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Wo steht der RTS Ende 2010?


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Neuester Beitrag: 11.08.10 11:50
Eröffnet am: 10.08.10 16:15 von: Investor_XY Anzahl Beiträge: 2
Neuester Beitrag: 11.08.10 11:50 von: Investor_XY Leser gesamt: 2.155
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64 Postings, 2969 Tage Investor_XYWo steht der RTS Ende 2010?

 
  
    #1
10.08.10 16:15

Russland hat mehr zu bieten als Gas und Öl

Das russische Wachstum fußt vor allem auf  steigenden Rohstoffpreisen, lautet das gängige Vorurteil. Doch auch  andere Branchen profitieren von den Einnahmen - und machen das Land  trotz aller Probleme für Anleger attraktiv. von Christian Ingerl

 
                                                             
Der Bär gilt an  der Börse als Miesepeter. Denn er steht für fallende Kurse. In Russland  kommt dem Tier jedoch eine andere Bedeutung zu. Er symbolisiert die  Größe und die Stärke des Landes. Und vor Kraft strotzt seit einem Jahr  auch der russische Aktienmarkt. Um rund 80 Prozent auf 1516 Punkte ist  der Leitindex RTS in dieser Zeit gestiegen.
                                                                               
         
Und das soll es noch  nicht gewesen sein, glaubt man den Einschätzungen der Banken. Das  Geldinstitut VTB Capital hob kürzlich die Prognose für den RTS bis  Jahresende auf 2000 Punkte an. Bereits im April hatte die Bank of Moscow  das gleiche Kursziel ausgegeben. Sollten die Geldhäuser recht haben,  winkt Anlegern noch auf ein Kursplus von rund 30 Prozent.
Ob  die Prognosen aufgehen, hängt in erster Linie von der Entwicklung des  Ölpreises ab. Denn Energiekonzerne dominieren den russischen  Kapitalmarkt. Allein die beiden Öl- und Gasproduzenten Gazprom und  Lukoil haben ein Gewicht von 30 Prozent im Leitindex RTS.
                                                                               
         
Aber auch die gesamte  Konjunktur des Landes hängt am Tropf des Sektors. Russland ist einer der  größten Energieproduzenten der Welt und verfügt mit über knapp einem  Viertel der Weltgasreserven über bedeutende Ressourcen.
Das  Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung ist für das aktuelle Jahr  optimistisch. Die Behörde hat sogar jüngst vorgeschlagen, die offizielle  Prognose für das Wirtschaftswachstum von 3,1 auf 4 Prozent anzuheben.  Die Empfehlung fußt auf der Annahme eines höheren Ölpreises. Er wird im  Jahresmittel nicht mehr bei 69 $ je Barrel (159 Liter) gesehen, sondern  bei 76 $.
                                                                                               
         
Laut  Douglas Helfer, Fondsmanager bei HSBC Asset Management, basiert der  Wirtschaftsaufschwung in Russland aber auch auf anderen Faktoren. Als  Beispiel nennt er das Wachstumsprogramm, mit dem die Regierung die  Konjunktur ankurbelt. Dazu gehört auch eine Abwrackprämie für Altautos,  ähnlich der in Deutschland. Zudem seien die Pensionen für Beschäftigte  im öffentlichen Dienst angehoben worden, so Helfer.
Gleichzeitig  unterstützt die Zentralbank des Landes mit einer äußerst lockeren  Geldpolitik den Kurs der Regierung. Binnen eines Jahres haben die  Notenbanker den Leitzins 13-mal gesenkt, auf mittlerweile acht Prozent.  Die Analysten der Bank RCB erwarten, dass der Leitzins bis Jahresende  sogar auf sieben Prozent fallen könnte.
 
Anlegern, die von  steigenden Kursen ausgehen, bieten sich beispielsweise Index-Zertifikate  an. Allerdings gibt es kaum Produkte auf den RTS. Die Deutsche Bank hat  ein Produkt auf den Dax Global Russia Index aufgelegt, der die 30  größten und liquidesten Werte abbildet. Der Basiswert konnte auf  Jahressicht nicht nur mit dem RTS mithalten, seit Jahresbeginn liegt er  sogar vorn. Außer der Geld-Brief-Spanne von knapp drei Prozent fallen  für Inhaber keine Kosten an, dafür entgehen ihnen die Dividenden.
Gewinne  versprechen jedoch nicht nur Energiekonzerne. Laut Fondsmanager Helfer  zeichnen sich in Russland auch Branchen durch hohes Wachstum aus, die in  anderen Ländern eher zu den defensiven Sektoren zählen. "Ein Beispiel  ist der Lebensmitteleinzelhandel, der zuletzt durch den Wandel hin zu  modernen Supermarktformaten profitieren konnte."
 
Einer der Nutznießer ist die Kaufhauskette  Magnit. Trotz der Krise im Vorjahr legte der Umsatz leicht zu, in den  ersten zwei Monaten des laufenden Jahres konnte Magnit die Erlöse gar um  27 Prozent steigern. Im März legte der Konzern mit einem Plus von 31  Prozent noch eine Schippe drauf. Die gute Entwicklung spiegelt sich im  Aktienkurs wider. Das Papier gewann seit Jahresbeginn knapp ein Fünftel  an Wert.
Ein anderer Nutznießer ist  Cherkizovo. Der Hersteller von Schweinefleisch steigerte seinen Gewinn  im Vorjahr um mehr als die Hälfte. Der Konzern profitiert vom steigenden  Wohlstand, der einen höheren Fleischkonsum nach sich zieht.  Goldman-Sachs Analyst Anton Farlenkov hat das Zwei-Jahres-Kursziel für  die Cherkizovo-Aktie auf 30 $ angehoben - das entspricht einem  Kurspotenzial von 60 Prozent. Der Analyst geht von einem operativen  Ergebniswachstum von 28 Prozent in den kommenden drei Jahren aus. Dafür  scheint die Aktie nicht teuer bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf  Basis der Gewinne für 2012 liegt bei unter sechs.
 

64 Postings, 2969 Tage Investor_XYThread bitte auf der RTS-Seite zeigen!

 
  
    #2
11.08.10 11:50

an die geschätzte Moderation,

 

den Thread bitte auf der RTS Kursseite sichtbar machen bzw. eine Stufe höher hängen. In dieser Form vermutet und findet schon gleich niemand den Thread. Unsinn wird hier zuhauf gepostet, brauchbare Threads sind Mangelware.

 

Danke.

 

Investor_XY

 

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