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Chatter haben psychische Störungen!


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Neuester Beitrag: 14.01.07 21:28
Eröffnet am: 04.09.06 19:54 von: taos Anzahl Beiträge: 10
Neuester Beitrag: 14.01.07 21:28 von: 2teSpitze Leser gesamt: 4.969
Forum: Talk   Leser heute: 1
Bewertet mit:
30


 

9045 Postings, 6896 Tage taosChatter haben psychische Störungen!

 
  
    #1
30
04.09.06 19:54

Studie: Viel-Chatter haben häufig psychische Störungen

Internetnutzer mit krankhaftem Nutzungsverhalten haben weit häufiger psychische Störungen

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/...sche-Stoerungen-158636.html
Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 01.03.16 09:15
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/...ungen-158636.html

 

 

30991 Postings, 6591 Tage sportsstarApropos

 
  
    #2
9
04.09.06 19:56
Kann mal endlich einer den Chat reparieren?!

greetz

sports*

 

96297 Postings, 7154 Tage KatjuschaDas ist krank bin, muss mir kein Prof erzählen. o. T.

 
  
    #3
1
04.09.06 20:07

30991 Postings, 6591 Tage sportsstarPathologische Internetnutzung

 
  
    #4
2
04.09.06 20:19
Silvia Kratzer: Pathologische Internetnutzung. Pabst 2006, 112 Seiten
ISBN 10:3-89967-317-4

"Internetsüchtige" meist angstgestört oder depressiv

"Internet-Sucht" tritt meist auf dem Boden eines psychischen Grundleidens auf - in dieser Häufigkeitsreihenfolge: Angststörungen, depressive Episoden, Substanzabhängigkeiten,posttraumatische Belastungsstörung.

Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Silvia Kratzer (Universität Augsburg) in ihrer Studie "Pathologische Internetnutzung".
Anders als bei den bisherigen Untersuchungen zum Thema beschränkte sich Kratzer nicht auf eine online-Umfrage; die Daten wurden in persönlichen Gesprächen erhoben - mit dem standardisierten Munich Composite International Diagnostic Interview von Wittchen & Pfister.Bei den pathologischen Internet-Nutzern registrierte die Psychologin etwa 32 online-Stunden wöchentlich; die Mehrheit der Betroffenen ist im sozialen Leben stark verunsichert, Rückenschmerzen und Nervosität sind überhäufig.
Kratzer folgert aus ihrer Diagnose: Therapie der Internet-Abhängigkeit bedeutet in erster Linie Therapie der Grunderkrankung - mit der Folge eines reduzierten, moderaten Internet-Gebrauchs.


greetz

sports*

 

871 Postings, 5070 Tage stefan64angstgestört oder agressiv ???

 
  
    #5
3
04.09.06 20:50
die hat wohl 'nen Knall die blöde Kuh, so totalen Schwachsinn zu erzählen, na warte, wenn ich die mal erwische..
ohhhh, muß mal eben meine Frau rufen, damit sie mal nachsieht was da so komisch knistert in der Ecke .. was kann das nur sein ?????? Ahhhhhhhhh

Stefan64  

96297 Postings, 7154 Tage KatjuschaGleichzeitig depressiv und aggressiv

 
  
    #6
1
04.09.06 22:00
Außerdem Rückenschmerzen und ohne soziale Kontakte. Aha.

Ich stell mir das gerade bildlich vor. Ein depressiver Krüppel, der ohne Kontakt zur Außenwelt seine Aggressionen Nachts an einem unschuldigen Hund (oder ner Katze?) auslässt.  

25551 Postings, 6725 Tage Depothalbiererpuhh, glück gehabt.

 
  
    #7
1
04.09.06 22:15
war noch nie im chat.

das bleibt auch so.  

49676 Postings, 5804 Tage SAKUDas erklärt die

 
  
    #8
05.09.06 08:36
manische Depression unseres aggrofreds...

Jahrelange Einzelhaft im Chat is eben doch ungesund ;o))
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  

9045 Postings, 6896 Tage taosWie wandelnde Leichen

 
  
    #9
3
14.01.07 21:23

Tief liegende Augen, blasse Gesichtsfarbe, zitternde Hände: Rund eine Million Deutsche sind abhängig von Computer und Web. In schweren Fällen von Internet-Sucht hilft nur kalter Entzug.

Berlin - "Sie sehen aus wie wandelnde Leichen", sagt Psychologe Andreas Koch von der Berliner Caritas. Er meint so genannte Internet-Junkies, die täglich 10 bis 15 Stunden im Netz hängen - ohne ausreichend zu essen, zu trinken oder sich zu waschen. Viele von ihnen leben von Hartz IV und haben sich aus dem realen Leben weitestgehend verabschiedet - bis die Telefongesellschaft schließlich den Anschluss sperrt.

Internet-Junkies: Nach drei bis vier Wochen Entzug wieder klar im Kopf

Internet-Junkies: Nach drei bis vier Wochen Entzug wieder klar im Kopf

Und obwohl die Sucht nach Computerspielen, Chats oder Sex-Websites als so genannte substanzunabhängige Verhaltenssucht gilt, können die Betroffenen ähnliche Entzugssymptome wie Alkoholiker oder Drogenabhängige entwickeln, etwa wenn man ihnen den Netzzugang kappt, den Computer wegnimmt oder sie aus dem Internet-Café wirft.

In leichten Fällen, sagt Koch, könnten die Betroffenen einen kontrollierten Umgang mit dem Netz erlernen - vor allem, wenn sie noch jung seien. Doch in Extremfällen sei "kalter Entzug" der einzige Weg, um die Süchtigen aus ihrer Scheinwelt ins reale Leben zurückzuholen. "Nach drei bis vier Wochen ohne Internet sind die Leute wieder klar im Kopf und fragen sich, was läuft eigentlich in meinem Leben falsch", sagt der Psychologe, der das "Café Beispiellos" der Berliner Caritas leitet.

Therapiegruppe für Internet-Junkies

Eigentlich wurde die Einrichtung ausschließlich für Glücksspielsüchtige gegründet, doch jetzt hat die Caritas wegen steigender Nachfrage auch eine neue Therapiegruppe speziell für Internet-Junkies ins Leben gerufen. Seit Oktober vergangenen Jahres wird einmal in der Woche eine angeleitete Gesprächsgruppe angeboten; außerdem gibt es die Möglichkeit zur Einzelbehandlung.

Die Caritas bezahlt das Angebot aus einem eigenen Topf, weil eine Finanzierung über Krankenkassen oder Rententräger bisher nicht möglich ist. Dazu müsste Internet-Sucht als eigene psychiatrische Diagnose anerkannt sein. Doch die Experten streiten sich bereits seit Jahren, ob Online-Sucht tatsächlich eine eigene Krankheit ist, oder aber vielmehr ein Einzelsymptom, das andere Diagnosen verdeckt oder überlagert.

Bert te Wildt, Mediziner der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat unlängst 23 Internet-Süchtige einer ausführlichen Studie unterzogen. Bei 80 Prozent der Probanden, so te Wildts Ergebnis, habe sich ein depressives Syndrom herausgestellt, das auch schon vor der Internetabhängigkeit vorlag. Auch Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen entdeckte Wildt überdurchschnittlich häufig.

Symptomwandel in der virtuellen Welt

"Unsere Daten sprechen dafür, dass sich hinter pathologischer Internetnutzung bekannte psychische Störungen verbergen, die mit der Übersetzung in die virtuelle Welt einen Symptomwandel erfahren", heißt es in einer Mitteilung der Universität. Von einer diagnostischen Einordnung als Suchterkrankung hält te Wildt deswegen wenig. Manche Mediziner sehen das anders.

Unumstritten dagegen ist, dass Sucht nach Computerspielen oder Sex-Websites kein Einzelfall mehr ist - und bereits nicht wenige Ehen gesprengt hat. Mehr als eine Million Internetnutzer in Deutschland zeigten verschiedenen Studien zufolge Anzeichen einer Internetsucht, berichtet die Caritas. Bei drei bis vier Prozent der etwa 32 Millionen deutschen Internetnutzer sei der Gebrauch des neuen Mediums zumindest problematisch.

Zu ihnen gehören allerdings auch viele Jugendliche, die sich nur in einer vorübergehenden Phase ihres Lebens obsessiv Computerspielen widmen - und die nach Ansicht von Experten lernen können, bewusster mit dem Internet umzugehen. "Bei Jugendlichen ist Abstellen immer die letzte Lösung", sagt die ehemalige Internet-Süchtige Gabriele Farke, die in Buxtehude lebt. Sie berät Eltern und Jugendliche und hat mehrere Selbsthilfegruppen gegründet. Oft laufen die Kontakte mit Internet-Junkies jedoch monatelang nur anonym über Mails "Ich muss die Leute dort abholen, wo sie sind", sagt Farke realistisch.

Die öffentlichen Diskussionen um Computerspiele wie "Counterstrike" oder "World of Warcraft", die jedes Mal nach Amokläufen in Schulen neu aufkommen, hält Gabriele Farke allerdings für verfehlt. Das Problem, meint die 49-Jährige, seien nicht die Spiele, sondern die Sucht danach. Und Bert te Wildt sieht in der Internetsucht nicht nur ein medizinisches, sondern ein soziologisches Problem: Immer mehr erwachsene Menschen suchten den depressiven Rückzug "in eine zumeist infantile digitale Fantasiewelt, um dort die Helden zu spielen, die sie im realen Leben nicht sein können."

Ayala Goldmann, AP


 

7436 Postings, 5030 Tage 2teSpitzeDer Urvater aller

 
  
    #10
1
14.01.07 21:28
Internetsüchtigen: Inter (Günter) Netzer!

Hacke, Spitze, 1, 2, 3!!!

 

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