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Vossloh,mit Volldampf wieder nach oben.


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Neuester Beitrag: 11.09.19 21:51
Eröffnet am: 30.07.08 09:34 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 339
Neuester Beitrag: 11.09.19 21:51 von: BrokerPK Leser gesamt: 80.236
Forum: Börse   Leser heute: 10
Bewertet mit:
8


 
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17100 Postings, 5209 Tage Peddy78Vossloh,mit Volldampf wieder nach oben.

 
  
    #1
8
30.07.08 09:34
Wieso nur eingleisig fahren?
Vossloh auf diesem Niveau als sehr interessanter Wert zur Beimischung in euer Depot.

Kaufen um 77 € !

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News - 30.07.08 08:38
Vossloh macht mit Spartenverkauf Extra-Gewinn - Erfolgreiches Quartal

WERDOHL (dpa-AFX) - Der Verkauf des Gleisbaus wird den Jahresgewinn des Verkehrstechnik-Konzerns Vossloh  kräftig treiben. Aus heutiger Sicht sei mit einem Buchgewinn von 42 Millionen Euro zu rechnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch zur Vorlage der Bilanz des zweiten Quartals in Werdohl mit. Das operative Ergebnis des Gleisbaus für das gesamte Jahr 2008 stehe indes dem neuen Besitzer zu. Es wird allgemein erwartet, dass Vossloh das Geschäft im dritten Quartal abschließt.

Entsprechend dem Zufluss hoben die Sauerländer ihre Prognose für den Jahresgewinn an von bislang 91 auf 128 Millionen Euro. Angesichts der wegfallenden Sparte soll der Umsatz jetzt aber nur noch bei 1,126 Milliarden Euro liegen (zuvor 1,340 Mrd Euro), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 131 Millionen Euro (zuvor 142 Mio Euro). 2009 peilt der Konzern nun einen Umsatz von 1,175 Milliarden, ein EBIT von 137 Millionen und einen Überschuss von 91 Millionen Euro an.

Im verbliebenen Geschäft schloss Vossloh im zweiten Quartal über den Erwartungen ab. Der Umsatz legte binnen eines Jahres von 270 auf 303 Millionen Euro zu. Erwartet hatten die acht von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten lediglich 281 Millionen Euro. Das EBIT stieg von 32,9 auf 35,9 Millionen Euro (Prognose 32,2 Mio Euro). Unterm Strich verdiente der Konzern 26,9 nach 20,1 Millionen Euro (Prognose 21,6 Mio Euro)./das/sk

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
VOSSLOH AG Inhaber-Aktien o.N. 76,89 +3,49% XETRA
 
313 Postings ausgeblendet.
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369 Postings, 2055 Tage 308winKein Eintrag...

 
  
    #315
14.11.17 15:23
mehr hier im Forum seit Herrn HutaMG am 05.12.2016.
Schade war selbst auch lange nicht mehr hier,könnte vom Preis her langsam interessant werden.Freilich wird per Anteil immer noch zu wenig Gewinn erwirtschaftet.
Auch die Dividende fällt mehr als mager aus sollte nächstes Jahr eine bezahlt werden.
Jedoch könnte ein Einstieg langsam eine Möglichkeit sein bei einem evtl.kommendem Aufschwung mit dabei zu sein.
 

48 Postings, 704 Tage axel_bInfos zur Kurskorrektur?

 
  
    #316
17.11.17 10:29
Hallo.
Ich habe auch seit langem mal wieder nach Vossloh geschaut. Kann mir jemand sagen was der Grund für die Korrektur von 57 Euro im Oktober auf fast 45 Euro im November ist?
Ok, der Kurs hat die 50 Tage Linie nach unten durchbrochen. Aber rechtfertig das eine derartig hohe Korrektur?
 

Optionen

284 Postings, 2066 Tage JM_Mureau..

 
  
    #317
1
30.11.17 16:19
"Bei VOSSLOH steht ein Aktionärswechsel bevor. Mithin mögliche Abstauberkurse, weil der
bisherige Großaktionär den Rückzug antritt und lediglich einen angemessenen Preis sucht. Der
Grund: Großaktionär Heinz Hermann Thiele zog sich bereits altersbedingt aus dem AR zurück und
sein Sohn hat an VOSSLOH keinen Spaß. Wer als Käufer infrage kommt, ist offen, weil der andere
Großaktionär, die Familie Vossloh, noch mit dabei ist. Die bisherigen Sanierungen waren erfolgreich."

Die Actien-börse 48/2017, 02.12.2017  

369 Postings, 2055 Tage 308winDie Blamage...

 
  
    #318
13.12.17 17:44
der Schnellzuglinie München-Berlin zeigt die gesamte Bahninfrastruktur wenigstens in Deutschland muß erneuert werden.Europa und die ganze Welt lacht bereits über das Versagen unter anderem auch Flughafen BERLIN usw.
Denke daher könnte sich langfristig für Vossloh eine Menge Potential der nächsten Jahre entwickeln.Die Medien versuchen uns freilich zu vergaucken und vermerkeln,ja durch die Dichte und vielen Städte wo abgebremst und langsam gefahren werden muß.
Vollgepackt mit Elektronik blabla usw.
Daher ein genialer Schachzug von Herrn Thiele langfristig auf Vossloh gesetzt zu haben.
Ergänzt sich hervorragend mit seinen Knorr-Bremssystemen.
 

173 Postings, 2268 Tage supersscTurnaround geschafft / Fusionsphantasie

 
  
    #319
28.12.17 16:20
Nach mehreren unbefriedigenden Quartalen dürfte der Turnaround nun bevorstehen bzw. geschafft sein. Die Zahlen für dieses Jahr sollen am 22.03. präsentiert werden. Heute wurde bekannt, dass Franklin Mutual Advisors seinen Anteil an Vossloh wieder auf über 5% erhöht hat.

Für mich ist Vossloh seit diesem Artikel der €uro am Sonntag auf der Watchlist, heute habe ich zugeschlagen - die Kombination aus den genannten Gründe ist für mich überzeugend:

https://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/...auf-vossloh-5761759  

369 Postings, 2055 Tage 308winDer Tournaround...

 
  
    #320
03.01.18 19:47
wird meiner Einschätzung nach erst beginnen.
An einen Rückzug von Heinz Hermann Thiele glaube ich selbst nicht.
Eher an einen Börsengang der Knorr Bremse noch in diesem Jahr.
Welchem Index jedoch dieser Wert dann angehören wird werden wir noch sehen.
Bin jedoch selbst kein Freund von Neuerscheinungen an der Börse,jedoch Geld muß von institionellen Anlegern irgendwo geparkt werden daher auch kein schlechter Zeitpunkt.
Denke die Nullprozent auf Sparerkonten werden noch mehrere Jahre andauern.
Gruß 308win
 

369 Postings, 2055 Tage 308winTraumhafte...

 
  
    #321
02.02.18 00:38
Kurse zum Nachkauf bei derzeitiger Nullzinspolitik.
Die Aussichten der nächsten Jahre sehen laut Schätzungen nicht schlecht aus.
Freilich nur Schätzungen jedoch überlebte dieses Unternehmen zwei Weltkriege und mehrere Währungsreformen.
Klar befindet dieser Wert sich relativ noch nicht lange an der Börse,finde trotz spärlicher Informationen Vossloh trotzdem überschaubarer als einen US-Bluechip wie etwa einer General Electric wo durchgeknallte CEO"s mit Fehlentscheidungen ihren Konzern an die Wand fahren.
Beispiele gibt es derzeit genug wie etwa einer israelischen Teva (Ratiopharm) oder kanadischer Valeant und viele mehr.
Anstelle ihren Aktionären etwas mehr Dividende zukommen zu lassen und den Rest ins Unternehmen zu reinvestieren verfolgen die sinnlose und überteuerte Übernahmen um jeden Preis.

 

34 Postings, 2673 Tage Vom König zum B.Kaufkurse...

 
  
    #322
02.02.18 12:00
Ich sehe das ganz genauso und bin seit heute nach langer Beobachtung investiert!  

369 Postings, 2055 Tage 308winKräftig aufgestockt heute...

 
  
    #323
1
06.02.18 21:18
Franz Beckenbauer täte fragen,ja ist denn heute schon Weihnachten?
Auch Karl Valentin würde sich über fallende Kurse freuen,denn würde er sich nicht freuen wären sie auch gefallen.
Dazu erste Analysen wie Berenberg neues Kursziel runter auf 46 Euro.
Andere werden der nächsten Tagen sicherlich folgen und mit Herabstufungen sich überschlagen.Das ist dann die Stunde der Jäger,nämlich meine um durch weitere Zukäufe zu verbilligen und die Dividenden der nächsten Jahre erhöhen.
Habe zudem heute eine Verkaufsorder von 100 Euro das Stück aufgegeben um eventuellen Leerverkäufern meinen Bestand zu sperren.
Gruß 308win  

369 Postings, 2055 Tage 308winWie erwartet...

 
  
    #324
21.02.18 21:13
überschlagen sich die Analystenhäuser nach und nach mit Herabstufungen.
Habe gerade deswegen heute nochmals bei unter 37 Euro nachgekauft.
Könnte auf die geplante Dividende von 0,45 Euro verzichten sollte unser Unternehmen dadurch langsam aber sicher in die Gänge kommen und die Bilanzen sich bessern.
Langfristig meiner Meinung ein guter Titel für derzeit wenig Geld.
Gruß 308win

 

5 Postings, 998 Tage mholtenDie Umstrukturierung...

 
  
    #325
16.03.18 16:48
ist fast abgeschlossen.
Als letztes Puzzlestück wird jetzt noch das Lokomotivwerk in Kiel verkauft.
Danach kann man sich voll auf den Kernbereich konzentrieren und dort als eines von wenigen Unternehmen Komplettlösungen aus einer Hand anbieten.
Wie "308win" schon schrieb sehen die Schätzungen für den Bereich Bahninfrastruktur mit einer voraussichtlichen Wachstumsrate von 3,7% gut aus und sollten unterstützend wirken.
Auch wenn ich den Anfang eines Tournaround eventuell verpasse, warte ich noch den Konzernabschluss am 22.03 ab um mir ein genaueres Bild machen zu können.
Gruß mholten
 

2142 Postings, 4000 Tage zertifixVossloh mit neuer Kaufempfehlung Ziel: 45 €

 
  
    #326
29.03.18 19:46

Vossloh: Eine neue Kaufempfehlung

achricht vom 27.03.2018 27.03.2018 (www.4investors.de) - Die Analysten der Nord LB stufen die Aktien

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=122710
Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 30.03.18 14:58
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.4investors.de/php_fe/...?sektion=stock&ID=122710

 

-----------
An der Börse gehts zu wie im Dschungel  -- nur die Beute zählt

386 Postings, 2298 Tage al_stingEnnismore mag Vossloh

 
  
    #327
04.05.18 18:23
Interessante Vorstellung im April-Brief: http://www.ennismorefunds.com/documents/OEIC/...20OEIC%20Apr%2018.pdf  

153 Postings, 4995 Tage fabianhrozukauf in australien

 
  
    #328
04.08.18 21:11
DJ DGAP-Adhoc: Vossloh Aktiengesellschaft: Vossloh erweitert Produktportfolio im Wachstumsmarkt Australien durch Akquisition des



DGAP-Ad-hoc: Vossloh Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Fusionen &
Übernahmen
Vossloh Aktiengesellschaft: Vossloh erweitert Produktportfolio im
Wachstumsmarkt Australien durch Akquisition des Schwellenherstellers Austrak

2018-08-03 / 13:36 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die Vossloh AG hat heute durch ihre Tochtergesellschaft Vossloh Australia
Pty Ltd. mit dem internationalen Bauunternehmen Laing O'Rourke einen Vertrag
über den Erwerb des australischen Bahninfrastrukturunternehmens Austrak Pty
Ltd. ("Austrak") unterzeichnet und baut damit seine Position als ein
weltweit führender Bahninfrastrukturanbieter weiter aus.

Austrak ist der führende Hersteller von Betonschwellen in Australien. In
mehreren Produktionsstätten in verschiedenen australischen Bundesstaaten
produziert das Unternehmen neben Gleisschwellen auch Weichenschwellen und
Betonelemente für Bahnübergänge. Der Firmensitz ist in Brisbane an der
australischen Ostküste gelegen. Im Geschäftsjahr 2017/18, das am 31. März
2018 endete, erwirtschaftete Austrak einen Umsatz von 52,3 Mio. AUD
(umgerechnet rund 33,2 Mio.EUR). Der australische Markt bietet in den
nächsten Jahren gute Wachstumsmöglichkeiten für Vossloh, insbesondere
aufgrund bedeutender Minenprojekte im Westen Australiens sowie größerer
Infrastrukturprojekte an der Ostküste.

Der zum Vollzugstag der Transaktion zu ermittelnde Kaufpreis beträgt
voraussichtlich 50,5 Mio. AUD (umgerechnet rund 32,0 Mio.EUR) und kann sich
im Laufe der nächsten zwei Jahre, abhängig von der Geschäftsentwicklung, auf
maximal 54,5 Mio. AUD (umgerechnet rund 34,6 Mio.EUR) erhöhen. Der
Aufsichtsrat der Vossloh AG hat dem Erwerb bereits zugestimmt. Für den
Vollzug der Übernahme müssen noch weitere Bedingungen erfüllt werden.
Insbesondere steht die Transaktion noch unter dem Vorbehalt der
fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die australischen Behörden. Der
Vollzug wird für das dritte Quartal 2018 angestrebt.

Austrak wird zukünftig im Geschäftsfeld Tie Technologies des
Geschäftsbereichs Core Components geführt.

Kontakt:
Vossloh Aktiengesellschaft
Investor Relations
Dr. Daniel Gavranovic
Tel.: +49-2392-52-609
E-Mail: Investor.relations@vossloh.com  

1404 Postings, 573 Tage neymarvossloh

 
  
    #329
06.12.18 12:31
Großauftrag hilft Vossloh-Aktie

https://boerse.ard.de/aktien/grossauftrag-hilft-vossloh-aktie100.html  

Optionen

533 Postings, 2434 Tage HutaMGBewertung

 
  
    #330
3
25.04.19 12:22
Guten Tag !

Vossloh gehört hier ja nicht grade zu den meistdiskutierten Unternehmen. Das ist mMn aber auch kein Wunder, denn irgendwie erscheint mir die Aktie immer noch ziemlich hoch bewertet und das Unternehmen kommt was den Ertrag angeht nicht so recht vom Fleck.

Es gab mal Zeiten (lang lang ist es her), dalagen die Ergebnisse je Aktie bei 4,30 - 7,30 Euro ( diese Werte wurden in den Jahren 2012 erreicht). Danach hat man sich bei Vossloh dazu entschieden bzw. entscheiden müssen (?) "den Laden vollkommen umzukrempeln" - angeblich weil das Unternehmen mit Vossloh Kiepe und den Lokomotiven nicht mehr zukunftsfähig genug aufgestellt wäre und hat sich komplett auf die Schieneninfrastruktur konzentriert. Gleichzeitig wurde der alte Vorstand (insbesondere das langjährige Vorstandsmitglied Herr Andree) entlassen und es droht ein, soweit ich weiß, immer noch nicht beschlossener Schadenersatzprozess gegen den alten Vorstand.

In 2014 ff hat man den Umstrukturierungsprozess begonnen, Vossloh Kiepe an Knorr Bremse verkauft, versucht seitdem das Lokomotivengeschäft an den Mann zu bringen - bisher noch ohne Erfolg. In den Jahren seit 2014 hat man Beteiligungen veräußert oder abgeschrieben, in den Bereich "Infrastruktur", der ja Vosslohs alleiniges Geschäftsfeld werden soll, investiert, Projekte mit Verlust abgewckelt oder abgeschrieben etc.

Das alles hat viel Geld gekostet (alleine im Jahr 2014 lag der Verlust je Aktie bei 16,50 Euro). Inzwischen wird der Bereich "Transportation", der den Lokomotivenbau beinhaltet als "zu veräußernder Geschäftsbereich" geführt und Vossloh konzentriert sich, wie vom seinerzeitigen AR Herrn Thiele (den Gründer von Knorr Bremse) gewünscht, auf die Bereiche "Schienenbefestigungen, Weichen und Dienstleistungen wie Schleifen von Schienen".

Alles gut also?

Weit gefehlt würde ich sagen. Als außenstehender Aktionär wurde mir in den Jahren vor 2014 vom seinerzeit amtierenden AR und dem von diesem installierten Vorstand klar gemacht, dass das Unternehmen in gewaltiger Schieflage sei und nur durch ganz erheblich ins Portfolio einschneidende Maßnahmen überhaupt erst wieder lebensfähig gemacht werden müsste. Deshalb sei der Verkauf von Kiepe und Locomotives dringend erforderlich.

Natürlich gibt es kein Naturgesetz, dass man eine Gesellschaft wie Kiepe, die sich ja mit Bahnelektrik und E-Bussen beschäftigt hatte oder dass man das "Lokomotivenwerk in Valencia", das mit der Fertigung von S-Bahnen und Straßenbahnen etc. zu tun hatte, gleich verkaufen muss, wenn dort Aufträge hereingeholt worden sind, die man nicht kostendeckend abarbeiten konnte (das scheint mMn tatsächlich zweifelsfrei zu sein, dass der seinerzeitige Vorstand "auf Teufel komm raus" Umsatz generieren wollte, und dabei tatsächlich wohl auch Aufträge angenommen hatte, für die bei Kiepe oder im Gesamtkonzern die Expertise fehlte und die man dementsprechend nicht kostendeckend abarbeiten konnte.

Was für mich schon ein kleines "Gschmäckle" hatte war die Tatsache, dass Vossloh Kiepe ausgerechnet an Knorr Bremse verkauft worden ist, die Gesellschaft, in der der seinerzeitige AR- Vorsitzende von Vossloh das Sagen hatte.
Wie gesagt: Man muss eine Gesellschaft mMn nicht zwingend verkaufen, nur weil dort die Verantwortlichen Murks gemacht haben - und soooo furchtbar schlecht konnte das Geschäft nicht sein, wenn die Firma des AR-Vorsitzenden diese Firma dann aufkauft (und wenn jetzt eingewendet wird, dass Vossloh Kiepe alleine vielleicht zu klein gewesen ist, um den Markt zu beackern, kann man immer noch über Kooperationen reden - das gilt im Übrigen 1:1 auch für das Werk in Valencia).

Wenn ich mir die Homepage von Kiepe heute anschaue, beschleicht mich schon der Verdacht, dass das Unternehmen der heutigen Vossloh weiterhin gut zu Gesicht stehen würde ([https://www.kiepe.knorr-bremse.com/]

Was mich jedenfalls stört ist, dass man mit der "neuen Vossloh" nun zwar einen "astreinen" Schieneninfrastrukturanbieter geschaffen hat, dass dieser aber von der Ertragsstärke der "alten Vossloh" in etwa so weit entfernt zu sein scheint wie die Erde vom Mond.

Offenbar ist insbesondere das Weichengeschäft extrem abhängig von den Aufträgen aus China.

Davon unabhängig stimmen in jedem Fall aber die Zahlen nicht mit der Aktienbewertung überein. Wie gesagt- früher hat man Ergebnisse von zwischen 4 und 7,50 Euro erzielt - da wäre ein Kurs von 42,50 Euro sehr günstig und ich würde wetten, dass der Kurs längst schon in anderen Regionen wäre. Und  ich kann mir beim besten (?) Willen nicht vorstellen, dass die Ergebnisse in den Jahren vor 2014 ausschließlich gefaked waren und nicht realistisch zustandengekommen sind.

Heute (nachdem man Vossloh also zum reinen Schieneninfrastrukturanbieter gemacht hat) liegen die Ergebnisse je Aktie laut GB 2018 bei sage und schreibe 1,14 Euro (in 2017 gab es sogar noch einen leichten Verlust alles in allem) - und selbst wenn man die Betrachtung auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche konzentriert, liegt das EpS 2018 bei 1,27 Euro und in 2017 lag es bei 1,74 Euro.

Für das laufende Jahr prognostiziert Vossloh ein EBIT von "zwischen 50 und 60 Mio Euro" und für 2020 mit dann wieder erheblich anziehendem Chinageschäft eins von "zwischen 65 und 80 Mio Euro"  - wie gesagt in 2018 lag das EBIT bei 54,2 Mio Euro und in 2017 bei 70,3 Mio Euro. Vergleicht man die prognostizierten EBITs mit den zuletzt erreichten, kommt man nicht dran vorbei festzustellen, dass Vossloh wohl auch im laufenden und im kommenden Jahr (dort sogar trotz sehr gut laufendem Chinageschäft) nicht mehr als zwischen 1,20 und 1,90 Euro EpS erreichen wird (rein rechnerisch ermittelt - aber die Richtung dürfte schon stimmen).

Von 4 oder 5 oder gar 7 Euro ist die neue Vossloh so weit entfernt, dass man als Aktionär nicht einmal davon träumen sollte. Und die Frage, die auf der letzten HV zu meiner Überraschung gestellt wurde, warum denn die Aktie von Vossloh nicht schon lange wieder deutlich höher stünde (die vom Vorstand dann auch noch mit sinngemäß "Ich weiß es auch nicht" beantwortet wurde, stellt sich mMn eben auch nicht. Nimmt man mal das letzte und das laufende Jahr als Maßstab, bewegen wir uns derzeit bei einem KGV von deutlich über 30 ! Für mich ist das nicht attraktiv - zumal ja auch die alten Ergebnishöhen nicht wieder in Sicht sind.

Stellt sich die Frage, ob es wirklich so eine gute Idee war, Vossloh auf die reine Schieneninfrastruktur zu beschränken und ob es im Nachhinein nicht ein Fehler war, Kiepe und Valencia zu verkaufen?

Ich würde mich freuen, wenn es hier Meinungen dazu geben würde - vielleicht sehe ich ja irgendwas total falsch oder übersehe irgendein wichtiges Faktum?!?

Einen angenehmen Tag allerseits.
 

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112 Postings, 602 Tage BrokerPKGroßauftrag aus China

 
  
    #331
06.05.19 14:26
über rund 40 Mio!!  

369 Postings, 2055 Tage 308winHUTAMG...

 
  
    #332
07.05.19 19:24
denke sie sehen nichts falsch und liegen mit ihrer Meinung sehr richtig.
Habe heute meine Anmeldung zur HV bekommen,werde berufsbedingt leider nicht teilnehmen können.
Die Ausschüttung einer Dividende von einem Euro liegt meines Erachtens wie letztes Jahr zu hoch.
Würde mich freuen sollten sie daran teilnehmen und uns ihre Eindrücke ausführlich hier schildern.
MfG 308win  

533 Postings, 2434 Tage HutaMGHauptversammlung

 
  
    #333
5
22.05.19 19:27
Guten Abend !

Ich habe heute wieder einmal die Gelegenheit wahrgenommen, die HV der Vossloh AG zu besuchen - und es gab dabei mMn Licht und Schatten zu sehen.

Fundamental ist die Aktie mMn weiterhin nicht wirklich günstig. Im letzten Jahr hat man ein EpS von 1,27 Euro in den fortzführenden Bereichen erzielt - das entspricht beim derzeitigen, in den letzten Wochen ja schon deutlich zurückgenommenen Kurs immer noch einem KV von fast 30.
Zudem rechnet man bei Vossloh wohl damit, bei der nächsten Überprüfung aus dem SDAX zu fallen, so dass auch von daher keine Unterstützung für den Kurs zu erwarten ist.

Heute war dann aus den Ausführungen des Vorstands mMn relativ klar zu entnehmen, dass man zwar operativ im laufenden Jahr wieder in etwa so abschneiden wird wie im Vorjahr - dass man aber durchaus damit rechnen kann, dass es zu Sonderaufwendungen kommen wird, die das Ergebnis belasten. Grund dafür ist ein angedachtes Maßnahmenpaket zur Steigerung der Profitabilität, das zunächst einmal Geld kosten wird.

Dadurch dass man schon jetzt einige größere Aufträge für das Chinageschäft in die Bücher genommen hat, kann man zwar schon absehen, dass sich Umsatz und Ebit im kommenden Jahr 2020 operativ verbessern werden - mMn ist das aber nur die halbe Wahrheit. Es ist zwar richtig, dass in Jahren mit einem gut laufenden Chinageschäft Umsatz und Marge zulegen - ABER dafür steht im Regelfall dem chinesischen Joint-Venture Partner auch ein Teil des Konzernergebnisses zu (Vossloh ist in China nur mit JV Partnern unterwegs) , so dass sich der Anteil der den Vosslohaktionären zustehenden Ergebnisses deutlich geringer erhöht.
Für 2020 rechnet man mit einem EBIT in Höhe des Jahres 2017 - damals hatte man ein EpS von 1,75 Euro erreicht - was immer noch einem KGV von 20 entsprechend würde (und jeder muss selber wissen, ob ihm/ihr das günstig erscheint oder nicht.

Was mich persönlich etwas befremdet ist die Tatsache, dass man von dem EpS von 1,14 Euro im Konzern (einschließlich Transportation) immerhin 1 Euro an die Aktionäre ausschüttet - und das obwohl es einen negativen Free Cashflow gibt und die Nettoverschuldung extrem angestiegen ist. Ein Vertreter der Aktionäre meinte dazu zwar, dass das dann sicher so eine Art Trostpflaster für die durch die schlechte Kursentwicklung gebeutelten Aktionäre wäre. Ich persönlich denke aber, dass diese im Vergleich zum Gewinn sehr hohe Ausschüttungsquote wohl eher auf Druck von Herrn Thiele zustandegekommen ist, der aus seinem Invest sicher wenigstens einen kleine Rendite haben will (wobei man im letzten Jahr sogar trotz Verlustausweis die 1 Euro ausgeschüttet hat). Für mich beides nicht wirklich verständlich bzw. nur durch meine Unterstellung erklärbar (aber wie gesagt, es IST eine Unterstellung).

Grade wenn man, was bei Vossloh geplant ist, daran denkt, auch die Zahl der Mitarbeiter zu kürzen, halte ich eine derart hohe Dividende für ein wenig instinktlos (aber das ist nur meine persönliche Meinung).

Rein von den Zahlen her, erscheint mir Vossloh auch weiterhin nicht wirklich günstig zu sein - im Gegenteil (wie gesagt rechne ich im laufenden Jahr - ohne Gewähr - mit einem Ergebnis aus den fortgeführten Betriebsteilen unterhalb des letztjährigen Ergebnisses, weil es wohl zu Sonderaufwendungen kommen wird).

Was den Lokomotivenbau in Kiel angeht wurde auch in diesem Jahr darauf verwiesen, dass man optimistisch ist, diesen Konzernteil nunmehr doch einigermaßen zeitnah veräußern zu können (das hat man so ähnlich im letzten Jahr aber auch schon verkündet). Allerdings gab es im neuen Werk wohl unvorhergesehene Schwierigkeiten bei der Abarbeitung eines Großauftrags für einen französischen Kunden. Aufgrund der Schwierigkeiten ist man auch in Zeitverzug gekommen, was den Verkauf der Sparte natürlich deutlich erschwert hat. Derzeit stehen, wenn ich das richtig sehe, noch etwa 34 Mio Euro in den Büchern - das Unternehmen hat im letzten JAhr roundabout 200 Mio Euro Umsatz gemacht, dabei aber eben einen Verlust von etwa 10 Mio Euro eingefahren. Mal sehen, ob man die Lokomotivenfabrik in Kiel dann für die 34 Mio Euro Buchwert veräußern kann oder ob es da noch Buchwertabschreibungen geben wird.

Wenn nun wer fragt, wo denn bei den ganzen Schatten das Licht bleibt, dann würde ich darauf verweisen, dass meinem Eindruck nach (immer subjektiv!) bei Vossloh verstanden wurde, dass man mit der derzeitigen Konzernstruktur nur Ergebnisse erzielen kann, die dem derzeitigen Aktienkurs höchtstens angemessen sind - eine Perspektive auf höhere Kurse ist mMn nur bei besseren Ergebnissen vorstellbar und die sind mit der derzeitigen Struktur nur schwer darstellbar.

Wie schon gesagt, hängt vieles am Chinageschäft, das zwar erfreulich aber eben immer nur projektbezogen läuft (und dessen Erträge man, wie geschrieben, immer auch mit dem JV Partner dort teilen muss).

Vossloh macht strategisch inzwischen sicher einiges richtig. So hat man in 2018 z.B. von der Strabag vier Fräszüge gekauft und kommt damit in Europa in diesem Geschäft auf einen Anteil von zwischen 50 und 60% (Umsatz ca. 10 Mio Euro, Marge ca. 10% - allerdings habe ich jetzt nicht mitbekommen, ob das für das Gesamtjahr hochgerechnet ist (was ich glaube) oder ob das nur die Umsätze nach Übernahme waren).
Man hat in Australien die Firma AUSTRAK erworben, die dort Betonschwellen herstellt. Diese Gesellschaft macht im laufenden Jahr voraussichtlich 30-35 Mio Euro Umsatz und soll profitabel arbeiten. Der Clou daran ist, dass Vossloh bisher noch keine Schienenbefestigungsanlagen nach Australien geliefert hat. Nun ist es aber so, dass der Auftraggeber dem Betonschwellenlieferanten die Art der Schienenbefestigung überlässt. Dadurch dass Vossloh nun AUSTRAK Eigentümer ist, wird man dementsprechend nun auch für die Schienenbefestigungen einen MArkt in Australien finden.

Und last but not least ist es so, dass in China weiter gutes Geschäft zu erwarten ist. Einmal hat die Regierung in China beschlossen, das Hochgeschwindigkeitsnetz von derzeit 25.000 km in den nächsten Jahren auf 35.000 km auszubauen (Neugeschäft) und gleichzeitig ist es so, dass jetzt für die ersten in China gebauten Hochgeschwindigkeitskilometer jetzt so alt sind, dass das Instandhaltungsgeschäft so langsam losgeht (für Vossloh sehr wichtig).

Das alles sind jedes für sich mMn keine Ergebnisbooster sondern eher "Kleinvieh" aber Kleinvieh macht halt auch Mist und viel Kleinvieh macht halt viel Mist...

Anders gesagt: Man dreht bei Vossloh zwar nicht am großen Rad, um die Ergebnisse in Kürze zu verbessern aber sukzessive dürfte das schon gelingen.

Zudem setzt man grade ein Maßnahmenpaket auf, dass u.a. eine Verringerung des Working Capitals vorsieht, um den Finanzierungsbedarf dort kleiner zu halten und dass eben auch eine Verringerung der Belegschaft um 5% vorsieht, um die Ebitmarge hoch zu bekommen. Herr Schuster (CFO) meinte, dass es unbefriedigend wäre, wenn Vossloh sich nur alle paar Jahre mal freuen könnte, wenn es ein dickes Chinageschäft gibt und dann im Jahr drauf, wenn die Aufträge vielleicht wieder zurückgehen, auch die Marge wieder absackt. Sein Ziel ist es, die Marge zu erhöhen und zu verstetigen.

Dazu dient auch die Überlegung, unprofitable Bereiche im Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen und ggfs. auch zu verkaufen, in Kooperationen einzubringen oder zu schließen (was aber zunächst eben wieder Zusatzaufwand bedeutet).

Zusammengefasst hatte ich schon den Eindruck, dass man bei Vossloh begriffen hat, dass EpS von 1,50 oder auch mal 1,80 Euro keinen signifikant höheren Aktienkurs rechtfertigen als den derzeit gültigen. Es gibt durchaus Signale, dass man an der Profitabilität arbeitet - und zwar einmal von der Umsatzseite her ab er eben auch von der Kostenseite. Das Ganze wird mMn aber noch ein oder zwei Jahre dauern und in der Zwischenzeit eher zu Mehrbealstungen und damit zu mindestens optisch schlechten Ergebnissen führen können (auch deshalb, so ist mein Eindruck, hat man bei Vossloh angekündigt, ab dem nächsten Quartal die Ergebnisdarstellung, wenn ich das richtig verstandnen habe, so anzupassen, dass neben dem "Gesamtergebnis" auch ein "bereinigtes Ergebnis" gezeigt werden soll (ich vermute mal, dass es demnächst das ein oder andere zu bereinigen geben wird).

MMn wäre die Aktie wieder interessant, wenn man das EpS nachhaltig und signifikant über die 2 Euro Grenze bringen könnte. Dazu bedarf es mMn aber einiger Maßnahmen - man hat sich, so mein Eindruck, bei Vossloh auf den Weg gemacht - aber das Ziel ist noch nicht in Sicht.

Wäre ich ein Analyst, würde ich dem Anleger, der einen sehr langen Anlagehorizont hat (so mindestens 5 Jahre) vielleicht empfehlen, die Aktie vorerst zu halten und an schwachen Tagen zu kaufen - weil ich nicht ausschließen kann (im Gegenteil), dass Vossloh in einigen Jahren die 2 Euro EpS Marke nachhaltig überschreiten wird und dann würde das KGV ja nur noch bei etwa 15 liegen - und das wäre für einen Infrastrukturanbieter nicht zu teuer. Aber bis wir dahin kommen, könnte es noch tiefere Kurse geben, wenn der Markt auf die absehbar schlechteren Ergebnisse wegen der Sonderaufwendungen reagieren würde.

Aber da ich ja kein Analyst bin, sind das sind natürlich nur meine persönlichen Eindrücke gewesen (und auch ohne Gewähr). Jedenfalls stellt dieser Beitrag keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar!

Einen angenehmen Abend noch allerseits.  

Optionen

369 Postings, 2055 Tage 308winVielen Dank HUTAMG...

 
  
    #334
08.06.19 18:47
für Ihre Eindrücke aus der Hauptversammlung,dafür noch mal ein Sternchen als Dankeschön.
Solche Anleger respektiere ich sehr,die mit solchem Interesse sachlich und fair sich ausdrücken.
Bei der Dividende wäre meiner Einschätzung die Hälfte angemessen gewesen.
Herrn Thiele vergönne ich den Euro,der hat einen hohen Einkaufspreis per Anteil bezahlt.
Der wird sicherlich in Vossloh und Knorr Bremse weiter investieren.
Gestern war ein guter Kauftag,daher habe ich meine Ausschüttung und etwas mehr gleich wieder in Vossloh reinvestiert.
Ein wunderschönes Pfingstwochenende allen Lesern hier,Gruß 308win.

 

Clubmitglied, 335901 Postings, 1937 Tage youmake222Thiele stockt auf mehr als 50 Prozent auf

 
  
    #335
19.06.19 14:09
Vossloh: Thiele stockt auf mehr als 50 Prozent auf
4investors-News: Vossloh hat im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens aus einer Kapitalerhöhung knapp 1,6 Millionen junge Aktien bei  ...
https://www.4investors.de/nachrichten/....php?sektion=stock&ID=134015
 

369 Postings, 2055 Tage 308winKapitalerhöhung...

 
  
    #336
19.06.19 23:20
wäre nicht nötig gewesen,wäre nur ein halber Euro Dividende bezahlt worden.
Thiele hat seine Ausschüttung zur Reinvestition genutzt um die 50er Schwelle zu überspringen.
Nach dem Rauswurf aus dem SDAX wird Ruhe einkehren,das Unternehmen familienbetrieblich geführt.
Daher meine Empfehlung,dabeibleiben und ggf.bei Kursrücksetzern kräftig aufstocken.
Gruß 308win
 

61 Postings, 801 Tage EmotionalerIst ja lustig...

 
  
    #337
1
24.06.19 09:58
Die Großen können sich Anteile unter Kurswert besorgen und die Kleinen schauen in die Röhre! Nach dem Abstieg aus dem SDAX wird der Kurs wohl so lange vor sich her dümpeln bis alle Anteile günstig eingesammelt sind!

So einfach ist Börse ;-)

Nur meine Meinung!  

369 Postings, 2055 Tage 308winUnter Kurswert...

 
  
    #338
27.06.19 20:05
Aktien einsammeln der Großen sehe ich selbst etwas anders.
Rechnen wir z.B.die Käufe der letzten Jahre bei Herrn Thiele zusammen,dann wäre es geradezu ein Schnapper jetzt zu kaufen.
Freilich könnte irgendwann die Option bestehen,die Vossloh von der Börse zu nehmen und im Verhältnis 1:? in Knorr Bremse zu tauschen.
Nur ein Gedankenspiel meinerseits,denke jedoch der Wert bleibt weiterhin bestehen.
Gruß 308win
 

112 Postings, 602 Tage BrokerPKAktionärsbrief aktuell

 
  
    #339
11.09.19 21:51

• VOSSLOH (WKN: 766 710; 35,80 €) - der Turnaround wird immer konkreter. Ende Juli wurde bekannt, dass der Bund für die Dt. Bahn ein Investitionsprogramm von über 86 Mrd. € plant. Vossloh, inzwischen ein reiner Bahninfrastruktur-Konzern, dürfte über die nächsten 10 Jahre massiv profitieren. Ende August gab man die lange erwartete Veräuße- rung des Lokomotivgeschäfts bekannt. Allerdings führt der Verkauf des defizitären Bereichs zu einem Buchverlust von 30 bis 35 Mio. €. Jedoch ist damit der Transformationsprozess weitgehend beendet und ab 2020 kann Vossloh ohne Altlasten durchstarten.
Die jüngste Roadshow bestätigt erneut, dass Vossloh auf dem richtigen Weg ist.
Die operativen Ziele per 2019 werden erreicht. Wir sehen den operativen Gewinn (EBIT) bei 48 Mio. €. Das zweite Halbjahr wird eindeutig klarmachen, dass Vossloh die größten Probleme bewältigt hat und gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 dürfte der Gewinn um 35 % zulegen, was durch zweistellige Zuwächse bei den Auftragseingängen und eine Beschleunigung der Umsatzdynamik unterlegt ist.
Ab 2020 wird die Ernte reichhaltig. Dann greifen alle Einsparungen des Restrukturie- rungsprogramms nebst der Reduzierung der Belegschaft. Warburg Research taxiert das EBIT dann auf 75 Mio. € und betont, dass diese Schätzung konservativ ist. Wir rechnen eher mit 80 Mio. € und der Konsens liegt derzeit bei 72 Mio. €. Ab 2021 soll dann das Margenziel von 10 % erreicht werden, was einem EBIT von 105 Mio. € entspräche.
Das Zauberwort lautet „zustandsorientierte Instandhaltung“. Der zunehmende Ein- satz von Sensortechnik und Datenanalytik im Bereich Schiene sorgt für eine wesentlich höhere Effizienz im Bahnverkehr. Vossloh ist hier bestens positioniert und darf mit hohen Auftragsvolumina rechnen.
Fazit: Der Börsenwert von 625 Mio. € spiegelt die zukünftige Perspektive kaum wider.
Nach einem Umsatz von 825 Mio. € per 2018 sind 2020 1,05 Mrd. € drin. Erstes Ziel 45 €.
 

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