eine Weltwirtschaftskrise!!


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Neuester Beitrag: 22.01.02 15:44
Eröffnet am: 27.03.01 20:44 von: RainMan Anzahl Beiträge: 25
Neuester Beitrag: 22.01.02 15:44 von: RainMan Leser gesamt: 3.250
Forum: Börse   Leser heute: 4
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734 Postings, 7840 Tage RainManeine Weltwirtschaftskrise!!

 
  
    #1
3
27.03.01 20:44
So, jetzt gebe ich mal meine Senf dazu. Für die, die's nicht ganz verstanden haben: JA wir haben einen Crash gehabt und zwar einen Internationalen. er lässt sich zwar nicht auf einen bestimmten tag fixieren, allerdings sind -70% für einen Index grund genug von Crash zu sprechen. In Europa, in Amerika, in Japan. In vielen Ländern wird zur zeit um die Wirtschaft gefürchtet, usa, Japan, türkei, UK, grund genug von einer zumindest kleinen Krise zu sprechen. Problem ist, und was dieses Mal ein Novum ist: Der Crash liess sich nicht an den Standardwerten messen, sondern zum grössten Teil nur an den technologie- Wachstumswerten.
Ja, es ist viel Geld dabei einfach "weg" gegangen, der Wertverfall an den Börsen hat es einfach weggefressen. Nein, die Fondsmanager haben nicht das ganze Geld beiseite gelegt. Sie haben auch verloren. Wer's anders sagt und meint, redet Mist: Soviele Milliarde Euros und Dollars haben die nicht auf ihren Konten.
Soweit sollte es klar sein. Interessanterweise gibt es zur Zeit zwei themen die hier ausgiebig diskutiert werden. Die schwache Konjuntur in den Staaten (zinssenkung, etc) und die Börse selbst, wie sie so vor sich hinsinkt. Zu selten werden diese Erignisse direkt gegenüber gestellt. Bis jemand endlich mal versteht das dieses viele Geld weg ist und das Firmen am Rande ihrer Existenz stehen, so wie auch viele Anleger, Investoren etc... und das alleine schon DESWEGEN die Konjunktur federn musste...ist es zu spät. Andersrum, vergisst mal eine Zinssenkung, wenn jetzt die Masse die Börse wieder hochschießen würden, würde es in einem halben Jahr der Wirtschaft wieder gut gehen. Dass ist leider zu wenigen Leuten klar, obwohl es zu einem markoökomischn Fundus gehört.
Davon abgesehen gibt es ein Diagramm dass das allgemeine KGV in einem Index über viele Jahre darstellt. Sobald das KGV in die höhe ging, gab es einen "Crash", wirtschaftskrise in verschiedenen Ausmassen. Das ist eine Tatsache die sich auch diesesmal bewahrheitet hat. Die KGV sind in astronomische Höhen gewuchert und müssen jetzt runter, drastisch. Darauf bin ich erst vor Kurzem gekommen, aber dieses Diagramm hätte mir schon vor einem Jahr gezeigt wo's lang geht. Es gibt nun ein kleines Dilemma; Nehmen wir Cisco als Beispiel für die gesammte Branche: Cisco fällt nun, um sich einem passenden KGV zu nähern um ein paar vorweggenommene Jahre auszusitzen; Nähert sich der Wert einem vernünftigen Preis glaubt man sich in Sicherheit: allerdings kommen Cisco mit einer Gewinnwarnung, also muss  der Kurs erneut runter, weil nun der KGV wieder zu hoch ist.

Das Zusammenspiel zwischen der Börse und der Konjunktur hat einen hemmungslosen Kursrutsch verusacht, für mich ist es Grund genug von einer Weltwirtschaftskrise zu sprechen, es muss nicht immer so sein wie am schwarzen Freitag. Also bitte, redet die Situation nicht schön, redet sie auch nicht schlechter, hört auf an irgendwelche dämlichen Zinssenkungen zu glauben...alleine die Psyche wird bestimmen ob nun der teufelkreis gebrochen wird und somit schlimmeres verhindert wird, oder nicht.

gruss

rainMan  

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405 Postings, 7534 Tage jumpin jackstimmt alles

 
  
    #2
27.03.01 22:12
was du schreibst,crash kgv usw.,  aber an eine WWKrise glaube ich nicht. Schau raus beim fenster ! sieht so eine Weltwirtschaftskrise aus ??
Die Psyche bestimmt wohin die Börse geht, aber nicht wohindie Weltwirtschaft geht.  

538 Postings, 7288 Tage ernuNa na, wir wollen mal nicht

 
  
    #3
27.03.01 23:40
übertreiben!! Eine Weltwirtschaftskrise kannst du dir in deinen kühnsten Träumen nicht ausmalen RainMan. Eine Weltwirtschaftskrise hat eine Arbeitslosigkeit auf höchstem Niveau. Da gibt es dann auch keine Sozialhilfe
oder freie ärztliche Behandlung u.s.w mehr. In der damaligen Weltwirtschaftskrise haben die Menschen Hunde und Katzen gegessen, weil es nichts zu beißen gab. Du bist sicher noch zu jung um über eine Weltwirtsschaftskrise urteilen zu können. Eine Weltwirtschaftskrise hat auch nicht direkt mit Börse zu tun, kann diese aber mit auslösen. Da müssen aber viele Faktoren zusammen kommen.
Hoffen wir, das es so ein Szenario nie geben werde.

@RainMan: Das ich dich als zu jung bezeichnet habe mußt du mir nicht krumm
         nehmen. Aber ich bin sicher einige Jahrzehnte älter!!

Gruß

ernu... wieder    

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492 Postings, 7140 Tage Überziehersie kommt. weil alle glauben jetzt schiesst

 
  
    #4
28.03.01 00:16
das gesamte Kapital wieder mit voller Wucht an die Börse zurück. Das kann nicht sein denn es ist wie du schon sagtest WEG! Kreditblase. Der spruch "ihr Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer" stimmt in unserer Kreditwirtschaft in Verbindung mit Spekulationsgeschäften einfach nicht.

Japan macht Angst. Mir zumindest. An der Wall gab es auch Perioden (Baisse) da hast du 14 Jahre lang noch nicht mal die Zinsen gesehen!


mfG
 

492 Postings, 7140 Tage Überzieher@ernu

 
  
    #5
28.03.01 00:22
Darf ich dich mal ganz dreist nach deinem Alter fragen? ;-) Ich bin 40.

mfG  

538 Postings, 7288 Tage ernu@Überzieher

 
  
    #6
28.03.01 00:51
Ich bin 54 und habe viel von der Weltwirtschaftskrise damals von Leuten gehört, die diese miterlebt hatten!

Gruß

ernu... wieder  

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492 Postings, 7140 Tage ÜberzieherEs ist der Glaube, das Geld, das an den Börsen..

 
  
    #7
28.03.01 00:53
(etwas andere Worte)

Es ist der Glaube, das Geld, das an den Börsen verloren wurde, sei irgendwo geparkt und würde nach dem Tiefpunkt mit voller Wucht an die Börse zurückströmen.

Die FAZ faselt irgendetwas von "komfortabel in Geldmarktfonds geparkt". Irgendwie liegt dieser Vorstellung der Truhengedanke zugrunde, die Vorstellung, das Geld immer vorhanden ist und nicht verschwindet. Wenn wir noch einen Goldstandard hätten, wäre es ja in der Tat so. Gold als Geld verschwindet nicht - es hat nur jemand anders. Aber bei Kreditgeld ist das eben nicht so - Kreditgeld entsteht aus dem Nichts und verschwindet ins Nichts und wir haben heute leider ausschließlich Kreditgeld. (das ist der Fluch der bösen Tat).

mfG
 

492 Postings, 7140 Tage Überzieher@ernuwieder

 
  
    #8
28.03.01 00:57
54 ist ja schon mal ein Anfang. ;-)

Eine Weltwirtschaftskrise ist das allerletzte was ich (wir) in unserem Leben erleben wollen. Vorher verbrennen wir die Börsen.

Das bedeutet wohl auch Krieg! Lass mal stecken.

mfG  

538 Postings, 7288 Tage ernuDas sieht man jetzt in Japan,

 
  
    #9
28.03.01 01:06
wo Kreditgeber/nehmer durch das Sieb fallen. Ich glaube aber, das es in Japan mehr Banken als Einwohner gibt. *g* Das kann einer in Deutschland ansässigen Bank wohl nicht passieren das der Staat einige Milliarden zuschießt um das Überleben zu sichern. Unsere Banken haben sogar einen
Weltkrieg überstanden. Bei der Bundesbank dürfte auch einiges an Goldreserven schlummern. Und die hiesigen Banken haben bestimmt auch ihre
Gold/Platinreserven. Gibt es eine Statistik, wieviel Gold in den deutschen
Haushalten durchschnittlich vorhanden ist? Da hat sich seit 45 auch einiges angesammelt.

Gruß

ernu... wieder  

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1564 Postings, 7316 Tage Seth Geckoalso um den Begriff Weltwirtschaftskrise recht-

 
  
    #10
28.03.01 01:33
ertigen zu können, müßte die Wirtschatfsgroßmacht USA erstmal eine Rezession erleben. Und nach Rezession sieht es nach wie vor nicht aus.
Der US-Verbrauchervertrauensindex zeigt auch schon wieder eine steigende Tendenz (kleines, aber wichtiges Indiz!)
Die einzigen, die immer wieder allen die Rezession einreden, sind die Medien, die der Fed und Uncle Alan immer wieder die Worte verdrehen/zurechtbiegen ("es sieht nicht gut aus" = die Konjunktur ist im nächsten Quartal vorbei u.s.w.)
Und das wäre erst der Anfang.
Verglichen mit 1929 (Inflation u.s.w. einbezogen) war der Ölpreis 2000 ein kleiner Witz.
Malen wir alle mal nicht den Teufel an die Wand.
So schlecht sieht's wirtschaftlich nun auch wieder nicht aus.
Sieht man mal von der katastrophalen Börsensituation ab.
Und da ging es in erster Linie runter, weil sämtliche Aktien (nicht nur TMT) überbewertet waren (und z.T. noch sind). Erst in zweiter Linie wegen dem Drastischen Konjunkturrückgang der USA.
Seht euch doch mal auf www.stockcharts.com den 100-Jahres-Chart des DJJIA an, mit Augenmerk auf die 90er Jahre.
Wem dieser Anblick keine Angst macht... (nur auf die Börse bezogen, nicht auf die Weltwirtschaft! ;-)

gute nacht, seth  

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409 Postings, 7204 Tage EspritAlso ich denke schon, das Rainman von einer

 
  
    #11
28.03.01 03:25
Weltwirtschaftskrise sprechen kann, auch wenn er nicht 54 oder älter ist.
Es liegt doch allein daran, wie man das Wort "Weltwirtschaftskrise" definiert.
Gibt es denn ein Lexikon mit einer Definition, wie Ihr sie oben vorgenommen habt?

Man kann doch auch sagen
"Krise"= Situation, in der es schlecht läuft;
"Wirtschaftskrise"=Situation, in der es in der Wirtschaft schlecht läuft;
"Weltwirtschaftskrise"=Situation, in der es in der Wirtschaft in verschiedenen Ländern weltweit schlecht läuft.
... und schon hätte Rainman ins Schwarze getroffen mit seiner Aussage.

Ich glaube nicht, das man erst von einer WWK sprechen darf, wenn in allen Ländern der Welt Hunde & Katzen gefressen werden... um es mal überspitzt zu sagen.

Er spricht ja auch nich von "DER Weltwirtschaftskrise" (die ein historischer Eigenname ist, wie z.B. "Der Zweite Weltkrieg"), sondern von "EINER Weltwirtschaftskrise".


Aber Schwamm drüber... es geht ja schließlich eigentlich nicht ums Wort, sondern um die Sache - und in der stimme ich Rainman voll zu!


Gute Nacht,
Esprit  

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492 Postings, 7140 Tage ÜberzieherDie Wirtschaftskrise 1873 - von der Gier zur Krise

 
  
    #12
28.03.01 10:05
Die Wirtschaftskrise 1873 - von der Gier zur Krise

Ein gutes Beispiel für ein Zinssystem in der Endphase ist die Gründerzeit um 1870. Unternehmen wurden durch massive Verschuldung gegründet und in Aktiengesellschaften umgewandelt. Die Betriebe waren dabei völlig überbewertet, was daran deutlich wurde, daß der Aktienwert oftmals das doppelte oder dreifache des realen Firmenwertes betrug. Dadurch konnte ein Aktienboom ausgelöst werden, dem immer mehr Menschen erlagen. Zum guten Teil wurde dabei die Gier des Menschen nach Reichtum von cleveren Geschäftemachern geschickt ausgenutzt, um kritisches Denken auszuschalten. Um die Anleger anzulocken, wurden bezahlte Personen damit beauftragt, ein reges Gedränge vor der Ausgabestelle vorzutäuschen. Gleichzeitig brachte die Presse Berichte über eine vielfache Überzeichnung der Aktien. In der Masse entstandt dadurch der Eindruck, daß tatsächlich ein große Interesse an den Aktien bestehen würde. Durch solche Tricks konnte die Entwicklung weiter angeheizt werden und in den Jahren 1871 und 1872 erschien an der Börse in Berlin praktisch jeden Tag ein neues Unternehmen auf dem Kurszettel. Die Entwicklung war mit einem steilen Anstieg der Wohnungspreise verbunden, da von der reichen Oberschicht vermehrt Immobilien nachgefragt wurden. Die Entwicklung endete im März 1873 im Zusammenbruch, der die Bevölkerung in bittere Armut stürzte. Hunderttausende verloren ihre Existenzgrundlage, als die Kurse abstürzten. Die Aktienkurse lagen im Jahr 1876 nur noch halb so hoch als während des Booms 1873. Auch der Immobilienboom verdrehte sich ins Gegenteil und unzählige Wohnungen standen leer, weil viele Hausbesitzer ihre Kredite nicht zurückzahlen konnten. Der Börsencrash wirkte sich auf die ganze Wirtschaft als Deflation aus: Niemand wollte mehr investieren, niemand konnte etwas kaufen. Die Firmen blieben auf ihren Waren sitzen und mußten die Preise reduzieren. Löhne und Gehälter wurden im weiteren Verlauf gekürzt. Diese bis damals größte Wirtschaftskrise dauerte 23 Jahre und endete um die Jahrhundertwende in einer Zeit, in der sich Wirtschaftseinbrüche und Boom abwechselten. Dabei verschuldeten sich die Staaten im Kampf um Rendite immer weiter, was letztlich im Ersten Weltkrieg endete.

"Der heute herrschende Kapitalismus in der Gesellschaft bedeutet ewigen Krieg. ... Die Kriege sind Lösungsversuche wirtschaftlicher Fragen in kapitalistischem Sinne. ... Die entscheidende Frage der Friedensbewegung lautet: Wird es gelingen, den heute herrschenden Kapitalismus aus der Gesellschaft zu beseitigen? ...Bleibt aber das kapitalistische Erwerbssystem herrschend, dann müssen die Zeiten der ewigen Kriege fortdauern trotz aller Friedenskonferenzen." Prof. Ruhland, System der politischen Ökonomie, 1908

Echte Armut ist noch nicht entstanden, aber wir haben noch Zeit. Die exorbitanten Überbewertungen holen uns immer wieder zurück in die Realität.

mfG




 

2385 Postings, 7455 Tage BroncoDazu sei hervorgehoben, daß derzeit das KBV im DAX

 
  
    #13
28.03.01 10:22
bei 3.6 und im NEMAX AS bei 6.75 liegt. In Amiland siehts ähnlich aus - und das NACH dem Kursrutsch bis zum heutigen Tage. Umgekehrt steht die Höhe des Rückgangs in %-Punkten in keinem erkennbaren Zusammenhang zu den Auswirkungen. Zählen wir die gesamte Marktkapitalisierung in D zusammen, so haben wir gegenüber der Spitze die -50% schon fast gesehen, es kann aber keiner behaupten, daß es nun schon so katastrophal zugehen würde wie nach dem Crash, der auf die Gründerzeit folgte.  

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734 Postings, 7840 Tage RainManhabt alle recht,

 
  
    #14
28.03.01 17:23
ernu ich denke das ich, wie Esprit auch schon meinte, das Wort Weltwirtschaftskrise anders auslege. Na klar, noch springen keine Börsianer in den Freitod (soweit wirds auch nicht kommen:-), und hungern tut auch keiner. Es geht jedem den Umständen entsprechend gut, aber trotzdem: Wir erleben auch gerade vorallem in den Staaten das viele Leute entlassen werden und das auch allgemein Angst herrscht. Allerdings ist dies hier kein Vergleich zu 1929 aber den muss man auch nicht ziehen um konsequent zu behaupten das es eine Krise gibt!

gruss RainMan  

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538 Postings, 7288 Tage ernuIst mir jetzt klar RainMan! *sorry*

 
  
    #15
28.03.01 17:31
Wollen wir hoffen, das es nie zu einem Weltwirtschafts-Gau kommt! Krisen kann man überwinden, denn sie Kommen und sie Gehen. Sie dürfen nur nie stehen bleiben!

Gruß

ernu... wieder  

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2385 Postings, 7455 Tage BroncoMal was Konstruktives:

 
  
    #16
28.03.01 17:36
Gehen wir mal davon aus, daß wir den oben skizzierten Szenarien eine gewisse Wahrscheinlichkeit zuordnen sollten, die zumindest nicht mehr vernachlässigbar ist. Wer sie für sehr hoch hält, braucht natürlich nicht weiter mitzudiskutieren, seine Folgerung ist klar: Tschüß Börse ! Wer sie aber für zwar beachtenswert aber noch nicht exorbitant hoch hält, so daß er noch nicht bereit ist, sich komplett zu verabschieden, der muß nun eine Strategie entwickeln. Daher mein Vorschlag: Sammeln wir mal Ideen.
Welche Aktien, Aktiengattungen, Branchen und Märkte sollte man nun übergewichten, um zwar noch dabei zu sein und mehr als auf dem Bondmarkt zu verdienen, wenn das Schlimmste nicht eintritt, um aber dennoch nicht für Jahrzehnte im Loch zu verschwinden, wenn es doch kracht ?  

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2385 Postings, 7455 Tage BroncoKleiner Zusatz:

 
  
    #17
28.03.01 17:40
Möglicherweise finden wir so ganz von selber die Outperformer der nächsten Zeit. Eine gewisse Stimmung ist unübersehbar im ganzen Markt vorhanden. Es werden vielleicht mehrere auf "Nummer sicher" gehen wollen - und das kann Kurse bewegen.  

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20520 Postings, 7202 Tage Stox Dude@ernu: Wie bezeichnest Du dann die damalige

 
  
    #18
28.03.01 17:53
Weltwirtschaftskrise in 1973-1974, man hatte was zu Essen, es gab
freie aerztliche Behandlung, es wurden keine Hunde & Katzen gegessen,
es gab Sozialhilfe usw......
Was Du darstellst ist keine Weltwirtschaftskrise, Du stellst die
Vorzeichen sum 1 & 2 Weltkrieg dar, und diese  Vorzeichen existieren
tatsaechlich nicht. Gott Sei Dank.
Den wirst Du auch mit 54 Jahren nicht erlebt haben koenntest und
daher solltest Du Rainman nicht als jungen Spund bezeichnen.
Vielleicht koenntest Du mir mal bitte ausser 1993-74, 1987, eine
Weltwirstschaftskrise unter Deinen o.g. Kriterien beziffern.

Danke
Stoc

 

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734 Postings, 7840 Tage RainManund nachdem sämtliche Chefstrategen

 
  
    #19
28.03.01 20:42
diesen Beitrag gelesen hatten wurde panikartig verkauft...  

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538 Postings, 7288 Tage ernu@Stox Dude

 
  
    #20
28.03.01 21:30
Ich habe RainMan nicht als jungen Spund bezeichnet! Wenn es ihm aufgestoßen wäre, hätte er es mir sicher geschrieben. Oder bist du sein Sprachrohr?
So, nun mal etwas Nachhilfe in Geschichte! *g*
           =====

Börsensturz am „Schwarzen Freitag“
=================================  

Die Weltwirtschaftskrise, die mit dem „schwarzen Freitag“ ihren
Anfang nimmt, markiert den Beginn der jahrelangen weltweiten
Rezession mit Produktionsrückgang und Massen­Arbeitslosigkeit.
 
Der Sturz der durch wahnwitzige Spekulationsgeschäfte in die Höhe getriebenen Aktienkurse löst an der Wall Street Panikverkäufe aus. Der Gesamtverlust der kritischen Tage vom 23. – 29. 10. 1929 beläuft sich auf 50 Mrd. $. Die Auswirkungen bleiben nicht auf die USA beschränkt. Aufgrund der Verschränkungen der internationalen Kredit- und Zahlungs­mechanismen ist vorhersehbar, dass auch Europa, insbesondere Deutschland empfindlich getroffen wird. Die Papiere der großen US-Gesellschaften verlieren bis zu 40 % an Wert. Neben zahlreichen Firmenpleiten werden auch Millionen von Sparern um ihre Guthaben gebracht. Als Reaktion auf den Massensturm der Publikums schließen die Banken teilweise für mehrere Tage ihre Türen.
 
Dem Börsenkrach war eine Hausse vorausgegangen, die sich ab 1928 aufgrund
hoher Liquidität entwickelte. Der Dow-Jones-Index, der u.a. die 30 wichtigsten Industrieaktien umfasst, stieg von 191 Anfang 1928 bis auf 381 im September 1929.
Viele Spekulanten ließen sich in dieser Phase auf waghalsige Aktionen ein. Als Erklärung für den Crash wird daher zunächst auf die ungesunde Spekulation verwiesen. Die Ursachen für den hohen Kursverfall liegen jedoch tiefer.
 
Die Reparationen und die Schulden aus der Zeit des Ersten Weltkrieges wirkten destabilisierend auf das gesamte Weltwirtschafts- und Währungssystem, da sich die USA nicht zur Gewährung langfristiger Kredite bereit erklärten. In der US-Landwirtschaft kam es gleichzeitig zu einer Absatzkrise, die durch gestiegene Produktivität dank technischer Erneuerungen und einer gestärkten Konkurrenz auf dem Weltmarkt verursacht wurde. Da die Industrielöhne hinter den Unternehmensgewinnen zurückgeblieben waren, fehlte es der Bevölkerung an Kaufkraft. Der mangelnde private Konsum führte im Sommer 1929 zu einem starken Konjunkturknick, Die Unternehmen investierten ihre Gewinne , da sich mit Spekulation kurzfristig mehr Geld verdienen ließ als in der Produktion.
 
Die Reaktionen in Europa auf den Kursverfall in New York sind zunächst gedämpft.
Zwar gehen auch auf den europ. Aktienmärkte die Kurse leicht nach, doch erreicht der Werteverfall bei weitem nicht das Ausmaß wie in New York, Die Tragweite der Ereignisse ist vielen noch nicht klar. Die europäischen Ökonomen registrieren allerdings deutliche Zeichen, die auf eine bevorstehende Krise hindeuten und die vor allem in der alten Welt zu finden sind: Der Notverkauf der Österreichischen Bodencreditanstalt, der durch Übernahme verhinderte Zusammenbruch der Frankfurterr Versicherungs- AG und der Bankrott der Londoner Firmengruppe Clarence Hatry am 20. September sind beispielhaft.

Unmittelbar vor dem 1. und 2. Weltkrieg gab es keine Weltwirtschaftskrise!!

Ölkrise im Herbst 1973
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Im Herbst 1973 verwenden die arabischen Staaten das bisher den Industriestaaten billig verkaufte Erdöl erstmals als politische Waffe. Sie verhängen gegen die Niederlande und die USA ein Embargo wegen ihrer israelfreundlichen Haltung im israelisch-arabischen Jom-Kippur-Krieg und drosseln die Exporte in die übrigen westlichen Industriestaaten.

So, hab schon Hornhaut auf den Fingerkuppen!!

Gruß

ernu... wieder
 

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20520 Postings, 7202 Tage Stox DudeErnu: Und welche hattest Du miterlebt?

 
  
    #21
28.03.01 23:53
Genau das habe ich ausgedrueckt, das es nur die von 1973-74 und 87 gab,
wobei bei beiden die leute was zu essen hatten und nicht den hund oder
die katze. jetzt stellst du hier den von 1929 rein, den wir alle nicht
erlebten.
die von dir beschriebenen vorzeichen haben nichts mit 73/74 zu tun.  

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538 Postings, 7288 Tage ernuIch bin in der glücklichen Lage,

 
  
    #22
29.03.01 00:07
Menschen gekannt zu haben, die mir von der einzigen Weltwirtschaftskrise (1929) die es je gab berichtet haben. 1973-74 und 1987 gab es keine Weltwirtschaftskrisen. Übrigens hab ich 1973 beschrieben! Eine Ölkrise ist keine Weltwirtschaftskrise!
Fazit: Ich habe die Weltwirtschaftskrise 1929 zum Glück nicht miterlebt.

Gruß

ernu... wieder  

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19279 Postings, 7540 Tage ruhrpottzockerstox dude meint 1873-1874 o.T.

 
  
    #23
29.03.01 01:00
 

20520 Postings, 7202 Tage Stox Dude@ernu...............zur Krise 1929

 
  
    #24
29.03.01 08:05
lese mal bitte die story von Mr. Walmart, founder von Walmart,
der hatte als einer der wenigen keine panikartigen Verkauefe
getaetigt und nur wenige Jahre spaeter erwies sich dies als richtig.
Wo steht er bzw. sein Imperium heute......... ;-)))  

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734 Postings, 7840 Tage RainManmensch...

 
  
    #25
22.01.02 15:44
wir recht ich hatte...lol...ich sollte vwl studieren:))  

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