Bayer AG
Die zukünftigen Partein gibts ja noch gar nicht.
Die 125.000 aktuellen Kläger sind ja Safe, der Vergleich steht und Bayer hat ja schon > 40.000 der Kläger ausbezahlt.
Um die 125.000 Kläger geht es ja auch gar nicht mehr, es geht nur um die zukünftigen Klagen.
Da gibt es momentan ja quasi nur 2 Parteien, ein mal Bayer und ein mal Chhabria. Das Chhabria da keinen Vergleich will hat er wohl letzte mal deutlich gemacht sonst hätte er im Juni auch sein OK geben können. Er hat ja explizit gesagt, man darf zukünftigen Klägern nicht die Klagemöglichkeit nehmen, was für mich sogar einleuchtend ist.
Wenn man schon jetzt Klagen zu lässt, mal außen vor ob gerechtfertigt oder nicht, wieso sollte dann der Ami (nennen wir ihn mal Donald) in 2 Jahren nicht Klagen dürfen wenn er meint das er durch Glyphosat Krebs bekommen hat.
Ja am 3.11. gibt es die Zahlen für Q3. Korrekt.
Aber ganz ehrlich, Bayer hat den Ausblick (Gewinn pro Aktie 6,70-6,90) für 2020 vor 2 Wochen bestätigt. Also ist doch ganz klar was bei den Zahlen raus kommt.
Die könnten höchstens schlechter als erwartet ausfallen, was dann passiert sollte auch auf der Hand liegen.
Ich bin weiß Gott kein Schwarzmaler, aber ich bin Realist und hab jetzt die letzten 3 Jahre genau beobachten können was ab geht.
https://www.onvista.de/news/...te-bei-glyphosat-vergleichen-397102247
Bayer macht Fortschritte bei Glyphosat-Vergleichen
25.09.20, 07:05 Reuters
Wilmington/Frankfurt (Reuters) - Bayer kommt bei dem Abschluss der Glyphosat-Vergleiche in den USA weiter voran.
Bayer macht Fortschritte bei Glyphosat-Vergleichen
Damit verbessern sich die Aussichten für den Agrarchemie- und Pharmakonzern, einen Schlussstrich unter die belastenden Rechtsstreitigkeiten wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters ziehen zu können. Der Mediator Ken Feinberg sagte am Donnerstag, sein "Optimismus kenne keine Grenzen". Er erwarte, dass auch die nächsten Fälle, die vor Gericht kommen sollen, bald mit Vergleichen beigelegt werden könnten.
Der zuständige US-Bezirksrichter Vince Chhabria sagte bei einer Anhörung, er werde das Verfahren bis zum 2. November vorübergehend aussetzen. Bayer und die Klägeranwalte sollten sich dann wieder zum Stand der Dinge äußern. Anwälte von Bayer und der Kläger erklärten, man mache bei den Glyphosat-Vergleichen Fortschritte. Bislang habe man verbindliche Vereinbarungen getroffen, um etwa 45.000 der 125.000 eingereichten und nicht eingereichten Ansprüche zu lösen. Das Unternehmen habe Vergleiche mit allen Kanzleien abgeschlossen, die Klagen vor Gericht gebracht hätten.
Bayer hatte Ende Juni mitgeteilt, sich mit einem Großteil der Kläger geeinigt zu haben, damit seien etwa drei Viertel der 125.000 eingereichten und drohenden Klagen vom Tisch. Zu dem Zeitpunkt war aber noch kein Geld geflossen, und die Einigung noch nicht umgesetzt worden. Für den Vergleich und mögliche künftige Fälle werden insgesamt bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig. Strittig ist allerdings noch die Handhabung und Beilegung möglicher künftiger Klagen.
Der Vorschlag zum Umgang mit möglichen künftigen Klagen geriet ins Wanken, nachdem US-Bezirksrichter Chhabria daran Zweifel geäußert hatte. Die Vereinbarung sah unter anderem die Einrichtung eines unabhängigen Wissenschaftsgremiums vor, das entscheiden sollte, ob und zu welchen Mengen der glyphosathaltige Unkrautvernichter Roundup - der seit der Übernahme von Monsanto zur Bayer-Produktpalette gehört - Krebs verursacht. Bayer zog darauf Anfang Juli seinen Antrag auf vorläufige Genehmigung dieser Vereinbarung zurück.
Zuletzt hatte das Unternehmen erklärt, Fortschritte bei einem überarbeiteten Konzept erzielt zu haben. Der Umgang mit künftigen Glyphosat-Klagen ist ein entscheidender Bestandteil der Vergleichsvereinbarungen, innerhalb des Vergleichspaketes sind dafür 1,25 Milliarden Dollar reserviert.
Wir werden Anfang November ein sehr gutes zusammenwirken zwischen Glyphosat Vergleich (2.11) und der US Wahl sehen/ der dax wird am 3.11. auf 14.000 Zählern stehen . Bayer bei mindestens 55. Darauf würde ich hier und jetzt wetten.
Die sind ja noch schlimmer als die Dummbasher.
in diesem Forum bin ich bisher nur stiller Mitlesen gewesen und freue mich über die guten Informationen und den Austausch. Ich bin ehemals vor ca. 1 Jahr bei Bayer mit langfristiger Orientierung auf Dividenden eingestiegen und habe Häppchenweise mit derzeitigem EK 57 EUR dazugekauft.
Derzeit schauen alle auf einen Vergleich bei dem Thema Glyphosat, was natürlich derzeit Top Thema ist und dem Unternehmen und nicht zuletzt der Aktie auch neue Perspektiven in die Zukunft ermöglicht bei der Beilegung dessen. Was mich persönlich in meinen Studien optimistisch stimmt ist der Fakt, dass es nicht nur die Lösung "Vergleich" gibt, sondern weiterhin noch der rechtliche Weg zur generellen Beilegung via Glyphosat ist nicht Krebserregend, beschritten wird. Wir erinnern uns, dass Bayer keinen Hinweis auf die Verpackung drucken darf (gerichtlicher Entscheid) und noch kein Bundesrichter überhaupt in diesem Fall ein finales Urteil gesprochen hat, jedoch die CDC Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hat. Für mich ergeben sich daraus folgende Lösungszenarien:
1. Bundesgericht entscheidet Glyphosat ist nicht krebserregend (siehe Einstufung CDC) - Best Case
2. A: Chabria entscheidet sich für einen Vergleich inkl. Deckelung zukünftiger Klagen z.B.: Über einen Fond, etc.
2. B: Alle Klagen werden mit separaten Vergleichen abgegolten - Worst Case
Dass Bayer mehrere Möglichkeiten zur Beilegung des Falles verfolgt, zeigt mir persönlich das alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob der Monsantokauf ein Fehler war oder zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung, etc. aber am Ende muss man sich aus dieser Situation raus manövrieren und diese Möglichkeiten liegen auf dem Tisch.
Weiterhin ist das nicht der erste große Fall, dem Bayer in seiner Vergangenheit gegenüberstand, auch Glyphosat wird am Ende irgendwann enden.
Das ist jedoch meine Sichtweise aus meinen unterschiedlichen Recherchen und kann sicherlich diskutiert werden.
Ich bin gespannt auf Anfang November und bleibe generell optimistisch. :)
Manche haben vergessen, dass Bayer dennoch einiges zu bieten hat.
Ich glaube nach wie vor nicht an 54€ bis zum 02.11, und auch nicht an einen kompletten Vergleich.
Die Zurückhaltung der großen gegenüber Bayer ist spürbar, und sollte der DAX wieder mal abtauchen, wird sich Bayer wohl auch nicht entziehen können.
Aktuell will niemand den Zug verpassen.
Gleiches gilt für Bayer !
Bayer hat langfristig Substanz !
Das war ja der erste Teil des Vergleichs, da musste Chhabria auch gar nicht zustimmen. Er hat es nur muckiest das Bayer so lange gebraucht hat die ersten Kläger such wirklich auszuzahlen und hat deswegen damit gedroht erneut Klagen zuzulassen.
Deswegen hat Bayer Gas gegeben und viele Kläger ausbezahlt, dies wurde ja auch im September bei Chhabria besprochen und er hat weiterhin die Klagen ausgesetzt bis November.
Bis dahin wird dann auch der Großteil der 125.000 Kläger ausgezahlt sein für diese ~ 8 Mrd $.
Das stand nie zur Debatte. Chhabria hat nur an dem zweiten Teil des Vergleichs rumgemeckert, den „future Chases“.
Ein tolles Erholungsbild- die Stimmungslage verbessert sich -
50€ nächste Woche - ohne Zweifel !
Am Wochenende kann alles mögliche passieren.
Du bist echt ein Loser wie er im Buche steht.
Wir leben in einer Welt voller Risiken...that‘s ist...
Bayer scheiterte heute den ganzen Tag lang an der 47, das ist mMn kein gutes Zeichen, hier ist was im Busch. Und warum wird hier immer behauptet, bis November gehts rauf auf Kurs XY ? Bayer wird sich davor hüten, vorzeitig irgendwas bekannt zu geben, den Fehler machte man schon einmal. Der Termin ist Anfang November, und bis dahin werden wir, so wie seit Monaten, rumdümpeln. Diese hirnlosen unbegründeten Träumerpostings gehen mir mehr am Sack als Basher...
Bayer hat auf die Woche 4 Prozent gemacht und steht bei etwa 47€.
Mit steigendem Leitindex ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen, insbesondere weil der Abverkauf der letzten Woche zu extrem war.
Das ist eine bullische Formation.