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Porsche: verblichener Ruhm ?


Seite 2 von 536
Neuester Beitrag: 16.10.19 10:47
Eröffnet am: 02.04.08 14:12 von: fuzzi08 Anzahl Beiträge: 14.396
Neuester Beitrag: 16.10.19 10:47 von: Brennstoffze. Leser gesamt: 2.657.517
Forum: Börse   Leser heute: 30
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431 Postings, 4303 Tage Majorerofuzzi

 
  
    #26
6
22.04.08 19:42
Bei Porsche gibt es extra Ingenieure, die sich auf Geruch und Klang spezialisiert haben. Den Sound bekommt man mit ner guten HiFi-Anlage hin, Geruch von schlecht verbranntem Sprit auch wird auch kein Problem sein.
Im Silikonvalley bauen sie inzwischen elektro-Flitzer, die 0-100 in weniger als 5sec machen. Das wird Ferdinand auch wissen und schon lange eine Alternative in der Schublade haben.  

246 Postings, 4210 Tage speakoil" Arriviertheit " mit Porsche

 
  
    #27
22.04.08 19:51
es wird nicht mehr lange als "arriviert" gelten, mit einem Gefährt herumzuflitzen, welches 12,13 und mehr liter verbraucht.

das gleiche gilt für SUVs. Ok, ich will meinen Todesgang bezüglich Porsche diesbezüglich relativieren, in dem ich Majorero's Meinung etwas abgewinnen kann, nichts jedoch 15 lieter schluckenden Autos zwecks "Arriviertheit", das mag noch für die Gegenwart gelten, aber ich zweifle daran, dass dies auch noch für 2011 und danach gilt. Meine meinung steht im gegensatz zu deiner, fuzzi.

bezüglich Elektrizität - diese fällt nicht vom Himmel, wie naiv muss man dazu sein. Natürlich wird es erhebliche Anstrengungen bedürfen, den zukünftigen erhöhten bedarf an Strom zu decken. Aber anders als Erdöl, KANN man Strom erzeugen.  

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08speakoil - es doch reichlich albern

 
  
    #28
2
22.04.08 20:46
über Spritverbrauch zu diskutieren, wenn man es mit Leuten zu tun hat, die bis
50- oder hunderttausend im Monat verdienen - wenn nicht noch weit mehr. Das
ist jetzt so und es wird auch noch 2011 so sein. Und auch 2111. - 2111 wird der
911er übrigens nur noch 2 Liter verbrauchen. Den Liter zu 25 Globo (den Dollar
gibt's dann schon seit 75 Jahren nicht mehr.
Wie wär's, wenn Du es jedem selbst überlässt, wofür er sein Geld ausgibt?

Außer Korinthenkackerei habe ich bis jetzt nichts von Dir zu lesen gekriegt. Die
Antwort auf meine Frage, warum 'Porsche zum Streben verurteilt' sein soll bist
schuldig geblieben.  

7765 Postings, 5019 Tage polo10mein 996er 4S verbraucht im Schnitt bei flotter

 
  
    #29
7
22.04.08 21:02
Fahrweise 10,20 Liter/100 km (mit Winterreifen), wo liegt das Problem?

Wenn er jetzt 5 Liter verbrauchen würde, dann täte es der Katze keinen Buckel ... ich rauche nicht, ich saufe nicht ... die paar EUR kann man gestrost einsparen ....

Und ich bin KEIN Grossverdiener ...

PS: der neue GT2 mit über 500 PS verbaucht im Schnitt 12,5 Liter, abgesehen von den Cayennes hält sich der Verbrauch der Porschefamilie in Grenzen.
-----------
2008 wird ein hartes Börsenjahr !

Keine Macht der Frick-RSR-TR-PSR-Connection !

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08so ist es, Polo

 
  
    #30
3
22.04.08 21:14
Und vielleicht sollte man noch hinzufügen: die 911er verbrauchen nur einen
Bruchteil aller VW Polo oder Fiat Punto...oder irgend eines beliebigen anderen
Kleinwagens - weltweit und bezogen auf die rollende Flotte.

Und noch eines: ein Porsche hat eine dramatisch längere Lebenszeit als die
überwiegende Mehrheit aller anderen Kraftfahrzeuge. Das bedeutet: es findet
weniger Umschlag und damit auch weniger Umweltbelastung statt. Rechnet man
das in die Flotten-bezogene Ökobilanz ein, steht Porsche als Musterknabe da.  

79 Postings, 4615 Tage oasis3Machtkampf Porsche/VW

 
  
    #31
2
24.04.08 18:20

Sehr interessant: In den letzten Tagen sieht es (juristisch) wieder schlechter für die Übernahme aus- und VW fällt und Porsche steigt ;-).

Vielleicht sollte man die Autostadt ihrem Schicksal überlassen und nicht durch Porsche übernehmen... Ich wäre Wiedeking nicht böse, wenn er von der Übernahmeidee Abstand nehmen würde.

Ich hatte zwei Passats - beides waren Zitronen.... der jetzige Volvo war bis auf eine Reparatur immer zuverlässig(Verschleißteile ausgenommen). Ist zwar nur ein Einzelfall, aber für mich symptomatisch.

 

7765 Postings, 5019 Tage polo10oasis3

 
  
    #32
5
24.04.08 18:30
Sinnloses Posting, wir hatten bislang fast ausschliesslich Fahrzeuge von VW, Audi und Porsche und hatten, trotz vieler Km, keine Probleme ...
-----------
2008 wird ein hartes Börsenjahr !

Keine Macht der Frick-RSR-TR-PSR-Connection !

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08Abstimmung per Kurszettel ?

 
  
    #33
4
25.04.08 10:49
VW fällt - Porsche steigt. Monatelang war es umgekehrt. Was ist geschehen?
Eine Kriegserklärung. Die Niedersächsische Landesregierung hat dem Porsche-
Clan den Krieg erklärt: mit Zähnen und Klauen will sie die Kontrolle über VW
behalten und dazu ist ihr jedes Mittel recht. Selbst das vereinte Vorgehen mit
den Sozis und den Gewerkschaften. Um ein eventuelles erneutes Scheitern vor
dem EuGH im Zusammenhang mit der 20%igen Sperrminorität zu umgehen, will
man nun sogar den Anteil auf 25% ausweiten. Schlappe 3,2 Milliarden würde das
das Land kosten. Teuer? Mitnichten. Das Baby wird schließlich aus den Taschen
der Bürger bezahlt. Während der Oskar noch fordert (Privatisierung der Automobil-
industrie) machen die Niedersachsen vor, wie es geht.

Sollte der Plan gelingen, wären Porsches Pläne durchkreuzt und sie könnten
einpacken - der einst als Geniestreich gepriesene VW-Deal wäre zum Krüppel
geworden.
So weit, so schlecht.
Für unser Land wäre es ein verheerendes Desaster. Ein Signal, dass die Linken
den anderen Parteien querbeet den politischen Takt vorgeben. Für viele Unter-
nehmen dürfte das ein Fanal sein, Zeit zum Aufbruch, weg aus Deutschland.

Und für Porsche?
Porsche hat die letzten Jahre über gut und erfolgreich gearbeitet. Wie keine
zweite Autoschmiede weltweit. Ohne VW. Und Porsche kann das ebenso weiterhin.
Ich habe den Eindruck, dass die Porsche-Aktionäre sich nach dem unappetitlichen
Herumgeeiere der letzten Monate wieder zurücksehnen nach ihrer Sportwagen-
schmiede alter Prägung. Vielleicht beginnen sie zu ahnen, dass die Entwicklung
darauf hin läuft. Das mag ein Grund für das plötzliche Kurserwachen sein.

Und umgekehrt beginnen die VW-Aktionäre zu ahnen, dass es am Ende vielleicht
doch nichts wird mit der schönen neuen Welt: die Gewerkschaften werden den
Laden eisern im Griff behalten und sich die Macht mit dem Land in Kungelrunden
teilen. Mit Osterloh als Tambourmajor und Wulff als Tanzmariechen. Oder als
Jungfrau und Bauer. Comme il faut.

Sollte Wulff den Griff in Staatskasse wagen und sollte er es schaffen, den Staats-
anteil um 5 Prozent aufzustocken, kann es allerdings ein bitteres und teueres
Erwachen geben: sollte Porsche dann seine Anteile still und heimlich auf dem
Markt plazieren und anschließend das Ende seiner Pläne bekanntgeben, dürfte der
Kurs der VW-Aktie wohl kaum der Halbierung entgehen.
Dann hätte Wulff mit Zitronen gehandelt und am Ende wohl 5 oder 10 Milliarden
für einen Anachronismus verbrannt. Bürgergeld. Es wäre nicht weniger als gerecht,
wenn ihn das seinen Kopf kosten würde.  

555 Postings, 5742 Tage silberDer Sieger ist....?

 
  
    #34
3
25.04.08 10:56
Bis zum Herbst Machtkampf beendet?

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/...s_article_511969_13987.hbs
__________________________________________________

Porsche ist doch schon längst da( Aufsichtsrat) und das formelle
wird leider gerichtlich erledigt. Hier hätte man sich meiner Meinung nach viel Zeit und Nerven sparen können. Auch in anderen Bereichen musste man sich dem EU-Urteil beugen. Aber Recht muss recht bleiben..ohne Ausnahmen und wenn und aber. Denn gottseidank leben wir in einem Rechtsstaat.
Dem VW-Arbeitnehmer ist doch egal, wer sein Geld aufs Konto überweist, Hauptsache ist doch die Arbeitsplätze in Deutschland bleiben erhalten. Ich glaube nicht, dass Porsche in grossen Anzeigenkampagnen sich für den Standort Deutschland einsetzt und dann anders agieren kann. Dies würde ein zu grosser Imageverlust. Imageverlust für Porsche.
Porsche und VW schon längst hat man sich daran gewöhnt, auch wenn anfangs belächelt.Die Zukunft sollte unser Denken bewegen und nicht alt eingefahrene Denkweisen,denn so ist schon manches deutsche Unternehmen dem rasanten Fortschritt zum Opfer gefallen.
Gemeinsam könnten Zeichen gesetzt werden und der Konkurrenz die Stirn geboten werden.Nur so überleben wir in Deutschland.  

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08Streit mit VW: Sieg für Porsche!

 
  
    #35
2
29.04.08 20:36
Wie ich erwartet habe, hat Porsche heute im Streit um die Mitbestimmung beim
Arbeitsgericht Stuttgart/Ludwigsburg einen Sieg errungen:

"29. April 2008 Der VW-Betriebsrat hat im Streit der Betriebsräte um die Mitbestimmung im künftigen Porsche-Konzern eine Niederlage einstecken müssen. Das Arbeitsgericht Stuttgart wies am Dienstag seine Anträge ab, die auf einen stärkeren Einfluss in den Gremien des Autoriesen nach der bevorstehenden Übernahme durch Porsche abzielten.

Die Arbeitnehmervertreter von VW kündigten Beschwerde gegen den Beschluss an und wollen vor das Landesarbeitsgericht ziehen. Vertreter beider Seiten gaben sich zuversichtlich, dass es auch für einen vom Gericht geforderten außergerichtlichen Vergleich noch Chancen gebe.

In dem seit Monaten dauernden Streit geht es um die Machtverteilung zwischen den Arbeitnehmervertretern von Porsche und VW im künftigen Konzernbetriebsrat der Porsche Holding SE. VW hat 30-mal so viele Mitarbeiter wie Porsche,in dem Gremium
sollen aber je 20 VW- und Porsche-Betriebsräte sitzen. Deshalb fühlen sich die VW- Arbeitnehmer unterrepräsentiert. Sie waren in die Gespräche über die Gründung des Holding-Betriebsrats nicht eingebunden gewesen. Nach Ansicht der VW-Vertreter hatte Porsche aber schon zu dem Zeitpunkt de facto die Macht über den größten europäischen Autobauer und hätte die Wolfsburger Belegschaft einbeziehen müssen.
   
Das Gericht sah dies anders. „Wir gehen davon aus, dass es ein Beherrschungs-
verhältnis weder zum März 2007 noch zum derzeitigen Zeitpunkt gegeben hat“, sagte der Vorsitzende der 12. Kammer des Arbeitsgerichts, Roland Kammerer. Er spielte den Ball zurück an die Betriebsräte von VW und Porsche. Der Streit müsse „gemeinsam am Verhandlungstisch“ geklärt werden, und das möglichst rasch.

Während sich der Porsche-Betriebsrat betont kompromissbereit gibt, will VW vor die nächsthöhere Instanz ziehen. Mit einem zwischen den Betriebsräten ausgehandelten Kompromiss, zu dessen Inhalt sich niemand äußern wollte, sei die VW-Belegschaft nicht einverstanden gewesen. „Es liegt am Kleingedruckten“, sagte Audi- und VW-Betriebsrat Norbert Rank, der Betriebsratschef Bernd Osterloh vertrat. Die Vereinbarung über die Mitbestimmung müsse nachhaltig sein. Sowohl VW als auch Porsche wollen sich für weitere Gespräche bereithalten. „Die Chance für einen Vergleich gibt es“, sagte Rank.

Betriebsratschef Osterloh, der das Verfahren angestoßen und Porsche zuletzt immer heftiger attackiert hatte, fehlte vor Gericht und nahm stattdessen an einer Arbeitnehmer-Konferenz in Wolfsburg teil.

Der Betriebsratsstreit ist nicht die einzige Hürde, die Porsche auf dem Weg zur Übernahme von VW noch aus dem Weg räumen muss. Auch die umstrittene Neufassung des VW-Gesetzes, das dem Volkswagen-Betriebsrat den Rücken stärkt, macht den Stuttgartern das Leben schwer. Nach dem Gesetzesentwurf will das Bundesjustizministerium in den Statuten von Volkswagen weiterhin eine Sperrminorität von 80 Prozent festschreiben. Damit hätte das Land Niedersachsen mit 20,3 Prozent der Stimmrechte weiter ein Vetorecht, etwa bei Entscheidungen über die Verlagerung von Produktionsstätten."
Text: Reuters Bildmaterial: ddp. Quelle: FAZ.Net  

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08Porsche-Chart: der Weg ist frei

 
  
    #36
4
02.05.08 12:07
In den letzten 4 Handelstagen ist der Kurs aus seinem seit Jahresanfang etab-
lierten Dreieck nach oben ausgebrochen und hat damit die Bodenbildungsphase
abgeschlossen und verlassen. Etwaige weitere Rücksetzer sollten jetzt an der
Dreiecksoberkante enden. In die Grafik habe ich drei Widerstandslinien einge-
zeichnet, die es zu überwinden gilt, bevor sich der Kurs dann dem Big Point,
dem Alltime-High vom Oktober 2007 bei rund 187 EURO widmen kann.

Markttechnik:
Wie man sieht, ist die Momentumskurve über 100 gelaufen. Das bedeutet, dass
nun Momentumstrader und Prozykliker kaufen. Also Fonds und Großanleger, die
dem Kursverlauf Nachhaltigkeit verleihen.
Der RSI steht schon weit oben. Aber er kann es noch einige Zeit dort aushalten,
bis wieder eine spürbare Korrektur fällig ist.

Fundamental wird der Verlauf der Streitigkeiten mit den VW-Vertretern und dem
Land NDS (VW-Gesetz) dominieren. Ich habe bereits hier darüber geschrieben, dass
es nicht verwundern dürfte, wenn Porsche am Ende seine Übernahmepläne wieder
aufgibt. In diesem Fall dürfte sich der VW-Kurs atomisieren. Wie ich mitbekommen
habe, schreibt auch Hans Bernecker in seiner 'Actienbörse' dass die VW-Übernahme
"nicht funktionieren" wird.
Dem Porsche-Kurs scheinen solche Avisen ausgesprochen gut zu bekommen...  
Angehängte Grafik:
h.gif
h.gif

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08auch Harald Weygand

 
  
    #37
2
02.05.08 17:59
Chefredakteur bei GodmadeTrade.de sieht den Ausbruch aus dem Dreieck als
bullische Kurschance:
"...Fällt der Kurs nun nicht mehr nachhaltig unter 114,40 Euro zurück, stehen die Chancen gut, dass PORSCHE mit einem Ausbruch über 127,70 Euro ein weiteres Kaufsignal generieren kann. Eine neue Kaufwelle bis auf 152,90 Euro wäre dann möglich...."

Die 127,70 entsprechen meiner ersten Marke oberhalb des Dreiecks. Woher
Weygand die 152,90 nimmt, ist mir unklar. Aber was soll's. Hauptsache aufi...:)  

274 Postings, 4805 Tage LiteningWenn die Übernahme scheitert

 
  
    #38
02.05.08 18:38
"Fundamental wird der Verlauf der Streitigkeiten mit den VW-Vertretern und dem
Land NDS (VW-Gesetz) dominieren. Ich habe bereits hier darüber geschrieben, dass
es nicht verwundern dürfte, wenn Porsche am Ende seine Übernahmepläne wieder
aufgibt."

Man stelle sich das Szenario vor, wenn die Porsche SE anstatt der Gesamtübernahme von VW nur eine Markentochter (z.B. Skoda) aus dem Konzern herauslöst.
Einerseits würde es vermutlich zu einer Sonderdividende kommen und auf der anderen Seite hätte Porsche immernoch die Emissionsproblematik gemeistert...

Warten wir´s mal ab....

Bedenkt man die Geschwindigkeit deutscher Gerichte, dann sollten wir spätestens im nächsen Frühjahr Gewißheit haben.

 

165 Postings, 4250 Tage aktienbaerNiedersachsen:Verkaufen VW-Aktien nicht an Porsche

 
  
    #39
2
08.05.08 16:13
http://automobilwoche.de/apps/pbcs.dll/...A/805080363/1005/REPOSITORY


Aktienbär  

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08so geht es weiter: der Chart

 
  
    #40
1
08.05.08 20:02
Nach dem Ausbruch aus dem Dreieck der Bodenbildung (s.Chart in Beitrag 36.)
hat sich der Kurs wie erwartet nach oben weiterentwickelt. Am Widerstand bei
128,20 kam es nur zu einem winzigen Rücksetzer. Per heute hat der Kurs auch
diesen Widerstand souverän überwunden.

Wie geht es weiter?
Zunächst müssen wir einen Pullback Richtung Ausbruchslinie einkakulieren, was
aber trendbestätigend-bullisch wäre. Danach kann es jeweils weitergehen in
Richtung der eingezeichneten Widerstände, der nächste bei ca. 142,-EURO.
Insgesamt ist das Chartbild nun deutlich bullisch.

Markttechnik:
Der RSI steht bereits hoch, aber noch nicht richtig überkauft. Aktuell kein
ernstes Problem.
Stochastik steht ebenfalls hoch, könnte aber kurzfristig noch ein Kaufsignal
liefern, bevor dann eine Verschnaufpause/Korrektur eingeläutet wird.  
Angehängte Grafik:
h.gif
h.gif

5673 Postings, 5098 Tage FredoTorpedo#38 Litening, ich gehe nicht davon aus, dass ein

 
  
    #41
2
08.05.08 20:52
unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Streitigkeiten Porsche/Niedersachsen und der geplanten Übernahme besteht. Das VW-Gesetzt und die Mitsprache von Niedersachsen ist für Porsche vielleicht ärgerlich vieleicht aber sogar nützlich weil Unsicherheit den VW-Kurs eher bremst. Ihre Übernahmepläne werden sie jedoch deshalb nicht wesentliche ändern.

Auch wenn die derzeitige 20% Sperriminorität in die "normale" 25% geändert werden sollte, wird Niedersachsen mit seinen 20% noch einige Zeit auf den HVs noch mehr als 25% erreichen, da vieke Aktionäre ihre Stimmrechte verfallen lassen.

Auf der VW-HV in diesem Jahr waren lediglich 57% der Gesamtstimmen vertreten und wenn man dabei bedenkt, dass Porsche (31%) Niedersachsen (20%) und die UBS (3%) schon 54% davon in die Waage bringen, so sieht man, was da noch offen bleibt.

Gruß
FredoTorpedo  

274 Postings, 4168 Tage speak oilporsche ist zum sterben verurteilt

 
  
    #42
6
26.05.08 16:37
ein e-porsche ?

wer würde einen elektro-porsche noch das 3 fache ausgeben - für ein akkustische e-geräusch ?

;0))


Porsche MUSS zum Überleben VW übernehmen - schon alleine weil auch in den USA ab 2010 eine Obergrenze für den Verbrauch festgesetzt wird. Die Porsche-Flotte ist DEUTLICH darüber.

Porsche MUSS daher VW bevor 2010 übernehmen. Porsche wird als Benzin-Motor höchstens im Museum überleben....
 

203 Postings, 4530 Tage MoseNicht sterben, sondern Besinnung auf den Ursprung

 
  
    #43
26.05.08 18:51
Speak Oil, das erste Auto, dass Ferdinand Porsche entworfen hat, war ein Elektroauto. Der Lohner Porsche von 1900. Damals wurden wesentlich mehr Elektroautos gebaut als Benziner, bis halt 1910 das Benzin so billig wurde und die Stinker überhand nahmen.
Aber das ändert sich demnächst ja wieder, Elektroautos werden sich mit den jetzt vorhandenen Batterien durchsetzen, ist nur eine Frage der Zeit.

http://www.porsche.com/germany/.../classic/world/tradition/ferdinand/  

274 Postings, 4168 Tage speak oilMose

 
  
    #44
26.05.08 19:06
ja - habe auch davon gelesen. Man wird sich anstrengen müssen, denn bei e-motoren (auch kein getriebe) hat Porsche weder Kompetenz, noch Vorsprung, noch sonst irgendwas.

Aber ich gebe zu: vom sterben zu sprechen ist VERFRÜHT.

Zugleich bin ich mir auch sicher, dass die MARKE an sich schon viel wert ist, und die leute sind auch bereit für die Marke (und Statussymbol) viel hinzulegen...

aber die Herrausforderung auf e-autos (ERFOLGREICH) umzusteigen werden für Porsche vermutlich grösser sein als für Renault oder VW (noch ein grund, warum man VW übernehmen will/muss)  

203 Postings, 4530 Tage MoseSpaek Oil, hast natürlich Recht.

 
  
    #45
26.05.08 19:35
Porsche muss sich da was einfallen lassen. Aber schlaue Köpfe haben sie ja anscheinend, sonst wären sie ja nicht so profitabel.
Wie Du sagst, mit VW ergeben sich da sicherlich viele Möglichkeiten für die Zukunft.
Da Porsche Kunden aber auf höhere Kraftstoffpreise nicht so schauen müssen haben sie für eine Umstellung vielleicht noch etwas mehr Zeit als die normalen Hersteller. Wenn nur einige Regierungen ihnen nicht das Spiel verderben die derzeit die Steuern auf diese Spritschleudern drastisch erhöhen.

Link zu Youtube und dem Wrightspeed Elektroauto, dass auf 1/4 Mile Ferrari und Porsche versägt.
http://www.youtube.com/watch?v=8qDZOBQs60w  

274 Postings, 4168 Tage speak oilüberhaupt keine Frage

 
  
    #46
27.05.08 08:55
der e-motor ist dem verbrennungsmotor uneinholbar vorran - und zwar vom start weg!  

1471 Postings, 4784 Tage omega512BRegierung gegen Porsche: kein Streitende in Sicht

 
  
    #47
2
27.05.08 14:37

Ich hoffe, dass sich in dem Fall einmal die EU/Kommission durchsetzt ...

Streit ums VW-Gesetz

Bundesregierung stellt sich gegen Porsche

  

Gegenspieler: Ministerpräsident Wulff (l.), Porsche-Chef Wiedeking

 

 

27. Mai 2008 Der Machtkampf bei VW wird zu einem juristischen Tauziehen. Großaktionär Porsche reichte Klage beim Landgericht Braunschweig ein, um die starke Stellung des Landes Niedersachsen bei Europas größtem Autokonzern zu beschränken und die Sperrminorität bei VW von 20 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Klage ziele darauf, Rechtsklarheit zu schaffen, begründete Porsche am Dienstag den Schritt.

Unterdessen hält die Bundesregierung auch mit dem geänderten Volkswagen-Gesetz an umstrittenen Sonderrechten für das Land Niedersachsen fest. Das Kabinett beschloss am Dienstag den Entwurf von Justizministerin Brigitte Zypries. Darin sind gegen den Willen von Hauptaktionär Porsche weiter Sonderrechte für das Land Niedersachsen vorgesehen. Es bleibe dabei, dass bedeutsame Entscheidungen in
der VW-Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 80 Prozent plus einer Aktie getroffen werden müssten, teilte Zypries am Dienstag in Berlin mit. Die EU-Kommission hat bereits mit einem neuen Verfahren gedroht, falls Deutschland an der Sperrminorität von nur 20 Prozent für wichtige Beschlüsse in dem Unternehmen festhält.

 

Die EU-Kommission werde überprüfen, ob auch die geplante Änderung des Gesetzes gegen das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom vergangenen Jahr verstoße, sagte der Sprecher von EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy am Dienstag in Brüssel. Wenn es daran einen Zweifel gebe, werde die Kommission den Gerichtshof wegen der Nichteinhaltung eines Urteils einschalten.

.....

Hintertür für ein EU-Verfahren

In einer Protokollerklärung erklärt sich die Regierung deshalb bereits zu einer schnellen Reaktion bereit, falls die Kommission auch gegen das geänderte Gesetz vorgehen sollte. Die Bundesregierung gehe allerdings davon aus, dass das neue Gesetz EU-Recht entspreche, hieß es in ihren Kreisen.

Porsche war auf der VW-Hauptversammlung im April mit einem entsprechenden Antrag zur Änderung der VW-Satzung gescheitert. Die Frist für das Einleiten juristischer Schritte war um Mitternacht abgelaufen. Die Stuttgarter berufen sich bei ihrem Gang vor das Gericht auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, der wichtige Teile des VW-Gesetzes für rechtswidrig erklärt hatte.

Porsche will Stimmrechte wie Anteile ausbauen

Porsche will Stimmrechte wie Anteile ausbauen

So hat der EuGH die Vorschrift gekippt, wonach ein VW-Aktionär in der Hauptversammlung höchstens 20 Prozent der Stimmrechte ausüben kann - auch wenn er mehr Anteile am Unternehmen besitzt. Werde die EuGH-Entscheidung nur teilweise umgesetzt, schaffe das keine Klarheit, sondern stifte nur Verwirrung, erklärte Porsche.

Der Sportwagenbauer hält derzeit rund 31 Prozent an VW und will die Mehrheit an dem Wolfsburger Autobauer übernehmen. Bis zum Herbst sollen die Anteile auf über 50 Prozent ausgebaut werden. Niedersachsen hält als zweitgrößter Aktionär knapp über 20 Prozent an VW.

Quelle: http://www.faz.net/s/...62B04C8F03882B4650~ATpl~Ecommon~Scontent.html 

Gegenspieler: Ministerpräsident Wulff (l.), Porsche-Chef Wiedeking

 

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08Bernecker: VW-Story vorerst gegessen

 
  
    #48
2
29.05.08 12:56
Nach der unmissverständlichen Drohung aus Brüssel nach Berlin im Zusammenhang
mit der Novelle des VW-Gesetzes, sieht Hans A. Bernecker die VW-Story fürs
erste als gegessen und setzt ein neues Kursziel. Hier der entsprechende Auszug
aus seiner heutigen AB-Daily:

"Für PORSCHE gibt es ein neues Kursziel von 163 E. Es kommt von CLOSE BROTHERS SEYDLER RESEARCH, dem ich folgen kann. Auch ich bin der Meinung, daß mit der neuen Drohung aus Brüssel, die die neue Berliner Variante des VW-Gesetzes eben-
falls verbietet, das Thema VW vorerst gegessen ist. PORSCHE ist aber nun mal in der Lage, jederzeit 50 % an VW-Aktien an sich zu ziehen. Das kann niemand verbieten. Den Stuttgartern wird unter der Leitung ihres westfälischen Chefs jedoch einfallen, wie man Mehrwerte schafft, ohne eine Übernahme zu lancieren."  

11058 Postings, 5757 Tage fuzzi08keine Strafe für Porsche

 
  
    #49
1
15.06.08 17:57
Porsche will und wird der jüngstens ausgehandelten EU-CO2-Strafsteuer entgehen
- mit Trick 17, wie heute heute im "FOCUS" zu lesen war(Auszug):

"...Das Magazin "Focus" schrieb außerdem, dass der Stuttgarter Sportwagenbauer trotz hoher CO2-Emissionen seiner Modelle wohl keine Sanktionen der EU-Kommis- sion fürchten müsse. Porsche plane, die Abgaswerte seiner Fahrzeugflotte mit der von VW zu verrechnen, wenn die Mehrheitsübernahme vollzogen sei. Damit würden die Stuttgarter hohen Geldbußen der EU entgehen, hieß es. Ohne Hilfe von VW müsste Porsche nach heutigem Stand 400 Millionen Euro Strafe pro Jahr zahlen.

Darüber hinaus gibt es zahllose weitere Umgehungs-Varianten: Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe/Kunststoffe, Einbau von Solarpaneels usw. Wichtig dürfte sein, dass solche Varianten ANGEBOTEN werden. Ob sie dann auch jemand kauft, steht auf einem anderen Blatt... - (Honny soit, qui mal y pense ;-)).

So gesehen dürfte dieses Thema in Porsches oberen Etagen niemand mehr aufre-
gen. Wir können uns also wieder den ernsteren Themen zuwenden.  

78 Postings, 4141 Tage wenzhouPorsche,guter Zeitpunkt!

 
  
    #50
2
17.06.08 12:59
Muß mich hier mal kurz zu Wort melden.Meistens werden hier im Forum ja die Aktien mit einem
sehr großen Risiko ständig bewertet und darüber geschrieben.
Wo sind eigentlich diejenigen die bei Aktien sicher und viel Geld machen möchten?
Das ist im Augenblick bei Porsche und Allianz absolut sicher (100%tig) möglich.
Porsche bei ca.110 Euro.Steigt in diesem Jahr (nur noch 6 Monate und Tage)auf mindestens 150 bis 180 Euro.
Das aus mehreren Gründen jetzt kaufen richtig ist?!Sehr guter Einstieg zur Zeit möglich.Zum spätestens 1.Juli kommt
die neue Porsche.(Porsche ist weiblich,deshalb "die Porsche")
Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 und jeder will noch sichere Aktien in diesem Jahr ins Depot:
Wahnsinnige Dividende.Wo sind eigentlich die Sicherheitsfanatiger oder sind hier im Forum
nur Zocker und Pusher?
Zwischen 105 und 120 Euro sollte jeder Porsche kaufen der wirklich sicher Geld machen möchte!
Für die Allianz gilt das gleiche!  

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