Schweizer Franken, wohin gehts
Der Geldhahn für GR wird am 3.Oktober nicht sprudeln:
www.handelsblatt.com/politik/international/...nd-zappeln/4660510.html
Wird die SNB dann das neue Ziel 1,15 oder 1,10 festlegen oder den Freifall unter die Parität zulassen müssen?
ist Wunschdenken und wird es in den nächsten 2 Jahren nicht geben. Die SNB zielt auf die 1.25 - 1.30, damit wäre man zufrieden langfristig,
Langfristig gibts zwei Szenarien, der Euro explodiert und geht unter, oder er tümpelt langfristig vor sich hin, eine MöchtegernLeitwährung wird er ohnehin nie werden. Bei beiden Szenarien sehe ich die Schweiz gut aufgestellt.
Wr bleiben dran.
Hab mir einmal die Aussagen sog. Experten angesehen (hab diese fortlaufend in ein Worddokument kopiert) die in den letzten Wochen und Monaten getätigt wurden. Die Meinungen stammen von angeblich renomierten Experten und wurden in der NZZ, FAZ und Financal Times publziert.
Hier ein paar Auszüge zu eurer Erbauung (Quellenangabe und Autor fehlen, da ich nicht weiss ob ich das so einfach hier veröffenlichen darf. Ich verbürge mich aber für die Richtigkeit):
"Gold wir schon in den nächsten Wochen die 2000 Dollar Marke knacken. Ein Goldpreis von 2500 bis Ende 2011 ist wahrscheinlich. Wer kann, solle den Goldanteil in seinem Porfolio anheben!"
8. Sept. 2011
"Die Krisen im arabischen Raum geben den Spekulaten genügend Spielraum den Ölpreis bis zum Herbst auf 150 - 180 Dollar zu pushen. Ölzertifikate könnten eine gute Anlagestrategie sein"
15. Aug. 2011
"Auf Dauer kann das finanzielle Disaster der Griechen von den EU Mitgliedern nicht finanziert werden. Spätstens bis zum Juli 2011 ist mir einer Insolvenz zu rechnen. Eigentlich geht es nur mehr um das Wie?"
14. April 2011
"Die Schweizer werden wohl oder übel mit dem starken Franken leben müssen. Parität oder darunter ist bis zum 3. Qaurtal 2011 mehr als nur wahrscheinlich. Weder hat die SNB die Mittel noch ist ein politischer Wille erkennbar den Franken zurück auf den Boden zu holen."
22. August 2011
Ich hab keinen einzigen Kommentar gefunden der die jetzige Situation auch nur annähernd trifft.
Frage mich wie man mit einem solchen Bockmist Geld verdienen kann.
so long
aber manchmal hilft es, das Fundamentale zurückzurufen. Das World-BIP liegt bei 43 Tera-USD (43.000.000.000.000 USD). Demgegenüber steht ein virtual wealth (a la Soddy) von 455 Tera-USD (445.000.000.000.000). Grob: Das durch Banken erzeugte Geld (Giralgeld, Buchgeld, virtual wealth) entspricht inzwischem dem Zehnfachen des Realen. Ich will wirklich nicht belehrend wirken, Leute - aber macht euch das mal klar: Das Realvermögen - wie es auch immer verteilt ist - ist nur noch 1/10 dessen was unsere Banken verbucht/verbunkert haben. Geld ist Anspruch auf realware - und das Verhältnis ist inzwischen 10:1. Klickerts allmählich?
DAS KANN NICHT GUT GEHEN!!!!!
Ich habe leider keine konkrete Strategie, wie man sich schützen kann - ich bin selbst nur Betroffener. Ich habe ein Häuschen auf D-Boden und finanziere es über eine (sog.) Schweizer Bank. Daneben zocke ich, um Risiken zu minimieren. Ich gebe es zu: Ich bin ein schlechter Zocker - eher looser als dick. Aber ich stehe dazu - sozusagen als Mann - mit dem Versuch sog. Ehre rückzuerobern.
Leute: Ob Schlumpf, Ösi, oder D-ler: Wir stehen vor einem keineswegs kleinen Problem. Die Kapital-Nummer ist aus den Fugen geraten - das Vertrauen in große Banken (DB, UBS, CS) ist hin. Jo Ackermann zieht nur noch (eventuell) im Retroromänischen - in D-Land und nahe dazu nicht mehr. No victory. Aber was jetzt? Morgen als erster am Bankautomaten - Bargeld in meine Hosentasche? Geht eben auch nicht - im andern Fall ist man "Bilanztrottel".
Good luck!!!!
N
Man oh man, HeldderArbeit / Arbeiter 70, mich wuerde schwer interessieren warum Du hinter jedem Beitrag zum fallenden Franken Deine Paritaetsprognose platzierst. Wirst Du dafuer bezahlt in diesem und anderen Foren fuer einen starken Franken zu schreiben? Es ist voelligt abwegig davon auszugehen, dass der CHF in naher Zukunft wieder die 1,20 Marke passiert, ausser die Pole schmelzen und Europa geht unter. Meinst Du wirklich mit Deinen Kommentaren den Markt beeinflussen zu koennen? Eines muss ich Dir lassen, Du hast es zumindest geschafft diese Diskussionsrunde fast zum erliegen zu bringen, alle Achtung. Auch wenn es Dir nicht passt, der EUR/CHF hat sich auf 1,22 eingependelt. Der Markt erwartet nach wie vor eine weitere Intervention der SNB. Es bleibt also spannend.
Die diesen Thread dominierenden Paritäts-Helden & Co. haben sich in ständig zunehmender Frequenz auf die gebetsmühlenartige Wiederholung ihrer ebenso unbegründeten wie unhaltbaren Paritätsprognose verlegt. Dieses permanente Frohreden hat inziwschen bei einigen Dauerpostern regelrechte Glaubenszüge angenommen, die es offenbar verhindern, die Realität ungetrübt wahrzunehmen. Anderenfalls könnte auch den Paritäts-Hardlinern nicht verborgen geblieben sein, daß die SNB ohne Medienrummel ganz offensichtlich schon seit Tagen den Kurs auf voräufig 1,22 weiter noch oben limitiert hat.
Also: schön weiterträumen, bis dann das böse Erwachen kommt !
@Möchtegernhellseher.... schon bemerkt, dass die Polkappen schmelzen? Das hat sogar die Merkel schon untersucht.
@123: Geld wird damit verdient, dass man etwas in den Medien sagt und dann in das Gegenteil investiert.... oder auch andersrum. Viele Wege führen nach Rom oder in diesem Fall zum Geld. Man muss nur genügend Aufmerksamkeit auf seine Seite ziehen und der Markt springt auf die Gerüchteküche....
Musste herzhaft lachen ueber den letzten Kommentar von HeldderArbeit. Humor hast Du, das muss man Dir lassen!
Ich glaube nicht, dass die SNB den Kurs auf 1.22 haelt, das waere viel zu teuer. Das ist der Markt. Die SNB greift meiner Ansicht nach erst bei unter 1,2025 ein. Vermute, dass die SNB gerade daruebe nachdenkt, ob sie die 1,25 Verteidigungslinie vor oder nach der Parlamentsentschei in BRD am Donnerstag verkuendet. Tippe darauf, dass sie erst mal abwartet und nur eingreift wenn sich der Kurs nicht von alleine Richtung 1,25 bewegt.
Um den Kommentar von Heldderarbeit vorweg zu nehmen: Ich weiss, Paritaet naht...
Tipp: Short auf DAX
Das Gerücht einer US-Zeitung, dass der ESFS noch weiter aufgestockt wird, hat sich laut Schäuble aufgelöst. Könnte morgen ein roter Tag werden.
PS: Falls nicht rot, wird´s grün, dann sollte man Verluste begrenzen und nicht warten bis 100% verloren sind.
@81Martini: Die European Financial Stability Facilities werden aufgestockt, basta! Zu unseren Lasten. Schäuble sieht und kontert mit Gegeninformation - kriegt morgen die Rollstuhlpeitsche von Merkelmännchen, das zur Zeit mit Asiataxi Rösler im Bett liegt. Gleichzeitig bettelt GR in D-Land. Sein WIR VERSPRECHEN ALLES ist eine Aufforderung zum Tanz der Märkte - wird auch so kommen - wette ich drauf. Theorie dazu: http://www.youtube.com/watch?v=kdiGU54jAjE&NR=1
@Sub Ich hab doch nicht geschrieben, dass es nicht kommen wird.....nur wird es vorher noch mal runter gehen an den Börsen. Gold ist auch gerade zu billig.
Kann natürlich sein, dass wir ein etwas längeres Zwischenhoch sehen (siehe 2008) - die Wirtschaftskrise jedenfalls ist das jetzt noch nicht.
.....und - das die Engländer am liebsten 2 Europa hätten, leuchtet bei der Übermacht der Deutschen Wirtschaft auch ein. Sind es doch die Engländer, die mit dem Finanzmarkt die Welt regieren u.a.
http://www.n-tv.de/panorama/...loesst-sich-selbst-article4403836.html
Deutschland täte gut daran, eine Steuer für die Guthaben (+extra Steuer für Reiche) einzuführen und damit die Schulden einfach hinweg zu fegen.
10Bio. Guthaben stehen 2Bio. Schulden entgegen. Jeder gibt 20% seines Vermögens ab und die Welt wäre wieder in Ordnung.
Dtl. hätte 50Mrd.€ (Zinszahlungen) mehr pro Jahr um in Bildung und alles andere zu investieren und auch die Sparer hätten wieder mehr davon - also kein weggeschmissenes Geld.
Die Rückverteilung der Vermögen ist der Schlüssel zum Ende der Krise.
Sicher täusche ich mich doch nicht, wenn von Euch revolutionären Umverteilern keiner wirklich was in den Topf einbringen würde ... weil nun mal 20 % von wenig bis nichts einfach keinen solidarischen Beitrag ergeben. Wenn man´s mit harter ehrlicher Arbeit versuchen würde, anstatt der Zockerei, wäre der Welt eher geholfen.
@perplex: Du bist ein Träumer und hast womöglich nichtmal eine eigene Meinung. Falls du dir doch selbst einmal eine eigene Meinung gebildet hast und alles einbezogen, was da so im Raum steht, wirst du sehen, dass kein Weg daran vorbei führt. 20% weniger sind besser als immer weiter schwelende Unruhe in Europa und auch in D.
Deutschland kann seine Schulden nicht mehr finanzieren. Der Staatshaushalt ist auf dem Wirtschaftshoch immernoch weit im Minus gewesen und 50Mrd.€ Zinsen sind neben einem zu hohen Militäretat und einem zu großem Sozialfaktor (Rente) die Haupschuldigen.
Deutsche Durchschnittsrente (Ehepaar) 2500€, dass könnte man ohne Probleme auf 2000 drücken und vereinheitlichen, dann hätten auch die Rentner etwas, die nur 400 bekommen und 3 Kinder aufgezogen haben.
Es wird Zeit aufzuwachen.
Meine 20% zahle ich übrigens in der Schweiz, wenn es dazu kommen sollte - denn hier verdiene ich genug um das zahlen zu können.
PS: Ich arbeite auch nebenbei. (Noch)
Übrigens ist diese Revolution nich von mir ausgerufen worden.
Wer die Zeitschrift Euro liest, kennt auch den Rest der Geschichte.
Einzahlen kann man übrigens nicht bei der Bundesbank direkt, aber man wird seit einiger Zeit zur zuständigen Stelle verwiesen.
Alessio Rastani ist ein extrem interessantes Fallbeispiel - danke für den Link.
Heute stellt sich heraus, daß Rastani von der BBC "geschöpft wurde" - ähnlich wie Banken Giralgeld schöpfen - nämlich ex nihilo, voll aus dem Nichts: http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...ker-not-a-trader.html
Was lernen wir hier: Hobbytrading ist ein harter Job, weil man im Prinzip nicht mehr weiss, welche Information "echt" ist. Vermutlich ist das Rastani-Interview eine neue Art von advertisement und das Beispiel ist möglicherweise das erste seiner Art. Bisher waren ja Werbeinlagen von Nachrichtensendungen getrennt. Vielleicht ist da auch nur ne Panne passiert. Wenn am Ende des Interviews ein Banner gekommen - etwa "Invest into yourself... Goldmann Sachs", dann wärs ja klar gewesen.
Nun ist der junge Mann um 100000 BPD reicher, und Goldmann Sachs hat die preiswerteste Werbekampage in seiner Geschichte lanciert.