Bayer AG
Mich stört´s eigentlich 0auch nicht. Habe Bayer mit einem Einstand von 52,x im Portfolio. Möchte hier regelmäßige Dividenden einstreichen. Und wenn dann eine Glyphosat-Einigung kommt, dann sind Kursgewinne die Sahne oben drauf.
Die Rücknahme der Guidance ist m.E. auf das Risiko zurückzuführen, dass Glyphosat an immer mehr Ländern verboten werden wird. Das ist m.E. im Kurs drin. Glyphosat macht ja auch nicht 100% vom Umsatz sondern nur ewas über 10% aus.
Irgendwann kommt mit ziemlicher Sicherheit auch eine Phase wo das Momentum-Investieren zu Ende geht. Auch eine Tesla und Amazon stossen oben an. Tesla z.B. 3stelliges KGV, keine Dividende, für ihre Bonds müssen die fast 5% bezahlen.
Bayer zahlt ca. 1%, Staatsanleihen bringen Null, Dividende 5%. Zu einem gewissen Zeitpunkt wird das zu Interesse in solchen Aktien führen. Auf den Zeitpunkt kann ich gerne warten. Bestes Beispiel dafür sind die Versorger. Auf dem Tief bei 10 wollte keiner RWE haben. Wende verschlafen - was stimmt - , schlechte Auslandsengagement, schlechtes Management e.t.c. Heute steht die Aktie bei 33. Hat nur 3 Jahre gedauert. So ähnlich sehe ich die Situation bei Bayer.
Bayer hat die Dividende schon quasi bekannt gegeben ich weiß nicht was du da von Analysten schreibst.
Bayer hat in der Meldung geschrieben das es 30% vom Gewinn pro Aktie gibt und hat den Gewinn zwischen 6,70 und 6,90 für dieses Jahr bestätigt.
Also gibt es 2,01 - 2,07 und im Jahr 2022 gibt es wieder 30% vom Gewinn pro Aktie aus dem Jahr 2021 und der Gewinn soll leicht ( das definiert jeder anders für mich max. 10%) und dem Gewinn aus dem Vorjahr liegen.
Das heißt 6,70 x 0,9 = 6,03 bis 6,90 x 0,9 = 6,21
6,03 x 0,3 = 1,81 bis 6,21 x 0,3 = 1,86
Das kommt von Bayer selber und nicht von irgendwelchen Analysten !!!
@ all
Was macht richtig so sicher das der Vergleich am 2.11. geschlossen wird?
Das hat man jetzt 2 Jahre nicht geschafft, wieso dann jetzt am 2.11. ?
Bei Bayer scheint man keine Hoffnung in der Zukunft zu haben. Warum eigentlich nicht? Nur weil man 2021 im Agrar-Bereich Probleme bekommen hat? Wer weiß schon, wie es 2022 aussieht. Im ersten Halbjahr 2020 war die Agrarsparte noch stark gewesen. Jetzt hat halt Corona zugeschlagen - warum sollte das bei Bayer denn nicht möglich sein. In 2 Jahren wird man Corona auf die ein oder andere Weise hinter sich gebracht haben - man kann ja nicht über Jahre in Angst legen. Dann wird es sicher auch hier wider mehr Aufträge geben.
66 Milliarden Dollar,da hat man Baumann und Wenning ein wenig ins Gehirn geschissen und vergessen umzurühren.
Zur jetzigen Zeit ist Corona deutlich unwichtiger geworden, ja fast schon nebensächlich (bissel überspitzt ausgedrückt) da hat niemand mit einer Gewinnwarnung gerechnet und somit haut die deutlich mehr rein.
Aber das ist alles „irrelevant“ so lange die Glyphosatproblematik über Bayer schwebt und der Vergleich nicht vollumfänglich geschlossen ist.
Selbst wenn Bayer morgen den Welthunger stillen würde würde der Kurs sich nicht bewegen so lange der Vergleich mit Summe X (> deutlich über 10 Mrd $) liegt.
Mal angenommen der Vergleich wird am 2.11. wasserdicht geschlossen sollte es einen deutlich Kurssprung geben und danach stetig aufwärts gehen bis in den Bereich 55€ würde ich sagen wenn der Gesamtmarkt auch steigt.
Als im Juni der Vergleich geschlossen wurde ging es ja auch stark nach oben aber am gleichen Tag auch noch viel deutlicher ins Minus und das bevor bekannt wurde das der Vergleich gar nicht geschossen wird. Aber da stand der Kurs halt auch deutlich höher als jetzt.
Sell on good news kann ich mir bei 45€ nicht mehr vorstellen.
Viele Anleger haben deutlich das Vertrauen in Bayer verloren dafür kommen aber auch viele neue Investoren dazu.
Mein Vertrauen ist auf jedenfall bei ca 0%.
Das heißt für mich persönlich auch das ich meine Position deutlichst verkleinern werde oder sogar glatt stellen werde sobald mein EK erreicht ist.
Ich will hier gar nichts mehr verdienen, ich will einfach nur mein Geld zurück und dann mach ich 3 Kreuze.
Aber klar in mehreren Jahren sind hier trotzdem wieder 3 stellige Kurse möglich und die gönn ich jedem der dabei bleibt.
Ich werde drauf verzichten.
Die werden eine Summe bezahlen und immer wieder geht einer vor Gericht,das nennt man vorsichtig Optimistisch.
Ich weiß auch nicht, wie man die zukünftigen Klagen in den Griff bekommen will.
Ich könnte mir vorstellen, dass man die vereinbarte Summe bezahlt und mit den großen Kanzleien einen "Deal" schließt. Dann gibt es ja auch noch die Klärung von Bayer vor dem obersten Gerichtshof - ob man Bayer überhaupt anklagen darf, wenn man nicht davor warnen darf/muss. Wer weiß was da raus kommt. Vielleicht löst das das Zukunftsproblem - wann kann man hier eigentlich etwas erwarten?
Wenn man mit den Kanzleien den Deal geschlossen hat, dann wird es für kleinere Kanzleien definitiv viel schwerer werden. Um so lange Prozesse durch zu bekommen, muss viel Geld in die Hand genommen werden - da stellt sich die Frage, ob die kleinen Kanzleien das stemmen können. Und es gibt aktuell sicher auch kaum noch Klagewillige mit berechtigtem Anlass, da die ja schon alle geworben wurden. Das wäre zwar keine schöne Lösung, aber eine Lösung.
Es wird sicher eine tragbare Lösung geben - davon leben die Kanzleien in den USA ja. Aber egal bei welchem Scheiß - irgendwann einigt man sich halt.
Der Wert ist überverkauft zum 2ten Mal im kurzen Zeitfenster, wenn Donald sich bei Twitter nicht verplappert testen wir hier bald die 49....
Fundamental ist ohnehin alles im Lack, wer die Bilanzen gelesen hat sollte wissen das die 20 oder 30 nicht berechtigt sind.
Bin ja selber bei Bayer investiert mit Aktien und Puts,also halb so schlimm,ich sehe spätestens nach dem 2. November die 40€,weil vorsichtig Optimistisch nichts auf die Reihe bekommt.
Macht euch nicht unglücklich und kauft lieber die Bayer Aktien.
46€ wacht auf !!!
So eine geile Gelegenheit !
das in eigenen Interessen handelt.
Bernstein sind unabhängiger als jede Bank !! Realistische Einschätzung
Wer jetzt vor dem Deal seine Aktien verkauft liebt wohl keine Gewinne