GRIECHENLAND 99/14: wird Kupon gezahlt?


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Neuester Beitrag: 06.03.12 19:31
Eröffnet am: 11.01.12 13:23 von: Cadillac Anzahl Beiträge: 5
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1467 Postings, 5803 Tage CadillacGRIECHENLAND 99/14: wird Kupon gezahlt?

 
  
    #1
1
11.01.12 13:23
heute war Kuponfälligkeit der GRIECHENLAND 99/14, aber ich sehe auf dem Konto nichts.
Zahlen die Griechen später oder gar nicht?
Wer weiss etwas?  

1467 Postings, 5803 Tage Cadillacder Kupon wurde in voller Höhe heute gezahlt

 
  
    #2
1
12.01.12 09:53
Wertstellung auf gestern. Redite ca. 20% p.a..  

1467 Postings, 5803 Tage CadillacSonderkonto für Zinszahlungen ... oder kippt alles

 
  
    #3
07.02.12 13:28
12:59 07.02.12


ATHEN (dpa-AFX) - Aus Protest gegen neue Einsparungen sind in Griechenland am Dienstag Tausende in den Streik getreten. In Athen demonstrierten nach Schätzungen der Polizei rund 10.000 Menschen bei strömendem Regen gegen die massiven Sparpläne. Am Rande kam es zu kleineren Zwischenfällen. Sonst blieb es friedlich. Die Streiks legten den öffentlichen Verkehr in der Hauptstadt vielerorts lahm.

Fähren zu den Inseln der Ägäis blieben in den Häfen. Bahnen fuhren nicht. Schulen waren geschlossen. Ärzte in staatlichen Krankenhäusern behandelten nur Notfälle. Supermärkte und Hotels kümmerten sich hingegen um ihre Kunden. Auch die Taxis fuhren.

Zu den Arbeitsniederlegungen hatten die beiden größten Gewerkschaftsverbände GSEE für den Privatsektor und ADEDY für die Beamten aufgerufen. Der Streik, der vor allem staatliche Unternehmen und auch die Ministerien betrifft, soll 24 Stunden dauern. Für den Nachmittag sind weitere Demonstrationen geplant.

Die griechische Regierung ist massiv unter Druck und steht vor weiteren unpopulären Sparmaßnahmen. Noch am Dienstag wird mit Entscheidungen gerechnet. Die zusätzlichen Einsparungen sind die Bedingung der internationalen Geldgeber für ein weiteres Hilfsprogramm über 130 Milliarden Euro. Die Verhandlungen mit ihnen liefen die ganze Nacht.

Das endgültige Dokument mit den neuen harten Sparmaßnahmen sei bereits fertig, berichtete der staatliche Rundfunk. Es soll etwa 15 Seiten haben. Auf der Streichliste stehen neben Einschnitten im privaten Sektor auch Kürzungen der Ausgaben für Medikamente, für Rüstung sowie Kappung von Zuschüssen für Städte und Gemeinden.

Insgesamt sollen 2012 weitere 4,4 Milliarden Euro eingespart werden. Geplant sind unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor zwischen 20 bis 30 Prozent. Die Regierung in Athen will zudem noch in diesem Jahr 15 000 Staatsbedienstete entlassen, bis 2015 sollen es 150 000 werden.

Die Vorsitzenden der Parteien, die die Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lucas Papademos unterstützen, sollen das Sparprogramm bei einem entscheidenden Treffen am Nachmittag billigen. Ohne diese breite Zustimmung wird Griechenland keine Hilfe von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr bekommen. Das Euro-Sorgenkind wäre dann bis Ende März pleite.

Die griechische Regierung muss sich aber nicht nur mit den Finanzkontrolleuren von EU, IWF und EZB, der sogenannten Troika, auf weitere Einsparungen einigen. Auch die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern für den dringend benötigten Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro müssen erfolgreich zu Ende gebracht werden.

An dem geplanten Forderungsverzicht privater Gläubiger sollen sich nach einem Bericht der "Welt" neben den Banken nun offenbar auch die öffentlichen Gläubiger beteiligen. Es werde bereits darüber gesprochen, dass die Euro-Staaten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten sollen, berichtete die Zeitung (Dienstag) unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Dabei gehe es um ein Entgegenkommen bei den bilateralen Hilfskrediten, beispielsweise um die Reduzierung der Zinsen, weil viele Länder nicht bereit seien, auch nur teilweise auf die Kreditrückzahlung zu verzichten.

Am Montag hatten die Hauptgeldgeber Deutschland und Frankreich den Druck auf Athen massiv erhöht: Zur Tilgung der Schulden Athens brachten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ein Sonderkonto ins Spiel. Über dieses Sperrkonto, auf das die griechische Regierung keinen Zugriff hätte, sollten Zinszahlungen abgewickelt werden. Damit hätten Investoren die Sicherheit, dass sie regelmäßig auch ihre Zinsen bekommen.

Zustimmung zu dem deutsch-französischen Vorschlag signalisierte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker: "Dass man versucht sicherzustellen, dass unsere griechischen Freunde Schulden auch zurückzahlen, dies dann über ein Sonderkonto abzuwickeln, ist keine abwegige Idee", sagte Luxemburgs Premierminister im rbb-Inforadio. Die Einzelheiten müssten aber noch geklärt werden.

Der Bundestag muss möglicherweise zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um über das zweite Griechenland-Paket abzustimmen. Nach den gesetzlichen Vorgaben müsse das Parlament entscheiden, ob aus deutscher Sicht Athen in den Euro-Rettungsschirm EFSF aufgenommen werden solle, sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt in Berlin. Die Entscheidung solle noch im Februar fallen. Der Bundestag kommt von diesem Mittwoch bis Freitag zusammen und dann regulär erst wieder Ende des Monats./tt/du/rad/DP/bgf  

1467 Postings, 5803 Tage Cadillacsoeben: Griechen schlucken Sparprogramm

 
  
    #4
09.02.12 16:28
Griechen schlucken Sparprogramm nach 13 Stunden

Nach zähem Ringen und etlichen Verschiebungen gibt es in Griechenland offenbar eine Einigung. Die Parteispitzen verständigen sich auf ein Sparprogramm.  

1467 Postings, 5803 Tage Cadillac06.03.12 Rutsch wegen Griechenland

 
  
    #5
06.03.12 19:31
18:17 06.03.12

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) hat den Handel am Dienstag mit seinem bisher größten Tagesverlust in diesem Jahr beendet und den dritten Tag in Folge nachgegeben. Die Furcht vor einem Rückschlag beim griechischen Sanierungsplan und einer Eintrübung der weltweiten Konjunktur habe Investoren vom Aktienmarkt ferngehalten, hieß es. Der Leitindex verlor zum Börsenschluss 3,40 Prozent auf 6.633,11 Punkte. Dies war gleichzeitig das Tagestief und der niedrigste Schlusskurs seit Anfang Februar. Charttechnisch sei das Börsenbarometer nun angeschlagen, sagten Händler. Der MDax (MDAX) sackte um 3,74 Prozent auf 9.996,03 Punkte ab. Der TecDax (TecDAX (Performance)) sank um 3,60 Prozent auf 744,85 Punkte.

"Wir sehen derzeit eine ausgeprägte Konsolidierung", sagte Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research. Die Beteiligung privater Investoren an der geplanten Umschuldung Griechenlands sei ein großer Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Am Donnerstagabend läuft die Frist aus, in der sie sich für eine Teilnahme am Schuldenschnitt entscheiden müssen. Der anhaltend hohe Ölpreis drücke ebenfalls auf die Stimmung am Markt, sagte ein anderer Börsianer.  

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