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USA: Alleingang im Iran und Nordkorea möglich


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Neuester Beitrag: 01.07.03 14:22
Eröffnet am: 28.06.03 07:32 von: Rexini Anzahl Beiträge: 15
Neuester Beitrag: 01.07.03 14:22 von: Nordland200. Leser gesamt: 966
Forum: Talk   Leser heute: 1
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4112 Postings, 6990 Tage RexiniUSA: Alleingang im Iran und Nordkorea möglich

 
  
    #1
28.06.03 07:32
USA: Alleingang im Iran und Nordkorea möglich
Laut Aussage von Sicherheitsberaterin Rice ist ein Alleingang der USA im Iran bzw. in Nordkorea möglich, sollte Europa nicht bereit sein, die beiden Länder gemeinsam mit den USA am Aufbau eines Atomwaffenprogrammes zu hindern.  
Die USA werfen dem Iran vor, heimlich an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten. Die USA wären auf einen militärischen Eingriff, siehe Irak, bereit zu verzichten, sollte der Iran bzw. Nordkorea einem strengen Atomwaffenkontrollprogramm zustimmen.  
Im selben Atemzug sagte Rice weiter, die Vermeidung eines Krieges sei nicht das oberste Ziel der USA.  
 Quelle: www.faz.net  
Tja, was soll man dazu noch sagen? Ausser, die USA brauchen mal wieder einen Wirtschaftsaufschwung, was hilft da besser als ein Krieg?
Mal so neben bei, ich dachte immer, dass der Iran bzw. Nordkorea autarke Statten sind und sich von niemanden unter Druck setzen lassen müssen? Warum dreht man den Spiess nicht mal um, in den USA gibts ja schliesslich genug Dreck, oder?
 

1309 Postings, 6402 Tage slimfastSaddam ist ja umgefallen

 
  
    #2
28.06.03 08:14
wie ein Gummibärchen im Regen. Die Bush Adm. sucht offensichtlich nach einem zweiten Vietnam. Könnte Nordkorea diese Rolle erfüllen?  

8584 Postings, 6767 Tage RheumaxUnd was lernen wir daraus?

 
  
    #3
30.06.03 09:25
Der Irak-Krieg war wegen der Massenvernichtungswaffen gerechtfertigt.
Unerheblich, ob nicht mehr oder noch nicht vorhanden.
Ein Krieg gegen Iran oder Nordkorea ist aud den selben Gründen natürlich ebenfalls gerechtfertigt.
Nur das Buhlen um Verbündete oder Zustimmung der UNO wäre diesmal schwieriger.
Also lassen wir es doch gleich bleiben und machen unseren "Job" allein.
Wir wollen schließlich nur in Frieden leben..  

1749 Postings, 6301 Tage kunibertIran wird eine Atomwaffe bauen?

 
  
    #4
30.06.03 09:29
Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben,... .wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt  

434 Postings, 6129 Tage Nordland2003Zwiespalt hoch 3

 
  
    #5
30.06.03 09:49
Man mag die USA verteufeln oder auch vergöttern, wie man es macht, macht man es (vielleicht!) falsch.

Was wäre passiert, wenn der irak tatsächlich Atomwaffen gehabt hat, bzw. damit beschäftigt war diese anzuschaffen? Was wäre dann passiert, wen hätte der Irak dann angegriffen? Kuwait wieder einmal? Iran? Nobody knows ...
Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist dass der Krieg gegen den Irak dem irakischen Volk (bis auf zivile Opfer) die Freiheit gebracht hat.
Schade nur, dass das Volk er nicht eigenständig auf die Reihe bekommen hat, Saddam zu stürzen. Aber soas gelang den wenigsten Gegenern totalitärer Systeme.

Und was ist mit dem Iran? Plattmachen oder nicht? Soll das wirklich die Lösung sein?

Nordkorea? Puh, da werden sich die USA aber anstrengen müssen.

Hat eigentlich mal einer daran gedacht, wie nahe ein 3. Weltkrieg überhaut ist?
Die USA haben alle Kraft und manchmal glaube ich auch den Willen, diesen zu verursachen.
Schwierig wäre das aus US-Sicht sicherlich nicht.

Die einen sagen gut so, alle möglichen Gefahrenherde sollen ausgeschaltet werden.
Andere sagen NEIN, alle politischen Möglichkeiten sollen bis zuletzt ausgenutzt werden, um einen Krief zu vermeiden.

Und was ist nun richtig oder falsch?

Ich kann es nicht mehr genau sagen.

 

8584 Postings, 6767 Tage RheumaxWenn ich die Kommentare hier so lese,

 
  
    #6
30.06.03 10:08
dann scheinen wirklich einige auch ganz ohne Begründung mit Krieg einverstanden zu sein, da man sogar an erwiesenen Lügen keinen Anstoß nimmt.
Vergleichsweise hat sich da ein Hitler mit seinen Rechtfertigungen mehr Mühe gegeben..  

8584 Postings, 6767 Tage RheumaxNoch ein Wort:

 
  
    #7
30.06.03 10:42
"Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist dass der Krieg gegen den Irak dem irakischen Volk (bis auf zivile Opfer) die Freiheit gebracht hat."
Hat die aufgebrachte Dorfbevölkerung, welche vergangene Woche 6 britische Militärpolizisten massakriert hat, das mit der Freiheit irgendwie in den falschen Hals bekommen und sich ihren Befreiern gegenüber undankbar gezeigt?
Warum kommt es fast täglich zu Angriffen auf die Besatzer?
Sollen die Leute sich freuen, jetzt unter einer Besatzungsmacht zu leben, die zudem aus einem völlig anderen Kulturkreis kommt (jetzt spreche ich den Amis eigentlich schon zuviel zu) und dies als "Freiheit" empfinden?

Der Sieg war leider für die Amis bisher viel zu billig, sonst würde ihnen die Lust auf neue Kriege vergehen.  

15130 Postings, 6600 Tage Pate100@Nordland2003

 
  
    #8
30.06.03 10:44
wollen wir jetzt schon den Iraq Krieg mit der was wäre wenn Phrase rechtfertigen? Lächerlich! Mit dieser "Argumentation" kann man dann jedes politisch unliebsame Land überfallen. Aber was mich eigentlich noch viel mehr aufregt ist der scheinheiliche, heuchlerische, verlogene Versuch den Krieg durch die befreiung des Iraqischen Volkes zu rechtfertigen. Das interessiert doch keine Sau, schon garnicht die Amis!
Was ist denn dann mit Afrika ? Dort werden ganze Volksstämme abgeschlachtet und wir schauen nur zu und sind zutiefst "empört"! Aber interessiert es uns wirklich? Warum greifen wir da nicht ein? Also herr Busch dort könnten sie doch noch viel "gutes" tun!



Gruss Pate


 

1749 Postings, 6301 Tage kunibertRheumax

 
  
    #9
30.06.03 13:14
Ich (und auch andere) sind jeden Tag darüber
froh, dass die Allierten uns von den Nazi-Verbrechern
befreit haben.
Aber eine grosse Zahl von Nazi-Gehirnlosen hat bis
zum Mai 1945 noch fanatisch gekämpft und viele
hätten das auch noch viel später (laut Stammtisch)
gerne weiter so getrieben.
Allerdings die lieben Russen waren schlimme Befreier.
Parallelen kannste vielleicht dazu ziehen.
Wer die arabische Welt kennt, kennt auch deren
Fanatismus, zumal im Irak sich viele "Gotteskämpfer"
tummeln. Mein irakischer Bekannter kann viel darüber
erzählen und über die Stimmung seiner vernünftigen Verwandtschaft.
 

16739 Postings, 6637 Tage ThomastradamusMit Irak im Westen

 
  
    #10
30.06.03 13:25
und Afghanistan im Osten als Stützpunkte wurden doch beste Voraussetzungen geschaffen, den Iran anzugreifen - besser hätte das gar nicht vorbereitet werden können.

Gruß,
T.  

250 Postings, 6677 Tage DiogenesDa kapier ich was nicht!

 
  
    #11
30.06.03 13:47
Sollte man nicht lieber dem Land die Atomwaffen wegnehmen, die sie als einziges Land bisher auch tatsächlich eingesetzt haben, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen???  

8584 Postings, 6767 Tage RheumaxKunibert

 
  
    #12
30.06.03 15:39
Den Amis ging es wahrscheinlich nur um unsere Freiheit. Und die Engländer haben dies
z.B. in Dresden aus der Luft unterstützt. Das war natürlich notwendig und ich sollte mich jeden Tag darüber freuen.

"Wer die arabische Welt kennt, kennt auch deren Fanatismus"
Hältst Du Dich für einen profunden Kenner der arabischen Welt? Fanatiker sind auch dort nur eine kleine Minderheit. Ihre Auffälligkeit mag darüber hinwegtäuschen.
Besorg Dir Deine Informationen besser an Ort und Stelle als aus 2. Hand.  

1749 Postings, 6301 Tage kunibertRheumax

 
  
    #13
30.06.03 15:45
- Die Motive sind mir persönlich scheissegal.
  Ich will Freiheit und keine Nazi-Ideologie.
- Meine Kenntnisse der arabischen Welt sollte man nicht
  unterschätzen. Hier tanzen nicht nur theoretisierende
  Jungakademiker rum.
- Fanatische Minderheiten sind in jeder Ideologie, Religion
  oder Region sehr wirrksam und gefährlich.
  Altersbedingt ist Dir z.B. die RAF bekannt.  

8584 Postings, 6767 Tage Rheumax"Freiheit" ist für Dich anscheinend

 
  
    #14
30.06.03 16:13
das, was Du Dir Andersdenkenden gegenüber herausnimmst.
Für mich ist jegliche Diskussion mit Dir beendet.
 

434 Postings, 6129 Tage Nordland2003@kunibert

 
  
    #15
01.07.03 14:22
Denk mal daraüber nach, was du so von dir gibst!
Was in Dresdnen abgelaufen ist, war Völkermord, der völlig unsinnig war.
Wie kann man da im Entferntesten von Dankbarkeit sprechen?

Ohne Worte!  

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