WalMart


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Neuester Beitrag: 31.10.05 09:25
Eröffnet am: 27.09.04 10:32 von: gamblelv Anzahl Beiträge: 108
Neuester Beitrag: 31.10.05 09:25 von: bammie Leser gesamt: 19.936
Forum: Börse   Leser heute: 3
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1889 Postings, 6215 Tage gamblelvWalMart

 
  
    #1
1
27.09.04 10:32
Wie wird der Wert von euch eingeschätzt?
Der vom Kosum getragenen Aufschwung dürfte sich weiter abschwächen. Das Kreditkartengeschäft von WalMart wird aufgrund der Kundenstruktur (untere Mittelschicht) stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ist die Zeit WalMart zu shorten schon gekommen?

Wal-Mart hält an Wachstumsprognose für September fest

Die Wal-Mart Stores Inc. teilte am Samstag mit, dass sie nach wie vor davon ausgeht, ihre vergleichbaren (same-store) Umsätze im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 2-4 Prozent steigern zu können.

Wie der weltgrößte Einzelhändler bekannt gab, gehörten vergangene Woche Bettwäsche, Elektronik, Lebensmittel, Haustierprodukte und Sportartikel zu den am stärksten nachgefragten Kategorien.

Die Zahlen zum Umsatzwachstum für den fünfwöchigen Berichtszeitraum September, der sich vom 28. August bis zum 1. Oktober erstreckt, werden am 7. Oktober kommuniziert.

Die Aktie von Wal-Mart Stores beendete den Handel am Freitag an der NYSE bei 52,81 Dollar (+0,51 Prozent).
Quelle: FINANZEN.NET


Ich bitte um Einschätzungen!

MFG  
82 Postings ausgeblendet.
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1889 Postings, 6215 Tage gamblelv@xpfuture

 
  
    #84
20.03.05 11:59
Ja ich bin noch dabei. Position sogar immer weiter ausgebaut. Das Durchhaltevermögen des amerikanischen Konsumenten wurde von mir unterschätzt. Nun scheint sich jedoch tatsächlich der Abwärtstrend abzuzeichnen.

Schönes WE

MFG  

8451 Postings, 6141 Tage KnappschaftskassenIllegale Beschäftigung

 
  
    #85
20.03.05 14:03
WKN: 860853


ILLEGALE BESCHÄFTIGUNG

Wal Mart akzeptiert elf Millionen Dollar Strafe

Der US-Handelskonzern Wal Mart hat einer Strafzahlung in Höhe von elf Millionen Dollar zugestimmt, um einen heiklen Fall vom Tisch zu bekommen. In einigen Filialen waren illegale Einwanderer für die Reinigung beschäftigt worden - nach Angaben der Anwälte unter Missachtung jeglicher Ethik-Regeln.



AP
Wal-Mart-Filiale: Nachtschichtarbeiter eingesperrt?
Washington - Insgesamt 250 Fälle sind dokumentiert, in denen die Handelskette illegale Einwanderer über einen Hausmeister-Service angestellt hatte. Die Mexikaner, Polen, Russen oder Mongolen mussten an sieben Tagen oder Nächten pro Woche Putzdienste leisten. Überstunden seien nicht vergütet worden, erklärte James Lindsey, der die Betroffenen als Anwalt vertritt. Außerdem habe im Falle von Arbeitsunfällen keinerlei Absicherung existiert. Die Arbeiter der Nachtschichten seien zudem oft in der jeweiligen Filiale eingesperrt worden.

Die Ermittlungen hatten sich über längere Zeit hingezogen. Im vergangenen Oktober schließlich hatten Fahnder in einer gemeinsamen Aktion 60 Wal-Mart-Filialen in 21 Bundesstaaten der USA durchsucht und Mitarbeiter ohne Aufenthaltsgenehmigung ausfindig gemacht. Dass die Geschäftsleitung über deren Anstellungen informiert gewesen sei, belegten Abhörprotokolle, sagte ein Ermittler.

Offizielle Stellungnahmen zu der Erledigung des Falles waren heute weder von Seiten der Staatsanwaltschaft zu erhalten, noch von Wal Marts Geschäftsführung. Erledigt ist ohnehin nur das Strafverfahren. Die Betroffenen Arbeiter wollen jetzt noch in einem Zivilverfahren Schadenersatz erstreiten.  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvDer Aktienkurs sinkt langsam aber

 
  
    #86
31.03.05 12:11
sicher.

Meine Scheine laufen wieder recht ordentlich.

Laufzeit noch bis zum 15/7/05

MFG  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvWer von den Charttechnikexperten

 
  
    #87
07.04.05 14:09
könnte hier eine aktuelle Einschätzung einstellen?

Vielen Dank im Voraus


MFG  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvGewinnwarnung

 
  
    #88
1
07.04.05 16:46
Wal-Mart veröffentlicht Gewinnwarnung für das erste Quartal
07.04.2005 14:32:00


   
Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores Inc. veröffentlichte am Donnerstag eine Gewinnwarnung für das erste Quartal 2005.
Demnach wird der Quartalsgewinn am unteren Ende der ursprünglichen Prognose von 56 bis 58 Cents pro Aktie oder sogar darunter liegen. Analysten schätzen das EPS auf 57 Cents.

Ferner teilte das Unternehmen mit, dass die vergleichbaren (same-store) Umsätze im März um 4,3 Prozent, und damit wie von Analysten erwartet, zugelegt haben. Für April prognostiziert Wal-Mart ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze in den USA von 0 bis 2 Prozent. Der Gesamtumsatz kletterte im März um 11,3 Prozent auf 27,98 Mrd. Dollar.

Vorbörslich verlieren die Aktien 1,05 Prozent und stehen derzeit bei 48,98 Dollar.
 
-tz- / -mj-

 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvCharttechnische Einschätzung wäre nett!

 
  
    #89
07.04.05 17:30
MFG

gamblelv  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvup o. T.

 
  
    #90
07.04.05 19:54
 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvUS-Verbraucherkredite steigen im Februar schwächer

 
  
    #91
1
08.04.05 08:43
US-Verbraucherkredite steigen im Februar schwächer als erwartet
07.04.2005 21:28:00


  Wie die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Donnerstag mitteilte, stiegen die US-Verbraucherkredite im Februar um 5,5 Mrd. Dollar bzw. 3,1 Prozent an (saisonal bereinigt).
Volkswirte hatten zuvor einen stärkeren Anstieg von 6,8 Mrd. Dollar erwartet. Die Kreditkartenschulden stiegen derweil um 6,1 Prozent, während bei Ratenkrediten ein Anstieg von 1,3 Prozent verzeichnet wurde.

Für Januar meldete die Fed hingegen einen revidierten Anstieg der Verbraucherkredite auf 11,6 Mrd. Dollar.

 
-cas- / -red
 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvDowngrade

 
  
    #92
08.04.05 14:54
Wal-Mart Stores Downgrade

Rating-Update: Die Analysten von A.G. Edwards & Sons stufen die Aktie von Wal-Mart Stores (ISIN US9311421039/ WKN 860853) von "buy" auf "hold" zurück.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvMein Put auf Wal Mart

 
  
    #93
08.04.05 15:54
CG6DX1 liegt nun mit einen Kurs von 0,5€ sehr schön im Plus. Die Frage ist wie geht es weiter mit dem Einzelhändler.
Der Schein läuft noch ca. 3 Monate, hat kein Aufgeld. Aus fundamentaler Sicht würde ich sagen geht es weiter nach unten. Allerdings braucht die Börse in den meisten Fällen eine Zeit bis sie sich auf fundamentale Daten besinnt.

Somit nochmal meine Frage an Charttechniker. Wie steht es charttechnisch um den Wert?

Vielen Dank im Voraus

MFG

gamblelv  

2391 Postings, 6254 Tage xpfutureHallo @gamblelv, du bist also

 
  
    #94
08.04.05 18:26
noch immer investiert! Gratuliere! Deine Geduld hat sich bezahlt gemacht.

Schau mir die Charttechnik mal an und stell gleich was rein.

xpfuture  

2391 Postings, 6254 Tage xpfutureCharttechnisch dürfte eine kleine

 
  
    #95
08.04.05 19:04
Erholung anstehen. Ein kleiner Doppelboden konnte sich in den letzten Tagen ausbilden. Es bleibt aber abzuwarten ob er sich bestätigt. Das nach unten liegende KZ würde ich bei USD 48 festlegen. Nach oben dürfte der Weg bis auf 50,50 frei sein. RSI zeigt eine positive Divergenz, bei Fast and Low Stochastic gibt´s erste Erholungsanzeichen. MACD dreht auch schön langsam nach oben.

Fazit: Rein Charttechnisch dürfte es eine kleine Erholung geben, die aber wahrscheinlich nicht von Dauer sein wird. Aber auch immer den Gesamtmarkt beobachten!

xpfuture

P.S. Es kann natürlich auch alles anders kommen  
Angehängte Grafik:
WalMart.png (verkleinert auf 85%) vergrößern
WalMart.png

1889 Postings, 6215 Tage gamblelv@xpfuture

 
  
    #96
08.04.05 19:36
Vielen Dank für deine Ausführungen. Der Wert ist in den letzten Tagen tatsächlich ziemlich gebeutelt worden.
Ich denke ich werde einige Gewinne mitnehmen insbesondere weil der Schein nicht mehr lange läuft.
Grundsätzlich bin ich immer noch negativ für WalMart gestimmt. Der US Verbraucher ist bis über beide Ohren verschuldet. Refinanzierung der Immobilien wird bei stagnierenden oder gar anziehenden Zinsen nicht mehr leicht möglich sein. Sparquote ist bereits gegen null und Reallöhne ziehen nicht an. Woher sollen also die zuwächse kommen. Preissteigerungen (insbesondere im Ausland aufgrund des schwachen Dollar) kann WalMart auch nicht an die Verbrauchen weitergeben da der Wettbewerbsdruck zu groß ist.
Außerdem kommt es zu ersten Kanibalisierungseffekten zwischen den einzelnen WalMart Stores da die Abstände zwischen den Läden mit zunehmender Anzahl immer geringer wird.

Wünsche dir noch einen schönen Abend


MFG

gamblelv  

2391 Postings, 6254 Tage xpfutureJep, würd ich auch machen.

 
  
    #97
08.04.05 19:56
xpfuture  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvLangsameres Wachstum

 
  
    #98
11.04.05 08:51
Wal-Mart erwartet im April bis zu 2 Prozent Umsatzwachstum

Im ersten Quartal wuchsen die Umsätze noch recht ordentlich im Märs mit über 4%, dennoch wurden die Ergebnisprognosen verfehlt.

MFG

 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvKauf und Verkauf

 
  
    #99
11.04.05 11:30
Verkauf
WKN CG6DX1 zu 0,52€ Basis 55$ Laufzeit 15.07.2005

Kauf
WKN DB0AVR zu 0,38€ Basis 52$ Laufzeit 14.12.2005

Gleiche Stückzahl somit Teilgewinnmitnahmen. Da ich nach wie vor vom weiteren Abstieg der WalMart Aktie als einem der Hauptverlierer, des zu Ende gehenden schuldenfinanzierten Konsumbooms, ausgehe bleibe ich mit niedrigerer Basis und längerer Laufzeit weiter investiert.

Das Ziel für den Aktienkurs von WalMart sehe ich im Bereich 38-42$.

MFG

gamblelv  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvKüssen verboten bei Wal-Mart

 
  
    #100
1
12.04.05 13:57
Erfolgreich, aber umstritten: Wal-Mart gewährt erstmals Einblicke in die Firma

Küssen verboten bei Wal-Mart

Von Tobias Moerschen, Handelsblatt

Hallo, wie geht es Ihnen?“ fragt Pat den Rentner, der seinen Einkaufswagen an ihr vorbeischiebt. „Danke, gut“, antwortet der Kunde und erwidert Pats Lächeln. Die Szene wiederholt sich Dutzende Male, während Pat durch den Supermarkt in Jane im US-Bundesstaat Missouri läuft.


Der Markt in der Provinz ist einer von mehr als 5 000 Wal-MartLäden, und in all diesen Filialen sind die Regeln dieselben: Die Mitarbeiter duzen sich, und alle halten sich an die berühmte Anweisung: Nähert sich ein Kunde auf zehn Fuß, also knapp drei Meter, dann sucht jeder Angestellte Blickkontakt, lächelt und grüßt. Das gilt für jede Aushilfe ebenso wie für Pat, die mit Nachnamen Curran heißt und 540 Wal-Mart-Filialen als Regionalmanagerin im Südwesten der USA betreut.

Die Zehn-Fuß-Regel entsprang, wie so vieles bei Wal-Mart, dem Kopf des Firmengründers Sam Walton. Der geizige Händler, der auch noch als Multimilliardär mit einem rostigen Kleinlaster zur Arbeit fuhr, startete mit einer Hand voll Geschäften im Süden der USA. Bei seinem Tod 1992 hinterließ er ein Imperium, in dem die Sonne nie untergeht. 1,6 Millionen Menschen schaffen weltweit für die Amerikaner. Wal-Mart erzielte 2004 einen Umsatz von 285 Milliarden Dollar, mehr als jedes andere Unternehmen. Dagegen nimmt sich die Metro, Deutschlands größter Händler, mit Erlösen von 56,4 Milliarden Euro geradezu mickrig aus.

Doch der Wachstumskurs, die eigenwillige Firmenkultur und die straffe Lohnpolitik provozieren Kritik, viel Kritik. Und so ist Wal-Mart vor dem Hintergrund der jüngsten Ethik-Welle (siehe: Der Chef als Sittenwächter) zu einem der umstrittensten US-Unternehmen geworden. So umstritten, dass Bürgerproteste zuletzt gar den Bau neuer Märkte stoppten. Hinzu kommen diverse Skandale um illegale Beschäftigung: Arbeiter ohne Aufenthaltsgenehmigung sollen genauso bezahlt worden sein wie Minderjährige. In Deutschland produzierte das Unternehmen Schlagzeilen, weil Wal-Mart seinen 13 000 deutschen Mitarbeitern die Liebe zu Kollegen untersagte: Küssen verboten.

Besonders die Gewerkschaften nehmen sich den Handelsriesen nun vor. Das größte Risiko aber geht von einer Sammelklage wegen angeblicher Benachteiligung von Frauen aus, die Wal-Mart Entschädigungen in Milliardenhöhe kosten könnte. Inzwischen hat die Firmenleitung gehandelt: Ende März entließ der Aufsichtsrat die Nummer zwei des Konzerns, Thomas Coughlin. Angeblich hatte er Spesen falsch abgerechnet. Und Gerüchten zufolge auch noch Informanten bei Gewerkschaften bezahlt, um deren Einnisten im Konzern zu verhindern. Anschuldigungen, die Wal-Mart zurückweist.


Angesichts des wachsenden öffentlichen Drucks ging der verschwiegene Handelsriese vergangene Woche in die Offensive und lud zur ersten Medienkonferenz seiner Geschichte. 50 Journalisten reisten ins Tagungshotel der Kleinstadt Rogers, nahe der Zentrale in Bentonville, Arkansas. Zwei Tage priesen Topmanager den Konzern und gewährten einen Blick hinter die Kulissen.

„Wal-Mart ist gut für Amerika“, sagte Vorstandschef Lee Scott, ein stämmiger Mann mit ausgedünntem Seitenscheitel. Scott trat betont locker vor die Gäste, ohne Krawatte und Redemanuskript. Der Teleprompter war für die Zuhörer unsichtbar hinter einem schwarzen Vorhang verborgen. Während er redete, brauste auf dem Highway hinter dem Hotel alle 30 Sekunden ein Wal-Mart-Truck vorbei.

Wal-Marts Kritiker nannte Scott realitätsfern: „Wenn wir ein Warenhaus eröffnen, bekommen wir oft zehnmal mehr Bewerbungen, als Stellen zu besetzen sind. Es macht keinen Sinn, dass Leute für Jobs anstehen, die schlechter bezahlt sind und weniger Sozialleistungen bieten als jene, die sie vorher hatten.“

Das lässt Paul Blank, Chef der von den Gewerkschaften finanzierten Initiative „Wal-Mart wachrütteln!“, so nicht gelten. Wal-Mart schaffe zwar Jobs, gesteht er ein. Aber mit seinen Warenhäusern verdränge der Handelsriese kleine Geschäfte und zwinge andere Händler in eine „ruinöse Abwärtsspirale“, die zu immer niedrigeren Löhnen und Sozialleistungen führe. „Wal-Mart trägt zur Vernichtung der Mittelklasse bei“, sagt Blank, 29, der vor einem halben Jahr noch als Wahlkampfberater für den linken Präsidentschaftskandidaten Howard Dean arbeitete.

Ist Wal-Mart nun gut für Amerika und die Welt? Oder versetzt der Gigant der Mittelklasse den Todesstoß?

Im Wal-Mart-Supercenter in Jane kaufen vor allem Ruheständler aus der nahen Kolonie „Bella-Vista“ ein. Ein Plastikeimer kostet 97 Cents, in New York zahlt man dafür bis zu fünf Dollar. Auch T-Shirts und Bier sind hier billiger.

Wal-Marts Mitarbeiter müssen indes mit einem Lohn von im Schnitt 9,68 Dollar je Stunde auskommen. Andere US-Händler zahlen zwölf bis 18 Dollar, schimpft die US-Gewerkschaft UFCW. Nur die Hälfte aller Wal-Mart-Mitarbeiter sei zudem über ihren Arbeitgeber krankenversichert. Im Supermarkt von Jane stehen hinterm Tresen viele Ältere, die ihre Rente aufbessern. Ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet in Teilzeit. Gewerkschaftsmitglied ist keiner.

Wozu man überhaupt eine Gewerkschaft braucht, kann Regionalchefin Pat, 44, nicht verstehen. Sie startete ihre Karriere als Teenager an der Kasse eines Warenhauses. Von dort arbeitete sie sich hoch. Stolz trägt sie ihr Namensschild. Darunter kündet eine Medaille von „20 Jahren hingebungsvollem Service“. Daneben prangt eine Nadel mit den Zahlen 13/14. „Die hat Tom mir gegeben“, erzählt die zierliche Frau und meint den jüngst gefeuerten Ex-Vize.

Die Zahlen erinnern an die Regeln 13 und 14 des Generals Norman Schwarzkopf, der den ersten Golfkrieg befehligte. „Regel 13 lautet: ‚Wenn du das Kommando hast, dann führ es auch’. Und die 14 bedeutet: ‚Folge im Zweifel deinen Grundsätzen’“, erklärt Pat.

Und so verkörpert die Managerin die Firmenkultur: lächelnd, aber extrem leistungsorientiert. Morgens sitzt sie oft schon vor sechs im Büro. „70 Stunden je Wochen kommen locker zusammen, Kinder kann ich mir bei dem Job nicht leisten“, sagt sie. Und lächelt freundlich einem Kunden zu, der sich bis auf zehn Fuß genähert hat.


HANDELSBLATT, Dienstag, 12. April 2005, 12:00 Uhr

 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvWie bereits in Posting 98 geschrieben:

 
  
    #101
14.04.05 18:57
Das Ziel für den Aktienkurs von WalMart sehe ich im Bereich 38-42$.

MFG

gamblelv  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvMein Dauereinsatzgebiet WalMart

 
  
    #102
17.04.05 14:35
hat sich in dem schwachen Marktumfeld am Freitag noch recht gut gehalten. Bin mal gespannt wie die Verkäufe in der abelaufenen Wochen ausgefallen sind. Der Einzelhandel ist den letzten Marktdaten entsprechend nicht mehr in der Boomphase. Verbraucher werden zunehmend pessimistischer.

MFG  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvWalMart senkt die Preise

 
  
    #103
20.04.05 12:34

 

Wal-Mart greift Discounter an

Preisschlacht im Einzelhandel erwartet


Nach der Ankündigung massiver Preissenkungen durch den US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart haben Experten vor den Folgen einer neuen „Preisschlacht“ in der Branche gewarnt.

Wal-Mart eröffnet neue Preiskampf-Runde

HB BERLIN. Gute und sichere Lebensmittel müssten einen angemessenen Preis haben, sagten Vertreter des Bauernverbandes sowie des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) der „Berliner Zeitung“. Nun bestehe die Gefahr, dass andere Handelsketten auf den Vorstoß Wal-Marts reagierten und ihre Preise kräftig nach unten schraubten.

Der US-Handelskonzern Wal-Mart hatte am Montag drastische Preissenkungen angekündigt. Danach sollen in den deutschen Filialen die Preise von über 1 000 Artikeln teilweise um mehr als ein Fünftel gesenkt werden. Der US-Konzern, der in Deutschland 89 große Supermärkte betreibt, wolle durch die Aktion Discounter wie Aldi oder Lidl attackieren, schreibt das Blatt.

Die Landwirte seien bereits maßlos verärgert über das Vorgehen großer Handelsketten, sagt der Generalsekretär des deutschen Bauernverbandes, Helmut Born. „Wir sind nicht bereit, qualitativ hochwertige Ware zu verschleudern." Wer „Geiz-ist-geil- Methoden“ durchsetzen wolle, riskiere eine Landwirtschaft, die an den Grenzen dessen produziere, was der Natur zuzumuten sei.

Die VZBV erinnerten daran, dass Lebensmittel in Deutschland bereits so günstig seien wie nirgendwo sonst in Europa seien. Der fortwährende Preisdruck kann zu neuen Lebensmittelskandalen führen, warnte VZBV-Sprecher Christian Fronczak. Die geringeren Kosten müssten auf die Zulieferer umgewälzt werden. Somit bestehe die Gefahr, dass bei Lebensmitteln an Qualität und Sicherheit gespart werde.

Dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) zufolge hat Wal-Mart anhaltend Schwierigkeiten, da das Unternehmen sich "unzureichend" über den deutschen Markt informiert hatte, bevor es 1997 Wertkauf und 1998 Interspar schluckte. Ein Hemmnis ist dabei vor allem die Popularität der Discounter. In Deutschland haben Billiganbieter einen Marktanteil von etwa 30 Prozent, in Großbritannien beispielsweise nur einen von vier Prozent. Zudem hat das deutschlandweite Anwachsen von Verkaufsflächen die Produktivität pro Quadratmeter in der Branche deutlich schrumpfen lassen.

Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Tchibo Holding, Dieter Ammer, müssen die deutschen Einzelhändler ausgetretene Pfade verlassen, um mehr Wachstum zu generieren. Die Händler müssten in Bewegung bleiben, Neues ausprobieren und sich nicht mehr nur mit sich selbst beschäftigen, sagte er. Der Blick zum Konsumenten und zu dessen Wünschen sei verloren gegangen. Die ausschließliche Konzentration auf Preissenkungen und das Jammern würde nicht weiterhelfen.

Wenn sich der deutsche Einzelhandel künftig mehr mit den Konsumenten und den Marken beschäftige, werde er laut Ammer positive Veränderungen erreichen. Als negatives Beispiel nannte der Vorstand die traditionelle Werbung, wie Beilagen in Zeitschriften. Diese seien nicht mehr das geeignete Mittel, um Emotionen bei den Kunden hervorzurufen. Und da Emotionen beim Kauf entscheidend seien, dürfte diese Komponente bei der Gestaltung des Angebots nicht vernachlässigt werden.

Der Vorstand sieht zudem Möglichkeiten bei der Erhöhung von Preisen. Nicht das Absenken sei das Heilmittel. Der Preis sei nicht der einzige Grund für eine Kaufentscheidung, auch wenn derzeit der Trend zum Sparen sehr extrem sei. „Wir müssen uns den Wandel, den Zeitgeist zum Freund machen“, sagte Ammer. Beispielsweise kümmere sich der deutsche Einzelhandel viel zu wenig um die Bedürfnisse der türkischen Konsumenten. Hier liege großes Potenzial, sagte der Tchibo-Vorstandsvorsitzende.

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels rechnet damit, dass auch dieses Jahr für die Branche schwierig wird. Dennoch sieht der Verband auch Anzeichen für Optimismus. Daher hält der BVL für 2005 sogar ein Jahresergebnis im Lebensmittelhandel für möglich, das wieder leicht positiv ausfallen kann.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 20. April 2005, 10:34 Uhr





 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvNach einigen Monaten werde ich mich zumindest

 
  
    #104
25.04.05 13:18
temporär verabschieden.

In Posting 98 hatte ich den Tausch meiner PutOptionen angekündigt.

Diese Position WKN DB0AVR wurde nun zu 0,45€ veräußert.

Wiedereinstieg nach Zwischenerholung von WalMart nicht ausgeschlossen.


mfg

gamblelv  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvSo nach einer Pause

 
  
    #105
11.07.05 09:39
melde ich mich hier an dieser Stelle wieder. Der Kurs von WalMart ist wieder schön angezogen, somit könnte sich einer erneute Gelegenheit ergeben gegen WalMart zu spekulieren.
Die Nachrichten waren zuletzt allerdings ausgesprochen positiv.

Wal-Mart hält an Wachstumsprognose für Juli fest
11.07.2005 08:21:00


  Die Wal-Mart Stores Inc. (ISIN US9311421039/ WKN 860853) gab am Samstag bekannt, dass sie an ihrer Wachstumsprognose für den laufenden Monat festhält.
Demnach geht der weltgrößte Einzelhandelskonzern unverändert davon aus, seine vergleichbaren Umsätze im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 3 bis 5 Prozent zu steigern.

In der letzten Handelswoche war die Nachfrage nach Lebensmitteln größer als die nach allgemeinen Handelswaren, wobei der Südosten die umsatzstärkste Region bildete, so der Konzern.

Die Aktie von Wal-Mart Stores schloss am Freitag bei 49,90 Dollar (+0,79 Prozent).

 
-red- /  

 

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvIch denke es ist an der Zeit wieder short

 
  
    #106
24.07.05 19:19
zu gehen.

Ich werde mir ein entsprechendes Produkt aussuchen und hier dementsprechend posten.

mfg

gamblelv  

1889 Postings, 6215 Tage gamblelvWalMart

 
  
    #107
26.08.05 10:30
HANDELSBLATT, Freitag, 26. August 2005, 07:00 Uhr


Hoher Ölpreis belastet den Konzern gleich doppelt


Wal-Mart-Strategie schreckt Investoren ab


Von Anette Kiefer


Der rekordhohe Ölpreis schadet einer ganzen Reihe von US-Einzelhändlern – und mit am härtesten trifft es Wal-Mart.


HB HOUSTON. Denn die größte Handelskette der Welt bekommt die Steigerung gleich doppelt zu spüren: zum einen, weil die eigenen Energiekosten in die Höhe klettern, so etwa im vergangenen Quartal bei den Nebenkosten um rund 100 Mill. Dollar; nach Firmenschätzungen kostete es diesen Sommer etwa 30 Mill. Dollar mehr, die Güter von den Verteilzentren in die Filialen zu transportieren.

Zum anderen müssen die Kunden auf Grund der stark gestiegenen Benzinpreise mehr fürs Tanken bezahlen und haben weniger Geld zum Einkaufen übrig. Besonders heikel: Wal-Marts Angebot richtet sich insbesondere an die unteren und mittleren Einkommensschichten, die die steigenden Benzinpreise am deutlichsten spüren. Etwa 100 Mill. US-Kunden besuchen die Wal-Mart-Läden pro Woche.

Konkurrent Target, dessen Waren im Schnitt etwas mehr kosten, aber auch bessere Qualität bieten als Wal-Marts, meldete dagegen im vergangenen Quartal höhere Umsätze und sogar ein Gewinnplus von 50 Prozent. Die doppelte Ölpreis-Problematik führte dazu, dass Wal-Mart in seiner jüngsten Bilanzlegung trotz guter Zahlen für das kommende Quartal und das Gesamtjahr vor niedrigeren Gewinnen warnte.

Das ist jedoch nicht die ganze Wahrheit, sagen Analysten. „Insgesamt hat die Geschäftsleitung während der Bilanzkonferenz neunmal die Wörter Öl, Benzin oder Treibstoff benutzt“, sagt Greg Melich von Morgan Stanley. „Aber in Wahrheit war das zweite Quartal ein Mikrokosmos aller Herausforderungen, vor denen Wal-Mart im Moment steht. Der Ölpreis ist sicher auch ein Problem, aber unserer Meinung nicht das zentrale.“



Kritisch betrachten die Analysten zum Beispiel Wal-Marts Versuche, das Warenangebot zu erweitern. Neben der bewährten Strategie, Produkte aus Massenherstellung so billig wie möglich zu verkaufen, versucht sich der Handelsgigant aus Arkansas seit einiger Zeit auch an Qualitätswaren und modischeren Designs zu etwas höheren Preisen. Sie sollen bessere Margen bringen und Einnahmerückgänge im Kerngeschäft ausgleichen.

Doch auf diesen Gebiet sind die Pfründe schon abgesteckt zwischen Ketten wie Target und J.C. Penney, die seit Langem eine ähnliche Zielgruppe ansprechen. „Die Konkurrenz bietet einfach das interessantere Warenangebot, da muss Wal-Mart erst einmal mithalten können“, sagte Einzelhandelsanalyst Philip Zahn von der Ratingagentur Fitch zu Reuters.

Zudem verfolgt Wal-Mart eine aggressive Expansionspolitik und will im laufenden Geschäftsjahr die Verkaufsfläche um acht Prozent vergrößern. Auch auf dem japanischen Markt sind umfangreiche Projekte zusammen mit der Tochter Seiyu im Gespräch. Experten kritisieren, dass die Ausweitungen bislang nur Kosten verursacht haben, aber unter dem Strich keinen Gewinnzuwachs brachten.

Das größte Problem für Wal-Marts Aktie sind fehlende Kaufanreize, sagen die Analysten. „Wir beurteilen das Papier heute besser als vor zwölf oder 18 Monaten, aber noch nicht gut genug, um unser neutrales Anlageurteil zu erhöhen“, erklärt Greg Melich. Seit Bekanntgabe der Zahlen vor knapp zwei Wochen trudelt der Aktienpreis abwärts und testet inzwischen das Fünfjahrestief vom April.

Emme Kozloff von Bernstein & Co. rechnet nicht damit, dass Wal-Mart in den kommenden zwei Quartalen Nachrichten liefern kann, die den Aktienpreis weit über den momentanen Stand hinaus klettern lassen. Auch Wayne Hood von Prudential sagt: „Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass wir noch in diesem Jahr eine deutliche Verbesserung bei Wal-Marts Umsatz und Gewinn pro Aktie sehen werden.“


 

8970 Postings, 6372 Tage bammieAbrechnung mit Wal-Mart

 
  
    #108
31.10.05 09:25
Erhitzte Debatte in den USA über die Geschäftspraktiken des Handelskonzerns - Neuer Dokumentarfilm

New York - Der öffentliche Druck auf den weltgrößten Einzelhändler Wal-Mart wird in den kommenden Wochen in den USA einen neuen Höhepunkt erreichen. Anfang der Woche wird in New York ein Dokumentarfilm Premiere haben, der gehörig mit dem Konzern ins Gericht geht. Wal-Mart wird etwa in dem Streifen dafür kritisiert, zu niedrige Löhne zu zahlen, so daß sich die Mitarbeiter oftmals keinen Krankversicherungsschutz leisten könnten. Zudem würden afro-amerikanische Angestellte diskriminiert. Für Mitte November planen mehr als 400 Organisationen wie "Wal-Mart Watch" zudem eine landesweite Protestkampagne gegen den Handelsriesen.

Der Film "The High Cost of Low Prices" ("Der hohe Preis niedriger Preise") wird in den USA voraussichtlich nur in wenigen Kinos in New York und Los Angeles gezeigt werden. Regisseur und Produzent Robert Greenwald setzt statt dessen auf mehr als 3000 Vorführungen in Gemeindesälen, Gewerkschaftsräumen und Universitäten. Mit dieser Vertriebsstrategie war er bereits im vergangenen Jahr mit einem Film über den ultrapatriotischen amerikanischen Fernsehsender Fox und dessen allmächtigen Eigentümer Rupert Murdoch erfolgreich.

Wal-Mart wird seit Jahren wegen seiner Lohnpolitik kritisiert, und sieht sich auch mit einer Sammelklage wegen Diskriminierung weiblicher Angestellter konfrontiert. Der Konzern gibt sich wegen der in dem Film erhobenen Vorwürfe offiziell gelassen. Das Unternehmen aus Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas hat aber von einer PR-Agentur ein Infopaket an amerikanische Journalisten verschicken lassen, das unter anderem schlechte Filmkritiken von vorherigen Produktionen Greenwalds enthält. "Wir erwarten einen einseitig gefärbten Film, der wichtige Argumente nicht zu Wort kommen läßt", sagt Wal-Mart-Sprecherin Christi Gallagher.

In dem neuen Werk kommen unter anderem deutsche Wal-Mart-Beschäftigte zu Wort. Sie werden als Beispiel dafür gezeigt, daß der Einzelhändler mit Mitarbeitern in anderen Ländern besser umgehe als auf dem Heimatmarkt. So erzählt eine deutsche Angestellte, wie viel Urlaub sie in Deutschland erhalte. Eine andere sagt, daß sie nicht verstehen könne, wieso Wal-Mart in den USA so scharf gegen die Bildung von Betriebsräten vorgehe. Der Konzern beteuere doch, er habe nichts zu verbergen.

In dem Film wird unter anderem behauptet, daß Wal-Mart mit Überwachungskameras und hohem Druck gegen potentielle Gewerkschaftsmitglieder, die Gründung von Betriebsräten verhindern wolle. "Es gibt einfach keinen Bedarf für eine dritte Partei zwischen unseren Beschäftigten und ihren Managern", argumentiert der Konzern auf seiner Homepage.

In den vergangenen Tagen hatte Wal-Mart jedoch Kritikern seines Konzepts zur Gesundheitsvorsorge in Teilen Recht gegeben. "Kritiker können leicht einige Aspekte unseres Sozialleistungskonzepts ausnutzen, um Argumente für ihre Position zu finden", schrieb eine Managerin in einer öffentlich gewordenen Vorlage an den Verwaltungsrat des Konzerns. Wal-Mart will zwar die Ausgaben für Gesundheit so niedrig wie möglich halten, hat jedoch gleichzeitig eine Erweiterung des Gesundheitsschutzes für die Mitarbeiter angekündigt. Derzeit genießen weniger als 45 Prozent der Wal-Mart-Beschäftigten in den USA einen Krankenversicherungsschutz, wofür der Einzelhändler scharf kritisiert wird. mad

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