Norsk Hydro erwirtschaftet hohen Gewinn


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11.02.02 23:59
Einbruch im vierten Quartal. Dennoch zweitbestes Ergebnis in der Geschichte des Mischkonzerns

Stockholm – Der norwegische Mischkonzern Norsk Hydro hat im vergangenen Jahr trotz eines Einbruchs im 4. Quartal den zweithöchsten Gewinn seiner Geschichte eingefahren. Obwohl der Vorsteuergewinn mit 21,46 Mrd. norwegische Kronen (2,64 Mrd. Euro) um 28,8 Prozent niedriger als im Vorjahr ausfiel, legte der norwegische Öl-, Leichtmetall- und Kunstdüngerkonzern Norsk Hydro ein hervorragendes Ergebnis vor. Dennoch ist Konzernchef Eivind Reiten unzufrieden: Die Rendite stimmt nicht.

Das traditionell vor allem bei der Öl- und Gasförderung aktive Unternehmen hatte bereits vor einem schwächeren Ergebnis für das vierte Quartal gewarnt. Vor allem im Leichtmetallbereich gingen die Preise und Margen spürbar zurück. Hinzu kamen rückläufige Ölpreise. Sie führten zu einem um 2,6 Prozent auf 152,8 Mrd. Kronen (18,9 Mrd. Euro) reduzierten Umsatz. Das Betriebsergebnis lag mit 21,1 Mrd. Kronen (2,6 Mrd. Euro) um 26 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im vierten Quartal sackte es sogar um 61 Prozent ab.

Der Konzern weist für 2001 einen Gewinn je Aktie von 30,50 Kronen (3,75 Euro) aus, minus 43 Prozent. Davon entfallen zwei Kronen auf außerordentliche Erträge. Die Dividende soll dennoch von 9,50 auf zehn Kronen (1,17 auf 1,23 Euro) angehoben werden.

Laut Reiten sind 2001 entscheidende strukturelle Weichen gestellt worden. Dazu zählt er vor allem den Anfang dieses Jahres vollzogenen Erwerb des deutschen Aluminiumherstellers VAW von Eon für 3,1 Mrd. Euro. Mit der von Reiten bei der Bilanzveröffentlichung als „Qantensprung für Norsk Hydro“ bezeichneten Übernahme wird der norwegische Konzern größter Aluminiumhersteller in Europa.

In der Welt übernahm die Kunstdüngersparte die Führung, während der Öl- und Energiesektor vor einem beachtlichen Zuwachs stehe. Im vergangenen Jahr sind 451 000 Barrel Öl (159 Liter) pro Tag gefördert worden. Der Anstieg der Reserven machte jedoch 122 Prozent des Produktionsvolumens aus. Das vergangene Jahr beschreibt Reiten als das „bisher bei der Öl- und Gassuche ohnegleichen interessanteste Jahr“.

Unzufrieden ist der Konzernchef jedoch mit der Rendite. Sie müsse verbessert werden. Als Beispiel, dass dies möglich ist, nennt er den Umschwung in der Agrochemie. Die Verbesserungen müssten jedoch schnell kommen. Die Unternehmensorganisation müsse „umfassende Veränderungen in relativ kurzer Zeit zustande bringen.“


 

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