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Eurofins: Der (Rinder-)Wahnsinn!!!


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Neuester Beitrag: 24.10.00 10:01
Eröffnet am: 23.10.00 20:44 von: Expropriateu. Anzahl Beiträge: 4
Neuester Beitrag: 24.10.00 10:01 von: cap blaubär Leser gesamt: 2.383
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1132 Postings, 7018 Tage ExpropriateurEurofins: Der (Rinder-)Wahnsinn!!!

 
  
    #1
1
23.10.00 20:44
Sorry, wollte eigentlich nicht so polemisch sein, aber egal. Rate Interessierten, sich einmal die Seite http://www.eurofins.de anzusehen.
Das Thema BSE wird jetzt groß aufgezogen und da die Kulmbacher auch schon mit den Hufen scharren kann ich schon erahnen, was jetzt auf uns zukommt.

Gruß
EXPRO


Eurofins Scientific eröffnet Europas erstes Speziallabor zur fälschungssicheren Rückverfolgung des Fleisches von  BSE-getesteten Tieren in Deutschland

Das Biotechnologieunternehmen Eurofins Scientific hat soeben Europas erstes Speziallabor für seine zum Patent angemeldete Methode der BSE-Testung und fälschungssicheren Rückverfolgung von Fleischprodukten in Garching bei München in Betrieb genommen. Seit dem 1. Oktober können in dem neuen Labor Gehirnproben von Schlachtungen auf infektiöse Prionen untersucht werden; die Infrastruktur für die Produkt-Rückverfolgung wird in den nächsten Monaten in Zusammenarbeit mit anderen Kompetenzzentren der Gruppe aufgebaut.

Mit der neuen biotechnologischen Methode, die von Eurofins Scientific zum Patent angemeldet wurde, ist erstmals eine zweifelsfreie Rückverfolgung jedes Fleischerzeugnisses zum auf pathogene Prionen getesteten Ursprungstier möglich. Das Verfahren macht sich dabei den genetischen Fingerabdruck zunutze, der für jedes Tier einmalig und unverwechselbar ist. Diese genetischen Merkmale werden bei der Schlachtung des Tieres anhand einer Gehirn-Gewebeprobe bestimmt. An der gleichen Probe wird der Test auf infektiöse Prionen – den Erregern des Rinderwahnsinns, die wahrscheinlich auch die tödliche Creutzfeld-Jacob-Krankheit hervorrufen  – mit einem Testverfahren des Schweizer Unternehmens Prionics durchgeführt. Die Ergebnisse beider Tests werden in einer Datenbank gespeichert und kodiert. Da der genetische Fingerabdruck aus jedem Fleischerzeugnis bestimmt werden kann, ist durch einen Vergleich mit der Datenbank später eine lückenlose Rückverfolgung jedes Produktes zum BSE-getesteten Ursprungstier über einen speziellen Code möglich. Durch Stichproben könnten so etwa auch die Angaben zu einem Fleischprodukt durch Bestimmung des genetischen Fingerabdrucks zu jeder Zeit zuverlässig überprüft werden. Der Test kann problemlos in den Ablauf der Normalschlachtung eingefügt werden, so dass es zu keinerlei zeitlichen Verzögerungen des Schlachtablaufes kommt.

„Im Gegensatz zu der soeben eingeführten Etikettierung von Rindfleisch, die lediglich Informationen über die geographische Herkunft des Fleischs enthält, basiert unser Verfahren auf einem durchgeführten BSE-Test und ist außerdem absolut fälschungssicher, da die genetischen Merkmale eines Tieres und der Fleischprodukte, die aus ihm hergestellt werden, nicht verändert werden können“ beschreibt der Vorstandsvorsitzende von Eurofins Scientific, Dr. Gilles Martin, die Vorteile, die das Verfahren für die Sicherheit der Verbraucher besitzt.

Zwar sieht generell die Politik in den EU-Staaten in Sachen BSE derzeit keinen Handlungsbedarf, angesichts der objektiven Sicherheitslücken in einigen bestehenden Kennzeichnungssystemen und der großen Verunsicherung, die die Verbraucher auch nach Einführung der neuen Etikettierungspflicht verspüren, rechnet Dr. Martin jedoch mit einer stark wachsenden Nachfrage nach sicheren Methoden der Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von Fleischprodukten. In europäischen Ländern wie der Schweiz oder Frankreich, die seit kurzem verstärkte Stichprobentests durchführen, hat sich eine vorher unentdeckte Verseuchung von 3-4 Promille der Rinder (Schweiz) herausgestellt – dies ist bei einer stets tödlich verlaufenden Krankheit ein für viele nicht hinnehmbares Risikopotential. „Wir stehen für die neue Niederlassung in Garching bereits seit einiger Zeit in engem Kontakt mit großen Interessenten aus Handel und Produktion, die sich Kapazitäten unseres neuen Labors sichern wollen“ begründet Dr. Martin diese Einschätzung.

Mit rund 5 Mio. Rindern, die pro Jahr alleine in Deutschland geschlachtet werden, stellt sich ein Marktpotential dar, das interessante Wachstumsperspektiven für Eurofins Scientific mit seiner neuen Technologie bietet. Die Logistik zur Handhabung einer großen Anzahl von Testproben ist zur Zeit im Aufbau begriffen und wird in 6-12 Monaten abgeschlossen sein. Zur Zeit können im Garchinger Labor etwa 24.000 Proben jährlich verarbeitet werden. Je nach Nachfrage kann die technische Ausstattung kurzfristig für die Bearbeitung von bis zu 120.000 Proben jährlich ausgebaut werden. Im nächsten Schritt werden dann auch in anderen europäischen Ländern weitere Labors mit der neuen Technologie ausgestattet oder neu eröffnet.

Das neue Labor ist der erste Schritt zum Aufbau eines europaweiten Netzes, in dem das einzigartige Verfahren angeboten werden soll. Mit dem Garchinger Standort ist das französische Unternehmen, das am 26. Oktober diesen Jahres erstmals auch am Neuen Markt in Frankfurt notiert sein wird, nun mit sechs seiner international 30 Niederlassungen in Deutschland präsent. Der Aufbau eines europäischen Netzes zur Anwendung des neuen Verfahrens sieht Dr. Martin als wichtigen Schritt zur Etablierung eines Gütesiegels, das den Verbrauchern mit maximaler Zuverlässigkeit höchste Sicherheit beim Schutz vor BSE gewährleisten kann. Für Unternehmen, die, wie der Babynahrungshersteller Hipp traditionsgemäß die höchsten Sicherheitsansprüche an ihre Produkte stellen und mit den modernsten Methoden des Qualitätsmanagements realisieren, stellt das neue Verfahren daher auch eine interessante Möglichkeit dar, ihren Kunden die Sicherheit ihrer Produkte noch transparenter zu machen. Das Verfahren kann in Deutschland von Unternehmen problemlos als freiwilliges Instrument zur Qualitätszertifizierung genutzt werden. Die Einführung eines europäischen Gütesiegels und einer sicheren Zertifizierung der Produktqualität sieht Dr. Martin als einzigen Weg, das verlorengegangene Vertrauen der Verbraucher auf lange Sicht zurückzugewinnen. „Unsere Technologie, das internationale Labornetzwerk und unsere Logistik könnten hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.“

Frankfurt am Main, 17. Oktober 2000, BvT
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Neues Biotech-Verfahren schützt Verbraucher wirkungsvoll vor BSE – europaweites Gütesiegel möglich

Mit einem neuartigen biotechnologischen Verfahren kann mit bisher unerreichter Sicherheit der Schutz der Verbraucher vor BSE-verseuchtem Rindfleisch sichergestellt werden. Zwar konnten Rinder nach der Schlachtung auch bisher durch Gewebeproben des Gehirns auf BSE getestet werden, eine Rückverfolgbarkeit des Fleisches zum BSE-getesteten Tier war jedoch nicht möglich. Nach der Zerlegung der Tiere und der Verteilung der Fleischprodukte im Handel konnten einzelne Produkte daher nicht mehr eindeutig zum getesteten Ursprungstier zurückverfolgt werden. Die neue Methode, die vom Biotechnologie-Unternehmen Eurofins Scientific entwickelt und zum Patent angemeldet wurde, ermöglicht dagegen die Analyse von Fleisch und Fleischprodukten und damit die eindeutige Identifizierung und zweifelsfreie Rückverfolgbarkeit von Rindfleischprodukten aus getesteten Tieren. Das datenbankgestützte Verfahren stellt derzeit die weltweit einzige Methode dar, mit der jedes Produkt auf das BSE-getestete Ursprungstier zurückverfolgt werden kann. Damit ist erstmals eine lückenlose und fälschungssichere Kontrolle im Herstellungsprozess von der Schlachtung bis zum Endverbraucher möglich. Durch das Verfahren sind auch die Voraussetzungen für die Schaffung eines europaweiten Gütesiegels gegeben.

Die neuesten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass dem Rinderwahnsinn BSE (Bovine Spongioforme Enzephalopathie), vergleichbaren Krankheiten von Schafen und Wild und der stets tödlich verlaufenden Creutzfeldt Jacob Erkrankung (CJD) beim Menschen als gemeinsame Erreger Prionen zugrunde liegen, die über bislang unbekannte Wege auf den Menschen übertragen werden. „Da auch der Genuss von Produkten aus infizierten Tieren als möglicher Übertragungsweg in Frage kommt, ist die Sicherheit der Fleischproduktion und die unbedingte Rückverfolgbarkeit der verschiedenen Fleisch- und Wursterzeugnisse zum zentralen Thema des Verbraucherschutzes geworden“ erklärt der Vorstandsvorsitzende von Eurofins Scientific, Dr. Gilles Martin.

Die neue Methode basiert auf der einzigartigen Kombination des genetischen Fingerabdrucks, einem hochsensitiven und zuverlässigen Test auf Prionen, der vom Schweizer Unternehmen Prionics entwickelt wurde, sowie einer speziellen Datenbank, in der diese Informationen codiert und gespeichert werden. Bei Schlachtung des Tieres wird an Hirngewebeproben der hochsensitive Prionen-Test durchgeführt, der bereits innerhalb von 7 bis 8 Stunden Auskunft über eine BSE-Infektion liefert und daher gut in den zeitlichen Ablauf der Schlachtung eingepasst werden kann. Dieselbe Probe dient zur Erstellung eines eindeutigen und unverwechselbaren genetischen Fingerabdrucks. Beide Informationen – Ergebnis des Tests auf Prionen und genetischer Fingerabdruck – werden in eine Datenbank eingestellt.

Da der unveränderbare genetische Fingerabdruck auch nach der Verarbeitung aus jedem Fleisch- und Wurstprodukt erstellt werden kann, wird später jedes Produkt durch Datenbankabgleich einem Tier ohne nachweisbare infektiöse Prionen eindeutig zugeordnet (bzw. es kann diese Zuordnung ausgeschlossen werden).

Alternativ kann der genetische Fingerabdruck auch für ein Stichprobenverfahren eingesetzt werden: Wenn der Fingerabdruck nicht mit dem des auf dem Etikett angegebenen prionengetesteten Ursprungstieres übereinstimmt, kann Betrug nicht ausgeschlossen werden.
Das neue Verfahren gewährleistet die sichere Identifizierung von prioneninfizierten Tieren mehr als sechs Monate vor dem Ausbruch der Erkrankung, und ermöglicht gleichzeitig eine lückenlose und fälschungssichere Kontrolle der Produkte von der Schlachtung bis zum Endverbraucher.

Die Zusammenführung von genetischem Fingerabdruck mit dem Ergebnis der Prionen-Untersuchung in einer Datenbank gewährleisten, dass jedes Produkt aus einem Tier zu jeder Zeit auf das jeweilige Ursprungstier rückverfolgbar ist und damit für jedes Produkt das Ergebnis des Prionen-Tests verfügbar ist. „Aufgrund der maximal möglichen Sicherheit, die diese patentierte Kombination von biotechnologischen Standardverfahren und Datenbank für den Verbraucher bedeuten, denken wir zur Zeit über die Einführung eines europaweiten Gütesiegels in Zusammenarbeit mit Behörden und Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie und Lebensmittelbranche nach“ sagt Dr. Martin. Die Gruppe plant, diese Technologie mit weiteren Methoden zu kombinieren um  so in ihrem Netzwerk von 30 Labors in Europa und den USA eine einzigartige Plattform zum Schutz der Produkte ihrer Kunden gegen BSE aufzubauen.
Frankfurt am Main, 28. August 2000, BvT



 

491 Postings, 6915 Tage 1milloAbsoluter kauf bis 39 Eur!! zuschlagen!! o.T.

 
  
    #2
23.10.00 21:00

21160 Postings, 7308 Tage cap blaubärPrionics AG der Test die Umsätzung usw. o.T.

 
  
    #3
24.10.00 09:51

21160 Postings, 7308 Tage cap blaubärPrionics AG der Test die Umsätzung usw

 
  
    #4
24.10.00 10:01
Unsere umtriebige Umweltministerin Bärbel Höhn wollt den Prionentest zwingend vorschreiben,damit iss Sie vor die Lobbyistenwand gelaufen,wieso sollte das bei Eurofins anders laufen(Prionics gibts nur im Privateplacement,waren damals 7000SFR)
Achso den Prionicstest machen bei uns schon einige Labors und anhand von Genfingerabdruck die Wurst zurückverfolgen können diese dann auch
blaubärgrüsse  

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