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Zinserhöhungszyklus und Rezession


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Neuester Beitrag: 17.02.18 22:08
Eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 196
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Forum: Börse   Leser heute: 104
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222 Postings, 353 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

 
  
    #1
4
04.03.17 20:18
Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzEin doch eher recht seltenes Bild...

 
  
    #172
05.02.18 22:07
fürwahr! Ist das etwa der Super Bowl-Kater? LOL.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzDas Argument "Steigende Zinsen"

 
  
    #173
05.02.18 22:18
zieht bzgl. des gesehenen Abverkaufs auch nicht so richtig wirklich, da die 10järigen US-Treasuries am heutigen Tage über 20 Basispunkte verloren haben. Also?  

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222 Postings, 353 Tage InstanzDass die Börse sich mal auskotzt...

 
  
    #174
05.02.18 22:41
das ist nicht so unbedingt verkehrt, denn die Bewertungen sind nun mal eben zugegebenermaßen auch recht sportlich ambitioniert angesiedelt.

Allerdings sollte man trotz aller Panik-Gefühle im Auge behalten, dass die Situation nicht ganz so schlecht ausschaut, wie es momentan den Anschein hat.

"Despite Market Turmoil, Corporate Earnings Shine Bright"

With about half of the companies in the S&P 500 having reported results, 80% have beat revenue expectations

https://www.wsj.com/articles/...rate-earnings-shine-bright-1517752800  

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3332 Postings, 222 Tage Val VenisAbsolut richtig und thread

 
  
    #175
1
06.02.18 00:11
Zum Shiller-KGV muss man noch sagen, dass es im neuen Jahrtausend immer deutlich oberhalb der historischen Werte notiert hat. Liegt einfach an niedrigerer Inflation und Zins.

An Inflation glaube ich auch nicht. Die Märkte und das gilt auch für Immobilien leben in einer ganz anderen Welt als die Realwirtschaft. 2% dank Mieten und Benzin ja mehr auf keinen Fall.

War heute ein Emo-Tag so geht es nicht weiter. Keiner im Markt glaubt an bessere Zeiten man betrachte nur mal den niedrigen Aufschlag zwischen US Bonds 10Y & 30Y ... alles gesagt  

222 Postings, 353 Tage InstanzJapan ist sicherlich nicht die Blaupause

 
  
    #176
06.02.18 00:22
für den Rest der Welt, aber die aktuelle Nachricht spricht da schon gewissermaßen ein gutes Stück weit für sich:

"Japan sieht kein Ende der Deflation"

Japan ist nach Aussage seines Premierministers Shinzo Abe noch nicht bereit, das Ende der Deflation zu verkünden. Der Preisauftrieb in Japan sei immer noch nicht stark genug, sagte Abe im Parlament und bekräftigte, wie wichtig es sei, den lockeren monetären Kurs für den Moment aufrechtzuerhalten. Die Aussagen des Premierministers wurden vom Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Haruhiko Kuroda, am selben Tag unterstrichen. Abe erklärte weiter, er rechne damit, dass die Zentralbank die Lockerung weiterverfolgen werde, um ihr Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Von ihm gab es allerdings keinen neuen Hinweise darauf, ob Kuroda weiterhin als BoJ-Chef diese Entwicklung verantworten soll. (05.02.2018)

https://www.n-tv.de/wirtschaft/kurznachrichten/...rticle20269024.html  

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3332 Postings, 222 Tage Val VenisAuch diesbezüglich mal wieder große Zustimmung

 
  
    #177
06.02.18 00:28
Die Japaner sind den Deutschen sehr ähnlich nur noch schlimmer :) Geiz, Arbeitssucht und wenig Kinder. Technologisch auch gerade bei den Robotern zukunftsweisend aber als Wirtschaftsnation ohne jeden Enthusiasmus.

Die USA werden nie so werden, Deutschland hat gute Chancen.

Die angehäufte Schuldenquote der Japaner im aussichtslosen Kampf gegen die Deflation wird nicht mehr zu bewältigen sein. Japan ist primär im Inland verschuldet und so werden die Bürger irgendwann einfach mal weniger Guthaben bei ihrer Regierung vorfinden. Diskutiert wurde auch der Aufkauf ALLER jap. Bonds durch die BoJ  

222 Postings, 353 Tage InstanzDas Koks der Finanzmärkte

 
  
    #178
2
07.02.18 18:04
Dass das Leverage das "Kokain der Finanzmärkte" ist, dieses düfte hinlänglich bekannt sein. Die Spekulation mit großem Kredithebel kann exorbitante Gewinne einbringen, wenn die Marktrichtung sich entsprechend der Richtung der Spekulation bewegt. Jedoch ist auch klar, dass der Hebel, wenn er ins Gegenteil umschlägt, schnell zu sich massiv auftürmenden Verlusten führen kann, wenn eben die Spekulation entgegen der Marktbewegung läuft. Der Leverage-Effekt wirkt dabei nämlich auch wie ein Turbolader nach unten. Bei geringen Eigenkapitalquoten genügt schon ein Markteinbruch von wenigen Prozenten, um Spekulanten bzw. Schuldner in die Überschuldung oder auch Bankrott zu treiben. Ein Spiel, welches in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten schon so einige Male zu beobachten war.

Carl Icahn, Milliardär und äußerst umtriebiger Investor, sieht den übergroßen Fremdkapitalhebel (Leverage) vieler Finanzvehikel als die große Gefahr für den US-Aktienmarkt an. (hört, hört) Der verlustreiche 5. Februar habe deutlichst aufgezeigt, dass diese hochgehebelten Finanzvehikel bei einer stärker einsetzenden Marktschwäche sofort verkaufen müssen, um ihre Verluste zu begrenzen. Somit kommt es zu einem massiven Deleveraging in einen fallenden Markt hinein, was die Abwärtsentwicklung dann noch erheblich beschleunigt.

Allerdings, so Carl Icahn gegenüber dem US-Sender CNBC, sei es noch zu früh, um die Alarmglocke zu betätigen. Die US-Aktienmärkte werden wahrscheinlich nunmehr einen "Bounce Back" vollziehen, wobei der Warnschuss vom 5. Februar nicht in Vergessenheit geraten sollte, denn dieser sollte durchaus auch als ein Art Vorbote verstanden werden. Eines Tages könnten ähnliche Vorkommnisse zu einer veritablen Krise führen, welche in ihrem Ausmaß die Ereignisse von 1929 übertreffen könnten, so Carl Icahn. Wenn Icahn hier also Recht behalten sollte, so dürfen wir an dieser Stelle attestieren, dass bislang weder die Regulatoren, noch die Geldpolitik, noch der Finanzsektor sich als lernfähig erwiesen haben.

"Icahn: The market will one day 'implode' because of these wacky funds using so much leverage"

There are too many exotic, leveraged products and one day these securities are going to blow up the market, Carl Icahn tells CNBC.

The billionaire investor says, "The market itself is way over-leveraged," and at some point could "implode."

But for now, he believes, "This thing will probably bounce back."

The market is a "casino on steroids" with all these exchange-traded funds and exchange-traded notes, he said.

These funds, especially the leveraged ones, are the "fault lines" that will eventually lead to an earthquake on Wall Street, he said. "These are just the beginnings of a rumbling."

https://www.cnbc.com/2018/02/06/...-market-is-a-rumbling-warning.html

Leverage und Wirkungsweise, von Daniel Stelter kurz anschaulich erklärt:

Nehmen wir ein Rechenbeispiel: Wenn ein Vermögenswert (zum Beispiel eine Aktie), den Sie für 1000 Euro kaufen, 100 Euro jährlichen Ertrag abwirft, verzinst sich Ihr Einsatz dort mit 10 Prozent. Wenn Sie sich die Hälfte des Kaufpreises zu einem Zinssatz von der Hälfte seiner Rendite, nämlich fünf Prozent, leihen können, steigt die Rendite auf Ihren Kapitaleinsatz schon auf 15 Prozent - weil der Kredit Sie nur 25 Euro kostet, Sie aber doppelt so viel einsetzen können. Das nennt man salopp „hebeln“.

Wenn Sie nun auch noch, wie die Hedgefonds und Banken, stärker hebeln konnten, also etwa 800 Euro zu fünf Prozent leihen, stieg Ihre Rendite schon auf 30 Prozent. Zugleich konnten Sie ja insgesamt mehr Aktien kaufen und so die Preise nach oben treiben. Solange die Rendite des Vermögensgegenstandes über den Zinskosten liegt, lohnt sich das. Stellen Sie sich doch nur mal vor, wo die Immobilienpreise in Deutschland lägen, hätten wir ein Zinsniveau von 8 Prozent. Sicherlich nicht auf heutigem Niveau!

http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/...as-einkommen/10743850-3.html
 

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222 Postings, 353 Tage InstanzDas Zinsgeschwafel ist komplette Seife

 
  
    #179
2
09.02.18 23:07
da der Renditeabstand der 2jährigen US-Treasuries zu den 10jährigen US-Treasuries in den letzten Tagen erheblich angewachsen ist (auf mittlerweile 78 Basispunkte). Würde eine Rezession in den USA bevorstehen, so wäre eigentlich exakt das Gegenteil der Fakt, was aber so aktuell nicht zu attestieren ist.

Locker durch die Hose atmen und mal schauen, was sich nunmehr an Chancen anbietet.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzGold - Starker Anstieg voraus?

 
  
    #180
1
10.02.18 17:01
Recht interessante Betrachtung von Jesse Felder:

"Gold Fireworks On The Horizon"

https://thefelderreport.com/2018/02/08/gold-fireworks-on-the-horizon/
 

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268 Postings, 169 Tage cousta#180 - Bei Gold scheinen immer genau die ...

 
  
    #181
1
10.02.18 19:05
... "Betrachtungen" interessant zu sein, welche höhere Preise als Schlussfolgerung haben. Wahrscheinlich weil mögliche Verzehnfachungen allzuoft von den "Experten" als logische und unvermeidliche Konsequenz des Geldsystems ausgerufen werden, während ein läppische Halbierung, welche ich für möglich halte, von vorneherein als unmöglich angenommen wird. So ist es, wenn die beiden Haupttreiber der Volatilität zusammentreffen, nämlich die Angst (vor Vermögensverlusten durch Crash) und die Gier (Erwartung der Wiederholung früherer spekulativer Blasen). Und dazu noch das edle, über alle Zweifel (Schon mal über die hochgiftigen Produktionsprozesse nachgedacht?) erhabene Material.
Schaut man sich den inflationsbereinigten Preis von Gold an, sieht man die fehlenden langfristigen Gewinnaussichten und das der Preis im Augenblick überhaupt nicht besonders günstig ist.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzDie S&P500 to Gold-Ratio

 
  
    #182
1
10.02.18 21:28
halte ich da für aussagekräftiger. Aktuell kostet der S&P500 ca. 2 Unzen Gold, was aus historischer Sicht den Index eben nicht gerade günstig erscheinen lässt. Der angehangene Chart illustriert das wohl auch recht ordentlich. Jesse Felder macht in seinem Report darauf ja ebenfalls aufmerksam, dass Gold im Vergleich zum Aktienmarkt nunmehr günstig bewertet aussieht, vor allem unter dem Aspekt, sollten sich der S&P500 und Gold erneut in Richtung Parität bewegen. Die charttechnische Konstellation einer inversen Head and Shoulder-Formation lässt desweiteren durchaus den Schluss zu, dass hier ein ordentliches Aufwärtspotential in Reichweite liegen könnte.
 

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268 Postings, 169 Tage cousta#182 - Weshalb logarithmische Teilung?

 
  
    #183
1
11.02.18 01:55
Weil der Anbieter das so voreingestellt hat?
http://www.macrotrends.net/1437/sp500-to-gold-ratio-chart
1. Haken wegnehmen
2. Gehirn einschalten
... oder umgekehrt.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzUnverständnis

 
  
    #184
1
11.02.18 12:10
Seit Jahren werden ja nicht nur die Aktienmärkte durch die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken angetrieben und gestützt, nein, auch Immobilien, Anleihen, Kunstgegenstände, Oldtimer, etc., waren in den vergangenen Jahren Ziele der Vermögenspreisinflationierung. Und von einem endgültigen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken sind wir auch noch meilenweit entfernt. Noch immer wachsen die Geldmengen, wenn auch in einem niedrigeren Tempo als bisher. Das "Inflate or die-Credo" der Notenbänker hat unmissverständlich weiterhin Bestand.

Man muss schon über ein gewisses Maß an Phantasie verfügen, um in diesem Szenario davon auszugehen, dass das Asset Gold künftig ein Aschenputtel-Dasein frönen wird, welches zudem dazu noch drastisch an Wert einbüßen soll. Mir persönlich erschließt sich das in keinster Weise, aber wenn der User Cousta da anderer Auffassung ist, so sei ihm das unbenommen. Dabei möchte ich denn auch belassen.  

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bilanzen_der_zentralbanken.jpg
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5698 Postings, 3123 Tage learnerGeld ansich hat keinen Wert.

 
  
    #185
11.02.18 17:40
Der Wert entsteht erst durch den Staat, der Geld als Tauschmittel festlegt.
Der Preis von Gold steht im Verhältnis zum Geld und anderer Tauschgüter.

Gold wird erst richtig steigen, wenn die Inflation steigt, was in den letzten Jahren offensichtlich ein Problem war.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzDer richtige Maßstab für die Inflation

 
  
    #186
11.02.18 20:17
Ja, wer hat den denn? Etwa die Notenbanken, die gebetsmühlenartig auf die ihrer Ansicht nach zu niedrige Inflationsrate, die ja bislang unter ihrem anvisiertem Zwei-Prozent-Ziel liegt, verweisen?

Die offiziell ausgewiesene Inflationsrate ist stets nur die halbe Wahrheit.
 

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268 Postings, 169 Tage coustaGeld hat einen Wert ...

 
  
    #187
11.02.18 21:27
... und eine Inflation wird ohne zusätzliche Bedingungen ausbleiben.
http://www.ariva.de/forum/gold-ist-zu-teuer-540309?page=14#jumppos362
Interessanterweise sind die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler durchaus sehr unterschiedlicher Meinung, von Gefälligkeitsgutachtern mal abgesehen.
Die nicht in den Qualitätsmedien bevorzugte Meinung - aus meiner Sicht eher ein Forschungsergebnis welches auf meine Beobachtungen zutrifft - kann man sich hier anhören:
https://youtu.be/zonghevtBgM  

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222 Postings, 353 Tage InstanzEs ist komplett absurd

 
  
    #188
11.02.18 21:39
davon auszugehen, dass es in einer Welt, welche förmlich in roter Tinte aka Schulden ertrinkt, und wir wissen allesamt darum, nunmehr eine stärkere deflationäre Strömung Einzug hält. Die Inflation ist die einzige Möglichkeit, die relative Last dieser immensen Schulden ein Stück weit zu lindern, ohne dass umgehend Massenkreditausfälle verursacht werden. Wobei die Schulden des einen ja eben auch stets die Ersparnisse des anderen abbilden. Mit anderen Worten: Viel Reichtum auf dem Papier wird real wohl verloren gehen. Wobei im Mittelpunkt dieses "Race to the Bottom" die Fiatgeldkurse stehen werden. Der US-Dollar gibt da momentan die Richtung vor, was Hern Draghi ja kürzlich glatt zu einer Protest-Note veranlasst hat. LOL.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzSo sieht der Absturz aus...

 
  
    #189
12.02.18 22:29
LOL.

Total call open interest on $SPY at all-time highs!  

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222 Postings, 353 Tage InstanzRay Dalio massiv short auf europäische Aktien

 
  
    #190
13.02.18 23:36
Ray Dalios's Bridgewater-Fond hat seine Short-Wetten auf europäische Titel aktuell vervierfacht(!) und somit massiv ausgeweitet. Aufgrund der anstehenden Wahlen in Italien im kommenden März sind hier besonders italienische Aktien in den Short-Focus von Dalio geraten. Unter den DAX-Titeln sind Siemens und Adidas als übergewichtete Short-Kandidaten in Bridgewater Portfolios vertreten.

"Bridgewater Takes Short Bet Against Europe to $14 Billion"

The world’s biggest hedge fund isn’t done betting against European equities.

Bridgewater Associates LP now has wagers valued at more than $14 billion that stocks will decline in the region after it disclosed a $1 billion short bet against Munich-based engineering firm Siemens AG. The value of the firm’s short bets in Europe has more than quadrupled this month and also includes a wager against the German sportswear manufacturer Adidas AG.

Bridgewater has been building positions against Italian companies including Intesa Sanpaolo SpA, Enel SpA and Eni SpA ahead of national elections in March. That vote is unlikely to produce a clear winner, hindering the country’s ability to produce economic reforms. The firm is also betting against energy, manufacturing and construction firms in Europe.

Weiter hier

https://www.bloomberg.com/news/articles/...urope-stocks-to-14-billion  

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222 Postings, 353 Tage InstanzHurra, hurra, die Inflation ist da

 
  
    #191
14.02.18 20:22
und schon tanzen wir den Tango Fandango. LOL.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzLangfrist-Chart

 
  
    #192
14.02.18 22:03
des S&P Goldman Sachs Commodity Index TR / SPX hier anbei. Der Chart macht da sicherlich schon einen gewissen Appetit, bestätigende Signale sind aber durchaus willkommen.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzJa, was macht denn die inverse Zinsstruktur?

 
  
    #193
16.02.18 20:20
Eher rein gar nix Unwillkommenes, was den Aktienbullen da Angst einflössen müsste ;-))

Weiter long.  

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222 Postings, 353 Tage InstanzUnd noch etwas Astro anbei...

 
  
    #194
16.02.18 21:32
Im chin. Jahr des Hundes (2018) sollten den Aktienmärkten eigentlich viel Glück beschienen sein. Wir werden das dann aber noch entsprechend überprüfen wollen;-))

"Why the bull market may not play dead in the Year of the Dog"

https://www.marketwatch.com/story/...n-the-year-of-the-dog-2018-02-15  

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222 Postings, 353 Tage InstanzOily Doily

 
  
    #195
17.02.18 21:42
Die US-Schieferöl-Driller machen weiterhin ordentlich Betrieb. Schaun mer mal, wie sich das auf die künftige Entwicklung des Ölpreises niederschlägt.

Oil Rigs "Continued gains in rig counts"

• Total US oil rigs saw another solid week, +7 to 798

• Horizontal oil rigs were up even better, +10 to 696

• All the action was in the inscrutable ‘Other’ plays, which added 12 horizontal oil rigs, compared to a loss of 2 across the major plays

• The oil price stabilized this past week, and the Brent spread has recovered a bit to about $3.30 / barrel

Note: This graph shows the US horizontal rig count by basin.

http://www.calculatedriskblog.com/2018/02/...t&utm_medium=twitter  

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222 Postings, 353 Tage InstanzIch seh's gerade noch...

 
  
    #196
17.02.18 22:08
Die lang erwartete Korrektur ist ja nun mittlerweile eingetroffen, aber wie lange diese dauern wird, ist klarerweise nicht benennbar. Der Chart in #193 zeigt jedoch eigentlich recht gut auf, dass derartige Korrekturen sich durchaus über einige Monate ziehen können (2015-08 bis 2016-02). Selbstverständlich habe ich auch kein entsprechendes Brennglass, was die künftigen Kursentwicklungen der Aktienmärkte betrifft, aber solange hier keinerlei eindeutigen Rezessionsignale der maßgeblichen Wirtschaftsräume zu verzeichnen sind, sollte man da doch schon eher ein Stück weit entspannt bleiben.  

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