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Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S


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Neuester Beitrag: 17.10.19 22:26
Eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 2.94
Neuester Beitrag: 17.10.19 22:26 von: LongOnly01 Leser gesamt: 616.451
Forum: Börse   Leser heute: 98
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5925 Postings, 4255 Tage PalaimonMeyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

 
  
    #1
27
19.01.10 11:52
Da am 18. Januar 2010 die Fusion mit der 3S Industries und der damit einhergehende Aktiensplit 1:10 vollzogen und außerdem eine neue WKN zugeteilt wurde (WKN: A0YJZX ISIN: CH0108503795), muss ein neuer Thread her.

Nach 4 Jahren Anteilseigner der 3S, die gerade in der letzten Zeit große Freude bereitet hat, hoffe ich auf einen weiterhin so positiven Verlauf meiner neuen Aktie.

Kurs heute

Realtimekurs MEYER BURGER
Kurs € Zeit Volumen
      Geld     18,76            11:46:04§250 Stk.
     Brief     19,14            11:46:04§250 Stk.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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23 Postings, 190 Tage mbt_aktionärKündigungsandrohung ist unverhältnismässig

 
  
    #1917
1
03.10.19 17:37
Interview zu MBT mit Analysten:
Für den Fall, dass Mark Kerekes für die Aktionärsgruppe um Sentis Capital in den Verwaltungsrat gewählt würde, kündete CEO Hans Brändle seinen Rücktritt an. Ein Vorgehen, das beim Energieanalysten Eugen Perger auf Unverständnis stösst. Er sagt aber auch, dass eine Wahl von Kerekes unwahrscheinlich bleibt.

Das Unternehmen Sentis Capital PCC versucht, an der Generalversammlung einen Verwaltungsrat bei Meyer Burger zu installieren. Hat Sie das überrascht?
Nein, eigentlich nicht. Meyer Burger hat in seiner jüngeren Firmengeschichte mehrere Hochs und Tiefs erlebt. Sentis Capital hat vor einigen Jahren bei einer wichtigen Kapitalrunde bei Meyer Burger mitgemacht und so dem Unternehmen geholfen. Die Gesellschaft des Russen Pyotr Kondrashev signalisiert nun, dass man weiter dabei sein will und mehr mitbestimmen will.

Wie legitim ist der Anspruch von Sentis Capital auf diesen angestrebten Verwaltungsratssitz?
Die Aktionärsgruppe um Sentis Capital hält ungefähr einen Zehntel der Aktien von Meyer Burger. Sie hätten so gesehen durchaus ein legitimes Anrecht auf einen Sitz im Verwaltungsrat. Dieser Schritt zeigt aber auch, dass Sentis Capital nun nicht mehr Kapital einbringen, sondern mehr mitreden will.

Wie beurteilen Sie die Androhung des CEO von Meyer Burger, dass er zurücktreten werde, falls Sentis Capital diesen Sitz an der Generalversammlung zugesprochen bekäme?
Das ist eine sehr aussergewöhnliche Vorgehensweise des Managements von Meyer Burger. So etwas habe ich während meiner Tätigkeit als Analyst noch nie erlebt. Die Kündigungsandrohung ist unverhältnismässig und unverständlich.

Welche Erklärungen gibt es für diese Reaktion?
Es kann sich dabei nur um persönliche Animositäten zwischen dem CEO Hans Brändle und dem von Sentis Capital vorgeschlagenen Verwaltungsrat Mark Kerekes handeln. Denn auf der strategischen Linie liegen Sentis Capital und das Management von Meyer Burger gar nicht weit auseinander.

Inwiefern?
Beide wollen in Zukunft für die Herstellung der neuartigen Heterojunction-Solarzellen exklusiv mit ausgewählten Kernpartnern zusammenarbeiten. Mit einem sogenannten Revenue Splitting Agreement kommt der Erlös aus dem Geschäft dann sowohl Meyer Burger wie auch den Partnerunternehmen zugute. Einen Vertrag hat man ja bereits abgeschlossen.

Ausgerechnet mit einem chinesischen Hersteller – obwohl gerade aus China die Kopien stammen, welche Meyer Burger bei der Produktion von Solarzellen mit der etwas älteren Perc-Technologie das Leben schwer machen.
Ausgeschlossen ist es nicht, dass auch die neue Technologie ihre Kopierer findet. Wie gut die Exklusivität dieser Produktion durch das chinesische Unternehmen REC Solar geschützt ist oder nicht, hängt aber weniger von der Herkunft dieses Unternehmen ab. Entscheidend sind hierbei die Details der Verträge.

Besteht nicht vielmehr die Sorge, dass nun eine Gesellschaft eines russischen Oligarchen, der auf der Putin-Liste steht, ihren Wirkungskreis bei Meyer Burger mehr und mehr vergrössert? Auf der genannten Liste stehen führende russische Regierungsmitglieder und Oligarchen, gegen die das US-Finanzministerium 2018 Sanktionen vorbereitete.
Diese Gefahr der Einflussnahme der russischen Regierung besteht bei Kondrashev so nicht. Man hat eine falsche Vorstellung von Kondrashev. Klar, muss man als reicher Russe mit Präsident Wladimir Putin klarkommen. Aber wenn man es sich genauer anschaut, stellt man fest, dass er wohl nicht im Dunstkreis von Putin steht. Vielmehr ist es bei Kondrashev ähnlich wie bei Viktor Vekselberg, der auch kein Wasserträger des russischen Präsidenten ist. Beide stehen auf der Putinliste, nur schon allein aus dem Grund, weil sie reiche Russen sind – und nicht weil sie eine besondere Beziehung zum russischen Präsidenten haben. Dazu kommt: Mit einem Verwaltungsrat wäre die Macht von Sentis Capital bei Meyer Burger so oder so nicht derart stark, dass man sich darüber Sorgen machen müsste.

Die Produktion von Solarzellen ist weltweit ein wirtschaftlicher Boom. Weshalb geht es Meyer Burger trotzdem nicht gut?
Die Perc-Technologie ist am Auslaufen, weil die Produktion in China so viel billiger ist. Die Aufmerksamkeit gilt jetzt der nächsten Entwicklung, der Heterojunction-Technologie. Die Frage, die sich für Meyer Burger jetzt stellt, lautet: Wie kann man den Boom, den die Branche grundsätzlich erfährt, auch in diesem Unternehmen langfristig gewinnbringend umsetzen?

Etwas, das bis jetzt nicht gelungen ist. Liegt das eher an den Entwicklungen in der Branche oder an Fehlentscheiden auf Seiten von Meyer Burger?
Eine schwierige Frage. Meyer Burger hat strategisch eigentlich nichts falsch gemacht. Zurzeit warten aber viele noch ab, ob die neue Technologie hält, was sie verspricht – und ob sich allfällige Investitionen in einen neuen Maschinenpark lohnen. Gerade auch der Handelskonflikt mit dem impulsiven Vorgehen des US-Präsidenten dürfte die Planungssicherheit stark verringert haben, was gerade bei Investitionsgütern wie Produktionslinien für Solarzellen den Anschaffungsentscheid stark erschwert.

Wird Meyer Burger die Kehrtwende schaffen?
Über die nächsten zwei bis drei Jahre gesehen sieht es für das Unternehmen nicht schlecht aus. Es bietet ein gutes Produkt an – und aus den Verkäufen von Gebäuden und Geschäften hat man Kapital geschöpft. Die Aufträge werden zumindest kurzfristig sicher reinkommen. Die Gefahr ist, dass dies ein Strohfeuer bleibt. Denn langfristig gesehen bin ich skeptisch. Denn die neuen Maschinen sind teuer, und viele Unternehmen sind noch zufrieden mit der älteren Technologie. Diese Zurückhaltung könnte so lange dauern, dass sie für Meyer Burger zum ernsthaften Problem wird.

Kommen wir zuletzt noch einmal auf die Frage nach dem Verwaltungsratsmandat für Sentis Capital zurück. Wird Mark Kerekes am 30. Oktober im Stade de Suisse als neuer Verwaltungsrat gewählt?
Ich denke, dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen wird. Ursprünglich wollten sie gar zwei Sitze, nun noch einen. Diese Vorsicht von Sentis Capital zeigt auch, wie sie selber ihre Chancen einschätzen.

Was passiert, wenn Mark Kerekes nicht in den Verwaltungsrat kommt? Ist es vorstellbar, dass die Sentis Capital ihre Aktien von Meyer Burger verkaufen wird – und was würde das für Meyer Burger bedeuten?
Ich denke eher nein. Sentis ist schon lange ein bedeutender Aktionär und hat mit Meyer Burger bereits mehrere Hochs und Tiefs erlebt. Sollten die Schwierigkeiten bei Meyer Burger zunehmen, wäre Sentis mit seinem finanzstarken Eigner im Hintergrund ohnehin in einer starken Position.

Link: https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/176927/  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01was Meyer Burger öffentlich über Sentis behauptet:

 
  
    #1918
05.10.19 08:59
ist offensichtlich entweder nicht gut recherchiert (was einem auch Sorge machen sollte, wenn Lütolf solche Dinge öffentlich behauptet) oder wider besseres Wissen versucht man hier mit Halbwahrheiten und Lügen den grössten Aktionär zu diffamieren

•As noted above, this report is not a sanctions list.  The inclusion of individuals or entities in any portion of the report does not impose sanctions on those individuals or entities. Nor does it create any other restrictions, prohibitions, or limitations on dealings with such persons by either U.S. or foreign persons.
•Furthermore, inclusion in the report does not constitute the determination by any agency that any of those individuals or entities meet the criteria for designation under any sanctions program.


https://home.treasury.gov/news/press-releases/sm0271
 

54 Postings, 104 Tage LongOnly01Changemeyerburger.ch auch interessant

 
  
    #1919
1
05.10.19 09:02
Dort gibt es viele downloads und interessante Sachen zu lesen. Auch hier kommt man zum Schluss, dass Meyer Burger einen Streit inszenieren will, den es in dieser Form gar nicht gibt. Ausserdem sieht das alles, was Sentis da auf der Website zeigt sehr professionell aus. Der Brief, den sie da online stellen, zeugt von einiger Fachkenntnis. Offensichtlich haben da einige Verwaltungsräte Angst, mehr Detailverständnis aufbauen zu müssen, wenn der Analyst Kerekes im Verwaltungsrat wäre

https://www.changemeyerburger.ch/

•As noted ab

 

272 Postings, 236 Tage setb2609Mir ist das hier zu viel Nabelschau ...

 
  
    #1920
06.10.19 21:19
... was gibt's zum operativen Geschäft ?

... ich hör da nix - und das ist eindeutig zu wenig ...  

1 Posting, 10 Tage GAF24Freigabe erforderlich

 
  
    #1921
08.10.19 14:17

Freigabe erforderlich
Grund: Möglichkeit eines Regelverstoßes.
Ein Mitarbeiter-Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    #1922
08.10.19 22:11
Hast Du von den jetzigen Verwaltungsräten Lütolf, Herzog, Hauser, Richter je was gehört, was sie genau machen wollen, bevor sie von den Aktionären gewählt wurden? Komisch, sobald ein Aktionärsvertreter reingewählt werden soll, wird gefragt, was er denn vorhabe? 1 von 5 kann nichts vorhaben, sondern im Sinne der Aktionäre mitschauen. Wenn man sich die Oxford PV Abwicklung und die katastrophale Corporate Governance der Vergangenheit ansieht, dann gäbe es alleine hier sehr sehr viel zu tun für jemanden der Kapitalmarkterfahrung hat. Sonst hat das dort nämlich keiner. Lütolf, Herzog, Brändle oder Hauser waren noch nie direkt an der Front im Kapitalmarkt...  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    #1923
1
08.10.19 22:31
Die Teppichetage der Meyer Burger in Thun richtet operativ rein gar nichts aus. Sie ist nutzlos. Das wesentliche machen alles die Leute in Hohenstein, bei der ehemaligen Roth & Rau (heutige Meyer Burger Deutschland).

Was die Teppichetage in Thun hier veranstaltet ist ganz klar: maximale Verunsicherung stiften aber andere dafür beschuldigen. Sie lügen, täuschen und verzerren.

Alleine die Sache mit den Sanktionen spricht Bände: 1) wohnt Petr Kondrashev seit vielen Jahren in Österreich (was für Sanktionen sehr relevant ist 2) ist er im Sinne von Sanktionen nie deliktisch aufgefallen, daher auch nicht sanktioniert und 3) sagt selbst das US Finanzministerium, dass diese komische Liste "für die Würste" ist, ie komplett sinnlos und nicht aussagekräftig.

Dass sich Lütolf und seine Kollegen einfach so mir nichts dir nichts hinstellen und derartige Verunsicherung und Falschbehauptungen aufstellen ist wirklich besorgniserregend.

Merkt Euch liebe Mitaktionäre: Dieses Mal ist es der Russische Pensionist mit Wohnsitz in Österreich (der Herr ist immerhin 70 Jahre alt wenn man nachforscht). Das nächste Mal ist es ein unliebsamer oder kritischer Aktionär aus China, oder aus Afrika? Oder vielleicht doch aus dem grossen Kanton Deutschland? Die "Dütschen" hat Lütolf als Innerschweizer vielleicht auch nicht gern? Ach wie schön ist es wenn man mit Klischees Politik machen kann. Haben die Herren für ihr Geld wirklich nichts besseres zu tun als hundertausende Franken auf Firmenkosten auszugeben um einen einzigen Aktionärsvertreter abzuwehren?

Da fällt mir nur eines ein: " Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."
Macht hat diese Führungsriege - leider ja. Aber kein Risiko.

Gute Nacht Meyer Burger

was mir im Übrigen noch zu der Diffamierungskampagne der Meyer Burger gegenüber seiner grössten Aktionärsgruppe einfällt, ist  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01US Finanzministerium Statement zu Putin Liste

 
  
    #1924
1
08.10.19 22:32
As noted above, this report is not a sanctions list.  The inclusion of individuals or entities in any portion of the report does not impose sanctions on those individuals or entities. Nor does it create any other restrictions, prohibitions, or limitations on dealings with such persons by either U.S. or foreign persons.
•Furthermore, inclusion in the report does not constitute the determination by any agency that any of those individuals or entities meet the criteria for designation under any sanctions program.


https://home.treasury.gov/news/press-releases/sm0271

Dr. Lütolf - Sie haben sich, die Meyer Burger aber vor allem den Schweizer Kapitalmarkt der Lächerlichkeit preisgegeben, und das international. Gratulation !
 

136 Postings, 1160 Tage ChalkerWilde Spekulationen

 
  
    #1925
09.10.19 14:53
Steigt Stadler-Rail-Chef Spuhler bei Meyer Burger ein?

Der cash Insider berichtet von Spekulationen um eine mögliche Beteiligungsnahme von Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler am Solarzulieferer Meyer Burger.
https://www.cash.ch/insider/...f-spuhler-bei-meyer-burger-ein-1411859  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@Chalker

 
  
    #1926
1
09.10.19 15:43
lustig, dass Du das postest. Etwas ähnliches hat mir kürzlich ein Fondsmanager indiziert, dass die bei MBT die Bilanz aus unersichtlichen Gründen ganz gruselig dargestellt haben.

1) weshalb man 30 mio als Cash bei der Hausbank für Bankgarantien hinterlegt, kann man noch nachvollziehen. Aber Bankgarantien sind immer für den einzelnen Geschäftsfall. Diesmal haben sie offensichtlich die Verträge so gestrickt, dass sie es in das langfristige Anlagevermögen verschieben konnten.

2) weshalb bezahlen die die Hypothek für die Immobilie zurück ohne dass die Immobilie bereits verkauft wurde, und das in der Zeit in welcher für die Investoren, Kapitalmarkt und alle da draussen das Cash auf der Bilanz ganz extrem wichtig ist, auch für die Unternehmensbewertung.

3) derselbe Fondsmanager hat mir heute morgen erklärt, dass es gestern ein Meeting zwischen Dr. Lütolf und Investoren in Zürich gab. Da hat er scheinbar zugegeben, dass REC Sonderkonditionen bei den Zahlungsmodalitäten erhalten hat, sprich die wurden von MBT entgegen der Gepflogenheit von Meyer Burger sogar vorfinanziert. Weshalb hat man das im Dezember, als der REC Auftrag verkündet wurde, nicht dem Kapitalmarkt erklärt?

Dass dieser Mix furchtbar für den Cash Bestand auf der Bilanz ist, ist klar. Aber das Cash ist nicht weg, es ist momentan nur woanders. Weshalb macht man das? Wollte man alles furchtbar aussehen lassen? Und weshalb?  

77 Postings, 1992 Tage driftyAktionärsbrief

 
  
    #1927
09.10.19 17:48
Wenn Herr Spuhler den Aktionärsbrief für die ausserordentliche GV bei MB seines "Freundes" Lütolf gelesen hat, wird er sich ziemlich sicher einem anderen Investment hinwenden.
Meine Meinung  

77 Postings, 1992 Tage driftyDa platzt einem ja der Kragen

 
  
    #1928
1
09.10.19 18:42
Diese ausserordentliche GV bei MB am 30.10. gäbe den idealen Präzedenzfall für "Ethos", um zu zeigen für was deren Namen steht!! und somit für die Wahl von Herrn Kerekes einsteht.
Die erbärmlichen Diffamierungen gegen einen Grossaktionär (Sentis)und die Bevormundungsversuche an die Aktionäre seitens VR Präsident und dessen Einknicken vor dem CEO Brändle offenbart den Dilettantismus dieser Truppe. Als ausserordentlicher Traktandumspunkt sollte die Abwahl des VR in Corpore stehen. Es ist für mich sowieso unverständlich, dass diese kostspielige Einberufung zur GV nur mit einem Traktandum stattfindet. (z.B. Vorschläge für Kandidaten des neuen CEO)
Meine Meinung.
(PS Wunsch an alle Aktionäre: wenn ihr etwas ändern wollt und das ist dringend nötig, dann wählt Herrn Kerekes.)  

272 Postings, 236 Tage setb2609stadler speku aus cash..ch

 
  
    #1929
10.10.19 12:59
ein paar punkte :

wenn die jungs auf 1mrd shares verwässern - dann könnten sie stadler mit 30% beteiligen - hätten also einen gewünschten ankeraktionär (der dann ggf. gewünscht wäre)- damit wäre das thema sentis aus vorstandssicht swiss-intern geregelt.

was den mitttelabfluss angeht - hähner hat ja bereits im call gesagt, 10mio der bankgarantie schon wieder frei gespielt sind (wegen nichtinanspruchnahme) wenn ich das richtig sehe - also 10mio mehr cash - "nur noch" 20mio  für die bankgarantien hinterlegt ...

interessant ist schon der lagerbestand, der sich ja eigentlich am umsatz ausrichten sollte und an der breite der produktpipeline (hjt fokus,  verkauf sägen)  - da beidees zurückgeht hätte man warten müssen, dass die 80+ mio inventories eigentlich zrückgehen und auch damit cash freigespielt wird - was nicht ist kann ja noch kommen - denn wenn die inventories im endeffekt in dem rec deal als vorfinanzierung stecken - dann wird es da irgendwann Rückflüsse geben - oder aber zumindest einen cashflow der hier ene gewisse abholfe schafft ...

was die vorzeitige rückzahlung der hypothek angeht - und das in verbindung mit einem szenario wie einer beteiligung eines ankeraktionärs setzt - dann macht eine bilanzbereinigung bei den verbindlichkeiten ja sinn - denn die erwartungshaltung / der wunsch ist, dass soetwas vorher gelärt / aufgeräumt wird. auch firmenanteilsverkäufe und fokussierung auf kerngeschäft wäre sowas ...

am ende würde in einem szenario wo man wirklich noch firmenanteile abverkauft und eine beteiligung über 300mio schares ermöglicht 150+ miocash in die kasse kommen - je nachdem was man alles verkauft und was noch abglöst wird ( bond + hypothek) -  die liqui dürfte dann bei 200mio
(vor verauf der thuner immo) liegen und der lagerbestand von 80+mio wäre kein thema ...
(das rec hier vorfinanzierung - oder insgesamt versucht die finanzverbindlichkeiten - siehe beteiligung von mbt am gewinn zu drücken - durch max. niedriges capex - macht ja sinn und scheint ein kernpunkt in dem ganzen deal zu sein ...)

die vorstellung dass mbt so einen deal (mit stadler) durchzieht - um am ende mit 200mio cash (+ 50mio aus verkauf der immo), 400mio ek - also einer ek-quote von 100+xx%  - einer 30% beteiligung an oxford pv und dem fokus auf hjt darzustehen und die option zu haben hier dann finanzen zu haben solche deals mit rec (oder später oxford pv) in GW/anno DImensionen (ich würde annehmen 30-50mio/GW - also skaliert lagerbestand bei 2-5 GW auf 100-250mio)  durchzudrücken - ohne dass irgendeine Bank da davor steht und schlottert weil sie ein klumpenrisiko am markt platzieren müssen ...

 

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    #1930
10.10.19 15:10
da hast Du sicherlich einen Punkt. Aber für eine gewöhnliche KE braucht es eine 50 % Zustimmung an der GV. Da dürfte dann aber jeder mitziehen und es bestünde ein Risiko, dass Herr Spuhler vielleicht nicht reinkommt.  Und noch dazu bestünde dann das Risko dass die Sentis billig Bezugsrechte aufkauft und ebenfalls grösser am Ende rauskommt.

Eine KE unter Ausschluss der Bezugsrechte, in der jemand reinkommen kann, braucht allerdings eine 2/3 Mehrheit. Das hinzubekommen ohne mit der Aktionärsgruppe um Sentis zu verhandeln ist grosses Risiko. Denn bei den Anwesenheitsquoren hat die Sentis immer ca. 1/3 der Stimmen an der GV.

Um die Aktionäre allerdings gefügig zu machen, um ihnen Angst zu machen, um den Aktienkurs möglichst furchtbar aussehen zu lassen, dafür macht man genau soetwas: Hypothek vorzeitig zurückzahlen, Cash bei der Bank als Hinterlegung für Bankgarantie als langfristiges AV zu verbuchen + die REC Vorfinanzierung ergibt: einen giftigen und angstmachenden Cocktail. Und der Kapitalmarkt und die Analysten schauen nun mal auf Net CAsh als wesentlichen Bewertungsbeitrag. Den Net Cash in dieser Situation so künstlich runterzuschrauben schaut schon sehr eigenartig aus.

Diese Art der Cash Hinterlegung für eine Bankgarantie und Verbuchung ins langfr AV war von der Bank nicht mal gefordert als MBT über 150 Mio Schulden hatte.

Jetzt, wo netto cash vorhanden ist, war das auf einmal notwendig? Es fällt mir schwer zu glauben.

Um das ganze zu toppen bekommt einer wie Herr Spuhler vielleicht auch noch privilegierten Zugang zu Information, er wird also eingebunden und weiss genau wie gut der Deal mit REC ausgehandelt sein wird, zugleich darf er dann uU günstig über eine KE rein. Dieses Privileg hätten die Publikumsaktionäre nicht.  Für ihn wäre es ein sicherer Deal.

Schlecht für die Publikumsaktionäre, gut für ihn und die Herren, die sich dadurch ihre Jobs und Privilegien absichern können.  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    #1931
10.10.19 15:14
vielleicht hat der VR der MBT ja deshalb solche Panik, wenn Herr Kerekes reingewählt wird?

Immerhin läuft eine Strafuntersuchung, weiters könnte Herr Kerekes dann sehen, ob an solch einem Deal mit zB Spuhler wie von Dir beschrieben schon gearbeitet wird / wurde  und ob die Terms des Profit Shares und der Exklusivität mit REC schon im Dezember 2018 festgelegt wurden und dies dem Kapitalmarkt möglicherweise verschwiegen wurde.

Das könnte dann in Anbetracht der Geschichten, die sie noch im März April Mai den Investoren erzählt haben, eine schwerwiegende Ad-Hoc Verletzung geben.  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    #1932
10.10.19 16:45
die Generalversammlungsergebnisse könnten auch etwas manipuliert werden.

Weshalb hat Meyer Burger sich 3 Monate Zeit gegeben um die GV abzuhalten?
Gedankenspiel:
Eine Grossbank wie CS oder UBS finanziert einen sogenannten "Funded Collar" für jmd wie Herrn Spuhler. Eine Bank die soetwas macht, kann bis 10 % aufbauen und muss nicht melden, darf aber stimmen, irgendwann schieben sie dann die Aktien an Herrn Spuhler - siehe HNA und Dufry, HNA und Daimler.

Deshalb ist auch interessant, dass MBT diesmal 2 x aufgerufen hat, sich eintragen zu lassen um mehr Stimmquorum an der GV zu haben. Das haben sie noch NIE gemacht.

Damit könnten auf einmal Rekordteilnahmen an der GV sein, zB 40 %, weil ein "versteckter" Investor über einen funded collar einer Grossbank schon mitstimmt.

Das könnte erklären, weshalb alles so lange dauert, so das Cash versteckt wurde etc.

Man wird sehen, ob sich solch eine Theorie am Ende als richtig herausstellen wird.

Ob das der FINMA und der Bundesanwaltschaft am Ende gefallen wird wird sich weisen... Stichwort marktmanipulation etc...  

6612 Postings, 3575 Tage paioneernix neues long...

 
  
    #1933
10.10.19 23:34
bei mb stinkt es doch schon seit jahren gewaltig. vor jeder gv wird noch schnell ein deal verkündet, damit die schnittchen auch gut munden und brändle den aktionären wieder rosarote wolken ans firmament pinseln kann. hier wird gelogen, betrogen und manipuliert, nur um die eigenen 4 buchstaben noch länger breitzusitzen. das ist in höchstem masse unseriös und scheint bisher trotzdem keinen zu interessieren (finma, aktionäre etc.).

damit muss endlich schluss sein. in lautern hat der ar entnervt die flucht ergriffen, weil die fans und mitglieder lautstark dessen rücktritt forderten und dies somit unumgänglich war.

genauso muss es auch bei mb passieren. raus mit dem alten mief und die fenster weit geöffnet, damit endlich frischer wind reinkommt. hoffen wir mal, dass die aktionäre nicht mehr so treudoof sind, wie all die jahre zuvor...  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01@paioneer

 
  
    #1934
11.10.19 08:04
Recht hat die Aktionärsgruppe um Sentis! Und sie sagen es richtig, wer eigenes Geld investiert hat, wird einen Aktionärsvertreter wollen. Das Problem sind die Stimmrechtsberater (ISS, Ethos) und einige Fondsmanager. Die ersten haben gar kein Geld investiert und spüren nicht, was die Aktionäre spüren und die zweiten verwalten nicht ihr eigenes Geld.

https://www.cash.ch/news/top-news/...stellt-klare-forderungen-1413035

https://www.onvista.de/news/...der-verguetungssumme-deutsch-284145719

"....Trotz Ankündigung des strategischen Richtungswechsels reagiert der Aktienpreis nicht, sondern verharrt deutlich unter der Unternehmensbewertung zum Zeitpunkt der Rettung vor der Insolvenz im Dezember 2016.

Dass der Aktienpreis nicht auf diese Ankündigung reagiert, zeigt massives Misstrauen des Kapitalmarktes, ob es Management und Verwaltungsrat gelingt, trotz des enormen Potenzials einen vorteilhaften Deal für Meyer Burger und die Aktionäre auszuhandeln.

Daher braucht es in dieser für die Meyer Burger-Aktionäre so entscheidenden Phase einen Aktionärsvertreter, der im Verwaltungsrat sicherstellt, dass auch die Interessen der Eigentümer gewahrt sind, welche mit eigenem Geld enorme Risiken mit ihrem Meyer Burger-Engagement eingegangen sind und dafür kompensiert werden wollen. Jeder, der hier eigenes Geld investiert hat, versteht, dass es in dieser Lage einen Vertreter der Aktionäre im Verwaltungsrat braucht..."  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01was will Lütolf damit sagen?

 
  
    #1935
11.10.19 19:20
er sagt sinngemäss: Wir haben das beste Produkt der Welt (was auch Sentis so sieht) mit Kostenführerschaft, welches sehr hochmargige Produkte ermöglicht, wenn man Exklusivität hat.

Wir sind aber, weil wir so unfähig in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat sind, unter solchen Voraussetzungen starkes Wachstum hinzubekommen?

https://themarket.ch/hinter-der-headline/...-im-vr-haben-will-ld.1004  

54 Postings, 104 Tage LongOnly01Lütolf sagt jetzt wieder "angemessene Exklusivität

 
  
    #1936
11.10.19 19:27
das hatten sie am 23. 9.2019 schon aufgegeben. Der Kapitalmarkt ist ihnen am öffentlichen KonferenzCall schon drübergefahren mit der "angemessenen Exklusivität" und jetzt sagt er das wieder obwohl sie das schon aufgegeben haben?  

272 Postings, 236 Tage setb2609hmm

 
  
    #1937
13.10.19 11:41
bzgl. ke : kann es sein, dass mbt mit stadler - oder jemand anderem ein (stillschweigendes) agreement trifft - jedes jahr eine ke ohne bzr mit 10% zu machen ?

würde bedeuten, dass diejenigen im ersten jahr bereits zu einem aus mbt managment sicht - gegengewicht als ankeraktionär zu sentis würden - insbesondere wenn ihnen bei derzeitigem kurs auch noch ein paar prozentpunkte der shares zufliessen ...

gleichzeitig würde mbt so jedes jahr so um die 30-40mio in die kasse bekommen ...

im endeffekt würde das reichen um etwa 3-5 helias abzuliefern (zu matkosten).

wenn mbt die quasi auf firmenkredit (und damit eigentlich in den eigenen büchern) bei rec "unterstellt" und rec hier eine rückzahlung aus gewinnen vereinbart - dann wäre das für rec natürlich ein deal, der ihre bücher minimalst belastet - die müssen nur zunehmend die halle mit den alten multi-anlagen (und den pert, ...) leerräumen und ihre modulproduktion auf trin peak halbzelle mit smartwire umstellen - was nicht viel kosten dürfte 0.01 (bis max 0.02 cent/wp) - also um die 10mio bei 5 helias pro jahr (und die 5 stück bringen zwischen 600MW-1GW  - je nachdem wie mbt die anlagen hinsichtlich durchsatz und die zellen bzgl. effizienz gepimped bekommt)

das geht dann so 3 jahre - dann stehen in singapur 20 helias (inklusive der schon geliferten 5 stück) mit 3-4 GW (wenn die dann immer noch nur 125MW pro jahr mit  2400wph machen und da nur 2.5GW. stehen - dann läuft was schief ...).

es gibt einen ankeraktionär mit 30+% - dafür brauchte es keine aktionärsbeteiligung - es sind aus mbt-management siicht stabile verhältnisse  - es gibt ungefähr 1e9 outstanidng shares .

firmenverkäufe und verkauf der immo in thun spielen 50-100mio noch an liqui ein - falls die 5 helias pro jahr dann doch eher 50mio als 30-40mio fressen - dann geht das auch - wenn man nochmal 20+ mio für die  aufstockung der beteiligung an oxford braucht - dann geht das damit auch auf ...

natürlich ist dieses setup "sensibel" und ein kerkeres im verwaltungsrat kann man bei so einem oder ähnlichem vorgehen nicht gebrauchen ...
(und sentis selber wird ja mittlerweile offensichtlich eher als kurzfristig / "renditeorientierter" aktionär gesehen - der zwar einen deal mit rec (oder ähnlich) unterstützen würde - aber die beschriebene verwässerung - wie andere aktionäre wohl auch - nicht goutieren würde und durch die dann ggf. öffentliche diskussion abschreckend auf einen ankeraktionär (der will mittelfristig stabilität im wissen hier seine position zu relativ klaren positionen auszubauen)  und wenn der nicht kommt auch den von mbt "finanziell unterlegten" deal mit rec zu stützen ...)

wenn man das spiel weiterspinnt - dann würden die aufgebauten 3-5 GW je nachdem wie man es ansetzt tatächlich mittelrückfflüsse deutlich über 1cent/wp generieren müssen/können - wenn man derzeit die preise bei mono perc zellen sieht, dann ist die wertschöpfung auf zellebene bei 3.x cent/wp - durch hjt könnte man ggf. in den bereich von 4.x cent/wp kommen. wenn rec ein opex auf zellebene von < 1.x cent/wp hinbekommen sollten (das hängt ja auch von der performance und dem service von mbt ab) - dann reden wir hier von 3 cent/wp - also realistisch von 100mio die hier jedes jahr zurück in die kassen gespült werden. natürlich ist das argument richtig, dass rec ggf. auf modulebene auch kostenvorteile (durch materialeinsparung, ...) und auf sales-ebene durch ggf. etwas höhere preise am markt zieht - aber dem steht natürlich ein kontinuerlicher trend der reduktion der kosten im pv bereich widerum entgegen  - conlusio : upside und downside der effekte ist schwer abzuschätzen ...

was man aber sagen kann - die 100mio  pro jahr kann man natürlich wiederum nutzen um das spiel - vielleicht nicht bei rec (wenn die mit 5GW saturirert sein sollten) - an anderer stelle (hier vor allem oxford) fortzusetzen - ggf. ändern sich hier die randbedingungen etwas durch die vorpositiionierung von mbt bzgl backend perovskit-prozessierung und der einbindung von finanzpartnern - sprich man kann mit mehr eigentbeteiligung der finanzpartner ggf. rechnen - die aber in teilen dann wohl von modulproduktion (falls notwendig) und einem upscaling des working capital (insbesondere wenn man am anfang aufgrund der neuen technologie eigenprojektierung macht) gefressen werden.

 

272 Postings, 236 Tage setb2609Operation Silver Frog

 
  
    #1938
13.10.19 22:53
https://www.pv-magazine.com/2019/10/11/...r-green-hydrogen-in-europe/  

272 Postings, 236 Tage setb2609ecosolifer

 
  
    #1939
14.10.19 23:14

54 Postings, 104 Tage LongOnly01das im Cash.ch Forum zu MBT gefunden

 
  
    #1940
16.10.19 18:54
gefunden auf Cash.ch Forum zu MBT

Und einmal mehr beweist MBT
Und einmal mehr beweist MBT in Sachen Kommunikation, dass sie uns ein verzerrtes und einseitges Bild auftischen.
In der Adhoc Meldung wird in keinster Weise die Wahlempfehlung von Inrate erwähnt.
Zrating empfiehlt die Annahme der Zuwahl von Herr Kerekes.
Moment da war doch noch was: "Wir kommunizieren offen, ehrlich und gemäss der geltenden Adhoc-Regeln".
Stimmt, dass habe ich vergessen...…


https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/...ater-uneinig-1415635

 

54 Postings, 104 Tage LongOnly01warum sagt MBT null zu REC Start Massenproduktion?

 
  
    #1941
17.10.19 22:26
weshalb sagt MBT nichts, aber auch gar nichts, dass REC erfolgreich die HJT Massenproduktion gestartet hat? Sonst verkünden sie ja selektiv jede SAche, die ihnen in den Kram passt.

Hängt das zusammen mit den Spekulationen, dass man einen weissen Ritter sucht, der einem die eigenen Pfründe absichert?

Cash position nach unten managen aber positive News nicht verkünden?

kopfschütteln...  

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