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Rund um den Dax


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Neuester Beitrag: 17.02.18 12:13
Eröffnet am: 01.01.14 23:21 von: Chartlord Anzahl Beiträge: 2.139
Neuester Beitrag: 17.02.18 12:13 von: Gokarn Leser gesamt: 276.000
Forum: Börse   Leser heute: 96
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10


 
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6131 Postings, 2495 Tage ChartlordRund um den Dax

 
  
    #1
10
01.01.14 23:21
Die Beträge zu diesem Thema sollen sich sowohl mit dem Dax selbst als auch mit einzelnen Werten aus diesem Index beschäftigen. Es soll dabei auf die Auswirkungen des Marktes auf den einzelnen Wert als auch auf den Index insgesamt geachtet werden. Das heisst nicht, dass hier jede kleine Kursveränderung eines einzelnen Wertes zur Sprache kommen soll, sondern nur solche, die von wesentlicher Natur sind, das heisst, dass sie auch über den Charakter einer kurzfristigen Kursschwankung hinaus gehen sollen.

Die Beiträge sollen unter dem Gesichtspunkt einer langfristigen Kapitalanlage abgefasst werden, die jedoch Chancen einer kurzfristigen Kapitalanlage durchaus berücksichtigt. Wichtig ist mir dabei, dass das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland verfolgt wird und - soweit von Belang - auch das jeweilige ausländische. Die Beiträge sollen sich von den Beiträgen in dem Thread zur Europäischen Finanzpolitik dahin gehend unterscheiden, dass hier die Wirtschaft den Blickwinkel bestimmt, der jedoch auch von der Politik geprägt werden kann.

Der Chartlord  
1114 Postings ausgeblendet.
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6131 Postings, 2495 Tage ChartlordEndlich Land in Sicht

 
  
    #1116
20.12.17 08:45
Auch wenn es schon mit der Jahresendrally zu Ende sein sollte, wovon ich heute nicht ausgehe, so sind die Weichen für den Jahresbeginn 2018 schon auf Kurswachstum gestellt. Der Verfallstag am Freitag war ein Tag für die Aussicht auf steigende Kurse, die bereits am Montag eingeleitet wurden.

Die Konjunkturerwartungen sind von allen Beobachtern deutlich über die 2% Marke angehobenn worden, so dass dem Druck, der von der fundamentalen Seite auf den Aktienmarkt kommt, nachgegeben werden muss. Das ist technsich besonders von Vorteil weil es derzeit keine Überhitzung und keinen Korrekturbedarf gibt. Also wird sich dieser laufende Anstieg nicht nur im jetzigen Jahresschluss einpendeln sondern den ganzen Jahresbeginn über fortsetzen.

Ich erwarte für 2018 einen dreigeteilten Verlauf im Dax.

Der erste Teil wird vier bis sechs Monate andauern und deutliche Kursgeweinne einbringen. Der zweite Teil wird sich daran anschliessen und solange andauern bis die EZB ihre weiteren Aufkäufe nach September bekannt gibt. In dieser Phase wird seitwärts korrigiert. Jedoch rate ich zur Vorsicht allen denjenigen, die zum Ende der ersten Phase aussteigen möchen um dann günstiger wieder einzusteigen. Das Volumen wird in den nächsten Jahren immer stärker zu Lasten der Verkäufer ausfallen, so dass immer weniger Aktien zu bekommen sein werden. Der dritte Teil wird nach der Bekanntgabe den ganzen Rest des Jahres umfassen, in dem das Wachstum unter Berücksichtigung der dann vorhandenen Aufkäufe erfolgen wird.

Da das Jahr 2018 mit steigenden Kursen beginnen wird, lässt der Markt den Erwartungen jetzt keinen Vorsprung und beginnt jetzt in der Rally diese steigenden Kurse einzupreisen.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordLand unter !

 
  
    #1117
21.12.17 09:09
Gestern noch Land in Sicht und mit guten Vorgaben, so ging es im Tagesverlauf vollständig unter. Zwar nicht so, dass man den Boden unter den Füssen verlor, aber dennoch so dass die guten Umsätze nach nd nach nur die Bedeutung hatten, dass die Anleger hier ihre Gewinne mitgenommen hatten, Anschlusskäufe ausblieben und statt dessen hier der Jahresschluss eingeläutet wurde.

Ob das auch der Jahresschluss an der Wall Street sein wird, werden wir erst nach dem dortigen Handelsschluss nachher sehen.

Rein technisch ist hier noch nichts angebrannt, aber von der Stimmung her deutet sich zumindest zum Jahreswechsel eine Unsicherheitsrange an, die bei ca. 13 050 bis 13 200 liegt. Alarmglocken läuten erst unterhalb von 13 000 - aber auch nur bis 12 845. Dort liegt die nächste Unterstützung.

Und außerdem bin ich mir sehr sicher, dass die Wirtschaft in den USA keinen Grund zur Freude trotz der steuersenkung haben wird. Ganz im Gegenteil. Schon jetzt deutet sich ein Riesenloch im amerikanischen Haushalt an, das nur gegen die Steuersenkung mit zusätzlichen Schulden gedeckt werden kann. Ich hatte schon gestern im Postforum angedeutet, dass die Entlastung nicht der Wirtschaft zu Gute kommen wird, weil :

(Auszug aus dem Postforum aus Nr. 22157 von gestern) :

"P.S. Deswegen werden auch eine oder zwei oder noch mehr Steuerreformen in den USA nichts nützen, denn Qualität hat ihren Preis, der gerade jetzt durch die Verringerung der Unternehmenssteuern in den USA einen weiteren Schub ins Kingdom of Cheapness bekommt. Und genau das verhindert Wettbewerb auf Qualitätsbasis, aber genau der ist in Zeiten steigender Einkünfte gefragt. "

Die Änderung in letzter Sekunde ist ein indirektes Eingeständnis dazu, denn die betroffenen Lieferketten betreffen gerade die Qualitätswaren, die von den Ausländern (=Deutschen) in den USA hergestellt werden. Eigene Konkurrenzprodukte gibt es schon lange nicht - es sei den man zählt Colabüchsen, Zahnpastatuben oder Rasierklingen dazu. Natürlich gibt es auch gute Sachen in den USA wie Californische Waldbrände, Texanische Anabolsteaks oder Floridas Hintergrundhütten für Santianos "Im Auge des Sturms".

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordDa brennt nichts an

 
  
    #1118
27.12.17 09:53
Solange sich der Dax über 13 000 halten kann, wird kein Ausverkauf gestartet.
Wie ich schon sagte, sind unter 13 00 zwar verkaufsabsichten mit Verkaufssignalen vorhanden, aber bei 12 850 liegt die erste Unterstützung, die bereits meiner Meinung nach umfangreicher sein wird als alle Verkaufsabsichten unter 13 000.

Jetzt zwischen den Feiertagen sind wie ich viele Anleger im Urlaub und haben ihre Positionen für 2017 längst abgeschlossen.

Daher rechne ich auch nicht mit wesentlichen Änderungen während der umsatzarmen Zeit.

Einzig der weiter steigende Euro gibt zu denken.


Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordFrohes neues Jahr

 
  
    #1119
01.01.18 20:28
Auf geht´s in das 5. Jahr dieses Theads.

Was wird uns das neue Jahr bringen ?

Ich wurde das schon von einigen gefragt, doch meine Antwort lautet eigentlich wie immer mit einer Gegenfrage : "Was wird uns das neue Jahr nicht bringen ?" Die Antwort darauf ist ganz einfach ! Verluste ! Warum ? Auch ganz einfach, denn nur wer verkauft, macht Verluste. Und wer verkaufen muss, macht etwas falsch, denn Kapitalanlagen können selbst nicht kaufen und damit etwas falsch machen. Das können nur Anleger, die falsch aufgestellt sind.

Und wie steht es mit den Rahmenbedingungen ?

Nun ja, unter einer Regentschaft eines Donald Trumps, der unterwegs zu einer Beliebtheit ist, die sogar unterhalb der des letzten Königs der Römer (=Tarquinius Superbus) liegt, sind viele Entwicklungen sogar innerhalb eines Jahres möglich. Das schliesst sogar Flüchtlingswellen von amerikanischen Auswanderern nach Deutschland mit ein. Mich würde es nicht wundern, wenn amerikanische Kapitäne der strategischen U-Bootflotte einfach von Bremerhaven (US-Base) nach Cuxhaven (Bundesmarine) umziehen um einer "Jagd nach USS Ohio oder Virginia" zu entgehen. (grins)

Sean Connery und Alec Baldwin sind außerdem schon zu alt für ein "leicht verändertes Remake".

Da werden Folgeerscheinungen nicht ausbleiben wie zum Beispiel die Reaktion der AfD auf schwarze Matrosen der US-Marine, die in Deutschland politisches Asyl beantragen oder empörte Hafennutten, die sich gegen Feministinnen auflehnen, die den freienden Matrosen verbieten wollen das Fleisch anständig zu überprüfen, weil die Feministinnen das als "Grapschen" ansehen, wohl wissend, dass sie selbst niemals an diese From eines Kompliments geraten werden.

Wenigstens wissen wir genau, was die SPD von einer Neuauflage einer großen Koalition in 2018 hält, sie hat es uns ja oft genug gesagt :

Nein, nein und nochmals JA !

Wenigstens weiss die ganze Welt, dass das Label Made in Germany auch für Software für Automobile und M-Dax Bilanzen gilt. Und wehe es sollen unabhängige Kontrollen stattfinden, dann muss schon das Bundesverfassungsgericht den Deckmantel festhalten. So schliesst sich der Kreis zum ersten Absatz, denn was für M-Dax Bilanzen gilt, geht natürlich auch bei VW-Aktien.

Und die sind ja Vorzugsaktien, die sich "von alleine" kaufen !

Der Chartlord






 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordSo war das

 
  
    #1120
02.01.18 19:58
aber eigentlich nicht gedacht. Ich habe zwar eine Unterstützung bei 12 850 bereits erwähnt, aber nur in der Erwartung, dass zumindest jeder erste Versuch diese Marke zu testen sofort abprallt und zum Wiederanstieg führt.

Ein wie auch immer Unterschreiten war da nicht mit verbunden. Natürlich zählt bei der Betrachtung letztendlich nur der Xetraschluss, an dem die Marke bestätigt worden ist, aber intraday hätte kein Punkt tiefer auftreten dürfen. Damit gilt diese Unterstützung zwar als vorhanden, aber nur als vorhanden gewesen. Von jetzt ab ist dieser Bereich keine Unterstützung mehr.

Schuld daran hat der Wechselkurs, der nun über 1,20 liegt und nicht mehr diesen Wert als Ziel oder Deckel vorweisen kann, sondern der leider die 1,27 anpeilt. Besonders schlimm deswegen, weil selbst die jüngste Leitzinsanhebung der Fed nicht mehr der realen Marktlage angepasst wird, sondern die transatlantische Zockerei weiter antreibt. Zusätzlich von der Stimmungslage angefacht, die aus dem Betrug der deutschen Dax und M-Dax Werte herrührt.

Da will kaum noch wer in Deutschland investiert sein und bleiben, egal wie gut die Wirtschaft hier läuft.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordDas passt ja

 
  
    #1121
1
08.01.18 08:59
Pünktlich bin ich heute wieder im Büro, und der Dax hat seine Rally wieder aufgenommen. Eigentlich ist es ja nur eine "Zwischenrally", die die zeitliche Lücke zwischen der ausgefallenen Jahresendrally und der Frühjahrsrally überbrücken soll...

Eigentlich...

Betrachten wir das Ganze jedoch inclusive des Verlaufs des Wechselkurses und der Zinsentwicklung in den USA, so muss man feststellen, dass einige Parameter fundamental nicht stimmen. Mit den weiter angehobenen Zinsen der Fed kann der Euro nicht länger gegen den Zinsauftrieb der Amis aufgewertet werden. Wenigstens ist die 1,21 noch nicht angegangen worden und in den letzten Tagen ist bei 1,20 (schlimm genug) eine leichte Beruhigung eingetreten.

Die Umsätze sind in Deutschland weiter extrem gering, obwohl die vorherige Woche guter Boden wett gemacht werden konnte. Der Anstieg der Wall Street jedoch bei steigenden Zinsen hat sich ununterbrochen fortgesetzt, so dass daraus nur eine Schlussfolgerung gezogen werden kann :

Der Anleihemarkt in den USA beginnt eine Abwertung der amerikanischen Bonität vorwegzunehmen und die Anleger wechseln darauf noch weiter in die Aktien. Noch ist eine relevante Zeitspanne nicht vorhanden, in der man die Nachfrage nach US-Anleihen betrachten kann, die nur noch zu noch höheren Zinsen verkauft werden können, aber tendenziell erwarte ich, dass damit ab April zu rechnen ist, wenn dem Vollhonk die Rechnung für seine Steuersenkung präsentiert wird.

Einnahmeausfälle bei gleichzeitiger Ausgabensteigerung und scheibchenweisen Zinserhöhungen werden dem amerikanischen Haushalt nicht gut bekommen. Daran werden die Anleihen weiter an Bonität verlieren, was den Haushalt zusätzlich belasten wird. Und zwar mehr als die geplanten positiven Impulse der Steuerreform einbringen werden.

Das wird den Aktienmärkten jedoch egal sein, bei uns in Deutschland wird sich jedoch ein ganz anderer Faktor bemerkbar machen. Das wird eine steigende Nachfrage nach erstklassigen Staatsanleihen sein. Das wird bei uns genau den gegenteiligen Effekt auf den Staatshaushalt haben. Der Negativzins, den die Bundesregierung für die Anleihen bekommt, wird weiter ansteigen. Im deutschen Aktienmarkt werden davon längst nicht alle Aktien so profitieren wie in den USA.

Bei uns werden die defensiven Werte deutlich outperformen.
Zocker werden immer mehr deutsche Werte meiden, langfristige Anleger dagegen immer tiefer in die Tasche greifen, weil sie damit klar zu erkennen geben, dass das deutsche Wachstum viel nachhaltiger und längfristiger als in den USA sein wird. Spätestens im Jahresverlauf 2019 werden sich die Verhältnisse an den Aktienmärkten beiderseits des Atlantiks umkehren.

Dann werden die Amis merken, dass man keine Steuern auf Pump senkt.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordEins nach dem anderen

 
  
    #1122
09.01.18 09:10
Ich habe mir zuerst die heutigen Meldungen zur Produktion und zum Export Deutschalnds im November in Ruhe durchgelesen. Danach kann es keinen Zweifel mehr geben. Der Aufschwung setzt sich auch in den kommenden Jahren fort. Wie lange lässt sich zwar nicht abschätzen, aber ich gehe fest davon aus, dass er zumindest solange andauert, wie es jeder Bundesregierung gelingt die schwarze Null zu halten.

Durch diese selbst Beschränkung wird jeder Negativeffekt, der sich aus einer anbahnenden Zinsanhebung ergeben würde, schon vorzeitig (zumindest in Deutschland) abgeblockt. Wie man den frabzösichen Zahlen entnehmen kann, sind die dabei sich dem langsam anzuschliessen.

Offiziell läuft das Aufkaufprogramm der EZB im September ab, aber man darf mehr als nur berechtigte Zweifel daran haben, dass das so bleibt. Alleine die Aufkaufsumme, die die EZB im Dezember aufgewendet hat (über 50 Milliarden statt geplanten 30), ergibt mit der Teuerungsrate für alle Bänker ein enttäuschendes Bild. Für die Realwirtschaft jedoch bedeutet das, dass der Aufschwung in Europa an Fahrt gewinnt und dabei zinslos bleibt.

Benzinpreis, Ölpreis und Wechselkurs sind inzwischen auch am vorläufigen technischen Deckel angekommen, mit der Folge, dass bei jedweder Korrektur sofort die Teuerungsrate in Europa auch wieder nachgibt. Das aber bedeutet, dass für eine weitere Absenkung der Aufkäufe überhaupt kein Spielraum vorhanden ist.

Da das die ersten Zahlen in 2018 sind, die veröffentlicht worden sind, bin ich sehr optimistisch, was den Jahresverlauf angeht. Da braucht man sich auch über die angekündigten 8000 neuen Stellen bei der Lufthansa nicht wundern. Die SPD verlangt ja auch noch weitere 15 000 zusätzliche Polizisten.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordBlödsinn !

 
  
    #1123
10.01.18 08:53
Der DIW hat jetzt seine Erwartungen veröffentlicht und sich wieder als Leitknecht der Banken geoutet. Anstelle realistische Erwartungen zu publizieren, werden Zinsgefahren für Europa pauschalisiert, die sogar gegen die Aufkäufe der EZB formuliert werden.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Wie peinlich das sein muss, sieht man daran, das diese Leute zum wiederholten Mal ihre Erwartungen nachträglich nach oben korrigieren mussten, typisch für die Stimmungsmache zugunsten der Banken. Zum Glück für uns bleibt es beim Kurs der EZB und den daran gebundenen Zinsen. Daraus ergeben sich höchstens die Gefahren, die aus einer Trendwende im Wechselkurs und an den Rohölmärkten entstehen können. Gerade der Weihnachtshandel hat gezeigt, dass trotz einer erheblichen Wirtschaftszunahme auf diesem Sektor die Teuerung abgenommen hat.

Selbst unter den ungünstigen Umständen im Dezember sind die Zinsen nicht gestiegen.

Ich bin mir sicher, dass, wenn die Lage auf günstige Umstände dreht, die Zinsen gerade wegen der verminderten Aufkäufe wieder auf 1% oder sogar noch tiefer fallen werden. Für meinen Geschmack wurden die Aufkäufe viel zu frühzeitig runtergefahren. Da hätte man allermindestens das Erreichen des gewünschten Ziels abwarten müssen. So hat man es leider (zum Glück!) verpasst die Lage zu stabilisieren, und eine Ausrede gefunden nötigenfalls die Aufkäufe beizubehalten oder gar wieder hochzufahren.

Die Wirtschaft hat Vorrang vor den Zinsen und die Vorreiterrolle. Das passt den Banken jedoch nicht. Also versucht man jetzt mit angeblich anstehenden "Überhitzungen" die Zinswende herbeizureden. Nur zu dumm wenn Überhitzung am Zinssatz abgelesen wird.

Für die Aktienmärkte ist das jedoch banal. Das Kapital flutet in die Aktien und erzeugt dabei weitere Nachfrage, denn das Kapital wächst schneller als die Anzahl der Aktien.
Leider nicht in Deutschland, daher erwarte ich im ersten, spätestens im zweiten Quartal 2018, dass der Dow Jones mindestens den doppelten Betrag des Dax erreicht. Jedoch weise ich an dieser Stelle auf meinen Beitrag Nr. 1121 vom Montag. Dieser Trend wird nicht mehr lange so bleiben.

Der Dax und die deutsche Wirtschaft haben sich von den Amis längst abgetrennt.
America first hat den Kampf gegen Made in Germany längst verloren und das trotz VW, Energiewende und Schrottbanken. Dahinter stellt man fest, dass Wohlstand bei den Amis nur wenige haben, die Masse hat entweder nichts, Lauben oder Schulden. Aber dafür lohnt es sich nicht dort zu leben.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordAlso wieder mehr eingenommen

 
  
    #1124
10.01.18 14:42
2017 waren es insgesamt 10,5 Milliarden € (einschliesslich der nicht verbrauchten Flüchtlingsrücklagen).

Das passt den Teilnehmern der Sondierungsgespräche sehr gut in das Konzept, weil jetzt jeder ein kleines Stück weiter behaupten kann, dass seine politischen Absichten durchgesetzt werden können. Trotzdem bleiben nach wie vor Schulen und Wohnungsbau die wichtigsten Bereiche vor Straßenbau und Kommunikationsleitungen.

Die heutigen Meldungen, dass angeblich der Wohnungsbau auf ein tieferes Niveau zurückfällt, halte ich für übertrieben falsch. Jedes Jahr zum Anfang liegt immer eine Auftragsdelle vor, die auf eine noch nicht ausgeschriebene Auftragsleistung der öffentlichen Hand basiert. Sobald das jedoch nachgeholt wird, stellt sich der Ist-Zustand auch für den weiteren Auftragseingang ein. Faktisch ist das jedoch eine Nullnummer, da noch auf viele Monate im voraus die Kapazitäten voll ausgeschöpft sind und keine Aufträge mehr zusätzlich ausgeführt werden können.

Da bietet sich für die Verwendung der vorhandenen freien Mittel eine Art Puffer an, der für die Flüchtlinge in Syrien und/oder Nordafrika usw. verwendet werden kann um weitere Migranten abzuhalten. Zumindest kann damit den Menschen dort klar gemacht werden, dass für sie keine Möglichkeit besteht so ohne Weiteres hier eine Arbeit zu finden.

Keine Zeit jedoch ist für irgendeine Maßnahme in Sachen Dieselabgase vorhanden. Am 22.2. wird das Bundesverwaltungsgericht das verkünden, was allen längst klar geworden ist. Die Kommunen werden angewiesen Fahrverbote zu verhängen.
(Wobei ich mir aber nicht im Klaren bin worauf das basieren soll. Die einzige Grundlage wäre das Erlöschen der Betriebsgenehmigung und zwar aller betroffenen Dieselbaureihen - also auch der neuen !)

Diese Maßnahmen, die das Bundesverwaltungsgericht verkünden wird, werden drakonische Einschnitte in den allgemeinen Lebenswandel darstellen. Vorhandene Gelder werden nicht, wie die Automobilindustrie erwartet, in den Ausbau der Dieselflotten verwendet werden können, weil damit keine Wiederherstellung der Betriebsgenehmigung verbunden ist. Ich gehe davon aus, dass es zu einem vollen Erfolg der Kläger kommen wird.

Die betroffenen Menschen hatten genügend Zeit um sich auf hinreichenden Ersatz zu bemühen (notfalls einen gebrauchen Benziner zu kaufen).

Aus heutiger Sicht (und besonders aus meiner) könnten Fördermittel für die Anschaffung echter Elektroautos aufgestockt werden, weil mit der Einführung der Fahrverbote eine Belebung der Nachfrage einsetzen wird.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordDas Ende naht

 
  
    #1125
11.01.18 08:39
Und schneller als erwartet. Und es beginnt in Südkorea.
Hier scheinen die Menschen heller und aufgewckter gegenüber der Tarnung und Täuschung in der Absicht die Steuern zu hinterziehen zu sein. Die Auswirkungen werden aber wie fast immer in solchen Fällen die Kleinanleger treffen. Aber mal ganz ehrlich :

Wer in Kryptowährungen eingestiegen ist und Verluste macht, dem ist nicht zu helfen. Solche Leute verdienen es richtig viel zu verlieren.

Das Verbot damit an den Börsen zu handeln ist erst der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Feststellung, dass Handelsgeschäfte (auch von und mit privaten Verbrauchern) die mit Scheinwährungen abgewickelt worden sind, den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen, ist der nächste. Das geht legal leider nicht rückwirkend, aber zukünftig reicht ja schon. Und wer nur eine Währung (dann legal) gegen eine Scheinwährung tauscht, mit der er jedoch nichts mehr kaufen kann, kann sich das auch voll sparen.

Dann werden auch die Finazmärkte sich etwas beruhigen, was aber bei den laufenden Volatilitäten in vielen Aktienmärkten so gut wie gar nicht zu spüren sein wird. Ich bin gespannt wie die Märkte darauf reagieren werden, wenn Kodak klein beigeben muss, dass ihre Absicht mit Scheinwährungen zu agieren nicht börsengeschäftlich zugelassen wird. Da steht die Zulassung als Aktiengesellschft auf dem Spiel. Und wer da meint, dass das nur für Südkorea gilt, der wird sehr bald merken, dass sich alle anderen Länder anschliessen werden.

Bislang hatten die anderen Justzibehörden noch nicht den Mut strafrechtlich wegen Steuerhinterziehung zu ermitteln; das wird sich aber schon bald ändern. Noch ist kein Anfangsverdacht vorhanden, der es ermöglichen würde rechtsstaatlich Zugriff auf die Daten zu erlangen, aber wenn erst einmal der Anfang gemacht wurde - auch unter willkürlichen Umständen - die aber den Anfangsverdacht erhärten, dann werden Untersuchungsrichter gerne die Beschlüsse auch in Staaten erlassen, die sich nicht wie Südkorea nicht um Rechtsstaatlichkeit scheren.

Schliesslich handelt es sich um internationale Tatbestände, die für alle Länder gelten, so dass früher oder später alle die Ermittlungen aufnehmen, sobald irgenwo der Anfangsverdacht festgestellt worden ist.

Dann erkennt auch der letzte Vollhonk, dass hier nur ein Schneeballsystem gezockt worden ist.

Der Chartlord

 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordSo früh schon ?

 
  
    #1126
12.01.18 08:54
Kaum hatte ich am Montag von der falschen Steuerpolitk der Amis geschrieben, da kann man schon heute lesen, dass Mitglieder des Fed-Vorstandes sich dem anschliessen.

Oh Verzeihung, natürlich tun sie das nicht, sondern es ist ihnen selbst aufgefallen.

Dennoch liege ich da wieder gar nicht so falsch; genau so wie Mittwoch, an dem ich den doppelten Wert des Dow im Vergleich zum Dax erwähnt habe. Mit dem Handelsverlauf von gestern ist der Dax dem ein gutes Stück näher gekommen. Dax minus 0,6% und Dow plus 0,8% sprechen meine Sprache.

Oh, Verzeihung, natürlich nicht, denn sie verlaufen wie sie wollen, nicht wie der Chartlord das vorhersagt.

Einzige Unbekannte dabei ist und bleibt der Wechselkurs. Inzwischen liegt der wieder deutlich über 1,20 und wird verhindern, dass der Dax dem Dow gleichwertig nachfolgen wird. Von der Stimmung her treibt der sich nähernde Termin, an dem die Entscheidung zum Dieselfahrverbot gefällt wird, die Anlegergemeinde in Deutschland unsicher vor sich her, und die neuesten Meldungen betreffend Ford tragen auch nicht zur Beruhigung bei.

Ob sich der Dax heute über 13 200 halten kann, ist ungewiss.
Fehlende Umsätze, schlechtes Chartbild und der unverminderte Run auf amerikanische Aktien werden die Lage hier nicht verbessern. Um den Amis wenigstens etwa zu folgen wären ja auch Käufer nötig, die jedoch lieber an der Wall Street kaufen, als hier Gefahr eingehen mit einem Fahrverbot die 13 000 wieder von unten anzuschauen. Ich lehne mich kaum aus dem Fenster, wenn ich sage, dass ein Fahrverbot den gesamten Dax deutlich in den Keller treiben wird, angeführt von den Automobilwerten und davon abgekoppelt die Post, die massiv davon profitieren wird.

Einige Analysten haben knapp unter der jetzigen Marke des Dax eine große Anzahl Nachkäufer ausgemacht. Das kann ich nicht bestätigen. Ich sehe nicht, dass viele gewillt sind bei 13 100 wieder einzusteigen. Die Lust sich am "Wolfsburger Roulette" zu beteiligen hält sich arg in Grenzen.

Der Chartlord


P.S. Wolfsburger Roulette = umgekehrt zum russischen Roulette = nur eine Kammer ist leer, falls kein Fahrverbot kommt ! (Meine Wortprägung)
 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordAus den Fugen

 
  
    #1127
15.01.18 09:00
Ölpreis und Wechselkurs sind kaum noch zu bändigen. Wenigstens macht die neue Tankstellen App dem wüsten Benzinpreisgezocke ein Ende, denn dazu muss man den Ölpreis seit Oktober mit dem Benzinpreis im gleichen Zeitraum vergleichen.

Der durchschnittliche Benzinpreis liegt nach wie vor bei 1,34 €.
Jetzt beginnt sich abzuzeichnen, dass die Preise der freien Tankstellen gegen die Markentankstellen ausgespielt werden. Das spürt der Verbraucher.

Der Anleger wird es noch spüren, dass meine Erwartung vom doppelten Dow im Verhältnis zum Dax eher kommen wird als ich dachte. Doch ich rate jetzt zur Besonnenheit, denn ich erwarte, dass alle möglichen Regierungen in Deutschland die schwarze Null um jeden Preis halten werden, so dass der daraus entstehene Spielraum von jeder Regierung genutzt werden kann, wissend dass sich dieser Spielraum solange vergrößert wie die schwarze Null gehalten wird.

Ich gehe sogar noch weiter indem ich sage, dass momentan die Verbindung aus der schwarzen Null mit dem Nullzins der EZB für das Wachstum sorgt, das besonders wir in Deutschland verbuchen. Die Anzeichen mehren sich, dass einerseits die Inflation durch die verminderten Aufkäufe wieder langsam rückläufig wird (vergl. die neuesten Zahlen aus Frankreich mit 1,2%). Andererseits die Wirtschaft in Deutschland so stark ist, dass wir bald nicht einmal die Nullzinspolitik der EZB brauchen, denn unsere Binnenwirtschaft hat einen sich selbst tragenden Aufschwung, der schon bald auch nicht mehr durch Zinsanhebungen abgewürgt werden kann.

(Noch nicht in 2018 oder 2019 aber spätestens in 2021, denn solange wird das Wachstum andauern und nicht durch Inflation verwässert.)

Damit sind die saisonalen Berichte der Aktiengesellschaften stärkeren Einflüssen ausgesetzt als das bislang üblich war. Die steigende Konjunktur wird dafür sorgen, dass Quartal für Quartal der Abstand zum Dow wieder geringer wird. Aber erst nachdem der Dow den doppelten der des Dax erreicht hat.

Der Chartlord
 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordTendenz mal wieder steigend

 
  
    #1128
16.01.18 08:40
Da gestern die Börsen in den USA geschlossen und die in Jakarta eingestürzt ist, werden heute die Kurse aufgeräumt. Das wird den Wechselkurs zumindest solange in Grenzen halten wie die Amis nicht dabei sind. Danach erwarte ich einen weiteren Anstieg.

Technisches Ziel des Wechselkurses bleibt 1,27.
Ich bin  nur gespannt wie lange das die EZB mitmachen wird.

Kurse jenseits der 1,20 sind aus wirtschaftlicher Sicht nicht vertretbar.
Dazu kommt noch die völlige Ignoranz der amerikanischen Zinsentwicklung. Mag ja sein, dass die fehlende Bonität der Amis eine gewisse Abwertung gegenüber dem Euro bedeutet, aber erst dann, wenn das durch die Marktbewertung vorgegeben wird; also durch die Ratingagenturen veröffentlicht wird. Bis dahin muss der Markt jedoch die jetzt noch vorhandene Bonität beibehalten und kann und darf nicht herabsetzungen vorwegnehmen.

Bleibt der gegenwärtige Trend erhalten, so wird sich die europäische Wirtschaft von der amerikanischen und auch von der übrigen Weltwirtschaft abkoppeln. Der Anteil Deutschlands an der europäischen Wirtschaft wird immer größer und führt zu einer unausgewogenen Haushaltskonsolidierung innerhalb Europas. Das wiederum hat ungleiche Zukunftsaussichten zur Folge. Hier bei uns wird der Haushaltsüberschuß von Jahr zu Jahr immer größer und die Verschuldung hat ihre Trendwende nach unten bereits eingeläutet.

Da die Inflation wegen der gebotenen Rücksicht auf die wirtschaftsschwachen Länder in Europa nicht nur flach gehalten wird sondern gegen die fehlende Teuerung nur von unten her ankämpfen kann, wird das Wachstum hier bei uns zusätzlich verstärkt, ohne dass es zu Überhitzung kommen kann. Das wird aber nach und nach auch unsere Nachbarn antreiben.

Früher lag der deutsche Schwerpunkt der Wirtschaft auf dem Export, der zwar weiter gestiegen ist, aber inzwischen nur das kleinere Standbein im Vergleich zur Inlandswirtschaft ist. So gestaltet sich aber eine extrem langfristige Wirtschaftslage, die sehr viel Zeit benötigt um die jahrzehntelangen Versäumnisse in der Infrastruktur aufzuarbeiten. Man darf den langfristigen faktor nicht unterschätzen, der davon ausgeht, dass die Aufarbeitung der Infrastruktur zugleich auch eine Wettbewerbsverbesserung darstellt.

Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, so ist der gerade veröffentlichte Anteil der deutschen Autos am US-Markt trotz der Dieselaffäre gestiegen.

Das nennt man Marktmacht.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordAbgesetzt

 
  
    #1129
17.01.18 08:32
Kaum geschrieben, schon geschehen.
Auch wenn es nur durch die chinesische Ratingagentur erfolgt ist, so hat das dennoch extreme Konsequenzen. Kein Industrieland wird dieser Bewertung folgen, die Chinesen hingegen schon, denn sie sind Amerikas größter Gläubiger. Und bei der benötigten Kapitalmenge werden die Zinsen am Markt entsprechend schneller steigen als der präsidiale Vollhonk das erwartet hat.

In der Folge wird der amerikanische Haushalt mehr Geld für die Geldbeschaffung aufwenden müssen als bei der Steuerreform berechnet worden ist. Ein wechselseitiges Abwerten von China und den USA wird nichts bringen, denn die Auswirkungen bleiben im Wesentlichen auf diese beiden Länder beschränkt. Leider wird das zumindest voübergehend den Euro weiter anheben, hat aber Auswirkungen auf die Importe. Der Außenhandelsüberschuß von Deutschland und der EU wird weiter ansteigen.

Aber wir in Deutschland dürfen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, wenn auch bei uns völlig inkompetente Leute an der Spitze der Bundesbank stehen. Die öffentliche Stimmungsmache von Jens Weidmann gegen die Aufkäufe hat die gleiche fördernde Wirkung wie die ständigen Kommentare während der Verhandlungen zur Jamaika Koalition. Sie helfen der Sache nicht, weil auch dieser Knecht ein willfähriger Handlanger der Banken ist.

Für meinen Geschmack hatte auch diese Leitung der Bundesbank zu oft in der letzten Zeit mit ihren Einschätzungen zu weit entfernt zur Realität gelegen. Vergessen wir nicht wie weit die Bundesbank mit der Schätzung am Jahresbeginn 2017 zum Wachstum für 2017 unter den 2% gelegen war. Wer so weit weg von der Realität zugunsten des Bankenklientels liegt, der darf niemals in einer verantwortungsvollen Position für die Allgemeinheit stehen.

Deswegen gehört der abgesetzt !

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordFast ist es soweit

 
  
    #1130
18.01.18 08:55
Der Xetraschluss des Dax lag bei 13 184 und der des Dow bei 26 116.
Der Wechselkurs ist knapp unter die 1,22 gefallen, und der Ölpreis führt nicht mehr so stark zum Benzinpreisanstieg.

Die Berichte beginnen in den USA und schon jetzt kurz davor sind diejenigen Schwergewichte, die negetiv betroffen sind/waren rechtzeitig in Deckung gegangen. Ich nenne mal als Beispiel die Citigroup. Hier in Deutschland sieht das anders aus. Hier steht das Kaninchen VW starr vor Angst vor der Entscheidung zu den Fahrverboten, die einen ungeahnten Kurseinbruch nach sich ziehen werden.

Die Schadensersatzansprüche, die bislang hier nicht geltend gemacht werden konnten, weil die vorrangigste Eigenschaft dieser Fahrzeuge erhalten geblieben ist - nämlich die Fahrtüchtigkeit - würde mit einem Schlag aufgehoben und zu den Schadensersatzansprüchen führen, die viele Anleger beim Ausbruch der Krise befürchtet hatten. Übrigens ist mit einem Fahrverbot auch zugleich ausgeschlossen, dass eine "Nachbesserung" rechtlich und tatsächlich vorgenommen werden kann.

Noch sind es einige Wochen bis dahin, aber der Einfluss auf die Kursentwicklung des Dax von den Anlegern aus Übersee ist schon jetzt spürbar. Auch wenn es noch nicht soweit ist, dass es jetzt VW (und den anderen Autobauern) kurstechnisch an den Kragen geht, so erwarte ich in den nächsten Wochen, dass es bei der Deutschen Börse der Fall sein wird. Hier wird es sich rächen, dass das faule Gelumpe weiterhin in Dax und M-Dax verweilen darf. Die Abschläge, die in Zukunft durch diese Aktien auf die Indizes zukommen, werden als Vorboten in die Börse selbst eingepreist.

Herr Dobrindt hat sich zu früh als Retter der Dieselfahrer feiern lassen.

Wenigstens sind ab jetzt die Zahlen im Vordergrund, die zumindest jetzt noch die Zeit bis zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts verkürzen und eventuelle Daxrücksetzer abschwächen oder gar verhindern, weil eben die Wirtschaft brummt und noch ausreichend andere Werte vorhanden sind, die den Index stützen. Man sieht am Kurs der Autobauer, dass Fahrverbote eben noch gar nicht eingepreist sind. Ansonsten würde VW nicht von der 100-€-Marke wegkommen.

Als Kleinanleger ist das jetzt die letzte Chance sich von solchen Risikopapieren zu trennen, denn kommt das Fahrverbot, so fällt nicht nur der Kurs sondern zugleich wird jede Dividende ausgesetzt und ein Wiederanstieg ist zeitlich in weite Ferne gerückt. Wer da denkt, dass dann der Zeitpunkt gekommen ist mit Optionen auf den Dax zu zocken, der wird sehr bald merken, dass es für die 13 000 Punkte heisst :

Es war ein mal...

Dagegen bleibt es für den Dow beim :

Es wird einmal...


Der Chartlord
 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordErstmal abwarten,

 
  
    #1131
19.01.18 09:26
denn es steht heute für den Dax ein spannender Wochensschluss bevor.
Der Wechslekurs ist auf inzwischen 1,2274 gestiegen, die Vorgaben des Dow sind leicht gefallen aber der Dax steigt heute Morgen weiter an.

Rein technisch ist zwischen 13 060 und 13 380 alles ohne weiteres möglich, aber mit dem steigenen Euro kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass der Dax weitere Gewinne mit ins Wochenende nimmt.

Allerdings ist ein ganz großer Anteil im Dax irrationales Gewürge bei geringen Umsätzen.
Da wären auch solche unerwarteten Wochenausklänge keine wirkliche Überraschung zumal das geringe Volumen auch nur eine geringe Aussagekraft hat. Die Möglichkeit, dass sich das heute intraday ändert, ist nur sehr gering.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordEs war ein Hochgenuss

 
  
    #1132
1
22.01.18 08:49
Es war eine echte Sternstunde der Demokratie.
Es war eine Lehrbuchveranstaltung zum Thema :

"Wie löst sich eine Volkspartei selbst auf ?"

Ich habe mehr als drei Stunden am Fernseher gesessen und gespannt und lachend den Redebeiträgen der Deligierten gefolgt. Niemals zuvor habe ich es erlebt, dass sich so widerstreitende Redebeiträge an der Wahrheit vorbei bewegten. Aber es hat sich gelohnt. Die anwesenden Mitglieder des Parteitages haben es verstanden nichts zu verstehen und fühlen sich ermuntert und bestätigt, dass sie es selbst sind, die den Regierungsauftrag abgeben und nicht mehr der Wähler.

Kein Redner und auch keine Rednerin (wo man doch gerade den Frauen angeblich soviel mehr Finderspitzengefühl zumisst als den Männern) haben bemerkt, dass es um das Erscheinungsbild der SPD bei den Wählern geht. Wäre das der Fall gewesen, so hätte es niemals diesen Parteitag gegeben, der über eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit in jeder parlamentarischen Demokratie befinden muss - nämlich soviel politische Ziele der Partei in die Tat umzusetzen wie möglich.

Eine Verweigerungshaltung steht nur in einer Relation zu der Menge der eigenen Ziele, die nicht umzusetzen gewesen wären. Und die liegt bei eben bei null. Aber das ist bei der Menge, die in der Sondierung verhandelt wurde, einfach lächerlich.

Statt dessen wurde abgestimmt und gleichzeitig beauftragt, dass die innerparteiliche Erneuerung forgesetzt werden soll - ohne jedoch auch nur ein einziges politisches Ziel dabei zu benennen. Es ist offensichtlich noch nicht bis in alle Parteiebenen der SPD durchgedrungen, dass Mutti den Sozis die politischen Themen weggenommen hat und für sich selbst verbucht. Weiter so ist in Wirklichkeit das weiter der sozialdemokratisch angehauchten christlich-demokratischen Politik, die im Gegensatz zu früher selbst vor Rechtsbruch nicht mehr zurückschreckt um weiter so mehrheitsfähig zu bleiben.

Der Verfasungsbruch einer Bürgerversicherung konnte gerade so vermieden werden.

Zur Klärung der Lage nach der Entscheidung zur Dieselaffäre darf man gespannt sein.

Im Gegensatz zur amerikanischen Administration kann die Weltöffentlichkeit den Unterschied zwischen einer zerstrittenen deutschen Regierungsbildung, die jedoch weiter funktioniert und handlungsfähig bleibt, und einer unvereinbaren amerikanischen Haushaltspolitik sehen, die sogar einen völligen Stillstand ihrer Dienste beinhaltet. Wie man da als amerikanischer Abgeordneter ruhig schlafen kann, während die dienstliche Welt still steht, ist mir schleierhaft. Hier ist eine grundlegende Änderung des amerikanischen Haushaltsrechts notwendig.

Hier in Deutschland ist und wird die einzige Änderung durch den Wähler vorgenomen werden, der bei der nächsten Wahl nicht noch einmal ein Partei wählen wird, die zu Verhandlungen :

"Nein, nein, und nochmals ja "

sagt. Der Börse ist das völlig Wurscht. Hier könnte das Treffen in Davos eher von Beachtung sein, obwohl jeder weiss, dass dort keine verbindlichen Abmachungen getroffen werden.

Ganz nebenbei bemerkt ist heute schon der 22.1. und der Winter ist in Deutschland überhaupt nicht in Sicht. Das wird sich für die Menschen, die hier leben stärker auswirken als irgendwelche politischen Verhandlungen zwischen der SPD und der Union.
Die Heizkosten sind schon jetzt relevant niedrig und auf dem Bau wird kräftig gearbeitet.

Nicht alle haben mitbekommen wie gut es uns in Wirklichkeit geht.

Der Chartlord
 

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordEigentlich habe ich keine Zeit,

 
  
    #1133
23.01.18 11:45
aber als ich gelesen habe, dass man mit dem Vollhonk über seine gerechtfertigten Strafzölle gegen ausgewählte Produkte aus China und Korea sprechen will, so muss ich klarstellen, dass gerade wir hier in Europa nicht nur die Kirche im Dorf lassen müssen, sondern auch darauf achtenb, dass nicht der Schwanz mit dem Hund wedelt.

Gerade, wenn man so auf Freihandel setzt wie wir, darf man niemals vergessen, wo der überhaupt beginnt. Genau dort, wo versucht wird mit staatlichen Subventionierungen die Produktionskosten zu senken, damit so Marktanteile gegenüber den echten Marktteilnehmern gewonnen werden.

Genau dort setzt Trump jetzt an, da wo schon lange von Seiten Chinas und Koreas versucht wird den labilen US-Markt in die Knie zu zwingen. Das darf niemals unkritisch kritisiert werden. Wir haben es hier mit einer gezielten Initiative zu tun, von der der gesamte Weltmarkt profitieren wird. Denn Freihandel ist nur Freihandel, wenn er frei von Einflüssen ist. Also frei von Subventionen und frei von Protektionismus. Ansonsten gerät der Markt in eine Schieflage.

Hier wird Amerika great again und Made in Germany much greater.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordAuch heute

 
  
    #1134
1
24.01.18 11:42
habe ich leider massive krankheitsbedingte Vertretungen beruflich zu meistern.

Dennoch kann man nur staunen und sich wundern, was der Dax trotz eines Wechselkurses von mittlerweile über 1,23 so anstellt. Technisch befindet er sich im Niemandsland des Allzeithochs, aber ich gehe davon aus, dass das die ersten Vorboten sind, die den Dollar als Leitwährung enden sehen, die Bonität massiv einbrechen und den Euro statt dessen als primäre Weltwährung einführen.

Grundlage dafür ist einerseits die Stärke der deutschen Wirtschaft, das sinkende Haushaltsdefizit und die aufgezwungenen Sparmaßnahmen in den südeuropäischen Ländern. Das zusammen mit den weiter aufgekauften Titeln durch die EZB verursacht weiter zinsloses Wachstum, das sich grundlegend vom Wachstum der USA unterscheidet. Dort wird nicht nur ein weiterer Zinsschritt notwendig sein um die USA als Riesenschuldner in die verdiente Zahlungsunfähigkeit zu treiben. Anstelle Einsparungen sind Mehrausgaben die treibende Kraft, die dafür sorgen wird, dass die Überschuldung der USA zu einem weiteren Schuldenschnitt führen wird.

Auf der Zeitschiene gibt es schon jetzt keinen Platz mehr für eventuelle Steuermehreinnahmen, die aus der erpumpten Steuerreform herrühren. Hier zecken die zusätzlichen Schulden mehr als positive Effekte jemals erreicht worden wären. Der gerade vertagte Shot down ist ein klarer Beleg dafür. Jeder kann sich ausrechnen, was das erst mit den nächsten Zinsanhebungen der Fed ausmachen wird. Selbst Zinsschritte von nur 0,25% sind bei über 16 000 Milliarden Schulden ein unbezahlbares Vermögen.

Rutscht die Bonität aber erst mal in Richtung der "B" wie Betrugsklasse, so kann man nur hoffen, dass wir Deutsche unser Gold längst wieder heimgeholt haben und auch keine US-Anleihen erworben haben.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordEgal, was Mario nachher sagt,

 
  
    #1135
25.01.18 13:27
ich habe keine Vertretung mehr.
Die Auswirkungen seiner Rede nachher werden sich weit weniger auf den Wechselkurs auswirken als ihm lieb sein kann. Ihm aber nicht mir. Ich sehe darin den viel länger fristigen Beibehalt und sogar die wieder verstärkte Fortsetzung der Aufkäufe.

Das aber wiederum wird den zinslosen und überhitzungsfreien Anstieg deutlich verlängern. Schon jetzt ist ein Ausblick auf nur 2020 längst nicht mehr ausreichend. Alleine der Deutsche Aufschwung erzeugt soviel stabiles Wachstum, dass er sogar innerhalb dieser Stabilität beginnt Frankreich mitzunehmen. Läuft es aber erst in diesen beien Ländern richtig rund, so wird durch den Schuldenabbau, der schon durch eine schwarze Null erreicht wird, der Spielraum gerade auch für die Krisenländer Südeuropas immer größer.

Vergessen wir nicht, dass eine Million deutsche Urlauber mehr pro Jahr ein riesiger Wirtschaftsfaktor in Europa sind. Und in den letzten Jahren ist die Beschäftigung hier um ca. 450 bis 550 Tausend pro Jahr gestiegen.

Selbst hier in Berlin ist der Schuldenberg am abbauen, besonders da in 2017 ca. 2,1 Milliarden € Haushaltsüberschuß erzielt worden ist. Das alles zum Leidwesen der Banken, die aus ihrem Sorgenloch zum Glück nicht mehr herauskommen.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordWomit haben wir es zu tun ?

 
  
    #1136
26.01.18 12:17
Beginnt der Dax eine echte Korrektur ?

Wohl kaum !

Es reicht aus, wenn man sich den Wechselkurs anschaut und vergleicht wie weit der Dow Jones dem Dax enteilt ist und enteilen  M U S S, damit das Währungsgefälle entsprechend eingepreist ist. Ob dieses Währungsgefälle berechtigt ist, wird damit nicht gesagt.

Und genau da liegt das Problem.
Auf dem Weg zu seinem nächsten technischen Ziel bei 1,27 hat der Wechselkurs die Marke von 1,24 deutlich überschritten. Wirtschaftlich und konjunkturell wären höchstens 1,15 gerechtfertigt. Jedoch ist noch keine Auswirkung von Seiten der Zinshöhe und der steigenden Staatsverschuldung auf die Bonität zu spüren. Damit ist auch die Geldmenge in den USA nicht von einer besonderen Zunahme betroffen. Doch das wird so nicht bleiben.

Dann wird die EZB gezwungen den Euro durch gezielte Maßnahmen abzuwerten.
Die Folge davon werden zusätzliche Zinsanhebungen in den USA sein. Das wiederum zwingt den amerikanischen Haushalt in die Knie. Mit diesen steigenden Zinsen in den USA werden die Aktien beginnen gegenüber den Anleihen im Kurs nachzugeben. Zuerst nur gering, doch dann immer mehr, bis der dortige Aktienmarkt richtig korrigiert. Früher hätte das zu einer Talfahrt im Dax geführt, doch diesmal wird das anders sein.

Zum einen würden die Verkäufer an der Wall Street auf das extrem hohe Kursniveau in den USA schauen, zum anderen auf die billigen Aktien in Europa. Das würde in hohem Maße die Rückkehr auch in den Dax bewirken. Damit würde dann die Schere von beiden Schenkeln her wieder geschlossen werden.

Aber bis dahin ist es noch etwas hin und die Gelegenheit, von der ich schon schrieb, dass sich der Dow dem doppelten Daxstand nähert, wird wahrgenommen. Auf der Zeitschiene muss man aber auch beachten, dass sich systematisch während der Berichtssaison nichts ändern wird. Da besteht sogar die 50/50 Chance, dass der Dow sogar über das doppelte Maß hinaus ansteigen wird.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordÖl ins Feuer ?

 
  
    #1137
29.01.18 08:37
Nö, wohl eher Senkblei an den Anker.

Durch die Ankündigung der Deutschen Bank trotz widerholter Milliardenverluste weiter Milliarden an Boni zu verteilen, wird die Stimmung im Lager der Anleger in Deutschen Aktien nicht besser. Da stellt sich für mich die Frage wielange ich noch bei meiner Hausbank bleiben kann, bevor diese verkauft/abgewickelt werden muss.
Auf die Vernunft der Anleger darf man da nicht spekulieren, denn der Aufsichtsrat hängt da selbst mit drin.

Unter diesen Umständen wird ein Wiederanstieg des Dax zumindest erschwert. Da der Wechselkurs wenigstens unter 1,25 geblieben ist, sollte heute (mindestens am Vormittag) eine Auffangstellung im Dax angepeilt werden, die irgendwo zwischen 13 310 und 13 380 liegt. Meine Prognose vom 19.1.2018, die einen Anstieg nur bis 13 380 beinhaltete, wurde durch den weiteren Anstieg nur insoweit nicht bestätigt, als dass es sich dabei um eine Falle ins Allzeithoch handelte, die keinen Bestand hatte.

Durch diese Falle in Verbindung mit dem Rücksetzer der Vorwoche hat sich die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass es in der restlichen Berichtssaison seitwärts abwartend weitergeht. Da der Ausblick hier in Deutschland positiv ist und zudem durch die milde Witterung unterstützt wird, kann sich an die Berichtssaison ein weiterer Anstieg des Dax, der aber keine Falle sein wird, anschliessen. Auf der Zeitschiene wäre das von Anfang März bis Ende April - auch während der nächsten Berichte, denn kommt der Anstieg nach den Berichten des vierten Quartals 2017, so wird darin auch die Entwicklung des ersten Halbjahres 2018 eingepreist, deren Bestätigung nicht abgewartet werden wird.

Für uns Anleger ist jedoch das Verhalten der EZB weit wichtiger. Ich gehe davon aus, dass die Teuerungsrate bis zum Auslaufen der gegenwärtigen Aufkäufe im September nicht europaweit den gewünschten Wert knapp unter 2% ereichen wird. Daher wird die EZB die Aufkäufe weiter verlängern, denn bei einer Beendigung hätte das für die Inflation sofort eine Sogwirkung nach unten, die nicht eintreten darf. Ziel muss es sein, die gewünschte Inflationsrate von oben her durch Beendigung der Aufkäufe zu erreichen.

Doch das ist reine Utopie.
Solange das amerikanische Hauhaltsdefizit wächst, werden die Importpreise in Europa gedrückt, was die Teuerung abwürgt.

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordDie Berichte gehen weiter

 
  
    #1138
30.01.18 08:37
Der Dax konnte gestern die von mir erwartete Range gerade so halten. Heute früh steht er aber mit der Vorgabde der Wall street schon deutlich tiefer, und das obwohl der Wechselkurs unter 1,24 gesunken ist. Daher heisst es für heute abwarten, ob der Wechselkurs so bleibt. Ich gehe nicht davon aus. Falls aber doch, so wird sich der Dax seinem gestrigen Schlusskurs wieder annähern.

Die Wirtschaft in Deutschland wird auf Wachstum eingestellt bleiben. Alleine die Ankündigungen der öffentlichen Hand zum Personalbedarf (Die Bundespolizei sucht für 2018 15000 Leute und die Bahn 19000) lassen den Arbeitsmarkt im festen Würgegriff der Neueinstellungen. Besonders krass ist, dass diese Stellen schon jetzt zu besetzen sind, die Schulabgänger aber erst zum Sommer zur Verfügung stehen werden.

Durch die milde Witterung wird die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich jahreszeitlich untypisch verschärft. Damit wird der harte Kern der unvermittelbaren Arbeitslosen immer deutlicher herausgeschält. Von dieser Seite her auf Entspannung zu hoffen ist vergeblich. Es bedarf schon viel weitergehender Maßnahmen um das benötigte Personal zu bekommen, eine einfache Fortbildung reicht längst nicht mehr aus. Hier wird es nicht umhinkommen, dass man sich im europäischen Ausland die Leute beschafft. Morgen kommen die neuesten Zahlen vom Arbeitsmarkt.

Und ein echter Winter ist nicht in Sicht...

Der Chartlord  

6131 Postings, 2495 Tage ChartlordMan kann es drehen und wenden

 
  
    #1139
1
01.02.18 09:01
wie man will. Es wird sich am Dax nichts ändern.
Alles ist derzeit ohne Sinn und Verstand an irgendwelche Fakten gekoppelt, die weder eine Richtung noch einen Inhalt und erst recht keinen Anhalt für den Kursverlauf der Indizes bieten.

Egal ob Wechselkurs, Zinsniveau in den USA und/oder in Europa, Konjunktur, Berichte, Ölpreis, Donald Trump, Staatshaushalt der USA oder die Entwicklung der Steuersätze beiderseits des Atlantiks. Alles ist zwar als Faktor vorhanden, wird aber beliebig zusammengewürfelt und lässt keinen vernünftigen Rückschluss auf die Kursentwicklung zu. Oh, vielleicht ändert sich das mit dem Super Bowl am Sonntag, wenn die Patrioten zum wirtschaftlichen Gegenschlag ausholen.

In dieser Lage wird auch der neue Vorstand der Fed kaum etwas ausrichten, wenn er jetzt den nächsten winzigen Zinsschritt in die richtige Richtung zum Staatsbankrott der USA unternimmt. Auf jeden Fall bleibt es für mich sehr unangenehm, wenn nicht erkennbar ist welcher oder welche Faktor(en) jetzt welche Ausschläge der Aktienindizes bewrken.

Noch hat die Unerstützungszone im Dax gehalten, deren Bandbreite unterliegt ja eben so den Schwankungen des Wechselkurses wie der ganze Dax. Aber trotz der Berichte ist der überwiegende Teil der Entwicklung orientierungslos, und der gegenwärtige Rücksetzer vom Dax-Allzeithoch nur eine weitere Unsicherheitsschwankung. Das Volumen war, ist und bleibt schwach. Von da ist auch kein Impuls zu erwarten.

Der Chartlord  

271 Postings, 2637 Tage GokarnDer Chartlord ist gesperrt

 
  
    #1140
17.02.18 12:13
und zwar bis 03. März. Den Grund kenne ich nicht.
Das ist zur Info, da hier täglich doch jede Menge Leute nachsehen, ob's News gibt.  

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