer
 müßte aus dunklem Basaltmagma und hellerem, geschmolzenen
 Krustenmaterial bestehen und dürfte deshalb nicht so flüssig sein
 wie normales Magma, das man z.B. vom Ätna kennt. Vor ca. 630 000 Jahren
 brach der Vulkan das letzte mal aus, wir sind also zeitlich
 überfällig. Dennoch kann kein Mensch sagen wann der "Deckel" dieses
 gigantischen "Druckkochtopfs" erneut abheben wird und die Welt bis ins Mark
 erschüttert.

 


  Was haben die Wissenschaftler hier
 erforscht? Den Anfang oder das Ende einer katastrophalen Entwicklung die
 auch die moderne technisierte Welt nicht stoppen kann? Ein Ausbruch in dem
 Größenmaß das hier die Forscher berechnet haben, würde
 die USA nicht nur zu 2/3 sondern mit Pech sogar komplett von der Karte
 "ausradieren". Ein Ausbruch des Supervulkans würde sogar noch Europa
 durch Asche und Schwefelverbindungen in der Stratosphäre sibirische
 Verhältnisse bescheren. Nicht zu denken was dann in nächster Umgebung
 des Parks vor sich geht. Man kann davon ausgehen daß das Weltklima
 um mindestens 5 C° abkühlen würde. Der Ausbruch des
 Yellowstone-Vulkans könnte die gesamte Menschheit in eine tiefe Krise
 stürzen. Lynn Jorde von der Universtiy of Utah hat durch Genanalysen
 mindestens eine so ausgelöste Krise gefunden. Verblüffend daran
 ist, das große Menschensterben vor ca. 70 000 - 80 000 Jahren genau
 auf den Zeitraum des riesigen Vulkanausbruchs auf Sumatra fällt. Die
 Menschheit wurde auf ca. 5000 - 10 000 Individuen dezimiert. Auslöser
 könnte wie gesagt der Ausbruch des Tobas gewesen sein. Würde jetzt
 der Supervulkan im Yellowstone-Park ausbrechen, wird die Asche des Vulkans
 tausende Kilometer Amerikas bedecken wie nach einem heftigen Schneesturm.
 Die Verschleierung der Stratosphäre mit Schwefel und Asche würden
 die Temperaturen extrem absinken lassen und die Ernten auf der gesamten Welt
 vernichten. Aber nicht nur die Ernten zur Zeit des Ausbruchs, durch die
 Klimaveränderung würden die Ernten für Jahre wegfallen.
 Hungersnöte auch in "Wohlstandsländern" wären die
 Folge.

 


 Wir stehen hier vor einem Katastrophenszenario
 und können nichts dagegen machen. Der Vulkan wird ausbrechen, nur niemand
 kann sagen wann es passieren wird. Könnte der Ausbruch weit weniger
 heftig ausfallen als berechnet? Kann die Menschheit diese Katastrophe
 überleben? Müssen wir uns auf einen "vulkanischen Holocaust" einstellen
 und Notfallpläne erarbeiten? Wer die letzte Frage mit Ja beantwortet
 hat, sollte überlegen das es keine wirklich verläßliche
 Schutzmaßnahme gibt. Man weiß nicht wann der Vulkan ausbrechen
 wird, Ernten "hamstern" kann die Weltwirtschaft durcheinanderwirbeln und
 die Preise nach oben treiben. Wir wissen nicht einmal wann der Vulkan seine
 tödliche Last aus der Erde entlassen wird. Nur eines steht fest: Es
 wird irgendwann geschehen...






          § Satellitenaufnahme der Caldera des
          Yellowstone-Vulkans.
          §
Quelle: www.lonlygunmen.de

 





 

Clubmitglied, 46510 Postings, 7588 Tage vega2000Also ehrlich gesagt MadChart

 
  
    #12
17.09.03 15:09
machen mir die Amerikaner mit ihren Bomben mehr Angst. Wir sind sowieso nur alle zu Besuch hier & ob es nun früher passiert oder später...., gut das wir nicht alles wissen.


P.S. In Japan hat irgendein Wissentschaftler ein Megaerdbeben für gestern oder heute vorhergesagt. Bis jetzt ist nichts passiert, aber der BigBang ist bereits überfällig.  

95441 Postings, 7470 Tage Happy EndDie größte Bedrohung für die Menschheit ist

 
  
    #13
17.09.03 15:22
Gerhard Schröder!

 

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