Silber: 2007er Kursziel von 18 $ $ $ $ $ $


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Neuester Beitrag: 18.11.18 08:07
Eröffnet am: 16.01.07 23:00 von: PANGÄA Anzahl Beiträge: 99
Neuester Beitrag: 18.11.18 08:07 von: 1Quantum Leser gesamt: 36.719
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3093 Postings, 5300 Tage PANGÄASilber: 2007er Kursziel von 18 $ $ $ $ $ $

 
  
    #1
10
16.01.07 23:00

Silber:

2007er Kursziel von 18 $

Ein Silberbarren von Degussa

Analysten des Schweizer Researchhauses MKS Finance rechnen mit einem Anstieg des Silberpreises im Verlauf des Jahres 2007 auf 18 Dollar pro Feinunze. Der Durchschnittspreis werde bei 13,75 Dollar liegen – das Jahrestief sehen die Analysten bei 12 Dollar pro Unze.

Die Einführung des Silber-ETF im Jahr 2006 steigere das spekulative Interesse an Silber, weshalb sich das Edelmetall „immer mehr wie ein Finanzinstrument und weniger wie >reiner< ein Industrierohstoff“ verhalten werde.

Sie sehen zwar auch in 2007 eine Fortsetzung der ausgeglichenen Bilanz zwischen Angebot und Nachfrage. Neue Zuflüsse spekulativen Kapitals könnten aber das Angebot zu Zeiten verknappen. Dies werde immer wieder zu „kurzen aber starken“ Rallyes bei Silber führen.

Doch die Analysten haben auch warnende Worte zum Silbermarkt. Das Kursziel von 18 Dollar pro Unze sei nicht dauerhaft, sondern als Prognose für den Höchstkurs in 2007 zu verstehen. Die Analysten rechnen nicht damit, dass der Silberpreis dauerhaft auf einem Hoch bei 18 Dollar pro Unze verharren werde. Vielmehr rechnen die Experten damit, dass Silber auch in 2007 das „volatilste und unberechenbarste Edelmetall überhaupt“ sein werde.

Quelle: Rohstoff-Report

Gruss

Euer Pangäaariva.de

 
73 Postings ausgeblendet.
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3093 Postings, 5300 Tage PANGÄADie Lunte brennt: Silber,Gold vor dem großen Knall

 
  
    #75
3
13.11.07 21:22

Vor dem großen Knall !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist schon November und es hat noch immer nicht geknallt. Aber wer genau hinsieht, sieht die Lunte brennen und riecht deren Rauch. Hier die Charts:


Dollar-Schweizer Franken

Trendlinien: Grafik 1 zeigt den US$ gegen Schweizer Franken, wie er an einer Trendlinie rumtanzt. Bricht er diese, fällt er auf die nächste bei 0,89 (eine Fibonacci Zahl). Weiter unten hat es noch eine, die dicke Linie. Sie geht bei 0,55 durch (wieder eine Fibonacci Zahl) und ist die Hälfte vom jetzigen Preis.

Zeitverhältnisse: Seit Herbst 2006 ist der Dollar wieder am fallen, also rund 24 Monate. 34 Monate ist wieder eine Fibonacci Zahl und das wäre nächsten Herbst. Dort könnten die 0,55 schon erreicht sein.


Seit 1971 macht der Dollar alle acht Jahre einen Boden: 1971, 1979, 1987, 1995, 2003. Der nächste Boden könnte also 2011 sein. Boden ? Eher das Ende. Seit 1920, dem höchsten Punkt des Dollars, fällt er in klarer fünf Wellen Struktur. Nächstes Jahr könnte gut die zweitletzte nach unten fertig sein und nach einer Korrektur würde das reichen, um das Ende per 2011 zu treffen.


Warum so schnell und heftig? Das zeigt Ihnen die nächste Grafik. Seit Jahrzehnten hat sich ein Dollarüberhang rund um die Welt angesammelt, rund ca. 7-8.000 Milliarden davon. Vieles ist in den Händen der Zentralbanken, aber nicht alles und täglich kommen 2-3 Milliarden dazu aus dem Handelsdefizit. Die Verkäufer könnten in einen leeren Markt verkaufen und das beschleunigt den Preiszerfall.

Gold in US$

Seit 1800 steigt Gold in US$ ausgedrückt (Grafik 3). Die Schlussbewegungen waren stets die heftigsten: 1869 waren es das 5,25 fache, 1976-80 das 8,5 fache oder 1,618 mal schneller. Im August 07 ging erneut eine Schlussbewegung los. Ist sie wiederum 1,618 mal die von 1976, beträgt sie das 13,75 fache oder ein Ziel von 8.800 US$. Beträgt sie nur das 5,25 fache, kommt man immer noch auf 3.300 US$. Und das per Herbst 2008. Tönt verrückt, nicht? Noch verrückter wird es, rechnet man das um auf Silber.

Silber in US$

Silber hat sich seit 1800 ganz anders verhalten wie Gold. Da es willkürlich aus dem Geldsystem gekippt wurde, sank der Preis bis 1933 in $ gerechnet ab. (Grafik 4). Die Bestände wurden fast völlig in der Industrie verbraucht. Geht die Kreditkrise weiter - und daran besteht kaum Zweifel - wird es wieder zu Geld und die Nachfrage steigt. Die Kapitalisierung ist aber zur Zeit nur etwa 1% des Schweizer Aktienmarktes, also extrem klein.

Deshalb wird dann der Preis auch enorm hochschiessen. Wie hoch? Im Bullmarkt ist Silber immer stärker gewesen wie Gold und die Kopf-Schulter-Formation des Gold-Silber-Verhältnisses deutet auf ca. 15 hin. Wenn Gold also im Durchschnitt auf 6.000 $ steigt, dann müsste Silber um 400 $ herum handeln. Unrealistisch? Urteilen Sie in einem Jahr, handeln Sie jetzt. Grafik 5 zeigt, dass diese Preisexplosion angefangen hat, aber wo sie endet, wissen wir alle erst nachher. Aufwärts geht’s allemal.


Tell Gold & Silber Fonds

Sind Sie überrascht, dass ich den von mir gemanagten Fonds auf eine solche Explosion ausgerichtet habe? Wäre doch doof, das nicht zu tun, wenn das Reglement es erlaubt und diese Daten und Analysen zur Verfügung stehen. Finden Sie 50% lange (2 Jahre) Silberoptionen, 50% physisches Gold und 50% auf Termin verkauften Dollar gegen Schweizer Franken immer noch aggressiv? Wenn das nur zur Hälfte stimmt, was ich Ihnen vorgerechnet habe, ist es doch immer noch angemessen. Einsteiger sind immer noch willkommen ohne Ausgabekommission.

Und noch was: neben mir habe ich eine Munitionskiste, falls die Schlacht losgeht. In der Kiste hat’s keine GP11 oder GP90, wie die Schweizer Gagels heissen, sondern eine Liste mit langen Warrents auf Gold- und vor allem Silberminen. Die Minenaktien könnten mit dem Aktienmarkt mitkrachen, so wie sie es immer taten. Dann kriegt man das Zeugs billigst.


Aktienmarkt: Schweizer Aktienmarkt

Ich zeige Ihnen nochmals den langfristigen Chart seit 1850. Er schreit förmlich nach Ende, aber man sieht noch nichts. Erst der Blick auf Grafik 7, den Wochenchart, zeigt Ihnen, wie nahe er am crash ist. Alle alten Zusammenbrüche, die ich untersucht habe (angefangen 1720), haben so angefangen. Und der Schweizer Aktienmarkt wird nicht der einzige sein, es wird sie alle treffen.

Mein nächster Beitrag wird wohl sein: nach dem großen Knall. So nahe sehe ich Ihn.


© Rolf Nef
Manager Tell Gold & Silber Fonds, www.tellgold.li

 goldseiten.de

Gruss

 Euer Pangäa

 

 

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄASilber bricht aus, heute wider historische Marke !

 
  
    #76
08.01.08 18:35

15,6 $ geknackt

Angehängte Grafik:
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silver_08_01_2008.jpg

4723 Postings, 5077 Tage oligatordas sieht Heute nach einem Ausbruch aus!

 
  
    #77
08.01.08 18:40
 

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄAEXPLOSION 15,7 $ geknackt

 
  
    #78
08.01.08 19:14

15,7 $ geknackt

 

Angehängte Grafik:
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silver_08_01_2008.jpg

3927 Postings, 5268 Tage fourstarjup ausbruch

 
  
    #79
08.01.08 19:15
 

4034 Postings, 4688 Tage FDSAich bin dabei!

 
  
    #80
08.01.08 19:23
 

Optionen

3927 Postings, 5268 Tage fourstarich denke silber wird jetzt erstmal zum

 
  
    #81
1
08.01.08 20:15
alten hoch laufen um dort eine kleine verschnaufpause einzulegen..denke aber das wir zum jahresende wenn sich die lage weiter verschlechtert weit über 20 notieren.

grüße an alle silberbullen;-)  

7765 Postings, 5313 Tage polo10Hoffentlich prallt Silber nicht bei

 
  
    #82
1
08.01.08 20:20
15,70 wieder ab.

Gold ist heute 3 mal bei 880 abgeprallt.

Optionen

84 Postings, 4849 Tage Sadaukarnoch.......

 
  
    #83
2
08.01.08 20:26

...... glaub ich nicht an eine faire Bewertung,

ist auch noch zu früh, ich hab noch zu wenig!!!

Mein Tipp zu ultimo 2008 :

20€ ++, egal was der Dollar macht!

 

4723 Postings, 5077 Tage oligatorSilber knackt die 16$ Marke ;-)

 
  
    #84
09.01.08 11:27
 

4034 Postings, 4688 Tage FDSAIch glaube Dir!

 
  
    #85
09.01.08 11:44
 

Optionen

17420 Postings, 6203 Tage harry74nrwsilberschein im GELD bei 16

 
  
    #86
2
09.01.08 22:07

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄA$ $ Silber auf 27 Jahreshoch $ $

 
  
    #87
2
09.01.08 22:20

Silber auf 27 Jahreshoch

15:31 09.01.08 silberinfo (Zürich)

Der Silberspotpreis erreichte heute Mittag an der Londoner Rohstoffbörse beim täglichen Fixing erstmals die Marke von $16,00 je Feinunze Silber. Zuletzt wurde dieser Wert im Mai 1980 überschritten. Die Experten von silberinfo sehen aufgrund der anhaltenden Krise an den Finanzmärkten verstärkt eine Flucht in sichere Häfen. Deutlich zu sehen ist dies an der rasanten Zunahme des Inventars des von der ZKB aufgelegten Silber ETF. Wir werten dies als positiv, da der Silberpreis derzeit offenbar nicht nur von Spekulanten getrieben wird. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird, da immer mehr Investoren bewusst wird, auf welch dünnem Eis wir uns in Bezug auf das Finanzsystem bewegen. (09.01.2007 si/as/tw).

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄAIch mach mich nass 16,25 $ geknackt

 
  
    #88
10.01.08 18:55

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄASilberchartanalyse mal ohne PP, einfach cool

 
  
    #89
2
13.01.08 19:19

Hab eben im Netz entdeckt ................................

Ausdrucken, aufhängen und mal sehen was 2025 passiert.....

Schönes Restwochenende

Angehängte Grafik:
silber-chart_1930.jpg (verkleinert auf 33%) vergrößern
silber-chart_1930.jpg

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄADie 17,00 $$ sind entlich geknackt !!

 
  
    #90
31.01.08 22:07

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄADie 18,00 $$ sind entlich geknackt ! Ziel erreicht

 
  
    #91
22.02.08 14:23

 Die 18,00 $$ sind entlich geknackt ! Ziel erreicht

Live 24 hours silver chart [ Kitco Inc. ]

4147 Postings, 4843 Tage ShenandoahMeine strategie

 
  
    #92
1
22.02.08 14:40
finally Put auf silber and Long auf Werder!!!!!!! = doppeltes Glueck!  

17420 Postings, 6203 Tage harry74nrw+100 % seit jahreswende

 
  
    #93
1
27.02.08 21:40

619 Postings, 4562 Tage oljun80Silber hält sich stark über der 19$ Marke..

 
  
    #94
2
27.02.08 22:02

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄA20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $ 20 $

 
  
    #95
1
03.03.08 09:44
Angehängte Grafik:
silver_20_.jpg (verkleinert auf 80%) vergrößern
silver_20_.jpg

17420 Postings, 6203 Tage harry74nrwWahnsinn 2 € + x

 
  
    #96
03.03.08 17:48

17420 Postings, 6203 Tage harry74nrwups 5 EU !

 
  
    #97
06.03.08 10:20

3093 Postings, 5300 Tage PANGÄASilbermanipulation"Was wirklich geschah"TED BUTLER

 
  
    #98
13.11.08 13:48

TED BUTLER COMMENTARY

 

10.November, 2008

 

Was wirklich geschah

 

(Diese Abhandlung wurde vom Silberanalysten Theodore Butler geschrieben, einem unabhängigem Berater. Investment Rarities stimmt diesen Ansichten, die sich bewahrheiten können oder aber auch nicht, nicht notwendigerweise zu.)

 

Es gibt erdrückende, neue Beweise für die Silber (und Gold) Preismanipulation. Die Beweise setzten die Investmentbank JP Morgan Chase, die führende Kraft im weltweiten Rohstoffhandel, die U.S. Commodity Futures Trading Commision (CFTC), die erste Instanz für die Regulierung der Rohstoffmärkte, und das U.S. Finanzministerium, die Arrangeure für alle Bankrettungspläne, in Verbindung.

 

Diese Woche erhielt ich die Kopie von einem Brief, der mit 8. Oktober datiert war, versendet von der CFTC an den kalifornischen Kongressabgeordneten, Gary G. Miller.  Darin ging es um die Behauptung, dass der Silbermarkt manipuliert wird, so wie es der monatliche Bank Participation Report andeuten zu schien. Die Daten im Bericht für August zeigten eindeutig das eine, oder zwei, U.S. Banken eine massive Short-Position für COMEX Silber-Futures in Höhe von 33.805 Kontrakten, oder mehr als 169 Millionen Unzen, hielten. Das entspricht in etwa 25% der jährlichen, weltweiten Silberproduktion und war mehr als 5-mal so viel, wie noch ein Bericht zuvor beobachtet werden konnte.  Nachdem diese Position aufgebaut worden war, fiel der Silberpreis um mehr als 50%, trotz eines weitläufigen Engpass von Silberinvestmentprodukten im Einzelhandel. Niemals zuvor hat es auf irgendeinem Markt eine derart konzentrierte Position gegeben, nicht mal bei einem der Manipulationsskandale in der Geschichte der CFTC. Konzentration und Manipulation gehen Hand in Hand. Man kann das eine nicht ohne das andere erreichen.

 

Der Brief wurde mir von einem Leser zugesendet, der vorrausichtig genug war seinen Kongressabgeordneten anzuschreiben. Natürlich hat die CFTC die Silbermanipulation dementiert, so wie sie das immer machen. Aber es zeigt, dass die Kommission viel schneller an Kongressabgeordnete antwortet, als an die hunderten von normalen Staatsbürgern und Investoren. Falls Sie sich also in Zukunft dazu entscheiden sollten an die CFTC zu schreiben, machen Sie das lieber über ihre gewählten Repräsentanten.

 

Erstaunlicherweise (oder vielmehr beunruhigenderweise) bestätigt dieser Brief auf ziemlich eindeutige Weise eine meiner Analysen, die ich Ihnen am 2 September in einem Artikel mit dem Namen „Fakt  versus Spekulation“ (http://www.investmentrarities.com/09-02-08.html ) präsentiert habe. In diesem Artikel habe ich spekuliert, wie der schockierende Anstieg der Silber Short-Positionen durch eine oder zwei U.S. Banken mit der Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan im März zusammenhängen könnte.

 

Hier ein Zitat aus diesem Artikel vom 2. September:

 

“Ich werde Ihnen jetzt ein paar Spekulationen, basierend auf bekannten Tatsachen, präsentieren. Vielleicht werde ich damit richtig liegen, vielleicht aber auch nicht. Allerdings sind diese Spekulationen derart beunruhigend, dass ich hoffe schlussendlich falsch zu liegen. Aber ich fühle mich dazu verpflichtet Ihnen das mitzuteilen, weil selbst wenn ich nur nah dran liege, die Implikationen für den Silbermarkt gravierend sein könnten.

 

Ich denke, dass die Daten des COT und des Bank Participation Reports darauf hindeuten, dass die U.S. Regierung wahrscheinlich den größten COMEX Silber-Shortie gerettet hat, indem sie dafür gesorgt haben, dass eine U.S. Bank die Positionen übernimmt. Das fällt mit der Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan zusammen. Tatsächlich würde es mich nicht weiter überraschen, wenn  der ganze Rettungsplan die Übernahme von Bear Stearns Silber Short-Positionen durch JP Morgan beinhaltet - auf  Wunsch der Regierung.  Auch wenn diese Silber-Rettungsaktion (wenn sie den tatsächlich auch durchgeführt wurde) ganz ohne Zweifel die Stabilität des Finanzsystems im Auge hatten, so bleibt die Gesetzmäßigkeit und die gleiche Behandlung aller Beteiligten fragwürdig.“

 

Und hier ist das Relevante Zitat aus dem Brief der CFTC vom 8.Oktober.

 

“In Wirklichkeit ist der Anstieg [der Short-Positionen] auf eine einmalige Akquisition zurückzuführen, die Aufgrund einer Fusion notwendige wurde, und nicht auf neue Geschäfte einer Bank. Deswegen ist die Feststellung, dass hier neue Aktivitäten einer Bank zum Einbruch des Silberpreises geführt hätten nicht korrekt, da diese „neuen“ Aktivitäten, so wie sie im Bericht der CFTC auftauchen, im Grunde Positionen waren, die bereits vor dem 1. Juli am Markt existiert haben.“

 

Hier bestätigt die CFTC im Endeffekt ziemlich eindeutig, dass die großen Silber Short-Positionen in Zusammenhang mit der Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgen stehen, weil keine andere Fusionierung eine plausible Erklärung liefern könnte. Allerdings sagt die Kommission hier nicht die ganze Wahrheit, vor allem was den Anstieg der konzentrierten Short-Positionen angeht. Die eigenen Daten der CFTC in den wöchentlichen Commitment of Trader Reports (COT) weisen einen beträchtlichen Anstieg der konzentrierten Short-Positionen um ungefähr 12.000 Kontrakte (60 Millionen Unzen) bevor dem 1. Juli gegenüber dem Bank Participation Report vom August auf.

 

Und viel wichtiger noch ist, dass das wahre Problem ja nichts damit zu tun hat, wann die eine oder zwei U.S. Banken ihre Short-Positionen so vergrößert haben, sondern wie groß diese Short-Positionen im Bank Participation Report vom August geworden sind.  Die CFTC hintergeht den U.S. Kongressabgeordneten hier, indem sie versucht das Argument auf das „wann“ zu reduzieren, und nicht etwa die abartige und manipulative Größe dieser Positionen. Das ist Täuschung durch Auslassen wichtiger Fakten und Fehlinterpretation. Was genau macht es den für einen Unterschied wann genau diese Position etabliert wurde? Das Problem ist doch, wie eine Short-Position von 25% der weltweiten Jahresproduktion eines Rohstoffes, die nur von einer oder zwei U.S. Banken gehalten wird, nicht manipulativ sein kann?

 

Zum Zeitpunkt ihrer erzwungen Fusionierung mit JP Morgan im März hielt Bear Stearns die größte konzentrierte Short-Position für COMEX Silber-Futures (und Gold-Futures) am Markt. Über diese Position hatten wir bis zur Veröffentlichung des Bank Participation Report vom August keinerlei wissen, gefolgt natürlich von dem Brief vom 8.Oktober an den Kongressabgeordneten Miller. Zudem waren die Short-Positionen von Bear Stearns nicht durch Metall oder Bargeld gedeckt, so wie es das Gesetz vorsieht. Andernfalls hätte man ja Ausliefern können bzw. zurückkaufen können, so wie das auch bei Long-Positionen passiert wäre.

 

Zum Zeitpunkt der Bear Stearns Implosion lag der Silberpreis bei $20-21 pro Unze. Wenn ein freier Markt eine Short-Position dieser Größe hätte glattstellen müssen, wäre der Silberpreis auf ein Niveau von $50 oder gar $100 angestiegen und hätte die langfristige Manipulation aufgedeckt. Allerdings haben die Behörden dafür gesorgt, dass nicht der freie Markt mit der Glattstellung dieser unökonomischen und ungedeckten Short-Positionen anvertraut wurde, sondern dass die Positionen JP Morgan überschrieben wurden. Das wurde vom U.S. Finanzministerium durchgeführt, zusammen mit den Steuermilliarden, die Morgan gegen Verluste bei dieser Transaktion absicherten. Damit wollte man, ganz ohne Zweifel, dass Finanzsystem vor der Implosion retten. Es war aber auch ganz offenkundig illegal, und hat die Silbermanipulation unterstützt und begünstigt.

 

Ich bin mir eigentlich fast sicher, dass die Motive hinter diesem illegalen Transfer von Silber Short-Positionen die Annahme des Finanzministeriums war, dass eine Explosion des Silberpreises (bzw. Gold) eine Gefahr für die allgemeine Stabilität des Systems darstellen könne. Und wie Sie wissen, haben sie den Silber- und Goldpreis erfolgreich zermschettern können, allerdings ohne großen Nutzen, weil die finanzielle Stabilität in Trümmern liegt.

 

JP Morgan war bei diesem illegalen Transfer von manipulativen Silber (und Gold) COMEX Short-Positionen nicht einfach nur ein entgegenkommender, guter Unternehmensbürger. Zusätzlich gab es geheimgehaltende Garantien im Falle von Verlusten und JP Morgan stand es frei diese COMEX Short-Positionen jeder Zeit nach Belieben zu liquidieren, mit dem Wissen, dass die Aufsichtsbehörden wegschauen würden, egal was für schmutzige Tricks notwendig sein würden um den Preis zum kollabieren zu bringen. Und JP Morgan war auch kein neutraler Makler. Die Daten vom Office of the Comtroller of Currency (OCC, Bankenaufsichtsbehörde für landesweit tätige und ausländische Banken, http://www.occ.gov/deriv/deriv.htm) zeigt auf, dass JP Morgan fast nochmal so viel Over the Counter (OTC) Derivat-Positionen für Silber und Gold hielt, wie ihnen von Bear Stearns übertragen wurden.

 

Meine Untersuchung zeigt, dass Morgan mit der Manipulation des Silberpreises und ihren COMEX und OTC Short-Positionen viele Milliarden, vielleicht sogar 10 Milliarden oder mehr, Gewinn gemacht haben. Sie haben diesen künstlichen Preiseinbruch dazu genutzt so viele Short-Positionen wie nur irgend möglich zurückzukaufen. Anleger die sich wundern, was für den Wertverfall von Gold und Silber, sowohl das Metall an sich als auch die Aktien, verantwortlich zu machen ist, werden ihre Antworten bei JP Morgan, und den Regierungsbehörden, die ihnen das erlaubt haben, finden.

 

Es steht außer Frage, dass die CFTC bei diesen illegalen Aktivitäten als Komplize fungiert hat. Das gleiche gilt für die CME Gruppe, denen die NYMEX/COMEX gehört. Es ist einfach nicht möglich, dass sie mit der Sache nicht vertraut waren und nicht aktiv an dieser erfolgreichen Abwärtsmanipulation beteiligt waren. Wenn man daran denkt, dass die Beamten in der CFTC, angefangen vom der Chefetage bis zum niedrigsten Angestellten, einen Eid geschworen haben die Rohstoffgesetze aufrechtzuhalten und es dann wiederholt erlaubt haben, dass diese Gesetze verletzt wurden, wird einem ganz anders. Sie haben wissentlich zur Vertuschung dieser Manipulation beigetragen und sogar einen Kongressabgeordneten belogen. Dafür schreit förmlich nach einem Strafverfahren.

 

So schlimm das bereits klingt, wird es sogar noch schlimmer. Die Abwärtsmanipulation des Silberpreises, die vom Finanzministerium initiiert wurde, durch JP Morgan Chase durchgeführt und von der CFTC und CME Group sanktioniert und unterstützt wurde, hat erfolgreich Anlagewert zerstört und droht jetzt zehntausende Arbeitsplätze ebenfalls zu vernichten. Hier in den USA und überall auf der Welt. Wer denken diese Leute wer sie sind, dass sie durch einen künstlichen Papierpreis die tatsächlichen Angebots und Nachfragefundamentaldaten ändern können? Diejenigen, die für die Durchsetzung der Gesetzte verantwortlich sind, haben es ein paar wenigen, schmierigen Bankern erlaubt mit ihren vergifteten Papier-Derivaten zehntausende unschuldige Anleger und einfache Arbeiter zu schädigen. Das bringt mich zum kochen.

 

Die Silberinvestoren werden bald beobachten können, wie der Silberpreis wieder kräftig nach oben ausschlägt, aber für alle Arbeiter, die ihre Arbeitsplätze aufgrund der künstlich tiefen Silberpreise bereits verloren haben, ist es zu spät. Und zusätzlich bleiben viele weitere Arbeitsplätze mit einem Risiko behaftet, sollte sich der Silberpreis nicht sehr bald erholen. Für die breite Masse der Arbeiter ist der Silberbergbau eine harte Angelegenheit, sehr viel härter als Papierderivate zu pushen. Das die Regulierungsbehörden diesen Unterschied nicht erkennen, sollte schleunigst berichtigt werden.

 

Und eine Sache habe ich nie so richtig verstanden. Warum hat die Leitung vieler Silberminen nicht aktiver Druck auf die Regulierungsbehörden ausgeübt, damit die Anzeichen für eine Manipulation des Silberpreises genauer untersucht werden. Wahrscheinlich hat das wohl mit der Angst zu tun, dass man die großen Wall Street Firmen verärgern könnte, die für zukünftige Finanzierungsprojekte wichtig sein könnten und auch eine gewisser Art von falschem Stolz, weil man in der Vergangenheit eine Manipulation immer abgestritten hat. Aber die Unternehmensleitung hat jetzt sicherlich bemerkt, was diese gedrückten Silberpreise ihren Aktienpreisen, und damit der Zukunft ihrer Unternehmen, angetan haben. Weiterhin nichts zu tun und nichts zu sagen, wird für sie zu erheblichen Problemen führen.

 

Ich denke es ist Zeit, dass die Angestellten selber, und die Gewerkschaften, die hinter ihnen stehen,  endlich die Initiative ergreifen und sich selber helfen. Stellenabbau aufgrund von krummen Geschäften großer Banken und Regulierungsbehörden sollte das Thema schlechthin für Angestellte, Gewerkschaften und Kongressabgeordnete in den betroffenen Bezirken sein. Deswegen biete ich jedem Kongressabgeordneten, und jeder Gewerkschaft, die sich dazu entschieden hat gegen die Verantwortlichen für diese Manipulation vorzugehen, soweit das mit meinem Terminkalender vereinbar ist, kostenlose Beraterdienste an.

 

Für alle Anleger sieht die Situation genau wegen diesem verbrecherischen Einbruch des Silberpreises langfristig besser aus als niemals zuvor. Sie sollten jetzt zwei Dinge tun: kaufen Sie so viel Silber wie Sie nur können und schreiben Sie ihren gewählten Repräsentanten, dass sie gegen diese Abzocke mit der Silbermanipulation vorgehen sollen.

 

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, silberinfo übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. (12.11.2008  ns/si/as/tw)Quelle: www.investmentrarities.com

6310 Postings, 1678 Tage 1QuantumGuten Morgen :0)

 
  
    #99
18.11.18 08:07

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ariva.deariva.de

 

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