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Rund um den Dax


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Neuester Beitrag: 31.07.18 11:01
Eröffnet am: 01.01.14 23:21 von: Chartlord Anzahl Beiträge: 2.234
Neuester Beitrag: 31.07.18 11:01 von: Chartlord Leser gesamt: 318.116
Forum: Börse   Leser heute: 43
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10


 
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6417 Postings, 2677 Tage ChartlordRund um den Dax

 
  
    #1
10
01.01.14 23:21
Die Beträge zu diesem Thema sollen sich sowohl mit dem Dax selbst als auch mit einzelnen Werten aus diesem Index beschäftigen. Es soll dabei auf die Auswirkungen des Marktes auf den einzelnen Wert als auch auf den Index insgesamt geachtet werden. Das heisst nicht, dass hier jede kleine Kursveränderung eines einzelnen Wertes zur Sprache kommen soll, sondern nur solche, die von wesentlicher Natur sind, das heisst, dass sie auch über den Charakter einer kurzfristigen Kursschwankung hinaus gehen sollen.

Die Beiträge sollen unter dem Gesichtspunkt einer langfristigen Kapitalanlage abgefasst werden, die jedoch Chancen einer kurzfristigen Kapitalanlage durchaus berücksichtigt. Wichtig ist mir dabei, dass das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland verfolgt wird und - soweit von Belang - auch das jeweilige ausländische. Die Beiträge sollen sich von den Beiträgen in dem Thread zur Europäischen Finanzpolitik dahin gehend unterscheiden, dass hier die Wirtschaft den Blickwinkel bestimmt, der jedoch auch von der Politik geprägt werden kann.

Der Chartlord  
1209 Postings ausgeblendet.
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13160 Postings, 681 Tage Zoppo TrumpDefinitiv der größte Unsinn

 
  
    #1211
1
28.06.18 09:34
den sich Mr. Trump bislang ausgedacht hat.
Vielleicht wird er sich damit sogar selbst demontieren.

Markus Koch finde ich auch via facebook immer sehr interessant.

MfG


 

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordNoch ein Wort zu den Zinsen

 
  
    #1212
2
28.06.18 11:01
Der laufende Handelskrieg wird auch Auswirkungen auf die Zinshöhe haben. Allerdings wieder nur zu Vorteilen der Europäer. Die Strafzölle, die bislang verhängt worden sind, gehen in den USA in die Industrie, der Konsum ist bei Stahl und Aluminium so gut wie nicht beteiligt. Dafür wird der Strafzoll voll in der Industrie an die Kunden weitergegeben.

Die Strafzölle, die Europa verhängt hat, treffen nur den Konsum, dafür aber nur in Randbereichen, wo die Nachfrage sowieso schon gering ist. Hier werden zwar die Zölle auch in die Preise umgeleitet, aber nicht zu 100%, denn hier wird auch mit weit weniger die Nachfrage weiter abgewürgt. Harley-Davidson dagegen wird seine Produktion aus den USA verlagern und hat obendrein schon Leute entlassen.

Unter dem Strich wird die Teuerung in den USA deutlich (wenn auch überschaubar) stärker zunehmen als in Europa. Trotzdem wird dieser Unterschied nachhaltig die Zinslasten in den USA vergrößern. Die Fed muss und wird schneller ihre Zinsen anheben als die EZB. Hier steht erst einmal das Ende der Aufkäufe bevor, das in seiner Wirkung abgewartet werden muss, und das erheblich mehr Auswirkung auf die Teuerung in Europa haben wird als irgendwelche Strafzölle.

Das alleine hat schon eine der Teuerung durch die Strafzölle entgegen laufende Wirkung. Das bedeutet, dass im nächsten Jahr das Zinsgefälle von Europa zu den USA weiter zunehmen wird. Das wird das Wirtschaftswachstum in den USA bremsen. Schlimm für den amerikanischen Steuerzahler, denn die Steuerreform beruht auf der Annahme, dass dadurch mehr Wachstum auch wieder mehr Steuern einbringt. Aber so wird genau das Gegenteil der Fall sein.

Das Haushaltsdefizit wird noch in diesem Jahr mit den zwei kommenden, unkompensierten Zinsanhebungen wieder am Jahresende zu Finanzierungslücken führen, die mindestens vorübergehend wieder zu einem Ausgabestop führen. Für 2019 wird das sehr spannend, weil ein Teil der Republikaner der Steuerreform nur zugestimmt hat, wenn damit nachhaltig die Einnahmestruktur des amerikanischen Bundeshaushalts gestärkt wird, was aber nicht der Fall sein wird. Einem höheren Finanzierungsbedarf wird der Kongress nicht zustimmen.

Und wer denkt, dass 6000 Dollar mehr für ein deutsches Auto in den USA 6000 Dollar mehr in der Staatskasse bedeuten, der übersieht, dass das auch 6000 Dollar sind, die in der amerikanischen Wirtschaft an anderer Stelle weniger ausgegeben werden. Da bewirkt diese Umverteilung einen zumindest zeitlichen Nachteil der Wirtschaft, wenn der Staat diesen Betrag wieder in die Wirtschaft pumpt und nicht für die Bezahlung der Staatsschulden verwendet.

Kommt alles wie erwartet, so steht jetzt schon fest, dass Donald Duck verspielt hat und die Quittung dafür von seiner eigenen Partei bekommt.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordEs wird immer besser

 
  
    #1213
29.06.18 11:16
Nun sind also eben die Zahlen des Arbeitsmarktes für Juni 2018 veröffentlicht worden.

Die Zahlen sind weit besser selbst als die optimistischten Erwartungen. Und selbst dabei ist die Zahl der offenen Stellen auf 805 000 angestiegen. Besonders wichtig dabei ist, dass der Zuwachs auf sozialversicherungspflichtigen Stellen beruht. Das bewirkt, dass die Steuereinnahmen weiter ansteigen werden und der Bund zusätzlich investieren kann.

Selbst echte konjunkturelle Einbrüche haben so einen mehr als nur erheblichen Puffer. Leichte Konjunkturschwankungen werden so nicht einmal den laufenden Trend abschwächen. Ganz im Gegenteil nimmt der Druck auf dem Arbeitsmarkt immer weiter zu.
Und für mich der wichtigste aller Faktoren ist auch schon zumindest für 2019 und 2020 in trockenen Tüchern. Es ist der Anstieg des Mindestlohnes. Dieser garantiert, dass der Kapitalzufluss in den Konsum durch die Arbeit und nicht durch Verschuldung nach und nach für zusätzlichen Wohlstand sorgt. Meiner Meinung nach haben wir die Schwelle überschritten, an der wir in Deutschland mehr Wirtschaftskraft im Binnenmarkt (einschliesslich Konsum) erzielen als im Export.

Das einstmals fehlende zweite Standbein ist stärker als das erste geworden.

Der Tag wird kommen, an dem wir in Deutschland ein Wort in den Mund nehmen müssen, das vor nicht all zu langer Zeit verpöhnt war :

V O L L B E S C H Ä F T I G U N G


Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordTaktik und Strategie

 
  
    #1214
2
02.07.18 09:29
Die Lage bleibt angespannt. Und genau das wird ab heute in den Aktienmarkt eingepreist. Es ist nicht die Ruhe vor dem Sturm sondern die Unruhe vor dem Rücktritt. Gemeint ist die Haltung Horst Seehofers im Asylstreit mit der Bundeskanzlerin. Die bisherige Reaktion seiner Parteianhänger - besonders des Parteibvorstandes, die einen Rücktritt nach Dobrindt nicht akzeptieren werde, deutet darauf hin, dass zumindest eine ganz große Mehrheit hinter dem Parteivorsitzenden steht.

Für die Aktienmärkte ein drohendes Zeichen, das für ein Auseinanderbrechen der großen Koalition steht.

Für mich etwas ganz anderes :

Für mich ein Beleg dafür, dass überall in Wirtschaft und besonders in Politik und Presse eine extreme Unterschätzung der AfD in Bayern vorliegt. Ob man will oder nicht, ab sofort sind die Handlungsvariablen nur noch in drei verschiedene Varianten eingeteilt. Sie hängen vom Verhalten der CSU und Horst Seehofers ab. Daran angeschlossen ein jeweilig anderer Anstieg der AfD Wähler.

Alle drei Varianten haben jedoch eines gemeinsam. Die Unterschätzung der bayrischen Wähler, die eine klare Ursache hat. Der Bildungsgrad in Bayern ist klar über dem Bundesdurchschnitt. Die politische Orientierung ist durch alle Parteien hinweg deutlich anders geprägt als in den anderen Bundesländern, selbst als in Sachsen. Eine konservative Tradition hat in Bayern eine andere Bedeutung als in allen anderen Bundesländern. Und das in allen Parteien. Die regionale Betrachtung, was bayrische Werte sind, ist nicht parteiabhängig sondern regional geprägt. Daraus hat sich zugleich auch ein Wahlverhalten ausgebildet, das weit sachbezogener ist als woanders.

Mia san mia. Das gilt für linke wie rechte Bayern.
Gleiches gilt für das Wahlverhalten. Und das wird derzeit von 58% Ablehnung zum "Weiter so" Merkels geprägt. Dabei hat Horst Seehofer eine Bedeutung erlangt, die nur vom Erfolg seiner Asyl-Politik abhängt. Das aber wird sich extrem auf das Wahlverhalten der Bayern auswirken.

Wegen ihrer besseren Bildung sind die Bayern auch besser informiert als andere Bundesbürger. Sie hinterfragen auch kritischer als andere die wirklichen Auswirkungen von tun und lassen oder von politischen Absichen. Die Folge davon ist, dass sie in wichtigen Fragen zwar genau so traditionsbewusst urteilen und wählen, aber nur wenn der Erfolg, der wählbar ist, auch feststeht.

Für den größten Teil der bayrischen Wähler ist die Entwicklung der Asylpolitik wichtiger als zum Beispiel die Wirtschaftspolitk, weil es den Bayern wirtschaftlich sowieso schon lange besser als den anderen Deutschen geht. Damit wird auch ein grundsätzlich anderes Wahlverhalten erfolgen, als es die Einschätzung "bayernfremder" Politiker oder Jurnalisten derzeit vornimmt.

Die erste der drei Varianten besteht im Durchsetzen der Politik Horst Seehofer´s. Sie hätte massiven Ansehensverlust Angela Merkels zur Folge, Schaaren von Wählern würden die CDU verlassen und je nach politischer Orientierung irgendwo nach links oder zur AfD wechseln.

Die zweite Variante besteht im Durchsetzen der Politik der Bundesregierung. Sie hätte zu Folge, dass die CSU so große Teile ihrer Wähler verliert, dass selbst der harte Kern aufgelöst werden würde und mehr als die Hälfte der Wähler der CSU abwandern würde. Logisch dass die Mehrheit davon zur AfD wandern würde. Eine Erwartung, die nur um 3-5% verringerte Wahlergebnisse für die CSU vorhersagen, werden nicht eintreffen, weil die Umstände dieser Asylpolitik weit ehrlicher und genauer von den Bayern betrachtet werden als die direkten Betrachtungen der übrigen Bundesbürger, die überall von der CDU (und nicht der CSU) weichgemerkelt worden sind.

Hier muss man feststellen, dass sich im Laufe der letzte Jahre die politischen Ansichten der Schwesterparteien auseinander entwickelt haben. Das Wahlverhalten in Sachsen ist kennzeichnend, wo man völlig unbekannte Politiker der AfD gewählt hat, weil die politische Aussage gewählt wurde und nicht die Personen, die beteiligt sind. In Bayern würde das noch viel schlimmer werden, weil ein Teil der CSU-Mitglieder austreten würde und noch vor der Wahl in die AfD eintreten würde, diese Abtrünnigen würden aber damit auch einen gewissen Teil ihrer Wähler mitnehmen. Ein Verhalten, das es in fast keinem anderen Bundesland so gegeben hat.

Die dritte Variante besteht im Rücktritt Horst Seehofers.
Sie hätte zur Folge, dass die ganze CSU sich klar machen müsste, dass ihr eigenes Schicksal auf dem Spiel steht. Entweder auch weichgemerkelt zu werden oder ihr eigenes Konzept durchzusetzen. Dieser Fall ist anders als wenn Horst Seehofer als Innenminister und/oder Parteichef noch weiter macht. Tritt er zurück, so reduziert sich das gesamte Verhalten der CSU auf die Frage der Glaubwürdigkeit und gar nicht mehr auf die Frage der Gefolgschaft nach Seehofer.

Übrigens reicht nur ein völliger Rücktritt Seehofers aus. Also als Parteichef und Innenminister. Das würde das politische Überleben der CSU garantieren, denn wer politische Veränderung wählen will, der wählt sie möglichst nahe an der eigenen politischen Tradition, und die ist bei den Bayern nicht (noch nicht) in der AfD.
In dieser Variante würde die CSU mit einem kleinen blauen Auge davon kommen.
Zu dumm ist nur, dass das als Voraussetzung die konsequente Beibehaltung der Politik Horst Seehofers durch den Parteivorstand benötigt.

Aber dazu sind die Feiglinge um Söder und Dobrindt nicht in der Lage.
Sie werden um jeden Preis versuchen ihr eigenes Schicksal hinter dem Agieren Horst Seehofers zu verstecken, für den Fall dass Seehoder nicht erfolgreich ist und alleine gehen muss, sie aber an der Führung der CSU bleiben können.

Hier steht also die Taktik der Strategie im Wege. Und damit liegt eine Erfolgswahrscheinlichkeit in weiter Ferne - zumindest aus Sicht der CSU.
Aber welche dieser drei Varianten auch abläuft,
in allen drei Fällen heisst die Gewinnerin AfD. Aber nur in der ersten Variante würde es nicht zu Neuwahlen im Bund kommen.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordDurchgesetzt ?

 
  
    #1215
2
03.07.18 09:21
Faktisch haben Merkel und Seehofer gemeinsam kapituliert.
Die Schaffung von sogenannten Transitzentren ist kein neuer Vorschlag, hat aber wegen dem jetzt veröffentlichten Rechtsgutachten des ehemaligen Verfassungsgerichtspräsidenten eine neue Qualität bekommen. Kaum hat der Inhalt die Runde gemacht, waren Merkel und Seehofer sofort ein Herz und eine Seele, wogegen die linken Parteien kein einziges Wort mehr gegen diese Art der Behadlung von Flüchtlingen vortragen :

https://www.welt.de/politik/deutschland/...fuer-zwingend-geboten.html

Ganz offen trägt der Verfassungsrichter diesen Themenkomplex als Rechtsbruch vor, der nicht mit dem geltenden Recht vereinbar sei. Inhaltlich also vollständig der politischen Ansicht der AfD entsprechend. Bevor das jemand merkt, lieber schnell auf irgend etwas einigen, ansonsten zerreist Alice alle anderen Bundestagsparteien als Rechtsbrecher mit verfassungsrichterlicher Rückendeckung.

Das kann schnell auf ein anderes Thema ablenken. Nimmt aber wegen des Endes der Regierungskrise den Druck von den Finanzmärkten. Da wird man selbst die rein sozialdemokratische Änderung der Mietpreisbremse durchwinken, wenn im Gegenzug die SPD der Einigung der Union zustimmt. Damit aber nicht genug.

In dem Rechtsgutachten wird ausgeführt, dass das geltende Recht alle europäischen Staaten dazu zwingt, sich an die Grenzregelungen auch beim Asylverfahren zu halten. Das zwingt die Länder zur Zurückführung der Migranten in die Erstaufnahmeländer. In dieser Frage so Papier gibt es keinen "deutschen Alleingang", nur eine notwendige Anwendung des geltenden europäischen Rechts, das alle Länder einhalten müssen. Das kann durch den EuGH erzwungen werden.

Da faktisch alle deutschen Parteien außer die AfD aktiver Teil des rechtsbruchs geworden sind, weil sie ihn entweder veranlasst, unterstützt oder geduldet haben, wird mit den nächsten Wahlen eine neue Qualität in die politische Landschaft einziehen. Eine Qualität, die die AfD ale einzige rechtstreue Partei aufdeckt. Das ist der schlimmste Alptraum für die anderen Parteien. Ihnen wird die moralische Legitimation entzogen rechtsstaatliches Handeln zu beabsichtigen.

Das wird die CSU zwar bei der nächsten Landtagswahl nicht zerbrechen lassen, aber mehr Wähler verlieren als wenn Seehofer sich durchgesetzt hätte oder zurückgetreten wäre.

Die Aktienmärke werden sich noch im Laufe dieser Woche zu dieser Frage beruhigen, allerdings ist morgen der 4.7. und danach wird der präsidiale Randalierer so richtig loslegen. Da muss man ab dem späten Donnerstag mit weiteren Geißelungen der amerikanischen Verbraucher rechnen. Dann besteht die Gefahr, dass die zweite Welle der Strafzölle losbricht, und in den Aktienmärkten für einen Verkaufsrausch sorgen kann.

Dennoch wird sich wieder herausstellen, dass Deutschland davon wieder profitiert. Der Verbraucher wird die Preiserhöhungen nicht dazu benutzen von Qualitätsware auf Schrott umzusteigen, nur weil der billiger ist. Das gilt ganz besonders für die Autos und ganz besonders für die amerikanischen Absätze ihrer rollenden Cola-Büchsen in Deutschland. Die wenigen Absatzzahlen, die aber für die amerikanischen Automobilkonzerne lebensnotwendig sind, werden die restliche amerikanische Automobilindustrie so weit absenken, dass Massenentlassungen in den USA kommen werden. Die öffentliche Warnung von GM am Freitag spricht Bände.

Ich gehe davon aus, dass schon in den nächsten Tagen die kommende Entwicklung festgelegt wird. Ist der Vollhonk in der Lage über seinen narzistischen Schatten zu springen und das faktische Scheitern seiner "Amerika Wurscht" Politik einzugestehen, oder ist das der Beginn einer amerikanischen Trendwende hin zur Rezession. Das würde nur die Amis treffen, denn die exportierten deutschen Autos würden zwar teurer, aber trotzdem weiter verkauft, wogegen die amerikanischen Modelle keine zusätzliche Nachfrage erhalten würden.

Selbst Amerikas Aushängeschild Apple würde im Falle von gegenseitigen Strafzöllen erheblichen Schaden nehmen. Mit der Beteiligung von Leica beim Huawei P10 sind viele Fotosüchtige schon längst auf die besseren Kameraeigenschaften (natürlich Made in Germany) umgestiegen. Und mit Strafzöllen sind die ohnehin deutschsüchtigen Chinesen nicht mehr bereit noch viel teuere Äpfel zu kaufen.

Aber die Pistolen sind (an die eigenen Knie) angelegt, und Trump muss nur abdrücken um Deutschlands Übernahme Amerikas zu beschleunigen. Der amerikanische Verbraucher ist dabei längst genau wie der chinesische der größte Verbündete Deutschlands. Deutsche Döner (erfunden in Berlin!) und deutsche Bratwürste mit Sauerkraut sind in den USA und China im kommen und die ersten Filialketten am Entstehen. Und sieht man in die Gesichter dieser Kunden in China oder den USA so sprechen diese Gesichter Bände der Freude und des Genusses.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordDie Spannung steigt

 
  
    #1216
1
04.07.18 09:11
Heute ist die Wall Street geschlossen, weil die Amis ihren Independence Day feiern. Aber schon morgen kann der Alien im Präsidentenamt zurückschlagen. Da heisst es für die europäischen Börsen noch kurz Boden gut machen, bevor es durch die nächste Strafzollrunde unter die 12 000 geht.

Im Nachhinein betrachtet könnte man sagen, dass der jahreszeitlich bedingte "Sell in May" jetzt doch stattfindet und zwar zeitlich verzögert im Juni, aber das ist nicht der Fall. Der gegenwärtige Rücksetzer im Dax ist ausschlieslich auf fundamentale (Strafzölle) und nachrichtengetriebene (Migrationsstreit der Union) Faktoren gestützt, die entweder sofort zu Kursausschlägen geführt haben oder nicht eingepreist werden. Ein Wiederanstieg der Aktienkurse (But remember to come back in september) im Herbst wird es nur geben, wenn die Strafzölle wieder abgeschafft werden.

Das ist aber mit dem Persönlichkeitsprofil von Donald Duck nicht vereinbar. Da ist sein Rücktritt wahrscheinlicher.

Auf lange Sicht hingegen werden die Aktien weit stärker performen als viele denken. Während sich die Politiker im Zollkrieg befinden, nimmt die Konkunktur an Fahrt zu. Handelsströme verlagern sich langsam aber nachhaltig weg von den USA hin zu Asien und Europa. Trotzdem steigt die Binnenwirtschaft der USA. Das alles wird die Strafzölle (auch die für China) bei weitem überkompensieren. Und das wird erst nach der zweiten Runde im Handelskrieg eingepreist werden.

Natürlich gehe ich dabei davon aus, dass die kommen wird. Alles andere wäre ein Eingeständnis, dass seine Politik schon jetzt gescheitert ist. Anders als beim Mauerbau, der hin und her gezögert und gezerrt wird/werden kann, ist der Ansehensverlust beim Handelskrieg, der erfolglos verläuft/verlaufen wird sofort eingetreten und kann nicht mehr auf Mexiko, das Wetter oder die deutschen Exporte geschoben werden.

Wie stark die deutsche Wirtschaft ist, erkennt man an der Haushaltsvorlage des BM Finanzen, der troz einer schwarzen Null, die mit einem massiven Sicherungspuffer versehen ist, einen Anstieg der Ausgaben um 3,8% vorgesehen. Durch die letzten Zahlen von der Beschäftigungsfront muss man davon ausgehen, dass die tatsächlichen Steuereinnahmen noch weit höher sein werden als geschätzt. Alle dies bezüglichen Werte in der Steuerschätzung sind sehr zurückhaltend konservativ.

Die Auswirkungen der Strafzölle werden weit weniger ins Gewicht fallen, weil sie vom Umfang her entweder nicht groß genug sind, vom Verbraucher in den USA bezahlt werden oder an anderer Stelle aufgefangen werden, weil die Exporte umgeleitet werden.
Dagegen steht eine riesige Nachfrage nach Personal, die trotz der ständig steigenden Zahlen der Beschäftigten inzwischen auf 805 000 offenen Stellen angewachsen ist. Dabei kommt ein Faktor zum tragen, der bislang noch nicht erwähnt wurde :

Viele Firmen verschieben Sachinvestitionen zu Gunsten von Personalinvestitionen, in dem sie mit mehr Geld Leute anwerben, die sie benötigen, wenn sie die Sachinvestitionen umgsetzt haben. Es macht eben keinen Sinn Maschinen zu kaufen, wenn keiner da ist, der sie bedient. Also erst die Leute - dann die Maschinen.
Das hat gewaltige Auswirkungen auf unsere Binnenwirtschaft. Das Lohnniveau steigt weiter an ohne zu überhitzen, denn der Lohnsteigerung folgt an vielen Stellen eben die Sachinvestition, die das Wirtschaftsvolumen und die Produktivität steigert, was die Lohnsteigerung rechtfertigt - selbst wenn diese vorgezogen wurde.

Die Folge davon ist, dass mehr Leute Beschäftigung haben und bekommen, mehr Geld in der Tasche haben und dass auch die Steuern noch weiter ansteigen. Das aber ist alles Binnenwirtschaft, die nicht überwiegend exportabhängig ist (vor allem Bauwirtschaft).
In sofern haben die Strafzölle keine Auswirkungen darauf.

Deutschlands Wirtschaftsmacht steigt trotz der Strafzölle.

Alles Gute

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordIch habe Schwierigkeiten

 
  
    #1217
05.07.18 09:13
Mein Forumszugang ist gestört.

Ich bin hier jetzt nur auf Umwegen in den Thread gelangt.

regulär erhalte ich nur riesige Fehlermeldungen, dass der Server intern nicht die Anmeldung verarbeiten konnte.

Ich schreibe wieder sobald die Fehler behoben bzw. umgangen werden knnen.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordVorläufig nur über Umwege

 
  
    #1218
05.07.18 10:45
Mein Zugang in diesen Thread bleibt vorerst nur über Umwege möglich.

Für den Dax bedeutet der heutige Handelstag nach dem Feiertag in den USA ersteinmal stillhalten und abwarten, was der Banause auf dem Schleudersitz so von sich gibt. Zwischen den Zeilen sollen angeblich beschwichtigende Vorschläge vorhanden sein, die die nächste Welle der Strafzölle erst einmal verschieben, aber offiziell ist nichts bekannt.

Zumindest auf diese Aussicht steigt der Dax heute Vormittag etwas an.

Trotzdem muss man eisern abwarten, denn der Narzist lässt sich nichts sagen und die letzte Gegenmaßnahme de Europäer hat sein Ego zu tiefst getroffen, weil Harley Davidson aus den USA teilweise abwandert.

Rein technisch sind ca. 2% vom Dax für den Handelskrieg abgeschlagen worden. Soweit kann der Dax schon jetzt das Ende der Auserinandersetzung einpreisen. Doch muss man damit rechnen, dass das aauch sofort mit einem Satz von Trump wieder eingepreist wird.

Abwarten

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordErfreuliche Nachrichten

 
  
    #1219
1
06.07.18 08:55
Heute Vormittag sind zwei sehr erfreuliche Nachrichten bekannt gegeben worden.
Zum einen ist das die innerdeutsche Produktion, die weit höher als erwartet ausgefallen ist, und der Beleg dafür ist,
dass die Konjunktur weiter rund läuft. Die Schwankungsbreite in Auftragseingängen und Produktion hat logischerweise
zugenommen, weil die Auftraggeber wissen, dass alle neuen Aufträge auf voll gefüllte Auftragsbücher treffen und deswegen
sowieso eine Wartezeit eingeplant werden muss.

Bei der Produktion spielen Feiertage, Urlaub, Krankheit, Ruhestand, Vorruhestand und vor allem erfolglose Suche nach Personal
eine immer stärkere Rolle. Das wird sich in den Schwankungen niederschlagen. Es besteht die Gefahr, dass wegen dem Personalmangel
die Produktivität nicht weiter ansteigt wie bis her. Ohne Leute keine Leistung.

Dei zweite Nachricht ist die Verhängung von Rachezöllen von China an die USA.
Anders als in den ersten Kommentaren von Analysten zu lesen, sehe ich darin nicht nur eine Chance sondern die Umstellung des
Warenangebotes für die chinesischen Verbraucher auf deutsche Produkte, wo immer es geht. Ich hatte schon von der
grundsätzlich deutsch-freundlichen Einstellung der chinesischen Verbraucher geschrieben. Das wird durch diese Zölle gefördert
und gepflegt. Wir werden massiv davon profitieren. Wir, nicht die Europäer. In gleichem Maße wie eine deutliche
"Deutschorientierung" in China stattfindet, findet sie zugleich auch in den USA statt. Dabei werden die übrigen Europäer sowohl
in China als auch in den USA verdrängt oder zumindest nicht beteiligt.

Es geht ja bei dem Handelskrieg nicht nur um industrielle Waren sondern hauptsächlich um Verbrauchsgüter/Konsumgüter.
Und da ist der Versorgungsbedarf auch trotz aller Zölle vohanden. Und es ist wieder, die von mir schon so oft erwähnte
Qualität, die sich auch gegen die Zölle durchsetzen wird, bzw. weiter die minderwertigren Billigprodukte verdrängt.
Ich bin mir sicher, dass hinter den Kulissen des Weissen Hauses schon längst klar geworden ist, wer die wahre Wirtschaftsmacht
auf unserem Planeten ist, und dass selbst die USA nicht gegen die Qualität Made in Germany erfolgreich angehen kann.
Egal wieviel Kapital im Umlauf ist. Es sind die eigenen Verbraucher, die längst den Schulterschluss zu den deutschen Verbrauchern
vorgenommen haben und auf deutsche Produkte oder deutsche Qualitätsstandarts umgestiegen sind.
Der Erfolg von ALDI in den USA spricht Bände. Beste Qualität von regionalen Erzeugern zu günstigen Preisen. Wie bei uns.

Das zweite Halbjahr 2018 ist angebrochen, und die Wirtschaft in Deutschland nimmt Fahrt auf - trotz des Handelskrieges.

Der Chartlord



 

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordNoch mehr erfreuliche Nachrichten

 
  
    #1220
09.07.18 09:12
Dieses Mal kommen sie vom Onlinehandel.
Mit 11,1% Wachstum im ersten Halbjahr bedeutet das, dass das inländische Wachstum weiter gegenüber dem Export angestiegen ist. Die deutsche Wirtschaft wird also unter dem Strich immer weniger "störanfällig" gegenüber negativen Einflüssen im Export. Da ich aus derartig langfristigen Informationen (= 1. Halbjahr) meine persönliche Bewertung auf mindestens 24 Monate in die Zukunft projiziere, habe ich das Jahr 2020 auch schon vollständig als Wachstumsjahr abgehakt und gehe mit diesen Vorgaben in das Jahr 2021.

Den Export lasse ich bei dieser Betrachtung außen vor, weil jetzt noch nicht absehbar ist, ob und wieviel Einflüsse auf ihn einprügeln.
Wie man bereits jetzt sehen kann, wird der Strafzoll nauf Stahl und Alu weitestgehend gezahlt und wird nicht den Umfang einnehmen wie viele befürchtet haben. Ähnliches erwarte ich auch für die Autos.

Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf für 2019 bereits beschlossen und auch daraus kann man eine ganz defensive Einschäztung der Entwicklung bei den Steuereinnahmen ablesen. Realität sieht anders aus. Hier werden die Spielräume von Haushaltsjahr zu Haushaltsjahr immer größer, weil der BM Finanzen einfach eine lineare schwarze Null ansetzt, und faktisch den Rest über Nachtragshaushalte hinterherschiesst. Schon für 2018 wird es noch im Herbst zu einer weiteren Anhebung der Steuerschätzung kommen, weil die bis dahin eingegangenen Steuern deutlich höher als erwartet sein werden.

Genau entgegengesetzt sehe ich die Zinsentwicklung in den USA. Hier wird spätestens 2020 das Maß voll sein, das die Republikaner für die Zustimmung zu der kreditfinanzierten Steuersenkung als Bedingung erhoben hatten. Die Strafzölle werden noch in diesem Jahr die amerikanische Wirtschaft ausbremsen und die eigentlich gute Lage deutlich verschlechtern. Es werden vor allem die Landwirte sein, die Trump die Gefolgschaft aufkündigen werden. Die Fed wird ihre Zinsanhebungen spätestens 2020 beenden (müssen), da ansonsten eine zinsbedingte Rezession in den USA einsetzen würde. Die EZB dagegen wird erst genau abwarten, ob und wie die weiteren Preisentwicklungen ab Januar 2019 eine Zinswende überhaupt rechtfertigen.

Da ist eine weitrer angemessene Verlängerung der Aufkäufe noch längst nicht vom Tisch.
Die günstige Entwicklung von Gesamtteuerung und Kernquote läßt schon jetzt die Erwartung zu, dass ein weiterer Anstieg so ohne weiteres nicht stattfinden wird. Erst recht nicht, wenn die Aufkäufe eingestellt werden. Der Schaden, der durch eine voreilige und/oder ungerechtfertigte Zinsanhebung durch die EZB entstehen kann, ist weit größer als ein nicht berechenbar winziger Stabilitätsverlust des Euro. Also wird die europäische Wirtschaft noch Zeit haben sich weiter zu erholen. Die Aussichten und der laufende Trend sind zwar gemächlich, aber nachhaltig steigend, besonders die guten Zahlen vom Arbeitsmarkt.

Die erste Woche des zweiten Halbjahres 2018 hat die Aussichten für 2018 bis 2020 verbessert. Und das trotz des Handelskrieges.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordOftmals wenig beachtet

 
  
    #1221
10.07.18 08:54
werden die Beherbergungszahlen in Deutschland. Aber das zu unrecht.
Seit Jahren sind diese deutlich gestiegen und haben heute den Mai 2018 mit plus 9% einen neuen Rekordwert erreicht.
Dabei ist diese Branche sowohl personal- als auch konsumlastig. Sicher, der bislang schon extreme Sommer hat dazu auch beigetragen, was aber nicht weiter außergewöhnlich ist, denn auch in den vergangenen Jahren, die nicht so ein schönes Wetter hatten, sind die Besucherzahlen angestiegen. Es handelt sich also um einen festen Trend, der auch zum großen Teil durch die inländischen Besucher gestützt und ausgebaut wird. Deutschland ist immer mehr das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Besonders dann, wenn hier die Sonne scheint, geht es lieber an die Nord- und Ostseeküste als in die Ferne.

Der wesentliche Faktor dabei ist jedoch die Hotelqualität.
Für sogenannte 4-Sterne bekommt man am Mittelmeer meistens versiffte Matratzen usw.
Für 4-Sterne in Deutschland dagegen gute Unterkünfte.
Und preislich sind die deutschen Küsten jetzt schon oftmals deutlich günstiger als Mallorcas Hotels.

Nur davon merkt der Aktienanleger kaum etwas, weil Hotels/Hotelketten in Deutschland nicht im Dax vertreten sind.
Trotzdem ist das Wirtschaftswachstum in Deutschland auch in der Ferienindustrie angekommen. Dabei bleibt die Preisentwicklung
sehr verhalten, denn durch die steigende Kapazitätsauslastung wird die Teuerung gedämpft. Dieses ist jedoch in den Inflationszahlen für Deutschland enthalten. Zeitlich sind wir jetzt in der Hauptsaison und die Buchungszahlen sind mit über 90% weit überdurchschnittlich.

Hier in Berlin würde man meinen, dass mit dem Beginn der Ferien die Menschen aus der Stadt raus sind, und die straßen etwas leerer geworden sind. Aber genau das Gegenteil davon ist der Fall. Auch in den Ferien hat der Besucherstrom hier zugenommen. Die Hotels sind fast ausgebucht und besonders der Anteil ausländischer Besucher hat zugenommen. Kein Wunder, denn im Vergleich zu allen anderen Weltstädten hat Berlin die bei weitem günstigen Übernachtungs- und Verkostungspreise. Einen Zuschlag für Hauptsaison gibt es hier nicht.
Unter dem Strich bleiben wir Deutsche ein reiselustiges Völkchen, haben aber dabei im Vergleich zu früher auch viel mehr Besucher bei uns.

Der Rubel rollt eben auch zur Urlaubszeit.
Und das wird das Wirschaftswachstum deutlich über den Erwatungen halten.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordTrump zuckt zusammen

 
  
    #1222
1
11.07.18 09:05
Mit der ersten Reaktion auf die Strafzölle der Amis durch die EU sind die voreilig gemeldeten Strafzölle auf Autos besonders die deutschen in weite Ferne gerückt. Selbst die eigene Automobilindustrie hob mehr als nur warnend - eher drohend - den Zeigefinger um den Präsidenten auf die höchst gefährliche Strafzolltour hinzuweisen. Selbst mit Strafzöllen würden die Amis die deutschen Autos kaufen, wogegen eine Retourkutsche auf die amerikanischen Autos in Europa quasi das Ende des amerikanischen Exports bedeutet. Da die Marktlage für die amerikanischen Autobauer ohnehin sehr schwierig ist, würden weitere Absatzeinbußen, egal wo, nur mit einem Produktionsabbau zu begegnen sein, was direkte Arbeitsplätze in den USA kostet.

So verwundert es niemanden, der die Lage richtig einschätzen kann, dass Donald Duck keinen Bock mehr auf Europa hat und sich den Chinesen zuwendet. Dort besteht die Technologie nur aus getohlenen Patenten oder anderen Billigprodukten, die wie die Waren aus den USA in der zweiten Liga der Verbrauchernachfrage spielen. Die erste besteht nur aus Made in Germany, selbst wenn die Sachen in den USA zusammengesetzt werden.

In den letzten drei bis vier Jahren hat sich das grundlegend verstärkt, so dass selbst Konsum- und Verbrauchsgüter sowie Lebensmittel vom amerikanischen Verbraucher lieber in "deutschen Läden" gekauft werden, auch wenn es Erzeugnisse aus den USA sind. Es sind eben Erzeugnisse aus den USA nach deutscher Machart oder deutschem Auftrag. Selbst bei der landwirtschaftlichen Industrie der USA ist ein Vertragsverhältnis zu deutschen Lebensmittelketten (ALDI, LIDL) ein Ritterschlag für Qualität aus eigenen Landen. Inzwischen geht es sogar soweit, dass die ersten Biobauern in den USA für die deutschen Ketten anbauen. Und auch das kommt bei den Verbrauchern voll an. Von den echten deutschen Produkten ganz zu schweigen.

Und auch genau in diese Kerbe haben die Chinesen bei den letzten Gegenzöllen geschlagen. Die hochwertigen amerikanischen Lebensmittel gehen in den eigenen Markt. Massenprodukte oder Billiganbau in den Export. Diese sind aber jetzt durch die Strafzölle der Chinesen kaum noch konkurrenzfähig. Das bedeutet entweder umstellen auf Qualität für die Staaten oder den Betrieb schließen, denn Ausweichmärkte für diese Produkte gibt es nicht.

Die nächste Welle von Strafzöllen plant Trump auf Waren mit einem Volumen von 200 Milliarden Dollar um 10% zu verzollen.
Und wie sich jeder denken kann, sind das keine hochwertigen Artikel sondern meistens Ramsch. Schon jetzt lässt sich feststellen, dass Deutschland zumindest indirekt davon auch wieder profitieren wird. Der Trend der amerikansichen Verbraucher hin zu deutscher Qualität wird so auch unterschwellig gefördert. Schließlich denken viele Amis : "Wenn sich die normalen Deutschen das leisten können, wollen wir das auch."

Recht haben sie.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordEs ist Urlaubszeit

 
  
    #1223
12.07.18 10:03
und ich habe wegen Vertretung jetzt keine Zeit.

Der Chartlord    

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordPanik - und man gewöhnt sich daran

 
  
    #1224
13.07.18 10:54
Inzwischen twittert der Vollhonk fast im Minutentakt zu allen Theman in die er sich einmischen will.
Selbst zur Politik der Engländer und ihres Brexit sowie der Besetzung der Britischen Regierung gibt
er nicht nur seinen Senf sondern auch seine unverschämte Meinung wider, in dem er Frau May schon
als Brexitfehlbesetzung deklariert.

Pipelines oder Verteidigungshaushalte, Polizeiermittlungen (gegen ihn) oder Vertragskündigungen aller
Art, Strafzölle oder Mauerbauten, egal was es auch ist, nichts ist sicher vor seiner Form eines
narzistischen Kleingeistes, dem nur noch der Spiegel fehlt, vor dem er seine Tweeds in sein Handy tippt.
(anstelle Gesten eines Nazidiktators)

Da wir oder besser ich jetzt genau wissen, was wir äh ich zu befürchten habe, werde ich einen Teufel tun diesen
Elefanten im Przelanladen zu stören. Hoffentlich sehen das die Politiker Europas genau so. Das Porzellan, das er
in seinem Laden zerschlägt, ist nicht das Porzellan, das im Laden Deutschlands ist. Also könnte es sich
lohnen abzuwarten, ob man selbst nicht wieder aus dieser Lage Gewinn erwirtschaften kann. Immerhin den Umgang mit
dem Iran darf er ruhig weiter so führen, gerade wo jetzt die Agenten in Deutscheland verhaftet worden sind, die politische
Gegner beseitigen sollten. Anscheinend ist nicht alles an Trump so schlecht wie man meinen könnte.

Und nicht nur ich oder wir gewöhnen uns an diesen neuen "Stil", auch die Aktienmärkte sind schon dabei wieder etwas
Ruhe und Gelassenheit zu übernehmen. Ich gehe davon aus, dass wir schon sehr bald wieder die nächsten Zinsschritte der Fed
weitaus höher und wichtiger bewerten müssen als Donald´s nächste Tweeds. Die Stimmungslage in den USA hat sich schon längst gedreht,
und das Investitionsklima verlagert sich mehr und mehr nach Europa.

Einzig die Zockerei auf dem Rohölsektor muss noch weiter runtergefahren werden, aber auch da sind die Handelsbeschränkungen
gut geeignet das Preisniveau noch deutlicher zu senken. WTI unter 65 und BRENT unter 70 sind die Werte, die alle Zölle mehr als ausgleichen.
Ich hätte da noch ein paar gute Themen, für die sich der eine oder andere Tweed lohnen würde.
Wie wäre es da zum Beispiel mit Reparationszahlungen, die die amerikanischen Ureinwohner an die Deutschen wegen des Ersten Weltkrieges
jetzt fordern würden ? Oder Schadensersatz, den die amerikanischen Streitkräfte für das Freisetzen von radioaktiver Strahlung beim Manhatten-Projekt von den Deutschen fordern könnten, weil die deutschen Wissenschaftler sie nicht vollständig auf die Gefahren hingewiesen haben und das genau so wie Dieselabgase zum amerikanischen Haftungsprinzip gehört.

Da fällt mir sicher noch mehr ein.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordEndlich ist es soweit

 
  
    #1225
17.07.18 08:54
Die Konjunktur wird sich im zweiten Halbjahr 2018 wie erwartet weiter stärker und schneller nach oben entwickeln.
Maßgeblich dazu beigetragen hat der gestrige Ölpreis, der durch die Unterstützung nach unten durchgebrochen ist.
Insoweit hat sich die Absicht des amerikanischen Präsidenten umsetzen lassen, und wird noch weiter nach unten abgeben.
WTI bei 70 und BRENT bei 73 sind ab sofort deutliche Grenzen nach oben. Die nächsten Ziele liegen etwa bei WTI 60 und BRENT 65.
Damit sind aber Spritpreise ca. 10% günstiger als nach dem Anstieg im April.
Und genau das wird die Konjunktur zusätzlich beleben. Einzige Voraussetzung ist, dass die Förderquoten erhalten bleiben.

Das lang anhaltende Sommerwetter in Deutschland wird unsere eigene Wirtschaft massiv ankurbeln.
Ich gehe davon aus, dass bis zum Ende der Schulferien in ca. 7 Wochen das Ergebnis unserer inländischen
Ferienindustrie deutliche Spuren im BIP hinterlassen wird. Je besser unser Wetter hier ist, desto beliebter ist
Deutschland bei uns als Reiseland. Und die Buchungen an Nord- und Ostsee sprechen für sich.
Selbst die Nachsaison ab September kann mit dem guten Wetter die Badesaison noch weit verlängern.

Dagegen wird sich die Lage am Arbeitsmarkt noch deutlich verschärften. Zur Zeit sind noch die günstigen Auswirkungen
der Schulabgänger zu spüren, aber das geht nach den Ferien vorbei und ab September besonders aber ab Oktober werden
die benötigten Beschäftigten extrem schwer zu finden sein. Systematisch wäre es genau jetzt an der Zeit eine
Beschäftigungsoffensive in den europäischen Nachbarländern zu eröffnen, die den Sommer dazu ausnützt Sprachbarrieren
abzubauen, damit nach den Ferien ein Umzug nach Deutschland zu den Arbeitsplätzen stattfinden kann.
Doch leider ist davon nichts zu hören oder zu lesen.

Offensichtlich haben die Jahrzehnte der Massenarbeitslosigkeit dafür gesorgt, dass sich der Umgang mit der Arbeitskraft auf Seiten
der Arbeitgeber entsätzlich unangemessen vernachlässigt hat, und sich keiner mehr so richtig darum kümmert. Früher musste man massenhaft Bewerbungen schreiben um als Arbeitnehmer einen Job zu bekommen. Jetzt, wo es umgekehrt genau so sein müsste, bleben viele Stellen unbesetzt, weil kein Arbeitgeber um seine Arbeitskräfte buhlt. Maximal ein paar Stellenanzeigen und das war´s. Die Angst mehr für Löhne ausgeben zu müssen ist offensichtlich noch viel zu weit fortgeschritten und noch nicht von der Angst Produktionseinbußen hinzunehmen
eingeholt worden. Aber das wird sich ändern. Nur leider zu einem Zeitpunkt, an dem der Abeitsmarkt leergefegt sein wird, und weit mehr und weit tiefer in die Tasche gegriffen werden muss um Leute zu bekommen, weil diese nicht aus dem Pool der Arbeitlosen requiriert werden (können) sondern von anderen Firmen abgeworben werden müssen. Aber das kostst richtig was.

Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland muss aber noch einen Schwachpunkt aushalten. Das ist der unangemessen hohe Wechselkurs.
Derzeit bei 1,1711 ist das viel zu hoch. Die Finanzmärkte sind mit diesem Kurs davon überzeugt, dass selbst bei einem Handelskrieg die Eurostaaten die Oberhand behalten werden und Deutschland sich selbst mit Strafzöllen auf Autos nicht beeindrucken lassen wird.
Fällt der Wechselkurs jedoch auf seinen angemseenen Stand bei derzeit 1,15 und später mit den nächste Zinsschritten der Fed auf 1,10 so werden auch höhere Strafzölle damit nicht nur zum Teil wieder ausgeglichen.
Der amerikanische Aushalt dagegen wird mit der dann laufenden Zinsspirale ein Fall für die Insolvenz.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordEin hartes Brot

 
  
    #1226
18.07.18 08:56
Gestern im späten Handel konnte der Dax die 38-Tage-Linie nach oben durchbrechen.
Das war eine echt schwere Geburt. Doch nun ist die viel wichtigere 200-Tage-Linie in direkter Reichweite bei
12 800 und in Schlagdistanz. Dabei spielt das Momentum für die Anleger. Der Markt ist nicht überkauft. Die Umsätze
sind weiterhin normal (eben ohne die Anleger aus Übersee); und die Konjunktur unterstützt mit besseren
Werten als in den letzten Monaten geschätzt wurde.

Nur der Wechselkurs liegt momentan bei 1,1630, was einfach noch zu hoch ist.

Das Freihandelsabkommen, das gestern zwischen der EU und Japan abgeschlossen wurde, ist längst
eingepreist und hat keine auswirkungen auf den Kursverlauf. In den jetzigen Sommermonaten bis Ende August
rechnet niemand mehr mit einer "Zwischendurchattacke" der Fed, in der schon vor der erwarteten Septembererhöhung
eine vorgezogene Zinsmaßnahme erfolgt.

Daher ist die Lage für den Anleger schon jetzt recht günstig im HInblick auf die zu erwartende Dollarstärke,
die höchstens stundenweise von Donald Duck "weichgetwittert" werden kann. Und allen sei es gesagt, dass schon jetrzt
der gegenwärtige Präsident auch für die Republikaner untragbar geworden ist, und dass eine erneute Nominierung selbst dann
scheitert, wenn sich kein anderer vernünftiger Kandidat finden lässt. Dann würde man eine Vorzeigemarionette gegen einen
Demokraten antreten lassen, der zumindest für die Zukunft den Republikanern nichts verdirbt.

Auf der Zeitschiene ist der technische Abwärtstrend vom Allzeithoch durch die Auflagepunkte der letzten
beiden Verlaufshochs im Mai und im Juni genau darauf ausgerichtet, dass der Abwärtstrend mit dem Durchbrechen der 200-Tage-Linie
nach oben auch diesen Trend nach oben durchbricht, was ein starkes Kaufsignal auslöst. Das nächste Kursziel liegt dann sofort bei dem
Hoch im Mai bei ungefähr 13 200. Ich gehe davon aus, dass der Angriff nach oben noch in diesem Monat nicht nur beginnen sondern auch erfolgreich verlaufen wird. Normalerweise würde der erste Versuch an der 200-Tage-Linie abprallen, aber hier sind die Zinsindikatoren
auf Seiten der Anleger, die dafür schon die nächsten beiden Zinsschritte einpreisen müssen und werden, die jetzt bei 12 661 noch nicht enthalten sind.

Anders als in den USA bedeutet für uns der Wechselkurs, der in Richtung 110 fallen muss, gleichzeitig auch eine verbesserte Exportlage.
Und die ist so ausgestaltet, dass mit und in ihr die Strafzölle durch den Wechslekurs aufgerieben werden.
Und übrig bleibt ein noch viel weiter anwachsendes Handelsbilanzdefizit der USA.

Mal sehen, was er dann twittert.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordZwischen den Linien

 
  
    #1227
20.07.18 09:00
Der Dax ist an der 200-Tage-Linie abgeprallt und befindet sich auf dem Weg an die 38-Tage-Linie, wo er wieder aufgefangen werden wird.
Der heutige kleine Verfallstag wird dabei keine Rolle spielen, weil er nicht auf Aktienoptionen verfällt.

Auf der Zeitschiene wird sich der Dax in einer Keilformation von unter her an den Ausbruch nach oben wagen.
Am Monatschart kann man sehr gut erkennen, dass der Verlauf einschliesslich des Abprallens an der 200-Tage-Linie genau passt.
Günstig wäre ein heutioger Wochenschluss, an dem zuvor intraday die 38-Tage-Linie unterstützt hat. Zusammen mit den Berichten
ab Montag sollte der Dax dann die steigende Region bei über 12 800 erreichen und in der Berichtssaison halten können. Das erfolgt dann als fundamentaler Beweis, dass drohende Einflüsse aus Handelskriegen zumindest jetzt nicht zu spüren sind/sein werden. Noch darf man nicht vergessen, dass nur Stahlimporte in den USA mit Strafzöllen belegt sind.

Selbst die ersten Fahrverbote haben den Absatz für Dieselfahrzeuge in der Summe mit Benzinfahrzeuegen nicht beeinträchtigt.
Einzig der Absatz von echten Elektrofahrzeugen (kein Hybrid) kommt erst jetzt langsam aus den Startlöchern. Und auch da haben wir Deutsche die Nase vorn. Das Stimmungsbild für Elektroautos aller Art hellt scih auf, nachdem ein Tesla im speziellen Testbetrieb mit einer Batterieladung unter Testbedingungen 1000 Km geschafft hat. Das ist das Zeichen für den Verbraucher, dass die Entwicklung so weit vorangeschritten ist, dass schon sehr bald aureichend Reichweite mit einer Ladung vorhanden ist.

Dann beginnt die große Umstellung von Verbrennungsmotoren zu Elektromotoren. Und besonders wir Deutsche werden mehr als alle anderen davon profitieren. Wir haben dazu die passenden Autos und das dazu gehörige Umweltbewusstsein. Was wir jetzt noch an Ladestationen vermissen, können wir zumendest zum Teil dadurch ausgleichen, dass wir Deutsche alle kleine Schumi´s sind.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordWie erwartet und noch mehr

 
  
    #1228
20.07.18 10:57
Heute sind die neuesten Zahlen der Steuereinnahmen veröffentlicht worden.
Selbst eine gigantische Rückzahlung der Brennelementesreuer konnte nicht verhindern, dass eine Art
Steuertsunami in die Finanzbehördern von Bund un Länder eingedrungen ist. Man kann nur hoffen, dass
in der jetzigen Ferienzeit noch genügend Personal anwesend ist um die Einkünfte noch in diesem Jahr
wieder in neue Investitionen zu verwandeln.

Für das nächste Jahr stehen dem BM Finanzen schon so viel mehr Einnahmen zur Verfügung, dass das auch
in Steuerliche Vergünstigungen einfliessen kann.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordIm Titel verirrt

 
  
    #1229
23.07.18 11:10
Der amerikabische Präsident hat sich offensichtlich besonnen und eingesehen, dass die Qualität Made in Germany nicht durch Strafzölle
zu beeinträchtigen ist. Dem entsprechend bleibt die Nachfrage auch in den USA hoch. Doch anstelle sich diesem Umstand zu beugen versucht er nun durch eine "Qualitätsaustellung" mit dem Titel Made in USA eine Produktschau einzurichten in der er für den Kauf amerikanischer Produkte werben will. Darunter sind solch verbraucherfreundliche Produkte wie Kapfflugzeuge und Waffenhalter. Da darf man sich sicher sein, dass einerseits die Waffenlobby jubelt, anererseits die nächste Generation der amerikanischen Wähler aus der Schule fast geschlossen nicht nur deutsche Waren sondern erst recht deutsche Werte annehmen wird.

Schon jetzt ist es vielerorts in den USA verpönt sich zum "Born in the USA" zu bekennen.

Vielleicht ist es das historische Gewitter, das die USA braucht, um wieder eine Gesellschaft der friedlichen und vertrauenswerten Menschen zu werden. Dazu braucht es die Einsicht, dass man auch Verfassungszusätze ändern kann, wenn man dazu eine qualifizierte Mehrheit bekommt.
Gesellschaftliche Ausgrenzung ist ein Mittel auf dem Weg dorthin, denn da spielt man Wirtschaftsinteressen gegeneinander aus.

Kauft nicht bei Waffenträgern/Händlern/Unterstützern !

Und noch besser für Menschen auf dem Lande :

Verkauft nichts an Waffenträger/Händler/Unterstützer !

Während dessen ist der Wechselkurs von Zockern in irrationale Höhen angestiegen, die durch nichts zu rechtfertigen sind.
Sicher, noch ist es nicht an der Zeit, dass die Fed den nächsten Zinsschritt unternimmt, aber mittlerweile hat man schon fast
den Eindruck, dass viele den Dollar verlassen und (nur für die Währung nicht für die Aktien oder Anleihen)
den sicheren Hafen im Euro aufsuchen. Da hier nur in Deutschland etwa die gewünschte Teuerungsrate von knapp 2% erreicht wird, aber
alle anderen Länder in der EU weit darunter liegen, wird auch in 2019 weder das Aufkaufen beendet noch der Zinssatz im Euro angehoben.
Damit unterstützt die EZB sowohl aktiv als auch passiv das Wirtschaftswachstum in der EU.

Hier in Deutschland bleibt die extrem hohe Nachfrage nach Beschäftigten und der weiterhin starke Beschäftigungsaufbau der Motor des Wachstums. Angebliche Risiken für die Weltwirtschaft sind dabei nicht vorhanden, denn der Export läuft gut, das Wachstum aber entspringt der Binnenkonjunktur, für die dieser angeblichen Risiken nicht existieren. Und gerade dieses Wachstum hat für die Steuereinnahmen im Juni gesorgt, die auch so erhalten bleiben und keine Eintagsfliege sind. Das aber schafft Investitionsspielraum und eröfnet Möglichkeiten zu fiskalischen Korrekturen (=Steuersenkungen). Wir alle erinnern uns noch an die komischen Sondierungsgespräche, deren finanzieller Umfang nun deutlich höher ist als er im Winter eingeschätzt wurde. Noch fehlt die Projektion daraus auf die nächsten Jahre, aber alles wird eine deutliche Stufe höher als bislang geschätzt liegen.

Der Chartlord

 

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordBesser als sein Ruf

 
  
    #1230
24.07.18 09:47
Der Dax hat viele seiner Schrottaktien entsorgt und die Müllbestandteile abgebaut.
Damit sind die Aussichten dieser Werte mittelfristig als günstig für den Index einzustufen.
Ich gehe mal alphabetisch die Liste durch und führe mal die Aktien auf, die ab 2019 weit besser als
in den letzten Jahren performen werden, weil ihre Geschäftstätigkeit in Zukunft besser laufen wird als
in den Grottenjahren ihrer Verschrottung.

Bayer :
Hier wird die Monsantoübernahme beendet und, auch wenn es zu klaren Ausfällen bei einigen Produkten
fühen wird, werden die Zahlen, die Bayer abliefern wird, deutlich verbessert sein. Ob das allerdings den Kaufpreis rechtfertigt,
kann dahingestelt bleiben, weil irgendwann auch der höchste Kaufpreis bezahlt sein wird.

Die Automobilwerte :
Hier sind alle Abgasbelastungen voll eingepreist. Übrig bleibt ein angeschlagenes Vertrauen gegenüber den Verbrennungsmotoren.
Nur das macht nicht, denn die Zukunft liegt in der Elektromobilität, und bei der gibt es kein trixen.
Noch herrscht Zurückhaltung bei den Verbrauchern, die aber auch jetzt schon einen klaren Vertrauensbeweis und Vorschuß
auf die Elektromobilität in Deutschland gegeben haben. Und genau hier liegt das Potential für Deutschlands Autobauer.
So langsam beginnen die Aktienmärkte die Angebotspalette auch bei noch geringer Nachfrage auf die Ausrichtung zur
Elektromobilität abzuklopfen. Der Umstieg der Verbraucher auf saubere Autos hat ein riesiges Wirtschaftspotential.

Die Post :
2018 mit Gewinnwarnung, die aber nur für 2018 gelten soll; und für die Zeit danach wieder die vorherigen Ziele
anpeilen wird. Das ist eine befristete Gewinnwarnung, wie sie die Post schon Mal für 2015 wegen der Frachtgrotte
ausgegeben hatte. Die damalige Beeinträchtigung wurde wie erwartet überwunden und das Wachstum kehrte zurück.
Das hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das auch diesmal wieder so sein wird.

Lufthansa :
Nach dem Aus von Air Berlin ist die Zeilt jetzt gekommen, in der sich die Lufthansa neu zurecht gefunden haben wird und
auch über die Preisschiene ihre verbesserte reguläre Flugtätigkeit wieder aufnehmen wird. Die Beförderungsengpässe
sind überwunden und die Massen von Fluggästen bescheren der Lufthansa eine gute Geschäftsaussicht. Das erste Indiz dafür
haben wir schon. Es sind die fallenden Flugpreise.

HeidelbergCement :
Die hohe Auslastung der deutschen Baubranche wird in den kommenden Jahren für eine hohe Auslastung bei
der Produktion von Baustoffen sorgen. Mit einer Verzögerung von 3 bis 6 Monaten wird das auch für die restliche EU
so zutreffen.

Die Versorger :
Noch sind nicht alle Belastungen aus der Energiewende abgearbeitet, aber die Produktion von Windenergie, wird nach 2020
immer mehr die hohen Kosten für die Produktion von Kernenergie in der EU verdrängen. Hier werden die deutsche Versorger
auf dem europäischen Markt deutliche Wettbewerbsvorteile haben.

ThyssenKrupp :
Hier wird die laufende Unsicherheit wegen des Konzernumbaus beendet werden.
Egal, ob zerschlagen, abgetrennt oder weiter wie bisher, im Zuge des anhaltenden Baubooms
in Deutschland, wird auch ThyssenKrupp seine Aufträge besonders hier bekommen und erfüllen.
Das Geschäftsmodell spielt tatsächlich dafür nur eine untergeordnete Rolle. Der Wirtschaftsaufschwung
in Deutschland wird sich überall bemerkbar machen. Und das national stärker positiv als international negativ.

Diese 10 Werte sind ein Drittel des Dax. Sie werden fundamental günstiger laufen als bisher.
Das wird auch nicht spurlos am Index vorüberziehen. Wer jetzt als Analyst trübsal bläst, der macht die Rechnung
ohne die veränderten Umstände in diesen Firmen. Durch die gegensätzlich verlaufenen Zinsentwicklungen in den
USA und Europa werden sich die Gewichte nach und nach von der einen Seite des Atlantiks auf die andere verschieben.
Und damit auch die Nachfrage nach Aktien.

Der Chartlord

 

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordDie Grenzen des Protektionismus

 
  
    #1231
25.07.18 09:06
Einst wollte das britische Königreich den Import deutscher Waren durch die Aufschrift "Made in Germany" erschweren um die eigenen Waren vor der Nachfrage nach deutschen Waren zu schützen. Doch daraus wurde nichts. Statt dessen wurde es für die britschen Verbraucher sehr leicht die gute Qualität aus Deutschland von der minderen der eigenen Produktion zu unterscheiden. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das so weit gesteigert, dass die amerikanischen Verbraucher nicht mehr auf diese Aufschrift achten sondern nur noch auf den Firmennamen.

BMW, Bosch, ALDI, Henkel oder HeidelbergCement sie alle stehen für bewährte Qualität aus deutscher Produktion, die auch in den USA vorgenommen wird, aber mit der baugleichen Ware aus Deutschland gleichgesetzt wird. Wenn ebebn der Produktionsstandort in den USA ist, bzw. wenn das deutsche Geschäftsmodell in den USA angewendet wird wie zum Beispiel bei ALDI. Gerade bei ALDI kann man besonders gut erkennen wie das Geschäftsmodell von den amerikanischen Verbrauuchern angenommen wird. Hier gibt es Produkte aus der inländischen Produktion und Importware aus Deutschland. Die IMportware ist mengenbegrenzt und wird daher in Hamsterkäufen schon im Stil von Sommerschlussverkäufen so gekauft, dass die Läden schon vor der Öffnung von Kunden amssen belagert werden.

Wer das nicht mit eigenen Augen gesehen hat, würde das kaum für möglich halten, denn wir reden hier nicht von seltenen Spitzenprodukten sondern von ganz normalen Lebensmitteln aus Deutschland ! Im Internet beschweren sich die dortigen Kunden schon darüber, dass das Angebot fast ständig ausverkauft ist. daran erkennt man, dass nicht Wall Mart in Deutschland ankommen kann sondern dass ALDI in den USA längst dabei ist dort die Marktführerschaft zu übernehmen.

Daran würden auch Strafzölle auf eingeführte deutsche Lebensmittel nichts ändern.
Die Qualität, die einmal in die Köpfe der Verbraucher gelangt ist, kann auch nicht durch Strafzölle vertrieben werden.
Gestern wurde bekannt gegeben, dass LIDL und ALDI in England weiter auf dem Vormarsch sind. Heute dass Donald Duck seinen Bauern 12 Milliarden Dollar Hilfen wegen der Gegenzölle aus Europa und China zu kommen lässt. Die Grenzen des Protektionismus sind überschritten worden und zwar durch "America first". Deswegen hat auch America first den Schaden, der dadurch entstanden ist. Dagegen werden wir schon in der nächsten Woche wieder sehen, dass das der deutschen Wirtschaft nicht geschadet hat, die Beschäftigten keine Subventionen der Bundesregierung benötigen, und was noch viel wichtiger ist, dass selbst Strafzölle auf Autos keine Auswirkungen auf die negative Handelsbilanz der USA oder den deutschen Absatz von Autos in den USA haben werden. Glaubt denn wirklich jemand, dass die Strafzölle das erreichen werden, was nicht einmal der Dieselbetrug erreicht hat ? Niemals ! Denn selbst im Dieselbetrug wurde immer weiter die Qualität der Hardware hervorgehoben, und nur die Fakesoftware bei der Abgasuntersuchung als Crap herausgestellt.

Damit ist klar erkennbar, wo die Grenzen des Protektionismus liegen. In de Qualität der Produkte.
Wenn man die eigene Bevölkerung nicht zwingen will minderwertige Waren zu kaufen, ist das Rennen
schon längst gelaufen und die negative Handelsbilanz in ihren Ursachen aufgedeckt. In Zeiten der Globalisiereung
wird auch die Qualität von Produkten global bekannt. Und da haben es Mais, Soja und Bohnen der amerikanischen Bauern sehr schwer
gegen deutsche Autos.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordAngstmacher und Gefahrenprediger

 
  
    #1232
26.07.18 08:54
Überall in den Netzwerken und Foren kann man ständig von Gefahren für die Weltwirtschaft und/oder
Einbrüchen im Handelsgeschehen lesen. Doch nichts davon tritt ein. Kein Wunder, denn Ausgangspunkt sind die Banken
und Finanzinstitutionen, die mit Zinsen und Krediten ihre Geschäfte machen. Ein angeschlagenes Italien
zahlt bei dem momentanen Nullzins in den Augen der Banken viel zu wenig Risikoaufschläge. Und damit nicht
genug. Beginnen erst die Zinsen grundsätzlich zu steigen, so wird der Schuldenberg Italiens erst recht riskanter
bewertet und die Bonitätsbewertung Italiens bringt den Banken erst recht höhere Einkommen. Besonders mit einem schlechten Ausblick.

Der Verbraucher hingegen hat dafür kein Verständnis. Er bewertet seine Lage als gut und hat zumindest in Deutschland
hohes Vertrauen in die Wirtschaft, in seine gegenwärtige Lage und auch für den Ausblick auf die nächste Monate bis Jahre.
Die Sparquote vergrößert sich so gut wie atr nicht und die steigenden Einkommen werden nicht mehr nur für Anschaffungen
sondern auch für mehr Lebensqualität (Urlaub, Essen gehen usw.) ausgegeben. Gleichzeitig jedoch boomt der inländische Konsum und
die inländische Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand. Und selbst da sind es nur Stimmungsmacher wie der IWF, die höhere Investitionsausgaben fordern. Kein Wunder, denn mit derartigen Ausgaben würden die Zinsen steigen, weil diese Ausgaben nicht mehr auf einer schwarzen Null im Haushalt beruhen.

Also auch von dieser Seite nur gefährliche Stimmungsmache gegen eine vernünftige Wirtschaft und gegen eine vernünftige Wirtschafts- und Finanzpolitik. Doch immer mit der Ruhe ! Noch bleibt die schwarze Null und sorgt dafür, dass sowohl direkt wie indirekt die EZB nicht an ihrer Zinspolitik ändern wird. Daran wird sich auch bei einer Neubesetzung von Draghi´s Posten nichts ändern. Zuviele regionale (=nationale)
Interessen sind beteiligt, und Deutschland kann kit seinen Zahlen nicht als Maßstab für unsere Nachbarn herhalten. Selbst wenn bei uns die Teuerund auf über 2% ansteigen sollte, würde das bei unseren nachbarn noch lange nicht bedeuten, dass diese vom Teuerungssog
in Deutschalnd mitgezogen werden würden. Nein, hier wird alles beim Alten bleiben. Und wie man der neuesten Sprachweise der EZB
entnehemn kann, bleibst eine Verlängerung/Fortsetzung der Aufkäufe ggf. auch in unregelmäßigen Abständen eine Option,
die sich die EZB offen lässt.

Ich betrachte das Jahr 2018 als bereits voll gelaufen. Dabei aber auch eine klare Steigerung der deutschen Wirtschaft im zweiten Halbjahr.
Und auch für 2019 und mittlerwiele 2020 sehe ich keine Änderung. Ganz im Gegenteil. Durch das bessere zweite Halbjahr 2018 wird die Ausgangslage für 2019 etwas besser sein als von vielen erwartet. Es macht eben einen Unterschied, ob ich "Gefahren" und/oder "Ängste" nur herbeirede, oder ob sie tatsächlich eintreten. Noch richten sich alle Indikatoren an jeder gegenwärtigen Lage aus, und keine Lage hat einen realen Gefahrentatbestand als Wirtschaftsindikator. Und genau das muss man als Faktor für jede zukünftige Entwicklung beachten.
Das bedeutet, dass sich die ständig verschärfende Lage am Arbeitsmarkt weiter und zwar immer stärker günstig auf unsere deutsche Wirtschaft auswirken wird. Man darf auch bei einer geringen Arbeitslosigkeit nicht vergessen, dass auch immer weiter die staatlichen Aufwendungen für die Arbeitslosigkeit abnehmen.

Schon jetzt muss man annehmen, dass zwar deutliche Steuerzuwächse wie im Juni nicht immer eine so starke Steigerung ausmachen werden, aber der Haushaltsüberschuß in den kommenden Jahren immer weiter steigen wird. Das wird von der Seite des Beschäftigungszuwachses so weiter aufrecht erhalten. Das einzige, was diese Entwicklung bremsen oder beenden könnte, ist ein unzureichender Wohnungsbau, der den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte verhindert.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordDie Technik

 
  
    #1233
27.07.18 08:27
Gestern hat der Dax beim Xetraschluss die 12 800 überwunden.
Zwar noch nicht nachhaltig und das auch nur in der ersten Bedingung, die wie so oft lautet :
"An zwei aufeinander folgenden Handelstagen zum Handelsschluss"

Das könnte heute sehr gut der Fall werden, besonders deswegen, weil heute auch ein Wochenschluss ist.
Die Umsätze gestern waren gut, der Abstand vom Dax zum Dow ist auch noch sehr groß, so dass hier noch ordentlich
Nachholbedarf besteht. Der Wechselkurs ist eher mau, weil derzeit 1,1647 noch nicht in Schlagdistanz zur
wichtigen Marke von 1,15 sind. Für einen weiteren Anstieg des Dax bedarf es aber entweder eines Stimmungswandels zugunsten
deutscher/europäischer Aktien oder aber einer realistischeren Basis des Wechselkurses.

Noch ist der Anstieg des Dax in seine steigenden Gefilde nicht vollendet, so dass wir mal den Wochenschluss
abwarten werden. Schafft der Dax den Anstieg, so sehe ich darin eine gänzlich neue Phase seiner Entwicklung.
Aber mehr dazu erst, wenn es geschafft ist - also Montag.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordGeschafft !

 
  
    #1234
30.07.18 09:27
Mit seinem Wochenschluss über 12 800 hat der Dax seinen Anstieg in seine steigende Region geschafft.
Ab sofort ist erst einmal sofort Platz bis 13 210 Punkte. Allerdings sehe ich keinen direkten Anstieg dorthin, sondern
eine abwartende Seitwärtsbewegung, die wegen des verhaltenen ersten Halbjahres 2018 und der erwarteten
Konjunkturbelebung im zweiten Halbjahr genau bei jeder Aktie die Erwartung für dieses zweite Halbjahr einpreisen wird.

Brexit, Diesel und Strafzölle sind alle eingepreist, wobei auch da noch Luft nach oben ist, denn es ist nicht
einmal gesagt, dass das überhaupt negative Auswirkungen haben muss. Deswegen sehe ich ab Mittwoch, dem
neuen Monatsanfang die Schwankungsbreits irgendwo zwischen 12 825 und 12 970, zumindest sonage wie die Berichte
eintrudeln.

Der Chartlord  

6417 Postings, 2677 Tage ChartlordEin Vorschuß auf den Herbst

 
  
    #1235
31.07.18 11:01
Eben wurden die neuesten Zahlen vom Arbeitsmarkt gemeldet.
Nach Beendigung des Schuljahres ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Persone um 49 000 gestiegen.
Im Vergleich zu 2017 sind das 193 000 weniger und gleichzeitig waren insgesamt 580 000 Personen
mehr beschäftigt. Die Zahl der offenen Stellen steig auf 823 000 weiter an.

Wegen des extremen Sommers sind viele Menschen in den Urlaub gefahren und haben deswegen keine
Bewerbungen für den Herbst vorgenommen. Das Bild der starken Personalnachfrage prägt auch dabei
das Verhalten dieser Personen. Dennoch muss man feststellen, dass sich der Pool der Arbeitslosen immer
mehr seinem Boden nähert, denn der Anteil der schwerst oder gar nicht mehr vermittelbaren Arbeitslosen
ist inzwischen der ganz überwiegende Teil des verbliebenen Pools.

Für die nächsten Monate werden wir das an der immer weiter auseinandergehenden Schere von weniger
abnehmender Arbeitslosenzahl zu immer weiter steigender Zahl der offenen Stellen ansehen. Dazu der etwa
gleichbleibend hohe Zuwachs an Beschäftigten insgesamt. Noch hält sich der Arbeitsmarkt damit über Wasser, aber
im weiteren Verlauf dieses Jahres wird das nicht mehr ausreichen. Ich will nicht sagen, dass wir damit vor einer
Migrationswelle von Facharbeitern stehen, aber tatsächlich muss und wird sich der Bedarf nur so Luft verschaffen.

Alleine wir hier in Berlin haben im Landeshaushalt des ersten Halbjahres 2018 einen Überschuß von 1,18 Milliarden
Euro erwirtschaftet. Das wird sich im zweiten Halbjahr noch weiter verbessern aber den Druck auf den Bedarf
nach Beschäftigten weiter erhöhen, denn das Geld wird zum großen Teil eben auch wieder investiert. Und zeitlich
fällt das genau in den Herbst.

Schlimm ist schon länger die Lage bei den ausgeschriebenen Stellen bei Polizei und Feuerwehr.
Wer rennt schon für die paar Kröten in ein brennendes Haus oder stellt sich im Feuergefecht mit Banditen
oder Terroristen ? Dazu der Lehrermangel.

Wir werden ein ernstes Problem mit der Erledigung der staatlichen Aufgaben bekommen, wenn wir nicht endlich
unsere Bediensteten angemessen besolden. Solange die Wirtschaft den Personalnachwuchs inzwischen schon fast vollständig
wegködert, selbst Studienabbrecher in Lehrberufe holt, bleibt die ausreichende Besetzung im öffentlichen Dienst auf der
Strecke. Und da gibt es keine Leiharbeiter, die zur Überbrückung angestellt werden können. Der gerade veröffentlichte Wert
von 23 Minuten, die die Polizei benötigt um am Einsatzort zu sein, spricht Bände.
Hier muss sich die Innenpolitik von Bund und Ländern drastisch ändern.

Der Chartlord
 

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