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Baumot AG mit BNox Technik zum Erfolg


Seite 662 von 665
Neuester Beitrag: 22.05.19 11:28
Eröffnet am: 11.07.17 09:26 von: magmarot Anzahl Beiträge: 17.601
Neuester Beitrag: 22.05.19 11:28 von: xtrancerx Leser gesamt: 2.455.829
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306 Postings, 541 Tage 123euroNEWS: Endlich mal wieder was Greifbares!

 
  
    #16526
16.04.19 07:44
"Aufträge in UK im hohen einstelliegen Mio-Bereich!" Das ist allein in UK schon mehr, als der gesamte Jahresumsatz aus 2018.

https://de.marketscreener.com/...ei-der-Busnachrustung-in-U-28428885/  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxAufträge

 
  
    #16527
16.04.19 09:58
"Die bisher
eingegangenen Aufträge betreffen bereits die Nachrüstung von mehreren
hundert Stadtbussen in Silverstone, Leeds, Glasgow und Birmingham .."
https://de.marketscreener.com/...ei-der-Busnachrustung-in-U-28428885/

Wundert mich das diese nicht zeitnah gemeldet werden , kenne ich aber auch von Nordex !

Aber sehr schön mit Uk !  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxUrteil gegen Autohaus

 
  
    #16528
16.04.19 09:59
Ein weiterer Weg sich gegen Schummel-Autos zu wehren

Der Wolfsburger Autobauer hat mehr als einen Imageschade bekommen. Das VW-Zeichen hängt mächtig schief. In Berlin wurde jetzt ein Autohaus dazu verurteilt, dem Kläger ein neues Fahrzeug zu geben und Schadensersatz zu zahlen, wie die "Berliner Morgenpost" berichtet. Es heißt, dass Geschädigte des VW-Abgasskandals mit dem Urteil vom 19. März 2019 einen wichtigen Erfolg verbuchen können. In dem Urteil des Berliner Landesgerichts wurde ein "Autohaus dazu verurteilt, dem Käufer eines Dieselfahrzeugs mit Schummelsoftware das Auto durch ein fabrikneues zu ersetzen und darüber hinaus mehr als 2.000 Euro Schadensersatz zu zahlen".

Urteil gegen Autohaus: Ein weiterer Weg sich gegen Schummel-Autos zu wehren | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...s-schummel-autos-wehren  

474 Postings, 463 Tage JuPePoRichtig Geld verdienen...

 
  
    #16529
2
16.04.19 12:44
wird BAUMOT nur mit der Nachrüstung von Nutzfahrzeugen allerorten. Das ist hier schon des öfteren thematisiert worden.
Eine umfassende Nachrüstung der Privat-Pkw´s scheitert dauerhaft am Widerstand der von unglaublicher Arroganz, Lügen- und Betrugskultur  sowie skrupelloser Ignoranz  geprägten deutschen Autokonzerne - tatkräftig unterstützt von  lobbykorrupten Politikern, die offenbar alles anderes im Sinn haben als das Gemeinwohl der Bürger.  

876 Postings, 1734 Tage MaitagIgnoranz solange

 
  
    #16530
16.04.19 13:41
als sich da keiner rührt.

Sind denn aber nicht zuerst sämtliche Diesel Fahrer aufgerufen und gut beraten zunächst den versteckten Mangel bei ihren Autohäusern anzuzeigen und auf Schadenersatz zu klagen?

Nur so kommt eine Lawine ins Rollen. Und das Stöhnen der Autobauer muß laut sein. Und bis ins Kanzleamt reichen.
 

876 Postings, 1734 Tage MaitagAutobauer und so wohl eben auch der Staat sind

 
  
    #16531
16.04.19 14:49
allerdings mit der Thematik bereits durch.

Der VW Konzern wollte die Anklageerhebung ( Winterkorn) nicht kommentieren. Ein Sprecher verwies darauf , dass die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Konzern mit der Zahlung eines milliardenschweren Bußgeldes längst beendet seien. Handelsblatt.

Dat wars auch schon. Kurz:)  

19 Postings, 508 Tage Mega49Gerichtsurteil

 
  
    #16532
4
16.04.19 19:46

214 Postings, 609 Tage Rudolf Diesel#16532

 
  
    #16533
1
16.04.19 20:31
Das kann sich der Party-Andy seine Welt doch nicht so stricken wie er möchte.
Zum Glück haben wir eine unabhängige Rechtssprechung.  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxKlarer Verstoß

 
  
    #16534
17.04.19 09:58
Heikle Schlappe: Gericht kassiert Scheuers Anti-Fahrverbots-Gesetz






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Der Streit um Grenzwerte und Diesel-Fahrverbote geht weiter. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat eine Novelle der Bundesregierung, die Fahrverbote verhindern sollte, für gesetzeswidrig erklärt.

Heikle Schlappe: Gericht kassiert Scheuers Anti-Fahrverbots-Gesetz






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Der Streit um Grenzwerte und Diesel-Fahrverbote geht weiter. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat eine Novelle der Bundesregierung, die Fahrverbote verhindern sollte, für gesetzeswidrig erklärt.

Eigentlich wollte die Bundesregierung Diesel-Fahrverbote verhindern. Dafür hatte sie eine Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImschG) beschlossen. Mit dieser Änderung, die der Bundestag verabschiedeten hatte, wollte die Regierung Fahrverbote in Städten abwenden, in denen die Belastung mit Stickstoffdioxid nur minimal über dem Grenzwert liegt. Anstatt der gesetzlich festgelegten 40 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft, hatte der Bundestag eine „Toleranzgrenze“ von 50 Mikrogramm beschlossen.

Diese Gesetzesänderung wurde aber nun vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg für gesetzeswidrig erklärt, wie Spiegel Online berichtet. Der 10. Senat des Verwaltungsgerichtshofes sieht in der Novelle einen „klaren Verstoß“ gegen das europäische Recht.

Die deutsche Umwelthilfe hatte eine Klage eingereicht, weil die Stadt Reutlingen in ihrem Luftreinhalteplan keine Fahrverbote vorsieht. Die Stadt argumentierte, dass die Stickoxid-Konzentration aktuell bei nur 53 Mikrogramm liege und sie in den kommenden Jahren auf deutlich unter 50 Mikrogramm absinken werde. Die Richter halten es jedoch nicht für verantwortbar, „massive Überschreitungen des Grenzwertes um bis zu 25 Prozent zu tolerieren.“ Gegen das Urteil kann aber noch Revison eingelegt werden.

Nach Reutlingen könnte als nächstes Stuttgart von Fahrverboten betroffen sein. Die Landeshauptstadt hatte erst kürzlich zonale Fahrverbote, mit Verweis auf die Toleranz-Grenze von 50 Mikrogramm, abgelehnt. Nach Informationen des „Spiegel“ hat die deutsche Umwelthilfe auch hier schon Klagen eingereicht.
https://www.merkur.de/politik/...etz-heikle-schlappe-zr-11535323.html

War doch klar das dieses Placebo Gesetz keine Chance hat , alles wieder auf Anfang !





 

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxDiesel-Skandal

 
  
    #16535
17.04.19 10:06
Diesel-Skandal
Urteil in Berlin: VW muss ein neues Auto stellen


Das Landgericht Berlin hat geurteilt: Ein Autohaus muss einen Diesel-Pkw mit Schummelsoftware zurücknehmen und Ersatz liefern.

Geschädigte des VW-Abgasskandals konnten jetzt auch in Berlin einen wichtigen Erfolg erringen. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das Landgericht Berlin am 19. März ein Autohaus dazu verurteilt, dem Käufer eines Dieselfahrzeugs mit Schummelsoftware das Auto durch ein fabrikneues zu ersetzen und darüber hinaus mehr als 2000 Euro Schadensersatz zu zahlen.

In der Vergangenheit konnten VW-Käufer – wenn überhaupt – lediglich eine Erstattung des Kaufpreises bei Rückgabe des Autos abzüglich einer Nutzungsentschädigung erreichen. „Das neue Urteil geht weit darüber hinaus und ist richtungsweisend auch für heutige Fälle“, sagte Anwalt Thomas Schmidt, der nach eigenen Angaben rund 20 Geschädigte aus Berlin und Brandenburg juristisch vertritt.

Berliner Landgericht: Unzulässige Abschalteinrichtung bei VW ein Sachmangel

Das Berliner Landgericht gab in dem aktuellen Verfahren (Az. 22 O 135/17) jetzt dem Kläger, der kein Softwareupdate hatte durchführen lassen, umfassend Recht. Es bestätigte, dass das Auto durch den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung einen Sachmangel aufweist.
https://www.morgenpost.de/berlin/article216964971/...uto-stellen.html

Neues Auto plus 2.000 Euro Schadenersatz  .....Hardware Nachrüstung wäre sehr billiger !
 

603 Postings, 480 Tage guitarkingTrotzdem ist es seltsam ,

 
  
    #16536
17.04.19 10:17
das keine Bewegung in die Aktie kommt , erst die Meldung über Aufträge Italien , und jetzt hoher Auftragseingang UK.  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerx@guitarking

 
  
    #16537
17.04.19 10:22
ja ein weinig wundert es mich auch !

Positive Unternehmensnachrichten und das Gerichtsurteil mit dem Vermerk das die 50 als Verstoß gegen EU Recht gilt  müssten doch was positives im Kurs bewirken .  

Aber schau bei Nordex da war es so ähnlich  und die positive Kursreaktion setzte später ein .....  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxUrteil

 
  
    #16538
17.04.19 10:32
Land muss Fahrverbote für Reutlingen verhängen

-Zudem seien die bei der Planung zugrunde gelegten Prognosen teilweise nicht hinreichend belegt; z. B. sei bei der Wirkung von Software-Updates für Pkw die Frage nach deren Nachhaltigkeit nicht thematisiert worden.

-Für die nunmehr erforderliche Neuplanung dürfe das verbindliche Ziel, den Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter schnellstmöglich zu erreichen, auch nicht mit Blick auf die gesetzliche Neuregelung im Bundes-Immissionsschutzgesetz relativiert werden. Wenn man dieser Neuregelung entnehmen wollte, dass in der Regel Fahrverbote erst bei Überschreitung des Jahresgrenzwertes von 50 Mikrogramm/Kubikmeter in Betracht kämen, und zwar auch dann, wenn nur mit ihnen eine schnellstmögliche Grenzwerteinhaltung möglich sei, könne dadurch das Planungsermessen des Landes nicht gelenkt werden.

Denn bei einer solchen Auslegung verstieße die Neuregelung gegen zwingende Vorgaben des Europäischen Unionsrechts.

Diesem komme aber ein Anwendungsvorrang zu mit der Folge, dass die - so verstandene - Neuregelung weder von Gerichten noch von Behörden beachtet werden dürfe.

https://www.gea.de/...Cr-reutlingen-verh%C3%A4ngen-_arid,6135143.html

Diesem komme aber ein Anwendungsvorrang zu mit der Folge, dass die - so verstandene - Neuregelung weder von Gerichten noch von Behörden beachtet werden dürfe.!

Placebogesetz mit 50  darf nicht beachtet werden !


 

474 Postings, 463 Tage JuPePoAuftragsmeldungen bewirken nichts...

 
  
    #16539
1
17.04.19 10:45
Erst das, was hinten rauskommt - also konkrete Umsatz- und Gewinnmeldungen -  wird den Aktienkurs beflügeln.  Die vergangenen Jahre war umsatzmäßig  bei BAUMOT große Flaute. Auch deshalb ist  vielbeschworene Fantasie  aus der Aktie längst raus.  Die Anleger wollen endlich Ergebnisse sehen. Wenn die geliefert werden, ist innerhalb kurzer Zeit eine Kursverdoppelung drin.    

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxDroht Heilbronn bald auch ein Fahrverbot?

 
  
    #16540
17.04.19 18:30
Diesel-Fahrverbot und Stickoxid-Grenzwerte: Das gilt für Heilbronn und die Region

Mögliche Diesel-Fahrverbote sind seit Monaten Gesprächsthema - und zwar nicht nur bei Diesel-Fahrern. Doch wie schaut es für Heilbronn und die Region aus?



+++17. April: Wie bindend sind die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid?+++

Jetzt geht es vor Gericht: Im Streit um mögliche Diese-Fahrverbote will das Land Baden-Württemberg nun klären lassen, ob der Bund den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid aufweichen kann. Wie ein Sprecher des des Landesverkehrsministeriums am Mittwoch in Stuttgart erklärte, wolle man gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg vorgehen - so berichtet es die dpa.

Der Grund: Der VGH hatte der Stadt Reutlingen Diesel-Fahrverbote auferlegt - mit der Begründung, dass der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter verbindlich sei. Das dürfte der Bundesregierung nicht schmecken, denn nach ihrem Willen sollen Fahrverbote in der Regel bereit unverhältninsmäßig sein, wenn die NO2-Belastung im Jahresmittel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht überschreitet.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sieht sich mit dem jüngsten VGH-Urteil darin bestätigt, dass das EU-Recht eine unmittelbare Gültigkeit habe: "Auf dieses Risiko habe ich immer hingewiesen." Sein Sprecher sagte, man wolle nun in der letzten Instanz, dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, klären lassen, ob die Regelungen des Bundes gegen EU-Recht verstoßen oder nicht
https://www.echo24.de/heilbronn/...rt-stickoxid-bindend-11944380.html

Ich werde nun auch jedes Gesetz in Frage stellen !

Durch die Stadt mit 62 km h fahren kein Problem , sind ja nur 25 % über dem Grenzwert und damit unverhältnismäßig ..  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxPressemitteilung DUH

 
  
    #16541
17.04.19 18:36
Grundsatzurteil des VGH Baden-Württemberg zu Dieselfahrbeschränkungen in Reutlingen: Änderung des BImSchG klarer Verstoß gegen Europarecht, Grenzwerte sind einzuhalten

Deutsche Umwelthilfe klagte gegen das Land Baden-Württemberg auf schnellstmögliche Einhaltung des Stickstoffdioxid-Grenzwerts von 40 μg/m3 – Verwaltungsgerichtshof in Mannheim wendet erstmals die drei Tage vor der Verhandlung im März 2019 beschlossene Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes an und stellt klar, dass auch unterhalb von 50 μg/m3 Diesel-Einfahrbeschränkungen kommen müssen, wenn Stadt und Land durch andere Maßnahmen die Einhaltung des EU-Grenzwerts von 40 μg/m3 nicht sicherstellen können – Land Baden-Württemberg muss Zufahrtsbeschränkungen für ältere Diesel-Pkw noch in 2019 umsetzen

Zudem bestätigt der VGH, dass die Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) keine Auswirkungen auf die Frage der Einhaltung des EU-weit verbindlichen Grenzwerts von 40 μg NO2/m3 hat. Ferner betont der VGH, dass der NO2-Grenzwert aus Gesundheitsschutzgründen einzuhalten ist. Diskussionen über die Gesundheitsrelevanz ändern an der rechtlichen Verpflichtung zur schnellstmöglichen Grenzwerteinhaltung nichts.

https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/...gen-aenderung-des-bi/  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxFahrverbote

 
  
    #16542
18.04.19 10:09
Zitterpartie um Diesel-Fahrverbote in Essen geht weiter


Essen.   Mit den Lockerungen im neuen Bundesimmissionsschutzgesetz hofft Essen, um Diesel-Fahrverbote herumzukommen. Doch nun droht Ärger mit der Novelle.

Die Stadt Essen setzt auf die vom Bundestag beschlossene Lockerung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, um drohende Fahrverbote zu verhindern. Die seien danach erst ab einer Stickoxid-Belastung von 50 Mikrogramm verhältnismäßig. Da dieser Wert im Jahr 2017 an keiner der zehn Messstellen überschritten wurde, könnte Essen mit einem blauen Auge davonkommen. Doch nach einem aktuellen Urteilsspruch in Mannheim scheint jetzt wieder alles völlig offen zu sein. Die Zitterpartie geht weiter.

https://www.nrz.de/staedte/essen/...ssen-geht-weiter-id216980727.html
 

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxStuttgart/Mannheim

 
  
    #16543
18.04.19 10:14
Land will Klarheit in Sachen Diesel


Grün-Schwarz will Revision gegen Urteil zu Reutlingen einlegen - VGH: Der Bund kann die Grenzwerte nicht einfach lockern

Stuttgart/Mannheim. Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, spricht von einer "Ohrfeige für die Bundesregierung". Doch das von der DUH am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg erwirkte Urteil zu Dieselfahrverboten in Reutlingen bringt auch die grün-schwarze Landesregierung in Bedrängnis: Die erst wenige Tage alte Ankündigung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und seinem Vize Thomas Strobl (CDU), dass in Stuttgart keine flächendeckenden Fahrverbote für Euro-5-Diesel mehr eingeplant werden müssten, könnte hinfällig sein.

Denn der 10. Senat des Verwaltungsgerichtshof hat die Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes auseinandergenommen, mit der die Bundesregierung in solchen Städten Dieselfahrverbote verhindern wollte, in denen die Belastung mit Stickstoffdioxid nur knapp über dem Grenzwert liegt. Der Bundestag hatte dazu erst im März eine "Toleranzgrenze" von 50 statt der gesetzlich festgelegten 40 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft beschlossen. Demnach müssten die Luftreinhaltepläne für die Städte, die den Grenzwert 40 um bis zu zehn Mikrogramm verfehlen, keine Fahrverbote enthalten.

Der VGH in Mannheim wertet diese Regelung als "klaren Verstoß" gegen europäisches Recht. Laut der Urteilsbegründung halten es die Richter für nicht akzeptabel, "massive Überschreitungen des Grenzwerts um bis zu 25 Prozent zu tolerieren". Reutlingen - wo die Messstelle Lederstraße-Ost 2018 im Mittel eine Stickstoffdioxid-Belastung von 53 Mikrogramm anzeigte - soll daher noch dieses Jahr Zufahrtsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge umsetzen.

https://www.rnz.de/politik/...heit-in-sachen-diesel-_arid,434562.html  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxVGH Baden-Württemberg

 
  
    #16544
18.04.19 10:40
Gesetz zur Ver­hin­de­rung von Fahr­ver­boten schei­tert

VGH BaWü: "Klarer Verstoß gegen Vorrang des Unionsrechts"

Europarechtliche Bedenken kümmerten den Bundestag indes nicht. Er verabschiedete das Gesetz Mitte März. Doch die Regelung kann als vorerst gescheitert angesehen werden: In einem jetzt veröffentlichten Urteil hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg das Gesetz als "klaren Verstoß gegen den Vorrang von Unionsrecht" angesehen (Urt. v. 18.03.2019, Az.: 10 S 1977/18).

Obwohl die prognostizierten Stickstoffdioxid-Werte in Reutlingen mit 48 Mikrogramm im gesetzlich intendierten Toleranzrahmen liegen, sprach das Gericht ein Fahrverbot für die Stadt aus. Die neue Vorschrift könne wegen des Vorrangs des Europarechts nicht angewendet werden, da sie massive Grenzwertüberschreitungen von bis zu 25 Prozent toleriere und damit fundamental der europarechtlichen Verpflichtungen widerspreche, Grenzwerte schnellstmöglich einzuhalten.

Dass die Europäische Kommission im Notifizierungsverfahren keine Einwände gegen die Norm hatte, ist für den VGH dabei kein Argument. Denn die Kommission würde dem Gesetz wegen der Verwendung von Formulierungen wie "in der Regel" bei unionskonformer Auslegung schon gar nicht entnehmen, dass hiermit Fahrverbote ausgeschlossen werden sollen.

Auch andere Gerichte sehen Novelle kritisch

Mit seiner Rechtsauffassung ist das VGH Baden-Württemberg nicht allein. Schon bevor das Gesetz vom Bundestag verabschiedet wurde, haben sowohl das Verwaltungsgericht Berlin (Urt. vom 09.10.2018, Az.: 10K 207/16) als auch das Verwaltungsgericht Köln (Urt. v. 08.11.2018, Az.: 13 K 6684/15) und das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (Urt. vom 15.11.2018, Az.: 8 K 5068/15) in obiter dicta angekündigt, ein solches Gesetz nicht im Sinne der Bundesregierung anzuwenden.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/...hindern-nicht-angewendet/  

4565 Postings, 1022 Tage xtrancerxHardware-Nachrüstungen für Diesel lassen auf sich

 
  
    #16545
19.04.19 10:25
Hardware-Nachrüstungen für Diesel lassen auf sich warten

Trotz neuer Debatten um eine Lockerung bei den Euro-5-Fahrverboten stehen die Hardware-Nachrüster mit ihren Angeboten in den Startlöchern. "Wir bleiben auf unserem eingeschlagenen Weg", sagte der zuständige Vorstand beim Hersteller Baumot, Stefan Beinkämpen, der Deutschen Presse-Agentur.

Zur Jahresmitte würden die fahrzeugspezifischen Anträge beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) gestellt, noch in diesem Jahr könnten Dieselbesitzer die Nachrüstkits kaufen

Dass es so lange dauert, liegt nach Angaben der Hersteller auch an den strengen Vorgaben des KBA. 270 Milligramm Stickoxid je Kilometer dürfen die Autos im Realbetrieb noch ausstoßen. "Die geforderten Grenzwerte und Nachweise an die Stickoxidreduzierung sind dabei zum Teil deutlich höher als für aktuelle Euro-6-Systeme", kritisiert man bei Baumot. Auch hätte der Hersteller gern mehr Unterstützung von der Bundesregierung. Eine reduzierte Mehrwertsteuer von sieben Prozent wäre denkbar, ebenso wie staatliche Zuschüsse für private Pkw, fordert Vorstand Beinkämpen. "Die politische Diskussion müsste zielorientierter sein", sagte Beinkämpen. "Für die Gesellschaft geht es um die Klimaziele, für den einzelnen Autobesitzer um den Werterhalt."

Nach Schätzungen des Zentralverbands des Kraftfahrzeuggewerbes standen Ende 2018 noch rund 190 000 unverkaufte Euro-5-Diesel auf den Höfen deutscher Autohändler. Mit Hilfe der Nachrüstlösungen könnten Restwerte stabilisiert werden, sagte ein ZDK-Sprecher.

Bundesweit waren im Oktober 2018 noch 5,5 Millionen Diesel der Euro-5-Norm in Deutschland zugelassen. Baumot hingegen schätzt das Potenzial in den besonders betroffenen Städten auf 1,3 Millionen Autos. Bei Kosten von um 3000 Euro pro System beliefe sich der Gesamtmarkt also auf knapp vier Milliarden Euro.
https://www.tag24.de/nachrichten/...warten-baden-wuerttemberg-1038429  

95 Postings, 2738 Tage Goftel60Ja was denn?

 
  
    #16546
2
24.04.19 08:56
Seit Tagen keine lustigen Posts von dümmlichen Zeitungsartikeln?

Alle Fakten sprechen gegen eine HWN für PKW! HJS ist wohl schon ausgestiegen und die wissen, was sie tun. Das ist keine kleine Klitsche wie Baumot.
Baumot kann ein halbwegs gutes Geschäft mit Bussen und Baumaschinen machen. Für mehr reicht es nicht. Da sprechen zu viele Firmen-Fakten dagegen. Aber auch nur mit Heavy-Duty kann man gutes Geld verdienen.

Das Management sollte mal die Zeichen erkennen.
Vor Allem sollte das Management mal anfangen zu kommunizieren. Das muss man von einer AG erwarten.
Diese Pseudo-Nachrichten über angebliche Geschäfte in Türkei und Nahem Osten müssen auch mal belegt werden.  

237 Postings, 743 Tage Gelegenheitsanlegerlustige Posts..

 
  
    #16547
1
24.04.19 09:27

 Seit Tagen keine lustigen Posts...

 Bis heute war das so. Deiner hat es "rausgerissen". Leider von dir genauso wenig Fakten, wie derzeit von Baumot kommen. Also auch nur "lustig".

 

474 Postings, 463 Tage JuPePoDas zieht sich alles ewig hin...

 
  
    #16548
25.04.19 10:54
und da steckt natürlich System dahinter. Das Management von BAUMOT hat ganz offensichtlich die Strategie, ihre Geschäftszahlen nicht aktuell - also nicht zeitnah - und darüberhinaus nicht zu oft zu präsentieren. Das kann man wohl kaum als  aktionärsfreundlich bezeichnen.
Laut dem Finanzkalender auf der WebSite  wird der Jahresabschluss für 2018 erst mit großer Verzögerung  am 30.6.2019 veröffentlicht und die Halbjahreszahlen für das 1. HJ 2019 ebenfalls stark verzögert erst am 30.10.2019.
Quartalszahlen - wie von vielen Unternehmen praktiziert - sind  bei  BAUMOT ein Fremdwort.  Für mich sieht das schon so aus, als wenn BAUMOT  die gesetzlichen Mitteilungspflichten auf das Notwendigste beschränkt, um weitgehend unauffällig  und unbehelligt rumwerkeln zu können und sich möglichst nicht  in die Karten schauen zu lassen.  
Der genervte Anleger hat das gefälligst hinzunehmen und auf bessere Zeiten zu hoffen - basta !  

692 Postings, 475 Tage sailor53VW: Richtern reißt der Geduldsfaden

 
  
    #16549
25.04.19 17:32

876 Postings, 1734 Tage MaitagTime enough

 
  
    #16550
25.04.19 18:11
Juni und Juli 19 ist noch im Rahmen.
Die Personalkosten auf Konzerneben wurden in 17 um satte 20 Mio gekürzt. Wenn man allein das hält könnte das Jahr 18 evt auf ne schwarze Null hinreichen. ? Und auf Deutschland kommt’s nicht so dolle an.

Wie ist allgemein die Einschätzung und Erwartung?
Reißts das Ausland raus?

 

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