Deutsche Bank ist Quelle der Übernahmegerüchte!


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Neuester Beitrag: 09.03.04 11:37
Eröffnet am: 08.03.04 21:12 von: MaxGreen Anzahl Beiträge: 6
Neuester Beitrag: 09.03.04 11:37 von: MaxGreen Leser gesamt: 3.913
Forum: Börse   Leser heute: 2
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8298 Postings, 6964 Tage MaxGreenDeutsche Bank ist Quelle der Übernahmegerüchte!

 
  
    #1
08.03.04 21:12
Ziel:den eigenen Kurs steigern, den DAX in eine Ausbruchsituation bringen (4175) und den eigenen Aktienkurs Richtung 90-100 Euro bringen um selber eine andere Bank zu übernehmen und entsprechend teuer zu sein.
 

7885 Postings, 7531 Tage Reinyboy@

 
  
    #2
08.03.04 21:16
WAs für ne Bank wollen die übernehmen??

Ne Parkbank, hihihihi, oder steht da auch ne Kapitalerhöhung an ??  

1895 Postings, 6269 Tage DERDAXVon der Theorie hab ich auch noch nichts gehört;-) o. T.

 
  
    #3
08.03.04 21:18

8298 Postings, 6964 Tage MaxGreenFAZ

 
  
    #4
08.03.04 21:37
08. März 2004 Donnerstag abend war es die Citigroup, am Morgen zuvor noch die Credit Suisse, Montag schon J.P. Morgan Chase und einige Tage zuvor HSBC. Nein? Wie wäre es dann mit der UBS? Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht der Name einer Bank fällt, die angeblich kurz davor steht, die Deutsche Bank zu übernehmen.

Das öffentliche Gezerre geht nicht spurlos an den Mitarbeitern des Geldkonzerns vorbei, der derart offen zu Markte getragen wird, und sei es nur der Marktplatz der Börsengerüchte. "Das ist doch surrealistisch, was da mit uns passiert", beklagt ein führender Angestellter der Deutschen Bank. "Die Leute schreiben einfach irgendwelche Dinge, ohne darüber nachzudenken, ob sie überhaupt plausibel sind", führt der Deutschbanker aus.

In der Tat, für die meisten Kandidaten, die sich angeblich in aller Heimlichkeit bei der Deutschen Bank in Position bringen, macht es wenig Sinn, mehr als 60 Milliarden Euro für eine Beteiligung aufzubringen, die strategisch kaum zu ihnen paßt.

Niedriger Börsenwert der Deutschen Bank

Beispiel Citigroup: In den wichtigsten Ertragssäulen im Anleihe- und Devisengeschäft überlappen sich die beiden Banken. Die Amerikaner müßten fürchten, eine Mannschaft von Investmentbankern einzukaufen, die sich mit ihrer eigenen weitgehend doppeln würde und nach einer Übernahme so oder so bald weg wäre. Auch im deutschen Privatkundengeschäft sind Deutsche Bank und Citibank so weit auseinander, daß sie sich schwerlich ergänzen. Zwar haben die Vorstände von Citigroup und Deutscher Bank ohne Zweifel im Januar eine Übernahme ausgelotet. Doch die Gespräche wurden ergebnislos abgebrochen, ohne daß bekannt ist, wie ernst sie überhaupt geführt wurden.

Die beiden anderen amerikanischen Großbanken, J.P. Morgan Chase und Bank of America, sind mit der Integration großer Akquisitionen beschäftigt. Die HSBC hat schon öffentlich klar gemacht, daß sie ihre Eigenkapitalrendite nicht durch die Deutsche Bank drücken will. Die UBS zeigt kein Interesse, und die Credit Suisse ist mit knapp 37 Milliarden Euro an der Börse deutlich weniger wert als die Deutsche Bank und müßte sich für eine Übernahme eine besondere Konstruktion einfallen lassen. So meint Goldman Sachs in einem Aktienkommentar, daß eine Fusion mit der Credit Suisse zwar eine Möglichkeit sei, aber wahrscheinlich nicht erfolgreich sein würde. Die stärksten Argumente für eine Übernahme der Deutschen Bank sind ihr relativ niedriger Börsenwert von weniger als 45 Milliarden Euro - und ein derzeit arg geschwächtes Management.

„Kein Kommentar"

Denn daß die Deutsche Bank derart zum Spielball an den Finanzmärkten werden konnte, ist auch dem Vorstand und dessen Kommunikationspolitik zuzuschreiben. "Kein Kommentar", lautet seit Tagen die einzige offizielle Stellungnahme. Vorstandssprecher Josef Ackermann überläßt es den Vorstandsvorsitzenden von HSBC und Citigroup, Kaufabsichten öffentlich zu dementieren. War Ackermann wirklich gut beraten, die Kommunikationspolitik von Deutschlands größter Bank von London aus zu steuern?

Auch der Mannesmann-Prozeß - der in der Führungsetage der Deutschen Bank im Vorfeld nicht richtig ernst genommen wurde, weil nicht passieren sollte, was nicht passieren durfte - spielt eine Rolle. Offenbar schwächt er Ackermann intern mehr als bisher nach außen drang. So wird in der Bank mittlerweile über eine mögliche Nachfolge diskutiert, falls der Prozeß um die Abfindungszahlungen für das Mannesmann-Management bei der Übernahme durch Vodafone so ausgehen sollte, daß Ackermann als Vorstandssprecher nicht mehr zu halten ist. Eine interne Nachfolge ist sehr unwahrscheinlich, zumal die führenden Investmentbanker Anshu Jain, Michael Cohrs oder Kevin Parker kaum Interesse an einem Vorstandsposten nach deutschem Aktienrecht haben und jede andere interne Lösung die Machtverhältnisse in der Bank nicht widerspiegelte.

Cartellieri statt Ackermann?

In der Not sollen Gerüchten zufolge die Fäden vermehrt bei Ulrich Cartellieri zusammenlaufen. Sich nie in den Vordergrund drängend hatte der 66 Jahre alte Banker einen derart großen Einfluß auf die Deutsche Bank ausgeübt, daß er ehrfurchtsvoll als die "graue Eminenz" bezeichnet wird. 1981 wurde er in den Vorstand berufen und hatte sich seitdem als Vordenker der Bank hervorgetan. Seit dem Ausscheiden Hilmar Koppers aus dem Aufsichtsrat ist er eine zentrale Figur hinter den Kulissen, die Mitglied in den entscheidenden Gremien des Aufsichtsrates ist: im für Vorstandsfragen zuständigen Präsidialausschuß, im Vermittlungsausschuß, im Prüfungsausschuß und im Ausschuß für Kredit- und Marktrisiken.

Zwar hat Cartellieri - neben Kopper - die Bank Ende der achtziger Jahre für eine verstärkte Internationalisierung und für das Investment-Banking angelsächsischer Prägung geöffnet. Aber zugleich ist er ein Deutschbanker alter Prägung, für den die Unabhängigkeit und der internationale Rang der Bank ein Wert an sich ist. Bisher galt er stets als ein Unterstützer Ackermanns. Im großen Richtungsstreit, der den Vorstand Anfang 2002 wenige Monate vor Ackermanns offiziellem Amtsantritt als Vorstandssprecher erschütterte, hatte Cartellieri Partei für Ackermanns Kurs ergriffen. Offenbar schaltet Cartellieri sich jetzt ein, um die Macht der Investmentbanker in der Deutschen Bank zu beschneiden und den Übernahmegerüchten ein Ende zu bereiten. Denn ihnen lasten viele an, die Spekulationen zu nähren. Einem Mann wie Cartellieri kann es nicht gleichgültig sein, wenn die Deutsche Bank orientierungslos dahindriften sollte. Doch, wie stets, wird er seinen Einfluß geräuschlos geltend machen.

 

8298 Postings, 6964 Tage MaxGreenBin mal gespannt wie die Deutsche Bank Aktie den

 
  
    #5
08.03.04 22:19
Markt morgen nach oben oder unten bewegen wird. Vielleicht gibt es wieder neue Gerüchte o.ä.  

8298 Postings, 6964 Tage MaxGreenDie DB-Aktie drückt den DAX nach unten, jetzt

 
  
    #6
09.03.04 11:37
ist es Zeit das ein neues Übernahmegerücht in die Welt gesetzt wird.  

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