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Zinserhöhungszyklus und Rezession


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Neuester Beitrag: 08.11.18 20:58
Eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 305
Neuester Beitrag: 08.11.18 20:58 von: Instanz Leser gesamt: 57.809
Forum: Börse   Leser heute: 21
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336 Postings, 621 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

 
  
    #1
5
04.03.17 20:18
Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  

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336 Postings, 621 Tage InstanzUnd der Gewinner ist.....

 
  
    #281
2
14.08.18 18:21
"US-Aktien und FAANG hoch im Kurs"

Fondsmanager rund um die Welt haben gegenüber dem Vormonat ihre Aktienposition aufgestockt. Besonders beliebt sind US-Titel, Tech und Banken.

Unbeliebt sind dagegen britische Titel (UK), Schwellenländerbörsen (EM), Aktien von Industrieunternehmen und Obligationen (Bonds).

https://www.fuw.ch/article/us-aktien-und-faang-hoch-im-kurs/

Anbei noch ein Chart aus dem "Economist", der die Kursdifferenzen des China-Index CSI 300 und seines US-Pendants S&P500 seit dem Beginn der Handels- und Zollstreitigkeiten aufzeigt.

"Is China losing the trade war against America?"

A weak Chinese stockmarket gives America the edge, at least in confidence

https://www.economist.com/finance-and-economics/...ar-against-america  

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336 Postings, 621 Tage InstanzDie Gewinnerwartungen nehmen Formen an

 
  
    #282
19.08.18 22:20
Vorerst wirkt die Trumpsche Politik der Reflation, die Folgen sind jedoch die recht massiv gestiegene Verschuldung von Staat und auch der US-Unternehmen. Was wird jedoch passieren, wenn die staatlichen Anreize aka Steuersenkungen auslaufen? Wie wird es wohl aussschauen, wenn sich die Bedingungen an den Finanzmärkten verhärten?
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzTwo ways to play

 
  
    #283
2
22.08.18 22:13
US-Präsident Trump will erklärterweise, dass die US-Wirtschaft mit Blick auf die Zwischenwahlen in diesem Herbst und den kommenden Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren weiterhin boomt. Eine strengere Geldpolitik seitens der Fed würde die Konjunktur jedoch gemäß der Trumpschen Meinung nach sehr wahrscheinlich wohl eher abbremsen.

Wenn die US-Notenbank ihre politische Unabhängigkeit wahren will und die anziehende Inflation mit höheren Zinsen bekämpft, so wird Trump wahrscheinlich in Rage geraten.

Der renommierte US-Wirtschaftshistoriker Richard Sylla zu der aktuellen Gemengelage:

"Die Situation erinnert mich an die Sechzigerjahre. Fed-Chef William McChesney Martin gab damals dem Druck von Präsident Lyndon B. Johnson nach und lockerte die geldpolitischen Zügel, was letztlich zur Grossen Inflation führte. In der US-Notenbank ist man sich heute genau bewusst, dass Martin einen Fehler machte. Das Fed wird deshalb versuchen, politische Standhaftigkeit zu beweisen und sich nicht in eine ähnliche Lange drängen zu lassen. Das bedeutet, dass die Gefahr einer Auseinandersetzung mit der US-Regierung besteht. Ein solcher Konflikt könnte bereits ausreichen, um die Finanzmärkte zu verunsichern."

https://www.fuw.ch/article/diese-hausse-dauert-nicht-mehr-lang/

 

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336 Postings, 621 Tage InstanzWarum Trump ansteigende Zinsen hasst

 
  
    #284
1
25.08.18 19:15
Ein kurzer Blick auf die nachfolgend angeführten Publikationen lässt klar erkennen, welches Szenario im Falle weiter ansteigender Zinsen den USA droht.

"Why Trump Is Pressuring the Fed on Rates"

U.S. corporations are loaded with risky debt, making them vulnerable to higher interest costs.

"For now, profits are high, allowing corporations to support the high interest payments that their huge and growing debt pile requires them to fork over. But this precarious situation is unlikely to last forever. An economic downturn, or a rise in interest rates that made debt harder to service, could tip highly leveraged U.S. corporations into default. The large levels of debt would then amplify the severity of the recession."

Weiter hier

https://www.bloomberg.com/view/articles/...ressuring-the-fed-on-rates

"Amerikas verborgene Schuldenblase"

Immer mehr US-Konzerne leben auf Pump. Das wird böse enden, wenn die Zinsen ernsthaft steigen.

„Immer mehr Unternehmen überladen sich mit Schulden. Es drohen böse Überraschungen. ‚Amerikanische Konzerne haben ein Rekordvolumen an Schulden auf ihrer Bilanz angehäuft. Viele haben die historisch tiefen Kreditkosten im Nachgang der Finanzkrise für Übernahmen genutzt, um das Wachstum zu forcieren‘, konstatiert die Ratingagentur Standard & Poor’s in einer zu Wochenbeginn publizierten Studie…..

Weiter hier

https://think-beyondtheobvious.com/...ur-us-unternehmensverschuldung/


"Zins-Wende: US-Unternehmen geraten in die Schulden-Falle"

Steigenden Zinsen bringen hochverschuldete Unternehmen in den USA zunehmend in Bedrängnis. Wie die Financial Times berichtet, sind die Kapitalpuffer bei Firmen, welche Schulden mit variablen Zinsraten aufgenommen haben, deutlich gesunken.

US-Präsident Donald Trump ist sich offenbar des Problems bewusst: Ende Juli sagte Trump in einem CNBC-Interview, dass es ihm nicht gefalle, wie die Zinsen immer weiter angehoben werden. Dies mache „die ganze Arbeit, die wir in die Wirtschaft stecken, zunichte“.

Tatsächlich könnte die Zinspolitik erhebliche Auswirkungen auf viele US-Unternehmen haben…..

Weiter hier

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/...e-schulden-falle/


"Corporate debt is a ticking time bomb"

…..First, the overall portion of corporate debt that's high risk is larger now than it was at the last peak. Since 2007, safe, highly-rated corporate debt has actually fallen by roughly $1 trillion. Medium-rated debt skyrocketed over the same period, by almost $3 trillion. Riskier high-yield debt remains lower than these two categories, but also steadily grew between then and now……

Weiter hier

http://theweek.com/articles/790578/corporate-debt-ticking-time-bomb
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzAugenfälliger Absturz

 
  
    #285
1
31.08.18 19:44

Die Rohstoffpreise befinden sich seit längerer Zeit in einem Bärenmarkt, während der S&P500-Index dagegen zu neuen Höchstständen marschiert ist. Mit dem heutigen Ergebnis, dass die Rohstoffpreise im Vergleich zum S&P500-Index noch nie billiger waren. Als unmittelbare Folge hieraus resultiert auch, dass die Gewichtung des Energy & Materials-Sektor im S&P500-Index stark abgestürzt ist und auf einem 13-Jahrestief notiert.  

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336 Postings, 621 Tage InstanzDie gespaltene Zunge

 
  
    #286
05.09.18 23:23
Aus aktuellem Anlass hier anbei:

Die USA mengen sich beständig in ausländische Wahlkämpfe ein. Die Aufregung, dass das auch andere Staaten machen, ist nur vor dem Hintergrund erklärbar, dass die (wohlgemerkt vermeintliche und nicht hinreichend bewiesene) Intervention Russ­lands die herrschenden Interessen des US-Deep-State tatsächlich am wunden Punkt traf.

>>>>> Der langjährige Koordinator der nationalen US-Sicherheitsdienste, Mr. James Clapper, hatte zu Anfang 2017 vor einer Senatsanhörung eingestanden, dass seinen Aufzeichnungen zufolge die USA seit dem Zweiten Weltkrieg durchschnittlich einmal im Jahr in ausländische Wahlgänge intervenierten.<<<<<

https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/...nung-mit-russland.html

Noch Fragen, Kienzle?

Desweiteren unterstützen die USA, die ja vorgeblich und beständig den Schild der Freiheit und Demokratie hochhalten, einen recht hohen Prozentsatz an diktatorisch regierten Ländern in dieser Welt, in denen Menschenrechte, Meinungsfreiheit, etc., einen Dreck wert sind. Die Erkenntnis der amerikanischen Native Indians, dass "Weißer Mann mit gespaltener Zunge redet", diese hat wohl sicherlich nicht völlig grundlos seinen Weg in diese Welt gefunden.

"US Provides Military Assistance to 73 Percent of World’s Dictatorships"

The truth is not easy to find, but federal sources do provide an answer: No. According to Freedom House‘s rating system of political rights around the world, there were 49 nations in the world, as of 2015, that can be fairly categorized as “dictatorships.” As of fiscal year 2015, the last year for which we have publicly available data, the federal government of the United States had been providing military assistance to 36 of them, courtesy of your tax dollars. The United States currently supports over 73 percent of the world’s dictatorships!

https://truthout.org/articles/...73-percent-of-world-s-dictatorships/
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzBack to Topics

 
  
    #287
1
05.09.18 23:54
Der US-Vermögensverwalter Michael Pento hat in einem bei den Goldseiten übersetzten längeren Interview eine sehr interessante Stellungnahme zu einer möglicherweise bevorstehenden inversen Zinsstruktur in den USA abgeliefert:

....... Ja, das hat mir große Sorgen bereitet. Doch die Marktschreier der Wall Street tun die Tatsache, dass die Differenz zwischen der 10-jährigen und der 2-jährigen US-Staatsanleihe derzeit nur 22 Basispunkte beträgt, heute ganz schnell als unbedeutend ab. Das ist bei Weitem der niedrigste Spread, der außerhalb der Großen Rezession jemals verzeichnet wurde. Das bereitet uns aus einem ganz einfach Grund Sorgen: Seit dem Zweiten Weltkrieg ist es zehn Mal zu Umkehr der Zinskurve gekommen und in neun Fällen folgte daraufhin ein ernster wirtschaftlicher Abschwung.

Es wird oft argumentiert, dass sich die Zinsstrukturkurve heute nur aus "mechanischen" Gründen abflacht und nichts mit einer eventuellen Verlangsamung der Weltwirtschaft zu tun hat. Dabei braucht man nur einen Blick auf die Währungen und Aktienmärkte der Schwellenländer zu werfen, um zu sehen, dass sich diese in verschiedenen Stadien des Rückgangs befinden.

Die Zinskurve invertiert sich, weil die US-Notenbank Fed die kurzfristigen Zinsen anhebt. Es stellt sich jedoch die Frage, warum die langfristigen Zinssätze weltweit noch immer fallen, wenn wir uns doch in einem "synchronen globalen Aufschwung" oder einer Boomphase befinden, wie die Vertreter der Wall Street es gerne nennen. Warum liegt die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries aktuell deutlich unter 3%, genauer gesagt bei 2,83%?

Warum sinken die langfristigen Zinsen, wenn wir doch globales Wachstum verzeichnen, und wenn wir zudem bedenken, dass enorme Mengen an neuen Krediten ausgegeben werden und die jährliche Inflation bei mehr als 2,9% liegt? Wir haben ein globales Wirtschaftswachstum, eine starke US-Wirtschaft und ein enormes Angebot an US-Staatsanleihen und doch fällt die Rendite. Folglich wird sich die Zinsstrukturkurve umkehren, d. h. die kurzfristigen Zinsen werden höher sein als die langfristigen.

Im Moment ist die Kurve nur 21-22 Basispunkte von der Inversion entfernt. Es fehlen vielleicht nur ein oder zwei Zinsschritte von jeweils 25 Basispunkten, bevor es zur Umkehr kommt. An diesem Punkt, gegen Jahresende, wird der US-Leitzins - die Federal Funds Rate - unverändert bei etwa 2,5% bleiben. Ich gehe davon aus, dass die Federal Reserve im September und im Dezember jeweils eine weitere Zinserhöhung beschließt. Dann wird die Rendite der langfristigen Staatsanleihe auf das Niveau von 2016 zurücksinken, als sie bei etwa 1,4% lag, und die Zinskurve wird eine sehr, sehr steile Umkehr aufweisen.

Warum ist das so wichtig? Weil dann das Kreditangebot versiegt. Der Liquiditätshahn wird abgedreht. Anders gesagt: Wenn die Banken auf Einlagen und kurzfristig am Geldmarkt aufgenommene Kredite (Commercial Papers) mehr Zinsen zahlen müssen, als ihre Aktiva, d. h. die von ihnen vergebenen Kredite, Erträge generieren, hören sie auf Geld zu verleihen. Der Treibstoff der Spekulationsblasen an den Finanzmärkten versiegt und es kommt zu einer Rezession. Auf diesem Weg befinden wir uns....

https://www.goldseiten.de/artikel/...ldenblase-ist-unvermeidlich.html
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzDie Teflon-Börsen der USA

 
  
    #288
2
13.09.18 01:20

Wie bereits hier im Thread schon frühzeitig benannt, entwickeln sich die Aktienmärkte in dieser Welt in diesem Jahr bislang überwiegend negativ. Von den insgesamt 68 vom Datenanbieter Thomson Reuters berechneten Aktien-Länderindizes notieren heute bereits 46 Indizes schon ein Stück weit niedriger als im Januar 2018. Viele Industrieländer haben Verluste eingefahren, darunter etwa auch der deutsche DAX und die als defensiv geltende Schweizer Börse. Krisengeschüttelte Schwellenländer wie Argentinien und die Türkei gehören zu den grössten Verlierern. Der Rohstoff-Sektor kommt hier wahrscheinlich gleich hinterher.

Die Börsen der USA scheinen demhingegen noch in Feierlaune zu sein. Wie lange dieser Goldilox-Spin jedoch anhält, das ist ziemlich ungewiss. Die Frage stellt sich, ob sie sich auch weiterhin der globalen Börsenschwäche werden entziehen können. Konservative Gemüter erblicken eine Shiller-PE von über 33 für den S&P500-Index, eine womöglich in Kürze invertierende Zinsstruktur in den USA und sehen bei einem jetzigen Einstieg die massive Gefahr, möglicherweise infolgesessen deutlichere Verluste zu erleiden.

Eine Hausse, welche niemals enden wird, dies dürfte wohl die Ideal-Vorstellung so mancher Akteure sein. Verwöhnt von einem mittlerweile doch recht langen Bullenmarkt, von extrem laxer Geldpolitik und geringen Kursschwankungen aka wenig Volatilität achtet auch aktuell der Großteil der Börsenaktivisten scheinbar kaum noch so recht auf die Bewertungen. Aber wie nun einmal die Historie da ganz zweifelsfrei aufzeigt: "Fundamentals don't matter until they do!"

Die gegenwärtige Situation ist alles andere als unkritisch. Wer in der Spätphase eines Bullenmarkts Gewinne macht, der kann diese nur realisieren, indem er rechtzeitig verkauft. Alle anderen Teilnehmer müssen die folgende Baisse aussitzen und auf den nächsten Börsenaufschwung im kommenden Zyklus warten. Und das kann durchaus dauern. Viele hier noch tätige ältere Ariva-Semester können davon sehr wahrscheinlich ein entsprechendes Lied singen.
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzGame Changer

 
  
    #289
1
20.09.18 19:45
Als im Frühjahr 2018 die Renditen der 10-jährigen US-Treasuries über die 3%-Marke kletterten, da gab es seinerzeit dazu ein schon durchaus heftigeres Echo in den Medien zu vermelden.

Aktuell sind wieder stärker ansteigende US-Renditen zu verzeichnen, die 10y notieren momentan bei 3,08%, die 30y bei 3,2%, wobei die mediale Aufmerksamkeit aktuell jedoch nicht die Ausmaße des Frühjahrs erreicht. Es ist sicherlich schwierig zu prognostizieren, ab welchem Niveau steigende Renditen die Aktienmärkte unter Druck bringen könnten. Denn dass diese das können, das steht sicherlich außer Frage. Die Rendite-Marke von ca. 3,5% bei den 10jährigen US-Anleihen wird beispielsweise oft benannt.

Bond-King Jeffrey Gundlach tweetet aktuell, dass ein nochmaliges Überschreiten der 3,25%-Marke bei den 30jährigen Anleihen seiner Meinung nach den Game-Changer darstellt.
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzSchon klar...

 
  
    #290
21.09.18 23:39
je höher der Kurs bzw. Wert der hier unterliegenden Assets = desto höher meine mögliche Verschuldungskapazität aka Leverage.

Was die US-Boyzz ja so lieben und sicherlich diesbezüglich weiterhin noch klarerweise ermuntern dürfte :-))

Which way is up??

LOL.
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzNon-Event

 
  
    #291
26.09.18 23:33
Die heutige Zins-Straffung der Fed wurde entsprechend erwartet und war im Markt somit bereits eingepreist. Was für mehr Spannung sorgen dürfte ist der Fakt, ob die Fed am Pfad der graduellen Zinsschritte auch künftig festhalten wird. Weitere Straffungsschritte sind im kommenden Jahr vorgesehen, nun ja, we will see......  

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336 Postings, 621 Tage Instanz.....und nichts anderes zählt

 
  
    #292
30.09.18 03:42
Nur wenig an Bewegung zu vermelden, möglicherweise erschnuppert irgendwer irgendwas :))

 

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336 Postings, 621 Tage InstanzUje, heuer nun mächtig Action

 
  
    #293
1
03.10.18 23:05
vor allem bei den langlaufenden US-Renditen, obgar diese zu Ende des Handelstages gar noch ein Stückl weit von ihren Tageshöchst abgerutscht sind. Derartige Tages-Steigerungen waren in der jüngsten Vergangenheit doch eher selten zu sehen. Die 30jährigen Treasuries schließen heute somit oberhalb von 3,25%, es bleibt abzuwarten, ob dies bereits den Game-Changer darstellt, so wie von Jeff Gundlach prognostiziert. (siehe dazu #289)
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzIst Trump etwa der Inflations-Präsident?

 
  
    #294
09.10.18 22:50
Trumps Erfolge seit Nominierung bzw. Amtsantritt haben ganz offensichtlich negative Auswirkungen auf die Bond-Preise und treiben somit die Renditen der Anleihen.

Ergänzend hierzu

"Bonds in $916 Billion Wipeout Spark Fear of Worst Run Since 1976"

The value of the Bloomberg Barclays Multiverse Index, which captures investment-grade and high-yield securities around the world, slumped by $916 billion last week, the most since the aftermath of Donald Trump’s election victory in November 2016.

https://www.bloomberg.com/news/articles/...ar-of-worst-run-since-1976
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzAbwärts ist das Ende vom Lied

 
  
    #295
10.10.18 22:52
und keiner kann es ändern, weil es denn nun einfach so geschieht!!

Angesichts der bislang abgehobenen US-Bewertungen sicherlich bislang schon ein gutes Stück weit verständlich.

Allerdings dürfte das nächste "Great Bargain-Gebrülle" nicht mehr so allzu weit entfernt lauern!

Attention, Shoppers!
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzDanke, Herr Draghi und Herr Praet

 
  
    #296
10.10.18 23:10
es funktioniert auch bei uns :((  

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336 Postings, 621 Tage InstanzInflationsrate in den USA gesunken

 
  
    #297
11.10.18 21:28
Die Inflationsrate in den USA ist im September gemäß offiziellen Angaben im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3% gestiegen, fiel jedoch niedriger aus als allgemein erwartet. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 2,7% gelegen. Die Kerninflationsrate hat sich im September nicht geändert, die Jahresrate lag wie bereits im Vormonat bei 2,2 Prozent. Die Inflationsrate liegt jedoch trotz des Rückgangs auch weiterhin über der Zielmarke der US-Notenbank Fed.

Die zuletzt stärker anziehenden Renditen der US-Staatsanleihen wurden durch den  moderaten Rückgang der Inflationsrate erst einmal ein gutes Stück weit ausgebremst. Die 10y-Anleihenrendite notiert aktuell bei 3,15%, die Rendite der 30y-Anleihen bei 3,32%.
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzUnd stets daran denken...

 
  
    #298
14.10.18 22:49
Der Fehler liegt wie eigentlich stets bei dem ausgemachten Sündenbock... LOL

Was wären wir nur ohne all diese Sündenböcke? Can you answer me this?  

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336 Postings, 621 Tage InstanzWer wird die US-Schulden weiterhin kaufen

 
  
    #299
15.10.18 20:53
wenn die Fed als Groß-Aufkäufer hier ausfällt? Das Quantitative Easing durch entsprechenden Ankauf der Wertpapiere durch die Fed hat ja eben zudem dafür gesorgt, dass die Zinsen in den letzten Jahren extrem niedrig blieben. Während die Fed nunmehr versucht, ihre Bilanz entsprechend herunterzufahren, verschulden sich die USA trotz guter Wirschaftslage immer stärker. Das Defizit der USA dürfte in 2019 um eine Billion US-Dollar anschwellen, was auf die Steuererleichterungen und Stimulus-Maßnahmen zurückzuführen ist.

Aber wer wird die entsprechend emittierten Anleihen dazu aufkaufen? China, der größte Halter von US-Staatsanleihen, kauft hier diesbezüglich in der jüngeren Vergangenheit eher weniger denn mehr. Das US-Government wird somit Anleihen in einem Umfang herausgeben, für die aber kaum potentielle Käufer in Sicht seien dürften.

Ein recht interessanter Artikel bei CNBC macht deutlich, dass Mr. Trump hier den Sündenbock mit der Fed bereits klar ausgemacht hat.

"There’s another big reason why Trump could blame the Federal Reserve for rising interest rates"

Kurzer Auszug aus dem Artikel mit einem Statement von Jeff Gundlach:

“Investors are starting to realize just how many bonds are coming at us in the year and two ahead. And I’ve talked about this repeatedly over the last couple of years. We had a budget deficit in the United States that went up from around $600 billion a couple of years ago to now the official number for fiscal ’18 in now over $900 billion. But that doesn’t really capture how much debt is really being added to the national debt in the United States,” said Jeff Gundlach, DoubleLine CEO on CNBC.

Gundlach said there is also a loan to the Social Security system that takes the figure to $1.27 trillion. There are also pension liabilities and veterans benefits.

“On top of that you have the Fed now cranking up quantitative easing to $50 billion a month, which is another $600 billion for fiscal 2019 if they continue on that course. Which takes you to around $2.25 trillion of debt increase. And this is at a time where we’re supposedly in a good economy,” he said. The Fed’s $50 billion a month reduction includes both Treasurys and mortgages.

Weiter hier

https://www.cnbc.com/2018/10/12/...fed-for-rising-interest-rates.html
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzWenn es zur Unsicherheit neigt....

 
  
    #300
18.10.18 20:33
greifen stets die gleichen Mechanismen. Fantanstisch, es benötigt da noch nicht einmal eine sonderlich prophetische Gabe zu :))  

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336 Postings, 621 Tage InstanzDie US-Renditen ziehen heuer wieder stark an

 
  
    #301
19.10.18 22:32
von daher eben auch nicht die besten Vorzeichen für den Aktienmarkt! Die Renditen der 2-Jahres-Anleihen steigen überdurchschnittlich. Aufgemerkt!!  

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336 Postings, 621 Tage InstanzEin führwahr recht ruppiges Aktienjahr

 
  
    #302
24.10.18 22:53
welches seine Spuren in so manchem Depot sich bereits deutlich in frustierendem Maße eingezeichnet haben dürfte. Was soll's, eine fast zehnjährige Hausse war an Verwöhnbarkeit wohl so kaum noch zu überspielen und man muss dies klarerweise so hinnehmen, denn nichts steigt ohne weitere Notenbank-Gaben bis zum Himmel hinauf.

Selbst wenn es zu der allerseits erhofften Jahresendrally kommen sollte, so dürfte diese kaum mehr über die Höchststände der allermeisten Indizes vom Jänner diesen Jahres hinweg helfen können.

Das üblich einflüsternde Analysten- und Fonds-Manager-Gewäsch hier mal tunlichst außer Acht lassend ist es doch das, worauf es wirklich ankommend, das Bewertungsszenario. Und da werden die US-Indizes die entsprechende Klatsche bekommen, wie sie diese auch stets in der Vergangenheit stets erhalten haben. Der restliche Teil der Welt geht dann infolgedessen dann auch glatt in Sack und Asche ungeachtet dessen, ob dies verdient ist oder nicht.

Warum kann sich die so angeblich ssssuperstarke Wirtschaft der USA stets nur mit weiteren Steuererleichterungen aka immer weiteren aufbordenden Staatsschulden auf den Beinen halten?

Can you answer me this?

Die Orgie da einfach nur strichverlängernd genießend zu wollen, das scheint doch eher da klar als der Holzweg!

"Trump Steps Up Attacks on Fed Chairman Jerome Powell"

https://www.wsj.com/articles/...fed-chairman-jerome-powell-1540338090
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzWenn die Differenzen recht groß werden...

 
  
    #303
28.10.18 19:14
na dann...

In einer Aera mit recht weitreichenden globalen Verknüpftheiten ist es schon ziemlich schwierig, hier als Solo-Tänzer zu agieren und vor allem, dann zu bestehen.  

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336 Postings, 621 Tage InstanzDer Gebert-Indikator triggert nun ein Buy-Signal

 
  
    #304
29.10.18 21:37
und dies ungeachtet der aktuell vielfach genannten negativen Einflussfaktoren für die Aktienmärkte.

Ab November beginnt die bekanntlich beste Handels-Periode an den Aktienmärkten, welche in der jüngeren Vergangenheit bis zum April des darauffolgenden Jahres stets mit ca. 90%iger Sicherheit positiv endete. Dieser saisonale Effekt bringt hier dementsprechend einen Zusatzpunkt und lässt den Gebert-Indikator nunmehr ab dem ersten November-Tag mit mit dann 3 Punkten auf ein "Buy-Signal" drehen.

Der Anleger muss sich jede Woche folgende Fragen stellen:

a) Ist die Inflationsrate in der Eurozone niedriger als vor zwölf Monaten? (Stand 01.11.2018 = NEIN)
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2018 bei 2,1%, gegenüber 1,5% im Vorjahr (Quelle: Eurostat, 17.10.18)

b) War der jüngste Zinsschritt der Europäischen Zentralbank eine Senkung? (Senkung zu Anfang 2016 auf 0,00%, danach keine Veränderung, also = JA)

c) Steht der Dollar zum Euro höher als vor einem Jahr? ( sehr wahrscheinlicher Stand am 01.11.2018 = JA)

d) Befinden wir uns in den Monaten November bis April? (Stand 01.11.2018 = JA)

Für jede positive Antwort gibt es einen Punkt. Ergibt die Summe drei oder vier Punkte, bedeutet das ein Kaufsignal. Null oder eins ist als Verkaufssignal zu werten. Zwei Punkte sind neutral und ändern das zuletzt erschienene Signal nicht. Stehen die Zeichen auf "Kaufen", wird in den DAX investiert. (oder bei umgedrehten Signalen auf "Verkaufen")
 

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336 Postings, 621 Tage InstanzDer US-Leitzins bleibt stabil. Vorerst!

 
  
    #305
08.11.18 20:58
Interessanter Kommentar von Stephen Roach aus dem FuW-Mag bzgl. der voraussichtlichen US-Inflationsrisiken  anbei.

Roach hält aufgrund des in dem Kommentar skizzierten Zusammenspiels globaler und US-interner Druckfaktoren eine Inflation von 3 bis 3,5% in den USA im Verlauf des nächsten Jahres für ein sehr wahrscheinliches Szenario.

"Amerikas Inflationsrisiken"

Das Fed könnte eine Straffung der Geldpolitik in Betracht ziehen, die deutlich über der «Wohlfühlzone» für die Normalisierung liegt.

https://www.fuw.ch/article/amerikas-inflationsrisiken/

P.S.: Die zweijährigen US-Staatsanleihen sind just kurz davor, die 3%-Marke zu knacken.  

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