Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Crash am Gesamtmarkt,


Seite 1 von 1
Neuester Beitrag: 25.12.99 04:03
Eröffnet am: 23.12.99 22:00 von: Skippi Anzahl Beiträge: 7
Neuester Beitrag: 25.12.99 04:03 von: ocjm Leser gesamt: 1.103
Forum: Börse   Leser heute: 1
Bewertet mit:


 

937 Postings, 7075 Tage SkippiCrash am Gesamtmarkt,

 
  
    #1
23.12.99 22:00
ich lach mich schlapp.
Wenn es einen Crash am Gesamtmarkt gibt, dann hat es so gekracht daß man kein Geld mehr braucht.
Also Leute schön die Nerven behalten.

Gruß
Skippi  

2048 Postings, 7067 Tage checkitSKIPPI hast Du einen Haufen PUTS auf Indizes gekauft? Warum Dein Posting ?? o.T.

 
  
    #2
23.12.99 22:11

937 Postings, 7075 Tage SkippiViele Denken es, keiner spricht davon ! o.T.

 
  
    #3
23.12.99 23:31

1232 Postings, 7040 Tage mob1Um so länger aufwärts, um so schlimmer ...

 
  
    #4
24.12.99 00:20
aber ich merke noch nichts von Euphorie, was psychologisch für mich
ein Ausstiegssignal wäre. Wir laufen noch etwas, pö a pö kommt Cash
auf's Konto und irgendwann ...

Frohe Weihnachten
und einen ruhigen Schlaf ...

MOB

 

53723 Postings, 6983 Tage KickyIgnorieren die Börsianer den Kanarienvogel in der Kohlenmine fragt siliconinvestor

 
  
    #5
24.12.99 01:24
heute.Die Bergleute pflegten Kanarienvögel mit in die Grube zu nehmen,die die Aufgabe hatten sie zu warnen,weil  sie sehr empfindliche Atmungsorgane haben und bei giftigen Gasen tot umfallen.Der Autor meint,dass der Bond Market dieselbe Funktion hat.Wenn die Zinsen steigen,dauere es nicht lange ,dass. die Aktien fallen
Aber das wissen wir ja,oder?
      MfG  Kicky  

1247 Postings, 6965 Tage MariusNasdaq fast 100% dieses Jahr, 1200 Punkte von 200 Tage Linie, Überverkaufter Markt...

 
  
    #6
24.12.99 12:50
und viel Euphorie.
Ein Negatives Ereigniss, und es Kracht meiner Meinung nach. Wer jetzt bei den hohen Kursen kauft, geht auch schnell wieder raus. Der Jahrtausendwechsel könnte so ein Ereigniss sein. Auch wenn es eigentlich nicht schlimm werden sollte, könnte es als Anlass für eine Panik ausreichen.

Die steigenden Zinsen nächstes Jahr würden ein übriges tun.
Ich glaube mann sollte ausreichend Cash haben, und nicht erst verkaufen wenn alles fällt.

Soll keine Schwarzmalerei sein, aber ich glaube vorsicht ist geboten.

Und von Gewinnmitnahmen ist noch keiner arm geworden.


Wünsche euch und euren Familien ein frohes Weinachtsfest.




 

299 Postings, 7014 Tage ocjmRe: Crash am Gesamtmarkt,

 
  
    #7
25.12.99 04:03
grundsätzliches zu der crashgefahr.

seit monaten haben wir ein put-call verhältnis in den futures erstmals unter 0,5 am 24.12.99 gesehen. bisher waren immer verhältnisse von mindestens 0,8 bis 1,9 gegeben.

Die Volatilität im dax hat heute die 30 geknackt und damit charttechnisch erst mal luft bis 33. sollte auch diese marke glatt im ersten anlauf gebrochen werden ist der nächste widerstand bei 42 und dann erst bei 56 dem hoch aus 1998. was dann folgt ist noch allseits bekannt.
der dax kann noch ca. 7000 sehen und der nasdaq 4150 aber dann

die angekündigte steuerreform von eichel muß im bundesrat von der oposition getragen werden. aktuelle infos sprechen nicht von einer solchen möglichkeit.

der dax in ist in 2 monaten um rund 30 % gestiegen, der nasdaq um 50 % und der NM hat auch nicht geschlafen. nach sollchen kursschüben, in erwartung einer januarrally und der angekündigten Steuerreform genügt nur eine entscheidende nachricht und die verkaufswelle rollt an.

ein retracement von ca. 50 % wäre da angemessen und nur als korrektur zu werten.

Ergebnis dax fällt von 6782 auf 5950, nasdaq von 3970 auf 3320.

sollten die bundesbanken anfang 2000 die zusätzliche liquidität wieder aus dem markt nehmen und die zinsen (wie in den letzten Tagen) weiter steigen, ist ein retracement von 60 % bis 90 % möglich.

und jetzt kommt noch als alles entscheidender punkt die y2k-problematik hinzu, die in 1999 zu großen lagerbeständen geführt hat.
diese großen lagerbestände haben für 1999 zusätzlichen umsatz ausgelößt, der statistisch ein anspringen der konjunktur naheliegend erscheinen läßt, weil die statistik die aktuellen zahlen nur fortschreibt und diesen fehler für 2000 hochrechnet.

sollte diese lagerhaltung aber in den ersten monaten des neuen jahres wieder abgebaut werden, ergeben sich erhebliche nachfrageausfälle, die einen starken konjunktureinbruch suggerieren.

dies wäre dann der stoff, aus dem crash`s gemacht werden.

von irgendwelchen wesentlicher computerausfällen mal ganz abgesehen.

da ich persönlich nicht davon ausgehe, daß nach dieser hosse die kleinanleger ein abschmelzen ihrer buchgewinne tatenlos tollerieren werden, kann davon ausgegangen werden, daß bei korrekturen von mehr als 5 % auch diese verkaufen. Viele sitzen doch noch auf Beständen, die zu höchstkursen in 1998 gekauft wurden und zwischenzeitlich bis zu 50 % billiger zu haben waren.

eins ist ganz sicher, die vola wächst und das war immer ein vorbote für zu erwartende korrekturen.

daher mein rat, ein paar kursgewinne realisieren und mit einem cashbestand von über 50 % ins neue jahr gehen. die frühjahrsrally 2000 ist schon 2 monate vorher eingetreten.

ein straddle über den jahreswechsel wäre auch nicht schlecht, sollte aber sehr genau beobachtet werden und in anbetracht der schon stark gestiegenen vola sehr nah am geld liegen bzw. besser noch im geld um bei volarückgang nicht allzusehr gebeutelt zu werden.

 

   Antwort einfügen - nach oben