AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro


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Neuester Beitrag: 22.01.21 06:31
Eröffnet am: 28.03.20 07:27 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 679
Neuester Beitrag: 22.01.21 06:31 von: cicero33 Leser gesamt: 125.245
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1076 Postings, 1838 Tage cicero33AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro

 
  
    #1
7
28.03.20 07:27
Ich habe mich dazu entschlossen einen neuen AT&S - Thread zu eröffnen, weil das Unternehmen im Rahmen der dem Leitsatz "More than AT&S" untergeordneten Strategie eine bedeutende Veränderung erfährt, die dazu führen wird, dass AT&S auch an der Börse neu bewertet werden wird. 

Ich möchte damit auch das Kursziel 80 Euro für das Geschäftsjahr 2024/25 ausgeben und habe entsprechend auch den Thread-Titel angepasst.

Die Grundlage für dieses Kursziel bilden die unternehmenseigenen Prognosen, wonach mittelfristig, also in 5 Jahren (GJ 2024/25), ein Umsatz von 2 Mrd Euro und eine EBITDA-Marge von 25-30% erreicht werden soll. 

Was steht also hinter dem Leitsatz bzw. der Strategie "More than AT&S":?

* Die Hauptsäule ist definitiv der massive Ausbau der IC-Substrate - Produktion, welche die Kapazitäten bis zum GJ 2024/25 stufenweise verfünffachen lässt und AT&S unter die TOP 3 - Hersteller (weltweit) vorstoßen lassen soll. 

* Daneben steigt AT&S verstärkt in die Modulproduktion ein. Es wurden bereits Investitionen in Produktionsanlagen (Werk Chongqing II) vorgenommen. Die Umsätze sollen in den nächsten 2 Jahren
5-10% des Konzernumsatzes erreichen. 

* Zusätzlich zur "Produktion" von Modulen wird AT&S auch Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Das geht von der Planung mit dem Kunden, über die Produktion und den Tests. Die Wertschöpfung wird also gesteigert und weitere Umsätze erzielt.

In den letzten Jahren ist es gelungen weltweit die Nr. 1 bei der Produktion von technologisch hochwertigen Leiterplatten zu werden. Die Margen stiegen stetig an. Die Pläne unter "More than AT&S" werden eine weitere Margenverbesserung nach sich ziehen.
Die Projekte sind nicht nur bereits geplant und großteils finanziert, sondern es wurde bereits mit der Umsetzung begonnen. Nach zuletzt getätigten Investitionen wird sich die Kapazität für die Produktion von IC-Substraten bereits im GJ 2020/21 nahezu verdoppeln. 

Anhand der angeführten Parameter (Umsatzverdoppelung und Margenverbesserung) lässt sich somit für das Geschäftsjahr 2024/25 ein EBITDA von 500-600 Mio bzw. ein Nettogewinn zwischen 205 und 280 Mio errechnen (Selbstverständlich wurden dabei auch erhöhte Abschreibungen und Zinskosten bzw. Steuern berücksichtigt).
Unterstellt man nun bei gleichbleibender Aktienanzahl einen Aktienkurs von 80 Euro käme man auf einen Marktwert von 3,1 Mrd Euro. Bei der erwarteten Gewinnspanne würde das ein KGV von 11-15 bedeuten. Die Kosten für den Ausbau sollen aus dem CashFlow, den bestehenden liquiden Mittel und neuen Krediten, bestritten werden. Es ist also keine Kapitalerhöhung geplant.

Ich freue mich auf Eure Meinungen zum Thema...  
653 Postings ausgeblendet.
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51 Postings, 69 Tage DividendiusSubstratknappheit + AT & S Übernahmegedanken

 
  
    #655
12.01.21 12:50
Die Substratknappheit muss nicht unbedingt für längere Zeit eine Chance für AT & S sein. Wärest Du die personifizierte Computerindustrie und AMD käme bei den Lieferungen auf unbestimmte Zeit in Schwierigkeiten (und damit die Produktionsmenge Deiner eigenen Produkte), würdest Du das hinnehmen ? Folglich: Wärest Du AMD, müsstest Du nicht darüber nachdenken, wie Du unabhängiger wirst, von überausgelasteten Zulieferern, die Deinen Verkaufs- / Produktionserfolg hemmen (und sei es, dass Du selbst in die Produktion der fehlenden Teile einsteigst oder andere dazu "ermutigst") ?

Eine Übernahme muss nicht unbedingt nachteilig sein. Auch Androsch stieg einst bei einer Steirischen Leiterplatten AG ein .... :o)) Was ihr gutgetan hat. Allerdings klar, man hat Übernahmen nicht so gerne, weil man nicht weiß, was dann passiert. Aber wenn die aktuelle große Tech.Blase platzt, wissen wir auch nicht so genau, wo der Kurs hingeht.

Die Standhaftigkeit der beiden Hauptaktionäre muss nicht Sorge bereiten. Machen wir mal dasselbe, wie bei unseren allgemeinen Analysen des Titels, und kalkulieren wir Wahrscheinlichkeiten, Erwartungen  und Fakten. Die Androschstiftung besitzt 17,6 % der Aktien. Wenn es 38.850.000 Stk. Aktien gibt, dann hat Androsch 6.837.600 Stk. davon. Bei der voraussichtlichen Dividende von € 0,27 bekommt die Androsch Stiftung € 1,85 Mio ("im Jahr"). Selbst nach Abzug der KEST, sind das immer noch rund € 1,3 Mio.

Haus und Auto hat Androsch schon, der Wahlarzt und eine volle Tiefkühltruhe sind bei € 1,3 Mio sicherlich auch noch "drin". Und wenn die Dividende angesichts der guten Aussichten eines Jahres dann noch steigt, warum sollte er bzw. die Stiftung die Kuh, die reichlich Milch fließen lässt, hergeben ? Bei der Dörfingerstiftung sieht es ähnlich aus, nur ein wenig besser, weil die 18 % der Aktien besitzt. Ich denke, von dieser Seite her droht keine große Gefahr, was ich in den positiven Teil von AT&S verorte :o)

Eventuell muss man über Erben nachdenken .... aber da es sich um Stiftungen handelt, ist die Gefahr relativ überschaubar.  

81 Postings, 1594 Tage AktienFredKepler Cheuvreux At&S Buy €36.

 
  
    #656
1
12.01.21 13:38

 

 

Kepler Cheuvreux startet At&S mit Buy und einem Kursziel von €36.

 

news.guidants.com/#!Ticker/Profil/

 

ats.net/de/investoren/die-aktie/konsensus/

 

 

 
Angehängte Grafik:
screenshot_2021-01-12_analysen_-_deutsch.png (verkleinert auf 50%) vergrößern
screenshot_2021-01-12_analysen_-_deutsch.png

51 Postings, 69 Tage DividendiusVergleich Kursverläufe

 
  
    #657
12.01.21 14:59
Klar: 133 % oder 385 % Steigerung sind "schöner". Wobei AT&S ausgehend vom Jahrestief von knapp € 10 nun bei etwa € 28 steht und somit ebenfalls um rund 180 % gewachsen ist.   ich übersehe nun nicht die Kennzahlen, wie Marktkapitalisierung etc. (letztere bei Unimicron rund 4 x größer als bei AT&S). Aber ganz außer Acht lassen sollten wir nicht, dass die Taiwanesische Unimicron aktuell (12.01.2021, 13:30) bei einem Kurs von 99,40 (TWD !!) steht, also bei € 2,92 - wenn ich mich nicht verrechnet habe. Kann aus Erfahrung bei anderen Titeln sagen: ganz gleich was die Kennzahlen und Prognosen sagen - bei Einstiegskursen im Centbereich oder um die € 1, da geht's halt relativ schnell mal um 100 - 200 %  rauf und genauso schnell wieder runter, weil da sehr viel mehr "Marktteilnehmer" an der Arbeit sind, die entsprechende Handelsvolumina produzieren - und nicht immer sind da kennzahlenspezifische Überlegungen dabei. Für gar nicht so wenige ist die Börse vor allem ein großes Casino.  

Ist auch verständlich: Hast Du z.B. € 50.000 Kapital, so kannst Du 1.765 Stk. AT&S Aktien (Kurs € 28,00) kaufen. Und steigen die dann um € 0,50 - dann hast du einen Gewinn (vor KEST, also quasi ein EBITDA) von € 882,50 gemacht.  Du kannst auch 16.666 Stk. Unimicron (Kurs umgerechnet € 3.-) kaufen. Steigen die dann um € 0,50  dann hast Du ein privates EBITDA von € 8.333 ..... Ich weiß, klingt wie eine Milchmädchenrechnung. Ist es auch. Aber eine realistische, man blicke nur nach Griechenland nud betrachte die dortigen Bankenwerte beispielsweise. Da gibt's genug Investoren, die sich vor allem von solchen "Prinzipien" leiten lassen und schönes Geld verdienen.

Darum: Die Vergleichscharts sind wichtig, weil man sieht, die Branche hat eine gewisse Entwicklung. Da ist AT&S dabei. Die Amplituden bei den Charts sehe ich eher relativ. Mehr Gewicht würde ich ihnen nur dann beimessen, wenn die Benchmarks bei den Abschwüngen in Relation weniger stark betroffen wären, als AT&S. Was mich hingegen mehr schmerzt, ist, dass die Dividendenrenditen bei Unimicron leider ebenfalls höher sind (Quelle: Marketscreener - Unimicron 2020e / 2021e: € 1,36 / 1,98  oder Nan Ya: € 2,69 / 3,83 % ... im Vergleich AT&S: 1,12 / 1,30 %). Hier habe ich die Hoffnung, dass AT&S nach Abbau der Belastungen für das Werk III, bei den Dividenden hoffentlich kräftig nachrüsten wird .....

 

1076 Postings, 1838 Tage cicero33Dividendius

 
  
    #658
12.01.21 17:02
Ich denke man muss da unterscheiden. Woran liegt es, dass Zulieferer nicht liefern können? Im konkreten Fall dürfte man zu spät begonnen haben, in neue Kapazitäten zu investieren, und man hat wohl nicht mir der hohen Nachfrage gerechnet. Und dann gab es ja auch noch den Brand bei Unimicron. Ich gebe Dir aber recht, die Kunden werden bei einem Versorgungsnotstand nach Auswegen suchen. Kurz- und Mittelfristig wird man da wohl eher keine Möglichkeiten haben, das irgendwie zu kompensieren. Auch wenn man das selbst in die Hand nimmt und eigene Werke errichtet, würde man mit mehrjährigen Wartezeiten rechnen müssen.

Das stimmt schon, eine Übernahme muss für die Aktionäre nicht zwangsläufig nachteilig sein. Das kommt dann halt auf die Konstellation an und wer der Übernehmer ist. Vor vielen Jahren war ich in ein Unternehmen investiert, welches das Objekt eines Bieterwettkampfes war. Die Angebote wurden mehrmals nach oben angepasst. Das ist natürlich ein Traumszenario eines Kleinaktionärs.

Wenn Du schreibst, dass AT&S auch um 180% gestiegen ist, dann musst Du bei Unimicron und Nan Ya aber auch den gleichen Berechnungsbeginn hernehmen. Das Kursplus dieser Aktien würde auch wesentlich höher sein, wenn man die Corona-Kurstiefststände hernehmen würde. Mein Vergleich von oben war schon richtig - er zeigt die 1 - Jahresperformance für alle drei Aktien.
 

1076 Postings, 1838 Tage cicero33Übernahme

 
  
    #659
12.01.21 17:28
Du kannst das Ganze ja auch andersherum sehen. Anstatt selbst ein Werk für ABF-Substrate zu bauen und sich damit Versorgungssicherheit zu garantieren, wäre es für Intel ja wesentlich einfacher AT&S einfach zu übernehmen.
Ich denke, Unternehmen wie Intel oder TSMC müssen in dieser Situation alles tun um mit den ABF-Substraten versorgt zu sein, vor allem wenn die Lieferfähigkeit der eigenen Chips damit zusammen hängt.   Was läge da näher, sich einfach die Zulieferer einzuverleiben. Meiner Ansicht nach zeigen die Kurse von Nan Ya und Unimicron diese besondere Stellung die sie derzeit haben - bereits an.
AT&S hingegen hat gerade ein Niveau erreicht, wie wir es vor 3 Jahren auch schon hatten.
 

1716 Postings, 456 Tage Michael_1980Gedankem

 
  
    #660
12.01.21 21:07
Ich kann mir nicht vorstellen das Dörfler und Androsch verkaufen würden.  

28 Postings, 260 Tage stockererDörfler Gedanken

 
  
    #661
12.01.21 22:37
Der hat doch jetzt während den Lockdowns fett nachgekauft
Der ist jetzt schon dick im Plus.
Wird doch jetzt nicht schon verkaufen
Vielleicht hat einfach günstig Dividenden Aktien geshoppt

//
Frage: Weiß hier jemand ob ATS noch fürs Fairphone produziert? Hab seit 2015 nichts gefunden.
 

1076 Postings, 1838 Tage cicero33Verkauf - Übernahme

 
  
    #662
13.01.21 06:11
Ich denke ja auch nicht, dass einer der Beiden verkaufen möchte.  Man kann das eher als die Angst des Aktionärs bezeichnen, dass nicht doch noch etwas den vorhersehbaren weiteren Kursanstieg verhindert.  
Ich gebe euch aber natürlich recht. Es ist sehr unwahrscheinlich.
Wesentlich wahrscheinlicher ist es aber, dass jemand ein Übernahmeangebot stellt. Das können jetzt Finanzinvestoren genauso sein, wie Kunden (aus den erwähnten Gründen) oder auch die Konkurrenz oder diverse staatsnahe chinesische Unternehmen. Wenn China seine Chipindustrie ganz nach vorne gebracht hat, werden sie auch hochwertige ABF-Substrate brauchen.  
Bei einem Streubesitzanteil von über 60% wäre es nicht schwer, dass man hier auf die Aktienmehrheit kommt und damit das Sagen im Unternehmen hat. Die Herren Dörflinger und Androsch hätten allerdings auch dann noch die wichtige Sperrminorität und könnten damit weiterhin einen gewissen Einfluss auf das Unternehmen aufrecht erhalten.
 

1076 Postings, 1838 Tage cicero33Verbesserte Ausgangslage

 
  
    #663
13.01.21 06:37
Auf jeden Fall hat sich die Lage bei AT&S in den letzten Monaten deutlich verbessert. Die Analysten haben das nun teilweise auch erkannt. Das Kursziel von 36 Euro von Kepler Cheuvreux  setzt hier deutliche Akzente.
Frau Schinwald von der RBI dürfte nicht mehr ganz auf dem Laufenden sein, anders kann man sich diese 16,5 Euro wohl nicht erklären. Ist auch irgendwie schade, für Raiffeisen-Kunden, die Vertrauen in die Bank haben und deren Kursziele für Bare Münze nehmen.

Wir Aktionäre könnten uns hier eigentlich entspannt zurück lehnen und der Dinge harren, die da in den nächsten Jahren auf uns zukommen. Das Kursziel 80 Euro bleibt hier natürlich aufrecht.  

1221 Postings, 15 Tage MobiannaLöschung

 
  
    #664
13.01.21 06:56

Moderation
Zeitpunkt: 13.01.21 07:48
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Erotischer Inhalt

 

 

51 Postings, 69 Tage DividendiusÜbernahme & Raiffeisenprognose

 
  
    #665
13.01.21 16:35
Ich glaub, mit der Übernahmegefahr sind wir uns einig. Auch wenn so etwas immer passieren kann, würde ich dazu (auch ohne Androsch und Dörfler) derzeit keine große Gefahr sehen: wer die Mehrheit von AT&S kauft, muss dennoch einiges Geld auf den Tisch legen - und bekommt dafür nicht nur 50plus eines schönen Unternehmens, sondern auch die Mehrheit an der Verschuldung ,  da AT&S derzeit ja nicht ganz "sorgenlos" produzieren kann.  Ich würde eher  erwarten,  dass entweder die schon bestehenden  Produzenten  ihre Kapazitäten erweitern  oder  überhaupt neue Marktteilnehmer  in diesem Segment  erscheinen. Beides wird aber, wie Du richtig schreibst, einige Zeit dauern, bis dahin  müsste AT&S  eigentlich  den Schuldenberg  schon gut im Griff haben  und  sehr profitabel  arbeiten können. Und spätestens dann wird der Kurs entsprechend hoch sein, so dass eine Übernahme aus diesem Grund nicht sehr attraktiv sein wird. Aber ja, wenn China oder Tesla (Amazon scheidet ja Gott sei Dank aus :o) das wollen, dann besteht hier immer Potential.

Was den Kursverlaufsvergleich angeht, hast du das sicher richtig aufgesetzt. Ich möchts einfach "positiv" sehen, AT&S ist eine recht empfindliche Aktie - startet später und fällt früher - aber sie wird ein gutes Pferd im Stall sein. Ich glaube das könnte ein Grund sein, warum sich manche Analysten mit der Einschätzung des Kurszieles schwer tun. Manche sind halt besonders optimistisch, andere kommen in die ( für sie dann persönlich peinliche Lage), verspätet nachziehen zu müssen, das könnte bei Raiffeisen derzeit der Fall sein.

Wichtig wäre, dass AT&S und Herr Gerstenmayer weiterhin so publizistisch aktiv bleiben, wie gegen Ende des letzten Jahres. Das alleine könnte den Kurs dort halten, wo er derzeit ist - und dann natürlich die Zahlen im Februar.  

248 Postings, 1777 Tage MelandyWas is los

 
  
    #666
15.01.21 16:21
Kleiner rücksetzer?
 

Optionen

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerHast Du ...

 
  
    #667
15.01.21 16:44
... deine Gewinne abgesichert?  

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerNicht ...

 
  
    #668
15.01.21 16:47
... das jetzt der Crash beginnt?
Small Caps verlieren bestimmt wieder besonders stark?  

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerDeshalb:

 
  
    #669
15.01.21 16:49
Deshalb: unbedingt Stop setzen nicht vergessen!!!  

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerDeshalb:

 
  
    #670
15.01.21 16:50
Deshalb: Stopp setzen nicht vergessen!  

28 Postings, 260 Tage stockererHihihi wenn Leute Panik bekommen...

 
  
    #671
15.01.21 19:37
...wenn der Kurs mal 5% fällt.

Die Aktie ist seit Dezember um 40% gestiegen. Das es nicht jeden Tag bergauf gehen kann ist doch wohl jedem klar.

Leute verkauft am Besten alles und legt es ins Sparbuch. Kursschwankungen sind am Aktienmarkt durchaus üblich deshalb gilt auch der allgemeinen Rat sein Money nur dann zu investieren wenn ihr es auch für 5 - 10 Jahre drinnen lassen könnt.  

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerEs ...

 
  
    #672
16.01.21 11:04
... es pricht vieles dafür, dass die Rallye noch weiter geht! Vor allen Dingen natürlich das billige Notenbankgeld. Andererseits haben wir es mit einer ausgeprägten Blasenbildung zu tun, die Bewertungen sind bei den meisten Tech-Aktien überzogen und small caps verlieren bei einer Korrektur am meisten, das zeigt die Historie auch gerade bei Gürkchen sehr eindrucksvoll! Deshalb würde ich in der gegenwärtigen Situation nur mit Absicherung agieren auch wenn Gürkchen immer noch günstig bewertet sein sollte?  

164 Postings, 1391 Tage DasBerlinerBy ...

 
  
    #673
16.01.21 11:15
...  einem Crash möchte ich Gürkchen nicht im Depot haben sondern kaufen, aber dann gibt's auch wieder so viele andere Aktien günstig, die wahrscheinlich auch wieder schneller steigen als die Freilandgurke.  

51 Postings, 69 Tage DividendiusKursrutsch

 
  
    #674
16.01.21 15:07
Gewinnmitnahmen - noch dazu bei solch saftigem Anstieg davor - überraschen nicht wirklich. Wer gute Nerven hat, der verkaufe jetzt und kaufe dann, wenn der Kurs weiter unten ist, wieder zurück. Dumm ist nur, dass man nicht weiß, wann das Gefälle wieder aufhört, und dann kann's sein, dass man Pech gehabt hat....

An den Aussichten hat sich nichts geändert. AT&S wird gute Geschäfte und Gewinne machen. Alles andere ist die übliche Casinozockerei.

Bleibe bei meiner Position (sowohl am Depot als auch in der Meinung): Das hört (großteils) auf, wenn AT&S wirklich gute Dividenden zahlt - da meine ich aber gegen € 0,80 - 1,00, das könnte in 5 - 8 Jahren erreicht werden. Und wenn man die dann  in gleichen Teilen nach USA Vorbild quartalsweise auszahlte, hörte sich auch die Zwischenzockerei auf. Aber das wird leider nie kommen.  

1076 Postings, 1838 Tage cicero33ABF-Substrate

 
  
    #675
21.01.21 05:33

Wieder ein  Artikel von Digitimes im Zusammenhang mit den ABF-Substraten.

Interessant ist der Artikel vor allem auch deswegen, weil er wieder aufzeigt, dass die Branche offenbar damit rechnet, dass das Angebot an ABF-Subtsraten langfristig knapp bleiben wird. Wieder auch der Hinweis, dass die "Technologischen Barrieren" bei den ABF-Substraten hoch sind und die Verkaufspreise damit auch hoch bleiben sollten.


Unimicron zur weiteren Steigerung der ABF-Substratkapazität
Jay Liu, Taipeh; Steve Shen, DIGITIMES Mittwoch, 20. Januar 2021 0 Dropdown umschalten
Der Leiterplattenhersteller Unimicron Technology wird seine brenngeschädigte BT-Substratanlage in Taoyuan, Nordtaiwan, voraussichtlich wieder aufbauen und nach Angaben der Industrie auf die Herstellung von ABF-Substraten übertragen.

Da das Angebot an ABF-Substraten derzeit hinter der Nachfrage zurückbleibt, was wahrscheinlich zu einem langfristigen Trend wird, ist es für Unimicron vernünftig, die Produktion von ABF-Substraten durch Neuausrichtungen der Produktionslinien zu steigern, so die Quellen.

Außerdem sind die technologischen Barrieren für die Herstellung von ABF-Substraten höher als für BT-Produkte, was es verwandten Herstellern ermöglicht, die Produkte zu höheren Preisen anzubieten und damit Umsatz und Gewinn zu steigern, fügten die Quellen hinzu.

Bevor das Feuer sein Werk in Taoyuan traf, hat Unimicron in den letzten 2 bis 4 Jahren weiterhin neue Investitionen in den Ausbau der ABF-Substratkapazität getätigt.

Unimicron gab jedoch bekannt, dass die Überholungspläne für den Zeitpunkt der Wiederherstellung des Betriebs der feuergeschädigten Anlage und die Verlagerung der Anlage auf die Produktion von ABF-Substraten noch nicht abgeschlossen sind.



https://www.digitimes.com/news/a20210120PD206.html
 

1716 Postings, 456 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #676
21.01.21 06:22
AT&S sollte einen Technischen Vorsprung haben, beschäftigen & foescht sie sich schon fast ein Jahrzehnt damit  

51 Postings, 69 Tage DividendiusGedanken & Autoindustrie

 
  
    #677
21.01.21 14:46
Sehe ich auch so, Michael.1980.

Zur Autoindustrie hat der Autohandel die schlechten Verkaufzahlen des Vorjahres (schlechtestes Ergebnis ever...) bekanntgegeben. Mit der fast "logischen" Angabe, dass die Sparte E-Mobilität trotzdem starke Zuwächse verzeichnete. (Luxuskarossen merkwürdiger Weise aber auch) Ist wohl zu relativieren, weil bei ursprünglich niedrigen Margen, die prozentuellen Zuwachsraten immer größer aussehen, als die absoluten Zahlen. Dennoch.... VW befindet sich bei seinen Entwicklungskosten für neue Antriebstechnologien bereits im Milliardenbereich !

Die aktuellen Börsenbewertungen vieler Technologiewerte (auch Unimicron) sind, denke ich, in der Zwischenzeit schon sehr hoch - und dazu im letzten Jahr auch extrem gestiegen. Könnte sein, dass sich da eine Blase auftut. Aber auch wenn die platzt, müsste die Auftragslage für Unternehmen wie AT&S blendend bleiben, denn die hat mit heißlaufenden Börsenkursen nur am Rand zu tun.

Heißt für mich: platzt eine Blase, fällt wahrscheinlich auch der AT&S Kurs (hoffentlich in Relation zu den entsprechend höher bewerteten "anderen" weniger stark - aber Wien als Börsenort ist da nicht einfach). Die Gewinnaussichten für AT&S bleiben davon aber unberührt gut. Damit bleibt AT&S ein wachsend interessanter Titel. Eigentlich müsste man schon eine Kurve konstruieren, wie das Interesse an AT&S steigt, in Relation zum Abbau der Investions- und Alaufkosten für Werk III...

Und sobald sich das Unternehmen ordentliche (gewinnorientierte) Dividenden leisten kann, müsste es an den Börsen meiner Meinung nach nochmal weiter nach oben gehen.

Sehe damit alle Zeichen auf "grün". Besonders dann, wenn man den Titel langfristig im Depot hat, und die bei AT&S leider oft auch große Volantilität nicht so sehr in's Gewicht fällt. Immerhin ist fast schon hervorzuheben, dass AT&S im Krisenfall nicht mehr auf Kurse um € 5.- herunterkracht, sondern um € 10,- Vielleicht eine ungewöhnliche Betrachtung, aber auch hier hat sich AT&S um 100 % verbessert.  

51 Postings, 69 Tage DividendiusJoe Biden und AT&S

 
  
    #678
2
21.01.21 18:17
Möchte gerne eine kleine persönliche Spekulation in's geschätzte Forum stellen:

1) Joe Biden, möchte in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit, 100 Millionen Amerikaner gegen COVID impfen. Ich trau ihm das zu. Das heißt, Anfang Mai ist ca 1/3 der Bevölkerung geimpft - geht's in dem Tempo weiter (warum dann eigentlich nicht), dann verfügt die USA Ende Sommer über eine "Herdenimmunität". Heißt: spätestens ab  Herbst Wegfall aller Covidrestriktionen, der tecnnische Weg zur Rückkehr in die Normalität der privaten Haushalte, am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft ist möglich. Das ist gut für die Wirtschaft. Und was gut für die US Wirtschaft ist, ist bisher auch immer gut für den Rest der Welt gewesen.

2) Joe Biden möchte in den nächsten Jahren 2.000 Mrd (!) in den Wiederaufbau der Wirtschaft pumpen. Es wird ja wohl niemand zweifeln, dass das nicht auf gut ist für die Wirtschaft. Und was für die US Wirtschaft gut ist .....

3) Joe Biden möchte rasch in das Pariser Klimaabkommen zurückkehren. Er hat also, im Unterschied zu Trump, ein gewisses Umweltbewusstsein. Aus der Kombination von Punkt 1) und 2) meiner Spekulation würde ich ableiten, dass daher ein guter Teil des staatlichen Investitionsvolumens in neuere, umweltbewusstere, Technologien fließen wird. Sei es nun hinsichtlich Energiegewinnung, Maschinen in der Industrie, Antriebstechnologien von Fahrzeugen bis zu Einflüsse auf das private Energiebewusstsein im Leben der Amerikaner (da gibt es noch viiiiiel Potential ........). Europa macht das ja auch, allerdings pflegen die Amerikaner, wenn sie mal was angehen, richtige Pflöcke einzuschlagen, wo Europa - zwar nicht was das Bewusstsein angeht, aber die Investitionsfreudigkeit - eher noch in der Dimension von "Essstäbchen" denkt.

4) Joe Biden will ein neues Gesprächsklima zu Staaten wie China aufbauen. Trump hat hier, so schwer mir das zu sagen fällt, durchaus richtige Ansätze gesehen (US Außenhandelsdefizit, Abhängigkeit von Chinesischer Währungspolitik, fragwürdiger Umgang mit Urheberrechten und besonders auch mangelnder Zugang zum riesigen chinsischen Markt - während China, das "gefühlt" mehr Dollars besitzt als die USA selbst - frei in den USA oder Europa einkaufen geht). Trump hat bloß weder Diplomatie noch politisches Fingerspitzengefühl hinsichtlich der Maßnahmen gekannt. Was bisher ein Nachteil war (Zölle, Wirtschaftskrieg, Untergang der Gesprächskultur), könnte nun ein Vorteil werden - denn Joe Biden ist kein Dummkopf. Er hat nun alle möglichen (irren) Maßnahmen, die er zurücknehmen kann - was Trump ja angesichts seines persönlichen Egos nicht konnte - aber Biden wird die kommenden Zurücknahmen nicht blauäugig einfach herschenken, er wird es diplomatisch verpacken und gegen das eine oder andere Entgegenkommen Chinas eintauschen. Und davon hat auch Europa was, denn wir können uns nun (wie wir das seit 100 Jahren gewohnt sind) einfach "anschließen".

Was hat AT&S von alldem ?

Ich denke bei einer absehbaren RASCHEN Normalisierung der Lage in den USA haben alle was davon, da ist auch AT&S dabei. Bei verstärktem klimapolitisch bedingten Ausbau neuer Technologien, die mit sicherheit sehr oft computerunterstützt sind, ist AT&S, wie alle in dieser Branche Tätigen, ganz besonders begünstigt.

Kommt es (auch nur zu einer behutsamen) Normalisierung und Öffnung des chinesischen Marktes und den westlichen Märkten, unter der Führung der USA, dann wird das natürlich sehr stark alle Produkte betreffen, die Leiterplatten benötigen......... :o) Abgesehen davon gibt es viele Asiaten, die noch nicht die neuesten Apple Produkte etc... besitzen

Das alles könnte (und ich denke WIRD) in der Joe Biden Administration eintreten, und ich denke, er wird in den nächsten beiden Jahren, wo er in beiden Häusern die Mehrheit hat, Gas geben.

Cicero versorgt uns dankenswerter Weise immer wieder mit Berichten, wonach es jetzt schon bei den Substraten eine Knappheit gibt, die auch noch einige Jahre anhält. Die Knappheit müsste damit eigentlich wachsen - und damit auch die Preise bei den Herstellern, jedenfalls aber die Auslastung der Produktionsbetriebe.

Was heißt das nun für AT&S ?

Wir stehen eigentlich nur vor der Frage, wie schnell AT&S mit allen seinen Werken - speziell Werk III - Vollast fahren kann. Hier müsste man sehr viel Energie reinstecken !! Und dann kann AT&S schon mal das Werk IV planen (wobei dieser letzte Punkt der ist, den ich mir irgendwie JETZT nicht wünsche, denn es wäre schön, wenn rasch die Investitionen von Werk III gedeckt werden, damit danach auch mal ordentlich Gewinnteilung mit den lange schon dürstenden Aktionären in Form von kräftigen Dividenden möglich wird).

Summa summarum: Ich tippe, dass Hr. Gerstenmayer seine Prognosen sehr bald nach oben verbessern "muss". Und zwar kräftig. Macht er das, dann wird der Kurs weiter nach oben gehen - das haben schon die letzten Wochen gezeigt, und da war Biden erst noch "ante portas".

Höchst zuversichtliche Grüße, Dividendius  

1076 Postings, 1838 Tage cicero33Dividendius

 
  
    #679
22.01.21 06:31
Vielen Dank dafür, dass Du uns einen Einblick in Deine Sicht der Biden`schen US-Politik gewährt hast.

Ich bin da voll bei Dir. Die Demokraten fördern und unterstützen  ja traditionell bzw. tendenziell jenen Teil der US-Wirtschaft, die mit Technologie zu tun hat, während die Republikaner von der sogenannten Old-Economy (Schwer- bzw. Ölindustrie, Rüstung). Wie Du richtig schreibst kommt nun auch noch der Umweltschutz dazu, den die Demokraten mit Biden sicher stark forcieren werden.

Die Republikaner hätten den Trend zur Automatisierung und Robotisierung, Künstlichen Intelligenz, Selbstfahrenden Autos, zwar nicht aufgehalten, aber ich denke auch, dass es prinzipiell von Vorteil für die Tech-Branche ist, wenn Biden nun die Vorgaben macht. Beim Umweltschutz ist die Sache hingegen klar, dass Biden hier viel mehr tun wird.

Hinsichtlich der Auswirkungen auf AT&S:

Ich denke, der größte Vorteil des Regierungswechsel ist, dass die Unsicherheit weg fällt. Bei Trump wusste man nie, was ihm als nächstes einfällt. Gerade im Zusammenhang mit China war das schon auch recht gefährlich. Biden wird seine China-Politik sicher gemäßigter ablaufen lassen.
Ansonsten bin ich der Meinung, dass diese übergeordneten Trends (wie oben angeführt) ohnehin ständig am laufen sind. AT&S profitiert da mit seiner breiten Aufstellung in vielfältiger Weise. Siehe dazu auch das neueste Unternehmensvideo: https://www.youtube.com/watch?v=joNupvd16R8

Bezüglich des neuen Werkes Chongqing III. Da bin ich mir sicher, dass AT&S alles Menschen möglich tun wird, um dieses Werk so schnell als möglich zum Laufen zu bringen.
Hinsichtlich einer möglichen baldigen Planung eines weiteren Werkes bin ich der Meinung, dass man hier nichts anbrennen lassen soll. Wenn der Markt da ist und sich Kunden finden, die weitere Produkte (insbesondere Substrate und Module)  von AT&S fordern, dann sollte man auch ein weiteres Werk dafür bauen. Allerdings stellt sich die Frage der Finanzierung! Diese wird ohne weiteres Eigenkapital nicht möglich sein.  
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