Satorius, Satorius AG


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Neuester Beitrag: 21.09.21 10:23
Eröffnet am: 14.07.21 19:54 von: Emil13 Anzahl Beiträge: 14
Neuester Beitrag: 21.09.21 10:23 von: Mr. Millionär. Leser gesamt: 2.380
Forum: Börse   Leser heute: 10
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1 Posting, 70 Tage Emil13Satorius, Satorius AG

 
  
    #1
14.07.21 19:54
Was ist der Unterschied zwischen WKN 716563 (ETF Satorius) und WKN 716560 (ETF Satorius AG) ausser dem aktuellem Kurs? Beide werden bei onvista häufig erwähnt. Wenn man kauft, was von beidem sollte man kaufen?  

10919 Postings, 1488 Tage Shlomo SilbersteinSteht doch da

 
  
    #2
14.07.21 19:57
63 sind die Vorzüge, 60 die Aktien.

Kaufen würde ich die Vorzüge: Gibt etwas mehr Dividende und im Falle einer Pleite gehst du vor den normalen Aktien. Bei einer Übernahme sind hingegen die Aktien von Vorteil, weil die Vz kein Stimmrecht haben.  

3970 Postings, 651 Tage NoCapEinfach nicht zu toppen

 
  
    #3
03.08.21 22:10
…immer solide, nein hervorragende Zahlen und beste Aussichten für das zukünftige, organische Wachstum.

Weiter so!  

190 Postings, 169 Tage Mr. MillionäreSplit

 
  
    #4
05.08.21 12:54
Bin gespannt ob nächstes Jahr ein Split kommt.  

14 Postings, 97 Tage sonne007danke

 
  
    #5
31.08.21 14:24
für die kauf info!  

359 Postings, 385 Tage 229286526XDMkurs

 
  
    #6
31.08.21 14:57
krasser Verlauf! Fällt wahrscheinlich kurz nach Daxeintritt?!  

106 Postings, 3781 Tage yesplease-crazy

 
  
    #7
06.09.21 12:52
absolut krass die entwicklung der Stammaktie, jahrelang 10-15 % abschlag zu den Vorzügen, wegen des geringen Handelsumsatzes, und jetzt zahlt man 40% mehr als die im DAX aufgenommenen Vorzüge, naaa, wenn das sich langfristig nicht wieder aneinander anpasst?!?! der heisige Kursverlauf ist für mich kein bisschen nachvollziehbar. ausser dass die Stammaktie halt ein sehr enger Markt sind, mit nur wenigen Stücken?!?!sehe ich s falsch oder weiss einer mehr?  

1 Posting, 16 Tage herman48Sartorius Stämme

 
  
    #8
06.09.21 19:31
Die institutionellen Anleger ua. ETFs, kaufen, da Sartorius ja jetzt im Dax ist, Stammaktien und keine Vorzüge. und Stammaktien sind nur etwa 2% d.h. etwa 80000 Aktien auf dem Markt. Damit erkaufen sie sich auch Stimmrechte, was für Institutionelle wichtig und teilweise sogar Pflicht ist. daher steigen die Stämme rasanter als Vorzüge. Allgemein sind die stimmberechtigten Stammaktien im Dax im allgemeinen höher bewertet als Vorzüge. Daher glaube ich, dass das jetzt auch Fall bei Sartorius ist. Ob das aber einen Unterschied von z.Zt. 250 Euro begründet, weiss ich nicht.  

78 Postings, 5388 Tage geroneuKurssteigerung

 
  
    #9
06.09.21 23:51
Für mich deutet einiges auf einen Machtkampf oder Übernahmeversuch. Das Szenario, dass sich plötzlich ein Riesenanstieg der Stämme, auch im Verhältnis zu den Vorzügen, ergibt, erinnert mich an VW im Jahr 2008, als dort ein Machtkampf mit Porsche ausbrach. Der abrupte Anstieg der Stämme fand nach der Entscheidung im Machtkampf ein jähes Ende.
Dass aber auch der Aufstieg in den DAX und ein Interesse institutioneller Investoren an den Stämmen eine Rolle spielt, scheint mir glaubhaft. Vorzüge spielen in den USA wohl nur eine untergeordnete Rolle.  

1 Posting, 4364 Tage Bergfex17Stämme/Vorzüge

 
  
    #10
07.09.21 20:14
Das ist so nicht korrekt. Die Vorzüge kommen in den Dax. Warum sollten Fonds dann die Stämme kaufen? Da ist meiner Meinung nach etwas anderes im Busch. Es gibt ja zwei Großaktionäre und nur unter 7% Freefloat. Vielleicht legt da jamand nach um mehr Stimmanteile zu bekommen.  

266 Postings, 4235 Tage Karlie10an alle Sturtz

 
  
    #11
13.09.21 13:03
Warum sackt Sartorius um über 5%  13.9.21) ab? Weiß jemand den Grund?  

1364 Postings, 4518 Tage aurinbestimmt die Panik vor dem Dax Aufstieg

 
  
    #12
1
13.09.21 18:40
Wer will in DIESEN Index schon gern rein ;)

 

1364 Postings, 4518 Tage aurinWenn ich den riesen Run auf Stammaktien seit Mai

 
  
    #13
1
13.09.21 18:48
verstehen würde wäre mir ebenfalls schon geholfen. Sprich warum ich VZ als kleiner Aktionär nicht logischerweise immer vorziehen sollte. Insbesondere wenn die bedeutenden Stimmrechtsanteile seit Jahrzehnten ohnehin fest in Familienhänden sind. Anscheinend haben irgendwelche "Insider" hier auch auf ein Porsche/VW ähnliches Familiendrama gewettet und nun ist halt leider Friede Freude Eierkuchen geblieben?! Oder es ist einfach ein neuer Börsentrend dass die Vorzugsaktien für die ruhigen und festen Hände sind und die Stämme mutieren dann irgendwann zu Faktor Papieren *LOL*

 

190 Postings, 169 Tage Mr. MillionäreSartorius

 
  
    #14
21.09.21 10:23
In nur 10 Jahren hättest du aus 500 Euro mit dieser „neuen“ DAX-Aktie 35.650,15 Euro gemacht!

(21.09.21, 09:51 Fool.de)



Gestern war es so weit! Denn seit dem 20. September umfasst der „neue“ DAX 40 anstatt 30 Unternehmen. Keine Frage, der Tag war auch besonders für die neu aufgenommenen Unternehmen. Denn diese sind nun in der Oberliga angekommen und dürfen sich neben einem erhöhten Handelsvolumen auch über eine erhöhte Berichterstattung und Bekanntheit freuen.

Wenn man jedoch einen Blick auf die Renditen der vergangenen Jahre wirft, wird schnell klar, dass die eine oder andere Aktie aus dem ehemaligen MDAXihre Pendants aus dem DAX bereits seit Längerem in den Schatten stellt. Das trifft auch auf die Aktie vom Pharma- und Laborzulieferer Sartorius zu.



Kursentwicklung der letzten 10 Jahre

Bei einem Blick auf die Renditen der vergangenen Jahre von Sartorius wirken die Kursgewinne der bekannten Big-Techs wie Amazon oder Apple mickrig. Denn mit einer Investition in Sartorius hätte man in zehn Jahren wohl eine 5- oder 6-mal höhere Rendite erzielt (Stand: 20.09.2021, maßgeblich für sämtliche Kennzahlen).

Keine Frage, dadurch wurde die Aktie für neue Anleger auch teuer. Denn mit einer Marktkapitalisierung von ca. 47,5 Mrd. Euro bei einem Umsatz von 2,34 Mrd. Euro im Jahr 2020 zählt Sartorius definitiv nicht zu den Schnäppchen am heimischen Kapitalmarkt.



Geschäftsmodell

Dass die Aktie diese hohen Renditen erwirtschaften konnte und die derzeitige Bewertung behaupten kann, liegt jedoch an der Stabilität des Geschäftsmodells. Denn als Pharma- und Laborausrüster ist Sartorius zum einen in einem stabilen und konjunktursicheren Geschäftsumfeld tätig.

Zum anderen beflügelten die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie die Geschäftsentwicklung des Unternehmens nachhaltig. Denn die Bedeutung einer dezentralen Produktion von Medikamenten wurde erst durch die Pandemie erkannt. Um der Abhängigkeit von China und Indien in diesem Bereich zu entkommen, rüsten daher die USA und viele europäische Länder in diesem Bereich nachhaltig auf. Eine sehr positive Entwicklung für Sartorius.



Bewertung und Ausblick

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Sartorius-Aktie um kein Schnäppchen. So liegt das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) für das Jahr 2021 bei geschätzten 13,8 und das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) bei 112. Im Vergleich dazu liegt das durchschnittliche KGV im DAX-30 lediglich bei ca. 15.

Nichtsdestotrotz ist es begrüßenswert, dass wachstumsstarke Unternehmen wie Sartorius in den DAX aufgenommen werden. Denn in der Vergangenheit wurde der wachstumsschwache DAX mehrmals kritisiert.

Für Sartorius sieht das langfristige Wachstum jedenfalls sehr gut aus. So bestätigte das Unternehmen bei der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Halbjahr, dass im Jahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 5 Mrd. Euro erwartet werden. Dabei soll die operative Marge weiterhin bei hohen 32 % liegen.

Wenn man bedenkt, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2020 ca. 2,3 Mrd. Euro betrugen, erwartet der Konzern daher einen Anstieg um über 117 % bis ins Jahr 2025. Ein wesentlicher Treiber der Geschäftsentwicklung könnte hierbei das Asien-Geschäft sein, denn hier wuchsen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2021 bereits um 65,5 % im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Fazit

Keine Frage, nach den Kursgewinnen der letzten Jahre ist Sartorius definitiv korrekturgefährdet. Das trifft vor allem auf die schwankungsfreudigen Inhaber-Stammaktien zu. Da sich lediglich 6,60 % dieses Aktientyps im Freefloat befinden, wirken sich Kursausschläge nach oben und unten deutlicher aus.

Langfristig sind diese Korrekturen aus meiner Sicht jedoch Einstiegsgelegenheiten. Denn Sartorius verfügt über ein krisensicheres Geschäftsmodell und die Zuwachsraten im ersten Halbjahr in Höhe von 60,1 % bei den Umsatzerlösen könnten auch in den nächsten Jahren für attraktive Renditen sorgen.

Wenngleich Renditen von mehreren Tausend Prozentpunkten aufgrund der bereits erreichten Größe unwahrscheinlich erscheinen, gehe ich davon aus, dass das Kapital bei Sartorius gut angelegt ist.

*Der Artikel In nur 10 Jahren hättest du aus 500 Euro mit dieser „neuen“ DAX-Aktie 35.650,15 Euro gemacht! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.
 

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