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Commerzbank AG TuBull O.End Gold 732,09


Seite 1 von 7
Neuester Beitrag: 12.02.09 20:35
Eröffnet am: 09.12.08 20:14 von: kleinerschatz Anzahl Beiträge: 151
Neuester Beitrag: 12.02.09 20:35 von: kleinerschatz Leser gesamt: 39.570
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzCommerzbank AG TuBull O.End Gold 732,09

 
  
    #1
4
09.12.08 20:14
Gold konnte gestern deutlich zulegen

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Gold konnte gestern zusätzlich beflügelt von einem schwächeren US-Dollar ebenfalls deutlich zulegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Mit einem Anstieg von 30 Dollar je Feinunze verteuere sich Gold innerhalb eines Tages so stark wie seit zwei Wochen nicht mehr. Gold koste nun wieder 770 Dollar je Feinunze. Unterstützung gebe die Nachricht, dass die Goldproduktion Südafrikas, die bis vor kurzem die größte der Welt gewesen sei, im Oktober 14,4% unter Vorjahr gelegen habe. Anders als bei Öl sei das spekulative Engagement der nicht-kommerziellen Anleger an der COMEX in der Woche zum 5. Dezember zwar leicht gestiegen, es bleibe aber auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Anzahl der Netto-Long Kontrakte sei nicht einmal halb so hoch wie im Sommer.

Silber könne ebenfalls deutlich zulegen und übersteige die Marke von 10 Dollar je Feinunze. Damit habe das weiße Edelmetall seit Freitag gegenüber Gold relative Stärke aufbauen können.

Auch die Platinmetalle hätten sich erholen können, nachdem sich die Bewilligung des Rettungspakets mit Staatshilfen in Höhe von 15 Mrd. US Dollar abzeichne. Der Gesetzentwurf sei nun an das Weiße Haus weitergeleitet worden. Darüber hinaus habe der südafrikanische Platinproduzent Aquarius Platinum ankündigt, die Produktion in der Everest Mine, Südafrika, wegen Sicherheitsproblemen für mindestens eine Woche anhalten zu müssen. Der Ausfall belaufe sich auf 2.500 Unzen je Woche. (09.12.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 09.12.2008  
Angehängte Grafik:
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzWKN: CB88TM

 
  
    #2
1
09.12.08 20:18
Börsenplatz Stuttgart
Realtime-Taxe:  Geld: 3,33 33.000 Stk.
Brief: 3,43 33.000 Stk.
Taxierungszeitpunkt 09.12.2008 19:59:47 Uhr
akt. Spread / homogenisiert 0,100  1,000
Last  3,50   1.000 Stk.
Kurszeit 09.12.2008 18:08:43 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 13.401  
Angehängte Grafik:
boerse_stuttgart_chart_detail.png
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzUmfeld für Gold derzeit sehr günstig

 
  
    #3
1
09.12.08 20:30
Aus Sicht der Analysten bleibe das Umfeld für Gold derzeit sehr günstig - starke Volatilität der Finanzmärkte, starke physische Nachfrage nach Goldmünzen und Barren und negative Realzinsen - heute könnte die FED den Leitzins um bis zu 100bp senken - würden mittelfristig für steigende Preise sprechen.

Auch als ein sich verknappender Rohstoff sei Gold attraktiv. Einer der größten Goldproduzenten, Gold Fields, habe einen Rückgang der Produktion um 8% im letzten Quartal gemeldet. Auch andere Goldproduzenten sollten wegen hoher Kosten und Produktionsunterbrechungen eine sinkende Produktion melden.

Bei Platin dürfte sich die Situation als noch kritischer erweisen nachdem sich der Platinpreis von der Spitze gedrittelt habe. Aquarius Platinum habe einen Schacht der Marikana Mine in Südafrika vorübergehend geschlossen, nachdem das Unternehmen aufgrund des Preisverfalls bei Platin zum ersten Mal einen Quartalsverlust ausgewiesen habe.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzPlatin: Credit Suisse erwartet Preissprung

 
  
    #4
09.12.08 20:35
Platin: Credit Suisse erwartet schnellen Preissprung um 69 Prozent

9.12.2008


Der Platinpreis könnte im nächsten Jahr nach  Meinung der Analysten von Credit Suisse bis auf 1370 US-Dollar/Unze ansteigen, das ist 69 Prozent höher als heute. Auch in den Folgejahren könnten die Preisanstiege anhalten, was das direkte Resultat von Produktionskürzungen durch die Hersteller sei.

“Der Platinindustrie könnte es gelingen, die Produktion ausreichend zurückzufahren, um Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Rund 40 Prozent der Produzenten machen heute Verluste, weil sie ihre Produktionskosten nicht mehr decken können“, so die Analysten.

Der Platinpreis erreichte einen Rekord bei 2301 US-Dollar/Unze im März und fiel bis heute um 808 US-Dollar/Unze. Platin wird in Schmuck und Autokatalysatoren verwendet.

Die Analysten stufen außerdem in ihrer heute erschienenen Studie die Aktien von Lonmin Plc von “outperform” auf “underperform” ab. Lonmin ist der drittgrößte Platinproduzent weltweit. Aquarius Platinum Ltd., der viertgrößte Hersteller, wird erstmals mit “underperform” bewertet.

Lonmin senkt die Produktion und schließt Bergwerke, hat Expansionspläne auf Eis gelegt und Mitarbeiter entlassen. Anglo Platinum Ltd., der größte Platinhersteller, prüft seine Investitionspläne und Impala Platinum Holdings Ltd., der zweitgrößte Hersteller weltweit, sieht von einer Akquisition von Northam Platinum Ltd. ab.

Bis Ende 2009 wird die Platinnachfrage das Platinangebot überschreiten. Der Platinpreis wird im Jahr 2010 nach Ansicht der Analysten bei 1,500 US-Dollar/Unze notieren, und bei 1,580 US-Dollar/Unze im darauf folgenden Jahr.  
Angehängte Grafik:
platinum-578x140.jpg (verkleinert auf 88%) vergrößern
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzSilber technische Analyse

 
  
    #5
09.12.08 20:41
Silber technische Analyse

Im Gegensatz zum Goldpreis ist beim Silber im Verlauf des jüngsten Baisseimpulses der Basisaufwärtstrend seit dem Jahr 2003 (akt. bei 12,34 USD) zu den Akten gelegt worden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Trotz dieses Trendbruchs würden Optimisten die aktuelle Kursentwicklung lediglich als Pullback an die alten Ausbruchsmarken vom Februar 1998 bzw. April und Dezember 2004 bei 7,90/8,15/8,43 USD interpretieren. Eine Argumentation, die durchaus Charme habe! Schließlich würden die genannten Hochpunkte eine solide Unterstützungszone bilden. Gleichzeitig sei der DSS überverkauft, d. h. die Notierungen des Edelmetalls seien zu schnell zu tief gefallen.

Da auch die beiden Linien des MACD sehr weit auseinander liegen würden, was auf eine Übertreibung hindeute, würden die Analysten die o. g. Ausbruchsmarken für eine gute Basis halten, um zumindest eine technische Gegenreaktion einzuleiten. Als mögliches Erholungsziel biete sich der Kumulationspunkt aus der ehemaligen Trendkanalbegrenzung, einem Fibonacci-Level (12,63 USD) und der 38-Monats-Linie (akt. bei 13,14 USD) an.

Aber auch unter relativen Gesichtspunkten mache Silber derzeit eine gute Figur. Mit Werten jenseits von 80 habe das Gold-Silber-Ratio zuletzt absolute Extremniveaus erreicht, die in der Vergangenheit immer lohnenswert gewesen seien, um auf eine Erholung des Silberpreises zu setzen. (04.12.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 04.12.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold stemmt sich erfolgreich gegen Negativtrend

 
  
    #6
09.12.08 20:53
Gold stemmt sich erfolgreich gegen Negativtrend

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Auch im November setzte sich die Talfahrt an den Commodity-Märkten größtenteils weiter fort, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nahezu alle Rohstoffnotierungen lägen auf Monatssicht im Minus. Lediglich der Goldpreis habe sich der schlechten Stimmung nachhaltig entziehen können. Und das, obwohl die massiven staatlichen Stützungsmaßnahmen für die Konjunktur allgemein und den Banken- und Autosektor im Speziellen die Kapitalflucht in den "sicheren Hafen" Gold etwas gebremst hätten. Dennoch habe die Feinunze durch einen kräftigen Kursanstieg innerhalb weniger Tage bis auf über 800 US-Dollar zulegen können. Im Oktober seien kurzzeitig Notierungen von rund 680 Euro im Tief markiert worden. Unterstützend habe bei dem Aufschwung jetzt neben dem weltweit sinkenden Zinsniveau auch das vorläufige Ende der Dollar-Erholung gewirkt. Als sich der Euro gegenüber der US-Währung habe stabilisieren können, habe auch der Goldpreis angezogen. Damit habe sich erneut das Bild der negativen Korrelation zwischen Gold und dem US-Dollar bestätigt.

Was tendenziell für eine Forstsetzung des positiven Trends spreche, seien die vom World Gold Council veröffentlichten Daten zum Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Während die Goldkäufe in wichtigen Nationen wie Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten im dritten Quartal zum Teil deutlich gestiegen seien, sei die Goldproduktion in Australien im gleichen Zeitraum um 9% gesunken. Zudem sei der Optimismus der spekulativen Anleger Anfang November auf den niedrigsten Stand seit Juni 2007 gefallen. Von einer überschäumenden und damit gefährlichen Euphorie könne momentan also keine Rede sein.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGoldminenaktien mit Aufholpotenzial

 
  
    #7
09.12.08 21:01
Goldminenaktien mit Aufholpotenzial


Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Während die Kurse für zahlreiche Metalle, darunter auch Edelmetalle wie Silber und Platin, in den Keller rauschten, hielt sich der Goldpreis relativ stabil, berichten die Experten vom "DaxVestor".

Zwar habe auch Gold in den letzten Monaten einen Wertverlust verzeichnet, der habe sich jedoch in engen Grenzen gehalten. Ganz anders sei dagegen die Entwicklung bei den Goldproduzenten gewesen. Der AMEX Gold Bugs Index sei zwar bis Mitte des Jahres mehr oder weniger im Gleichlauf mit dem Goldkurs gelaufen, sei dann jedoch regelrecht abgestürzt, während sich Gold habe halten können. Diese divergierende Entwicklung näher zu betrachten, könnte sich lohnen.

Der AMEX Gold Bugs sei am 15. März 1996 erstmals berechnet worden. Damals sei der Index bei 200 Punkten gestartet. Der Index setze sich derzeit aus 15 Goldminenaktien zusammen, wobei auf die drei Indexschwergewichte Barrick Gold, Goldcorp und Newmont Mining 43 Prozent des Index entfallen würden. Der AMEX Gold Bugs Index werde als "Basket of Unhegded Gold Stocks" berechnet. Als "ungehedgte" Goldminenbetreiber würden die Unternehmen gelten, die ihre zukünftig geplante Goldproduktion nicht zu einem fest vereinbarten Preis vorverkaufen würden. Die Gewinnentwicklung bei diesen Unternehmen sei daher stark von der aktuellen Entwicklung des Goldpreises abhängig. Die im AMEX Gold Bugs Index enthaltenen Unternehmen würden ihren Goldbestand auf nicht mehr als eineinhalb Jahre im Voraus verkaufen.

In normalen Börsenzeiten führe dieser Zusammenhang dazu, dass Goldpreis und die Kurse der Goldminenaktien eng miteinander korrelieren würden. Der Absturz, der in den letzten Monaten zu verzeichnen gewesen sei, sei einzigartig und in seinen Ursachen wohl hauptsächlich der Finanzkrise geschuldet. Viele Hedgefonds und andere Investoren hätten Aktien verkaufen bzw. Positionen auflösen müssen, um angesichts der Kreditkrise liquide bleiben zu können. Goldminenaktien hätten sich von dieser Entwicklung natürlich nicht abkoppeln können.

Langfristig dürfte sich der AMEX Gold Bugs jedoch wieder an der Entwicklung des Goldpreises orientieren. Dies eröffne auf dem aktuellen Niveau eine Einstiegschance, zumal sich eine Bodenbildung beim AMEX Gold Bugs anzubahnen scheine. Nach dem Rutsch unter die 200-Punkte-Marke im Oktober bis auf ein Tief von 151,57 USD habe der Index wieder nach oben drehen und zurück über die 200-USD-Marke ansteigen können.

Die Talfahrt der Goldminenaktien könnte sich dem Ende zuneigen. Allerdings dürften die Schwankungen beim AMEX Gold Bugs weiterhin hoch bleiben. Anleger sollten dies berücksichtigen. (25.11.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 25.11.2008  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzChinesen greifen nach Simbabwes Mineralien

 
  
    #8
1
09.12.08 21:15
Chinesen greifen nach Simbabwes Mineralien

08.12.2008 - 13:00:02 von Jo Schwarz

Der chinesische Einfluss im simbabwischen Bergbau wächst.


In den Bereichen Kohle, Stahl, Platin und Gold nehmen die Aktivitäten aus Fernost zu. Die großen Platinminen des Landes befinden sich weiter in der Hand westlicher Unternehmen. Diese planen den Ausbau ihrer Produktion in den kommenden Jahren. An der Abgabe von Anteilen an schwarze Simbabwer kommen die Firmen wohl nicht vorbei.


Simbabwes größter Kohleproduzent Hwange Colliery Company (HCC) ist nach eigenen Angaben ein Joint Venture mit der chinesischen Tiawuan eingegangen. Im Rahmen eines Build-Operate-Transfer (BOT)-Projektes baut Tiawuan eine Verarbeitungsanlage nahe der Grube, betreibt sie für zehn Jahre und übergibt sie für die verbleibende Laufzeit von 20 Jahren an HCC. Das Projekt wurde im September 2008 vom Management angekündigt, allerdings müssen die Anteilseigner noch zustimmen.

Das Unternehmen, das an der Johannesburger Börse  gelistet ist, hat erst kürzlich Verträge mit Abnehmern in Sambia (Chilanga Cement Company) und Namibia geschlossen. Damit dürfte HCC auf ein jährliches Exportvolumen von circa. 300.000 t kommen und zu einem der wichtigsten Devisenbringer des Landes werden. Einheimischer Kunde ist unter anderem das nahe gelegene Kraftwerk Hwange. Dessen Betreiber, Zimbabwe Electricity Supply Authority (ZESA), konnte die Kohle zuletzt nicht mehr bezahlen, weshalb HCC die Lieferungen um rund 40% reduziert hat.

Ein weiterer Großkunde von HCC ist der Stahlerzeuger Zimbabwe Iron and Steel Company (Zisco). Auch bei Zisco nehmen die Probleme zu. Das Unternehmen sucht seit Jahren nach einem neuen Investor, da es dringend seine Anlagen modernisieren muss. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war dies bislang nicht möglich. Daher arbeiten Ziscos Anlagen nur mit verringerter Kapazität, die Kohlelieferungen von HCC fallen dementsprechend geringer aus. Chinesische Investoren sollen einen neuen Hochofen bauen. Die Bezahlung ist noch nicht geklärt.

Beim Stahlproduzenten Zimasco, der pro Jahr etwa 210.000 t Ferrochrom herstellt, haben die Chinesen bereits Anteile. Seit 2007 ist die staatseigene Sinosteel dort Teilhaber. Auch in den Bereichen Gold- und Platinbergbau planen Unternehmen aus China diverse Investitionen in Simbabwe. Im März 2008 bereiste eine hochrangige chinesische Delegation das Land, mit dabei der Vize-Handelsminister. Die Chinesen betonten ihr Interesse an Simbabwes Mineralien. Damit stoßen sie in ein Vakuum, das der Westen hinterlassen hat.

Seit Jahren findet seitens westlicher Unternehmen keine Suche mehr nach neuen Vorkommen statt, und dies bei einem langanhaltenden Bergbauboom weltweit. Es sind die unsicheren politischen Rahmenbedingungen im ehemaligen Südrhodesien, die dies verhindern. Der langjährige Präsident Robert Mugabe setzt daher gerne auf seine letzten verbliebenen Verbündeten aus Fernost.

Derweil befinden sich die großen Platinminen des Landes in der Hand westlicher Unternehmen. Diese verunsichert Mugabe seit 2007mit seinem angekündigten Indigenisierungsgesetz. Demnach sollen 51% der in ausländischem Besitz befindlichen Minen an schwarze Simbabwer übergehen. Ob dies in Form einer Verstaatlichung oder eines Verkaufs von Anteilen an Private geschehen soll, ist noch unklar.

Trotz aller Schwierigkeiten gilt der Platinsektor jedoch als so etwas wie eine Enklave in der Investitionswüste Simbabwe: Den Firmen wird es ausnahmsweise gestattet, ihre Deviseneinnahmen zu behalten. Normalerweise müssen Unternehmen diese sofort in Landeswährung umtauschen, was angesichts einer Inflationsrate von inzwischen mehr als eine 1 Milliarde Prozent ein sehr unattraktives Geschäft wäre.

Zimplats, der größte Platinhersteller des Landes, will seine Produktion in der Ngezi-Mine weiter ausbauen. Mit einer Investition von etwa 258 Mio. US$ will Zimplats schrittweise vom Tagebau zum Untertagebau übergehen, den das Unternehmen als deutlich profitabler ansieht. Die gegenwärtige Produktion von jährlich rund 90.000 Unzen dürfte dadurch auf annähernd 160.000 Unzen gesteigert werden. Zudem soll ein neuer Konzentrator gebaut werden.  
Angehängte Grafik:
chinesen_greifen_nach_simbabwes_mineralien.jpg
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzPlatin und Gold

 
  
    #9
09.12.08 21:24
Langfristig will Zimplats mit Investitionen von rund 2,5 Mrd. US$ auf eine Jahresproduktion von etwa 1 Mio. Unzen kommen. Zimplats ist eine 85%ige Tochter der südafrikanischen Impala Platinum (Implats), die im Jahr 2002 den Tagebau in der Ngezi-Mine begann und den 80 km entfernten Platinverarbeitungskomplex in Selous von der australischen BHP übernahm. Dort befinden sich unter anderem ein Konzentrator sowie eine Schmelze. Zur abschließenden Veredelung wird das Platin nach Südafrika geliefert.

Weiter südlich ist die australische Aquarius in einem Joint Venture zu gleichen Teilen mit Zimplats Platinum in der Mimosa-Mine aktiv. Erst kürzlich wurden in der Mine Erweiterungsinvestitionen durchgeführt, um einen Output von nun 80.000 Unzen pro Jahr zu erreichen.

Mit der südafrikanischen Anglo American steht ein weiteres Unternehmen vor der Durchführung von Großinvestitionen. Anglo American gehört die weiter südlich ebenfalls im Great Dyke gelegene Unki-Mine. Immer wieder ist von einem Ausbau der Mine die Rede, die Genehmigung aus der Zentrale in Johannesburg scheint indes noch nicht erfolgt. Nach eigenen Angaben will Anglo rund 400 Mio. US$ in die Entwicklung der Mine investieren.

Mit seinen Feldern im Great Dyke, einer Bergkette, die sich annähernd 500 km durchs Land zieht, verfügt Simbabwe über die zweitgrößten Platinvorkommen weltweit (etwa 15% der Weltvorkommen nahe der Erdoberfläche), nach dem Bushveld-Complex in Südafrika. Im Gegensatz zum südlichen Nachbarn sind die Felder im Great Dyke aber noch weitgehend unangetastet. Bevor sich BHP im Jahr 1999 aus der Hartley-Platinmine zurückzog, war Simbabwe bereits auf dem besten Wege, sich nach Südafrika und Russland zum weltweit drittgrößten Platinproduzenten zu entwickeln.

Für deutsche Lieferanten von Bergbautechnik dürften angesichts der zahlreichen Projekte diverse Geschäftschancen entstehen. Bei der Ausstattung der Minen haben nach Aussage von Branchenkennern jedoch skandinavische Zulieferer wie Sandvik einen Technologievorsprung. Deutsche Technik  sei eher bei Massengütern wie Kohle und Eisenerz gefragt.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzHaupt-Refi-Tender Liquiditätsbedarf von 368,3 Mrd

 
  
    #10
09.12.08 21:45
EZB: Bei Haupt-Refi-Tender Liquiditätsbedarf von 368,3 Mrd EUR

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den
Liquiditätsbedarf für den Zeitraum vom 10. bis 16. Dezember im Rahmen der
Ausschreibung ihres Hauptrefinanzierungsgeschäftes mit einem Festzinssatz von
2,50% auf 368,3 Mrd EUR geschätzt. Wie die EZB am Montag mitteilte, ergibt sich
daraus eine Benchmark-Zuteilung von 197,0 Mrd EUR. Dies ist der
Zuteilungsbetrag, der den Banken eine problemlose Erfüllung ihrer
Mindestreservepflicht erlaubt.

Die Zuteilung erfolgt am 9. Dezember, die Valutierung ist für den Folgetag
vorgesehen, an dem ein alter Tender über 311,9 Mrd EUR ausläuft. Der neue Tender
wird am 17. Dezember 2008 fällig.

  Webseite: http://www.ecb.int  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzEZB teilt bei Haupt-Refi-Tender 217,856 Mrd

 
  
    #11
09.12.08 21:53
09.12.2008 11:40
EZB teilt bei Haupt-Refi-Tender 217,856 Mrd EUR zu

Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft hat die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag 217,856 Mrd EUR zum Festzinssatz von 2,50% zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 783 Instituten voll bedient. Wie die EZB weiter mitteilte, belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 366,9 (368,3) Mrd EUR.

Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 195,5 Mrd EUR. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 17. Dezember wird am 10. Dezember valutiert, an dem ein alter Tender über 311,9 Mrd EUR ausläuft.

Webseite: http://www.ecb.int  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold-ETFs

 
  
    #12
09.12.08 22:27
Gold-ETFs    

Virtuelle Preise  
Frank Doll
03.11.2008


Der Markt für Goldmünzen und -barren ist nahezu ausgetrocknet. Privatanleger können bei ihrer Bank mangels Angebot keine Barren mehr kaufen. Einzig vertretbare Alternative derzeit ist der Kauf von Gold-ETF's der Züricher Kantonalbank.

Der Markt für Goldmünzen und -barren ist nahezu ausgetrocknet. Die kanadische Münzanstalt berichtet, dass praktisch jede Münzanstalt auf der Welt ausverkauft sei.

Nur ist von dieser Knappheit beim Referenzpreis für Gold an der New Yorker Terminbörse Comex nichts zu spüren – noch. „Den wahren Goldpreis bekommen Sie bei Ebay“, sagt Vermögensberater Daniel Haase aus Hohenwestedt. Die paar Barren und Münzen, die im Internet-Auktionshaus angeboten werden, wechseln zu gut 20 Prozent höheren Preisen den Besitzer als das virtuelle Gold in New York. Dort büßte die Unze in Dollar seit dem Hoch vom März knapp 30 Prozent ein. Gründe dafür hört man viele: Um andere Verlustlöcher zu stopfen, Kunden auszuzahlen oder Kredite zu bedienen, hätten große Investoren Goldpositionen schließen müssen. Erzwungen hätten die Verkäufe auch die starren Anlagevorgaben von Institutionellen, nach denen der prozentuale Anteil einer Vermögensklasse eine bestimmte Quote nicht überschreiten darf, was wegen der starken Verluste anderer Vermögenswerte wie Aktien der Fall gewesen sei. Mit Blick auf die starke Konzentration im Handel mit Goldderivaten in den USA (JP Morgan und HSBC Bank USA kontrollieren 97 Prozent des Marktes) verstummen auch die Vorwürfe nicht, dass der Preis des Krisenindikators in Krisen künstlich gedeckelt werde.


Vor allem aber gilt das Erstarken des Dollar als Ursache für die Schwäche des Goldpreises. Denn immer noch betrachten Investoren Gold nur als Konkurrenz zur wichtigsten Papierwährung: „Der Dollar, der auf der Basis der auseinanderfallenden US-Wirtschaft steigt, ist ein unglaubliches Phänomen“, sagt Kenneth Rogoff, ehemaliger IWF-Chefökonom. Ursache könne nur sein, dass die Investoren noch mehr Angst vor der Entwicklung in Europa haben, so der Harvard-Professor. In der Tat mehren sich die Signale, dass das nächste Epizentrum der Finanzkrise in Europa liegt, weil der Crash der Emerging Markets vor allem hier einzuschlagen droht. Allein drei Viertel der ausländischen Bankkredite nach Osteuropa, Lateinamerika und Asien entfallen auf westeuropäische Banken. Vor allem die osteuropäischen Staaten, die wegen ihrer Leistungsbilanzdefizite einen beträchtlichen Finanzierungsbedarf haben, stehen auf der Kippe. Die Kapitalflucht aus diesen Ländern droht nicht nur die Bindung der Währungen an den Euro zu sprengen, sondern auf die Euro-Zone überzugreifen. Zum Beispiel auf Österreich: Das Engagement österreichischer Banken in den Schwellenländern entspricht 85 Prozent der Wirtschaftsleistung der Alpenrepublik. Hochgradig gefährdet auch Griechenland. Das Land steuert auf ein Leistungsbilanzdefizit von 14 Prozent des BIPs zu. Griechenland ist Euroland, Drachmen würde längst niemand mehr kaufen. Der Härtetest für den Euro macht aus dem Dollar aber längst noch keine Hartwährung. Allein Gold ist wirklich hart.

Privatanleger können bei ihrer Bank oder Edelmetallhändlern mangels Angebot aber kaum Barren und Münzen kaufen. Einzig vertretbare Alternative ist derzeit der Kauf des Gold-ETFs der Zürcher Kantonalbank (ZKB) an der Swiss Exchange in Zürich. Anders als andere mit physischen Beständen unterlegte Goldkreationen wie zum Beispiel Xetra-Gold oder Lyxor GBS ist das Wertpapier der ZKB keine Inhaberschuldverschreibung, sondern wird als Anlagefonds dem Sondervermögen zugerechnet, das im Pleitefall geschützt sein sollte. Die ZKB gehört dem Kanton Zürich und genießt Staatsgarantie.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold über 800 $

 
  
    #13
10.12.08 15:20
 
Angehängte Grafik:
boerse_stuttgart_chart_big.png
boerse_stuttgart_chart_big.png

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold kann Aufwärtstendenz fortsetzen

 
  
    #14
10.12.08 15:27
Gold kann Aufwärtstendenz fortsetzen


Gold kann seine Aufwärtstendenz fortsetzen und notiert heute Morgen dank eines schwächeren Dollar bei 780 Dollar je Feinunze, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Die Analysten würden denken, dass Gold als sicherer Hafen gesucht bleiben werde. Die physische Nachfrage sei weiterhin hoch: so würden Händler berichten, dass Münzhersteller noch immer eine durchschnittliche Prämie von 45 US-Dollar je Unze zahlen müssten. Der Aufschlag von 6% sei dreimal so hoch wie zu Jahresbeginn 2006.

Silber sei gestern zurück unter die psychologisch wichtige Marke von 10 Dollar je Feinunze gefallen. Die höhere Bedeutung der industriellen Nachfrage mache Silber stärker anfällig für schlechte Konjunkturnachrichten. Gestern habe die Weltbank einen düsteren Wirtschaftsausblick gegeben: Sie rechne mit der schwersten Wirtschaftskrise seit der Rezession in den 1930er Jahren. Platinmetalle würden dagegen von der prinzipiellen Einigung auf das Rettungspaket für die US-Autobauer gestützt. (10.12.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 10.12.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzEZB schreibt 7-tägige Dollar-Transaktionen aus

 
  
    #15
10.12.08 15:34
EZB schreibt 7-tägige Dollar-Transaktionen aus

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Mittwoch einen
Tender mit einer Laufzeit von sieben Tagen zur Bereitstellung von Liquidität in
US-Dollar gegen Besicherung ausgeschrieben. Das über die Term Auction Facility
(TAF) der Federal Reserve abzuwickelnde Geschäft wird als Mengentender
durchgeführt, sämtliche Gebote sollen zum Festzins von 1,24% zugeteilt werden.
Der Devisenkassakurs beträgt 1,2984 USD/EUR.

Gleichzeitig schrieb die EZB einen Euro/Dollar-Devisenswap mit einer Laufzeit
von ebenfalls sieben Tagen aus, der zu einem festen Swapsatz von minus 1,75
Stellen zugeteilt werden soll. Gebote können bis 9.45 Uhr abgegeben werden. Die
Zuteilung erfolgt ab 11.00 Uhr. Bei beiden Geschäften werden die Angebote in
vollem Umfang bedient. Sie werden am 11. Dezember valutiert und am 18. Dezember
fällig.

  Webseite: http://www.ecb.int  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzCommerzbank AG TuBull O.End Gold +29,14%

 
  
    #16
10.12.08 15:37
Veränd. Vortag abs. +1,02 +29,14%  
Angehängte Grafik:
boerse_stuttgart_chart_detail.png
boerse_stuttgart_chart_detail.png

4034 Postings, 4363 Tage FDSA#13kleinerschatz küsschen...

 
  
    #17
10.12.08 15:41
dass ist erst der Anfang...  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzEZB teilt bei siebentägigem TAF-Tender 57,43 Mrd $

 
  
    #18
10.12.08 15:47
EZB teilt bei siebentägigem TAF-Tender 57,43 Mrd USD zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei einem
Refinanzierungsgeschäft mit siebentägiger Laufzeit 57,43 Mrd USD zugeteilt. Wie
die EZB am Mittwoch mitteilte, wurden damit alle Gebote zum Festzins von 1,240%
voll bedient. Das über die Term Auction Facility (TAF) der US-Notenbank
abzuwickelnde Geschäft wird am 11. Dezember 2008 valutiert und am 18. Dezember
fällig. Parallel teilte die EZB im Rahmen eines Devisen-Swap-Tenders mit
gleicher Laufzeit 819 Mio USD zu einem Swapsatz von minus 1,75 Stellen zu.

  Webseite: http://www.ecb.int  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzFDSA und dabei arbeite ich wie ein Schachspieler

 
  
    #19
10.12.08 15:52
bin meistens 2-3 Züge vorraus.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold bald bei 2.000 US-Dollar

 
  
    #20
1
10.12.08 16:11
Gold bald bei 2.000 US-Dollar? - Rohstoff-Report
10.12.08 10:51



Die Goldpreise bewegen sich weiter in einer Seitwärtsspanne, so die Experten von "BörseGo" in ihrem "Rohstoff-Report".

Die größten Belastungsfaktoren würden die anhaltende Stärke des US-Dollars sowie anhaltender Verkaufsdruck von Rohstoffinvestoren bleiben, die ein deflationäres Umfeld im Jahr 2009 erwarten würden. Außerdem werde Gold von Investoren in geringerem Maße als sicherer Hafen gekauft, da die Zinssätze im Interbankenmarkt zuletzt gefallen seien und damit auf eine Beruhigung an den Geldmärkten hinweisen würden.

Der US-Dollar sei auf dem besten Wege, die am wenigsten verzinste Währung der entwickelten Industrienationen zu werden. An den Märkten werde einer Senkung der Leitzinsen durch die US-Notenbank FED um 75 Basispunkte eine höhere Wahrscheinlichkeit beigemessen, als einer Senkung um 50 Basispunkte. Ein solcher "großer" Zinsschritt würde die US-Leitzinsen auf 0,25 Prozent fallen lassen. Dieser Zins wäre dann niedriger als der japanische, der aktuell bei 0,3 Prozent liege.

Laut dem Fortis Hedging and Financial Gold Report sei das Volumen der Vorausverkäufe bei Gold an den weltweiten Terminmärkten im dritten Quartal um 2,3 Millionen Unzen gefallen. Das gesamte Hedgingvolumen liege nunmehr bei nur noch 16,5 Millionen Unzen. Die verringerte Bereitschaft der Goldminen, sich gegen fallende Preise abzusichern, zeuge von der Erwartungshaltung steigender oder gleich bleibender Goldpreise in den nächsten Jahren.

Auf Seiten der bullischen Faktoren seien vor allem die gefallenen Zentralbankverkäufe bei Gold zu nennen. Sie hätten in den ersten drei Monaten des Jahres bei 357 Tonnen und damit auf dem niedrigsten Stand seit neun Jahren gelegen. Hinzukomme, dass das Angebot auch seitens der Goldminen begrenzt bleibe. Die Goldminenproduktion stagniere seit dem Jahr 2000, und habe im Jahr 2007 mit 2,477 Tonnen den niedrigsten Stand seit elf Jahren erreicht. Die mangelnde Finanzierbarkeit neuer Goldminenerschließungen im Zuge der Kreditkrise dürfte diese Situation in diesem Jahr erneut befeuern. Außerdem wachse nun auch wieder die Gefahr von Arbeitsunfällen in Afrika, dessen Goldminenschächte schon seit vielen Jahren nicht mehr modernisiert worden seien.

Das Institut ECU Group rechne laut einem Interview auf CNBC mit einem Anstieg des Goldpreises auf 2.000 US-Dollar/Unze. Dieser Preis sei bis zum Jahr 2010 erreichbar. Schon im Jahr 2009 könnte der Goldpreis die Marke von 1.000 US-Dollar/Unze nach oben durchbrechen. Nach Ansicht von ECU werde sich die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten erholen, was von den Analysten mit den umfangreichen monetären und fiskalischen Maßnahmen begründet werde. Außerdem werde sich die Stimmung unter Anlegern und Verbrauchern verbessern. (Ausgabe 25 vom 09.12.2008) (10.12.2008/ac/a/m)  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold Bullion Securities Ltd. DL-Zero Gold +4,28%

 
  
    #21
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10.12.08 16:23
Xetra 60,65 +2,49 +4,28%  16:05 10.12.  
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5866 Postings, 4326 Tage maba71Das is meiner!

 
  
    #22
10.12.08 16:28
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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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5866 Postings, 4326 Tage maba71Analyse von Toni!

 
  
    #23
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10.12.08 16:35
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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzmaba 71 BNP Paribas da hat der Anleger auch keine

 
  
    #24
10.12.08 16:35
Probleme an der Kasse.

Bei der Bank bin ich sehr zufrieden.  

5184 Postings, 4175 Tage kleinerschatzGold

 
  
    #25
10.12.08 16:48
Gold – Glimmer ohne Glanz?

Datum 25.11.2008 - Uhrzeit 21:00 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: , © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Intradaykurs:


Externe Quelle : Royal Bank of Scotland

„In dem Moment, in dem der Verkaufsdruck aufhört, wird das Angebot-Nachfrage-Verhältnis dafür sorgen, dass der Goldpreis schnell und kräftig nach oben springt.“ Julian Phillips, Analyst bei Gold Forecaster, ist sich da seiner Sache ganz sicher. Gold sei fundamental klar unterbewertet.

Doch warum leidet Gold dann überhaupt unter Verkaufsdruck? Und wer stößt da überhaupt ab?

Macht man sich auf die Suche nach einer Antwort, lohnt ein Blick auf den aktuellen Bericht vom World Gold Council (WGC), der am vergangenen Mittwoch veröffentlicht wurde. Dieser zeigt zwei interessante Trends auf: Einerseits kletterte im dritten Quartal 2008 die Nachfrage nach Gold aus dem Privatsektor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 121 Prozent auf 232 Tonnen. Dabei waren vor allem starke Käufe von Goldmünzen und Goldbarren in Deutschland, in der Schweiz und in den USA festzustellen.

Eine große Nachfrage nach Gold gab es auch von Exchange Traded Funds (ETFs). Sie kauften im dritten Quartal 150 Tonnen ein. Die Goldkäufe, so der WGC, waren stark von der aktuellen Finanzkrise motiviert. „Die Rolle des Goldes als sicheres Polster hat im gesamten dritten Quartal geholfen, Investoren und Anleger für Engagements in Gold, in welcher Form auch immer, zu begeistern. Die starke Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen war genauso eindrucksvoll wie die enormen Käufe durch die ETFs“, so James E. Burton, Chef des World Gold Councils.

Andererseits, und das ist der zweite Trend, der sich im aktuellen Bericht des WGCs ausmachen lässt, stießen vor allem institutionelle Investoren Gold ab. Sie taten dies allerdings oft, so der WGC, weil sie den Verkaufserlös zum Stopfen von Löchern benötigten, die durch die Finanzkrise an anderer Stelle aufgerissen worden sind. Gold war „eines der wenigen Assets, das zu einem akzeptablen Preis verkauft werden konnte, um Nachschussforderungen bei Anlagen zu erfüllen, die schlecht gelaufen sind“, so der WGC.

Doch darüber hinaus, und darauf geht der WGC nicht weiter ein, könnte noch etwas anderes den Verkaufsdruck auf Gold ausgelöst haben: Das starke Comeback des US-Dollars.  

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