BCG-Studie


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Neuester Beitrag: 04.07.01 12:11
Eröffnet am: 04.07.01 12:11 von: hugo Anzahl Beiträge: 1
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04.07.01 12:11
Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der weltweiten Untersuchung von 4.125 börsennotierten Unternehmen

Die Top-100-Unternehmen konnten ihren Total Shareholder Return (TSR) im Zeitraum von 1995 bis 1999 um durchschnittlich 45 % p. a. steigern, während im Schnitt aller Unternehmen lediglich ein Wertzuwachs von 9,4 % p. a. erzielt wurde.


Personalintensive Branchen waren insgesamt deutlich erfolgreicher. Die Top 10 dieser Branchen konnten einen durchschnittlichen TSR von 32 % p. a. erzielen, während der TSR der zehn besten der traditionellen, kapitalintensiven Branchen lediglich 19 % betrug


Wachstum ist der wichtigste Hebel zur Wertschaffung – über 80 % der Top-Performer sind durch profitables Wachstum erfolgreich geworden; nur eine Minderheit durch Effizienzsteigerungen und/oder Kostensenkungen.


Wertsteigerung ist steuerbar. Voraussetzung ist interne Transparenz darüber, wie und wo Wert entsteht bzw. vernichtet wird. Dazu ist ein neues Instrumentarium notwendig: Angepasste Kenngrößen, die für kapitalintensive, personalgetriebene oder F+E-basierte Geschäfte geeignet sind.


Neben der fundamental getriebenen Entwicklung des Wertes haben wir eine ständig steigende "Erwartungsprämie" festgestellt: Die Börsenbewertung der besten Unter-nehmen liegt weit über dem Fundamentalwert – die Aktionäre erwarten für die Zukunft immer mehr, sie erwarten eine "Verbesserung der Verbesserung".

Die Kurseinbrüche im Oktober 2000 haben die Risiken einer hohen Erwartungsprämie deutlich gemacht: Selbst wenn die Erwartungen nur geringfügig verfehlt werden, kann es zu deutlichen Bewertungsabschlägen kommen. Die möglichen Folgen: eine erschwerte Kapitalbeschaffung, Wettbewerbsnachteile bei Fusionen und Übernahmen sowie Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, nachdem die Vergütung mit Aktienoptionen ihre Attraktivität verliert.


Umgekehrt gibt es auch Branchen und Unternehmen mit einer negativen Erwartungsprämie: Hier besteht die Gefahr, noch weiter ins Hintertreffen zu geraten – ein Teufelskreis, denn es wird immer schwieriger, Zugang zum Kapitalmarkt zu erlangen und gute Mitarbeiter zu finden.


Quelle: www.bcg.de


 

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