Achtung Auftragsperlen !


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Neuester Beitrag: 20.05.08 08:27
Eröffnet am: 23.01.07 13:39 von: Fundamental Anzahl Beiträge: 44
Neuester Beitrag: 20.05.08 08:27 von: Meier Leser gesamt: 13.930
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6268 Postings, 5677 Tage FundamentalAchtung Auftragsperlen !

 
  
    #1
9
23.01.07 13:39
Da ich bekanntermassen ein Freund von hohen Auftrags-
zuwächsen bin, würde es mich freuen, über Euch User
auf noch mehr "Auftrags-Perlen" aufmerksam zu werden.

Die Logik ist denkbar einfach:

Auftragszuwachs von heute
= Umsatzzuwachs von morgen
= großes Potenzial für überproportionales Ertragswachstum

Natürlich müssen diese Werte Skalen-Effekte aufweisen,
die einen überproportionalen Ergebnisanstieg sicherstellen
und die Bewertung sollte im KGV zwischen 10-15 liegen.
Wir sprechen hier allerdings von der klassischen Growth-
Strategie, also von Werten, die durch ihr überproportio-
nales Wachstum glänzen. Daher ist das KGV relativiert.

Der große Vorteil ist allerdings die Absicherung nach unten,
denn ich  h o f f e  nicht mehr auf steigende Umsätze sondern
ich habe eine  Q u a s i - G a r a n t i e  darauf !

Freue mich auf Euer Feedback.

Viele Grüße,
- Fundamental -
 
18 Postings ausgeblendet.
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6268 Postings, 5677 Tage FundamentalM.A.X. erklimmt nächste Stufe

 
  
    #20
05.11.07 16:23

ots.CorporateNews: M.A.X. Automation AG / M.A.X. Automation AG: Großauftrag für ...

M.A.X. Automation AG: Großauftrag für Umwelttochter Altmayer Düsseldorf (ots) -

- Patentiertes Dosier- und Fördersystem für eine der größten Nickel-Minen weltweit in Neukaledonien - Größter Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte - Innovative Umwelttechnologie 'Made in Germany' schafft globale Wettbewerbsvorteile

Die M.A.X. Automation AG hat in ihrem Kernsegment Umwelttechnik einen Großauftrag erhalten, der das weltweite Marktpotenzial einer innovativen Umwelttechnologie 'Made in Germany' verdeutlicht. Das Tochterunternehmen Altmayer Anlagentechnik GmbH & Co. KG aus dem saarländischen Rehlingen, ein Spezialanbieter für Industrieanlagen mit pneumatischer Strömungstechnologie, hat einen Großauftrag in Neukaledonien erhalten. Dort wird das patentierte pneumatische Förder- und Dosiersystem von Altmayer in einem Verhüttungsprozess bei einer der größten Nickel-Minen der Welt eingesetzt. Die komplexe Anlage dient zum gefahrlosen und zuverlässigen Transport von Steinkohlestaub, der für die Erzeugung von Prozesswärme benötigt wird. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von 3,2 Mio. Euro und ist damit der größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte von Altmayer. Auftraggeber ist die Polysius AG, ein Unternehmen von ThyssenKrupp Technologies.

Manfred Heim, Vorstandsmitglied der M.A.X. Automation AG: 'Internationale Großaufträge wie bei Altmayer bestätigen unsere Einschätzung, wonach hochwertige Systemlösungen in der Umwelttechnik weltweit sehr gute Marktchancen besitzen. Die M.A.X. Automation AG ist in der Lage, die wachsende Nachfrage auch in technologischen Spezialbereichen überall auf der Welt mit kundenindividuellen Anlagen zu erfüllen.'

Die M.A.X. Automation AG (WKN: 658090/ISIN: DE 0006580905), Düsseldorf, ist eine international agierende Beteiligungsgruppe mit den beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Industrieautomation. M.A.X. Automation bietet in diesen Bereichen technologisch hochwertige Produkte und Leistungen sowohl für den auftragsbezogenen Sondermaschinenbau als auch für Standardanlagen. Im Segment Maschinen-Anlagenbau sind technologische Spezialgebiete wie Fördersysteme, Behältertechnik und Trinkwassersysteme gebündelt.

Originaltext: M.A.X. Automation AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63658 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63658.rss2 ISIN: DE0006580905

Pressekontakt: Frank Elsner/Jens Heinen Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH Tel.: +49 - 5404 - 91 92 0 Fax: +49 - 5404 - 91 92 29

Quelle: dpa-AFX

 

6268 Postings, 5677 Tage Fundamentalder Maschinenbau

 
  
    #21
06.01.08 22:41

ist derzeit unterbewertet wie derzeit wohl kaum eine andere Branche ... Enorme Auftragszuwächse sichern zukünftige Umsätze, die in Verbindung mit signfikanten Skalen-Effekten überproportionale Gewinne bescheren werden. Wenn ich nicht schon hoch investiert wäre (M.A.X, elexis, Mühlbauer) hätte ich bei HOMAG bereits zugegriffen. Zwar schon paar Tage alt, aber das ändert nichts an der gnadenlosen Unterbewertung:

 

04.12.2007 - 09:39 Uhr
Homag Kauflimit bei 20 EUR

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen bei der Aktie von Homag (ISIN DE0005297204/ WKN 529720) ein Kauflimit von 20 EUR.

 Werbung Homag sei im Kurs zusammengeklappt, ohne dass die IR-Abteilung den Experten dafür einen wirklich griffigen Grund habe nennen können. Denn es bleibe bei den gerade erst formulierten Zielen. Das laufende Jahr dürfte ein Rekordjahr werden. In den ersten 9 Monaten sei der Umsatz um 13% auf 607 Mio. EUR gesteigert worden, der Auftragseingang sei sogar noch steiler aufwärts gegangen (plus 21% auf 605 Mio. EUR). Beim Vorsteuerergebnis (bereinigt um die Kosten für den Börsengang) sei man auf 49,5 Mio. EUR gekommen, was einem Plus von 43% entsprochen habe.

Im laufenden Jahr sollten alle wichtigen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Der Auftragsbestand sichere auch einen guten Start ins Jahr 2008. Die Gewinnschätzung per 2008 sei am Markt 2,64 EUR je Aktie, was ein KGV von gerade mal etwa 7,8 ergebe. Zu dieser günstigen Bewertung passe, dass es in den letzten Tagen eine ganze Reihe von teils wirklich substantiellen Insiderkäufen gegeben habe. Gerhard Schuler als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats habe allein in den letzten Tagen für mindestens etwa 296.000 EUR geordert, Entwicklungs-Vorstand Achim Gaus habe für etwa 30.000 EUR geordert.

Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" steigen den Insidern auf das Trittbrett und setzen bei der Aktie von Homag auf die günstige Bewertung mit einem Kauflimit von 20 EUR. Das Kursziel sehe man zunächst bei 26 EUR. Das Stop-loss-Limit sollte bei 17,80 EUR platziert werden. (Ausgabe 48 vom 01.12.2007) (03.12.2007/ac/a/nw) Analyse-Datum: 03.12.2007


Quelle: Finanzen.net

 

6268 Postings, 5677 Tage FundamentalHomag

 
  
    #22
17.01.08 13:06
Mal was Aktuelles zu Homag - einfach nur pervers ein nachhaltig wachsendes Unternehmen mit nem KGV 08e von 6,5 zu bewerten ...



17.01.2008 - 11:33 Uhr

DJ Homag erzielt im 4. Quartal Auftragsplus von 12%

SCHOPFLOCH (Dow Jones)--Die Homag Group AG hat im vierten Quartal 2007 einen um 12% gestiegenen Auftragseingang von 141 (127) Mio EUR verzeichnet. Für das Gesamtjahr 2007 ergebe sich damit ein Auftragsplus von 19% auf 747 (626) Mio EUR, teilte der Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzverarbeitende Industrie mit Sitz in Schopfloch am Donnerstag mit. Besonders positiv habe sich das Inland sowie der asiatische Markt entwickelt.

Auch für den laufenden Monat Januar zeichne sich "ein über Plan liegender Auftragseingang" ab, sagte Vorstandssprecher Joachim Brenk. "Wir gehen daher davon aus, dass sich der positive Trend und damit die gute Entwicklung der Homag Gruppe im laufenden Geschäftsjahr weiter fortsetzt."
 
Webseite: http://www.homag-group.de

DJG/pia/brb




 

3481 Postings, 5370 Tage LimitlessSchoeller Bleckmann!

 
  
    #23
17.01.08 14:30
hallo fundamental!
hast du zu obiger aktie vielleicht auch ein paar news ?
lg.   limi  

6268 Postings, 5677 Tage FundamentalMaschinenbau

 
  
    #24
2
29.01.08 13:21

die aktuelle Branchen-Entwicklung zum Maschinenbau. Frei nch De Höhner: "Wenn nicht jetzt, wann dann ?!"

 

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Maschinenbauer machen trotz der Verschärfung der Krise auf den internationalen Finanzmärkten keine Abstriche bei ihren Erwartungen an das laufende Jahr. 'Wir bleiben bei der im Oktober verkündeten Wachstumsprognose in der Größenordnung von real 5 Prozent', sagte der Präsident des Verbandes der Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA, Manfred Wittenstein, am Dienstag in Frankfurt. An das abgelaufene Jahr kommen die Maschinenbauer damit aber nicht heran. Hier waren Produktion und Umsatz jeweils prozentual zweistellig gestiegen.

Die Beibehaltung der Prognose begründete Wittenstein mit 'hohen Auftragsbeständen, einem bis zuletzt positiven Auftragseingang, vor allem aber einem nach wie vor ausgeprägten Wachstumsoptimismus'. Gleichwohl gehe er davon aus, dass 'die Weltwirtschaft in diesem Jahr an Tempo verlieren wird'. Dies sei jedoch bereits im Oktober erkannt und entsprechend in die Prognose eingepreist worden.

 

@limitless

Bin bei Schoeller & Bleckmann nach dem extremen Anstieg raus, weil mir die Bewertung (KGV um 20) nach der ATX-Aufname dann doch zu hoch wurde. Die letzten Zahlen war ganz OK. Allerdings stagniert der Auftragsbestand und der Auftragseingang hat sich im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr sogar erstmals wieder reduziert. Für mich ein klares Signal, dass vorerst die Dynamik aus dem Kurs raus ist. S&B steht für mich derzeit am Ende seines dynamischen Wachstums, vgl. vielleicht mit Bijou Brigitte.

Die ist aber nur meine Meinung.

 

6268 Postings, 5677 Tage FundamentalUnd nochmal die Situation im Maschinenbau

 
  
    #25
12.02.08 18:02
An einem Tag an dem M.A.X. als erster der extrem
abgestraften und gnadenlos unterbewerteten Maschi-
nenbauern überzeugende Zahlen respektive Ausblick
abgeliefert hat.

http://www.nebenwerte-journal.de/newsletter/Editorial.pdf  

5776 Postings, 5592 Tage FredoTorpedoes gibt zZ nach meiner Einschätzung zwei

 
  
    #26
1
13.02.08 06:05
gegensätzliche Zukunftsszenarien zur Ausawahl:

1. Die Krise in den USA führt kurz-/mittelfristig zu einer weltweiten Rezession:

In diesem Fall werden auch die Maschinenbauer rasch schrumpfende Auftragsbücher verzeichnen und die Kurse werden schnell wieder dort landen, von wo sie vor 3 bis 4 Jahren in den Boom gestartet sind, egal wird gut heute noch die Zahlen sind.


2. Die Rezession kann vermieden werden:

Dieses Szenario sollte kurzfristig dazu führen, dass verstärkter Optimismus auch zu verstärktem Konsum auch bei hochwertigeren Wirtschaftsgütern führt und damit die Aufwärtsspirale der letzten zwei bis drei Jahre beschleunigt.
Sollte diese Szenario an EIntrittswahrscheinlichkeit gewinnen, so werden kurzfristigen Kursrückschläge der letzten Wochen gerade bei den Maschinenbauern ebenso kurzfristig ausgebügelt werden und anschließend in eine stabile Aufwärtsbewegung münden. Diese sollte zumindest solange anhalten, bis relativen Unterbewerungen der Auftragsperlene des Maschinenbaus zum Gesamtmarkt ausgegelichen sind.


Ich habe für mich noch nicht endgültig geklärt, für welche der beiden Varianten ich mich entscheiden werde. Zur Zeit neige ich zur zweiten. Sollte diese eintreffen, so bieten sich dort allein durch das "Ausbügeln" der Rückschläge seit November 2007 kurzfristig enorme kurzfristige Nachholchancen.
Leider habe ich im vergangenen Jahr nicht ausreichend liquidiert, so dass ichd ie sich bietenden Chancen nur teilweise nutzen kann.

Gruß
FredoTorpedo

Gruß  

6268 Postings, 5677 Tage Fundamental@fredo

 
  
    #27
13.02.08 08:23
"... Ich habe für mich noch nicht endgültig geklärt, für welche der beiden Varianten ich mich entscheiden werde ..."

Hmmmm, diese Gedanken mache ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht. Weil: Reine Spekulation ! Niemand kann die Auswirkungen der Subprime-Krise genau abschätzen, die Mehrheit der vernünftigen (!) Analysteneinschätzungen zu diesem Thema sieht keine Rezession - und wenn überhaupt dann nur in den USA und nicht in allen Branchen.

Ergo verlasse ich mich auf verlässliche (!) Informationen. Und die liefern mir - als bekennender Stockpicker - einfach nur die Unternehmenszahlen. So wie gestern eine M.A.X.. Lasse mich da auch nicht von den Horror-Szenarien der Gazetten anstecken (auch wenn ich mir hohe Verluste erspart hätte). Aber Unternehmen mit nem KGV von (deutlich) unter 10 und einem klar intakten Wachstum sind für mich zu jeder Börsen-Wetter-Lage ein Kauf. Ist halt meine Philosophie.

Am praktischen Beispiel einer M.A.X.:
"...  Der konsolidierte Auftragseingang des Konzerns erhöhte sich 2007 um rund 17
% auf mehr als 240 Mio. Euro nach 206 Mio. Euro im Vorjahr. Mit Blick auf die insgesamt positive Branchen- und M.A.X.-Unternehmenskonjunktur geht der Vorstand davon aus, Umsatz und Ergebnis des Konzerns im Gesamtjahr 2008 auf Basis des bestehenden Beteiligungsportfolios weiter verbessern zu können. Zusätzliches Wachstum im Konzern sieht der Vorstand in gezielten Akquisitionen, die im laufenden Jahr angestrebt werden. ..."


Wie immer: Ist nur meine persönliche Einschätzung !  

5776 Postings, 5592 Tage FredoTorpedo@Fundamental, "verlässliche Informationen" sind

 
  
    #28
1
13.02.08 09:10
auch nur "fast sicher", d.h. mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Gerade das letzte Jahr hat einige der Firmen mit "nicht sicheren" wenn nicht gar falschen oder irreführenden Informationen gezeigt. Du kennst sicher einige davon.

Ansonsten verlasse ich mich überwiegend auch auf die vorliegenden Zahlen. Auch die Rezession sehe einer geringeren Wahrscheinlichkeit, als die Fortsetzung der positiven Entwicklung. Gerade deshalb bin ich ja jetzt nicht ausreichend liquide. Auch M.A.X liegt noch in meinem Depot.

Meine Darstellung aus #26 bezieht sich auf den Zeitpunkt heute (bzw. den Februar) und meint "heute einsteigen" oder eher "heute aussteigen". Und wenn heute die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den Köpfen vieler Anleger (und dazu zähle ich ich ganz besonders die Großanleger) deutlich grösser wird als die des Gegenteils, so erhalten wir eine selbsterfüllende Prophezeihung: Angst vor schlechter Wirtschaftsentwicklung -> fallende Kurse -> fallende Investitionen / Konsum -> schlechter Wirtschaftsentwicklung.

Ich sehe es an mir selbst doch auch: Wenn mein Depot im Jahr 20 oder 30% Plus macht bin ich erheblich ausgabefreudiger, als wenn es Minuas macht. Und bei einer Entwicklung, wie in den letzten Jahren, verwende ich einen Teil der realisierte Gewinn um größere Investitionen durchzuführen, teilweise sogar vorzuziehen. Und ich bin überzeugt, dass ich nicht der einzige bin, der sich so verhält.

Doch es freut mich, dass ein kompetenter Kenner der Aktienanaylse wie du es bist, zu einem ähnlichen Ergbenis kommt, wie ich Halbwissender mit meiner "aus dem Bauchgefühl"-Analyse: Die Rezession ist weniger wahrscheinlich, als die Fortsetzung des Aufschwungs.

Gruß
FredoTorpedo  

233942 Postings, 6125 Tage obgicou@Fundamental

 
  
    #29
1
13.02.08 10:20

nimm das bitte mal als Grund zum Nachdenken:

die Mehrheit der vernünftigen (!) Analysteneinschätzungen zu diesem Thema sieht keine Rezession - und wenn überhaupt dann nur in den USA und nicht in allen Branchen.

die Mehrheit der vernünftigen Anaylsten hat in chronologischer Reihenfolge:

1. die Immobilienblase bzw. Kreditblase in den USA geleugnet
2. Die Blase erkannt, aber bezweifelt, daß sie platzt ("Es gibt keine sinkenden Hauspreise")
3. Das Platzen erkannt, aber bezweifelt, daß sie auf die Realwirtschaft überschwappt.
4. Den spillover erkannt, aber bezweifelt, daß es zu einer Rezession kommt.
5. Die Rezessionsgefahr erkannt, aber bezweifelt, daß sie große Auswirkungen auf den Rest der Welt hat.

Ich verlasse mich daher lieber auf die Minderheit der unvernünftigen Experten(z.B. Roubini). Sein Blog ist übrigens mit kostenfreier Registrierung zu lesen; wenn man sich historische Posts durchliest so kann man nur bemängeln, daß er mit einigen Einschätzungen zu früh dran war. Falsch lag er mit seinen Schlußfolgerungen bisher nicht.

 

233942 Postings, 6125 Tage obgicounoch was konstruktives

 
  
    #30
1
13.02.08 10:24

zu Deinem Thread.
Schau Dir mal Hermle an.

Ich bin zwar vorgestern ausgestiegen, aber nur aufgrund meiner negativen Einschätzung des Gesamtmarktes.

Das UN ist die Perle im deutschen Maschinenbau.
Familiengeführt (im Gegensatz zu Gildemeister)
Kaum Schulden (im Gegensatz zu Gildemeister)
Hohe EK-Quote (im Gegensatz zu Gildemeister)
Technologie-Führer im High-End-Bereich (im Gegensatz zu Gildemeister)
Auftragseingagnssteigerungen noch höher als bei Gildemeister
Hohe Dividende (im Gegensatz zu Gildemeister)
Sehr gute Personalpolitik (hohe Ausbildungsquote, Mitarbeiterbonus bei starken Zahlen) (im Gegensatz zu Gildemeister)  

6268 Postings, 5677 Tage Fundamental@obgicou

 
  
    #31
1
13.02.08 10:44
Möchte das Thema der Rezession hier nicht thematisieren, dafür habe ich mich auch zu wenig damit auseinandergesetzt. Es gibt ghier wesentlich kompetentere User in diesem Board (AL und "Konsorten").

Ich komme daher eher von der historisch / fundamentalen Seite: Die Entwicklung des Aktienmarktes beträgt jährlich im Durchschnitt etwa 7-8%. Hintergrund ist das kontinuierliche Wirtschaftswachstum:

http://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftswachstum.pdf

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in eine Rezession schliddern ist (rein statistisch gesehen !) äusserst gering. Zumal sich die Krise primär in den USA abspielt.
Natürlich hat es eine Bewertungsblase gegeben, die bei jedem Fundamental-Analysten auf äusserstes Unverständnis stösst. Allerdings sind die Abschreibungen einmalig (mehr oder weniher) und das "normale operative Geschäft" der betroffenen Banken läuft ungetrübt weiter.

Ergo: Eine Rezession wäre (wenn überhaupt) einmalig und kurzfristig - vor allem aber ist sie in vielen Werten mittlerweile eingepreist. Und in den nächsten Jahren werden immer wieder 11. Septembers etc. folgen. Also sprechen wir hier bestenfalls über "Timing" - und das hat mir sowie 90% der anderen ehrlichen (!) User hier noch nie gelegen (ausser natürlich User Katjuscha, der hat immer perfektes Timing und bescheisst sich selbst ...)

P.S.:
Kannst gerne mal ne detailliertere Anaylse zu Hermle posten (KGV, Gewinnwachstum, Umsatzentwicklung etc.). Hört sich auf den ersten Blick ganz interessant an.  

233942 Postings, 6125 Tage obgicouok

 
  
    #32
13.02.08 11:04

aufgepaßt; auf vielen Websites werden die 4 Mio Stammaktien (in Familienbesitz) vergessen und die pro Aktien-Zahlen nur auf die 1 Mio Vorzüge berechnet.

in Mio EUR

Auftragseingang:
2002 115,4
2003 126,3
2004 144,1
2005 160,7
2006 224,8

Umsatz:
2002 117,1
2003 123,9
2004 142,3
2005 156,1
2006 193,9

JÜ:
2002 9,9
2003 8,9
2004 12,3
2005 16,6
2006 26,3

für 2007 werden in dem ganz guten Thread auf w:o EPS-Werte zwischen 7 und 8 diskutiert.
bei 7 und einem Kurs von 63 wär das ein 2007er KGV von 9.
 

97 Postings, 4825 Tage Augenarztsieht gut aus

 
  
    #33
13.02.08 11:11

6268 Postings, 5677 Tage Fundamental@ob

 
  
    #34
13.02.08 11:33
Danke für Deine Information. Sieht auch auf den 2. Blick
interessant aus.

Hast Du ne WKN ? Unter Hermle find ich nix ... ?!  

233942 Postings, 6125 Tage obgicou605283

 
  
    #35
13.02.08 11:36

voller Name ist Maschinenbau Berthold Hermle;
einfach Masch eingeben;

regster Handel in Franfurt und Stuttgart, viel Erfolg damit.  

358 Postings, 5273 Tage Titusinteressantes Thema

 
  
    #36
13.02.08 15:38
Ich werde das mal im Auge behalten.

Hier eine Meldung, die mir so (eher zufällig) in die Augen springen:

06.02.2008 09:11
GEA steigert Auftragseingang um mehr als 30%

Bochum (BoerseGo.de) - Der Anlagenbauer GEA Group AG (News/Aktienkurs) verzeichnete auch im vierten Quartal 2007 eine hohe Nachfrage.
http://www.finanznachrichten.de/...chten-2008-02/artikel-10046895.asp

******
 

4876 Postings, 7723 Tage n1608PVA TePla

 
  
    #37
15.02.08 10:00
Trotz eines absoluten Rekordauftragseingangs im Vorjahr, konnte PVA das Niveau halten. Beim derzeitigen Kursniveau ganz klar ein "strong buy".

PVA TePla AG: Zahlen für das Geschäftsjahr 2007

09:25 15.02.08  

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- -------------- * Umsatz bei 116 Mio. Euro (VJ 70,4 Mio. Euro) * Auftragseingang bei 146 Mio. Euro (VJ 139,5 Mio. Euro) * Auftragsbestand bei 135 Mio. Euro (VJ 101,1 Mio. Euro) (Aßlar, 15.02.2008) - Die PVA TePla AG, Aßlar, veröffentlicht vorläufige Konzernzahlen für das Geschäftsjahr 2007. Der Konzernumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahr von 70,4 Mio. Euro um 65% und erreichte zum Bilanzstichtag 116 Mio. Euro. Der Auftragseingang wurde gegenüber dem Vorjahr von 139 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro gesteigert. Diese Werte liegen im Bereich der von Seiten des Unternehmens veröffentlichten Prognosen und Erwartungen. Der Zuwachs beim Umsatz wurde insbesondere durch den Geschäftsbereich (GB) Kristallzucht-Anlagen erzielt. Aber auch der Umsatz des GB Vakuum-Anlagen lag 2007 deutlich über dem Vorjahreswert und über dem langjährigen Durchschnitt. Beim Auftragseingang des GB Kristallzucht-Anlagen - die Aufträge kommen aus dem Solar- und Halbleiter-Markt - wurde das hohe Niveau des Vorjahres nahezu gehalten. Das Wachstum stammt aus dem GB Vakuum-Anlagen, der einen außerordentlich hohen Auftragseingang verzeichnete und die sehr guten Vorjahreszahlen noch einmal um gut 30% übertreffen konnte. Mit einer Book-to-Bill Ratio auf Konzernebene von 1,26 befindet sich das Unternehmen weiterhin auf deutlichem Wachstumskurs.
 

6268 Postings, 5677 Tage Fundamental@n1608

 
  
    #38
15.02.08 11:05
Sehe ich anders.

"... Der Auftragseingang wurde gegenüber dem Vorjahr von 139 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro gesteigert ..."

Das sind "nur noch" 5% Auftragszuwachs und riecht stark nach einer
Stagnation. Gerade im Fall PVA sehe ich erhebliches Abschlagspoten-
zial, weil man bislang aufgrund von Investitionen etc. noch keine
vernünftigen Gewinnmargen erzielen konnte (und auch in der adhoc
wird nichts über den Gewinn und die weitere Auftragsentwicklung
ausgesagt). Da hat im Kurs derzeit schon ne ganze Menge an positiver
Zukunft vorweggenommen - wäre derzeit seeeehr vorsichtig ...  

561 Postings, 5188 Tage weitwegbin auch seit ca 3 jahren in hermle drin

 
  
    #39
1
15.02.08 11:41
was mich überzeugt: gutes, solides Management, zu 80% in Familienbesitz, EPS Growth 2000-2006: 27,3%, EK-Quote 74%, ROE (2006) 22,8% (Tendenz deutlich steigend und eher 30% in 2007), Dividendenrendite hoch (erwarte 5 Euro Ausschüttung für 2007), durchschnittliche 1DollarPrämisse (2003-2006): 206%!!

Habe mich eine zeitlang nicht mit der Firma beschäftigen können, meine Zahlen sind vor vielleicht 1/2 Jahr das letzte Mal überarbeitet. Was sehr positiv ist: Die Firma kann schnell und flexibel auf eine fallende oder stärkere Auftragslage reagieren, die Mitarbeiter können ggf zu Überstunden verpflichtet werden, die dann in Zeiten von weniger Arbeit abgefeiert werden, alle ziehen am gleichen Strang.

Auf der anderen Seite steht der Preis: Masch Hermle ist seit 2002 mit einer PE zwischen 6 und max.14 gehandelt worden. Zur Zeit haben wir ein P/E 2008E von ca. 8. (Das duchschnittliche PE der letzten Jahre lag bei 9). Unter Einpreisung weniger starken Wachstums für die nächsten 2 Jahre (weiss allerdings nicht, was die Firma selber für ne Guidance hat) sehe ich erstmal keine Bewertung über 10 für die nächste Zeit, also nur limitiertes AUfwärtspotential. Andererseits sichert die Dividendenrendite nach unten ab, so dass man auf längere Sicht sicherlich in schwächeren Phasen zugreifen kann. Obwohl sich vielleicht auch bessere Chancen sonstwo bieten könnten.

561 Postings, 5188 Tage weitwegmeine natürlich

 
  
    #40
15.02.08 11:50
gemitteltes jährliches EPS Growth 2000-2006: 27,3%
und auch durchschnittliche jährliche 1DollarPrämisse 2003-2006: 206%

233942 Postings, 6125 Tage obgicouna, ist jemand bei Hermle eingestiegen?

 
  
    #41
29.04.08 13:36

Dividendenrendite von gut 9%
Umsatzwachstum von 25,3%
JÜ +36%


DGAP-Adhoc: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG (deutsch)
29.04.08 13:10

Hermle blickt auf Rekordjahr 2007 - Ausschüttung von 6,95 EUR je Vorzugsaktie geplant Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Jahresergebnis/Dividende 29.04.2008 Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- Hermle blickt auf Rekordjahr 2007 Ausschüttung von 6,95 EUR je Vorzugsaktie geplant 2008: Vorjahresumsatz und -ergebnis angestrebt Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG veröffentlicht heute die endgültigen Zahlen eines weiteren sehr erfolgreichen Geschäftsjahres. 2007 konnte der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller getragen von einem insgesamt positiven Umfeld sein Geschäftsvolumen konzernweit um 25,3 % auf 243,0 Mio. EUR steigern (Vj. 193,9). Der Mehrumsatz, äußerst effiziente Prozesse und die volle Auslastung der Kapazitäten führten 2007 zu einer überproportionalen Ertragsverbesserung. Sowohl beim Betriebsergebnis, das sich im Konzern um 47,8 % auf 55,7 Mio. EUR (Vj. 37,7) erhöhte, als auch beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das um 49 % auf 56,9 Mio. EUR (Vj. 38,2) zunahm, wurden neue Höchstwerte erzielt. Da die Steuerquote, die im Vorjahr durch einen Sondereffekt begünstigt war, von 31,1 % auf 36,9 % anstieg, vergrößerte sich der Konzern-Jahresüberschuss etwas moderater um 36,4 % auf 35,9 Mio. EUR (Vj. 26,3). Angesichts der starken Ertragslage hat der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG auf Vorschlag des Vorstands heute beschlossen, der Hauptversammlung am 9. Juli 2008 eine erhöhte Ausschüttung vorzuschlagen. Zusätzlich zur unveränderten Dividende von 0,80 EUR je Stamm- und 0,85 EUR je Vorzugsaktie soll ein Bonus von 6,10 EUR (Vj. 3,20) ausbezahlt werden. Trotz der wachsenden konjunkturellen Unsicherheiten ist Hermle zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2008 und strebt im Konzern erneut einen Umsatz auf dem hohen Vorjahresniveau an. Beim Ergebnis, das durch steigende Rohstoff-, Transport- und Personalkosten beeinträchtigt wird, stellt das Erreichen des Vorjahresniveaus ein sehr ambitioniertes Ziel dar.  

6268 Postings, 5677 Tage FundamentalZumindest

 
  
    #42
29.04.08 13:39
scheint jetzt erstmal die Luft raus zu sein:


"... Trotz der wachsenden konjunkturellen Unsicherheiten ist Hermle zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2008 und strebt im Konzern erneut einen Umsatz auf dem hohen Vorjahresniveau an. Beim Ergebnis, das durch steigende Rohstoff-, Transport- und Personalkosten beeinträchtigt wird, stellt das Erreichen des Vorjahresniveaus ein sehr ambitioniertes Ziel dar. ..."


Anders ausgedrückt heisst sowas "Stagnation" .

233942 Postings, 6125 Tage obgicouna ja

 
  
    #43
2
29.04.08 14:12

Du kennst Dietmar Hermle eben nicht; wenn der so was schreibt, heißt das Umsatzwachstum von mind. 10%; er ist eben extrem konservativ in seinen Prognosen
vergleiche mal ältere Äußerungen :

zum JA 2006 Ausblick auf 2007
Aufgrund des hohen Auftragsbestands, der zum Jahreswechsel konzernweit 61,7 Mio. Euro betrug (Vj. 30,8), und nach einem guten Start in das laufende Jahr hält es Hermle für möglich, 2007 weiteres Umsatzwachstum zu generieren.

Ergebnis waren +25% Umsatzwachstum

zum ersten Quartal 2006 Ausblick auf Gesamtjahr 2006:
Aus Sicht von Hermle ist nicht davon auszugehen, dass die derzeit starke Branchenkonjunktur in Deutschland von Dauer ist. „Aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung und des weiter gestiegenen Ölpreises dürfte sich dieses Zwischenhoch wieder abflachen“, meinte Hermle. Aber auch die Mehrbelastungen aus dem neuen Tarifabschluss wirken sich dämpfend aus. Wegen des aktuell soliden Auftragsbestands sieht der Vorstand dennoch gute Chancen, im Gesamtjahr 2006 bei Umsatz und Ergebnis wieder das starke Vorjahresni-veau zu erreichen.

Ergebnis waren +24% Umsatzwachstum  

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20.05.08 08:27
Q1/2008

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Weitere Verbesserung der
Unternehmenskennzahlen in Q1/2008 - Erfolgreiche Inbetriebnahme der
neuen Produktionshalle am Standort Ternitz - Langfristige Nachfrage
nach High-Tech Bohrtechnologie intakt - Positiver Geschäftsverlauf
2008 erwartet

Ternitz, 20. Mai 2008. Die im ATX der Wiener Börse notierte
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte ihre positive
Geschäftsentwicklung auch im ersten Quartal 2008 weiter fortsetzen.
Der Konzernumsatz wurde um 25 % von MEUR 70,8 im ersten Quartal 2007
auf MEUR 88,6 im ersten Quartal 2008 gesteigert, das Betriebsergebnis
(EBIT) stieg von MEUR 15,9 auf MEUR 20,2 (+27 %). Dementsprechend
konnte auch die EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahres-Vergleichsquartal
auf 22,7 % verbessert werden (1. Quartal 2007: 22,5 %). Das Ergebnis
vor Steuern belief sich zum Ende des ersten Quartals 2008 auf MEUR
18,9 nach MEUR 15,8 (+20 %) im ersten Quartal 2007. Infolge dieser
hervorragenden Unternehmensentwicklung stieg auch das Ergebnis nach
Steuern auf MEUR 13,3, nach MEUR 11,5 im Vorjahr, was einem Anstieg
von 16 % entspricht. Somit lag auch das Ergebnis je Aktie mit EUR
0,83 um 16 % über dem Vorjahres-Quartalsvergleichswert von EUR 0,72.
Diese Umsatz- und Ergebnisentwicklung konnte trotz des Rückganges des
Wechselkurses des US-Dollars zum Euro um rund 14 %, verglichen mit
dem ersten Quartal 2007, erreicht werden.

Kapazitätserweiterungen ermöglichen Abbau des Auftragsstandes Der
Auftragseingang hat sich zum Ende des 1. Quartals etwas abgeschwächt,
stieg jedoch trotz des schwächeren Euro-Dollar-Wechselkurses immer
noch um 11 % auf MEUR 74,6 im Vergleich zum 1. Quartal 2007 mit MEUR
67,4. Durch die laufenden Kapazitätserhöhungen an allen Standorten
konnten Lieferzeiten verkürzt und der Auftragsstand erstmals seit
vielen Quartalen wieder abgebaut werden. Er belief sich Ende des
ersten Quartals 2008 auf MEUR 212 nach MEUR 249 zum Jahresende 2007
und MEUR 230 zum Ende des ersten Quartals 2007. Obwohl die Situation
am Facharbeitermarkt weiterhin angespannt ist, konnte
Schoeller-Bleckmann weitere Mitarbeiter gewinnen, sodass der
Personalstand 1.249 per 31.03.2008 betrug, nach 1.222 zum Jahresende
2007.

Das strategische Investitionsprogramm wurde auch im ersten Quartal
2008 konsequent weitergeführt, die neue Produktionsstätte am Standort
Ternitz/Niederösterreich planmäßig fertiggestellt und in Betrieb
genommen. In Houston/USA wurde auf im Vorjahr erworbenen Grundstücken
der Ausbau gestartet.

Ausblick - erfreulicher Geschäftsverlauf 2008 Die langfristige
Nachfrage nach High-Tech Komponenten für die Oilfield
Service-Industrie ist unverändert intakt, auch wenn zuletzt ein
gegenüber den Vorquartalen etwas zögerlicher Ordereingang bei SBO zu
verzeichnen war. Durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten von
Schoeller-Bleckmann und durch langfristige Lieferverträge für das
neue Werk in Ternitz sind langfristige Orderdispositionen der Kunden
nicht mehr in dem Ausmaß notwendig wie in den vergangenen Jahren.
Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung können sich auch aus der
weiteren Entwicklung des Dollar-Euro-Wechselkurses sowie der globalen
Konjunkturentwicklung ergeben. Insgesamt ist jedoch mit einem
erfreulichen Geschäftsverlauf 2008 zu rechnen.

Tabelle der wichtigsten Kennzahlen im Vergleich, in MEUR


1-3/2008 1-3/2007 Veränderung
Umsatz 88,6 70,8 25 %
EBIT 20,2 15,9 27 %
EBIT-Marge (%) 22,7 22,5
Ergebnis vor Steuern 18,9 15,8 20 %
Ergebnis nach Steuern 13,3 11,5 16 %
EPS in EUR* 0,83 0,72 16 %
Mitarbeiter** 1.249 1.119 12 %


* auf Basis der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl
** Stichtag 31.3.

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG ist Weltmarktführer bei
Hochpräzisionsteilen für die Oilfield Service-Industrie. Schwerpunkt
sind amagnetische Bohrstrangkomponenten für die Richtbohrtechnologie.
SBO beschäftigt weltweit 1.249 Mitarbeiter (31.12.2007: 1.222), davon
in Ternitz/Niederösterreich 383 und in Nordamerika (inkl. Mexiko)
614.  

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