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IVU - sachlich und konstruktiv


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Neuester Beitrag: 18.01.19 11:13
Eröffnet am: 08.01.15 20:16 von: AngelaF. Anzahl Beiträge: 4.951
Neuester Beitrag: 18.01.19 11:13 von: 11fred11 Leser gesamt: 860.772
Forum: Börse   Leser heute: 94
Bewertet mit:
38


 
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3216 Postings, 3519 Tage AngelaF.IVU - sachlich und konstruktiv

 
  
    #1
38
08.01.15 20:16
Hier also der neue IVU-Thread.

Es ist erlaubt und erwünscht, positives als auch negatives zur IVU-Aktie zu schreiben.

Es ist nicht erlaubt aus der Luft gegriffene Anschuldigungen zu äußern und User persönlich anzugreifen.  
3926 Postings ausgeblendet.
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1484 Postings, 522 Tage CoshaLetztlich völlig wurscht

 
  
    #3928
16.01.19 17:40
wie man es nennt.
War ja eher Scansoft der widersprochen hat mit dem Einwand "Tagesgeschäft".

Ich hab doch beispielhaft einiges verlinkt. Könnt jetzt schreiben "Kleinmist" wie Flottenergänzung und Aufarbeitung/Modernisierung, aber dann heißt es vielleicht das sei kein Kleinmist sondern Tagesgeschäft...

Und eben auch die Ausschreibung vom Mai 2018 mit gleich mehreren Verkehrsunternehmen, darunter auch IVU Kunden und dem Bezug aufs Ba-Wü Förderprogramm als Hinweis darauf das
1. solche Programme,Initiativen,Verkehrsmodernisierungen genau die Kragenweite von IVU sind um ihre ohnehin schon starke Marktstellung weiter auszubauen
2. deshalb der Auftrag aus Konstanz Bedeutung hat weil in deren Ausschreibung sich in Bezug mit der neuen Konzessionsvergabe auch genau diese Tendenz zur Vereinheitlichung und Vernetzung von Tarifen erkennbar war
3. man beim betrachten der jeweiligen Verkehrsunternehmen auffällt wieviele potentielle IVU Aufträge da noch möglich sind.

Alleine die DB Regio Unternehmen fallen doch ins Auge und da kann man dann trefflich über die Bedeutung der Rahmenverträge mit Transdev (siehe andere Verlinkung,Sachsen) und DB Regio diskutieren und das künftige Potential spekulieren.

Oder als Kompromiß Formulierung:
Quantitativ ist es der Auftrag des Lkr. Konstanz (aber auch hier  tippe ich ja auf die DB Regio Tochter Südbadenbus als Konzessionsnehmer) und
Qualitativ die Rahmenverträge die man "Groß" nennen kann, weil der Abschluß alleine keinen geldwerten Beitrag bringt,aber wenn man sieht wo die DB Regio überall vertreten ist,dann halte ich diesen Auftrag für die Chance das sich IVU als beinahe Standardlösung durchsetzen könnte und das würde sich dann richtig auszahlen.

 

421 Postings, 887 Tage Herr K.Mitarbeiterumfrage der DB:

 
  
    #3929
3
17.01.19 09:04
"Die Mehrheit der Mitarbeiter sei der Ansicht, dass die internen Arbeitsabläufe und die übergreifende Zusammenarbeit besser organisiert werden müssten."
Zweites Bahn-Spitzentreffen: Erneut erhöhter Redebedarf | tagesschau.de
Bis zum Sommer soll die Deutsche Bahn nach dem Willen von Verkehrsminister Scheuer spürbar pünktlicher werden. Bahn-Chef Lutz soll ihm dazu heute ab 7 Uhr Vorschläge präsentieren.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-497.html
 

1484 Postings, 522 Tage CoshaHeut morgen wird aber geknabert & geknuspert

 
  
    #3930
1
17.01.19 09:21
unratgeber...  

819 Postings, 1981 Tage 11fred11auch im Wochenchart

 
  
    #3931
17.01.19 09:30
kreuzt der Mac von unten nach oben.
Ich könnte mir vorstellen, dass noch unterstützt von den kommen Zahlen, unsere Aktie erst einmal ins Laufen kommt.  

52 Postings, 613 Tage King pf currywurstIvu

 
  
    #3932
17.01.19 09:33
Und das Orderbuch sieht mal richtig gut aus.  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschaist mir eh ein Rätsel wieso Aktien wie IVU

 
  
    #3933
4
17.01.19 10:15
nicht stärker gefragt sind.

Gerade in der jetzigen Phase, wo man noch nicht so recht weiß, ob Konjunktur und Aktienmärkte sich eher abschwächen oder nicht, ob man eher Zykliker oder Wachstumswerte ins Depot packt, müsste IVU eigentlich erste Wahl sein.
Denn IVU würde in allen denkbaren Fällen operativ liefern. Man wächst seit über 10 Jahren jedes Jahr. Man hat außer 2016 auch den Gewinn und die Gewinnmarge gesteigert. Man ist weitestgehend konjunkturunabhängig. Man hat vielleicht nach Apple ;) die solideste Bilanz mit viel Cash im Verhältnis zur MarketCap. Man profitiert von diversen übergeordneten Wachstumsthemen. Man hat einen sehr seriösen Vorstand, der ohne viel Getöse seine Arbeit macht. Alles Attribute, die IVU eigentlich auch ein KGV19 von zumindest 18 und damit jetzt schon Kurse von 7 € bringen müssten.  
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501 Postings, 4704 Tage sudoUnd man zahlt noch eine Dividende

 
  
    #3934
1
17.01.19 10:28
Vielleicht auch noch eine Sonderdividende.  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschabisher glänzt IVU aber nicht mit

 
  
    #3935
17.01.19 10:41
Dividendenkontinuität. Insofern würde ich das Thema Dividende NOCH nicht als großes Plus werten. Ich geh auch nicht davon aus, dass dieser Vorstand hohe Dividende ausschütten möchte. Könnte höchstens sein, dass er irgendwann dazu gezwungen ist, wenn sich keine andere Möglichkeit mehr für den Cashbestand anbietet und die Aktionäre Druck machen.

Bis dahin geh ich eher davon aus, dass man so um die 40-50% des jährlichen Überschusses ausschütten wird, also aktuell 14-18 Cents pro Aktie für die Jahre 2018 und 2019.
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398 Postings, 2776 Tage PurdieIVU

 
  
    #3936
13
17.01.19 10:42
der guten Ordnung halber möchte ich hier die Antwort vom Landkreis Konstanz reinstellen. Die Antwort erklärt die Missverständnisse eindeutig zu Gunsten von IVU.

gerne nehme ich Stellung zu Ihrem Anliegen, soweit dies vergaberechtliche Richtlinien zulassen.

In der Planungsphase war eine Partnerschaft mit den Stadtwerken Konstanz, Radolfzell und Singen geplant, welche ebenfalls Beschaffungs-Bedarf hatten.

Bei der Erstellung des Entwurfes für die EU-Bekanntmachung ging der Landkreis Konstanz noch davon aus, dass die zu beschaffende Leistung einen höheren Umfang und auch Partner für die Beschaffung hat. Der Landkreis Konstanz wäre dann als zentrale Beschaffungsstelle aufgetreten.

Zu einem späteren Zeitpunkt kristallisiert sich dann heraus, dass der Landkreis Konstanz lediglich seinen eigenen Beschaffungs-Bedarf decken möchte, wie auch die einzelnen Stadtwerke.

Leider hat man den Wert für die Beschaffung (geschätzter Auftragswert) in der EU-Bekanntmachung nicht mehr angepasst. Der geschätzte Auftragswert für die Beschaffung des Landkreises Konstanz lag bei ~ 2.3 Mio. EUR.

Wir bitten das Missverständnis zu entschuldigen und hoffen Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

LANDRATSAMT KONSTANZ
Zentrale Vergabestelle
Benediktinerplatz 1
D-78467 Konstanz  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschadanke Purdie

 
  
    #3937
1
17.01.19 10:54
Schön auch, dass die dir geantwortet haben. Macht sicher auch nicht jedes Landratsamt. Sowas in der Art hatte ich mir auch schon gedacht.



Nochmal zurück zu den Dividenden. Wenn IVU 15 Cents für 2018 und 17 Cents für 201 ausschütten würde, wären das ja kumuliert auf die nächsten 18 Monate auch schon 5,8% DIV-Rendite. Zumindest also ein weiteres Detail, das pro IVU spricht.
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93178 Postings, 6885 Tage Katjuschahmm, heute gleich Gewinnmitnahmen

 
  
    #3938
17.01.19 11:32
Versteh ich immer nicht, direkt nach einem charttechnischen Ausbruch. Na ja, manch einer war wohl zu hoch investiert.




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246 Postings, 1453 Tage Invest123Dividende

 
  
    #3939
2
17.01.19 12:23
Laut Aussage auf der letztjährigen HV können die Dividenden übrigens noch mindestens die nächsten 10 Jahre steuerfrei ausgeschüttet werden. Bitte dies auch berücksichtigen.  

601 Postings, 1136 Tage TiefstseetaucherFrage zu den steuerfreien Dividenden

 
  
    #3940
1
17.01.19 13:23
Wie ist das eigentlich bei den "errechneten" Anschaffungskosten durch die steuerfreien Dividenden?

Die Höhe dieser Dividenden wird doch vom Anschaffungspreis abgezogen, sodass sich der im Falle eines Verkaufs der Aktien zu versteuernde Gewinn entsprechend erhöht, und man gewissermaßen die zunächst eingesparte Steuer durch die zusätzlichen Steuern auf den höheren Verkaufsgewinn (normalerweise) doch zahlen muss.

Kann dieser errechnete Anschaffungspreis denn auch negativ werden? Wenn tatsächlich über 10 Jahre eine Dividende von beispielsweise durchschnittlich 18 Cent gezahlt werden würde und der ursprüngliche Kaufkurs mal bei 1,80 lag, wäre man ja mit den bereits gezahlten Dividenden bei diesem errechneten Anschaffungskurs schon im Minus.  Müsste man in diesem Fall also eine größere Summe versteuern als man durch den Verkauf erlöst, oder gibt es da eine Begrenzung?  

(Theoretisch wäre es ja sogar möglich, dass man bei entsprechend hohen Dividenden und einem niedrigen Aktienkurs beim Verkauf sogar mehr Steuern zahlen müsste als man durch den Verkauf insgesamt erlöst.)  

2 Postings, 1463 Tage fesiinit im vergleich?

 
  
    #3941
17.01.19 13:34
Katjuscha,

wie würdest du denn init im vergleich zu IVU derzeit bewerten?
 

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschafesi, kann ich dir brandaktuell nicht sagen, aber

 
  
    #3942
17.01.19 18:35
ich hatte glaub ich mal vor 2-3 Monaten geschrieben, dass IVU noch 50% Potenzial hat, um auf das gleiche Bewertungsniveau zu kommen wie Init. Daran wird sich nicht allzu viel geändert haben. Purdie ist da glaub ich etwas anderer Meinung, weil er meint, dass Init größer und besser positioniert ist.
Ich kann Init nicht vollumfänglich analysieren, einfach weil Init mehr Auslandsanteil hat als IVU und auch schwankungsanfällig durch größeres Projektgeschäft ist. Deshalb gefällt mir ja IVU so außerordentlich gut, weil IVU eben seit über 10 Jahren jedes Jahr im Rohertrag gewachsen ist und auch abgesehen von 2016 die Gewinne und Gewinnmarge steigern konnte. Man wächst wenig volatil und stetig, dafür logischerweise in einzelnen Jahren geringer als Init, aber Init hat dafür eben auch öfter mal Gewinnrückgang ein einzelnen Jahren. Mir ist IVU einfach lieber, zumal die Bewertung nach wie vor günstig erscheint.  
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93178 Postings, 6885 Tage KatjuschaIch hab auch mal eine Frage

 
  
    #3943
17.01.19 18:43
Mich würde mal interessieren, woran sich eigentlich die Auftragshöhe orientiert, gerade auch mit DB Regio. Legt man das vorher pauschal nach einmaligem Lieferumfang pro Regionalverband fest? Oder spielt da beispielsweise auch die Anzahl der Fahrten eine Rolle, wenn die sich mit der Zeit verändert?

Wie komme ich darauf?

Bin gerade über einen Artikel in meiner Tageszeitung gestolpert, wo es darum geht, dass der hiesige Verkehrsbund BerlinBrandenburg (VBB) in seinem Vergabeverfahren die Strecken neu ordnet und dabei der DB Regio zwar die wichtigste Strecke wegnimmt, aber dafür ihr mehr Strecken geben will. Interessant dabei ist aber der letzte Absatz im Artikel, wo geschrieben wird, dass der VBB damit erreichen will, dass mehr Züge auf mehr Strecken und mit größerer Taktung fahren, sprich 3 statt 2 Züge auf einigen Strecken. Daher meine Frage, ob sich das auch positiv auf die Auftragshöhe bei Projekten mit DB Regio oder (wenn Kunde) in dem Fall Odeg auswirken kann.

http://www.maz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/...rg-Odeg-uebernimmt

.... Neuvergabe soll Pendler entlasten ...
Das Netz umfasst 17 Regionalexpress- und Regionalbahnlinien. DB Regio soll von Ende 2022 an mit einer Laufzeit von zwölf Jahren für anfangs 13,7 Millionen Zugkilometer im Jahr verantwortlich sein. Sie soll den künftigen Flughafenexpress (FEX) übernehmen sowie die Linie RE2, RE20, RB10/14, RB 24, RB 32 (Los 2), RE7, RB 20, RB 21, RB 22 und RB 23 (Los 3).
Mit der Neuvergabe sollen durch dichtere Takte und größere Fahrzeuge die notorisch überlasteten Pendlerstrecken entlastet werden. Der RE1 soll ab Dezember 2022 in der Hauptverkehrszeit drei statt zwei Fahrten pro Stunde mit einer durchgehenden Zugkapazität von 600 Sitzplätzen anbieten.
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1484 Postings, 522 Tage CoshaIVU Auftragshöhe

 
  
    #3944
17.01.19 19:54
ich vermute jetzt einfach mal das jeder Auftrag jeweils davon abhängig ist, welche Module gekauft werden und in wieviele Fahrzeuge die Software  installiert wird plus evtl. Hardware wie Bordrechner.
Dann wirds direkt Vereinbarungen geben bzgl. Updates,Weiterentwicklungen und Kundenbetreuung auch in Abhängigkeit vom Umfang.

Spezifische zusätzliche Kostenfaktoren bspw. wenn ein Auftrag unter besonderem Zeitdruck abgewickelt werden muß oder andere Besonderheiten (gemischte Flotte E und konventionell) könnte ich mir auch vorstellen.

Anzahl der Passagiere oder gefahrene Kilometer dürften keine Rolle spielen, ein Ausbau der Flotte und Neuanschaffung von Bussen wie es ja allerorten zu beobachten ist dürfte dann zu FolgeerlösenAufträgen führen.
Den DB Regio Rahmenvertrag würde ich auch mal gerne zu Gesicht bekommen...aber ich schätze da werden nur ein paar allgemeine Dinge drin stehen und die konkreten Aufträge werden dann von Art und Ausmaß der jeweiligen Flotte abhängen.  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschaokay danke, sowas hab ich mir auch gedacht. Aber

 
  
    #3945
17.01.19 20:05
immerhin zeigt der Artikel auch nochmals, wie die Politik und die Verkehrsverbände die mittelfristig steigenden Anforderungen und Umfänge im Regionalverkehr betrachten. Im Osten hier spielt das abgesehen vom Großraum Berlin keine so große Rolle, aber ich denk mal in den vielen dicht besiedelten Gebieten im Westen dürfte der Regionalverkehr noch jede Menge Möglichkeiten für IVU bieten. Ab und zu dann noch neue Aufträge im europäischen Ausland, und das Wachstum ist gesichert. Außerhalb Europas kann man sich eigentlich die Rosinen rauspicken, die kein Risiko beinhalten, möglichst wenn sie sogar noch staatlich gefördert/abgesichert werden.
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1484 Postings, 522 Tage CoshaDer Nahverkehr

 
  
    #3946
2
17.01.19 20:26
finde ich mittlerweile ein richtig spannendes Thema, die Beförderungszahlen steigen und der Tend wird immer mehr an Bedeutung gewinnen,darauf spekuliere ich..
Muß gleich los, vielleicht schreib ich in nächster Zukunft mal was zu und verlinke entsprechende Artikel, IVU wird sowohl vom wachsenden Volumen als auch den Themen Effienz,Taktung,eTicketing oder Modernisierung/E-Mobilität profitieren..

Der Osten und das Modell "PlusBus"

"Zum fünfjährigen Bestehen der ersten PlusBus-Linien im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) spricht sich der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für eine deutliche Stärkung des vertakteten Busverkehrs in ländlichen Räumen aus. „Wir brauchen eine ÖPNV-Offensive für ländliche Räume. Das PlusBus-Konzept zeigt, dass man mit kundenorientierten und verlässlichen Angeboten auch auf dem Land beachtliche Fahrgastzuwächse im Nahverkehr erzielen kann“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann."
https://www.vdv.de/...ail&id=30bf3bb7-66c0-4fa3-8fcd-2dd9e7f3c993  

398 Postings, 2776 Tage PurdieKatjuscha init/IVU

 
  
    #3947
17.01.19 20:30
ich habe es ja schon im init Thread geschrieben. Ich halte unsere beiden deutschen Traffic Unternehmen für ganz ausgezeichnete Unternehmen, ich glaube sogar, dass es im Bereich Telematik/Ticketing im ÖPNV weltweit keine vergleichbaren Unternehmen mit dieser Qualität gibt.

Das Kurspotential würde ich sehr ähnlich einstufen, auf Sicht von 2 Jahren rechne ich bei init mit 30 € und bei IVU mit 10 €. An init imponiert mir halt, dass es hier einem deutlich Mittelständler gelungen ist sich auch in dem Hightech Land USA durchzusetzen. So hat init im 2. Halbjahr 2018 hier alle 3 Ausschreibungen im Bereich Ticketing gewonnen mit einem Auftragsvolumen von 100 Mio USD.

Was bei init der Bereich Ticketing ist, ist bei IVU der Bereich "rail", wo auch "Knalleraufträge" möglich sind, die das Unternehmen und den Aktienkurs in ganz neue Dimensionen bringen können.  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschaja, sag ich ja

 
  
    #3948
17.01.19 21:27
Nur hat halt Init solche Peaks beim Auftragsvolumen (schon allein durch die Großprojekte) alle paar Jahre mal, aber dann fällt es auch genauso wieder in sich zusammen. Das operative Geschäft ist halt viel volatiler, und das häufiger als im normalen Konjunkturzyklus.
Man kann argumentieren, Init ist dadurch besser zu traden, aber als Langfristinvestment find ich IVU schon seit 6-7 Jahren interessanter als Init, und aktuell wüsste ich auch nicht wieso sich das ändern soll. Bei IVU kommen solche Knalleraufträge eher oben drauf, aber der eigentliche Investmentgrund ist das stabile Geschäft in der DACH-Region mit stetigen, ähnlichen Wachstumsraten.
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465 Postings, 1255 Tage matze91Inhalte Auftragsvolumen

 
  
    #3949
17.01.19 22:18
@ Purdie, Cosha und Katjuscha

Eure Diskussion zu Init und IVU ist interessant. Als Investor gefällt mir persönlich die kontinuierliche Geschäftsentwicklung bei IVU sehr und dies gibt mir in diesen (vielleicht auch noch länger anhaltenden) unruhigen Zeiten an den Finanzmärkten eine gewisse Sicherheit.

P.S.
Noch ein Satz zur Diskussion woran sich eigentlich die Auftragshöhe orientiert. Entweder denke ich zu einfach oder Katjuscha zu kompliziert.

In der veröffentlichten Auftragsvergabe steht eindeutig zum Lieferumfang: "Beschaffung von Bordrechnern und einem Leitsystem"
Also kann sich der Gesamtbetrag des Auftrags doch nur aus der Summe für die Bordrechner (Anzahl Fahrzeuge mal Stückpreis) und aus dem notwendigen Softwarepakt (Leitsystem) zusammensetzen, evtl. kommen später noch EDV-Servicekosten dazu.  

524 Postings, 514 Tage shuntifumiIVU

 
  
    #3950
17.01.19 22:27
@ Tiefstseetaucher: Ganz einfach, wenn die Anschaffungskosten aufgebraucht (=0,00 Euro) sind, wird jeder darüber hinausgehende Cent regulär besteuert, wie eine normale Dividendenausschüttung. Es wird also nix negativ oder so. ;)  

93178 Postings, 6885 Tage Katjuschamatze91, das war mir schon klar

 
  
    #3951
17.01.19 22:28
Mir gings erstens nicht um diesen speziellen Auftrag und auch nicht darum, dass sich das Auftragsvolumen grundsätzlich an Anzahl mal Stückpreis orientiert, sondern ob es da auch flexible Gestaltung der Verträge gibt, was eben Stückpreis und Anzahl angeht, weil sich ja innerhalb der Laufzeit vielleicht bestimmte Rahmenbedingungen ändern.

Aber hast wahrscheinlich trotzdem recht. Ich denk da zu kompliziert. War mir nur spontan in den Sinn gekommen als ich den Artikel gelesen hatte, weil es ja theoretisch zu Veränderungen in den Geschäftsbeziehungen mit der DB Regio zumindest in dem Fall mit dem VBB durch die größerem Umfänge der Fahrten und dadurch möglicherweise auch Flottenausbau etc. kommen kann. Aber Cosha hat dazu ja letztlich schon alles gesagt.
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819 Postings, 1981 Tage 11fred11was mir

 
  
    #3952
18.01.19 11:13
in der Beobachtung mit Abstand auffällt:
In den letzten 20 Jahren ist IVU noch nie über länger als 1 Jahr auf so einem "hohen" Kurs um 5 Euro verblieben.

Entweder es gab eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung.
Klar wurde gemeckert, dass er von 5,8 wieder auf 4,6 fällt, aber auf Abstand gesehen sieht es aus, wie Verharren auf relativ hohem Niveau.
Deswegen glaube ich auch an eine deutlichere Bewegung nach oben, wenn die 6 Euro erreicht sind und nicht wie immer gern mal wieder 2 Schritt zurück.
Psychologisch kann man die Skepsis sicher durch den Vertrauensverlust durch Israel nennen. Ein Erklärungsversuch.  
Angehängte Grafik:
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