Auweiha--- Horrorverluste bei Schweizer Aktien...


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Neuester Beitrag: 23.04.15 15:13
Eröffnet am: 16.01.15 11:29 von: lehna Anzahl Beiträge: 31
Neuester Beitrag: 23.04.15 15:13 von: Gerico Leser gesamt: 22.660
Forum: Börse   Leser heute: 4
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18857 Postings, 6677 Tage lehnaAuweiha--- Horrorverluste bei Schweizer Aktien...

 
  
    #1
4
16.01.15 11:29
Hasta la vista--- Über 140 Milliarden Franken lösen sich in Luft auf....
ariva.de
Aber das Kursdesaster ist noch nicht alles. Die Aufhebung der Euro-Kurs-Untergrenze hat der Nationalbank Wechselkursverluste von schätzungsweise 60 Milliarden Franken eingebrockt.
Hinzu kommt, dass der starke Franken Tausende Arbeitsplätze ins Ausland spülen wird.
Die sind nicht mehr lange stolz auf ihren hauseigenen starken Franken, die werden ihn verfluchen-- wetten...




 

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5 Postings ausgeblendet.
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2999 Postings, 4096 Tage halbfinnegut kommt alle in den dax -))

 
  
    #7
16.01.15 14:37
kaufen und gewinnen -)

der franken wird noch stärker (siehe historie) alles wird gut-)
viel wind um nichts / schweiz war schon immer ein importland !  

1 Posting, 2221 Tage I228643271Importland

 
  
    #8
16.01.15 16:18
Die Schweiz ist kein Importland, im Gegenteil!!! Das wird Wirtschaftlich gesehen ein sehr, sehr schweres Jahr...  

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4152 Postings, 4138 Tage Akermannnur nicht in den euro mit diesen käsköppen

 
  
    #9
1
16.01.15 16:42
 

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2999 Postings, 4096 Tage halbfinne@I228643271

 
  
    #10
16.01.15 16:54
witzbold ...
sicher, wurde schon immer mehr ins alpenländle gebracht als ausgeführt
dort sind die besten gewinnmargen (made in china, austria etc und ab ins sortiment im migro etc...)



 

87 Postings, 1889 Tage testpilot speedyDas war ja eine Lehrstunde....

 
  
    #11
1
16.01.15 21:21
wie die Währungen und die Indizes reagiert haben  -zumindest für mich.

Schweizer Franken 16,66 % rauf

SMI 8,5 % runter

Schweizer Aktien in Euro notiert 8 % rauf

jetzt hab ich endlich den Zusammenhang verstanden.
Das passiert sonst über ein halbes Jahr und man merkt die Bewegungen zueinander garnicht richtig.  

87 Postings, 1889 Tage testpilot speedySchweizer AGs

 
  
    #12
1
16.01.15 21:47
mit Einnahmen aus dem Ausland oder Gesellschaften im Ausland und Bilanzierung in CHF haben weniger Gewinn in Zukunft auszuweisen.

...durch Einkauf der Rohstoffe im Ausland höhere kosten.

...durch Verkauf der Waren im Ausland geringere Gewinne.

heute fällt der SMI nochmal 6 %  

18857 Postings, 6677 Tage lehnaDas ist der Fluch der starken Währung...

 
  
    #13
1
17.01.15 11:34
Das Rezessionsrisiko in der Schweiz steigt.
Die Produkte von Multis wie Roche, Nestlé oder Novartis werden deutlich teurer. Sie werden versuchen, mehr im Euroraum zu produzieren.
Das hat unser Dax gestern schon vorgefeiert. Wohlwissend, dass Supermario den Euro exportfreundlich, also niedrig halten wird...  

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2152 Postings, 4326 Tage nopanicwie kohl schon sagte

 
  
    #14
17.01.15 11:45
entscheidend ist was hinten rauskommt.lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende.wollten halt nicht in der superwährung euro bleiben und mit ihr irgendwann mal untergehen.
-----------
Es wird böse enden (Werner Enke)

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4041 Postings, 3226 Tage lifeguardsicher?

 
  
    #15
2
17.01.15 11:50
ich verstehe im gegenteil nicht, wie man sich über eine schwache währung freuen kann. die exporte werden gefördert, okay, aber sonst? jegliche vermögen werden reduziert. toll. freuen dürfen sich nur verschuldete, da die schulden real auch sinken.

schwache währungen mit andauernder entwertung führen langfristig zur verarmung der bevölkerung. stichwort finanzrepression.

und nächste woche will draghi draghi mit staatsanleihenkäufen von sagenhaften 1 billion den euro definitv zur lira2.0 machen.

die drohenden anleihenkäufe durch die ezb war übrigens auch der wahre grund, weshalb die snb die anbindung jetzt aufgegeben hat.  

9253 Postings, 4082 Tage EidgenosseDas es für uns nicht einfacher wird ist klar,

 
  
    #16
17.01.15 12:02
aber wenn man sich darauf ausruht dass andere für einen die Währung tief halten, kommt auch da irgendwann das grosse Erwachen.
Dann lieber ständig nach Innovationen suchen, Kosten optimieren usw. als irgendwann, wenn der liebe Onkel nicht mehr da, ist auf einem riesigen Scherbenhaufen stehen.  

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2112 Postings, 2969 Tage InVinoVeritas28Hari Seldon's Gedanken dazu

 
  
    #17
4
17.01.15 12:09


Kurzfristig wird das im schweizerischen Binnenland hart und die negativen Effekte überwiegen.

Taktisch muss sich die SNB auch vorwerfen lassen, warum Sie das "Knall auf Fall" macht und damit eine Schockwirkung für die Schweizer Wirtschaft auslöst.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ja vorher auch niemand die SNB gezwungen hatte, sich so sklavisch an die 1,20 zu ketten. Ein bisschen mehr Flexibilität vorher, hätte für die Schweizer nun Vieles erleichtert - ein taktisches Glanzstück der SNB war das gewiss nicht.

Langfristig und strategisch aber, beneide ich Sie persönlich für ein Land, dass die Hoheit über seine Geldpolitik behält. Eine starke Währung ging immer mit Wohlstandsgewinnen gegenüber den anderen Ländern einher. Und ich habe nie verstanden, warum sich die Schweiz so an den Euro gekettet hat und damit faktisch ihre geldpolitische Hoheit aufgegeben hat, ohne bei der EZB mitreden zu können.

Ja das wird jetzt hart liebe Schweizer. Aber auch die Wirtschaft wird sich anpassen und gestärkt daraus hervor gehen. Wäre es anders, hätten Italien und Frankreich in der Zeit bis zum Euro Deutschland an Wirtschaftskraft und Wohlstand überholt.

Das Gegenteil war aber der Fall. Deutschland hatte eine brutal starke Währung und blieb wurde trotzdem wirtschaftlich stark. Der relative Wohlstand der Deutschen sinkt erst, seit sie den Euro haben. Und Bürger in vielen europäischen Ländern, auch im sklerotischen Italien, haben nun ein höheres Durchschnittsvermögen als die Deutschen.

Gegenüber einem Schweizer mit Geldanlagen im Franken, haben die Deutschen gerade wieder relativ 10-20% Vermögen verloren. Und niemand hindert die Schweizer, mit dem starken Franken auf Einkaufstour im Ausland zu gehen. Die Grundstückpreise auf der deutschen Seite werden sicher nun schnell steigen.

Der Wohlstandsverlust für Deutschlands Bürger im Euro ist eine Wahrheit, die von der Politik den Deutschen vorenthalten wird. Die Bundesbank hat über Jahrzehnte bewiesen, wie es besser geht.

Kurz und gut kann ich also eigentlich nur sagen: trotz aller Ihnen nun kurzfristig bevorstehenden Mühen, beneide ich Sie liebe Schweizer. Ich würde so eine ein paar Jahre andauernde Rosskur, nach einer massiven Aufwertung, auch in Deutschland gerne in Kauf nehmen. Aber dieser Traum wird wohl unerfüllt bleiben.

Und an alle Politiker, die uns in Deutschland immer weis machen wollen, dass eine Rückkehr zur eigenen Währung so eine Katastrophe sei, sei gesagt: in der Schweiz werden wir wie im Brennglas nun beobachten können, was das bedeutet.

Erst Leid und Anpassung. Aber dann Freiheit und Wohlstand!

Einen schönen Abend wünscht Ihr Hari!
 

10121 Postings, 4194 Tage musicus1lehna, novatis, roche

 
  
    #18
2
17.01.15 12:19
wenn  du  die aktien hälst,  ist  das  risiko  m.m.  gering,   da  die  in der ganzen welt  unterwegs  sind  und  in anderen  währungen  ihr  geld  verdienen......  m.m.
oharma  ist  überhaupt  differenziert zu betrachten....m.m.  

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18857 Postings, 6677 Tage lehnaNatürlich können die Schweizer...

 
  
    #19
17.01.15 12:19
einen harten Franken verkraften. Z. B. mit äusserster Lohnzurückhaltung und Innovationen.
Aber das sagt sich so leicht.
In der Praxis sieht das oft anders aus. Politiker müssen in aller Regel Wohltaten versprechen, um gewählt zu werden.
In Verbindung mit einer harten Währung grüßt dann die Rezession...
 

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18857 Postings, 6677 Tage lehnaFranken Schock lässt Casinos implodieren...

 
  
    #20
3
17.01.15 13:52
einige Devisenbroker den Bach runtergehen...
Nicht nur die SNB verpulverte 60 Milliarden an einem Tag.
Peanuts sind dagegen die 130 Millionen Euro Verluste, die etwa Deutsche Bank, Citygroup oder Barclays in Minuten anhäuften.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen...

 

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2 Postings, 2443 Tage ShamanWo ist das Problem?

 
  
    #21
17.01.15 16:19
Hier einige Anmerkungen:

1) Jeder Unternehmer der auf diesen Schritt nicht vorbereitet ist, sollte sich dringend einen Job suchen. Sie hatten nun 3 Jahre Zeit sich auf dieses Szenario vorzubereiten.
2) Das die Aufhebung des Mindestkurses zeitnahe geschehen könnte, war sogar für mich als Laie vorhersehbar. Dies spätestens als feststand das die SNB den Mindestkurs gegen die EZB verteidigen müsste, welche ebenfalls über unbegrenzte Mittel verfügt aber mit einem viel grösseren Topf kocht.
3) Die SNB hat lediglich Buchverluste gemacht - wo ist das Problem? Gut angelegt tragen auch Euros noch schöne Zinsen :).
4) Zwischen 2007 und 2011 hat der Franken gegenüber dem Euro 28% zugelegt (1.67 => 1.20). Zwischen 2011 und dem 15.1.15 circa 18% - nochmals, wo liegt das Problem? Auch diese von einer bröckelnden EU-Wirtschaft verursachte Verwerfung wird die Schweiz absorbieren und gestärkt daraus hervorgehen. Nehme gerne Wetten an.

 

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243 Postings, 2207 Tage FinanzfrankeSei nicht traurig, lehna.

 
  
    #22
17.01.15 17:15
Denk nicht an "verlorenes Geld".

Denke: Nun stehen Nestle oder Novartis wieder da, wo sie vor knapp drei Monaten standen.

Und auch der SMI war damals fast so weit unten wie jetzt.

Würdest Du jetzt kaufen, dann bleib dabei. Würdest Du jetzt nicht kaufen, dann verkaufe.

;-)
 

18857 Postings, 6677 Tage lehna#22 Das stimmt so nicht ganz, Franke....

 
  
    #23
17.01.15 17:58
der stahlharte Franken bescherte den Ausländern Kursgewinne.
Gelost haben nur die Eidgenossen...
ariva.deariva.de

 

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2 Postings, 2443 Tage ShamanDanke fürs Mitgefühl :)

 
  
    #24
17.01.15 19:30
@Lehna: Ich glaube Sie verwechseln da einige Dinge.

1) Der CHF ist nur gegenüber dem Euro zur Zeit "stahlhart" und dies wird sich mit Bestimmheit noch akzentuieren bevor der Trend (eventuell) ändert. Auf der anderen Seite steht der CHF gegenüber dem USD lediglich gleich wie im April letzten Jahres. Daraus ergeben sich hervorragende Einstiegs-Chancen in USD kotierte Anlagen (sofern man CHF hat :))

2) Das der CHF stark ist können Sie doch nicht ernsthaft den "Eidgenossen" anlasten. Es sei denn natürlich man sei ein Forex Spekulant der ein kleines Vermögen verloren hat, da braucht unbedingt einen Sündenbock

3) Schön das viele Aktionäre von Schweizer Unternehmen profitieren können. Der gezeigte Effekt ist aber  als positiv zu werten, da dadurch viele Stop/Loss Orders nicht ausgelöst wurden und die Anleger den Firmen weiterhin treu bleiben

4) Wie gesagt die Schweiz wird's (erstarkt) überleben und für vernünftige/überlegte Schweizer Anleger hält die momentane Situation mehr Chancen als Risiken.

5) Ich freue mich darauf morgen mit meiner Familie auf der Küssaburg so günstig wie noch nie zu Essen :)
 

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110 Postings, 2396 Tage Solar H2SMI Tiefpunkt erreicht?

 
  
    #25
17.01.15 20:16
Was denkt Ihr, ist der Tiefpunkt des SMI erreicht, und kommt jetzt eine Gegenreaktion? Ich denke, es war schon eine massive Uebertreibung.

Schönes Wochende.
 

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824 Postings, 2300 Tage Globallosernee es fehlen noch 2% :-)

 
  
    #26
18.01.15 12:02
Schweizer sind korrekt im rechnen, und die aussichten fuer schweizer unternehmen haben sich eingetruebt,nach der aufwertung .die frage ist nur wer haelt die meisten aktien im smi,sind das auslaender,oder die reichen ansaessigen family offices.in der schweiz ticken die uhren etwas anderst .das schweizer geschaeftsmodel basiert auf premiumstatus und sicherheit und diskretion.und das model hat bisher immer funktioniert .das spiel mit der anbindung an den euro geht weiter jetzt halt mit 1:1 :) die snb ist da leider nicht fein raus ,weiter kaufen den euro ist angesagt.  

18857 Postings, 6677 Tage lehnaSchweizer Bürger stürmen über die Grenze....

 
  
    #27
18.01.15 12:41
um einzukaufen.
Die Schweizer Bundesbahn setzt deshalb Sonderzüge ein. Einzelhändler, Gastronomen und Handwerker freuen sich über die Sonderkonjunktur.
Der Präsident der SNB wiegelt ab, sieht eine Überreaktion.
Ich seh das nicht so lässig wie der Bundesbanker. Denn Hinz und Kunz machen nur vor, wie es den Arbeitsplätzen gehen könnte.
Sie werden teilweise- wie das Fussvolk im Shoppingdruck-- über die Grenze flüchten....



 

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18857 Postings, 6677 Tage lehna#25 Ich würde die Hände...

 
  
    #28
18.01.15 12:52
vom Schweizer Markt lassen.
Ist aktuell nur für Zocker geeignet.
Wenn die Herde nun meint, dass eine Rezession ansteht, sind noch viel tiefere Kurse möglich. Bekanntlich werden an der Börse Emotionen gehandelt. Und aktuell ist nun mal Angst der Treibsatz...

 

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18857 Postings, 6677 Tage lehnaSchweizer sollen nun mehr arbeiten...

 
  
    #29
18.01.15 17:54
bei weniger Lohn.
Das soll den bärenstarken Franken kompensieren. Der Stolz auf eine hauseigene nationale Währung verlangt Opferbereitschaft.
Auweiha--- Patriotismus kommt schon bald in eine akute Testphase.
Sicher ist wohl, der Druck im Kessel wird steigen...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...machen-a-1013574.html
 

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18857 Postings, 6677 Tage lehnaMatterhorn ist nun erst mal out...

 
  
    #30
19.01.15 10:20
seit die SNB die Reissleine zog.
Der Berg der Berge ruft nicht mehr.
Zahlende Touristen werden sich mit Schrecken abwenden, für die Schweizer Betriebe bleibt es ein Ende mit Schrecken.
Hinzu kommt, dass der Geldbunker Schweiz seit Lehman allmählich ausgetrocknet wird.
Die Schweiz zog immer Oligarchen/ Milliardäre/ Geldsäcke an, wie das Licht die Motten. Das hat sich nun wohl erledigt...

 

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201 Postings, 2286 Tage GericoLehna

 
  
    #31
23.04.15 15:13
...wieso schreibst du nicht mehr?...ist doch dein Forum oder?...wie schätzst du die Lage 3 Monaten später?...alles wie am 14 Januar oder?...und Roche, Novartis & Co..Ihre Umsätze sind schönes Wahnsinn!....go Schweiz! (die Beste Land der Welt........für mich natürlich).  

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