Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

► TTT-Team / Montag, 18.07.2005


Seite 2 von 3
Neuester Beitrag: 23.06.06 16:47
Eröffnet am: 18.07.05 07:46 von: Happy End Anzahl Beiträge: 51
Neuester Beitrag: 23.06.06 16:47 von: master_of_d. Leser gesamt: 10.428
Forum: Börse   Leser heute: 1
Bewertet mit:
3


 
Seite: < 1 |
| 3 >  

1171 Postings, 6084 Tage ER2DE2@lead: ist doch OK!

 
  
    #26
1
18.07.05 14:05
Öl fällt, Dax fällt ==> ist OK

1. steigendes Öl belastet zwar die Konjunktur
2. aber bei nachlasssender Konjunktur fällt auch der Ölpreis wg. mangelnder Nachfrage bzw. bei steigender Konjunktur und steigendem Dax wird auch der Ölpreis mitsteigen ...


kann man im u.a. Chart (2 Jahr) einen eindeutigen Zusammenhang sehen?
doch eher nach Punkt 2 oder?
 
Angehängte Grafik:
DAX_Brent_20050718.gif
DAX_Brent_20050718.gif

33505 Postings, 5328 Tage PantaniDie drücken den Markt

 
  
    #27
18.07.05 15:18

ROUNDUP: Citigroup enttäuscht trotz Milliardengewinn - Kapitalmarktumfeld

NEW YORK (dpa-AFX) - Der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup hat im zweiten Quartal die Markterwartung wegen eines schwierigen Marktumfelds trotz eines Milliardengewinns verfehlt. Der um Sonderposten bereinigte Überschuss sei wegen eines schwachen Geschäfts im Investmentbanking um fünf Prozent auf 5,07 Milliarden Dollar gefallen, teilte die Bank am Montag in New York mit. Experten hatten zumindest mit einem unveränderten Gewinn gerechnet. Die Aktie fiel vorbörslich um knapp zwei Prozent.

Citigroup-Chef Charles Prince begründete den Rückgang des bereinigten Gewinns mit schwierigen Rahmenbedingungen. "Das Kapitalmarktumfeld war eines der schlechtesten in den vergangenen Jahren. Zusammen mit der sich abflachenden Zinskurve führte dies zu einem deutlichen Rückgang im Rentengeschäft." Hinzu kam ein neues amerikanisches Insolvenzgesetz, das zu einem Anstieg von Insolvenzanträgen führte. Dies belastete das Kreditkartengeschäft in den USA. Der Investment- und der Unternehmensgeschäftsbereich taten sich ebenfalls schwerer.

INVESTMENTBANKING

Vor allem im Geschäft mit großen Firmenkunden und im Investmentbanking musste die Citigroup deutliche Rückschläge einstecken. Hier sank der bereinigte Gewinn bei rückläufigen Erträgen um 22 Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. Im Konsumentengeschäft stieg der Gewinn vor Sonderposten dagegen um sechs Prozent auf 2,72 Milliarden Dollar. Die bereinigten Erträge seien um drei Prozent auf 11,63 Milliarden Dollar geklettert.

Im Vorjahr war der Gewinn durch Rückstellungen für Gerichtsklagen mit knapp fünf Milliarden belastet worden. Demgegenüber stand ein Veräußerungsgewinn von 756 Millionen Dollar. Nach Sonderposten sei deshalb der Gewinn von 1,144 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 5,073 Milliarden Dollar geklettert. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres seien keine Sonderposten angefallen.

ERTRÄGE GESTIEGEN

Die um den Verkauf von Samba bereinigten Erträge seien im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 20,17 Milliarden geklettert. Bei den Kosten verzeichnete das Unternehmen ohne die Kosten für die Gerichtsverfahren einen Anstieg um sieben Prozent 10,97 Milliarden Dollar./zb/mur/sbi

Quelle: dpa-AFX

 

744460 Postings, 5768 Tage moyaWall Street: Schwacher Handel

 
  
    #28
18.07.05 16:19
Wall Street: Schwacher Handel, Bank-Quartalszahlen im Fokus

Die US-Märkte starten am Montag deutlich schwächer in die neue Woche. Nach einem freundlichen Wochenschluss belasten heute einige schwach ausgefallene Quartalszahlen den Handel.
Im Bereich der Unternehmensmeldungen stehen besonders die Quartalszahlen aus dem Bankenbereich im Blickpunkt. Hierbei sorgte besonders der Branchenriese Citigroup für Enttäuschung, in dem die Ergebniserwartungen nicht getroffen wurden. Die Nummer Zwei in den USA, die Bank of America, konnte den Markt ebenso wenig überzeugen und meldete ebenfalls deutliche Kursabschläge. Weitere Zahlen kamen u.a. von Charles Schwab und 3M. Im Bereich der Übernahmen gab es Neuigkeiten bei Maytag. Der Haushaltsgerätehersteller Whirlpool hat hier ein Übernahmeangebot in Höhe von 1,37 Mrd. Dollar in Bargeld und Aktien abgegeben.

Der Dow Jones notiert kurz nach Handelsbeginn mit einem Minus von 0,34 Prozent bei 10.604,8 Punkten. Der Technologieindex NASDAQ Composite verliert ebenfalls und notiert derzeit mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 2.147,8 Zählern.

Die Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904), der weltweit größte Finanzkonzern, meldete am Montag, dass sie ihren Gewinn im zweiten Quartal deutlich steigern konnte, was mit einer hohen Sonderbelastung im Vorjahr zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 5,07 Mrd. Dollar bzw. 97 Cents pro Aktie, nach 1,14 Mrd. Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie im Vorjahr, als eine Sonderbelastung in Höhe von 4,95 Mrd. Dollar aus dem WorldCom-Vergleich verbucht worden war. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag bei 91 Cents pro Aktie. Analysten hatten einen Gewinn von 1,02 Dollar pro Aktie erwartet. Der Umsatz des US-Konzerns ging im Berichtszeitraum um 3 Prozent auf 20,17 Mrd. Dollar zurück. Analysten waren von Erlösen von 21,92 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren Analysten ein EPS von 1,04 Dollar bei Erlösen von 22,2 Mrd. Dollar.

Die Bank of America Corp. (ISIN US0605051046/ WKN 858388), die zweitgrößte Bankgesellschaft in den USA, teilte am Montag mit, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 12 Prozent gestiegen ist, was das Ergebnis eines Wachstums im Privatkundengeschäft ist. Der Nettogewinn betrug demnach 4,30 Mrd. Dollar bzw. 1,06 Dollar pro Aktie, nach 3,85 Mrd. Dollar bzw. 93 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Fusions- und Restrukturierungskosten lag der Gewinn bei 1,08 Dollar pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich von 13,22 Mrd. Dollar auf 14,21 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,01 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 14,00 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal schätzen sie das EPS-Ergebnis auf 1,03 Dollar bei Erlösen von 14,19 Mrd. Dollar.

Die Charles Schwab Corp. (ISIN US8085131055/ WKN 874171), der größte Discount-Broker in den USA, gab am Montag bekannt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 65 Prozent gestiegen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 186 Mio. Dollar bzw. 14 Cents pro Aktie, nach 113 Mio. Dollar bzw. 8 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich von 1,03 Mrd. Dollar auf 1,09 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 13 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 1,07 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ebenfalls ein EPS von 13 Cents bei Erlösen von 1,07 Mrd. Dollar.

Der amerikanische Mischkonzern 3M Co. (ISIN US88579Y1010/ WKN 851745) verbuchte im zweiten Quartal einen leichten Gewinnanstieg und konnte die Erwartungen der Analysten erfüllen. Wie der diversifizierte Industriekonzern am Montag bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 776 Mio. Dollar bzw. 1,00 Dollar je Aktie, nach 773 Mio. Dollar bzw. 0,97 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Ohne die Berücksichtigung von Sonderbelastungen lag der Gewinn bei 1,09 Dollar je Aktie, was der durchschnittlichen Analystenprognose entspricht. Der Konzernumsatz kletterte von 5,01 Mrd. Dollar um 5,6 Prozent auf 5,29 Mrd. Dollar, was auf dem Niveau der durchschnittlichen Markterwartung von 5,30 Mrd. Dollar lag. Für das laufende Fiskaljahr präzisierte 3M seine Ergebnisprognose von ursprünglich 4,15 bis 4,25 Dollar je Aktie auf 4,20 bis 4,25 Dollar je Anteilsschein. Für das laufende Quartal erwarten Analysten ein EPS von 1,09 Dollar sowie einen Erlös von 5,29 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr liegen die Markterwartungen bei einem EPS von 4,23 Dollar sowie einem Umsatz von 21,28 Mrd. Dollar.

Der US-Haushaltsgerätehersteller Whirlpool Corp. (ISIN US9633201069/ WKN 856331) teilte am Sonntag mit, dass er für den Konkurrenten Maytag Corp. (ISIN US5785921074/ WKN 859937) ein Übernahmeangebot in Höhe von 1,37 Mrd. Dollar in Bargeld und Aktien abgegeben hat. Damit wurde die Offerte einer Investorengruppe unter der Führung der Ripplewood Holdings LLC überboten, der Maytag bereits zugestimmt hat. Im Rahmen des Angebots ist Whirlpool bereit, 17 Dollar pro Aktie zu zahlen, was einer Prämie von 21 Prozent auf die Offerte der von Ripplewood angeführten Investorengruppe namens Triton Acquisition Holding entspricht. Das Konsortium, dem auch GS Capital Partners (Goldman Sachs) und die J. Rothschild Group angehören, bietet 14 Dollar pro Maytag-Aktie. Zudem will Whirlpool die Verbindlichkeiten von Maytag in Höhe von 969 Mio. Dollar übernehmen. Zuletzt hat Maytag darüber hinaus von einem Konsortium unter der Führung der Haier Group Co. ein vorläufiges, unverbindliches Übernahmeangebot in Höhe von 1,28 Mrd. Dollar erhalten. Demnach hat sich Haier America Trading, die US-Sparte des größten chinesischen Geräteherstellers, mit den Private Equity-Gesellschaften Bain Capital LLC und Blackstone Group LP zusammengeschlossen und für den US-Konzern 16 Dollar pro Aktie geboten. Der Maytag-Konzern erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 13 Mrd. Dollar pro Jahr und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Er verkauft die Marken Whirlpool, KitchenAid, Brastemp, Bauknecht, Consul u.a. in über 170 Ländern.

Der US-Pharmakonzern Schering-Plough Corp. (ISIN US8066051017/ WKN 850469) erhielt von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Marktzulassung für seine neue Version des Medikaments Clarinex Reditabs. Die Allergietabletten in der 2,5 und 5,0 mg-Dosierung lösen sich schnell im Mund auf und dienen zur Behandlung von Allergiesymptomen bei Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren. Bereits ab September 2005 soll mit der Vermarktung der neuen Version begonnen werden.


Gruß Moya

 

3123 Postings, 5717 Tage leadÖl fällt o. T.

 
  
    #29
18.07.05 16:58
 
Angehängte Grafik:
bigchart.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bigchart.png

1943 Postings, 7178 Tage dutchyMorgen sehen wir in jedem Fall

 
  
    #30
18.07.05 18:29
die 46-- wieder.

IdS

Dutchy  

3123 Postings, 5717 Tage leadDas glaube ich nicht.

 
  
    #31
18.07.05 19:45
Gründe: SPD verliert, Öl kommt weiter zurück, Euro fällt

Das reicht dem DAX bis 4800  

1496 Postings, 5529 Tage BeasthunterGlaube nicht an 4800

 
  
    #32
18.07.05 21:50
DB7164 kk 0,41  

1200 Postings, 5500 Tage dreamerglaube auch nicht, @beast, aber

 
  
    #33
18.07.05 22:11
df wieder 610 und L&S taxt 720  

3140 Postings, 7208 Tage healEilmeldung: IBM übertrifft Erwartungen

 
  
    #34
18.07.05 22:34
18.07.2005 22:18

Der IT-Riese IBM (Nachrichten) hat im abgelaufenen zweiten Quartal einen Nettogewinn von 1,14 Dollar je Aktie erwirtschaftet. Ohne Abschreibungen und positive Sondereffekte wurden 1,12 Dollar pro Aktie verdient. Der Umsatz lag bei 22,3 Milliarden Dollar.

Am Markt hatte man laut Thomson First Call im Durchschnitt mit 1,03 Dollar je Aktie Gewinn bei 21,9 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet.

Quelle: BörseGo

Deshalb taxt LS auf 4721 oder irre ich mich??  

3123 Postings, 5717 Tage leadDer DAX freut sich morgen.

 
  
    #35
18.07.05 22:39
"Anleger handeln auf eigene Gefahr".  

3140 Postings, 7208 Tage healIBM schlägt Erwartungen spielend

 
  
    #36
18.07.05 22:40
18.07.2005 22:30

Der IT-Riese IBM (Nachrichten) hat im abgelaufenen zweiten Quartal einen Nettogewinn von 1,14 Dollar je Aktie erwirtschaftet. Ohne Abschreibungen und positive Sondereffekte wurden 1,85 Milliarden Dollar oder 1,12 Dollar pro Aktie verdient. Im Vorjahr hatte der Gewinn bei 1,74 Milliarden Dollar gelegen. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf  22,3 Milliarden Dollar zurück. Bereinigt um den Verkauf der PC-Sparte hätte sich hier aber ein Zuwachs um 6 Prozent ergeben.

Wie das Unternehmen mitteilte, wurde im Zusammenhang mit Restrukturierungen und Personalabbau ein Abschreibungsschritt über 72 Cents je Aktie vorgenommen. Dagegen hatte der Verkauf des PC-Bereichs an Lenovo einen Sondergewinn von 45 Cents je Aktie erbracht. Weitere Sondereffekte spülten noch einmal 29 Cents je Aktie in die Kassen.

Am Markt hatte man laut Thomson First Call im Durchschnitt mit 1,03 Dollar je Aktie Gewinn bei 21,9 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Im nachbörslichen Handel klettern IBM aktuell um 3,2 Prozent nach oben auf 84,50 Dollar.

Quelle: BörseGo

 

1200 Postings, 5500 Tage dreamerstimmt schon @heal,

 
  
    #37
18.07.05 22:45
df 632, L&S 723  

1496 Postings, 5529 Tage Beasthunterschaun wir mal, bin morgen eh erst

 
  
    #38
18.07.05 22:48
am Abend da..denke zwar nicht an ein ko aber warten wir`s ab ...  

1200 Postings, 5500 Tage dreamergute N8 @all!

 
  
    #39
18.07.05 22:52
morgen sind wir schlauer.  

3123 Postings, 5717 Tage leadBeasthunter, vielleicht bekommst du bis 9:00 noch

 
  
    #40
18.07.05 22:56
einen guten Kurs.


 

1496 Postings, 5529 Tage Beasthunternein der bleibt

 
  
    #41
18.07.05 22:59
bin ja eh ab 5.00 auf den Beinen
Und auf deine Meinung lege ich eh kein Wert. --sorry--  

3123 Postings, 5717 Tage leadIch lege auch "keinen" Wert auf deine Meinung.

 
  
    #42
18.07.05 23:05
Liege mit meiner aber häufig richtig. Eine falsche Meinung wird an der Börse teuer.

"Anleger handeln auf eigene Gefahr".  

1496 Postings, 5529 Tage Beasthunter..

 
  
    #43
18.07.05 23:19
na dann haben wir uns ja verstanden

Good 8 @all  

3123 Postings, 5717 Tage leadBeasthunter, und nu?

 
  
    #44
19.07.05 15:04
"Anleger handeln auf eigene Gefahr".  

10092 Postings, 5731 Tage NoRiskNoFunLead..lass das doch bitte... o. T.

 
  
    #45
1
19.07.05 15:09

1496 Postings, 5529 Tage Beasthunterist er KO

 
  
    #46
19.07.05 15:13
Ist schon ok, hattest ja recht Lead :-)  

95440 Postings, 6886 Tage Happy EndZEW-Index macht überraschenden Sprung nach oben

 
  
    #47
19.07.05 15:22
Nach dem Hiobsbotschaften der vergangenen Monate schöpfen Anleger und Analysten endlich wieder Hoffnung. In der monatlichen Umfrage des ZEW schätzten sie die Aussichten für die Konjunktur in Deutschland im Juli überraschend optimistisch ein.


Mannheim - Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) entwickelte Index der Konjunkturerwartungen ist im Juli auf 37 Punkte gestiegen und liegt damit deutlich über den Erwartungen von Volkswirten, die mit einem Anstieg auf 22 Punkte gerechnet hatten. Im Vormonat hatte der Wert noch 19,5 Punkte betragen. Der Index liegt damit erstmals seit Februar wieder über dem historischen Mittelwert von 34,2 Punkten.

"Ob dies tatsächlich eine tragfähige Korrektur der Erwartungen nach oben bedeutet, wird sich noch zeigen müssen", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Nach wie vor bleibe die schwache Binnennachfrage ein Hemmschuh für eine durchgreifende Konjunkturerholung. Ein Grund für den deutlichen Anstieg der Konjunkturerwartungen sieht das ZEW in der trotz des hohen Ölpreises weiterhin soliden weltweiten Konjunkturentwicklung. Dies und der schwächere Euro ließen den Auftragseingang in Deutschland kräftig steigen.

Ein klarer Wendepunkt bei der Konjunkturentwicklung in Deutschland ist auch aus Sicht der HVB trotz der jüngsten Stimmungsaufhellung noch nicht auszumachen. Die jüngste vorsichtige Erholung der Stimmungsindikatoren stütze allerdings die Erwartung einer allmählichen Belebung im zweiten Halbjahr. Auch die Commerzbank rechnet für die zweiten Jahreshälfte mit einer etwas an Schwung gewinnenden Konjunktur. Das Auslandsgeschäft dürfte sich merklich besser entwickeln als in der ersten Jahreshälfte.

Verhaltene Reaktion der Finanzmärkte

Nach Einschätzung der Deka-Bank ist der überraschend kräftige Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen dagegen eine eindrucksvolle Bestätigung des im Vormonat begonnenen Aufwärtstrends. "Das ist eine Superzahl, keine Frage", sagte Volkswirt Andreas Scheuerle. Ein Grund für den unerwartet deutlichen Anstieg sei die positive Entwicklung des deutschen Aktienmarktes. "Zudem lassen der anhaltend schwächere Euro und erste positive Signale globaler Frühindikatoren auf gute Exportgeschäfte hoffen", sagte Scheuerle. Darüber hinaus setze der Finanzmarkt weiter auf einen Regierungswechsel in Berlin, der mit einer Fortsetzung des Reformkurses verbunden werde.

Aber auch die aktuelle Konjunktursituation in Deutschland beurteilen die Experten nach Angaben des ZEW in diesem Monat wieder etwas optimistischer. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage sei von minus 70 Punkten auf minus 66,7 Punkte gestiegen.

Genauso sind die Konjunkturerwartungen für die Eurozone im Juli deutlich gestiegen. Der Euro-Indikator gewann 12,3 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegt nun bei plus 29 Punkten, hieß es weiter in der Mitteilung des ZEW. Der entsprechende Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum habe sich von minus 38,3 Punkten auf minus 32,6 Punkte verbessert.

Die Reaktion an den Finanzmärkten blieb verhalten. An den Devisenmärkten kletterte der Euro kurz über 1,20 Dollar, gab zuletzt aber wieder auf 1,1986 Dollar nach. Der Dax verharrte weiter in der Gewinnzone bei 4730,35 Punkten und einem Plus von 0,23 Prozent. Am deutschen Rentenmarkt rutschte der Bund-Future allerdings zunächst tiefer in die Verlustzone. Zuletzt stabilisierte sich der Future bei 121,92 Punkten.  

10092 Postings, 5731 Tage NoRiskNoFunMann Happy du wirst alt..

 
  
    #48
19.07.05 15:23
gestriger Thread und alte Meldung ;-)))  

214 Postings, 4994 Tage master_of_desasterDie Aktie ist ja

 
  
    #49
07.06.06 15:43
ziemlich abgestürzt. Nach einer Talfahrt auf 16E bietet sich doch fast wieder ein Einstieg an, findet Ihr nicht? Das KGV liegt ca. bei 4 was schon beachtlich niedrig ist...  

17100 Postings, 5234 Tage Peddy78LG jetzt wieder kaufen?

 
  
    #50
12.06.06 09:32
LG Electronics kann Gewinn im ersten Quartal fast verdoppeln  

08:38 19.04.06  

Die südkoreanische LG Electronics Inc. (ISIN US50186Q2021/ WKN 576798), der weltweit viertgrößte Mobiltelefonhersteller und die Nummer zwei in Asien, meldete am Mittwoch, dass sie ihren Gewinn im ersten Quartal nahezu verdoppeln konnte, was mit starken Ergebnissen ihres Flachbildschirm-Joint Ventures zusammenhängt. Sinkende Margen bei Mobiltelefonen belasten jedoch den Ausblick.

Der Nettogewinn belief sich auf 160,4 Mrd. Koreanische Won (KRW), gegenüber 83,2 Mrd. KRW im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 138 Mrd. KRW ausgegangen. Der Umsatz kletterte von 5,80 Bio. KRW auf 5,96 Bio. KRW.

Der Konzern, der im abgelaufenen Quartal 15,6 Millionen (Vorjahr: 11 Millionen) Mobiltelefone ausgeliefert hat, erwartet im laufenden Quartal eine leichte Erholung der Margen bei Handys, jedoch geht man davon aus, dass der hohe KRW das Ergebnis weiterhin belasten wird. Der Konzern erwirtschaftet 75 Prozent seiner Umsätze aus Exporten.

Die Aktie von LG Electronics schloss heute an der KSE bei 81.600 KRW (-0,49 Prozent).  
 

Seite: < 1 |
| 3 >  
   Antwort einfügen - nach oben