Apple Short Only
Noch besser ist es allerdings die Bank zu sein - wenn man durch 'kleine Tricks' nachhelfen kann, wo die Kugel zum liegen kommt. ;-)
Am besten, man investiert also in den besten Ausbeuter.
Der Roulettetisch dagegen ist nur ein Apparat, der keinen Mehrwert schaffen kann.
Insofern hat der Anleger schon eine gewissen Vorteil gegenüber dem Roulettespieler, er kann z.B. mehr wissen als seine Mit-Anleger. Am Roulettetisch weißt du nur dass es Kugeln gibt die fallen müssen und wettest dementsprechend. Der Roulettetisch liefert keine Informationen.
Meine größte Spekulation ist, das ich davon ausgehe, das sich der Markt wieder erholt. Wenn dann einzelne Werte wie Celgene dermaßen abgestraft werden, da kann man auch mal einsteigen. Gilead ist der gleiche Fall. Sind Beide keine Zockerbuden, also kein bloßer Zock. ich hole mir vorher schon an Infos, was ich kriegen kann. Ist nicht einfach Schwarz oder Rot.
Interessant ist doch, wie die Spielbank mit dieser geringen Chance das Ganze am Leben halten kann? ;-)
Eben: die Bank hat höhere Chancen. Wenn ich auf Rot setze, und kein anderer Spieler auf Schwarz, liegen die Chancen der 'Bank bei 52,7%. Und wenn ich als einziger Spieler auf die 1 setze, und sonst niemand setzt, da jubelt die Spielbank geradezu über meine Dummheit ... äh... Risikofreudigkeit. Sie gewinnt ja bei allen Kombinationen außer der 1. ;-)
Schwarz oder Rot - das gibt beim Roulette rechnerisch wohl die besten Gewinnchancen. Hingehen, 2x hintereinander all-in, und entweder man hat 300% oder Nix. Man muss nur konsequent sein. ;-)
Der Sinn des Roulette Tisches ist nicht der, dass er Mehrwert schafft. Der Sinn liegt in der Umverteilung der Wetteinsätze.
Und das scheint mir eine bedrückende Parallele zu den heutigen Börsen zu sein. ;-)
Bei denjenigen, die sich vor ihrer Investition lange durch Informationen arbeiten, hinkt der Roulette Vergleich. Da könnte man das dann eher mit Pferdewetten vergleichen.
Sind Hufe poliert? Hafer Kraftmischung bekommen? War der Jockey auch vorher auf dem Klo (Gewicht?) und hat er Probleme? Welche anderen Pferde/Jockeys sind aufgestellt? Wie stehen die Wetten - darf das Pferd gewinnen? Hat das Pferd gar am Vortag eine Stute gedeckt (kraftlos)? Oder gar: fliegt ihm mitten im Rennen ein Schmetterling vor die Augen, und lenkt ihn ab?
Kann man alles studieren, aber am Ende ... :-]
Wenn man dann gut streut, ist das weniger Risiko, als mit unerschütterlichem Glauben fast alles auf ein Pferd zu setzen. 1 Mal irren ist normal, ich muß mich schon 30 Mal irren.
Weiß ein Anleger wirklich mehr, oder lebt er in der Illusion zu glauben, er wüsste mehr? ;-)
Die Familiy Offices oder sonstige Oligarchenbetreuer wissen sicher mehr. Sonst würde sich das Kapital ja nicht ständig zu deren Kunden hin konzentrieren. Die haben auch Leute in den Umschlägsplätzen, Hafenbehörden etc. sitzen, man kennt sich. Das ist doch logisch.
Wissen macht Kursgewinne.
Wobei ich ja nun bestimmt ein Dutzend Mal geschrieben habe, dass meine 'Klumpenanlage' nicht wirklich gut ist, aber eben so gewachsen ist. Ich wäre aber blöd, wenn ich ein Pferd habe, das fast jedes Rennen gewinnt, und das dann gegen 30 eintausche, die vielleicht auch mal gewinnen.
Hinkt natürlich. Aber ich hab meine Gründe, warum ich Apple nicht verkaufe (z.B. steuerfreie Gewinne). ;-)
Du wirst keinen Kommentar von mir finden, an dem ich meine 'Strategie' als nonplusultra empfehle. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass allzugerne Derivate als tolle Anlage angepriesen werden. Und sei es auch nur, indem man über Gewinnchancen schreibt, aber die Risiken nicht erwähnt.
So gesehen, wäre man blöd, würde man nicht täglich Roulette spielen? Täglich geht man hin, setzt 500. Gewinnt man, kann man sich etwas gönnen. Ans verlieren muss man ja nicht denken?
Würde man eher nicht machen, oder? :-)
Wie auch immer: möge jeder seine Investition 'spielen', mich stört eigentlich nur, wenn manche 'Investitionen' als 'nobraindr' dargestellt werden. Manch einer glaubt das, und muss bitter dafür büßen.
Und: ja, ich hab auch mit Menschen Mitleid, die auf Hütchenspieler hereinfallen. Sie erliegen einer menschlichen Schwäche - Gier. Dennoch sind die Hütchenspieler die Kriminellen.
Und nun muss ich was erledigen - vor 15:30 Uhr wird eh nicht viel passieren. Cheers! :-]
Dein Zitat: Bei denjenigen, die sich vor ihrer Investition lange durch Informationen arbeiten, hinkt der Roulette Vergleich. Da könnte man das dann eher mit Pferdewetten vergleichen.
Du beschreibst Dich selbst, merkst Du das.
Da ist doch dann Roulette ehrlicher? Schwarz oder Rot - beste Gewinnchancen? ;-)
Es geht nicht um Ehrlichkeit sondern um Gewinnchancen. Die sind an der Börse berechenbarer, schau dir den Dow von 1900 bis heute an.
Beim Roulette wird das Geld nicht vermehrt, an der Börse schon. Denn die Börse lebt vom Mehrwert, den die Arbeiter der AGs schaffen und den man sich als Aktionär einstreichen kann.
Teils, teils. Das lässt sich abbilden.
Pferdewette: Mein Rennpferd hat ja in etlichen Rennen bewiesen, dass es gewinnt ... sogar als der erfolgreiche Super Jockey starb, ritt der Nachfolger sogar erfolgreicher weiter ... und wenn es keine Rennen gewinnt, wird es seinen Wert behalten, weil es viele Stuten besteigen wird, und das eine nette Dividende ergibt? ;-)
Roulette: auch das - ich setze zum 40sten Mal hintereinander - stets den selben Einsatz - auf Rot oder Schwarz / hab 39x gewonnen, und werde, wenn ich 5x in Folge verliere mit dem Spiel aufhören.
Ja: dazu braucht man sehr viel Glück. Dessen bin ich mir bewusst. ;-)
In beiden Fällen wird es (hoffentlich) schwer bei Null zu landen. Das wird bei jemandem, der stark in Derivate investiert, wahrscheinlich leichter sein. Ich denke z.B. an einen, der mit Apple auf die Nase fiel (hier im Forum) und einen der mit Nokia sein persönliches Armageddon erlebte. :-(
Klar sind auch Aktien nicht risikolos. Auch das habe ich nie behauptet. Aber es ist eben Hebel '1' - bei Gewinnen und (oftmals unterschätzten) Risiken sieht das bei Derivaten eben anders aus.
Und nun aber wirklich wech ...
An der Börse wird doch kein Geld vermehrt? Es wird umverteilt. Und Banken schaffen das Geld, das danni n den Börsenkreislauf eingepumpt wird. Das Problem ist, dass Banken Geld schaffen können, und dann Spiele definieren, in denen 'virtuell' mehr Geld zu entstehen scheint - oder auch nicht.
Philosophische Frage: wurden durch den Kursrückgang tatsächlich 50 Milliarden Dollar an Geld vernichtet? Und nach zehnMinuten neu geschaffen? Von wem? Oder wurde nicht doch eher nur 'virtuelles' Geld umverteilt? Dezent als 'Buchgewinn' '/-verlust' bezeichnet? :-]
Am Anfang steht die Bank ... und am Ende (Gewinne/Verluste) oftmals ebenfalls. ;-)
Warum sollte ein Apfel eine Stute besteigen?
Das Bild krieg ich nie mehr auf dem Kopf.
Das richtet RTL an wenn man Nachmittags zuviel TV schaut?
Was hast Du gegen Sex unter Pferden? Wenn dadurch viele neue kleine Apple Pferde entstehen, ist das doch gut. Faktor 5x? ;-)
Otti, die Firmen schaffen den Mehrwert, darauf beruht das System. Schau Dir den DAX an, von Links unten nach Rechts oben. Ohne Mehrwert wäre das nicht möglich. Natürlich gibt es Buchwerte, + oder - , und das andere Geld ist auch nicht weg, es wechselt den Besitzer, in der Regel von Arm zu Reich.
... bin ich jetzt kein 'Hosenschisser' weil ich gestern nicht verkauft habe? Nun ja: ich frage mal besser nicht meine 'U-Hose'. ;-)
Denke, es kostet viel Nerven und auch einige Erfahrung, dass man solche sonderbaren Kursverläufe aussitzt. Gekniffen sind zumeist die Vorsichtigen, die mit Stop Loss arbeiten. Die können so schnell gar nicht reagieren. Und die arbem Schweine, die in irgendwelche KO's investiert haben.
Glaube nicht, dass man deswegen mutiger ist ... bestenfalls etwas erfahrener. Aber auch das kann böse enden.