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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/10


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1125 Postings, 7119 Tage indexCONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/10

 
  
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10.03.01 10:18
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      CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/10
   Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 9. März 2001

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
        8. EMPFEHLUNGEN INLAND

        9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
       10. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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2. MARKTANALYSE
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Aktienmärkte, 10. Woche vom 05. bis zum 09. März 2001

(Alle nachfolgenden Indexstände beziehen sich auf den 9. März 2001
zwischen 18:30 und 19:30 Uhr MEZ).

--- 1. Deutscher Aktienindex ---

Nachdem der DAX die ersten drei Handelstage der Woche positiv
beendete, setzten Gewinnmitnahmen ein. Man konnte wieder einmal
erkennen, wie stark der DAX an den amerikanischen Indizes hängt. Die
positiven Vorgaben der Nasdaq zu Wochenbeginn ließen besonders Titel
wie die Deutsche Telekom, SAP und Siemens steigen.
Personaldiskussionen bestimmten in der zweiten Wochenhälfte das
Marktgeschehen. Rücktrittsgerüchte um Telekom-Chef Ron Sommer sowie
der Rücktritt von Epcos-Chef Klaus Ziegler bewegten die Kurse der
beiden Aktien. Gute Nachrichten gab es für die Banktitel. Zum einen
hatte Alan Greenspan bei seiner Rede zur Wochenmitte eine Zinssenkung
der US-Notenbank am 20. März angedeutet, und zum anderen wurde die
Zinssenkungsfantasie in Europa geschürt, da eine konjunkturelle
Inflationsgefahr derzeit nicht mehr besteht.

Zur Technik: Der Abwärtstrend beim DAX ist immernoch intakt. Derzeit
verläuft er zwischen 5580 und 6720 Punkten. Ein weiterer negativer
Aspekt ist der Bruch des seit Januar '99 bestehenden Aufwärtstrends,
welcher derzeit bei 6420 Punkten zu finden ist. Der Index ist
idealtypisch noch einmal von unten an diesen Trend herangelaufen.
Normalerweise folgen nun weitere Verluste. Das Potential ist im
unteren Bereich des Trendkanals zu finden. Auch der Bruch des
kurzfristigen Aufwärtstrends am Donnerstag spricht für ein derartiges
Szenario. Dies kann nur der Fortbestand der Unterstützungszone bei
6100 bis 6200 Punkte stoppen. Der Trendbruch bedeutet, daß sich der
DAX in den kommenden Monaten eine neue Orientierung suchen wird. Die
wahrscheinlichste Entwicklung nach dem Bruch des Aufwärtstrends ist
eine Seitwärtstendenz, die sehr breit gefaßt sein kann. Im Moment
scheint alles für eine weitere Abwärtstendenz des deutschen
Aktienmarktes zu sprechen. Einziger Hoffnungsschimmer ist, daß aus dem
tiefsten Pessimismus die nächste Hosse entsteht.

--- 2. Neuer Markt Deutschland ---

In der Woche des vierjährigen Bestehens weist der Nemax All Share mit
gerade mal noch 0,03 % Wochenperformance (19:00 Uhr) ein Plus aus,
nachdem er im Wochenverlauf mit einem Stand von 2164 bereits 6,8 % im
Gewinn lag. Nachdem am letzten Freitag ein neues Jahrestief bei 1936
Punkten markiert wurde, verhalfen die positiven Nasdaqvorgaben zu
Beginn der Woche dem Neuen Markt in die Pluszone. Eine positive
Grundstimmung und das Überwinden der Angst vorm Markt hatten vor allem
auch institutionelle Investoren zum Einstieg bewogen. Es wurden
vorwiegend Blue Chips gekauft, die positive Nachrichten erwarten
ließen. So gehörten Aixtron, die am Donnerstag nach Börsenschluß ihre
Quartalszahlen präsentierten, zu den Gewinnern am Neuen Markt. Das
Unternehmen schaffte es zum wiederholten Male, die Umsatz- und
Ertragsprognosen des Marktes zu übertreffen und glänzte außerdem mit
einem positiven Ausblick. In der zweiten Wochenhälfte kam es dann
knüppeldick. Die Umsatz- und Gewinnwarnungen von Yahoo! und Intel
brachten den Markt unter Druck, woraufhin der Wochengewinn des Index
fast vollständig abgegeben wurde. Zusätzlich belasteten die für
Februar vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten, die die Hoffnungen auf eine
vorzeitige Zinssenkung der US-Notenbank zerstreuten.

Die Zahlen des Neuen Marktes lesen sich imposant. Seit Anfang des
Jahres hat der Blue Chip Index des Neuen Marktes Nemax 50 32,54 %
verloren. Seit seinem Hoch am 10.03.2000 bei 9603 Punkten, also genau
vor einem Jahr, ist er bis auf das Jahrestief am vergangenen Freitag
bei 1783 Punkten um über 81 % gefallen. Eine derart heftige Korrektur
hatte sicherlich keiner erwartet. Die Frage bleibt jetzt: Ist die
aktuelle Abwärtsbewegung, in der es in der Reaktion der Anleger
zwischen guten und schlechten Nachrichten fast keine Unterschiede mehr
gibt, ebenso eine Übertreibung nach unten, wie die vor einem Jahr zu
beobachtende Übertreibung nach oben oder handelt es sich um eine
generelle längerfristige Korrektur der Bewertungen der
Wachstumsunternehmen? Wir favorisieren die erstgenannte Alternative.

Technisch bleibt die Lage beim Nemax All Share angespannt. Die
ehemalige Unterstützung bei 2212 Punkten, die nach Durchbrechen dieser
Linie als Widerstand dient, wurde Anfang der letzten Woche recht
stürmisch angelaufen. Doch nach den negativen Unternehmensmeldungen
ging dem Index die Luft aus, und die Stände tendierten nach unten. Als
nächste und einzige Unterstützung dient das unbestätigte neue Jahres-
tief bei 1936 Punkten. Da die Aufwärtsbewegung zum Erliegen gekommen
ist, gehen wir davon aus, daß dieser Bereich in den nächsten Tagen zü-
gig angelaufen wird. Ob diese Marke halten wird, hängt wesentlich von
der Entwicklung an der Nasdaq ab. Doch auch da sieht es nicht gut aus,
da die amerikanische Wachstumsbörse heute ein neues Verlaufstief mar-
kiert hat. Wir müssen deshalb davon ausgehen, daß auch der Neue Markt
im Gefolge einer schwächelnden Nasdaq neue Tiefststände erreichen
wird. Seit Ende Januar hat sich sowohl beim Nemax All Share als auch
bei der Nasdaq ein kurzfristiger Abwärtstrend gebildet. Beim Nemax All
Share verläuft die Trendlinie derzeit bei ca. 2130 Punkten. Die tech-
nischen Indikatoren sind aus der überverkauften Zone in den neutralen
Bereich zurückgekehrt und haben teilweise bereits wieder nach unten
gedreht. Obwohl wir die Indikatoren als neutral beurteilen, bieten sie
doch wieder Luft nach unten bis in ihre überverkauften Bereiche.

Bei den Sektoren zeigte sich diesemal ein sehr unterschiedliches Bild.
Während die Bereiche Telekommunikation und Software mit einer
Performance von +5,56 % bzw. +4,39 % vergleichsweise gut abschnitten,
standen die Finanzdienstleister mit einem Minus von 7,54 % wiederholt
unter Druck. Dieser Bereich weist mit -38,84 % seit Jahresanfang die
schlechteste Wertentwicklung aller Sektoren am Neuen Markt auf.

Wie es also aussieht, geht es zunächst weiter abwärts. So lange der
Widerstandsbereich bei 2212 Punkten im Nemax All Share nicht
überwunden ist, bleibt also alles zunächst beim alten. Wir raten
weiterhin, sich mit Neuengagements zurückzuhalten, bis eindeutige
Kaufsignale vorliegen.

---  3. US-Aktienmarkt ---

Im Westen nichts Neues -- erneut wurde die Unterstützung bei 10300
Punkten im Dow Jones industrial average erfolgreich getestet, und der
Index drehte wieder nach oben. Damit wurde die von uns bereits
mehrfach beschriebene Broadening-Top Formation bestätigt. Mit einem
Indexstand von aktuell 10858,05 Punkten konnten wir im Wochenverlauf
über 4 % zulegen und kommen den Widerstandslinien bei 10980 und 11300
Punkten wieder näher. Nach der Gewinnwarnung von Yahoo! legten als
defensiv angesehene Standardwerte wie Procter & Gamble insbesondere
in der zweiten Wochenhälfte deutlicher zu, weil die Anleger hoffen,
daß diese Firmen den Konjunkturabschwung besser überstehen.

Mittelfristig sollten die Zuversicht, daß die US-Wirtschaft nicht in
eine Rezession fallen wird, das weiterhin hohe Produktivitätswachstum
und die steigende US Geldmenge einen Ausbruch über die
Widerstandslinien bewirken.


--- 4. Nasdaq ---

Die Markttechnik an der Nasdaq sieht nach wie vor schlecht aus. An
diesem Freitag markierte der Index bei 2060 Punkten (18:45 Uhr) ein
neues Jahrestief. Seit Jahresanfang ist die amerikanische
Wachstumsbörse damit um über 16 % gefallen, seit dem Hoch bei 5048 vor
einem Jahr sind es knapp 60 %. Die Analyse der Charts läßt uns zu dem
Schluß kommen, daß das noch nicht alles gewesen sein könnte. Unter
hoher Dynamik ging es die letzten Tage abwärts. Dabei wurde ein Gap
(Kurslücke) zwischen 2169 und 2124 Punkten gerissen. Dieses könnte in
den nächsten Tagen wieder geschlossen werden und stellt eine Zielmarke
für eine Gegenbewegung dar. Generell befindet sich der Markt in einer
intakten Abwärtsbewegung, die von zwei Trends bestimmt wird: Zum einen
handelt es sich um den seit September 2000 bestehenden Abwärtstrend,
der aktuell bei 2340 Punkten verläuft, und zum anderen begrenzt ein
kurzfristiger, seit Ende Januar bestehender Abwärtstrend bei aktuell
2200 Punkten den Weg nach oben. Als Widerstände dienen die Bereiche um
2250 und 2400 Punkte. Als letzte Unterstützung wurde der Bereich um
das alte Jahrestief bei 2071 Punkten nach unten durchbrochen. Die
technischen Indikatoren haben aus dem neutralen Bereich nach unten
gedreht. Alles in allem sieht die Lage also weiterhin düster aus. Auch
wenn die Chance auf eine Bodenbildung auf aktuellem Niveau noch
besteht, rechnen wir mit weiter nachgebenden Kursen.

--- 5. DJ Stoxx 50: Technische Reaktion ---

In den letzten Börsentagen setzte nach den massiven Kursverlusten der
vergangenen Wochen, die den Index sogar den Abwärtstrendkanal nach un-
ten verlassen ließen, eine Gegenbewegung ein. Der Stoxx 50 stieg wie-
der bis etwa 4200 Punkte. Aktuell notiert das europäische Börsenbaro-
meter bei 4170 Punkten. Zunächst könnte diese Gegenbewegung noch bis
4250 Punkte fortgesetzt werden. Nach unten wird das Restrisiko durch
mehrere Unterstützungslinien zwischen 3800 und 4000 Punkten begrenzt.

Nachdem sich die Inflationsangst in Europa beruhigt hat, erwartet die
Mehrzahl der Analysten, daß sich mittelfristig auch die EZB dem Trend
nach niedrigeren Leitzinsen nicht entziehen kann und sich dies positiv
auf die Märkte auswirkt. Kurzfristig belasten jedoch noch die
Gewinnwarnungen einiger Technologiewerte.

--- 6. Japanischer Aktienmarkt ---

In dieser Woche konnte der Nikkei trotz der Unsicherheit bezüglich der
japanischen Wirtschaft mit einer positiven Wochenperformance glänzen.
Nun ist das Desaster der japanischen Wirtschaft offenkundig und die
Unfähigkeit der Regierung, dieses zu beheben, ebenso. Darauf hat der
Markt gewartet. Eingepreist ist bereits eine mögliche Rezession. Es
ergibt sich nun eine Chance für die Wirtschaft und auch den
Aktienmarkt. Wenn die Regierung über Jahre nicht in der Lage war,
entscheidende Reformen einzuleiten, so wird sie nun von der aktuellen
wirtschaftlichen Lage dazu gezwungen. Daß die erforderliche
Neuorientierung der Politik nicht mit der bestehenden Regierung und
schon gar nicht mit dem Ministerpräsidenten Mori möglich ist, liegt
auf der Hand. Dieser steht zur Zeit unter einem enormen Druck, so daß
sein Rücktritt nur eine Frage von wenigen Wochen ist. Kann ein
geeigneter Nachfolger für ihn gefunden werden - die Wahlen stehen in
diesem Jahr bevor - der das Vertrauen des größten Teils der
Bevölkerung erhält, so wird auch das Vertrauen der Konsumenten und
Anleger in die Märkte zurückkehren. Solange noch kein personeller
Wechsel erfolgt ist und kein vernünftiges Reformpaket geschnürt ist
bleibt die Lage unsicher. Den negativen Höhepunkt kann der
Bilanzschluß zum 31. März markieren, wo einige Banken die Bewertungen
eigener Aktienpositionen nach unten korrigieren müssen.

Aus technischer Sicht kann beim Nikkei 225 weiterhin keine Entwarung
gegeben werden. Der steile Abwärtstrend, der seit Dezember 2000
existiert, ist noch intakt und notiert derzeit bei 13000 Punkten. Der
von uns vermutete Bruch dieser Trendlinie blieb bislang aus. Nachdem
der japanische Aktienmarkt die Dreizehntausender-Marke nach unten
durchbrochen hat, fiel der Index auf ein Kursniveau, das zuletzt 1985
gemessen wurde. Der Nikkei 225 befindet sich derzeit am unteren Ende
des mittelfristigen Abwärtstrendkanals, der sich zwischen 12100 und
13700 befindet. Positiv ist die Wochenperformance von fast 3 % zu
interpretieren. Trotz schlechter Stimmung bezüglich der
wirtschaftlichen und politischen Lage konnte sich der Index von seinen
Wochentiefständen bei 12133,90 Punkten erholen und beendete die Woche
bei 12627,90 Punkten. Obwohl wir langfristig für den japanischen Markt
positiv eingestellt sind, raten wir noch nicht zum Kauf. Langfristig
orientierte Anleger sollten erst den Ausbruch aus dem
Abwärtstrendkanal abwarten. Kurzfristig besteht die Möglichkeit, daß
der Index nach dem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends bei 13000 an
die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals heranläuft.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen Ihr SchmidtBank-Researchteam aus
Nürnberg.

Verfasser: Thomas Brodehl, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 02.03.2001 bis 09.03.01 [15:19 Uhr]

Wochen-Hits              02.03.01   09.03.01      %
--------------------------------------------------
Focus Digital               3,85       6,00     +55,84
Met@Box                     1,95       3,00     +53,85
Condat                     12,10      16,95     +40,08
ebookers.com ADR            2,65       3,58     +35,09
CE Computer Equipment       8,10      10,80     +33,33
Centrotec                   9,80      13,05     +33,16
WWL Internet                2,42       3,22     +33,06
ricardo.de                  5,30       7,00     +32,08
Advanced Medien             1,17       1,53     +30,77
Syskoplan                  15,15      19,75     +30,36

Wochen-Flops             02.03.01   09.03.01      %
--------------------------------------------------
MIS                        11,90       6,75     -43,28
Sartorius ST               12,50       9,00     -28,00
GeneScan                   22,25      16,30     -26,74
Toys International.com      0,61       0,47     -22,95
Intertainment               9,50       7,40     -22,11
Orbis                       3,16       2,50     -20,89
DCI                         7,00       5,60     -20,00
Sartorius VZ                8,00       6,50     -18,75
OAR Consulting              3,60       2,93     -18,61
Ravensberger                0,43       0,35     -18,60

Quelle: Börse Online


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (02.03.2001 - 08.03.2001)

1. SAP AG                       716463
2. DEUTSCHE TELEKOM AG          555750
3. AIXTRON AG                   506620
4. ADVA AG OPTICAL NETWORKING   510300
5. COMMERCE ONE INC. DEL.       924107
6. NOKIA CORP.                  870737
7. COMROAD AG                   544940
8. THIEL LOGISTIK AG            931705
9. D. LOGISTICS AG              510150
10. QIAGEN N.V.                  901626


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Condomi                544490   1000     23,50    27,50
Citigroup              871904    880     56,00    54,00
Süss Microtec          722670   1750     28,00    34,75
DaimlerChrysler        710000   1000     51,50    56,00
Dicom Dt. Zerti.       931486   6000      8,70     8,55

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
PROTEIN DESIGN LABS    883428    180     72,90    53,00
VAXGEN INC. SHARES     923976    240     25,75    22,90
MILLENNIUM PHARMAC.    900625    380     36,50    33,50
ADVA AG OPTICAL NET.   510300    800     22,50    22,40
CO.DON AG              517360    830     16,70    17,41


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

Eine reichlich verdorbene Geburtstags-Fete....

... steht dem Neuen Markt an diesem Wochenende bevor. Mit erst vier
Jahren auf dem Buckel blickt das 1997 für Wachstumsunternehmen ins
Leben gerufene Segment bereits auf eine reichlich bewegte
Vergangenheit zurück. Nach einem eher zähen Start zündete der Neue
Markt den Turbo und errang im März 2000 mit fast 10000 Punkten beim
die 50 größten Werte umfassenden NEMAX 50 seinen Kursgipfel. Was indes
danach folgte, hielten wohl nicht einmal die kühnsten Pessimisten für
möglich: Innerhalb von nur zwölf Monaten erfolgte der steile Absturz
um nicht weniger als 80 %. Vielen Anlegern, die auf horrenden
Verlusten sitzen, bleibt derzeit kaum mehr als die Hoffnung auf einen
neuen Aufschwung.

Viele von ihnen werden dabei jedoch vergeblich warten, andere zumin-
dest sehr lange. Denn das Vertrauen in das Segment und eine Vielzahl
von Unternehmen ist doch zutiefst angeknackst. Einige der einst
hochgejubelten Companies mußten bereits den Gang zum Konkursrichter
antreten. Das Elend machte dabei auch nicht vor sogenannten Qualitäts-
unternehmen halt. Problematisch hierbei ist jedoch, daß sich auch für
gute Unternehmen mit schlüssigen Konzepten die Möglichkeiten, eine
(Wagnis-)Finanzierung zu erhalten, drastisch verschlechtert haben. Die
Jobmaschine der New Economy ist längst ins Stottern geraten.

Dem Vergleich nach - lange Zeit vermeintlich nicht geltenden -
Bewertungskennzahlen wie KGV oder Umsazbewertung mit eingeführten und
soliden Unternehmen halten nur die wenigsten stand. Daß es auch am
Neuen Markt wohltuende Ausnahmen gibt, und dies auch von der Börse
anerkannt wird, beweist in regelmäßigen Abständen ein Unternehmen der
ersten Stunde - die Aixtron AG aus Aachen.

Aixtron: Der Musterknabe des Neuen Marktes

Kaum einem Unternehmen des arg in Ungnade gefallenen Segmentes für
Wachstumswerte gelingt es so regelmäßig, aufkommende Skepsis bezüglich
des Fortbestands des stetigen Expansionskurses im Keime zu ersticken,
wie dem Hersteller von Produktionsmaschinen für Verbindungshalbleiter.
Die am Wochenende vorgelegten vorläufigen Zahlen der Aachener waren
hierfür erneut der beste Beleg. Nachdem eben jene Skeptiker den
Aktienkurs im Vorfeld um satte 15 % in die Tiefe jagten, belehrte sie
Vorstand Kim Schindelhauer wieder einmal eines Besseren. Jedenfalls
toppte Aixtron mit einem Umsatzzuwachs von 87 % auf 158 Mill. Euro im
Jahr 2000 die Prognosen. Besonders erfreulich fällt auch der Anstieg
von 78 % im Konzernergebnis auf 18,5 Mill. Euro aus. Zu erwarten ist,
daß die Analysten nunmehr erneut ihre Rechenstifte auspacken müssen,
liegen die - bislang stets erreichten - Unternehmensprognosen für 2001
mit Umsätzen von 235 Mill. Euro und fast 30 Mill. Gewinn schon wieder
deutlich über deren bisherigen Ansätzen. Die exponierte Stellung mit
einem Weltmarktanteil von 55 % von Aixtron, die erst in der letzten
Phase des NM-Crashs in Mitleidenschaft gezogen wurden - die Aktie
notiert mit 89 Euro (+10 %) bei etwa der Hälfte ihres Höchstkurses von
179 Euro -, belohnt die Börse mit einem deutlichen
Bewertungsaufschlag. Mit einer Kapitalisierung von rund 6 Mrd. DM und
einem dreistelligen KGV ist Aixtron gewiß nicht billig, gilt jedoch
als "ewiger Favorit" der Investmentfonds und somit auch künftig als
Basisinvestment am Neuen Markt.

Tips und Termine

Ihre Börsenpläne präsentiert am Montag die agiplan Technosoft AG, sie
wird auch die Preisspanne für die vom 12. bis 16. März zur Zeichnung
stehenden Aktien bekanntgeben.

Auf großes Interesse dürften die Bilanzpressekonferenzen einiger
"Großer" des Neuen Marktes stoßen, so z. B. am Dienstag (13.3.) von
Thiel Logistik. Jahreszahlen präsentieren am gleichen Tag zudem
Novasoft, Parsytec und die BB Medtech. Pro DV Software, Centrotec
sowie die November AG empfangen die Journalisten am 14. März und
werden bei dieser Gelegenheit einen Ausblick auf das laufende
Geschäftsjahr geben. Die Amatech AG veröffentlicht ihren
Jahresabschluß am Donnerstag. Tomorrow Internet und Micronas
Semiconductor, Emprise und Group Technologies legen ihren Datenkranz
für das abgelaufene Geschäftsjahr ebenfalls am 15. März offen.

Sie dürften jedenfalls allesamt im Schatten der Comdirect stehen,
deren Bilanzpressekonferenz (15.3.) für sehr viel Aufmerksamkeit
sorgen dürfte. Aufmerksam sollten Aktionäre von SAP Systems
Integration (13.3.), PGAM Advanced Technologies (14.3.) sowie von
Travel24.com ihre Papiere beobachten, zu diesem Datum enden bei den
betreffenden Unternehmen wichtige Lock-Up-Fristen. In dem ein oder
anderen Fall verursachten Altaktionäre, die ihre Aktien in den Markt
gaben, in der Vergangenheit erheblichen Kursdruck.

Quelle: Czerwensky intern


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7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
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Network Associates: Licht am Ende des Tunnels

Der neue CEO George Samenuk von Network Associates (NICE*Letter 4/00,
01/01) legt sich mächtig ins Zeug. Soeben beendete er eine Aktionärs-
sammelklage von Anfang 2000. 30 Mio. USD beträgt die außergerichtliche
Einigungssumme, die allerdings größtenteils durch eine entsprechende
Versicherung gedeckt ist. Derzeit durchforstet Samenuk die
Produktvielfalt, die sich durch die Masse der Akquisitionen in den
letzten Jahren anhäufte. So viel erfuhren wir exklusiv von ihm vorab:
Produkte, die nicht die Nummer eins oder zwei auf dem Weltmarkt sind
- oder zumindest die Chance haben, dorthin kurzfristig vorzustoßen -
werden gnadenlos gekillt. Bis Ende März will er die Todesliste
zusammengestellt haben. Etliche Produkte und Dienstleistungen wurden
kurioserweise in den USA höchst erfolgreich offeriert, aber in Europa
oder Asien vom Vertrieb nur stiefmütterlich behandelt. Auch das wird
sich ändern. So erfuhren wir, dass es wohl hierzulande einen
deutschsprachigen Online-Antiviren-Service geben wird, der in den USA
bereits unter McAfee.com (Nasdaq: MCAF; WKN: 929431; NICE*Letter
39/00, 40/00) offeriert wird. Der wird derzeit von knapp 900.000
Abonnenten benutzt, Ende März soll die Millionen-Marke überschritten
werden. Damit dürfte McAfee.com der größte ASP (Application Service
Provider) weltweit sein. Auch die Helpdesk-Lösung des
Geschäftsbereichs Magic Solutions ist in den USA führend, hier plagt
man sich eigentlich nur mit einem einzigen nennenswerten Konkurrenten
herum: Remedy (Nasdaq: RMDY; WKN:894656, NICE*Letter 32/99). Magic
Solutions stellte soeben die neue Version »Magic Total Service Desk
(TSD) 7.0« vor, eine neue Generation vollständig webbasierter Service-
Desk-Lösungen für das effiziente Management von Internet-Anwendungen.
Samenuk kann trotz des tiefroten vierten Quartals immer noch auf einen
Kassenbestand von über 690 Mio. USD blicken. Die Reorganisation dauert
aber, voraussichtlich stehen noch zwei rote Quartale bevor.

Unsere Meinung: Die Turnaroundstory des neuen CEO ist fundamental
intakt. Die Börse nimmt vorerst eine abwartende Stellung ein. Erst im
April gibt es neue Richtwerte für Analysten, bis dahin gilt
bestenfalls - halten.

Quelle: NICE*LETTER


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8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Kamps: Outperformer (WGZ-Bank)

Die Analysten der WGZ-Bank stufen die Kamps-Aktie als Outperformer
ein.

Die Zahlen des größten europäischen Bäckereibetriebs hätten überzeugen
können. Akquisitionsbedingt habe der Umsatz im Geschäftsjahr 2000
erheblich (+645 %) gesteigert werden können, das EBIT habe im gleichen
Zeitraum mit einem Wachstum in Höhe von 881 % noch stärker zugelegt.

Die Befürchtungen, dass sich der Konzern mit den zahlreichen
Akquisitionen übernommen habe, seien nicht realistisch, es sei aber zu
begrüßen, dass das zukünftige Wachstum etwas bedächtiger angegangen
werde. Die Analysten der WGZ-Bank sind für die Zukunft des Konzerns
optimistisch und stufen den relativ günstig bewerteten Titel auf
Outperformer.

Kamps (WKN 628060)

Quelle: Aktienresearch

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SAP: Long Term Buy (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merill Lynch stufen die SAP-Aktie als Long Term Buy
ein.

Zu Beginn der Woche habe das Unternehmen seine Wachstumsprognosen für
das laufende Geschäftsjahr wiederholt. Nach Meinung der Analysten
seien diese Vorhersagen der Marktlage entsprechend konservativ.

Die Analysten erwarteten einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 3,17 Euro
für 2001. Weil der Wachstum in den USA jedoch geringer ausfallen könne
als erwartet, müsse der Gewinn unter Umständen auf 3,06 Euro je Aktie
korrigiert werden.

Da SAP jedoch über einen starken Namen verfüge und die
Branchenführerschaft besäße, werden dem Unternehmen von den Analysten
langfristig gute Perspektiven zugesprochen, und das Anlageurteil
lautet demzufolge "Long Term Buy".

SAP (WKN 716460)

Quelle: Aktienresearch

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Evotec buy (HSBC Trinkaus & Burkhardt)

Die Analysten von Trinkaus&Burkhardt bestätigen ihre Kaufempfehlung
für Evotech.

Nach Angaben der Analysten habe die EVO-Screen Maschine Mark II den
Aufnahmetest bei GlaxoSmithKline bestanden. Die nächste Generation
Mark III werde Ende 2001 an GlaxoSmithKline geliefert. Dieser werde
sich in zwei Hauptaspekten von seinem Vorgänger unterscheiden: Die
Anzahl der Datapoints werde auf über 100.000 pro Tag steigen, und es
werde möglich sein, Geräte von anderen Herstellern zu integrieren.

Die Tatsache, dass Mark II den Aufnahmetest bestanden habe, sei aber
nicht ausschlaggebend für die wiederholte Kaufempfehlung. Die
Analysten glauben vielmehr, dass der aktuelle Aktienkurs nicht den
potentiellen Wert des Unternehmens widerspiegele. Daher laute die
Empfehlung: kaufen.

Evotec (WKN 566480)

Quelle: Aktienresearch

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Fresenius auf "Buy" zurückgestuft (Deutsche Bank)

Die Analysten der Deutschen Bank haben die Fresnius-Aktie von "Strong
Buy" auf "Buy" zurückgestuft.

Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen am Dienstag habe die
Herabstufung ausgelöst. Diese hätten im Rahmen der Erwartungen
gelegen. Gleichzeitig habe die Firmenleitung einen verhaltenen
Ausblick für die Fresenius-Tochter Kabi präsentiert, deren Börsengang
sich voraussichtlich bis 2003 verzögern werde.

Die Analysten erwarten, daß sich die Fresenius-Aktie um mindestens
10 % besser entwickeln werde als der Markt und raten daher weiterhin
zum Kauf. Ihre nachdrücklich Kaufempfehlung, die durch das Urteil
"Strong Buy" ausgedrückt wurde, haben die Analysten der Deutschen Bank
jedoch zurückgenommen.

Fresenius (WKN 578563)

Quelle: Aktienresearch

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SZ Testsysteme - kaufen (Berenberg Bank)

Laut der Berenberg Bank zeige der hohe Auftragseingang von 45 Mio. DM
im ersten Quartal 2000/1 mit einem Wachstum von 115 % das hohe
Wachstumspotential von SZ Testsysteme.

Zusammen mit dem Marktführer, der US-Firma Teradyne, könne SZ als
Technologieführer angesehen werden. Man sei auf die Fertigung von
Automatischen Testsystemen für das am schnellsten wachsende Segment
des Halbleitermarktes spezialisiert.

Auch die Umsatzentwicklung mit einem Plus von 96 % auf 30,5 Mio DM und
der 270%ige Sprung beim operativen Gewinn zeigten ebenso die
erfreuliche Entwicklung. Das weitere Wachstum werde durch die
verstärkte Nutzung von Halbleitern in der Autoindustrie und die
schnellen Änderungen auf dem Telekommunikationssektor gefördert.

Für das Fiskaljahr 2002/3 erwarten die Analysten ein Wachstum des
Umsatzes auf 253 Mio DM. Nach den Schätzungen solle dann der Gewinn
pro Aktie bei 2,17 DM liegen. Die Analysten bestätigen ihr Kauf-Rating
mit einem mittleren Kursziel von 30 EUR.

SZ Testsysteme (WKN 506730)

Quelle: Aktienresearch  

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1125 Postings, 7119 Tage indexCONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/10 Teil 2

 
  
    #2
10.03.01 10:19
Funkwerk - Kaufen (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer empfehlen, die Funkwerkaktie zu
kaufen.

Die Funkwerk AG, die laut der Analysten erst seit wenigen Monaten am
Neuen Markt notiert ist, habe sich auf Mobilfunksysteme für
Verkehrsträger und Fahrzeuge spezialisiert. Die Digitalisierung der
mobilen Kommunikation bei europäischen Bahnen sei ein bedeutungsvolles
Standbein. Seit ein Verbot des Handytelefonierens während der Fahrt
herrscht, bieten sich nach Meinung der Analysten am Markt für
Freisprechanlagen neue Perspektiven. Erst gestern habe Funkwerk einen
Großauftrag von Nortel Networks im Volumen von 100 Mio. DM bis 2004
über die Lieferung von 5000 GSM-R-Mobilfunkterminals verbuchen können.
Hintergrund sei die Einigung von 32 europäischen Bahngesellschaften,
die bis Ende 2005 einheitlich den Standard GSM-R einführen wollen.
Funkwerk plane aus Sicht der Analysten konservative Wachstumsraten um
30 % pro Jahr. Die Aktienbewertung sei dann mit einem geschätzten KGV
2002 von 35 und einer Marktkapitalisierung von 243 Mio. Euro nicht mehr
ganz billig.

Die Analysten sehen die technologische Kompetenz, die gute
Positionierung und das hohe Potential als Grund zum Kauf an.

Funkwerk (WKN 575314)

Quelle: Aktienresearch


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Gucci: Trading Buy (Goldman Sachs)

Nach Meinung der Analysten des Hauses Goldman Sachs könne die
Gucci-Aktie als Trading Buy empfohlen werden.

Am 8. März habe die niederländische Staatsanwaltschaft eine
Untersuchung der Allianz von Gucci mit Pinault Printemps-Redoute
angeordnet. Nach Meinung der Analysten sei die Allianz mit PPR jedoch
günstig für den Wert der Gucci-Aktie, da sich Synergieeffekte ergäben.

Verschiedene Gründe führen die Analysten zu ihrer positiven
Beurteilung der Gucci-Aktie: Nicht nur der Marktanteil der Marke
"Gucci" steige beständig, auch die Wiederbelebung der Marke "Yves
Saint Laurent" schreite gut voran. Im Branchenvergleich sei die Aktie
zudem günstig bewertet. Die Analysten von Goldman Sachs zählen die
Gucci-Aktie zu den Top-3-Werten in ihrem Segment und vergeben das
Anlageurteil "Trading Buy".

Gucci (WKN 897602)

Quelle: Aktienresearch

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Alcatel: Outperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co stufen Alcatel weiterhin als
Outperformer ein.

Nach Angaben der Analysten habe der französische Telekomdienstleister
gewarnt, dass das Umsatzwachstum bei Mobiltelefonen in den letzten
zwei Monaten zurückgegangen sei. Frühere Prognosen für das erste
Quartal und das Gesamtjahr würden aber dennoch aufrechterhalten. Die
Mobiltelefone würden nach Angaben der Analysten nur 7 % des
Gesamtjahresumsatzes ausmachen. Insgesamt werde ein Umsatzwachstum
zwischen 20 % und 25 % prognostiziert. Dabei erwarte CEO Tchuruk den
Umsatz eher am unteren Ende der Spanne.

Da dies mit den Erwartungen der Analysten übereinstimme, werde das
Rating Outperformer aufrechterhalten.

Alcatel (WKN 873102)

Quelle: Aktienresearch

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Accor: Market Outperformer (Goldman Sachs)

Die Einschätzung der Accor-Aktie als Market Outperformer kann nach
Meinung der Analysten von Goldman Sachs aufrecht erhalten werden.

Accor, ein Unternehmen, das Hotelketten der untersten Preiskategorie
führt, habe bei der Analystenpräsentation überzeugen können. Der
Umsatz in den USA zeige keinen Rückgang, der angestrebte Wachstum von
2,5 % für das laufende Jahr könne höchstwahrscheinlich realisiert
werden.

Akquisitionen betreffend wolle sich das Unternehmen jetzt ganz auf den
europäischen Markt konzentrieren. Nach Meinung der Analysten berge der
Markt für Logis im Niedrigpreissegment in Europa langfrisitg großes
Potential, und Accor werde zugetraut, die Spitzenposition auf diesem
Markt einzunehmen. Demzufolge könne die Einstufung des Papiers als
"Market Outperformer" bestätigt werden.

Accor (WKN 860206)

Quelle: Aktienresearch

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Vivendi Environnement: Kaufen (Soc. Gen.)

Die Analysten der Société Générale sprechen für die Vivendi
Environnement-Aktie eine Kaufempfehlung aus.

Der Wert von Vivendi Environnement habe im Jahr 2000 eine beeindru-
ckende Performance gezeigt. Das Unternehmen habe den Betriebsgewinn im
Vergleich zum Vorjahr um 29 % steigern können und damit an der Ober-
grenze der Analystenerwartungen gelegen. Besonders im Unternehmensbe-
reich "Wasser" habe Vivendi Environnement zulegen können, die Ursache
sei in dem starken Anstieg der internationalen Nachfrage zu suchen.

Da für die nächsten drei Jahre ein Gewinnwachstum von über 10 % prog-
nostiziert werden könne, erhalten die Analysten der Société Générale
ihre Kaufempfehlung für die Vivendi Environnement-Aktie aufrecht.

Vivendi Environnement (WKN 501451)

Quelle: Aktienresearch

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LVMH bleibt Market Performer (Lehman Brothers)

Die Analysten von Lehman Brothers stufen die LVMH-Aktie als Market
Performer ein.

Obwohl die strategische Positionierung der Unternehmensgruppe für das
laufende Jahr günstig erscheine, blieben die Analysten bei ihrer
Einschätzung aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten skeptisch.

Der solide Konzern habe gute Ergebnisse für das Jahr 2000 präsentieren
können, lediglich einige akquirierte Unternehmen hätten sich nicht wie
erhofft entwickeln können.

Da das makroökonomische Klima LVMH, eine im Premiumkonsumgütersegment
positionierte Unternehmensgruppe, jedoch stark affektieren könne,
blieben die Analysten bei ihrer zurückhaltenden Einschätzung des
Wertes als Market Performer.

LVMH (WKN 853292)

Quelle: Aktienresearch

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Yahoo: Kursziel reduziert (Credit Suisse First Boston)

Die Analysten der Credit Suisse First Boston haben Gewinnschätzungen
und Kursziel für Aktien von Yahoo reduziert.

Einen Tag nach der Ankündigung von Yahoo, das Unternehmen werde die
Gewinnerwartungen nicht erfüllen und Yahoo-Chef Timothy Koogle deshalb
zurücktreten, haben die Analysten von Credit Suisse Boston (CSFB) ihre
Prognosen für Yahoo gesenkt. CSFB habe sein Kursziel für die kommenden
sechs bis zwölf Monate von $ 30 auf $ 10 reduziert. Das Investmenthaus
reduziere zudem die Schätzung für den Gewinn je Aktie von 35 Cents auf
2 Cents. Yahoo notiere aktuell bei $ 20 in der Nähe des Jahrestiefst-
standes. Vor zwölf Monaten seien die Papiere noch $ 205 wert gewesen.

Yahoo (WKN 900103)

Quelle: Aktienresearch


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10. DISCLAIMER
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