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Zinserhöhungszyklus und Rezession


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Neuester Beitrag: 03.12.17 23:24
Eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 141
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Forum: Börse   Leser heute: 21
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167 Postings, 284 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

 
  
    #1
3
04.03.17 20:18
Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzWarnsignal vom Markt für Ramschanleihen

 
  
    #117
10.11.17 18:29
Der Index iShares iBoxx $ High Yield Corporate Bond ETF (HYG), welcher die Kursentwicklung der US-Hochzins-Anleihen (Ramschanleihen) abbildet, der ist in dieser Woche über die Klippe gegangen. Wenn die Korrelation zum S&P500 hier weiterhin Bestand haben sollte, dann steht den US-Aktienmärkten womöglich in den nächsten Zeit ein unruhiger Ritt bevor.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzDer Glaube an Goldilox

 
  
    #118
14.11.17 19:57
bzw. die Kapitulation der Bären, so titelt aktuell der Momentum-Blog der FuW bezüglich der aktuellen BofA-Umfrage bei den sogenannten "Anlage-Profis".

Zur neuesten Umfrage von Bank of America Merrill Lynch:

-- 56% der Fondsmanager erwarten über die nächsten zwölf Monate hohes Wachstum bei gleichzeitig niedriger Inflation.

-- Per saldo sagen 15% der befragten Profis, dass sie mehr Risiko eingehen als üblich. So hoch war der Anteil noch nie seit Beginn der Aufzeichnung. Mehr Risiko heisst im Portfoliokontext: mehr Aktien, mehr Junk Bonds und sicher kein Gold, Cash oder krisenfeste Staatsanleihen.

-- Das Paradoxe dabei ist, dass dieses Risiko mit wenig Begeisterung eingegangen wird. Denn immer mehr Fondsmanager sind nämlich gleichzeitig der Meinung, dass Aktien teuer sind. Gleichzeitig ist die Cashquote von 4,75 auf 4,4% gefallen, den niedrigsten Stand seit Oktober 2013.

-- Als grösstes Risiko bezeichnen die Teilnehmer derzeit einen geldpolitischen Fehlgriff des Fed oder der Europäischen Zentralbank.

-- Die Lieblingssektoren sind weiterhin IT-Aktien und Banken.

https://www.fuw.ch/article/kapitulation-der-baeren/  

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167 Postings, 284 Tage InstanzDer Junk Bond-Markt wirkt weiterhin angeknockt

 
  
    #119
14.11.17 20:52
und solange dies der Fall ist, dürfte es an den Aktienmärkten vorerst weterhin holprig laufen.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzHerr Draghi verbittet sich Kritik aus Deutschland

 
  
    #120
15.11.17 20:42
Der kritikresistente EZB-Chef erliegt auch weiterhin der Illusion, dass eine hinreichende Ausweitung der Geldmenge und eine planwirtschaftlich vereinheitlichende Geldpolitik für zig unterschiedliche Volkswirtschaften alternativlos ist. Whatever it takes!

"Mario Draghi wettert gegen seine deutschen Kritiker"

https://www.welt.de/finanzen/article170622863/...tschen-Kritiker.html
 

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167 Postings, 284 Tage InstanzNun auch offiziell in La La Land angekommen

 
  
    #121
2
19.11.17 00:55
Eine mit einem BBB-Rating (die vorletzte Stufe vor Non Investment Grade) versehene Company emittiert eine 3jährige Anleihe, welche mit einem Negativ-Zins versehen ist. Und dass wir mittlerweile in La La Land aka Zentralbanken-Paradieswelten angekommen sind, das beweist der Fakt, dass diese Emission denn zudem noch vierfach überzeichnet war. Schöne neue Welt!

"Veolia Successfully Issues a 3-Year Bond with a Negative Yield"

Veolia (Paris:VIE) has issued a 500 million 3-year EUR bond (maturity November 2020) with a negative yield of -0.026 %, which is a first for a BBB issuer.

The transaction was very positively welcomed by the investors, which led to an oversubscription ratio over 4. Thanks to this strong demand, Veolia managed to issue the bond with a spread against swap rate of 5 basis points, which is the tightest spread ever achieved for a 3-year fixed-rate EUR Corporate bond.

http://markets.businessinsider.com/news/stocks/...ve-yield-1008324867

Doch es kommt noch besser:

Kein Geld? Eventuell pleite? Ist doch alles kein Problem! Venezolanische Bonds schalten in den Rally-Modus. Das Vertrauen scheint grenzenlos!

No Money? No Problem! Venezuelan Bonds Rally in Act of Faith

......No matter. Bonds are rising, paring some of the selloff sparked by President Nicolas Maduro’s announcement Nov. 2 that he would seek to renegotiate the nation’s billions of dollars in overseas debt obligations.....

.....Rating companies have said both the government and oil company are in default, and officials are discussing whether a credit event occurred to trigger payments on credit-default swaps. But that’s a sideshow. For bond traders, the main game is keeping the faith.....

https://www.bloomberg.com/news/articles/...rally-in-act-of-true-faith  

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167 Postings, 284 Tage InstanzFlach, ganz flach...

 
  
    #122
1
20.11.17 21:07
Wobei eine flachere US-Zinskurve noch keine Rezession signalisiert, so erklärt Dietmar Wermuth aktuell in seinem Herdentrieb-Blog. Diese Rezession könnte jedoch sehr wohl eintreten - oder aber auch nicht, so gemäß der Conclusio des Blog-Eintrags.

Gut erkannt war hier mMn jedoch der Fakt, dass praktisch vor jeder Rezession in den USA die Renditekurve zwischen den 2 und 10jährigen US-Anleihen sehr flach oder sogar negativ wurde. Allerdings betrug der zeitliche Abstand zwischen den Wendepunkten in der Entwicklung dieses Zinsspreads und der Konjunktur fast immer mindestens ein Jahr. Wobei Ausnahmen jedoch auch hier die Regel bestätigen.

Aktuell bleibt festzuhalten, dass die Zinsdifferenz aka Renditespreads zwischen den zwei- und zehnjährigen US-Treasuries nunmehr seit Jahren stetig sinkt und mittlerweile nur noch 62 Basispunkte (0,62%) beträgt. Eine Trendwende in Richtung steigender Zins-Spreads ist da weiterhin nicht ausmachen. Der in dem Blog-Artikel angeführte Graph ist hier diesbezüglich beigefügt.

Und da wir ja das Auftauchen von "schwarzen Schwänen" sprich hier einer bzgl. eintretenden US-Rezession  bekanntermaßen eben auch schlecht prognostizieren können, sind wir nach dem Herdentrieb-Artikel genau so schlau wie vorher ;-))

Es sollte allerdings auch weiterhin durchaus hilfreich sein, die vorgenannte Renditekurve im Auge zu behalten.

"Flachere US-Zinskurve signalisiert noch keine Rezession"

http://blog.zeit.de/herdentrieb/2017/11/17/...h-keine-rezession_10628
 

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167 Postings, 284 Tage InstanzDie Divergenz

 
  
    #123
20.11.17 22:57
der Renditen zwischen den 2jährigen US-Anleihen und den entsprechenden "Bundes-Schätzchen" stinkt mittlerweile.

Etwa zum Himmel?

LOL.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzDie Vollidiotie in Reinkultur

 
  
    #124
20.11.17 23:28
wenn man heute bzgl. des Scheiterns der sogenannten Jamaica-Koalition in den bundesdeutschen Blätterwald schaut.

Dabei ist es einfach nur ein Stück weit gelebte Demokratie, der dieses Geschreibsel von Aufschrei & Panik nun einfach nicht wert ist.

Anbei hier ein recht unaufgeregter Kommentar aus einem Mag unseres wohlfeilen Nachbarlands:

«In einer Demokratie ist nichts und niemand alternativlos.»

https://www.fuw.ch/article/merkeldaemmerung/  

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167 Postings, 284 Tage InstanzLeverage ist nie ein Problem...

 
  
    #125
1
21.11.17 20:21
Die US-Firmen weisen erneut wieder einen Verschuldungsgrad auf, welcher just dabei ist, die Peaks aus 2000 und 2007 zu übertreffen. Wobei die Verschuldungs-Spitzen in der Vergangenheit fast immer auch mit einer Rezession der US-Wirtschaft einhergingen.

Wobei unwillkürlich auch das Gedankenspiel entsteht, was in einer derartigen Situation, steigende Zinsen, eine Verknappung der immer noch exzessiven Liquidität und/oder auch fallende Firmen-Gewinne so anrichten könnten.

Leverage ist nie ein Problem, bis es denn eben eins ist.

"The debt time bomb that keeps growing and now equals nearly half of US GDP"

Corporate debt is at its highest level relative to U.S. GDP since the financial crisis, and while not a concern, a snap higher in rates or an economic slump could make it a bigger worry.

The corporate debt market has been a focus after an exodus of the high-yield debt market in recent weeks, with a near-record $6.8 billion leaving junk bond funds.

Debt of nonfinancial companies has grown $1 trillion in just two years and now totals $8.7 trillion, roughly 45 percent of GDP, according to Informa Financial Intelligence.

https://www.cnbc.com/2017/11/20/...equals-nearly-half-of-u-s-gdp.html  

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167 Postings, 284 Tage InstanzKräftiger Rebound am Junk-Bond-Markt

 
  
    #126
1
21.11.17 20:46
nach Aufsetzen auf die 200 Tage-Linie.

Wie auch in #119 schon angerissen, gehen der US-Junk-Bond-Markt und der Aktienmarkt auch weiterhin Hand in Hand.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzDie Geschichten sind sich ähnlich...

 
  
    #127
2
22.11.17 22:43

"My taxi driver in Singapore telling me he's investing his life savings in Bitcoin to retire once and for all. This may very well be the beginning of the end."

https://twitter.com/sanguit  

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167 Postings, 284 Tage InstanzFast Money

 
  
    #128
1
23.11.17 17:38
Aktuelles CNBC-Umfrage-Ergebnis.  

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167 Postings, 284 Tage InstanzNoch ein kleines Puzzle-Teil anbei

 
  
    #129
1
23.11.17 23:44
wobei ich dann diesbezügliche Kommentierungen wohl auch eher künftig unterlassen werde.

Auszug aus dem Kommentar eines Users in Daniel Stelters BTO-Blog:

.....Natürlich bin ich im Rückblick immer schlauer und kann mich als Neunmalklug hinstellen. Aber die Übertreibungen waren in Japan anhand des Immobilienpreises des Kaiserpalastes in Tokio schon zu erkennen.

Diese Übertreibungen sehe ich an den deutschen und europäischen Börsen noch nicht, Russland ist spottbillig, der asiatische Raum auch nicht teuer. USA kann mann meiden, aber das ist halt die Anlageentscheidung jedes Einzelnen.

Eine Bemerkung zum Schluß: Ich bilde Maurer- und Betonbauer aus. Die jungen Menschen haben im Alter von 16- 22 noch keinen Bezug zu Finanzdingen, da gibt es im Moment zu Recht wichtigere Dinge für die Jungs.

Aber auf Bitcoins sprechen sie mich in letzter Zeit öfters an. Das ist dann mein Japan Moment im Jahre 2017.....

https://think-beyondtheobvious.com/.../wenn-das-kein-warnzeichen-ist/  

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167 Postings, 284 Tage InstanzAußergewöhnliche Anstiege

 
  
    #130
1
26.11.17 19:05
Die Amazon-Aktie stieg in optimistischer Erwartung der Black Friday-Sales aktuell auf ein neues All-Time-High und katapultierte somit Jeff Bezos zum absoluten E-Commerce-Mogul mit einem Vermögen, welches weltweit seinesgleichen sucht. Die Outperformance der Amazon-Aktie in den letzten knapp 20 Jahren war außergewöhnlich, aktuell gibt es jedoch bzgl. Perfomance hier einen etwas "jüngeren" Mitbewerber.

"Jeff Bezos’s Net Worth Just Broke $100 Billion"

The Amazon.com Inc. founder’s fortune is up $2.4 billion to $100.3 billion, as the online retailer’s shares jumped more than 2 percent on optimism for Black Friday sales. Online purchases for the day are up 18.4 percent over last year, according to data from Adobe Analytics, and investors are betting the company will take an outsized share of online spending over the gifting season.

https://www.bloomberg.com/news/articles/...n-black-friday-stock-surge  

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167 Postings, 284 Tage InstanzEine Portfolio-Diversifizierung ist schon wichtig

 
  
    #131
27.11.17 19:13
und zwar definitiv.
 

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167 Postings, 284 Tage InstanzUnd wenn's denn mal nicht so richtig funzt

 
  
    #132
27.11.17 19:15
ja, eh nee, aber is' schon klar...  

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167 Postings, 284 Tage InstanzMorgan Stanley haut schon mal ein Pfund heraus

 
  
    #133
27.11.17 19:51
und die Boyzz prognostizieren auch für 2018 ein äußerst niedriges Zinsumfeld für die USA, was durchaus weiterhin die Aktienmärkte entsprechend stützen dürfte, wenn dieses Szenario eben denn so eintreten sollte. Aber mMn gibt es noch eine Variable, welche hier noch nicht so recht ins Bild gerückt wird: Die "Inthronisation" des neuen Fed-Chefs Jerome Powell im Februar 2018. Zwar scheint der Konsens sich wohl weitestgehend sicher, dass auch danach weiterhin "Business as usual" bzgl. der Fed-Monetary-Policy betrieben werden dürfte, aber Vorsicht ist eben auch die Mutter der Porzellankiste. Der neue Fed-Chef muss zuerst einmal klar erkennen lassen, für welche Politik er hier einsteht.

"A ‘Completely Flat’ Yield Curve and Record-Low Yields Lie Ahead in 2018"

Morgan Stanley is instructing investors to prepare for a "completely flat" U.S. yield curve in the third quarter, a more extreme take on T. Rowe Price Group’s assessment that the spread between two and 10-year Treasuries will zero out next year.

The 30-year yield will hit a record low of 2 percent in the fourth quarter, according to Morgan Stanley, which is below the lowest levels seen in the global financial crisis, "the euro-zone crisis or the height of enthusiasm for ‘secular stagnation,’" writes chief cross-asset strategist Andrew Sheets.

https://www.bloomberg.com/news/articles/...d-low-yields-await-in-2018  

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167 Postings, 284 Tage InstanzMal eine andere Sichtweise

 
  
    #134
28.11.17 23:10
Die meisten Teilnehmer gehen davon aus, dass die Hausse an den Aktienmärkten in 2009 begann. Möglicherweise ist diese Rechnung falsch. Statt vom 2009er-Tief sollte hier besser vom Jahr 2013 an kalkuliert werden. Denn exakt zu diesem Zeitpunkt brach der US-Aktienmarkt aus seiner grossen Seitwärtsbewegung aus, ein sogenanntes "Major Break-Out". Der US-Aktienmarkt befindet sich seitdem in einem säkularen Bullenmarkt. Diese Art der längerfristigen Aufwärtsmärkte dauern denn auch für gewöhnlich viel länger, als so manch einer glaubt. Wir waren short, und das Geld war fort.

So hat denn auch aktuell der neue Fed Chairman Jay Powell zu erkennen gegeben, dass er

"auf mögliche künftige Wirtschaftskrisen entschlossen reagieren wird. Auf unerwartete Gefahren für die Finanzstabilität und den ökonomischen Erfolg des Landes müsse mit angemessener Durchschlagskraft reagiert werden."

https://www.fuw.ch/article/...entschlossenheit-im-kampf-gegen-krisen/

Und die Wall Street hat's wohl heute auch exakt so antizipiert.
 

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5556 Postings, 3054 Tage learnerDie Notenbanken scheinen zu glauben,

 
  
    #135
2
29.11.17 08:59
dass sie alleine darr Sorge tragen, dass die Wirtschaft wächst. So wie Hellen behauptet es gäbe zu unseren Lebzeiten keine Krisen mehr. Mehr Größenwahnsinn ist kaum möglich.

Als ob die Verschuldung der Welt nicht schon längst die Krise ist, in der wir uns befinden. Geht man davon aus, dass es den Reichen gut geht, dann haben wir in der Tat keine Krise und das scheint auch das zu sein, was die Herrschaften damit meinen.

Sieht man sich die Beschäftigungs- und Verdienstverhältnisse in den USA an, müsste man andere Schlüsse ziehen. Sieht man sich die Verarmung großer Teile der amerikanischen Gesellschaft an, müsste man sich als Politiker eigentlich schämen solch einen Schwachsinn zu reden.

Aber es geht halt darum das System am Leben zu erhalten und das funktioniert nur, wenn die Schuldenberge entwertet werden. Die Reichen können sich diesbezüglich besser schützen, indem sie versuchen der Geldentwertung via Assetkäufen verschiedener Couleur zu begegnen.

Die Preisentwicklung an den Aktienmärkten ist nichts anderes als die Inflation auf andere Waren.
Die Waren werden im Grunde nicht teurer, sondern sind Ausdruck der Wertminderung des Geldes.

Die Verlierer sind die, die keine Möglichkeit haben Assets zu kaufen und zudem keine Möglichkeiten haben den Wert ihrer Arbeitskraft durch den globalen Konkurrenzdruck zu steigern. Diese Schichten verarmen.  

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167 Postings, 284 Tage Instanz@Learner

 
  
    #136
29.11.17 13:06
Was wir sehen, das könnte durchaus nur ein Strohfeuer sein, was aber kurzfristig kein Problem ist. Und dass die Zentralbanken mit ihren Aktionen auch Zeit gekauft haben, dies ist mittlerweile Allgemeingut. Die sehr hohen Schuldenstände der Staaten stellen ein erhebliches Risiko für die Zukunft dar, was ebenfalls außer Frage steht.

Allerdings kann so etwas noch länger andauern, wie wir bereits seit der Reagan-Zeit erfahren dürfen. Und wir wissen auch, dass die USA eine enorme Verschuldungskapazität haben. Auch von daher kann der schuldenfinanzierte Boom noch durchaus einige Jahre weitergehen. Sicherlich wird nach dem Rausch der Kater einsetzen, aber zunächst einmal gibt es einen Boom. Und exakt darauf setzen die Finanzmärkte.
 

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5556 Postings, 3054 Tage learnerOffensichtlich tun die Finanzmärkte das.

 
  
    #137
29.11.17 19:49
Ich lass mich mal überraschen, wann die Bitcoinblase platzt. Wenn große Adressen da mit zocken und das auch noch auf Pump, könnten kommende Margin Calls andere Bereiche mit runter ziehen.

Das könnte dann auch ganz schnell die ETF Märkte erfassen, die dann Liqiditionsprobleme.

Mit ist letzte Zeit aufgefallen, dass Bitcoin und ETF Sparpläne wohl der letzt Schrei im Anlegeruniversum ist.

Das könnte so schnell gehen, dass es ein Fest für Bären ohne Bären wird!  

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167 Postings, 284 Tage InstanzDas Volumen einer platzenden Bitcoin-Blase

 
  
    #138
1
29.11.17 22:08
Das Bitcoin-Gesamtvolumen liegt aktuell lt. Coinmarket.com bei ca.167 Milliarden US-Dollar und ist somit das größte Volumen unter den Kryptowährungen. Auf Platz 2 und 3 liegen mit sehr deutlichem Abstand die Bitcoin-Konkurrenten Etherum und Ripple. Über solche "Sümmchen" würden Herr Draghi und Herr Kuroda wahrscheinlich nur milde schmunzeln.

Selbst wenn es bei Bitcoin & Co zum Blow Off kommen sollte, erscheint dadurch eine akute Bedrohung der Weltwirtschaft nicht unbedingt gegeben.

Der Broker Lynx weist auf mögliche technologische Schwierigkeiten bei einer Verkaufspanik hin:

>>>>> Bei einer möglichen Panik könnte es sich als fatal erweisen, dass von der Datenbank nur drei Transaktionen pro Sekunde unterstützt werden und die Bestätigung durch das Netzwerk zudem mehr als zehn Minuten benötigt. Wenn Tausende Anleger und Spekulanten gleichzeitig durch diesen engen „Ausgang“ möchten, so droht dem System möglicherweise der Kollaps. Es kann also durchaus passieren, dass für Bitcoin-Verkäufer gar keine Möglichkeit besteht die Währung bei fallenden Notierungen zurückzutauschen. Wenn die technischen Systeme auf tiefem Niveau wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ermöglichen, könnten die Verluste bereits groß sein. <<<<<
 

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664 Postings, 107 Tage Shlomo SilbersteinEin BTC-Crash

 
  
    #139
29.11.17 23:02
wäre auch schädlich für's Klima. Jede Transaktion kostet über 200 kWh Strom (etwa 60 € Stromkosten nach deutschen Preisen)

Ein BTC zu minen kostet 13 Tonnen CO2, also ca. der CO2-Ausstoß eines Autos über seine gesamte lebensdauer.

Der Wahnsinn hier:

https://www.futurezone.de/digital-life/...ologischen-Fussabdruck.html  

167 Postings, 284 Tage InstanzSchon wieder dieses Unwort

 
  
    #140
29.11.17 23:11
Als der Vorgänger von Frau Yellen seinerzeit das Wort "contained" in den Mund nahm, da nahm kurz darauf die Schlittenfahrt in den Abgrund so richtig Fahrt auf. So hoffen wir also, dass wir zu unseren Lebzeiten keine weitere Finanz-Krise mehr werden erleben dürfen.

"Yellen to Congress: Don’t Fear the Stock Rally"

Janet Yellen is wrapping up her time as Fed chair with a calming message for investors: U.S. stock values may be high, but that doesn’t mean there’s a bubble.

In what is likely to be her last testimony as Fed chief, Ms. Yellen indicated Wednesday that she doesn’t have significant worries about financial imbalances in the economy. Ms. Yellen, whose term as Fed chair will end early next year, said that while asset valuations “are high by historical standards,” the financial system is in better shape now as banks are better capitalized and leverage and credit growth “remain contained.”

[...]

https://blogs.wsj.com/moneybeat/2017/11/29/...t-fear-the-stock-rally/  

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167 Postings, 284 Tage InstanzKommentare

 
  
    #141
1
03.12.17 23:24
Hattip to Lars Schall.

Hier anbei ein interessanter Kommentar zu Trump's Steuerpaket:

"GOP Tax Bill Is The End Of All Economic Sanity In Washington"

"That's almost a textbook definition of economic insanity."

https://www.forbes.com/sites/stancollender/2017/...on/2/#4e966c66493a

Und was der tägliche Krieg gegen den Terror so an Kosten nach sich zieht:

"Defense Department: The War On Terror Has Cost $250 Million A Day For 16 Years"

http://www.ibtimes.com/political-capital/...lion-day-16-years-2608639
 

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