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Commerzbank AG TuBull O.End Gold 732,09


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Neuester Beitrag: 12.02.09 20:35
Eröffnet am: 09.12.08 20:14 von: kleinerschatz Anzahl Beiträge: 151
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzJeder hat seine eigene SOKO.

 
  
    #76
20.01.09 15:38
 
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzwkn:CB88TM

 
  
    #77
20.01.09 15:55
Commerzbank AG TuBull O.End Gold  
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEZB teilt bei Haupt-Refi-Tender 251,515 Mrd EUR zu

 
  
    #78
20.01.09 16:16
EZB teilt bei Haupt-Refi-Tender 251,515 Mrd EUR zu

Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft hat die
Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag 251,515 Mrd EUR zum Festzinssatz von
2,00% zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 668 Instituten voll bedient. Wie
die EZB weiter mitteilte, belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen
Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 385,0 (387,6) Mrd EUR.

Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 132,0 Mrd EUR. Das neue
Geschäft mit Fälligkeit am 28. Januar wird am 21. Januar valutiert, an dem ein
alter Tender über 203,792 Mrd EUR ausläuft.

  Webseite: http://www.ecb.int  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEZB teilt bei ao 21-täg Refi-Tender 113,395 Mrd EU

 
  
    #79
20.01.09 16:19
EZB teilt bei ao 21-täg Refi-Tender 113,395 Mrd EUR zu

Bei einem außerordentliches Refinanzierungsgeschäft mit
einer Laufzeit von 21 Tagen hat die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag
113,395 Mrd EUR zu einem Festzins von 2,00% zugeteilt. Wie die EZB mitteilte,
gingen Gebote über 113,395 Mrd EUR ein, die voll bedient wurden. Das Geschäft
wird am 21. Januar valutiert und am 11. Februar 2009 fällig.

  Webseite: http://www.ecb.int  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzLondon schüttet weitere Milliarden über Banken aus

 
  
    #80
20.01.09 16:23
London schüttet weitere Milliarden über Banken aus

20. Januar 2009, 01:52 Uhr

Staat versichert Risiken aus faulen Krediten - Mögliches Vorbild für Deutschland - RBS mit Rekordverlust
London/Frankfurt - Nach immer neuen Milliardenlöchern bei den Banken hat die britische Regierung ein zweites massives Rettungspaket für die kriselnde Branche geschnürt. Dabei will der Staat unter anderem die Banken gegen die Risiken ihrer faulen Kredite versichern. Ziel der Regierung sei es, die Stabilität des Finanzsystems zu stärken und das Vertrauen in die Kreditvergabe zu erhöhen, sagte Premierminister Gordon Brown. Unterdessen geht die Royal Bank of Scotland (RBS) für 2008 von einem Rekord-Verlust in der britischen Wirtschaftsgeschichte von umgerechnet 31 Mrd. Euro aus. Der Staat erhöhte deshalb seinen Anteil an der Bank von 58 auf 70 Prozent.

Brown warf dem Institut vor, unverantwortliche Risiken eingegangen zu sein. "Ja, ich bin verärgert", sagte der Premier. "Fast alle Verluste stammen aus dem Subprime-Markt in den USA und aus Übernahmen. Dies sind unverantwortliche Risiken, die die Bank mit dem Geld ihrer Kunden aus Großbritannien eingegangen ist."

Bankentitel brachen trotz des Hilfspakets ein. Die RBS-Papiere sackten um 67 Prozent auf 11,6 Pence ab. Die neue Lloyds Banking Group verlor fast 30 Prozent.

Das neue Rettungspaket sieht vor, dass die Banken das Ausmaß ihrer riskantesten Kredite offenlegen. Die Regierung wird die Institute dann im Gegenzug gegen 90 Prozent der möglichen Ausfälle absichern. Dafür zahlen die Banken eine Gebühr. Die britischen Maßnahmen sollten ein Vorbild für andere Länder sein und auf dem G20-Gipfel im April in London diskutiert werden, sagte Brown. Zugleich werde die Bank of England einen Fonds über 50 Mrd. Pfund einrichten, um "gute" Unternehmenswerte anzukaufen und die Firmen somit vor der Kreditklemme zu schützen. Erst vor drei Monaten hatte Großbritannien sein erstes Milliarden-Rettungspaket vorgestellt.

Das Volumen "toxischer Kredite" in den Büchern britischer Banken wird auf 200 Mrd. Pfund geschätzt. Dies gilt als Grund dafür, dass die Banken nur noch zögerlich Kredite vergeben, wodurch Unternehmen das Geld ausgeht und weitere Jobs verloren gehen. Finanzminister Alistair Darling sagte, dass die Banken, die die Versicherung in Anspruch nehmen, sich verpflichten müssten, endlich mehr Geld zu leihen.

Bereits Anfang Oktober rettete die Regierung mehrere Banken mit einer Finanzspritze über 37 Mrd. Pfund vor dem Kollaps. Die drei Banken RBS und Lloyds TSB sowie HBOS wurden dabei teilweise verstaatlicht. Doch der Effekt blieb aus.

Wie die RBS nun mitteilte, rutschte die Bank 2008 so tief in die roten Zahlen wie zuvor noch kein britisches Unternehmen. Inklusive Abschreibungen sei ein Verlust von 28 Mrd. Pfund möglich. Ohne die Abschreibungen, die sich vor allem auf die Teilübernahme der niederländischen ABN-Amro-Bank beziehen, und Einmaleffekte dürfte der Verlust des Vorjahres zwischen sieben und acht Mrd. Pfund liegen.

Die Bundesregierung in Berlin sieht die britische Lösung bislang nicht als Vorbild für das eigene Handeln in der Krise. Ein Sprecher von Finanzminister Peer Steinbrück machte deutlich, dass es derzeit keine konkreten Pläne für ein weiteres Hilfspaket gebe.

Seit Tagen fordern Bankenvertreter die Gründung einer "Bad Bank", die sämtliche Ramschpapiere aufkaufen soll, um das Misstrauen der Banken untereinander abzubauen. Doch auch innerhalb der Branche ist man sich da nicht einig. "Eine Bad Bank würde zwar für viel Erleichterung sorgen", sagte Karl-Georg Altenburg, Deutschland-Chef der US-Bank JP Morgan. Allerdings könne man auch nicht alles einfach beim Staat abladen. Eine Bad Bank allein sei keine Lösung. Letztlich gehe es um einen Mittelweg und sehr viel Detailarbeit. dpa/sei  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzKeine Lösung für die Kreditklemme

 
  
    #81
20.01.09 16:29
Brown droht neues Bankendesaster
Von Carsten Volkery, London

Die Kreditklemme ist desaströs für Großbritanniens Wirtschaft - jetzt verkündet die Regierung Brown ein zweites Bankenrettungspaket. Es soll Vertrauen wiederherstellen, doch die Märkte kann das nicht beruhigen: Pfund, Staatsanleihen und Bankaktien fallen, die Steuerzahler sind skeptisch.


London - Mittagspause in der Canary Wharf, dem Auge des Sturms. Dutzende Anzugträger eilen über den windigen Canada Square in die Schnellrestaurants der Bürotürme. Wer nach oben blickt, sieht den Reuters-Börsenticker über eine Fassade flimmern. Royal Bank of Scotland, Barclays, Lloyds - die Aktienkurse der großen britischen Banken notieren alle tief im Minus. Ein weiterer schwarzer Tag im Finanzzentrum Europas.


Getty Images
Finanzdistrikt Canary Wharf in London: "Es hört einfach nicht auf"


"Es hört einfach nicht auf", sagt ein Banker, der für "eine große Bank" arbeitet und seinen Namen lieber nicht nennen will. Auf die Frage, ob sein Institut auch schon in Staatsbesitz sei, sagt er: "Als ich das Büro verließ, war es noch privat".

Manchmal hilft nur noch Galgenhumor. Am Morgen hatte die Royal Bank of Scotland (RBS) eine Verlustwarnung historischen Ausmaßes herausgegeben: 28 Milliarden Pfund könnte das Minus für das abgelaufene Jahr betragen, vielleicht auch mehr, teilte die einst zweitgrößte Bank des Landes mit. Ein Rekord in der britischen Wirtschaftsgeschichte. Zum Vergleich: Der bisherige Rekordhalter Vodafone vermeldete 2006 15 Milliarden Pfund Verlust.

Während die RBS-Aktie auf Talfahrt ging - zeitweise fiel sie um 70 Prozent -, bemühten sich Premierminister Gordon Brown und Finanzminister Alistair Darling auf einer Pressekonferenz in Downing Street um Schadensbegrenzung. Brown schimpfte auf die unverantwortlichen RBS-Manager, die sich mit dem Geld ihrer britischen Kunden in den USA verspekuliert hätten. Gleichzeitig kündigte er an, die Regierung werde weitere Milliarden in die marode Bank pumpen und den Staatsanteil von 58 auf 70 Prozent erhöhen.

Keine Lösung für die Kreditklemme



Die RBS-Hilfe wurde als ein Teil des zweiten Bankenrettungsplans der britischen Regierung verkündet. Das am Wochenende eilig ausgehandelte Paket ist um ein Vielfaches größer als der 37-Milliarden-Pfund-Anlauf vom Oktober, der die Kreditklemme nicht beseitigen konnte.

Weil Unternehmen und Bürger unter akutem Kreditmangel leiden, muss die Regierung nach nur drei Monaten nachlegen. Als neueste Lösung bietet der Staat den Banken an, die Garantie für ihre "Giftpapiere" zu übernehmen - und geht damit ein Milliardenrisiko ein. Brown nannte keine Zahlen, doch der Schaden für den Steuerzahler könnte Hunderte Milliarden Pfund betragen.

Es wirkt wie ein Akt der Verzweiflung. Kritiker sprachen umgehend von einem "Blankoscheck".

Die Banken müssen für die Regierungsgarantie bezahlen - entweder mit Cash oder mit Anteilen. Der Staatsanteil am britischen Bankenwesen wird sich also voraussichtlich weiter erhöhen. Dazu kommt eine Reihe weiterer Maßnahmen, die den Geldfluss wieder in Gang bringen sollen. Auch der Hypothekenmarkt, einst Motor des Booms, zuletzt Auslöser der Krise, soll durch Regierungsgarantien wieder angekurbelt werden.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzRentenmarkt Staatsanleihen-Kurse auf Talfahrt

 
  
    #82
20.01.09 16:39
Rentenmarkt Staatsanleihen-Kurse auf Talfahrt

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Aussicht auf weitere Rettungspakete für die angeschlagene Finanzbranche in Großbritannien, Dänemark und Amerika sowie die Absage der EZB an eine Nullzinspolitik schickten die Kurse internationaler Staatsanleihen auf Talfahrt, so die Analysten der Helaba.

Was vom kurzen Ende ausgegangen sei, habe mit herben Verlusten für lange Laufzeiten geendet. Schwache Bankaktien und ein "Spiegel"-Bericht, wonach aus den Büchern von 20 Großbanken erst ein Viertel der 300 Mio. Euro "toxischer Wertpapiere" abgeschrieben seien, habe jedoch den Bondmarkt gegen Handelsschluss stabilisiert. Der Bund-Kontrakt (125,13) habe 73 Stellen leichter geschlossen, Schatz (107,84) und Bobl (116,61) seien 14 beziehungsweise 38,5 Ticks niedriger aus dem Markt gegangen.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei auf 2,99% gestiegen, der Renditeabstand zwischen zwei- und zehnjährigen Bundesanleihen habe sich auf 147 BP ausgeweitet. Zehnjährige US-Treasuries würden 6 BP höher bei 2,38% rentieren, der JGB-Future (139,83) lege nach einem erneuten Rückgang des Verbrauchervertrauens (26,7 nach 27) und angesichts nachgebender Aktiennotierungen ausgehend vom Bankensektor 26 Stellen zu. Der Euro gebe auf 1,302 US-Dollar nach, der Preis für das Barrel Öl falle auf 34 US-Dollar.

Der heutige Tag stehe sicherlich ganz im Zeichen der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Barack Obama und der damit verbundenen Hoffnung auf positive Effekte für die US-Wirtschaft. Von konjunktureller Seite richte sich die Aufmerksamkeit auf die ZEW-Umfrage, die beim Konjunkturausblick (-43,1) eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau zeigen dürfte. In der Beurteilung der aktuellen Lage (-71,5) werde allerdings mit einem weiteren deutlichen Rückgang gerechnet. Verbraucherpreise aus Großbritannien (-1,5%/2,4%; Kernrate 1,3%) für Dezember und Industrieaufträge Italiens (-4%/-16,7%) im November würden den Datenkranz für heute abrunden. Die Bank of Canada werde aller Voraussicht nach heute Nachmittag den Leitzins weiter um 50 BP auf 1% zurücknehmen.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzGoldpreis legt weiter zu

 
  
    #83
1
20.01.09 20:31
Goldpreis legt weiter zu

 
New York (BoerseGo.de) - Der Preis für die Feinunze Gold steigt um 15,10 Dollar und notiert zum Handelsschluss bei 855,00 Dollar. Händler führen den Preisanstieg für das Edelmetall darauf zurück, dass Investoren eine langwierige Rezession befürchten und Gold mit seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten davon profitiert. Der Preis für Silber verliert 3,5 Cents auf 11,18 Dollar.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzPLATIN - Die Entscheidung rückt näher

 
  
    #84
20.01.09 20:41
PLATIN - Die Entscheidung rückt näher

Datum 19.01.2009 - Uhrzeit 16:54 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Tiedje-Marne Andre, Technischer Analyst, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 966554 | ISIN: XC0009665545 | Intradaykurs:  


PLATIN - ISIN: XC0009665545

Kurs: 954,40 $

Rückblick: Platin markierte nach einem massiven Preisverfall Ende Oktober 2008 ein entscheidendes Tief bei 752,10 $ und startete eine träge Kurserholung, welche zunächst seitwärts verlief. Mit dem Ausbruch über die 889,90er Marke Ende Dezember wurde schließlich ein Kaufsignal generiert, woraufhin sich ein steiler Aufwärtstrend etablierte.

Daraus resultierte ein bisheriges Verlaufshoch bei 1011,60 $. Seit dem Erreichen setzt der Basiswert wieder deutlich zurück. Prinzipiell sind weitere Kursabgaben bis in den Bereich bei 889,90 $ noch im Rahmen. Bis zu diesem Kursniveau wäre der bullische Ausbruch nicht in Gefahr.

Charttechnischer Ausblick: Platin zeigt sich kurzfristig weiterhin als stärkstes der vier Edelmetalle und könnte prinzipiell weiter ansteigen. Oberhalb von 1011,60 $ wäre ein weiteres prozyklisches Kaufsignal generiert.

Gelingt anschließend ein nachhaltiger Ausbruch über 1039,00 $, wird ein größeres Kaufsignal ausgelöst und eine weitere Kurserholung bis 1.255 und 1.338 $ wäre möglich.

Sollte Platin allerdings wieder nachhaltig unter 889,90 $ abrutschen, trübt sich das kurzfristige Chartbild wieder deutlich ein. Eine Abwärtsbewegung bis 752,10 $ sollte dann folgen.

Kursverlauf vom 19.06.2008 bis 19.01.2009 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)  
Angehängte Grafik:
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzPlatin steht wieder hoch im Kurs

 
  
    #85
20.01.09 20:46
Platin steht wieder hoch im Kurs

Erwartungen an US-Autobranche stabilisieren den Preis


Frankfurt/Offenburg (pte/15.01.2009/13:29) - Der Platin-Preis steht bei Anlegern nach den Finanzmarktverwerfungen der vergangenen Monate wieder hoch im Kurs. "In den letzten Tagen hat sich der Wert zwar spekulationsgetrieben rückläufig entwickelt, sollte sich jedoch bald wieder stabilisieren", meint Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank https://www.commerzbank.de, im Gespräch mit pressetext. Die Berg- und Talfahrt des Kurses schickte den Platin-Preis seit Oktober auf Höhen von über 1.000 Dollar zu Tiefen bei unter 800 Dollar je Feinunze und zurück. Derzeit hängt der Wert bei 920 Dollar pro Unze in der Schwebe. "Die schwache Entwicklung des Euro und der stärkere Dollar sowie die trüben Wirtschaftsaussichten haben den Preis gedrückt", erklärt Weinberg. Damit soll es nun jedoch wieder vorbei sein.

Anders als das Edelmetall Gold stellt Platin keinen ähnlich sicheren Hafen dar, weshalb viele Anleger angesichts der rezessiven konjunkturellen Entwicklung das Schiff verließen und umsattelten (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081201027). Dadurch landete der Wert des Rohstoffs auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. "Ein überwiegender Großteil von Platin wird in der Industrie verwendet", erläutert der Experte. Allein die Nachfrage der Autoindustrie macht rund 60 Prozent des weltweit geförderten Platins aus. "Gold findet hingegen hauptsächlich in der Produktion von Uhren oder Schmuck Anwendung und nimmt die Rolle des reinen Edelmetalls ein, während Platin in erster Linie als Industriemetall nachgefragt wird", so Weinberg gegenüber pressetext.

Zwar habe sich die Nachfragesituation der angezählten Autohersteller nicht unbedingt positiv für die Entwicklung des Platin-Preises verändert. Alleine die Erwartungen an die US-Konzerne in den kommenden Monaten würden den Kurs jedoch treiben und zu einer Wertstabilisierung beitragen. Zudem findet der Rohstoff in der Elektronik- und Elektroindustrie einen dankbaren Großabnehmer. Mit dem mittelfristig zu erwartenden Kursanstieg trotzt das Industriemetall sowohl den schwachen Wirtschaftsprognosen als auch den düsteren Aussichten für die Automobilbranche. Einen entsprechenden Beitrag zu der höheren Nachfrage würden nicht zuletzt das Rettungspaket für die Autobauer sowie die zahlreichen Konjunkturstützen der Regierungen leisten.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzForward Curve Silber zeigt Optimismus

 
  
    #86
20.01.09 20:50
 
Angehängte Grafik:
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzDas Münzbild des 100 Kilo-Goldmaples

 
  
    #87
1
20.01.09 20:55
Das Münzbild des 100 Kilo-Goldmaples

Das Münzbild des neuen Maple Leafs in 999,99er Gold ist ebenfalls verändert worden. Es zeigt auf der Motivseite jetzt drei sehr naturalistisch dargestellte Ahornblätter, die nicht mehr so symmetrisch erscheinen, wie das bekannte Münzbild der Vorgängerversion.

Die Angabe der Feinheit ist analog dem Vorgänger jeweils rechts und links des Münzbildes zu sehen, auch die Angabe der Feinheit und des Gewichtes ist, da Kanada ja zwei offizielle Amtssprachen hat, jeweils in Englisch, sowie auf Französisch angegeben: „FINE GOLD 100 KG OR PUR“.

Auf dem Avers ist natürlich das Staatsoberhaupt Kanadas, Queen Elizabeth II abgebildet, das Porträt der englischen Königin stammt von Susanna Blunt und wird in dieser Form seit 2003 verwendet.

Dort befindet sich neben der Jahreszahl auch der offizielle Nennwert des Goldriesen: 1 Millionen kanadische Dollar! Dennoch ist der Nennwert natürlich noch weit unter dem eigentlichen Metallwert, der derzeit ungefähr bei über 2 Millionen Euro (!) anzusetzen ist.  
Angehängte Grafik:
100_kilo_gold_maple_leaf_avers.jpg
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatz1000 Unzen schweren Wiener Philharmoniker

 
  
    #88
1
20.01.09 21:02
„Big Phil“ jetzt nur noch auf dem zweiten Platz

Die im Jahre 2004 von der Münze Österreich vorgestellte 1000 Unzen Goldmünze, die zu Ehren des 15. Geburtstages der Wiener Philharmoniker Anlagemünze in Gold hergestellt wurde, ist somit nach nur 3 Jahren auf den zweiten Platz verwiesen worden. Im Jahre 1989 wurde der vom Chefgraveur der Münze Österreich, Thomas Pesendorfer gestaltete Wiener Philharmoniker zum ersten Male ausgegeben.

 
Von dem 1000 Unzen schweren Wiener Philharmoniker wurden nur 15 Exemplare (für jedes Jahr des Philharmonikers!) hergestellt und weltweit verkauft, davon sind einige in öffentlich zugängliche Münzkabinette gewandert, manche nicht näher genannte Privatleute haben sie gekauft, sowie große Firmen benutzen sie ebenfalls zu Repräsentationszwecken. Auch bei dieser Münze wurde großen Wert auf eine sehr qualitative Verarbeitung und hohe Prägequalität gelegt.

Nachdem die Kanadier jetzt so zeitnah eine eigene Riesengoldmünze vorstellten, dachte so mancher Sammler daran, dass die  Münze Österreich ihrerseits jetzt abermals kontern würde und einen noch größeren Philharmoniker herstellen könnte, jedoch ist bis dato in dieser Richtung nichts bekannt geworden.  
Angehängte Grafik:
1000_unzen_philharmoniker.jpg
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5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEZB veräußert Gold für 26 Mio EUR

 
  
    #89
20.01.09 21:06
Die Bestände des Eurosystems an marktgängigen Wertpapieren von Ansässigen in der
Eurozone sanken um 0,4 Mrd auf 279,8 Mrd EUR. Der Banknotenumlauf nahm um 7,9
Mrd auf 743,3 Mrd EUR ab. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten stiegen um
7,1 Mrd auf 97,9 Mrd EUR. Der Rückgang um 26 Mio EUR in Gold und Goldforderungen
entsprach laut EZB der Veräußerung von Gold durch eine Zentralbank des
Eurosystems.



Webseite: http://www.ecb.int  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEZB Nettoforderungen am 14.1. 539,4 Mrd EUR

 
  
    #90
20.01.09 21:12
Die Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute im Eurogebiet stiegen um
29,6 Mrd auf 539,4 Mrd EUR. Am 14.1. wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft über
216,1 Mrd EUR fällig, das durch ein neues Geschäft über 203,8 Mrd EUR abgelöst
wurde.

Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität belief sich auf 7,1 Mrd
EUR gegenüber 1,5 Mrd EUR in der Vorwoche, jene der Einlagenfazilität betrug
281,4 Mrd EUR gegenüber 315,3 Mrd EUR in der Vorwoche. Aus sämtlichen
Transaktionen stiegen die Einlagen der Geschäftspartner auf Girokonten beim
Eurosystem um 11,7 Mrd auf 169,2 Mrd EUR.



Webseite: http://www.ecb.int  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEurozone steht vor einer Zerreißprobe

 
  
    #91
1
22.01.09 23:32
Eurozone steht vor einer Zerreißprobe

Von Daniel Eckert Und Holger Zschäpitz 21. Januar 2009, 03:42 Uhr

Finanzmärkte spekulieren gegen Länder der Währungsunion - Rekordstände bei Risikoaufschlägen - Griechenland und Irland in der Klemme

An seinem zehnten Geburtstag steht der Euro vor seiner härtesten Bewährungsprobe. Die Kapitalmärkte spekulieren knallhart auf ein Auseinanderbrechen der Währungsunion. Die Zentrifugalkräfte werden mit jedem Tag größer. Die Politik ist alarmiert. EU-Finanzkommissar Joaquin Almunia hat sich zu Wochenbeginn besorgt geäußert.

Wie seinerzeit der Meisterstratege George Soros das britische Pfund im Jahr 1992 in die Knie gezwungen hat, haben jetzt seine Nachfolger einzelne Staaten der 16 Länder umfassenden Eurozone ins Visier genommen. Der Unterschied: Während Soros noch gegen eine einzelne Währung spekulieren konnte, ist das bei den jetzt betroffenen Staaten Griechenland, Irland oder Spanien anders. Da diese Mitglied im Euro-Club sind, haben sich die Investoren ein anderes Feld gesucht, nämlich die Staatsanleihen der jeweiligen Länder.

Die Folgen sind nicht minder dramatisch. Die Marktakteure haben die Kurse griechischer, irischer, italienischer oder spanischer Regierungsbonds zum Einstürzen gebracht. Im Gegenzug sind die Zinsen dieser Schuldtitel in die Höhe geschossen. Griechische Papiere mit zehnjähriger Laufzeit müssen inzwischen 5,72 Prozent abwerfen, irische 5,25 Prozent und spanische 4,21 Prozent.

Wie ernst die Lage ist, erschließt sich bei einem Blick auf zehnjährige Bundesanleihen, die lediglich etwas über drei Prozent rentieren. Die Differenz zu griechischen Papieren beträgt damit inzwischen 2,66 Prozentpunkte, der Spread zu irischen ganze 221 Basispunkte. Tendenz rasant steigend. Noch vor einem Jahr waren die Unterschiede kaum der Rede wert (siehe Grafik). Die Zinsdifferenz, auch Risikoaufschlag genannt, gibt an, wie viel Rendite ein Emittent mehr zahlen muss, um Bond-Halter anzulocken.

Hintergrund für die Malaise ist die Finanzkrise, die die einzelnen 16 Länder der Eurozone unterschiedlich hart trifft. Insbesondere Staaten wie Spanien, Irland oder Portugal, die einen Immobilienboom erlebten, stehen jetzt schlecht da. Ebenso Griechenland, das vom wirtschaftlichen Einbruch auf dem Balkan mit nach unten gezogen wird und zusätzlich unter heimischen Problemen leidet.

Die Investoren spekulieren bei den schwachen Ländern auf zwei mögliche Debakel: Dass ein Land gezwungen sein könnte, aus der Eurozone auszuscheiden. Schließlich ist der gemeinsame Euro eine Art Korsett gerade für kleinere Staaten. Ein einzelnes Land kann weder den Leitzins seinen Bedürfnissen anpassen, noch zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft eine eigene Währung abwerten. Steht es Spitz auf Knopf, gibt es auch keine nationale Zentralbank und damit die Möglichkeit, die Notenpresse anzuwerfen, um Schulden zu begleichen. "Im Fall eines Euro-Ausstiegs müsste ein Land Bankrott anmelden, sein Bankensystem würde in die Brüche gehen. Darüber hinaus würde ein Ausschluss aus der Wirtschaftsgemeinschaft drohen", zeigt UBS-Ökonom Paul Donovan mögliche Konsequenzen auf.

Doch so weit muss es nicht kommen. Manche Marktteilnehmer spekulieren darauf, dass einzelne schwache Länder als Mitglied der Euro-Gemeinschaft insolvent gehen. Für einen solchen Fall gibt es im Maastrichter Vertrag keine explizite Verpflichtung der restlichen Mitglieder einzuspringen.

Die rasant steigenden Risikoaufschläge setzen eine Art selbst erfüllender Prophezeiung in Gang. Denn je höher die Zinsen der schwachen Staaten klettern, umso mehr müssen die jeweiligen Regierungen für die Refinanzierung ihrer Schulden berappen. Und die Außenstände klettern in atemberaubendem Tempo. Insbesondere die irische und spanische Schuldenquote steigt. Für Irland werden auch die umfassenden staatlichen Bankengarantien teuer. Auch die Ratingagenturen spielen den Spekulanten in die Hände. Die jüngsten Bonitätsabstufungen von Griechenland und Spanien durch S&P haben zur Spreadausweitung beigetragen.

Nicht nur die Finanzmärkte spekulieren auf ein Auseinanderbrechen. Auch bei der Internetbörse Intrade stehen die Wetten inzwischen bei 30 Prozent, dass bis Ende 2010 ein Land aus der Eurozone heraus fällt. Dem Euro bekommt dies alles nicht gerade gut. Gestern stürzte die Gemeinschaftswährung erstmals seit Dezember unter die Marke von 1,30 Dollar.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEs knirscht im Gebälk der Eurozone

 
  
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22.01.09 23:35
Es knirscht im Gebälk der Eurozone
22.01.2009 - 15:04


 

Von Peter Trautmann
DOW JONES NEWSWIRES



FRANKFURT (Dow Jones)--Die Diskussionen über ein mögliches Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion dürften noch einmal lauter werden. Nachdem bereits die Bonität von Spanien und Griechenland durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) herabgestuft wurde, sah sich am Mittwoch Portugal einer Ratingabstufung gegenüber: Angesichts der hohen Staatsverschuldung und eines wohl längerfristig schwachen Wirtschaftswachstums senkte S&P die Bonitätsnote des kleinen iberischen Landes um eine Stufe von "AA-" auf nur noch "A+".


Mit Spanien, Portugal und Griechenland dürfte aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Auch Irland droht eine Herabstufung, und selbst im Falle Italiens kann ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen werden. Zwar weisen die gegenwärtigen Bonitätsnoten auf eine immer noch recht geringe Ausfallwahrscheinlichkeit der jeweiligen Staatsanleihen, mit der weiteren Verschärfung der Finanzkrise und der immer schwereren Rezession in Europa ist das Risiko dafür aber gestiegen.

Die mittlerweile zum Teil deutlichen Ratingunterschiede zwischen den "Opfern" der Herabstufungen auf der einen und Ländern wie Deutschland oder Frankreich auf der anderen Seite haben sich in den vergangenen Tagen in erheblichem Maße in den Renditespreads abgebildet. So rentierten am Mittwoch griechische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit um fast 280 Basispunkte höher als vergleichbare deutsche Titel, bei irischen Anleihen betrug der Aufschlag 265 Basispunkte, bei portugiesischen 146 Basispunkte und bei spanischen 123 Basispunkte.

Angesichts der dahinterstehenden Flucht in Qualität, Sicherheit und Liquidität belaufen sich die deutschen Renditen für zehnjährige Bundesanleihen zur Freude des Bundesfinanzministeriums mittlerweile auf nur noch rund 3,00%, während die Haushälter der "Club Med"-Länder und Irlands ächzen, vor allem, weil auch zunehmend die Lasten in Folge der Finanzkrise steigen. Allerdings sind die Zinsen in diesen Staaten immer noch niedriger als zur Zeit vor Einführung des Euro. Zudem gehen sie derzeit zu einer kurzfristigeren Finanzierung über.

 

Droht ein Auseinanderbrechen der Eurozone?



Hinter der Flucht aus spanischen oder griechischen Anleihen steht jedoch nicht nur das im Zuge von Finanz- und Wirtschaftskrise gestiegene Ausfallrisiko, sondern auch grundsätzlich die wachsende Spekulation darüber, ob die Währungsunion hält.

Als Grund dafür wird vor allem die sinkende internationale Wettbewerbsfähigkeit etwa in den südeuropäischen Ländern angeführt. Da hier kaum eine Senkung der Löhne möglich sei, müssten diese Länder wieder über eine eigene Währung die Möglichkeit zur Abwertung - und damit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit - erhalten, lautet die Argumentation. Mit dem Euro ist dies natürlich nicht möglich. Andere Experten verweisen zudem darauf, dass es auf EWU-Ebene kein - etwa mit der Bundesrepublik vergleichbares - Finanzausgleichssystem gibt, ganz zu schweigen von der fehlenden Mobilität der Arbeitnehmerschaft. Auch deshalb müsse eine Abwertung helfen.

Die Argumente mögen für sich zutreffen, allerdings war schon immer klar, dass die Eurozone kein optimaler Währungsraum ist. Ein Auseinanderbrechen, wie es zurzeit offenbar einige Marktakteure einpreisen, ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Dagegen sprechen nicht nur immense politische Kosten (es wäre ein Bruch des Maastricht-Vertrages nötig), sondern zugleich prohibitive ökonomische Kosten.

So würden die Renditeaufschläge und damit die Finanzierungskosten in den austretenden Staaten weiter steigen, außerdem würde die mit einer eigenen Währung angestrebte Abwertung zur Wettbewerbsstärkung eine massive Inflation - und damit auch einen Anstieg der alten Euro-Schulden - zur Folge haben. Ob dies den betroffenen Staaten und ihrer Wirtschaft wirklich helfen würde, ist mehr als fraglich.

 

Hilfe durch IWF und EZB



Experten gehen denn auch eher davon aus, dass zum Beispiel zur Stützung der angeschlagenen irischen Wirtschaft der Internationale Währungsfonds (IWF) in die Bresche springen könnte. Selbst die Europäische Zentralbank (EZB) könnte - eine Änderung ihrer Statuten vorausgesetzt - stark in die Bredouille geratenen Euro-Ländern helfen.

Von finanz- und geldpolitischer Seite wird ein Auseinanderbrechen der Eurozone ins Reich der Fabel verwiesen. So wandte sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ausdrücklich gegen solche Spekulationen. Zugleich lehnte er es am Dienstag beim Ecofin-Treffen in Brüssel ab, den schwächelnden Euro-Mitgliedern über gemeinsam begebene Anleihen günstigere Finanzmittel zu verschaffen. Steinbrück sieht dabei natürlich vor allem die eigenen niedrigen Finanzierungskosten in Gefahr. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erklärte am Mittwoch ebenfalls, Ängste vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone seien unbegründet.

 

Großbritannien ist anders



Während einerseits über ein Auseinanderbrechen der Eurozone spekuliert wird, gibt es andererseits zunehmende Stimmen, die Großbritannien zum schnellstmöglichen Beitritt in die Eurozone raten, obwohl auch hier die "AAA"-Spitzenbonität - angesichts der immer massiveren Probleme bei Banken und Staatshaushalt - nach Einschätzung einiger Beobachter in Gefahr ist und hierfür zudem sämtliche EU-Regeln geändert werden müssten.

So sagte am Mittwoch der Chef der britischen Liberaldemokraten, Nick Clegg, dass sich die Briten mit dem Gedanken anfreunden sollten, der Eurozone beizutreten. Nur so könne der Staatshaushalt und Londons Rolle als führendes Finanzzentrum gerettet werden. Das Pfund Sterling zumindest scheint es den Politikern einfach machen zu wollen: Mit großen Schritten marschiert es Richtung Parität zum Euro und notierte am Donnerstag knapp unter der Marke von 0,95 GBP.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatz"Bad Banks" halten die Anleger weltweit in Atem

 
  
    #93
22.01.09 23:39
Spekulationen über Verstaatlichungen und "Bad Banks" halten die Anleger weltweit in Atem

Ausgehend von London machen sich Anleger Sorgen, dass ihre Banken verstaatlicht werden könnten, die Aktie von Barclays verliert den siebenten Tag in Folge massiv, der Börsewert der Bank, die im Vorjahr staatliche Hilfe abgelehnt hat, hat sich in acht Handelstagen um 70 Prozent verringert. Zudem werden Rufe aus der Politik nach einer raschen Verstaatlichung der angeschlagenen Geldhäuser Royal Bank of Scotland (RBS) und Lloyds TSB  lauter. Der Vorsitzende des Finanzausschusses im Unterhaus, John McFall, erklärte in der "Financial Times", es gebe beträchtliche Erwartungen, dass zumindest RBS und Lloyds verstaatlicht würden.

Auch in den USA spitzt sich die Lage zu: Geprüft wird der nochmals verstärkte Einstieg des Staates bei besonders schwer angeschlagenen Banken, wie etwa der Citigroup. Spekuliert werde sogar über eine komplette Verstaatlichung. Auch die Schaffung einer staatlichen, mit Steuergeldern finanzierten "Bad Bank" zum Aufkauf fauler Kreditpapiere wird diskutiert.

Eine "Bad Bank" ist auch in Deutschland ein Thema, obwohl Finanzminister Peer Steinbrück das zuletzt abgelehnt hat. Die Bundesbank befürchte aber, dass Steinbrück dem Druck angesichts der neuen Milliardenlöcher in den Bankbilanzen nicht standhalten könne, berichten Medien. Eine Arbeitsgruppe sei daher bereits eingesetzt, die definieren soll, welche Papiere für den Aufkauf in Frage kommen würden.

Währenddessen sind auch Irlands Banken in gehörige Schwierigkeiten geraten. Die Allied Irish Bank ist mittlerweile an der Börse nur halb so viel wert, wie ihr 70%-Anteil an der polnischen Bank Zachodni. Der Staat hat zugesagt, jeweils 1,55 Mrd. Euro in die Allied Irish Banks und die Bank of Ireland zu pumpen und dafür jeweils einen 25-prozentigen Anteil an den durch die Finanzkrise angeschlagenen Geldhäusern zu übernehmen. Die Anglo Irish Bank hingegen wurde verstaatlicht, nachdem ein Kreditskandal zum (erzwungenen) Rücktritt von CEO und Chairman geführt hat. Das Risiko, dass der Staat Irland nicht mehr seinen Schuldzahlungen nachkommen kann, sei aber "sehr gering", meinen die Experten bei Davy, dem grössten Broker Irlands.
(red/ag)  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzEdelmetalle im Fokus

 
  
    #94
26.01.09 16:08
Edelmetalle im Fokus

Gold ist am Freitag kurzzeitig über die Marke von 900 USD je Feinunze gestiegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Der Zustrom in die Gold-ETFs halte an. SPDR Gold Trust melde am Freitag einen Anstieg seiner Goldbestände um weitere 13,5 Tonnen auf einen neuen Rekordwert von 832,6 Tonnen. Innerhalb einer Woche habe SPDR somit Zuflüsse von knapp 40 Tonnen verzeichnet. Hier zeige sich die steigende Sicherheitspräferenz der Anleger. In Zeiten der Konjunkturkrise, fallender Aktienmärkte und zunehmender Risikoaversion werde auf physisches Gold als das sicherste Anlageinstrument zurückgegriffen. Im Gegensatz dazu seien die Netto-Long-Positionen der spekulativen Marktteilnehmer an der COMEX in der Woche zum 20. Januar um 4 Tsd. auf 123.937 Kontrakte zurückgegangen. (26.01.2009/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 26.01.2009

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzGold nächste Widerstand bei 914 USD

 
  
    #95
1
26.01.09 16:31
Gold technische Analyse

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nachdem der Goldpreis Ende Oktober 2008 bei 680,80 USD ein neues Jahrestief markiert hatte, setzte eine Erholung ein, bei der ein neuer Aufwärtstrend ausgebildet wurde, so die Analysten der SEB in ihrem aktuellen "MarketFlash".

Aufgrund des noch intakten und bestehenden Abwärtstrends, der Mitte 2008 eingeleitet worden sei, seien weitere Erholungen ausgeblieben. Erste Tests der oberen Begrenzungslinie des intakten Abwärtstrends, die aktuell bei 879,38 USD (wöchentlich fallend) verlaufe, seien in den letzten Wochen bereits vonstatten gegangen. Ein Ausbruch sei allerdings bisher verwehrt geblieben. Durch den zusätzlich existierenden Aufwärtstrend, bei dem die untere Begrenzungslinie aktuell bei 809,93 USD (wöchentlich steigend) notiere, habe man aktuell eine Dreiecksformation, bei der sich spätestens Ende Februar nur einer dieser beiden Trends etablieren könne.

Ein Blick auf die Markttechnik zeige das wahrscheinlichere Szenario. Während von Seiten der langfristigen Trendindikatoren uneinheitliche Impulse kämen, würden die mittelfristigen Overbought/Oversold Indikatoren eine intakte Aufwärts- Bewegungsdynamik signalisieren. Daher dürfte die obere Begrenzungslinie des Abwärtstrends nicht nur weiteren Tests unterzogen werden, sondern auch erste Ausbruchsversuche vonstatten gehen. Sollte sich das Trendumfeld weiter verbessern, seien sogar ein erfolgreicher Ausbruch und damit die Auflösung des Abwärtstrendsnicht auszuschließen. D.h. der Aufwärtstrend dürfte die Oberhand behalten und der Widerstand bei 936,50 USD die nächste Zielmarke darstellen. Kurse bis 1.000 USD seien dann auch mittelfristig durchaus denkbar.

Der Tageschart zeige ein nahezu ähnliches Szenario, das im weekly bereits vorzufinden sei. Auch hier müsse sich der Goldpreis für einen der Trends entscheiden. Aktuell versuche das Gold über die obere Begrenzungslinie des Abwärtstrends, die bei 864,66 USD (täglich fallend) verlaufe, auszubrechen. Bisherige Versuche, diesen aufzulösen, seien allerdings fehlgeschlagen. Aufgrund der aktuell vorliegenden kurzfristig positiven Impulse könnte es diesmal durchaus gelingen, den seit Mitte 2008 bestehenden Abwärtstrend aufzulösen. Dabei dürfte der Widerstand bei 914 USD die nächste Zielmarke darstellen.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzGold sollte jeder im Depot haben

 
  
    #96
26.01.09 16:53
26.01.2009 15:35 "Gold sollte jeder im Depot haben"

Der Goldpreis hat am Montag die 900-Dollar-Marke geknackt. Gerade auch Privatanleger könnten von einem Investment in Gold profitieren, betont Vermögensverwalter Herwig Weise im Gespräch mit boerse.ARD.de.

Herwig Weise von der Mack & Weise Vermögensverwaltung

boerse.ARD.de: Herr Weise, ist Gold jetzt wieder auf neuem Rekordkurs?

Herwig Weise: Tatsächlich sieht es im Moment ganz danach aus, dass Gold nach einiger Zeit nun doch von den großen Unsicherheiten im Finanzsystem profitieren kann. Beachtlich ist vor allem, dass der Goldpreis trotz der Dollarstärke hat so steigen können. Noch stärker ist er aber in Euro geklettert, dort hat er ja sogar jüngst ein Rekordhoch erreicht.


boerse.ARD.de: Ist also allein der zuletzt starke US-Dollar daran schuld, dass der Goldpreis nicht noch stärker von der grassierenden Unsicherheit profitieren konnte?

Weise: Das war sicherlich ein ganz wesentlicher Faktor. Zumal die Korrelation zwischen Dollar und Goldpreis stets sehr hoch gewesen ist. Einige Analysten gehen sogar soweit, dass sie bis zu 90 Prozent der Goldpreisschwankungen über die Dollarbewegung erklären. Allerdings darf man auch die Rolle der Notenbanken nicht vergessen, die durchaus des Öfteren manipulierend in den Goldmarkt eingreifen. Das tun sie offiziell über den Verkauf ihrer Goldbestände, aber wohl auch über Positionen am Terminmarkt.

boerse.ARD.de: Die Dollarstärke dürfte aber angesichts der Quantitative-Easing-Politik der Fed und der massiven US-Staatsverschuldung nicht von Dauer sein, oder?

Weise: Ich denke nicht. Denn die Europäische Zentralbank (EZB) wird sicherlich nicht so schnell so fahrlässig handeln wie die US-Notenbank Fed und Anleihen massiv aufkaufen. Dem stehen schon allein die politischen Differenzen entgegen: Welche Staatsanleihen sollte die EZB denn zuerst kaufen?! In Europa ist diese Politik der Geldmengenerweiterung, des Quantitative Easing, also gar nicht so einfach umzusetzen. Doch dass diese von den Amerikanern praktizierte Politik letzten Endes hyperinflationär wirkt, steht außer Frage.

boerse.ARD.de: Gold wäre in diesem Sinne also ein natürlicher Profiteur der Finanz- und Wirtschaftskrise?

Weise: In der Tat, denn Gold ist eines der ganz wenigen Anlageobjekte, welche das uneingeschränkte Vertrauen der Anleger genießen. Hier lautet das dazugehörige Stichwort: Gold hat keine Schulden. Mit Gold können sich Anleger gegen die hochgradig inflationär wirkende Politik der Staaten und Notenbanken zur Wehr setzen.

boerse.ARD.de: Und wie sieht es auf der Angebotsseite aus?

Weise: Blickt man allein auf die Angebotsseite, so spricht hier schon seit zehn Jahren alles für einen steigenden Goldpreis. Hinzu kommt: Durch die steigenden Energiekosten haben viele Goldminenprojekte deutlich an Rentabilität verloren und ihre Produktion entweder deutlich zurückgefahren und sogar ganz eingestellt. Vor diesem Hintergrund erwarten auch die meisten Analysten, dass künftig mit einem weiter rückläufigen Goldangebot zu rechnen ist, was den Goldpreis entsprechend beflügeln dürfte.

boerse.ARD.de: Welche Rolle spielen dabei die Zentralbanken? Könnten diese nicht von den Regierungen genötigt werden, Goldbestände zu verkaufen, um die maroden Haushalte aufzupäppeln?

Weise: Das ist in der Vergangenheit zwar durchaus passiert. Doch in ihren letzten Äußerungen haben sowohl die EZB als auch die Bundesbank diese Option stets von sich gewiesen. Die große Unbekannte in diesem Zusammenhang ist aber die US-Notenbank. Denn niemand weiß mehr genau, wie hoch deren Goldbestände noch sind. Die Fed weist ja mittlerweile nur noch Goldbestände und Goldforderungen als eine Position aus. Schließlich könnten sich die Goldforderungen durchaus auf insolvente Banken beziehen, welche das Gold längst leer verkauft haben. Wenn der Markt erst einmal feststellt, dass die Goldbestände der US-Notenbank vielleicht gar nicht mehr so hoch sind, wie häufig spekuliert, dann könnte der Goldpreis sogar über die 2.000-Dollar-Marke steigen.

boerse.ARD.de: Welche Risiken gibt es bei einem Investment in den Goldpreis?

Weise: Risiken gibt es natürlich immer, da es sich bei Gold um eine relativ marktenge Anlageklasse handelt, die relativ leicht über spekulative Verkäufe unter Druck gebracht werden kann. Insofern ist Gold sicherlich auch ein Risikoinvestment. Doch wir leben nun einmal in Zeiten, in denen es keine absolute Sicherheit gibt, noch nicht einmal bei einem Investment in vermeintlich solide Staatsanleihen. Gold ist aus den bereits genannten Gründen nach wie vor eine Investition, die jeder im Depot haben sollte mit einem Anteil von etwa zehn Prozent. Leider sind die meisten Privatanleger gar nicht Gold investiert.

boerse.ARD.de: Was würden Sie Anlegern raten, die auf Gold setzen wollen?

Weise: Der Anleger hat ohnehin schon so viele Papierwerte in seinem Depot. Bei einem Investment in Gold sollte man am besten in physisches Gold investieren, damit Gold eben genau seine Stärken als Inflationsabsicherung und als relativ sicheres Investment ausspielen kann. Zertifikate sind dagegen nur Schuldverschreibungen, bei denen ein teils erhebliches Emittentenrisiko besteht, und daher nicht zu empfehlen.

Das Gespräch führte Angela Göpfert.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzGoldpreis auf neuem Rekordkurs?

 
  
    #97
27.01.09 17:28
Goldpreis auf neuem Rekordkurs?

von Angela Göpfert

Eine Weile sah es so aus, als käme der Goldpreis nicht so recht vom Fleck. Doch diese Zeiten scheinen nun passé. Kein Wunder, ist Gold doch ein natürlicher Profiteur der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.

Bereits im vergangenen Krisen-Katastrophen-Jahr hat sich Gold als eine der besten Anlageformen erwiesen: Während der Dax um über 40 Prozent einbrach, verzeichnete der Goldpreis 2008 einen Anstieg von 5,5 Prozent! Damit verteuerte sich der Wert für das Edelmetall das achte Jahr in Folge.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzRekordhoch in Euro

 
  
    #98
27.01.09 17:34
Rekordhoch in Euro

Die jüngsten Entwicklungen bestätigten diesen langjährigen Aufwärtstrend: Seit dem am 24. Oktober erreichten Tief von 712,50 Dollar je Feinunze, ist es für den Goldpreis wieder steil nach oben gegangen. Am Montagmorgen war es dann soweit: Der Goldpreis hat die 900-Dollar-Marke geknackt.

Noch besser sieht es allerdings für den Goldpreis in Euro aus. Auf Eurobasis wurde am vergangenen Freitag mit rund 680 Euro ein neues historisches Hoch erreicht. Mit anderen Worten: Selbst derjenige Anleger aus dem Euroraum, der im März 2008 zum bisherigen Rekordpreis von 1.014 Dollar je Feinunze direkt in Gold investiert hatte, konnte seither Gewinne verbuchen.  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzZertifikat bildet den Platinpreis 1:1 ab

 
  
    #99
03.02.09 19:26
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten das Partizipationszertifikat (ISIN DE000GS72WL4/ WKN GS72WL) von Goldman Sachs auf Platin für ein chancenreiches Investment.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise sei auch der Platinpreis massiv unter Druck geraten, denn der Rohstoff habe vor allem durch den negativen Newsflow aus der Automobilindustrie gelitten. Doch die Rettungsmaßnahmen für die Automobilindustrie sowie die zahlreich aufgelegten Konjunkturprogramme könnten sich positiv auf den Platinpreis auswirken. Außerdem sei ein Angebotsrückgang zu erwarten, da viele Rohstofffirmen eine Drosselung ihrer Produktion angekündigt hätten.

Das o.a. Zertifikat bilde den Platinpreis 1:1 ab, jedoch sollten Anleger die Kosten für die Währungsabsicherung beachten.

Für langfristig orientierte Anleger, die nicht ins Edelmetall selbst investieren wollen, ist für die Experten von "Der Aktionär" das o.a. Partizipationszertifikat von Goldman Sachs eine Alternative. Das Ziel sehe man bei 120 Euro und ein Stoppkurs sollte bei 60 Euro platziert werden. (Ausgabe 06) (29.01.2009/zc/a/a)  

5224 Postings, 4206 Tage kleinerschatzLiquiditätsversorgung über Tender drastisch erhöht

 
  
    #100
1
03.02.09 19:48
Seit dem Ausbruch der globalen Finanzmärkte sind die Geldmärkte und der
Interbankenmarkt nachhaltig gestört, da sich die Banken gegenseitig nur noch
wenig trauen. Dies führt dazu, dass manche Banken überschüssige Mittel horten,
während andere Häuser, die in einen kurzfristigen Liquiditätsengpass geraten, in
die Gefahr eines Zahlungsverzugs geraten.

Die Notenbanken haben daher weltweit ihre Liquiditätsversorgung über
verschiedene Tendergeschäfte drastisch erhöht. Weil in einigen Geldmärkten ein
akuter Mangel an US-Dollar herrschte, hat die Federal Reserve eine stetige
Versorgung mit dem Dollar sichergestellt.

  Webseite: http://www.federalreserve.gov  

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