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Chartchancen - HSBC


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Neuester Beitrag: 07.09.19 10:39
Eröffnet am: 15.02.07 00:46 von: nuessa Anzahl Beiträge: 114
Neuester Beitrag: 07.09.19 10:39 von: Hurt Leser gesamt: 39.880
Forum: Börse   Leser heute: 1
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6858 Postings, 5323 Tage nuessaChartchancen - HSBC

 
  
    #1
4
15.02.07 00:46
Europas größte Bank bietet auf aktuellem Niveau eine äußerst interessante Chance. Bei aktuellem Kurs, wird die Aktie mit einen KGV von 11,5 sowie einer Div. Rendite von 4,8 % behandelt. Besonders die Dividende sollte den Kurs nach unten absichern.

Darüber hinaus notiert die Aktie aktuell an einer sehr wichtigen Unterstützung bei 13,62 €. Die Chancen sehen wir im aktuellen Bereich, die kurzfr. Ziele sehen wir bei  13,90 - 14,40 €. Die Position würden wir bei einen WOCHENschlusskurs unter 13,62 € entsprechend absichern.


Gruß

nuessa


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6858 Postings, 5323 Tage nuessaHSBC - Weekly

 
  
    #2
1
15.02.07 00:59
Der Weekly Chart verdeutlicht nochmals die Unterstützung!

Gruß

nuessa


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6858 Postings, 5323 Tage nuessaHSBC - Update

 
  
    #3
24.02.07 12:07
Die Untersützung bei 13,62 € hat leider nicht standhalten können, zur Zeit ist die Aktie aus techn. Sicht ein Verkauf!

Gruß

nuessa


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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingFundamental spricht Vieles gegen HSBC

 
  
    #4
24.02.07 12:51
Die Pleite- und Kreditkrise in England:

http://www.ariva.de/board/283343?pnr=3106141#jump3106141


Die Housing-Krise in USA:

HSBC leidet (bedingt durch den US-Ableger Household International, der im Subprime-Kreditsektor aktiv ist) stark unter faulen Krediten aus der US-Housing-Krise. Die Rückstellungen für faule Subprime-Hypotheken wurden kürzlich um zwei Milliarden Dollar aufgestockt - und stiegen damit auf insgesamt über 10 Milliarden

http://de.biz.yahoo.com/09022007/345/...erleidet-schiffbruch-usa.html

http://www.ariva.de/board/283343?pnr=3105358#jump3105358


Auch US-Banken zeigen in letztes Zeit auffallende Schwäche:

http://www.ariva.de/board/283343?pnr=3113318#jump3113318


---

Die Kursrückgänge bei HSBC haben daher veritable Ursachen - und es ist nicht erkennbar, dass sich diese demnächst zum Besseren wenden. Ich würde NICHT dagegen setzen, nur weil der Chart vielleicht eine (technische?) Erholung signalisiert.


P.S.

Wenn solche fundamentalen Bedenken in Chart-Threads wie diesem unerwünscht sind, bitte ich um entsprechende Hinweise und unterlasse solche Postings.
 

57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingIn den letzten 13 Jahren lief HSBC

 
  
    #5
24.02.07 12:58
per Saldo seitwärts, könnte nun aber wegen der im vorigen Posting genannten Gründe auch weiter fallen.

[Inwieweit das relevant ist, hängt natürlich auch vom Zeithorizont hat. Wer jetzt nur auf Sicht von einigen Tagen eine technische Erholung "abfischen" will, hat eine andere Ausgangslage als jemand, der ein Langfrist-Engagement eingehen möchte. Meine Bedenken gelten für den längerfristigen Einstieg.]  
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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingZum Chart in # 2

 
  
    #6
24.02.07 13:09
Betrachtet man das im jüngsten Down-Move ab Ende Januar stark ansteigende Volumen, war auch aus charttechnischer Sicht unwahrscheinlich, dass die Unterstützung bei 13,60 (die mir ohnehin nur eine willkürlich eingefügte Horizontallinie zu sein scheint) halten würde. Idealerweise erfolgen solche Rücksetzer auf Unterstützungen bei sinkendem Volumen.

Nimmt man dann noch die fundamentalen Bedenken hinzu, die sich aus der Kredit-Krise in England und USA ergeben, hätte man sich das kostspielige Experiment, auf einen Abprall an der Unterstützung zu hoffen, auch schenken können - denn nach dem Bruch muss man nun - auch nach der Charttechnik - mit Verlust rausgehen.
 

57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingAlternative Chart-Analyse mit Short-Empfehlung

 
  
    #7
24.02.07 13:40
Zunächst stellt sich die prinzipielle Frage, ob es sinnvoll ist, bei HSBC - einer britischen Bank (!) - einen Chart in EURO zur Analyse heranzuziehen (wie in # 1 und 2). Ich würde sagen: Nein. Denn da spielen die Kursschwankungen EUR/GBP mit rein, die in letzter Zeit wegen zwei Zinserhöhungen der Bank of England (die letzte gar "überraschend") recht heftig sind. Da kann man schon mal Signale sehen, die währungsbereinigt gar nicht da sind!

Ich hab unten mal einen Alternativ-Chart in Dollar vom US-ADR von HSBC genommen. Das ist zwar auch tendenziell fehlerbehaftet. Die Fehler sind aber deutlich kleiner, da USD/GDP weit weniger volatil ist als EUR/GBP.

Betrachten wir den Chart unten, so sehen wir, dass der Uptrend seit Oktober 2005 Anfang Dezember 2006 erstmals bei hohem Volumen gebrochen wurde. Die Horizontalunterstützung bei 90 Dollar hielt zunächst, doch ein erneuter Ausbruch über die Uptrendlinie um die Jahreswende - der bei mickrigem Volumen erfolgte (Warnsignal!) - erwies sich als Fake. Nach einem weiteren Rücksetzer auf die 90-Dollar-Unterstützung wurde die Aufwärtstrendlinie Mitte Januar ein zweites Mal von unten getestet. Diesmal gab es einen Abpraller nach unten. Der Bruch der 90-Dollar-Unterstützung Ende Januar erfolgte bei deutlichem ansteigendem Volumen (2. Warnsignal!) - und erwies sich als vorerst nachhaltig.

DIE AKTIE IST DAMIT JETZT EIN SHORT-KANDIDAT.

Ein weiterer Testversuch der 90-Dollar-Linie (von unten) böte einen idealen Short-Einstieg. Ein Stopp-Buy sollte zur Absicherung bei ca. 93 Dollar gesetzt werden (oder aggressiver bei 96 Dollar).

Diese technische Analyse findet sich im Einklang mit den starken fundamentalen Verschlechterungen, die in Posting 4 aufgeführt sind.
 
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12829 Postings, 4753 Tage aktienspezialistHallo AL

 
  
    #8
24.02.07 14:02
Ich denke, daß Deine fundamentalen Ausführungen und Bedenken auch in einem Chartthread willkommen sind und sein sollten, um eine Aktie in der Gesamtheit beleuchten zu können.

Was Deine Chartausführungen anbelangt, ob USD/GDP oder EUR/GDP, die Charts sprechen die selbe Sprache und Nuessa ging es letztlich, wie auch Dir scheinbar, um die dicken horizontalen Widerstand, der mittlerweile unterschritten wurde.

Nichts anderes hat Nuessa oben geschrieben:  
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6858 Postings, 5323 Tage nuessaAL

 
  
    #9
24.02.07 15:34
ja leider bekomme ich keine anderen Kursdaten von Tradesignal zur Verfügung gestellt ist aber auch egal. Weil Unterstützung ist Untersützung egal ob 13,62 € / 13,62 $ oder 13,62 GBP.

Wie bereits geschrieben seh ich die Aktie zur Zeit auch nicht als Kauf. Allerdings sollte ein moderates KGV von 11 und eine Div.Rendite von fast 5% den Kurs absichern - sollten die Probleme nicht nachhaltig sein wird die Aktie meiner Einschätzung nach sogar bald wieder steigen ...

Gruß

nuessa


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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingAktienspezialist

 
  
    #10
24.02.07 15:43
Stimmt, das hat Nuessa geschrieben, und das ist auch richtig.

Die Frage ist, warum im Eingangsposting eine Kaufempfehlung ausgesprochen wurde, obwohl - wie bereits der dortige Chart zeigt - die Aktie bei sehr hohem Volumen auf die von Dir genannte Horizontalunterstützung zurauschte. Das auffallend hohe Volumen im Down-Move ist normalerweise ein Warnsignal, dass die Horizontalunterstütung vermutlich nicht halten wird.

Außerdem halte ich die Aufwärts-Trendlinie im Chart in # 7 für relevanter als die Horizontalunterstützung. Als die Aufwärts-Trendlinie Anfang Dezember bei hohem Volumen nach unten durchbrochen wurde, deutete sich bereits nachhaltiges Ungemach an.
 

12829 Postings, 4753 Tage aktienspezialistAL

 
  
    #11
24.02.07 16:05
Ich denke es ging darum, genau diesen horizontalen Wiederstand zu spielen, aber letztlich kann Dir Nuessa die Frage sicher besser beantworten.

Was die Wichtigkeit der TL's anbelangt, so muß ich Dir widersprechen, die horizontalen sind grundsätzlich die wichtigeren, allerdings ist Deine Trendlinie sicher auch wichtig gewesen, da es sich um einen längeren Trend handelte  

6858 Postings, 5323 Tage nuessanaja AL

 
  
    #12
24.02.07 16:05
es ist nunmal so, dass man eine Unterstützung kauft und nicht verkauft. Eine horizontale Unterstützung ist die stärkste Unterstützung in der techn. Analyse, ein Trend wird gebrochen und wieder zurückerobert. Eine Horizontalunterstützung ist da schon massiver ..

Widerstand = Verkauf

Unterstützung = Kauf

Hätte sie gehalten, wäre es ein optimaler Einstieg, so wurde die Position per SL geschlossen.

Noch was zum Volumen, ich erachte es als nicht so wichtig wie evtl. viele andere. Für mich zählt das Volumen nur in einer Flagge (Bullfag) dort sollte es spürbar zurückgehen.

Ein Verkäufer ist ja auch wieder ein Käufer, wenn ich jetzt Kostolany fragen würde, würde er vermutl. sagen die starken Hände decken sich ein, die schwachen verkaufen?

Ich halte selbst eine größere Position seit 13,95 € oder so ... und werde jetzt TROTZ Bruch der TL nicht verkaufen, da ich einen anderen Horizont habe näml. 3-5 Jahre.

Du siehst AL ich handele bei AKTIEN nicht nur nach techn. Signalen sonder schau mir auch mal den Fundamentaldaten an bzw. Kennzahlen. In wie weit die Housing Krise, die Du gerne für eine größere Korrektur her nimmst den Kurs noch mehr belastet (Rückstellungen) vermag ich nicht zu beurteilen aber bei einer Div.Rendite von knapp 5% werde ich die Aktie der GRÖßTEN europ. Bank nicht verkaufen ...

Gruß

nuessa


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6858 Postings, 5323 Tage nuessaWegen dem Trend nochmal

 
  
    #13
24.02.07 16:10
ein schönes Beispiel ist BASF, dort bestand ein Aufwärtstrend seit dem 16.03.2003, der wurde im Mai letzten Jahres gebrochen jetzt notiert die Aktie am ATH und hat genau diesen Trend nach OBEN verlassen...

An der Börse kann man nicht immer recht bekommen und ich steh auch zu meinen Fehlprognosen, HSBC ist zweifelsohne eine davon!

Gruß

nuessa


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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingNuessa

 
  
    #14
24.02.07 16:14
zu # 12: Dividenden können bei Problemen auch ausgesetzt werden: Siehe jetzt TUI und früher Dt. Telekom. Dann ist es mit der "Unterstützung durch die hohe Dividende" vorbei.



zu # 9:

"...ist aber auch egal. Weil Unterstützung ist Untersützung egal ob 13,62 € / 13,62 $ oder 13,62 GBP."

FALSCH. Wenn eine Aktie im Britischen Pfund notiert und sich das Pfund zum Euro im Betrachtungszeitraum verdoppelt, so wird eine waagrechte Unterstützungslinie (z. B. bei 13,60 Pfund), die im Pfund-Chart sichtbar ist, im EURO-Chart derselben Aktie zu einem steilen Uptrend. Grund: 13,60 Pfund sind dann, in Euro, am Ende des Charts das Doppelte.

Die Kurse werden bei HSBC in London gemacht. Die Kurse an anderen Börsen (New York, Frankfurt, Tokio) richten sich nach den Londoner Kursen. Es fließen aber zusätzlich die Wechselkursschwankungen ein. Ein Eigenleben haben die Regional-Notierungen meist nicht, weil das Volumen im Vergleich zu London viel zu klein ist.

Aus dem gleichen Grund ist der DAX - in DOLLAR gerechnet - bereits fast wieder auf dem ATH von 2000, in Euro hingegen nicht (siehe unten: Chart von EWG, einem passiven amerikanischen Index-Aktie, die den Dax abbildet).



Chart der EWG-Index-Aktie (Amex): Ein amerikanischer Naivling, der den DAX in Dollar analysiert, könnte jetzt auf die - hirnrissige - Idee kommen, wir hätten ein DOPPEL-TOP. Die rote waagrechte Linie im Dollar-Chart ist im Original-Dax-Chart deutlich abschüssig!
 
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6858 Postings, 5323 Tage nuessaAL,

 
  
    #15
24.02.07 16:17
es ist doch fakt, dass bei 13,62 € immer wieder Nachfrage kam in der Vergangenheit, oder? Sonst könnte ich diese Unterstützung kaum einzeichnen?

Zu der Dividende ja da hast Du durchaus recht, desh. habe ich ja geschrieben KEINE NACHHALTIGEN PROBLME - das bleibt natürl. abzuwarten.

Ich halte die Aktie aber keinesfalls für überbewertet - ich denke Du auch nicht ...

Gruß

nuessa


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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingKurzfristig

 
  
    #16
24.02.07 16:22
schwanken die Währungen ja meist nicht so stark. Der DAX-Chart in Dollar in # 14 zeigt jedoch, dass längerfristig extreme Verzerrungen auftreten können.  

12829 Postings, 4753 Tage aktienspezialistSchon bissel älter Dein Bild AL ?

 
  
    #17
24.02.07 16:28
Dax in USD  
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57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingMein Chart in # 13 ist vom 23.2.07

 
  
    #18
24.02.07 16:54
das ist in der Grafik in # 13 sogar eingetragen (Kopfzeile, unter "After Hours Trading). Es ist der Chart der amerikanischen Index-Fond-Aktie EWG, die den DAX abbilden soll. Womöglich sind in EWG über die Jahre noch Management-Gebühren angefallen, die die relative Performance verschlechtern.

Wenn der Dollar-Chart des DAX in 16 korrekt ist, UNTERSTREICHT das meinen Einwand sogar: Denn in Euro steht der DAX noch 1000 Punkte tiefer als im Januar 2000, während er in Dollar gerechnet demnach schon 19 % höher steht.

Ein Argument mehr also dafür, die Charts von Aktien und Indizes in ihrer jeweiligen HEIMATWÄHRUNG zu analysieren!
 

12829 Postings, 4753 Tage aktienspezialistalso ich ging zumindest immer davon

 
  
    #19
24.02.07 17:34
aus, aß er korrekt ist, geringe Abwichungen kann es möglicherweise geben, ich weiß aber zumindest auch von Dritten, daß sie mit diesem Chart arbeiten und seit dem letzten Quartal 06 von neuen ATH's gesprochen wird.  

57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingDein eigener Dax-Chart (in Dollar) in # 17 zeigt

 
  
    #20
24.02.07 17:48
wie falsch das ist. Oder willst Du ernsthaft behaupten, der DAX steht jetzt schon 19 % höher als in 2000? Zu genau diesem Schluss muss aber ein Amerikaner kommen, wenn er Chartanalysen des DAX macht und diese in seiner eigenen Währung (dem Dollar) durchführt.

Genauso falsch sind Chartanalysen britischer Banken in Euro.  

12829 Postings, 4753 Tage aktienspezialistLieber AL,

 
  
    #21
2
25.02.07 01:44

wahrscheinlich hat Dich Dein Bärenwahn jetzt gänzlich übermannt, anders kann ich Deine Unsachlichkeiten und Frechheiten leider nicht deuten.

1. "Dein eigener Dax-Chart (in Dollar) in # 17 zeigt wie falsch das istWas ist "das" ?  Ziemlich zusammenhangloses Gestammel ?


2. "Oder willst Du ernsthaft behaupten, der DAX steht jetzt schon 19 % höher als in 2000?"  Genau das sagt der Chart aus, ich meine auch,  daß mein Chart #17 richtig ist und Deiner #14unrichtig (zumindest als "Dax in USD", nicht umsonst werden dieses Jahr wieder Rekorddividenden gezahlt und die Firmen erzielen ein Rekordergebnis nach dem anderen (auch ggf. wegen der geänderten Bilanzierung), nicht umsonst ist der Dax ein Performanceindex

3. "Zu genau diesem Schluss muss aber ein Amerikaner kommen, wenn er Chartanalysen des DAX macht und diese in seiner eigenen Währung (dem Dollar) durchführt." Das ist wohl richtig, allerdings machen die Amerikaner ihre Analysen in Euro, ich habe da einige zur Hand, die ich aber nicht veröffentlichen kann

4. "Genauso falsch sind Chartanalysen britischer Banken in Euro." Das ist nicht in jedem Fall richtig, im speziellen Fall kann es sicherlich eine Diskrepanz geben, da die Währungsschwankung nicht unerheblich war, dennoch hatte der Eurochart annähernd den gleichen Breakpoint wie der GDP oder USD-Chart, insofern scheint es hier unerheblich, beide Charts stehen seit Donnertag auf sell

Vielleicht bist Du angefressen, daß ich Deine Darstellung, ob horizontale Widerstände oder Trendlinien wichtiger sind, als unrichtig festgestellt habe, aber wir sollten doch mal sachlich bleiben und eventuelle Agressivitäten vermeiden ?

 

57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingLeute

 
  
    #22
25.02.07 09:19
Ich hab meine Punkte nochmal durchgelesen und fand sie sachlich, nicht "frech". Auch "ziemlich zusammenhangloses Gestammel" kann ich, zumindest in meinen Postings, nicht erkennen.

Wenn ihr weiterhin Charts von ausländische Aktien, die in ihrem Heimatland nicht in Euro notieren (wie HSBC), in Euro-Charts analysieren wollt, sei Euch das unbenommen. der Fehler dabei wird umso größer, je länger die betrachteten Zeiträume sind.

Damit möchte ich die Diskussion auf sich beruhen lassen.

Viel Erfolg weiterhin.
 

57414 Postings, 5640 Tage Anti LemmingChart EUR/GBP als Ergänzung zu # 2

 
  
    #23
1
25.02.07 09:46
Ich wollte noch abschließend den Chart vom Euro zum Britischen Pfund über die letzten fünf Jahre reinstellen, einfach um mal zu zeigen, wie stark dieser Wechselkurs langfristig schwankt. All dies fließt als Fehler in Eure Charts ein, wenn Ihr, wie in # 2, langjährige Charts in einer anderen Währung als der Heimatwährung einer Aktie analysiert.
 
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1268 Postings, 4750 Tage WubertHSBC 1yr, LSE -

 
  
    #24
25.02.07 15:51
und warum ich noch zufrieden bin.

Danke zunächst für die interessante und informative Diskussion hier im Thread. Zwar fühle ich mich nicht befähigt, entweder charttechnische oder fundamentale Analysen beizutragen. Dennoch kann ich zumindest aus Sicht eines Investierten sagen, dass ich noch zur Aktie halte. Immerhin liege ich noch bei gut 10% plus, bei einem EK von 8,51 GBP (März 2005) und momentanden Stand von 9,07 GBP, bzw. 13,48€. Die Differenz des Gesamtwertes bei 650 St. liegt bei 39€, d.h. in Euro gemessen ist das Paket 39€ weniger wert - entspricht 0,5%.
Bei der Dividende hab ich - bis auf ein mal - jeweils das Angebot zur Wiederanlage angenommen, so sammelten sich bislang nochmal 30 Stück an, dies entspricht wiederum 4,6 % Dividendenrendite, nicht in Wert sondern Stückzahl gemessen (kann man das so rechnen?).

Hier noch der Chart in GBP.
 
Angehängte Grafik:
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HSBC_LSE_1yr.gif

1268 Postings, 4750 Tage WubertAuch für HSBC ein spannender Tag heute.

 
  
    #25
1
05.03.07 11:30
Das Ergebnis ist mies. Aber wohl nicht ganz so mies wie befürchtet - zumindest wurde heute unter hohem Volumen erstmal tüchtig zugegriffen.
Hier das wichtigste in Kürze plus Intraday-Chart LSE:

(...) gab am Montag bekannt, dass ihr Gewinn im zweiten Halbjahr um 5,7 Prozent gesunken ist, was auf Probleme mit dem US-Privatkundengeschäft und geringere Einnahmen aus dem Investment Banking zurückzuführen ist.

Der Nettogewinn belief sich demnach auf 7,06 Mrd. Dollar bzw. 62 Cents pro Aktie, gegenüber 7,49 Mrd. Dollar bzw.67 Cents pro Aktie im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 6,95 Mrd. Dollar ausgegangen.

Im Gesamtjahr stieg der Gewinn vor Steuern um 5 Prozent auf 22,09 Mrd. Dollar. Die Gesamteinnahmen erhöhten sich in 2006 um 14 Prozent auf 70,07 Mrd. Dollar. (...)



Volume (11:15h) 43,775,031  

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