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Seite 3 von 17
Neuester Beitrag: 21.11.15 10:20
Eröffnet am: 13.01.12 12:27 von: Ilmen Anzahl Beiträge: 404
Neuester Beitrag: 21.11.15 10:20 von: Ilmen Leser gesamt: 46.430
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenDer kleinste Speicher der Welt.....

 
  
    #51
07.02.12 15:23
Deutsche und amerikanische Forscher haben den kleinsten magnetischen Datenspeicher der Welt gebaut. Ein Datenbit hat dabei auf gerade einmal zwölf Eisenatomen Platz. Die Speicherdichte ist damit rund 100-mal höher als auf bisher üblichen Festplatten.
Kategorie: Rekord Erstellt am 13.01.2012.
Der neuartige Magnetspeicher erreicht somit die Speicherdichte des menschlichen Erbmaterials DNA, teilte die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) am Donnerstag mit.
Ziel: Ein Atom
http://science.orf.at/stories/1693085/
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http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ

10864 Postings, 5060 Tage IlmenDer I - Euro versinkt gerade im Mittelmeer....

 
  
    #52
07.02.12 15:24
Schlechtes Omen für den Euro?
So wie dieser Mittelmeermusikdampfer im Meer versinkt, geht auch der Euro unter, nicht langsam sondern plötzlich wird diese verrückte Währung untergehen.
War nur mal Meinung zum Eurothema....
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Orf.at schreibt heute:
Mehrere Tote
Das Kreuzfahrtschiff, das Freitagabend vor der Westküste Italiens auf Grund lief, droht nun gänzlich zu sinken. In der „Costa Concordia“ klafft nach dem nächtlichen Unfall auf der linken Seite ein etwa 70 Meter langer Riss. Das Schiff hat schwere Schlagseite und sich um 80 Grad nach Steuerbord geneigt. Mindestens drei Menschen starben bei dem Unglück, Dutzende weitere werden noch vermisst. Experten schließen nicht aus, dass das Schiff aufgrund eines menschlichen Fehlers auf einen Felsen gestoßen ist.
Lesen Sie mehr …
http://orf.at/stories/2099560/
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenBörsensieger: Bei aller Liebe Ilmen 22:05 #50457

 
  
    #53
07.02.12 15:25
Börsensieger: Bei aller Liebe Ilmen   22:05 #50457

Guten Abend zusammen,

da gibt es Menschen in Südtirol, die wissen nicht mal dass es den Bodensee gibt.
Gerade mal so ca. 300km entfernt, und schon findet ihr dort eine ganz andere Welt vor.
Glaubt ja nicht, dass alles nur am eigenen Kopf liegt, wenn nicht mal in diesen Tälern ein Funknetz für ein Handy funktioniert. Internet ist für diese Leute unerreichbar, außer es gibt ein funktionierendes Funknetz, dann wäre auch Wlan möglich. Die Menschen auf den Berghöfen haben andere Probleme als sich ums Internet zu kümmern, sie müssen jeden Tag sehr hart arbeiten, und da bleibt für Freizeit nicht viel Zeit übrig. Die Leute dort kommen ja nicht mal auf die eigenen Berge hinauf, da viele von den Bergbauern nur die 7 Tage Woche kennen, und sie bräuchten im Hochsommer den 48 Stunden Tag, um Ihr Heu sicher einzubringen. Wer von euch Lust hat, kann im Sommer sich als Ernte Helfer angaschieren. Wie wär´s mal mit einem freiwilligen Ernte Einsatz, Lust sich dort zu melden?

www.bergbauernhilfe.it  oder Rufnummer: 0039-0471 - 999309

Mach ich´s kurz:
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
Mahatma Gandhi
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenBiowolke: @Ilmen - Threadlöschungen 21:39 #50391

 
  
    #54
07.02.12 15:26
Hallo Biowolke,

ein bisschen Spaß muss sein, und nun Singt mal mit:

ein bisschen Spaß muss sein...

Roberto Blanco Ein bisschen Spaß muss sein Karneval 2012, Apres Ski Oktoberfest Party Kölscher

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenRay12: Gold fass an... 22:18 #50395

 
  
    #55
07.02.12 15:27
Zitat: bieten die kommenden Jahre das Potenzial, zu einem großen Abenteuer zu werden."

Hallo Ray12,

Apropos Abenteuer, ich habe schon über 1000 Abenteuer genossen und überlebt, denn ich liebe die Abenteuer, aber nicht mit Frauen, sondern in der freien Natur in den Bergen, da wo die 100%tige Freiheit zu Hause ist.

Und das Gold-Abenteuer durchlebe ich seit dem Jahre 1972, das ist ein Abenteuer ohne Ende, aber mit jeden Jahr mehr, das mit einem Happy End versehen ist.

MfG Ilmen

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenSchnell Link kopieren, anschauen, etwas herzliches

 
  
    #56
07.02.12 15:28
Außerraschötz Bergtour ab Lajen aus gestartet am Mittwoch 03.08.2011.wmv

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenWachstum ohne Ende ist....

 
  
    #57
07.02.12 15:30
Wachstum ohne Ende ist, wann in Südtirol auf allen Berg Jöchern eine Almstrasse hochgebaut wäre, so wie im hinteren Schalderer Tal, zum Schalderer Joch hoch, nähe Brixen im Eisacktal, persönlich gesehen am 04. August 2011.

Das ist schon ein Wahnsinn, einen 500 Jahre alten Berg Urwald einfach mit brachialer Gewalt abzuholzen, um nur ein paar Quadratmeter Alm Wiese beim Schalderer Joch, zu bewirtschaften.

Diese Almstrasse zum Schalderer Joch hoch, wird gebaut aus billigen EU-Finanzmitteln, um die EU-Wirtschaft anzukurbeln. Muss so was unbedingt sein?

Hier das Video dazu:

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10864 Postings, 5060 Tage Ilmenpotap und Nastja - die Verschnörkelungen

 
  
    #58
07.02.12 15:31
Russische Pop Kunst und Künstler Musik, anschauen lohnt sich, ein Hingucker....

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenZwischen Notenbanken tobt der Kampf der Kulturen

 
  
    #59
07.02.12 15:32
EZB gegen Fed
Autor: Tobias Kaiser 19:05.
Zwischen Notenbanken tobt der Kampf der Kulturen
Die Fed kauft Staatsanleihen, die EZB sträubt sich.
Warum die Europäische Zentralbank die Politik der US-Notenbank radikal ablehnt.
EZB gegen FedDrucken
Bewerten Autor: Tobias Kaiser| 19:05.Zwischen Notenbanken tobt der Kampf der Kulturen Die Fed kauft Staatsanleihen, die EZB sträubt sich. Warum die Europäische Zentralbank die Politik der US-Notenbank radikal ablehnt.

Jürgen Stark ist nur noch wenige Wochen Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank. Er hat freiwillig auf die Position verzichtet, weil er die Krisenpolitik der Notenbank nicht mehr mittragen will. An diesem Wochenende meldete er sich noch einmal zu Wort: Anleihenkäufe der Notenbank seien keine Lösung für die Staatschuldenkrise in der Euro-Zone. Seine Warnung ist der jüngste Beitrag in einem Streit, der die Währungsunion seit Wochen spaltet – ein Kampf der Stabilitätskulturen.

Worum geht es in dem Streit?

Die US-Regierung, Banken und viele angelsächsische Ökonomen sind sich einig: Die EZB sollte sich bereit erklären, Staatsanleihen angeschlagener Euro-Staaten zu kaufen – und zwar in unbegrenzter Höhe. Mario Draghi, der Präsident der EZB weigert sich bisher standhaft, auf diese Weise die Haushalte der Mitgliedstaaten zu finanzieren.


Wie kann die EZB den strauchelnden Euro-Ländern damit helfen?

Befürworter der Anleihenkäufe hoffen auf eine Signalwirkung der Ankündigung. Die Erklärung, unbegrenzt Anleihen aufzukaufen, gliche einer Kriegserklärung an Spekulanten. Die Zentralbanker würden damit ihre Bereitschaft signalisieren, mit allen Mitteln dafür zu kämpfen, dass die Zinsen für hochverschuldete Euro-Länder niedrig bleiben. Die EZB wäre ein mächtiger Gegner für die Märkte, denn sie verfügt über praktisch unbegrenzte Ressourcen, um ihre Ziele durchzusetzen.

Kaufen die Notenbanken nicht ohnehin bereits Anleihen auf?

In der Euro-Schuldenkrise haben die Notenbanken des Euro-Systems unter der Führung der EZB begonnen, Staatsanleihen der Länder zu kaufen, die sich am Finanzmarkt Geld nur zu prohibitiven Bedingungen besorgen können. Der Umfang war bisher begrenzt: Die EZB bunkert Staatsanleihen im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro. Auf diese Weise konnten die Notenbanken tatsächlich einen rasanten Anstieg der Risikoaufschläge für die betroffenen Anleihen verhindern. Bereits diese begrenzten Käufe sind allerdings hoch kontrovers; sie gelten als Grund für den angekündigten Rückzug von Jürgen Stark und den Verzicht Axel Webers auf den Chefposten der EZB.


Woher soll das Geld für die EZB-Geschäfte kommen?

Befürworter des EZB-Blankoschecks setzen darauf, dass die EZB die angekündigten Käufe niemals durchführen muss.....................

http://www.welt.de/wirtschaft/article13773676/...pf-der-Kulturen.html
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenRIP Brother

 
  
    #60
07.02.12 15:33

10864 Postings, 5060 Tage IlmenMal die Sichtweise eines Motorrad Fahrers..

 
  
    #61
07.02.12 15:34
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenJawohl, in dieser Richtung liegst du richtig!

 
  
    #62
07.02.12 15:35
Aber, als Moped Fahrer ist diese Gefahr, mir persönlich alltäglich und gegenwärtig vorhanden!

Wer die Gefahr liebt, muss mit allerhand rechnen!

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenR.I.P Mein Mädchen 07.06.2010

 
  
    #63
07.02.12 15:36
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenDie Schlacht um Gold als sicherer Anleger-Hafen

 
  
    #64
07.02.12 15:37
Die Schlacht um Gold als sicherer Anleger-Hafen

Der Preis des Edelmetalls stürzt ab, seit Monatsanfang um zehn Prozent. Gold scheint nicht mehr immun gegen den Abwärtstrend an den Börsen.

Am 14. Dezember war es passiert: An diesem Tag fiel der Goldpreis unter die bei Börsianern berüchtigte 200-Tage-Durchschnittslinie. Der Sturz versetzte dem Image des edlen Metalls, das krisenfeste Investment schlechthin zu sein, einen Kratzer. Nach elf Jahren in Folge, die Gold seinen Wert steigern konnte, wachsen die Zweifel, ob es ein zwölftes Plus-Jahr geben wird. Das würde die Lage für Sparer noch schwieriger machen, war das gelbe Metall bis vor kurzem doch einer der letzten sicheren Häfen. Doch noch ist die Schlacht ums Gold nicht entschieden.

Die 200-Tage-Linie stellt zwar nur einen von vielen Indikatoren dar, die Anleger beäugen, doch ist sie der vielleicht meist beachtete, und der Indikator, dem Sparer schon fast animistische Kräfte zutrauen. „Ein Fall unter die 200-Tage-Linie kündigt an, dass der Aufwärtstrend gebrochen ist, unter Umständen sogar ein langfristiger“, erklärt Reinhard Hellmuth, Portfolio-Manager bei der Berliner Vermögensverwaltung I.C.M.
Was beim Handel mit Gold zu beachten ist

Ist Gold eine sichere Anlage?

Ja und nein. Einerseits ist die Menge an Gold auf der Welt begrenzt, weil kaum noch neue Vorkommen erschlossen werden. Deshalb dürfte es immer Nachfrage nach dem Metall geben und Gold wohl immer etwas wert sein. Andererseits zeigen die vergangenen Jahrzehnte, dass es zu heftigen Preisschwankungen kommen kann und damit auch herbe Verluste drohen. Das Vermögen von Anlegern wächst nur, wenn der Goldkurs steigt – laufende jährliche Zinsen gibt es nicht.

Wie kann ich Gold kaufen?

Gold kann in physischer Form als Münze oder Barren gekauft werden. Es gibt aber auch Zertifikate, Optionsscheine, Fonds oder andere Wertpapiere, die den Goldpreis abbilden oder sich an ihm orientieren. Sie erlauben teils auch, auf einen fallenden Goldpreis zu wetten. Außerdem kann auch über Aktien von Goldminen oder Bergbau-Unternehmen indirekt am Goldpreis verdient werden.

Wo kann ich Gold handeln?

Physisches Gold handeln die Banken sowie Unternehmen, die sich auf den Goldmarkt spezialisiert haben. Goldpapiere können generell dort erworben und verkauft werden, wo auch andere Wertpapiere erhältlich sind. Bezahlt werden kann dabei natürlich in Euro, im Hintergrund steht aber immer der Goldpreis in Dollar: Anleger sollten deshalb nicht nur auf den steigenden Goldpreis schauen, denn ein fallender Dollar-Kurs kann diesen wieder auffressen.

Fallen beim Kauf Gebühren an?

Beim Kauf von Gold muss ein Aufschlag auf den Kurs gezahlt werden, so dass der Ankaufspreis stets über dem Verkaufspreis liegt. Je kleiner die gekaufte Menge, desto größer ist dieser Aufschlag. Und: Bei Barren ist der Aufschlag meist größer als bei Münzen. Bei Goldpapieren fällt – wie bei Wertpapieren üblich – ein Ausgabeaufschlag von bis zu fünf Prozent an.

Muss ich Gold versteuern?

Barren und Münzen müssen in Deutschland weder beim Kauf noch beim Verkauf versteuert werden. Für Gold-Wertpapiere gilt dies nicht: Sie werden wie Aktien behandelt. So fallen etwa beim Verkauf von Goldzertifikaten 25 Prozent Abgeltungssteuer auf die Gewinne an.

Wie wird Gold gehandelt?

Das Metall wird pro Feinunze berechnet, die 31,1035 Gramm entspricht. Der Preis wird teilweise durch die Nachfrage nach echtem Gold bestimmt, das die Schmuckbranche oder die Halbleiterindustrie benötigen. Teilweise richtet er sich aber auch nach den Finanzmärkten: Hier orientiert er sich daran, wie viele Anleger den Kauf von Gold als rentabler ansehen als andere Geldanlagen. AFP

Am jenem 14. Dezember stürzte der Preis des gelben Metalls von 1643 auf 1563 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Die gleitende Durchschnittslinie, die den Preis-Schnitt der vergangenen 200 Handelstag angibt, verläuft aktuell bei 1620 Dollar. „Seit Anfang 2009 waren die Notierungen nicht mehr darunter gefallen“, sagt Eugen Weinberg, Stratege bei der Commerzbank.

Der Bruch der technischen Marke dürfte den „Abverkauf“ beim Edelmetall noch verstärkt haben. „Aus charttechnischer Sicht könnte es zu weiteren Verkäufen kommen“. Rohstoff-Experten wie Weinberg halten jetzt nichmal mehr einen Preisrückgang unter die Marke von 1500 für ausgeschlossen.

Gold ist beileibe nicht der einzige Vermögenswert, der dieses Jahr unter die 200-Tage-Linie rutschte. Den Deutschen Aktienindex (Dax) ereilte das Schicksal schon am 1. August. Der kleine Bruder des Goldes, Silber, stürzte am 22. September darunter. Gold konnte sich bis zuletzt noch ziemlich gut halten. Während der Dax gemessen am Jahresanfang 17 Prozent im Minus steht, notiert Gold auf Euro-Basis rund 14 Prozent im Plus. Mit Silber haben Anleger seit Januar nach heftigen Schwankungen knapp vier Prozent Miese gemacht.

Die schlechte Nachricht für die Fans von Gold und Silber ist, dass sich die Edelmetallpreise jetzt fast immer in die gleiche Richtung bewegen wie die Aktienmärkte. Bis in den Herbst hinein zeigten Gold und Silber hingegen sogar an den Tagen eine freundliche Tendenz, an denen es mit den Aktien nach unten ging. Diese Immunität scheint dahin.

Gold und Silber bergen Anlagerisiken

Strategen nennen mehrere Gründe dafür, dass die Krise die Edelmetalle eingeholt hat. Der Finanzsektor ist inzwischen so angeschlagen, dass Banken inzwischen nach dem Motto verfahren: Alles muss raus. Das gilt vor allem für die europäischen Institute, die zum Teil ihre Bilanzen deutlich schrumpfen müssen. Wie groß der Vertrauensverlust ist, lässt sich daran ermessen, dass die Amerikaner ihre Einlagen bei ausländischen Geldhäusern in den vergangenen sechs Monaten um 291 Mrd. Dollar zurückgefahren haben. Das entspricht einem Viertel des Gesamtvolumens.

Mit dieser Kapitalrückführung einher geht eine Stärkung des Dollars. Von allen Währungen war die US-Devise zuletzt die stärkste. Zum Euro hat der Dollar in den zurückliegenden Monaten um mehr als sieben Prozent aufgewertet………

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...sicherer-Anleger-Hafen.html
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http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ

10864 Postings, 5060 Tage IlmenNicht LÖSBAR! Bedeutet Krieg!

 
  
    #65
07.02.12 15:37
Ja wohl, die Amerikaner brauchen unbedingt Krieg, und Krieg werden Sie auch bekommen, mehr als Ihnen lieb ist:

Inflationskrieg

Währungskrieg

Deflationskrieg

Rezessionskrieg  (Sezessionskrieg 1861 - 1865)
http://www.dieterwunderlich.de/sezessionskrieg.htm

Wirtschaftskrieg

Goldkrieg            usw.

Militäreinsätze und Kriege der USA von 1950 bis 1999

Ab dem Jahre 1950 beginnen die Vereinigten Staaten von Amerika zahlreiche Kriege, animiert von der Truman-Doktrin und dem daraus resultierenden „Kalten Krieg“. Weder die USA noch die Sowjetunion sind in der Lage, die ständige Anspannung zwischen ihren Ländern zu zügeln. Auch nach dem die Sowjetunion inzwischen zusammengebrochen und aufgelöst ist, führen die Amerikaner weiterhin Kriege gegen die verschiedensten Kulturen und Nationen der Welt. Die folgende Liste amerikanischer Militäreinsätze und Kriege ist bei Weitem nicht vollständig:

•1950-1953
Korea-Krieg: 27.06.1950 bis 27.07.1953


•1956
Suez-Krise: Ägypten, 26.07.1956 bis 15.11.1956


•1958
Operation “Blue Bat”: Libanon, 15.07.1958 bis 20.10.1958


•1958 – 1963
Taiwan-Straße: 23.08.1958 bis 1.06.1963


•1960 – 1962
Kongo: 14.07.1960 bis 1.09.1962


•1970
Operation “Tailwind”: Laos, 1970
Operation “Ivory Coast/Kingoin”: Nordvietnam, 21.11.1970


•1972
Operation “Linebacker II”: Nordvietnam, 18.12.1972 bis 29.12.1972
Operation “Pocket Money”: Nordvietnam, 9.05.1972 bis 23.10.1972
Operation “Freedom Train”: Nordvietnam, 6.04.1972 bis 10.05.1972


•1972 – 1973
Operation “Endweep”: Nordvietnam, 27.01.1972 bis 27.07.1973


•1962 – 1971
Operation “Linebacker I”: Nordvietnam, 10.05.1972 bis 23. Oktober
Operation “Ranch Hand”: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971


•1962 – 1963
Kuba-Krise: weltweit, 24.10.1962 bis 1.06.1963


•1965 – 1966
Operation “Powerpack”: Dominikanische Republik, 28.04.1965 bis 21.09.1966


•1965 – 1970
Operation “Arc Light”: Südostasien, 18.06.1965 bis April 1970
Operation “Rolling Thunder”: Südvietnam, 24.02.1965 bis Oktober 1968


•1967
Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13.05.1967 bis 10.06.1967


•1973
Operation “Nickel Grass”: Mittlerer Osten, 6.10.1973 bis 17.11.1973


•1975
Operation “Eagle Pull”: Kambodscha, 11.04.1975 bis 13.04.1975
Operation “Freequent Wind”: Evakuierung in Südvietnam, 26.04.1975 bis 30.04.1975
Operation “Mayaguez”: Kambodscha, 15.05.1975


•1977 – 1999
Operation “Coronet Oak”: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17.02.1999


•1980
Operationen “Eagle Claw/Desert One”: Iran, 25.04.1980


•1981
Operation “Golf von Sidra”: Libyen, 18.08.1981


•1981 – 1992
El Salvador, Nikaragua: 1.01.1981 bis 1.02.1992


•1983
Operation “Urgent Fury”: Grenada, 23.10.1983 bis 21.11.1983


•1982 – 1987
US-Multinational Force: Libanon, 25.08.1982 bis 11.12.1987


•1986
Operation “Attain Document”: Libyen, 26.01.1986 bis 29.03.1986
Operation “El Dorado Canyon”: Libyen, 12.04.1986 bis 17.04.1986
Operation “Blast Furnace”: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986


•1987 – 1990
Operation “Ernest Will”: Persischer Golf, 24.07.1987 bis 2.08.1990


•1988
Operation “Praying Mantis”: Persischer Golf, 17.04.1988 bis 19.04.1988
Operation “Golden Pheasant”: Honduras, ab März 1988


•1989
Operation “Nimrod Dancer”: Panama, Mai 1989 bis 20.12.1989


•1989 – 1990
Operation “Just Cause”: Panama, 20.12.1989 bis 31.01.1990


•1990
Operation “Promote Liberty”: Panama, 31.01.1990
Operation “Wipeout”: Hawaii, ab 1990


•1990 – 1991
Operation “Sharp Edge”: Liberia, Mai 1990 bis 8.01.1991
Operation “Desert Shield”: 2.08.1990 bis 17.01.1991


•1990 – 1993
Operation “Ghost Zone”: Bolivien, März 1990 bis 1993


•1991
Operation “Desert Storm”: Irak, 17.01.1991 bis 28.02.1991
Operation “Eastern Exit”: Somalia, 2.01.1991 bis 11.01.1991
Operation “Productiv Effort/Sea Angel”: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991
Operation “Fiery Vigil”: Philippinen, 1. bis 30.06.1991
Operation “Victor Squared”: Haiti, 1. bis 30.09.1991
Operation “Quick Lift”: Zaire, 24.09.1991 bis 7.10.1991
Operation “Coronet Nighthawk”: Zentral- und Südamerika, ab 1991
Operation “Desert Falcon”: Saudi Arabien, ab 31.03.1991


•1991 – 1992
Operation “Desert Calm”: “Südwest-Asien, 1.03.1991 bis 1.01.1992


•1991-1994
Operation “Support Justice”: Südamerika, 1991 bis 1994
Operation “Provide Comfort”: Kurdistan, 5.04.1991 bis Dezember 1994


•1991 – 1996
Operation “Provide Comfort II”: Kurdistan, 24.07.1991 bis 31.12.1996


•1992
Operation “Desert Farewell”: Südwest-Asien, 1.01.1992 bis 1992
Operation “Silver Anvil”: Sierra Leone, 2.05.1992 bis 5.05.1992
Operation “Maritime Monitor”: Adria, 16.07.1992 bis 22.11.1992
Operation “Sky Monitor”: Bosnien-Herzegowina, ab 16.10.1992


•1992 – 1993
Operation “Maritime Guard”: Adria, 22.11.1992 bis 15.06.1993


•1992 – 1996
Operation “Provide Promise”: Bosnien, 3.07.1992 bis 31.03.1996


•1993 – 1995
Operation “Sharp Guard”: Adria, 15.06.1993 bis Dezember 1995


•1994
Operation “Distant Runner”: Ruanda, 9.04.1994 bis 15.04.1994
Operationen “Quiet Resolve”/”Support Hope”: Ruanda, 22.07.1994 bis 30.09.1994
Operation “Vigilant Warrior”: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994
Operation “Able Sentry”: Serbien-Mazedonien, ab 5.07.1994


•1994 – 1995
Operation “Uphold/Restore Democracy”: Haiti, 19.09.1994 bis 31.03.1995
Operation “Steady State”: Südamerika, 1994 bis April 1996


•1995
Operation “United Shield”: Somalia, 22.01.1995 bis 25.03.1995
Operation “Vigilant Sentine I”: Kuwait, ab August 1995
Operation “Nomad Vigil”: Albanien, 1.07.1995 bis 5.11.1996
Operation “Safe Border”: Peru/Ecuador, ab 1995
Operation “Deliberate Force”: Republika Srpska, 29.08.1995 bis 21.09.1995
Operation “Determined Effort”: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995
Operation “Quick Lift”: Kroatien, Juli 1995


•1995 – 1996
Operation “Decisive Enhancement”: Adria, 1.12.1995 bis 19.06.1996
Operation “Joint Edeavor”: Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996


•1996
Operation “Assured Response”: Liberia, April 1996 bis August 1996
Operation “Quick Response”: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996
Operation “Guardian Assistance”: Zaire/Ruanda/Uganda, 15.11.1996 bis 27.12.1996
Operation “Pacific Haven/Quick Transit”: Irak – Guam, 15.09.1996 bis 16.12.1996
Operation “Laser Strike”: Südafrika, ab 1.04.1996
Operation “Nomad Edeavor”: Taszar, Ungarn, ab März 1996
Operation “Northern Watch”: Kurdistan, ab 31.12.1996
Operation “Desert Focus”: Saudi Arabien, ab Juli 1996
Operation “Desert Strike”: Irak, 3.09.1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26.06.1993, 17.01.1993, Bombardements: Irak, 13.01.1993
Operation “Decisive Edeavor/Decisive Edge”: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996


•1997
Operation “Guardian Retrieval”: Kongo, März 1997 bis Juni 1997
Operation “Noble Obelisk”: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997
Operation “Bevel Edge”: Kambodscha, Juli 1997
Operation “Phoenix Scorpion I”: Irak, ab November 1997


•1998
Operation “Noble Response”: Kenia, 21.01.1998 bis 25.03.1998
Operation “Shepherd Venture”: Guinea-Bissau, 10.06.1998 bis 17.06.1998
Operation “Infinite Reach”: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30.08.1998
Operation “Phoenix Scorpion II”: Irak, ab Februar 1998
Operation “Phoenix Scorpion III”: Irak, ab November 1998
Operation “Phoenix Scorpion IV”: Irak, ab Dezember 1998
Operation “Desert Fox”: Irak, 16.12.1998 bis 20.12.1998
Operation “Joint Guard”: Bosnien-Herzegowina, 20.06.1998
Operation “Determined Falcon”: Kosovo/Albanien, 15.06.1998 bis 16.06.1998
Operation “Joint Forge”: ab 20.06.1998
Operation “Deliberate Forke”: Bosnien-Herzegowina, ab 20.06.1998
Operation “Deny Flight”: Bosnien, 12.04.1993 bis 20.12.1995


•1998-1999
Operation “Eagle Eye”: Kosovo, 16.10.1998 bis 24.03.1999
Operation “Determined Force”: Kosovo, 8.10.1998 bis 23.03.1999


•1999
Operation “Sustain Hope/Allied Harbour”: Kosovo, ab 5.04.1999
Operation “Shining Hope”: Kosovo, ab 5.04.1999
Operation “Cobalt Flash”: Kosovo, ab 23.03.1999

Weitere Themen:

■Die Invasion auf Grenada – Operation “Urgent Fury”
■Die Invasion der USA in Panama – Operation “Just Cause”
■Der US-Angriff auf den Sudan – Operation “Infinite Reach”

Inhalt

Militäreinsätze und Kriege der USA von 1950 bis 1999
Die Invasion auf Grenada - Operation "Urgent Fury"
Die Invasion der USA in Panama - Operation “Just Cause”
Der US-Angriff auf den Sudan - Operation "Infinite Reach"
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenArmut wächst: Kein Geld für das Notwendigste

 
  
    #66
07.02.12 15:38
Kein Geld für das Notwendigste
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben sich nicht gleich gezeigt. Dennoch verschärft sich das Problem Armut in Österreich deutlich. Laut einer am Freitag von der Statistik Austria veröffentlichten Studie zu den Lebens- und Einkommensbedingungen 2010 können sich über 500.000 Menschen im Land die notwendigsten Dinge des Lebens nicht mehr leisten. Eine Million ist akut gefährdet, in Armut abzurutschen.
Eine Million armutsgefährdet

Die Zahl der Menschen, die in Armut leben, hat in Österreich einen Höchststand erreicht: Für 511.000 Menschen ist der absolute Mindestlebensstandard nicht mehr finanzierbar, heißt es in einer Aussendung der Statistik Austria vom Freitag. Eine Million Österreicher, zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung, sind armutsgefährdet.

Dabei waren die kurzfristigen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 laut Statistik für die Haushalte eher moderat. Längerfristig verschlechterten sich die Lebensbedingungen armutsgefährdeter Personen allerdings kontinuierlich. Im Einkommensjahr 2009 lag der mittlere Lebensstandard mit 20.618 Euro sogar noch um 3,7 Prozent über dem Niveau von 2008.

Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit konnten demnach durch Sozialleistungen abgefedert werden, gleichzeitig habe die Steuerreform 2009 zu einer Entlastung der Haushalte beigetragen, so ein Ergebnis der EU-weit durchgeführten Erhebung EU-SILC 2010 zu den Lebens- und Einkommensbedingungen. An der Befragung beteiligen sich 25 EU-Staaten.
854 Euro pro Monat

Laut EU-SILC (Community Statistics on Income an Living Conditions - Gemeinschaftsstatistiken über Einkommen und Lebensbedingungen) lag die Armutsgefährdungsschwelle 2010 bei 1.031 Euro im Monat für einen Einpersonenhaushalt. Das verfügbare Einkommen (inklusive Transferleistungen) armutsgefährdeter Menschen beträgt im Mittel aber nur rund 854 Euro pro Monat für Alleinlebende.

Mit 31 Prozent besonders stark armutsgefährdet sind Personen ohne österreichische oder EU-Staatsbürgerschaft, ebenso allein lebende Pensionistinnen (26 Prozent) und Personen in Einelternhaushalten (28 Prozent). Ein hohes Armutsrisiko besteht auch für Haushalte mit Langzeitarbeitslosen (29 Prozent) und jenen mit mehr als zwei Kindern (18 Prozent).
Weit unter „normalem“ Lebensstandard

Unter den Armutsgefährdeten kann sich die Hälfte einen für Österreich absolut notwendigen Mindestlebensstandard nicht leisten. Das sind immerhin knapp über sechs Prozent der Gesamtbevölkerung. Waren im Jahr 2005 in Österreich 344.000 Personen manifest arm, so waren es 2009 bereits 488.000 und 2010 schließlich 511.000 Menschen.

Trotzdem: Beim „Europa 2020“-Ziel zur Reduktion von Armut und Ausgrenzung ist Österreich laut Statistik Austria auf Kurs: Nach europäischer Definition sind 17 Prozent der Bevölkerung oder rund 1,37 Mio. Menschen „ausgrenzungsgefährdet“ - die Zahl hat sich gegenüber 2008 trotz Wirtschaftskrise um 159.000 verringert.
Keine Heizung, kein Geld für Rechnungen.......

http://orf.at/stories/2095075/2095076/
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenSchuldner immer jünger und zahlungsunfähiger....

 
  
    #67
07.02.12 15:39
Für 2012 Verschlechterung erwartet

Reserven, Aufträge durch die öffentliche Hand und Kurzarbeit haben viele Firmen durch die Krisenjahre gebracht. Entsprechend sind heuer auch die Unternehmensinsolvenzen gesunken. Dafür steigen die Privatpleiten. Laut dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) sind vor allem immer mehr Junge betroffen. Handy, Versandhandel und Auto lassen die Schuldenfalle zuschnappen. Der AKV erwartet eine weitere Zunahme von sieben bis zehn Prozent im kommenden Jahr. Da werde es nicht mehr reichen, den Gürtel nur enger zu schnallen.

Schuldenfalle Handy, Auto und Versand

Während die Insolvenzen bei Firmen heuer rückläufig sind, nehmen die Pleiten von Privaten zu. Und die Schuldner werden immer jünger, beobachtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV). Heuer steigen demnach die Privatinsolvenzen um 6,3 Prozent auf knapp 11.000 Anträge. Besonders die Zahl der um die 25-Jährigen nehme zu.

Ihre Schuldenlaufbahn beginnt meist noch vor dem 20. Lebensjahr. Vor allem Ausgaben für Handy, Versand und Auto spielen dabei eine wesentliche Rolle. Bis zur Pleite dauert es meist sieben Jahre. Entsprechend steigen die Zahlen ab dem 25. Lebensjahr rasant. Ab 60 Jahren geht der Anteil der Privatpleiten wieder zurück.

Steigende Lebensmittelkosten eine Ursache

Für das kommende Jahr erwartet der AKV eine weitere Zunahme der Privatpleiten um sieben bis zehn Prozent. Den Gürtel nur enger zu schnallen werde nicht reichen, ist AKV-Sprecher Wolfgang Hrobar überzeugt: „Da werden schon die Daumenschrauben massiv angezogen werden müssen.“ Mitschuldig daran seien steigende Lebensmittelkosten und Zurückhaltung bei der Kreditvergabe. Die wichtigste Ursache ortet er aber im mangelhaften Umgang mit Geld.

Nach wie vor seien vor allem Männer von der Pleite betroffen. Bei Mobilfunkbetreibern und im Handel verschulden sich AKV-Angaben zufolge vor allem Frauen. Auch die lange beliebten Fremdwährungskredite stellten eine Schuldenfalle dar. Weniger problematisch seien hingegen die Verschuldungen durch Ratengeschäfte im Weihnachtsgeschäft.

Stärkster Anstieg in Niederösterreich

Im österreichweiten Ländervergleich gibt es große Unterschiede. Während es in Niederösterreich 2011 bisher den regional stärksten Anstieg mit einem Plus von 20 Prozent gab, gingen die Privatinsolvenzen im Burgenland um sechs Prozent zurück. Markant ist das Beispiel Kärnten: Dort gibt es den stärksten Anstieg der abgewiesenen Privatpleiten. Das heißt, dass nicht ausreichend finanzielle Mittel des Schuldners zur Verfügung standen, um überhaupt eine Insolvenz einzuleiten.

Anstieg bei Firmenpleiten erwartet

Statistisch besser stehen die Firmen da. Der AKV rechnet heuer mit einem Rückgang der Insolvenzanträge durch Unternehmen um 2,7 Prozent auf knapp 6.200 Fälle. Die Insolvenzverbindlichkeiten der Firmen gingen 2011 um rund 40 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück....

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenSpanien begibt Anleihen zu günstigen Preisen

 
  
    #68
07.02.12 15:40
Krise an den Finanzmärkten: Spanien begibt Anleihen zu günstigen Preisen

15.12.2011 Der spanische Staat hat sich zu günstigen Konditionen Geld auf dem Anleihemarkt verschafft. Gleichwohl bleibt das Misstrauen auf dem Geldmarkt groß. Viele Banken kommen nur noch mit Mühe an Kredit.

Von Manfred Schäfers, Stefan Ruhkamp, Berlin/Frankfurt

panien hat sich mit der Versteigerung von drei Anleihen deutlich mehr Geld verschafft als geplant und das zu relativ günstigen Konditionen. Geplant war der Verkauf von Titeln im Wert von 2,5 bis 3,5 Milliarden Euro. Tatsächlich begeben wurden gut 6 Milliarden Euro, womit der Finanzierungsbedarf des spanischen Staates für dieses Jahr gedeckt ist.

Ermutigend wurde auf den Märkten auch die relativ geringe Emissionsrendite gewertet. Bei den fünfjährigen Titeln können die Anleger mit jährlichen Erträgen von rund 4 Prozent rechnen. Anfang dieses Monats hätte Spanien noch mehr als 5 Prozent bieten müssen. Auch für andere finanzschwache Euro-Staaten sanken am Donnerstag die Renditen auf dem Anleihemarkt.

Die Krise an den Finanzmärkten wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann jedoch weiter zuspitzen. Die Banken müssten in einem ausgetrockneten Umfeld in den nächsten Monaten 500 Milliarden Euro refinanzieren. Hinzu kämen die Euro-Krisenländer mit einem Bedarf von 700 Milliarden Euro. Ackermann bekräftigte seine Einschätzung, dass insbesondere der erzwungene freiwillige Verzicht gegenüber Griechenland zu einer großen Verunsicherung geführt habe. Die Aufgabe der Position, dass Staatsanleihen risikofreie Anlagen seien, „wird uns noch einige Jahre beschäftigen“, sagte er voraus.

Stimmung bleibt nervös

Trotz der Entspannung auf dem Markt für Staatsanleihen blieb die Stimmung auf dem Geldmarkt, wo sich die Banken untereinander Geld leihen, nervös. Dazu trug bei, dass die Ratingagentur Fitch fünf europäische Geschäftsbanken herabstufte, darunter Frankreichs Credit Agricole. Fitch stellte fest, in einem Basisszenario gehe die Agentur zwar nicht von einem Zerfall des Euroraums aus. Käme es aber doch so, hätte dies massive negative Folgen für die Ratings der Banken.

Auch für spanische Banken bleibt die Finanzierungslage angespannt. Die Ausleihungen bei der Zentralbank sind inzwischen wieder auf knapp 100 Milliarden Euro gestiegen, den höchsten Wert seit dem Sommer, weil viele spanische Banken bei der Konkurrenz nur als bedingt kreditwürdig gelten. Ein Grund dafür ist die schwache Verfassung des spanischen Immobilienmarktes, wo die Preise weiter fallen. Im dritten Quartal lagen die durchschnittlichen spanischen Immobilienpreise um rund 7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Laut Fitch liegen die Marktpreise für beliehene Häuser durchschnittlich um 43 Prozent unter den für die Hypotheken angegebenen Werten. Dieser Wert gilt für rund 8000 Kredite, die als Sicherheiten für Verbriefungen gelten. Drohende Kreditausfälle und drohende Verluste mit Staatsanleihen schüren das Misstrauen der Banken untereinander. In der Folge leihen sie sich fast nur noch gegen ausreichende Sicherheiten. Dadurch ist der Zinsabstand zwischen besicherten und unbesicherten Geschäften auf knapp einen Prozentpunkt gestiegen und ist trotz der umfangreichen Krisenhilfen der Notenbanken auf diesem Niveau geblieben. Auch die Absicherungskosten auf dem CDS-Markt sind kaum zurückgegangen. Im Durchschnitt beträgt die Risikoprämie für Euro-Großbanken derzeit 3,2 Prozent der abgesicherten Summe. Das ist mehr als nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Lehman-Bank vor drei Jahren verlangt und gezahlt worden ist.

Weitere Nothilfen der EZB

Auch in Amerika wächst das Misstrauen gegenüber Banken aus dem Euroraum...........

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenGriechische Staatsanleihen: 3800 Prozent Rendite

 
  
    #69
07.02.12 15:42
Griechische Staatsanleihen: 3800 Prozent Rendite
10.12.2011  Eine Griechen-Anleihe ist momentan der Renner an der Börse. Wer jetzt kauft, kann im März steinreich sein. Doch wie die Partie genau endet, weiß niemand, selbst die Regeln sind im Fluss.

Von Georg Meck

er Mann, ein Investmentbanker der robusten Art, liebt klare Ansagen: „Alles auf die Griechen“, sagt er. Alles, was er flüssig habe, stecke er in Griechen-Anleihen - nicht das Geld seiner Bank wohlgemerkt, das eigene. „Geheimtipp“, knurrt er zum Adventskaffee, „sagenhafte Rendite“. Seine Gattin, die Künstlerin, zuckt. Aber sie lässt ihn gewähren. Schließlich hat der Banker einen gewissen Track-Record, wie er sagt, oder für Nichtbanker: Im privaten Vermögensaufbau ist bisher wenig schiefgelaufen. Jetzt also investiert er in die Griechen: „Es gibt nichts Besseres.“

Dabei weiß jedes Kind: Das Land ist pleite, das Volk auf den Barrikaden, die Regierung gestürzt, die Verwaltung unfähig. Niemand glaubt, dass die Griechen ihre Schulden werden je voll zurückzahlen können. Wer leiht so jemandem noch Geld? Deutsche Privatanleger. Und zwar nicht einzelne Verirrte, sondern in ganzen Scharen: Griechenland-Anleihen sind der Renner, berichten Online-Broker wie Parkett-Händler. „Der Handel konzentriert sich momentan auf Griechenland, der Markt ist extrem flüssig“, sagt Markus Gross von der Stuttgarter Börse, wohin es die privaten Anleihekäufer hauptsächlich zieht. Acht Jahre tut Gross dort seinen Dienst, so etwas wie mit den Griechen hat er noch nie erlebt: „Das ist eine absolute Ausnahmesituation.“

Gier der Privaten
Wer glaubt, der Markt sei tot, irrt gewaltig: Einen wahren Ansturm von Hobbyspekulanten erlebt die Börse. Wer genau da mitmischt, ist nicht zu ermitteln, da die Orders anonym eingehen, die Beträge lassen auf eher kleine bis mittlere Anleger schließen: 3000, 5000 oder 10.000 Euro werden eingesetzt, durchaus auch mal 100.000, „als spekulative Beimischung fürs Depot“, wie Händler Gross vermutet.

Die Gier der Privaten wird durch die Brüsseler Rettungsbeschlüsse vom Freitag nochmal befeuert: Entgegen früheren Plänen sollen Privatgläubiger künftig geschont werden, die Haftung trägt der Steuerzahler. Das regt die Phantasie an. Bisher hat noch jeder Gipfel, jede Nachricht, jedes Gerücht den Handel verstärkt. „Dann verdoppelt oder verdreifacht sich der Umsatz“, sagt Markus Gross.

„My Big Fat Greek Bond“
Rund 70 Prozent der Umsätze mit Euro-Staatsanleihen (die deutschen Bundesanleihen ausgenommen) entfallen momentan auf die Griechen, der Großteil davon (etwa 80 Prozent) auf ein einziges Papier: die Anleihe, die am 22. März 2012 fällig wird. „My Big Fat Greek Bond“, wie Witzbolde sagen: fast 15 Milliarden Euro schwer, aktueller Kurs: knapp über 40 Prozent. Der Zins beträgt 4,3 Prozent auf den Nennwert, ist aber eher zu vernachlässigen.

Die Wette ist eine andere: Halten sich die Griechen noch drei Monate irgendwie über Wasser, erhält der Privatanleger im März 100 Euro für die 40 Euro, die er jetzt investiert: Den Einsatz mal 2,5. 150 Prozent Gewinn in 100 Tagen, spaßeshalber hochgerechnet auf 12 Monate (was eine Wiederholung der Wette unterstellt), überfordert das den Online-Kalkulator der Börse: Rendite größer als 999 Prozent steht da nur (vierstellig macht er es nicht), der Taschenrechner spukt unglaubliche 3800 Prozent Jahresrendite aus. „Das zahlt sonst niemand“, tönt der Investmentbanker.

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenDeutsche Wirtschaft rüstet sich für harte Zeiten

 
  
    #70
07.02.12 15:43
Viele Unternehmen erwarten für 2012 eine wirtschaftliche Talfahrt. "Welt Online" hat die Konzerne gefragt, wie sie sich auf die Situation vorbereiten.

Bei ThyssenKrupp legen sie einen Hochofen für sechs Monate still und beginnen mit der Wartung, die erst in drei Jahren fällig wäre. Bei Opel wollen sie schon wieder ein Sparprogramm auflegen. Und bei BASF, dem weltgrößten Chemiekonzern, ist Vorstandschef Kurt Bock nah dran an der Rhetorik des Krisenjahres 2009, als Firmenlenker die Floskel „auf Sicht fahren“ erfanden: „Wenn wir auf das nächste Jahr schauen, hat jeder das Gefühl, dass die Sichtweite nicht sehr groß ist“, sagte Bock bei einer Führungskräfte-Tagung.

In Deutschlands Unternehmen fürchtet man härtere Zeiten. Bislang hat die Wirtschaft trotz Eurokrise den Verwerfungen der Währungsunion getrotzt. Nun gesellen sich aus China Nachrichten über Wachstumsschwäche hinzu. In den USA vergeht Monat um Monat ohne spürbare Konjunkturbelebung. Vergangene Woche brach der Oktober-Wert für die Ausfuhren aus Deutschland im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent ein.

Wirtschaftsforscher senken ihre Prognosen, die mittlerweile nahe der Grenze des Nullwachstums liegen. Für 2012 erwartet die Bundesbank 0,6 Prozent Zuwachs an Waren und Dienstleistungen. Das wäre keine Krise, keine Rezession, sondern eine „Wachstumsdelle“. Nicht wenige Firmenchefs beten dafür, dass es nur eine solche Delle wird.

2009 rasanter Absturz, 2010 rasanter Aufschwung und Anfang 2012 schon wieder an der Klippe? „Wir müssen uns darauf einstellen, dass Schwankungen heftiger ausfallen und in kürzeren Zyklen kommen“, sagt Gabriele Sons, Hauptgeschäftsführerin von Deutschlands mächtigstem Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der die Interessen der Metall- und Elektroindustrie vertritt. Einerseits ist die aktuelle Lage in vielen Wirtschaftszweigen so gut wie nie, während andererseits die Umstände im Währungskrisen-Europa und im Rest der Welt immer übler zu werden scheinen.

„Das Jahr 2011 läuft bislang sehr gut – wir haben das Vorkrisenniveau wieder erreicht“, sagt Gabriele Sons. Das ist die erfreuliche Seite. Die schlechte lautet: „Die Erwartungen der Unternehmen für das erste Halbjahr 2012 sind seit Monaten im negativen Bereich. Zudem gibt es erste Anzeichen, dass speziell kleine Unternehmen und Mittelständler zuletzt wieder etwas größere Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Krediten hatten.“

Anzeige
Die Sorge um Kreditversorgung treibt viele Unternehmen um. Zahlreiche große Konzerne reagieren darauf wie BMW und vertrauen in Finanzdingen zunehmend den eigenen Fähigkeiten. Die Münchner haben eine Europa-Bank gegründet und können Einlagen nun problemlos zwischen einzelnen Ländern hin- und her bewegen. Auch im Leasinggeschäft, in dem BMW 2008 ein Problem hatte, weil Restwerte zu hoch angesetzt waren, sind sie besser gewappnet: Nun sei das Verhältnis von finanzierten, bar bezahlten und geleasten Autos gesünder, sagt Finanzchef Friedrich Eichiner.

BMW steht wie Daimler und Volkswagen gut da. Nach Außen würden sie nie von einem aufziehenden Unwetter reden, doch im Stillen machen sie ihre gut bestellten Häuser winterfest.....

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10864 Postings, 5060 Tage IlmenMein neues Video: schönes aus den Bergen hier....

 
  
    #71
07.02.12 15:43
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenBGH erweitert Haftungsrisiko für Prominente.....

 
  
    #72
07.02.12 15:44
BGH erweitert Haftungsrisiko für Prominente Wer wirbt, der bürgt

Loben ohne Risiko gibt es nicht mehr: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes sind Prominente, die Werbung für Finanzprodukte machen, bei Misserfolg des Produktes auch haftbar. Als Erstes betrifft das den früheren Verteidigungsminister Rupert Scholz.

Bezahltes Lob kann von nun an teurer werden: Der Bundesgerichtshof hat die Haftung von Prominenten verschärft, die mit ihrem Namen und ihrer Sachkenntnis für Kapitalanlagemodelle werben. Wer wirbt, sei auch verantwortlich für sein Tun - erst recht, wenn er weithin bekannt ist und es um Geld geht, urteilte der BGH.

"Mich hat die Beachtung aller denkbaren Anlegerschutzregelungen, die das Fondskonzept auszeichnet, beeindruckt" - wegen solcher und ähnlicher Aussagen über den Deutschen Vermögensfonds I, der 2005 pleite ging, droht Ex-Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) eine Schadenersatzforderung. (© picture-alliance/ dpa)

Nach diesem Urteil droht dem früheren Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) nun eine Schadenersatzforderung. Der Rechtsprofessor hatte 2004 in Interviews in verschiedenen Branchenblättern für den 2005 pleitegegangenen "Deutschen Vermögensfonds I" geworben. Seine lobenden Äußerungen waren dem Anlageprospekt beigelegt.

In den Interviews hieß es etwa: "Mich hat die Beachtung aller denkbaren Anlegerschutzregelungen, die das Fondskonzept auszeichnet, beeindruckt." Oder: "Erst nach einer genauen Prüfung der Strukturen und der Personen habe ich meine persönliche Mitwirkung und Unterstützung zugesagt. Denn wir wissen, dass es in der Vergangenheit nicht überall nur gut gelaufen ist. Deshalb musste ein Konzept entwickelt werden, das nicht nur Renditen offeriert, sondern voll durchkontrolliert ist und von unabhängigen und erfahrenen Persönlichkeiten geleitet wird."

Von diesen Interviews wurden Sonderdrucke angefertigt, die mit dem Emissionsprospekt den Anlageinteressenten übergeben wurden.

Auch als Scholz nach wenigen Monaten wieder aus dem Beirat ausschied, lagen seine werbenden Äußerungen noch bei. Als der Fonds pleiteging, machten geschädigte Anleger Prospekthaftungsansprüche geltend. Das OLG Karlsruhe hatte eine Haftung Scholz' verneint, weil er nicht direkt am Anlageprospekt mitgewirkt habe. Das sahen die Bundesrichter anders und hoben das OLG-Urteil auf.

Auch Anke Eneglke und Manfred Krug

Die Interviews seien dem Prospekt gezielt beigelegt worden. Wenn dann noch - wie bei Scholz - juristische Sachkunde hinzukomme, sei seine Position bei der "Prospektverantwortung" ähnlich der eines Wirtschaftsprüfers. Er habe damit eine Garantenstellung eingenommen und hafte deshalb grundsätzlich für seine Aussagen.

Scholz habe durch seine Äußerungen den Eindruck erweckt, er habe Einfluss auf das Anlagekonzept genommen. Das Vertrauen in seine "Integrität, Objektivität und Fachkompetenz" habe er dafür eingesetzt, "Einfluss auf die Investitionsentscheidung von potentiellen Anlageinteressenten zu nehmen." Scholz' damalige Stellung als Universitätsprofessor, die eigens erwähnt war, "vermittelte den zusätzlichen Eindruck von Kompetenz und besonderer Seriosität," heißt es im Urteil des III. Zivilsenats.

Dass Scholz im Prozess sagte, er habe weder Einfluss auf das Anlagekonzept genommen noch Prüfungen vorgenommen, ließ der BGH nicht gelten. "So hätte er seine Aussagen nicht so wie geschehen treffen dürfen", urteilte der BGH. Scholz hatte sich wenige Monate nach dem Interview aus dem Beirat zurückgezogen.

Das OLG muss nun prüfen, ob er dann für die Entfernung seines Interviews aus dem Prospekt sorgte. Die bloße Behauptung, er sei nicht zur Beseitigung aller Produktinformationen in der Lage gewesen, genüge nicht. Außerdem ist zu klären, ob Scholz wusste, dass seine Aussagen sowie Foto und Lebenslauf für Werbezwecke verwendet werden sollten. Dies liege allerdings nahe, so der BGH.

In der Vergangenheit haben bereits viele Prominente für Finanzprodukte geworben, manche sogar in Werbespots: Der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn zum Beispiel für die Deutsche Vermögensberatung, Schauspieler Manfred Krug für die Aktie der Telekom oder Moderatorin Anke Engelke für den Versicherer Hannoversche Leben.

http://www.sueddeutsche.de/geld/...nte-wer-wirbt-der-buergt-1.1230621
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenProteste in Russland Größte Demonstrationen seit d

 
  
    #73
07.02.12 15:46
Proteste in Russland Größte Demonstrationen seit dem Ende der Sowjetunion

10.12.2011  ·  In Russland haben am Samstag zehntausende Menschen gegen das Ergebnis der Parlamentswahl protestiert. Allein in Moskau kamen bis zu 50.000 Demonstranten zusammen. Ebenso viele Polizisten waren im Einsatz.
Von Michael Ludwig, Moskau

Bis zu 50 000 Personen haben am Samstag in Moskau gegen die ihrer Ansicht nach gefälschte Dumawahl der vergangenen Woche demonstriert. Die Versammelten nahmen zum Ende der ruhig verlaufenden Kundgebung eine Resolution an. Darin forderten sie die Staatsmacht auf, alle politischen Gefangenen sofort freizulassen, die Parlamentswahl zu annullieren und den Landeswahlleiter Wladimir Tschurow zu entlassen. Zu einer Neuwahl müssten alle oppositionellen Parteien zugelassen werden.

Vertreter mehrerer Oppositionsgruppen und in der Duma vertretener Parteien der systemkonformen Opposition forderten zudem, die Verantwortlichen für die Fälschung der Wahl zu bestrafen. Es war die größte Demonstration in Moskau seit zwei Jahrzehnten.

Der frühere Ministerpräsident und Oppositionsführer Michail Kasjanow sagte: „Wir schulden den Betrügern von Einiges Russland, der Partei der Diebe und Betrüger, Dank dafür, dass sie uns hier zusammengeführt haben, obwohl wir unterschiedliche politische Positionen vertreten.“ Kasjanow bedauerte, dass die Kundgebung nicht vor dem Kreml stattfinden durfte. Er forderte die Demonstranten auf, sich Richtung Kreml zu wenden, und rief: „Wir kommen wieder!“ Zehntausende stimmten in diesen Ruf ein.

Auch in anderen russischen Städten gingen Menschen auf die Straße, um gegen die Parlamentswahl zu protestieren. Aus Sankt Petersburg wurden 7000 Demonstranten gemeldet, aus Nowosibirsk, Tscheljabinsk und Krasnojarsk mehrere tausend. In Chabarowsk wurden Dutzende Personen festgenommen.

Allein in Moskau kamen nach Angaben der Behörden 50.000 Polizisten und 2000 Beamte der Spezialeinheit Omon sowie Streikräfte des Innenministeriums zum Einsatz. Sie riegelten den Revolutionsplatz, auf dem die Kundgebung ursprünglich stattfinden sollte, und weitere symbolträchtige Orte in der Hauptstadt mit Metallgittern ab. Der Moskauer Bürgermeister hatte die Demonstration im letzten Augenblick auf den Bolotnaja-Platz direkt an der Moskwa verlegt.

Genehmigt war eine Kundgebung mit maximal 30.000 Teilnehmern. Die Sicherheitskräfte nahmen es allerdings hin, dass sich Demonstranten auch außerhalb des abgesperrten Areals versammelten. Die Moskauer Schulbehörden verlegten den Unterricht in sämtlichen Oberklassen der Gymnasien von Samstagvormittag auf den Nachmittag, als die Kundgebung stattfand. Die Schüler mussten wichtige Klassenarbeiten schreiben.

Im vom Staatsmonopolisten Gasprom kontrollierten Fernsehsender NTW stellte der bekannte Fernsehjournalist Aleksej Piwowarow dem Intendanten ein Ultimatum. Wenn NTW abermals nicht über Protestveranstaltungen berichte, werde er am Abend nicht auf Sendung gehen. Gemäß dem am Samstag in der Staatszeitung „Rossijskaja Gaseta“ veröffentlichten endgültigen Ergebnis der Parlamentswahl entfallen auf die Putin-Partei Einiges Russland 238 der 450 Sitze.

Quelle: F.A.S.

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    #74
07.02.12 15:46
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10864 Postings, 5060 Tage IlmenRussland steigt zur besten Schwellenländer-Börse

 
  
    #75
07.02.12 15:48
Russland steigt zur besten Schwellenländer-Börse auf

Für Putins Schlappe bei der Parlamentswahl haben die Anleger kein Mitleid übrig. Sie interessiert nur der starke Auftritt der Moskauer Börse.

Russland ist doch noch für eine Überraschung gut. Am Wochenende hat das größte Land der Welt bewiesen, dass seine Demokratie mehr Leben hat, als viele denken. Zwar konnte Wladimir Putins Partei Geeintes Russland erwartungsgemäß die absolute Mehrheit in der Staats-Duma erringen, musste jedoch herbe Stimmenverluste verkraften.

Russen kaum überrascht von Wahlergebnis

Kaum ein Beobachter hätte damit gerechnet, dass so viele Wähler dem von den Staatsmedien unterstützten starken Mann ihre Unterstützung versagen und anders votieren würden. Auch an der Börse steht Russland dieses Jahr für eine Überraschung: Von den Aktienmärkten aller großen Schwellenländer hat der Moskauer Markt am besten abgeschnitten.

Der russische Leitindex RTS notiert vier Wochen vor Jahresende zwar mit knapp 13 Prozent im Minus, hat sich jedoch deutlich besser geschlagen als die Börsenbarometer der anderen BRIC-Staaten Brasilien, Indien und China. Deren Indizes haben 2011 zwischen 14 und 29 Prozent verloren.

uch die langfristige Entwicklung russischer Dividendenpapiere kann sich sehen lassen. In den vergangenen zehn Jahren konnten Anleger ihr Kapital damit fast versiebenfachen. Dieser Anstieg entsprach einer Jahresrendite von fast 23 Prozent – trotz der scharfen Kurskorrektur von 2008. Das macht dem Riesenreich im Osten so schnell keiner nach.

Ökonomen sind für die absehbare Zukunft durchaus optimistisch. Sogar der Wahlschlappe der Kreml-Partei, deren Delegierte Putin zuletzt einstimmig zum Präsidentschaftskandidaten für 2013 kürten, können sie etwas Positives abgewinnen.

„Der Präsident muss in seiner kommenden Amtsperiode mit einigem Gegenwind seitens seiner Kontrahenten rechnen. Der Druck, wichtige wirtschaftspolitische Initiativen zu starten, hat sich deutlich erhöht“, sagt Angelika Millendorfer, Leiterin Emerging Markets Aktien, Raiffeisen Capital Management (RCM). Das Ergebnis der Parlamentswahl zeuge von der fortschreitenden Demokratisierung im dem Riesenreich. Erst 13 Jahre ist es her, dass Russland eine seiner schwersten Krisen erlebte: 1998 konnte das 140-Millionen-Einwohner-Land einen Teil seiner Schulden nicht mehr bezahlen.

Rohstoffe als Haupttreiber für den Boom

Die ehemalige Supermacht und Kontrahentin der USA im Kalten Krieg war bankrott. Die Russland-Krise ließ damals sogar Dax und Dow Jones einbrechen. Doch nach der Jahrtausendwende gelang es, die russische Wirtschaft zu stabilisieren: Ein Grund war, dass mit der Wahl Putins zum Präsidenten 2001 politische Stabilität einkehrte.

Der Haupttreiber für den Boom waren jedoch die steigenden Rohstoffpreise. Denn die fünftgrößte europäische Volkswirtschaft ist eine Ökonomie, die auf den Export von Öl, Gas und anderen Schätzen der Erde spezialisiert ist. Da Energieträger und Metalle trotz der globalen Wachstumsabschwächung gefragt bleiben, rechnen die meisten Beobachter mit einer starken Konjunktur. Nach 3,4 Prozent dieses Jahr soll die russische Wirtschaft 2012 nochmal mit einer Rate von drei Prozent expandieren, sagen die Ökonomen von JP Morgan voraus.

Zum Vergleich: Deutschlands Wachstum soll sich von 2,8 Prozent in diesem auf nur noch 0,2 Prozent im nächsten Jahr verlangsamen. Eine Einschränkung machen die Beobachter: Sollten ein Euro-Kollaps oder ein Immobilien-Crash in China die Weltwirtschaft doch noch einfrieren lassen, würde Russland auch sein Rohstoff-Reichtum nichts mehr nützen.

So war es vor drei Jahren, als in der Finanzkrise mit den Öl- und Metall-Notierungen auch die Kurse an der Moskauer Börse in den Keller gingen. Zwischen Frühjahr und Herbst 2008 brachen die Notierungen um rund 80 Prozent ein. Derartige Kursverluste haben viele Anleger vertrieben. Von seinem Rekordhoch von 2488 Zählern ist der RTS-Index noch immer ein gutes Stück entfernt.

Experten setzen auf russische Finanzwerte

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...llenlaender-Boerse-auf.html
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Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ

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