Gold. Die grösste Lüge des Jahrzehnts?


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Neuester Beitrag: 06.01.20 08:29
Eröffnet am: 25.11.08 16:34 von: Calibra21 Anzahl Beiträge: 4.833
Neuester Beitrag: 06.01.20 08:29 von: Calibra21 Leser gesamt: 753.748
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1287 Postings, 5198 Tage NavigatorC# 273. @Navigator

 
  
    #276
30.11.08 20:29
es ging ja bei deinem posting um ein hypotetisches goldkartell. und nicht um die opec.

ein kartell in diesem sinne wäre wohl eher die ezb. :-)

navigatorc
 

7765 Postings, 5317 Tage polo10genau

 
  
    #277
4
30.11.08 20:32
Wir brauchen einen Erhöhung des Liquiditätsratios der Banken und eine Reglementierung der "neuen" Finanzartikel, wie short-selling, usw und so fort.

Ohne Kredite, KEIn Wachstum.

BTW: JEDE BAnk für dichmachen, wenn sich am Montag um 10:00 alle Kontoinhaber präsentieren würden um ihr Bares abzuheben.


ALLE (Rück)-Versicherungen würden dichtmachen, wenn die Hüser der Abonnenten gleichzeitig abbrennen würden ...
 

17202 Postings, 4965 Tage MinespecSteg

 
  
    #278
30.11.08 20:42
fällig stellen kann die Bank nicht bei Inflation. ... nur bei Unterdeckung der Beleihungswerte siehe KWG 43 usw. auch hier wäre eine Zustimmung der Regierung erst erforderlich. Insofern ist m.Meinung bei Hyperinflation erst mal keine Gefahr. Man weiss aber nicht was die banken einfordern wenn ihre Kreditbücher unter Wasser stehen. Wie erlebt ist die regierung wohl fast immer auf der Bankseite (Bailout.. " Wir helfen euch aber bringt alles liquidierbare was geht erst mal rein.. könnte es in den Hinterzimmern der Regierungsvetr. m. Bankenvertretern laufen)
Logischerweise würden die geliehenen Gelder der Bank die sie als Hypotheken ausgibt auch abwerten und per saldo kein Verlust entstehen.
Ich bin jedoch vorsichtig gewesen und habe alle Hypotheken vorzeitig zurückgezahlt.
Gefahr droht auch von Lastenausgleichsseite. In den 40igern oder 50igern , wann weiss ich nicht genau, erliess man Gesetze die Grundbesitzer wieder belastete um die Staatslasten zu verteilen. Man hat also wieder Grundschulden neu valutieren lassen obwohl die Darlehen bereits abbezahlt waren .
Stichwort Löschungsbewilligung, man sollte davon Gebrauch machen, wenn man welche hat. Ich hoffe da Politiker auch genügend Immos besitzen, dass dies nicht mehr vorkommt.
Nicht nervös machen lassen, nur meine Meinung.
 

7828 Postings, 5292 Tage louisanerOligopolisten und Kartelle

 
  
    #279
30.11.08 20:53
Lebensmittel, Öl, Strom: Kartelle treiben die Preise in die Höhe. Wer die Inflation bekämpfen will, der sollte endlich für mehr Wettbewerb sorgen.

Von Dierk Hirschel


http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/...AME=33&_FORMAT=PRINT

9045 Postings, 7198 Tage taosGeht es noch um Gold,

 
  
    #280
1
30.11.08 21:12
oder Zofft ihr euch nur noch?

Optionen

81 Postings, 4279 Tage NOMISMAReich durch phys. GOLD

 
  
    #281
30.11.08 21:44

Auch auf die gefahr hin mich zu wiederholen.Ich gehe einfach davon aus ueber das thema GOLD mit personen zu diskutieren die SCHULDENFREI sind.Damit ist die frage HYPOTHEKEN=SCHULDEN und was damit in der zukunft passiert irrelevant .Es geht doch um den reichtum der verfuegbar ist und den wir investieren wollen.

Ich kann verstehen das in zeiten in denen menschen mit aktien oder anderen investitonen geld verloren haben ueber alternativen nachdenken.Zzeit ist das thema GOLD in aller munde weil sich viele verbrannt haben und dazu neigen den verfall eines gesamten finanzsystems herbeizureden.

Meiner einschaetzung wird das system ueberleben mit vielen veraenderungen und neuen regulierungen.Es wird in den naechsten 2-3 jahren einen massiven stellenabbau geben durch den ruekgang der kunjuktur auch durch die furcht des konsumenten der sich weiter einschraenkt.

Der kauf eines kilobarens ob fuer 15-20-25000 ist kein beinbruch wen man es sich leisten kann.(Beispiel geht auch mit einer muenze) auserdem freut sich der enkel eines tages.

Ob der goldpreis eine blase bildet wie vor einigen monaten platin ist fuer mich noch nicht durchschaubar denke aber an eine stabilisierung bei 600$ was fuer mich ein einstieg bedeuten wuerde.

 

5248 Postings, 4504 Tage kleinerschatzPhysischer Goldmarkt wie leergefegt.

 
  
    #282
1
30.11.08 21:56
Finanzkrise: Flucht in Gold und Rohstoffe?


Die Börsenzeiten sind turbulent. Viele Anleger überlegen deshalb, ob derzeit etwas mit „bleibendem Wert“ nicht eine gute Anlageform sei. Bot in Krisenzeiten nicht insbesondere Gold einen Inflationsschutz? Wird Öl nicht immer knapper? Zudem ist die Anlage in Edelmetalle und Rohstoffe dem Privatanleger durch eine Reihe von Produkten zugänglich gemacht worden: Es gibt z.B. börsengehandelte Fonds (ETF), die in Rohstoffaktien investieren. Der Anleger kann so an der Preisentwicklung profitieren, ohne beispielsweise Gold kaufen und lagern zu müssen.

Während der Preis für Gold im März auf den bisher höchsten Stand gestiegen war, gab es Ende Oktober einen erheblichen Preisabsturz auf unter 710 Dollar je Unze. Damit ist Gold so günstig wie seit Mitte 2007 nicht mehr. Auch andere Rohstoffe sind unter Druck geraten. Wurde am Anfang diesen Jahres noch Anlegern die Investition in den vermeintlich sicheren Hafen „Öl“ offeriert, so ist inzwischen Ernüchterung eingekehrt, denn der Ölpreis hat sich praktisch halbiert. Was die Autofahrer freut, ärgert natürlich die Anleger.

Auch die Preise für Edelmetalle und andere Rohstoffe unterliegen dem Einfluss von Angebot und Nachfrage. Edelmetalle werden z.B. in erheblichem Umfang für die Schmuckproduktion verwendet, die durch die Finanzkrise ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch die Nachfrage nach anderen Rohstoffen wird leiden, wenn sich die Finanz- zu einer Wirtschaftskrise ausweitet. Deshalb verliert das Gebot der Risikostreuung in Krisenzeiten nicht an Gültigkeit, erklärt das Deutsche Aktieninstitut. Gerade in turbulenten Zeiten sollten Anleger nicht alles auf eine Karte setzen.

Ihr Ansprechpartner:
Cordula Heldt
Tel.069 / 92915-22
E-Mail: heldt@dai.de

30.11.2008
 

2908 Postings, 4273 Tage hjszWas ändert eine Goldwährung

 
  
    #283
3
30.11.08 22:07
Hallo an alle,

Alles nur meine Meinung: Es sollte sich keiner wünschen, das Wirtschaften, Währungen, Staaten oder das Geldsystem duch die jetzige Krise zusammen brechen.
Die Folgen könnten - ich will es mir nicht ausmalen. Und  was würde sich bei einem Goldstandard oder einer Goldwährung ändern. Die jetzt Vermögen haben und Gold kaufen können, haben danach wieder Vermögen.
Die jetzt nichts haben, haben danach auch nichts. Die Vermögenden bekommen auf ihr Vermögen jetzt Zinsen und danach auch Zinsen, die jetzt nichts haben zahlen die Zinsen und werden danach auch wieder Zinsen zahlen. Also was ändert sich mit Gold?

Hab ein wenig um Internet geforscht un das gefunden http://www.geldcrash.de/artikel/art-waehrungsreform.htm

Anbindung des Geldes an einen Goldstandard und damit verbundene Deflationskrisen

Wird die Geldmenge an das Vorhandensein von Gold gekoppelt, dann bedeutet dies, daß eine dynamische Wirtschaft an einen statischen Bestand an Edelmetallen gefesselt wird. Wächst eine Wirtschaft, ist damit automatisch eine größere Geldmenge notwendig, um dem gestiegenen Handelsvolumen gerecht zu werden.

Wächst ein Kind (Wirtschaft), dann muß sich auch die im Körper befindliche Blutmenge (Geld) vergrößern, um den Körper (Wirtschaft) weiter ausreichend versorgen zu können. Kann jedoch die Blutmenge (bzw. Geldmenge) nicht zunehmen, kommt es zu Krankheit (Krisen) und Tod.

Weil jedoch die Goldmenge auf der Welt stark begrenzt ist, ist in einem Goldstandard die Wirtschaftsentwicklung einseitig eingeschränkt. Da sich die Wirtschaft  - vor allem heute durch den technischen Fortschritt .- sehr dynamisch entwickelt, wird sie durch fehlende Geldmittel sehr schnell abgewürgt. Seit dem 19. Jhd. Gab es bei uns dreimal einen Goldstandard und jedesmal hat er zu Krisen und Kriegen geführt:

-          Erster Goldstandard von 1873: Führte zu vielen Krisen u.a. zur schweren Deflationskrise von 1911/12 und in der Folge zum Ersten Weltkrieg.

-          Zweiter Goldstandard von 1924: Führte dazu, daß die ganze Welt in die Große Weltwirtschaftskrise hineingezogen wurde. Erst eine Aufgabe des Goldstandards ermöglichte eine Erholung der Wirtschaft.

-          Dritter Goldstandard im „Bretton Woods System“ von 1944: Der Dollar wurde goldgedeckt und alle anderen Währungen an den Dollar angebunden. Schon zu Beginn des System gab es schwere Krisen (bspw. verlor England allein 1947 in 6 Wochen 2/3 seiner Devisenreserven beim Versuch, dem Gold-Devisenstandard beizutreten). Bretton Woods scheitert endgültig 1973, als die schnell wachsende Nachkriegswirtschaft nicht mehr mit Gold zu finanzieren war.

Doch eine Goldwährung bringt noch weitere Nachteile mit sich:

Goldgeld brachte immer Armut

Die Geschichte lehrt: Eine Goldwährung und der Goldstandard lösen keine Probleme, sondern schaffen diese erst. Die Probleme beginnen damit, daß die meisten Länder überhaupt kein Gold besitzen und für die Einführung einer Goldwährung sich Gold von den wenigen großen Goldbesitzern der Welt zu deren Bedingungen und entsprechend hohen Zinsen leihen müßten. Die Deutsche Bundesbank wies darauf hin, daß gerade die Phasen des Goldstandards im 19. Jahrhundert ständige Deflationen verursachten. So war beispielsweise das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts fast ganz deflationär, was mit dem Goldstandard und der fehlenden Geldanpassung an die gestiegene Bevölkerung und höhere Produktivität begründet wird.

Goldgeld verhindert den Währungspuffer zwischen den Staaten

Wenn alle Länder „am Gold hängen“, dann ist keine angepaßte Währungspolitik mehr möglich, weil die Wechselkurspuffer fehlen. Die schwächeren Länder bluten dabei regelrecht aus. Flexible Wechselkurse kompensieren die unterschiedlichen Entwicklungen zwischen Ländern. Fehlen diese Wechselkurspuffer, etwa weil verschiedene Länder eine einheitliche Währung haben, dann kommt es automatisch zu Spannungen. Die Resultate lassen sich anhand der Finanzkrisen der letzten Jahre studieren: Die Krisen in Asien, Rußland oder Argentinien begannen wegen fehlender Wechselkurspuffer. Unterschiedliche Länder brauchen unterschiedliche angepaßte Währungen. Gold bringt daher ein bisher vermeidbares Problem in die Währung. Und: Die wohl größte Aufgabe unserer Zeit, nämlich das Geld vom Zins zu erlösen, wird mit Gold unmöglich.

Goldgeld ist immer Zinsgeld

Durch Zinsgeld werden Schulden exponentiell solange vermehrt, bis sie nicht mehr bezahlt werden können. Am Ende müssen Schulden gemacht werden, nur um die Zinsen zahlen zu können. Wer erkannt hat, daß der Zins mit mathematischer Sicherheit in den Abgrund führt, muß auch einsehen, daß gerade Gold keine Lösung des Problems ist. Denn Gold läßt sich beliebig lange horten, und niemand wird es ohne eine „Belohnung“, also zinsfrei verleihen. Goldgeld ist das schlimmste Zinsgeld! Im Gegensatz dazu läßt Papiergeld sich so gestalten, daß es freiwillig auch zinsfrei weitergegeben werden kann und damit stabil ist. Auch für die Gesamtwirtschaft ist Goldgeld damit alles andere als vorteilhaft.

 

5248 Postings, 4504 Tage kleinerschatzWährungsreformen und Konsumgutscheine

 
  
    #284
30.11.08 23:55
das ist nicht mein Leben.

Berlin prüft 500-Euro-Konsum-Gutschein

Die Bundesregierung arbeitet angesichts der sich verschärfenden Konjunkturkrise an einer Aufstockung des bisherigen Wachstumspakets. Nach Informationen des Handelsblatts wird etwa über Konsum-Coupons in Höhe von 500 Euro nachgedacht. Alles in allem stehen zusätzliche Ausgaben von mehr als 15 Milliarden Euro zur Debatte.

 

587 Postings, 4577 Tage Just1ein goldstandart

 
  
    #285
1
01.12.08 00:12
wird meiner meinung nach nicht vor der hyperinflation oder vor der depression eingeführt sondern in beiden fällen danach. damit ein solches aufbauschen der geldmenge nicht mehr passieren kann.  

587 Postings, 4577 Tage Just1es ist

 
  
    #286
4
01.12.08 00:17
blödsinn das gold eine deflation hervorruft.

man kann einfach das gold aufwerten dann kann man die geldmenge erhöhen.

dieses verhältnis sorgt dafür das man die geldmenge nicht nach lust und laune erweitert.

gold ist somit der richter der die geldmenge kontrolliert und wenn sie jemand erhöhen will, dann zahlt man einen preis dafür und zwar mit einem höheren goldpreis.

wenn jetzt jeder denkt das dann der staat ja immer noch nach belieben die geldmenge erweitern kann, dann täuscht er sich,

denn der bürger wird dann aus dem papiergeld flüchten und in gold reigehen, was das papiergeld noch wertloser macht und gold noch wertvoller.

so hat man einen neutralen richter namens gold der dafür sorgt das man aus währungen kein kasino-geld macht.

3309 Postings, 4454 Tage kirmet24lol

 
  
    #287
1
01.12.08 01:20
ah ja just, das ist ja toll, und welchen Vorteil soll dieses Prinzip bringen?
Du verwechselst Ursache und Wirkung.
Die Konsequenz ist nämlich dann, das der "Goldpreis" an die Geldmenge gekoppelt ist. Nicht umgekehrt!
Dann haben die Besitzer von Gold eine Tauschgarantie in Geld, aber die Besitzer von Geld haben immer noch keine Tauschgarantie in Gold, da ja der Preis von Gold verändert werden kann.
Und die Idee einer Golddeckung ist es eigentlich auch nicht, das man einfach laufend das Verhältnis ändert. Dann kannst du dir den ganzen Blödsinn einer Deckung sparen, und bleibst bei dem guten System das wir jetzt haben, und das großartig funktioniert.

Und nur den Preis von Gold zu erhöhen ändert nichts daran, das du eine Deflation hast, da die Warenmenge immer noch schneller wächst, als die Goldmenge. Also bekommst du immer mehr Ware für die gleiche Menge Gold = sinkende Preise= Deflation.

 

4 Postings, 4272 Tage printfGedanken zum Tag

 
  
    #288
9
01.12.08 07:14

Hallo erst mal!

Moechte gerne meinen Beitrag zur Diskussion hier leisten.
Da ich aber neu hier bin und im Umgang mit Schwert und Schild noch nicht so geuebt, bitte ich um moeglichst schonendes Zurechtruecken meines Weltbildes :)

Was Geld ist und wie es funktioniert, naemlich auf Basis eines sich exponentiell erhoehenden Mengenzuwachses, sowohl auf Vermoegens- als auch auf Schuldenseite, wurde hier im Thread ja schon ausgiebig dargelegt.
Dass dieses Spiel solange gut geht, solange auch die Wirtschaft im selben Masse waechst, naemlich exponentiell, ist auch klar.
Und dass Gold denkbar ungeeignet erscheint, dieses System als Tauschmittel zu begleiten, da nicht exponentiell vermehrbar, erscheint ebenfalls logisch.

Soweit das Vorgeplaenkel.

Anhand dieser Feststellungen sollte eigentlich klar sein, dass das Finanzsystem auf Basis von Schulden und Zinseszinsen zusammenbrechen muss. Fragt sich nur, wann es soweit ist und was dann genau passiert.

Um der Antwort auf diese Frage naeherzukommen, hab' ich mir den Spass erlaubt, die Statistikdaten bezueglich Geldmengenwachstum von der EZB runterzuladen und mal nicht nur die jaehrlichen prozentuellen Zuwachsraten zu betrachten, sondern die eigentliche Menge des vorhandenen Vermoegens (M3) ueber die Zeit grafisch darzustellen. Was dabei herauskommt, ist, wie "ueberraschend", eine Exponentialkurve :)
Und so wie's ausschaut, befinden wir uns momentan auf dem fast senkrecht nach oben steigenden Teil der Kurve.
Was heisst das nun? Die Weltwirtschaft muss immer hoehere Zuwachsraten "abliefern" um den exponentiell nach oben steigenden Mengen von Vermoegen, Schulden und auch Zinslasten gerecht zu werden. Welche Auswirkungen dies auf die Wirtschaft und uns alle hat, haben wir in den letzten Jahren gesehen: Immer hoeherer Druck auf Firmen und Mitarbeiter, in immer kuerzerer Zeit immer mehr zu erwirtschaften.
Die Auswirkungen sehe ich in meinem unmittelbaren Arbeitsumfeld: Es wird versucht, immer mehr Arbeit in Billiglohnlaender abzusiedeln und daheim die Arbeit immer guenstiger zu machen, dabei aber die Arbeitsleistung zu steigern. Eine noch nie so hohe Anzahl von Kollegen mit Burn-Outs ist nur eine der Folgen.

Also scheint es so zu sein, dass die Arbeitsleistenden schon am Ende ihrer Moeglichkeiten angekommen sind, das exponentiell wachsende, nennen wir es doch einfach "Finanzmonster", aber trotzdem sein Fressi haben will.

Wenn alles oben gesagte in groben Zuegen der Realitaet entspricht, dann erscheint das, was unsere gewaehlten Volksvertreter da momentan zur Rettung unternehmen, als laecherlich und bemitleidenswert naiv: Eine Exponentialkurve kann man nicht durch reinpumpen von immer astronomischeren Betraegen am Steigen hindern, die lacht nur und verlangt (steigt) noch mehr.

Was muesste man tun, um die Geldmenge, also die Vermoegen und die Schulden, zu reduzieren? Nun, wenn die Regierung mich ersucht, doch mein gespartes Geld an sie zwecks Vernichtung, also "fuer einen guten Zweck" abzuliefern, waere ich so wie jedermann dazu natuerlich gerne bereit :) Vielleicht mal einen der "armen" afrikanischen Diktatoren aufs Plakat bringen mit der Bitte um Spenden (= Entschuldung desselben)?
Gut, also dann Plan B: Inflation. Die muesste aber jetzt auch mal heftig ausfallen, damit's was bringt.
Was daraus dann entsteht, ist Armut bei den Menschen, welche sich mangels Spitzenverdienst nicht schon anderwertig nach Werten abseits des Kapitals umgesehen haben, also bei Meinesgleichen.
Es wird uns aber niemand ueber die Notwendigkeit dieses Schrittes informieren und uns die naeheren Zusammenhaenge erlauetern, also wird die Unzufriedenheit ein "wenig" steigen.
Was daraus dann entsteht: Im schlimmsten Fall ein Krieg.

Jetzt wirds spekulativ und ein wenig esoterisch :)

Krieg waere, so traurig und zynisch es klingt, bei naehrerer Betrachtung das beste Mittel, das Finanzsystem einem Reset zu unterziehen, dabei aber das Wesen des Systems (Zinseszins) beizubehalten.
Dies ist aber ganz im Sinne des Teiles unserer Wirtschaft, der es ohne nennenswerte Arbeitsleistung schafft, riesige Gewinne einzufahren. Ich nenn' sie mal die Zauberer. Das sind die, welche sich das Recht geschaffen haben, aus dem Nichts allseits begehrtes Gut zu produzieren, und, weil's so schwer ist, auch noch eine Gegenleistung dafuer haben wollen, naemlich unser aller Blut.
Auf jedem von uns sitzt doch so ein geiziger und habgieriger kleiner Wicht, der uns zu immer hoeheren Leistungen antreibt, als Gegenleistung ewiges Glueck verspricht und uns die Lebenskraft absaugt.
Okokok, ich hoer' schon auf, will ja sowieso keiner hoeren :)

 Ich frag' mich jedoch wirklich und ernsthaft, ob noch die hier im Forum vorhergesehenen zwei bis drei "guten" Jahre vor uns liegen oder doch demnaechst, also in ein paar Wochen oder Monaten, der SuperGAU eintritt.

Ich stell' mir z.B. vor, dass z.B. Russland den Preisverfall seines Oels nicht mehr mit ansehen will und dieses weltweit nur mehr in Euro oder, wie schon nach Weissrussland, in Rubel verkauft. Sobald die restliche oelproduzierende Welt das dann auch fuer eine gute Idee haelt, waere mit einem Schlag das Vertrauen in den Dollar weg und dieser um 90% weniger wert. Und dann geht's wirklich rund ...

In diesem Sinne: Wuensche einen schoenen Wochenbeginn!

 

2110 Postings, 4430 Tage Biomüll287

 
  
    #289
01.12.08 08:05
"Dann kannst du dir den ganzen Blödsinn einer Deckung sparen, und bleibst bei dem guten System das wir jetzt haben, und das großartig funktioniert."  Krikmet

knock knock - kann jemand den Clown aufwecken ?  **lol**  
Angehängte Grafik:
krikmet.jpg
krikmet.jpg

2110 Postings, 4430 Tage Biomüllcalibra

 
  
    #290
01.12.08 08:09
du hattest eine ganze nacht lang nachzudenken.

Weisst du schon, warum es diesesmal ANDERS sein sollte, und die re-inflationierenden MAssnahmen und Niedrig(st)zinspolitik von USA 0-1 % bzw. auch Europa bald 2 % diesesmal NICHT  die Liquidität in die Märkte bringen soll ?

Kommt da mal eine sinnvolle Antwort, oder wieder Ausflüchte und Ablenkungsmanöver?  

7828 Postings, 5292 Tage louisanerZitat - kirmet

 
  
    #291
2
01.12.08 08:37
...und bleibst bei dem guten System das wir jetzt haben, und das großartig funktioniert....


also da fällt mir ehrlich gesagt, nichts zu ein, ausser einem milden lächeln.

81 Postings, 4279 Tage NOMISMASystem

 
  
    #292
1
01.12.08 08:46

Zzeit haben wir ein Geldsystem ohne Goldbezug.Wie sich gezeigt hat ist es aus den fugen geraten mit allen seinen Auswirkungen auf die Realwirtschaft und wir sind nur am Anfang eines Tsunamis obwohl ich einfach mal behaupte es gab noch kein Seebeben und das Wasser im Meer ist noch nicht zurueckgegangen.

Wie ein neues Finanzsystem aussehen wird ob mit %Golddeckung oder etwas absolut neuem ist sehr schwer vorrauszusagen.Welches System besser ist wird ja auch nur die Zukunft beweisen.Es gibt unzaelige Modelle eines Waerungssystems zum Beispiel den neuen UNIT auf dem gesamten Planeten .Nicht viele Zentralbanken nur eine Weltbank und natuerlich nur als Plastikgeld.(Reine Fiction).

Aber um auf das Thema GOLD zuruekzukommen es war immer das selbe in der Geschichte nach einer systemumstellung-regulierung waren die Menschen bereit GOLD in neues Papier umzutauschen.Selbst bei einem Verbot haben die Regierungen GOLD in Papier eingetauscht (oder Plastik ?).

Heute sehen wir den Oelpreis fallen mal sehen was der Goldpreis macht.

Eine schoene Woche an alle Leser

 

4940 Postings, 4339 Tage TiefstaplerGrösste Lüge

 
  
    #293
3
01.12.08 09:09
Wenn schon die Azubis Provisionen für die Vermittlung ihrer Schrott-Finanz-Produkte erhalten, dann muss man sich über nix mehr wundern:

http://jobs.studieren.de/firmen/anzeigen/...kkaufmann_(IHK)_(m_w).pdf

Die größte Lüge des Jahrzehnts ist, wenn überhaupt, das Märchen von der kompetenten Bankberatung.  

3309 Postings, 4454 Tage kirmet24lol

 
  
    #294
3
01.12.08 11:47
Das Exponentielles Wachstum zum Zusammenbruch führen soll, ist natürlich auch eine ganz tolle Behauptung.
Vielleicht sollten wir mal schauen was Herr Malthus dazu zu sagen hat.

Ich wiederhole mich gerne, unser derzeitiges System hat es geschafft, den weltweiten Wohlstand in neue Dimensionen zu tragen, und zusätzlich hat es dazu geführt, das der Wohlstand  viel mehr Menschen erreicht als jede andere Wirtschaftsform zuvor.
Steigt die Geldmenge exponentiell an, und die Wirtschaft(die übrigens nicht linear wächst) wächst langsamer, so führt dies ja dann zu einer Überversorgung mit Geld. (qed)
Dadurch gehen die erzielbaren Renditen und Zinsen zurück, und das Geld sucht immer neue riskantere Risiken. Siehe US Immobilien, Rohstoffe, Gold...etc. und wird dort gebunden.
Und dann stürzt so ein Markt zusammen, und der Exzess korrigiert sich.

Ich habe immer wieder den Eindruck, das einige nicht verstehen, das unsere Wirtschaft ein dynamisches System mit multiplen Mechanismen ist, die auf einander einwirken und Probleme korrigieren können.
Ein weltweit einheitliches Währungssystem wäre totaler Schwachsinn und nicht umsetzbar, es sei denn es werden laufend steuerliche Trasferzahlungen an die benachteiligten Regionen der Welt geleistet. Nur kann das kein Mensch bezahlen, geschweige denn will es irgendwer bezahlen.  

2110 Postings, 4430 Tage Biomüllwenn Bankenpleitier's und Leute

 
  
    #295
2
01.12.08 12:02
wie Krikmet sich verzockt haben, dann wird anderen immer wieder gerne in den Mund gelegt, was sie NIE gesagt und gefordert haben:

"einheitliches Währungssystem wäre totaler Schwachsinn" (krikmet)  - und Bankkopierjunge hat wohl schlechte geträumt heute nacht.

Noch ein Blödsinn:  "Exzess korrigiert sich"    -  So kann man es auch (dummer- und fälscherlicherweise)  nennen, wenn ganze Industriezweige einbrechen, Unternehmen pleite gehen, weil sie keinen Kredit bekommen (obwohl sie eigentlich gesund wären), die Arbeitspoligkeit demnächst explodieren wird und Banker und Bankangestellte  (die MASSGEBLICH diesese Krise MITVERURSACHT haben) nur noch DESHALB einen Job haben, weil die von der GESAMTEM BEVÖLKERUNG    Sozialbeihilfe für ihre Inkompetenz bekommen (= staatliche Bail Out  - ohne dem die Banken schon REIHENWEISE gekippt wären.
 
Daher GANZ KLAR, warum BANKER udn BANKANGSTELLTE wie  krikmet und andere hier, die bei einer Bank arbeiten (oder einen "banknahen" Job haben)  das aktuelle System BEVORZUGEN:

sie können die TOTALE Scheisse bauen (bei der jeder andere "normale Angestellte" entlassen würde), aber die Banken werden ja vom Staat (von allen) aufgefangen, koste es was es wolle.

Banker und Bankangstellte sollte man daher NICHT allzu ernst nehmen, denn sie haben ein essentiellen:

"Conflict  of  Interest"  und eine berufsbedingte SELEKTIVE Wahrnehmung - wenn es um das Themen geht wie Banken, staatliche Bailouts, Geldsystem, Gold.

PS: weckt mal endlich den Clown auf und erklärt ihm den Unterschied zwischen einer "Korrektur" und dem was aktuell abgeht und was noch auf uns zukommt.

 

3309 Postings, 4454 Tage kirmet24omg bio

 
  
    #296
01.12.08 12:12
auf deinen Müll gehe ich schon gar nicht mehr ein, also beziehe ich mich in meinem Posting auf 292, wo eine einheitliche Währung gefordert wird!
Dir erkläre ich nichts mehr, dazu müsstest du erstmal Ansätze zeigen, einen Gedanken nachvollziehen zu können.
Solange ich das nicht sehe, viel Glück. Geh lieber wieder den Hof kehren und erschrecke kleine Kinder mit deinen Phantasien.  

2110 Postings, 4430 Tage Biomüllwenn ich nötig hätte

 
  
    #297
1
01.12.08 12:16
mir von einem Kopierjungen der Sozialbehilfe (Staatliche Bailouts)bezieher   & Pleite- Branche  "BANK"  mir etwas erklären lassen zu müssen, dann würde ich mich lieber selbst entmündigen lassen.

Krikmet soll weiter Bankaktien kaufen, sein Depot macht sicher Spass  -  siehe:

http://www.ariva.de/depot_neu/public/positions.m?depot_id=360142

;0))  

17202 Postings, 4965 Tage Minespeclouisianer und Biomüll

 
  
    #298
1
01.12.08 12:41
schliesse mich eurer Meinung an.  

497 Postings, 4282 Tage SteGminespec

 
  
    #299
2
01.12.08 13:25
Zu biomüll etwas zu sagen hat eher wenig Sinn, da bis auf Polemik nichts kommt. Wenigstens wird das dann gleich immer so unsinnig, dass man nicht in Gefahr kommt, darauf ernsthaft etwas erwidern zu wollen...

Minespec vielen Dank für den Auszug aus dem Sparkassenkreditvertrag. Aber leider ist das mal wieder wirklich (ähnlich zu Biomüll) der Beleg wirklich absoluter Unkenntnis. Eine fritlose Kündigung eines Darlehensvertrages wegen Hyperinflation ist absoluter Unsinn. Bei deinem Auszug geht es um die Aufhebung der vertraglich geregelten Sicherheitsabrede zwischen DG und DN, insbesondere der Aufhebung der Sicherheitsabrede bei Ratenverzug. Solange die korrekte Ratenzahlung erfolgt und keine Gefahr einer zukünftigen Nichtbedienung des Darlehens besteht, ist eine fristlose Kündigung nicht möglich...

Hat eigentlich einer von euch wirklich ein Darlehen? Die Bank verlangt von mir als selbstständig tätigen Menschen ein Duplikat der EK Erklärung und keine Vermögensaufstellung. Dies dient dem Zweck, die zukünftige Sicherheit der Darlehensbedieung festzustellen...  

Optionen

3673 Postings, 4648 Tage cicco#1...Yep, denn Nicht die Nachfrage ...

 
  
    #300
01.12.08 13:30
...bestimmt den preis...  

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